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CSU-Mehrheit lehnt Abschaffung der Studiengebühren ab
Donnerstag, 3. Juli 2008München (dpa/lby) - Trotz zahlreicher Bildungsoffensiven hat die CSU im Landtag die Abschaffung der Studiengebühren in Bayern abgelehnt. SPD und Grüne warfen der Staatsregierung am Donnerstag in München vor, jungen Menschen aus ärmeren Familien den Zugang zur höheren Bildung zu verbauen und die Familien zu benachteiligen. «Wir brauchen mehr Chancengleichheit beim Hochschulzugang», sagte der SPD- Hochschulexperte Wolfgang Vogel. Die Grünen kritisierten, Bayerns Hochschulen seien trotz Gebühren hoffnungslos unterfinanziert. Die CSU habe ihre Pflichten bei der Hochschulfinanzierung nicht erfüllt.
«Studiengebühren können niemals sozialverträglich sein», sagte die Grünen-Abgeordnete Ulrike Gote. Ein Studium koste eine Familie mindestens 700 Euro im Monat. Die stellvertretende SPD- Landesvorsitzende Adelheid Rupp warf der CSU vor: «Sie spalten die Gesellschaft.» Wissenschaftsminister Thomas Goppel (CSU) wies die Kritik scharf zurück und betonte, die Studienbeiträge dienten der Verbesserung der Lehre. «Ich höre an jeder Hochschule überall: Prima, dass es das gibt.» Die Vorwürfe seien «nicht faktengemäß», da sogar mehr junge Menschen studierten als vor Einführung der Gebühren. «Die Studierneigung nimmt nicht ab, sie nimmt zu.» Bei den Studenten müsse das Bewusstsein wachsen, «dass nicht alles umsonst ist».
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dpa ch yyby ir/uk
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