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12.02.2010 - Unsinniger Donnerstag: Narren erstürmen das Maximilianeum

Traditionsgemäß hatten die Franken wieder ein närrisches Großaufgebot in die Landeshauptstadt geschickt. „Die Eibanesen“ aus Nürnberg, die „Erlabrunner Narreköpf“ und die Narhalla Hof samt Prinzenpaar, Garde und Hofstaat machten der Landtagspräsidentin und den Abgeordneten ihre Aufwartung. Die „Karschter Buawe“ sorgten mit ihrem „Barbara“-Ständchen, angelehnt an das Volkslied „Anneliese“, für Stimmung im Saal. Mit von der Partie waren auch die Kabarettisten Michl Müller und Gerlinde Heßler, die durch ihre Auftritte in Veitshöchheim bei der „Fastnacht in Franken“ einem Millionenpublikum bekannt sind.

Dass der Fasching als fünfte Jahreszeit auch in den anderen bayerischen Regionen gefeiert wird, bewiesen die Auftritte der Faschingsgesellschaft Neuötting. Diese kam auf Vermittlung von Ingrid Heckner, der Vorsitzenden des Ausschusses für Fragen des öffentlichen Dienstes, in den Landtag. Abgeordneter Georg Barfuß begrüßte aus seinem schwäbischen Wahlkreis eine Abordnung des Carneval-Clubs Schlafmützen Bäumenheim.

Erster Vizepräsident Reinhold Bocklet hieß Faschingsgilden aus dem Landkreis Rosenheim willkommen. Florian Ebner, ein junger Mann aus der Delegation, war perfekt als Napoleon verkleidet,. Er und seine „Prinzessin“ Susanne Reich durften ausnahmsweise im Plenarsaal neben dem Vizepräsidenten Platz nehmen. Zweiter Vizepräsident Franz Maget empfing Kinderprinzenpaare des Regionalverbandes Bayerische Schwäbischer Fastnachtsvereine. /kh



















