Seiteninhalt
Sprecher für die Jugend
_rdax_470x353_85.jpg)
© Bildarchiv Bayerischer Landtag
Josef Zellmeier, jugendpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion:
Liebe Jugendliche, schön, dass Ihr mich in meinem „virtuellen Büro“ als jugendpolitischer Sprecher des Bayerischen Landtags besucht. Ich komme aus dem Landkreis Straubing-Bogen und bin seit 2003 Landtagsabgeordneter. Seit meiner Jugend engagiere ich mich ehrenamtlich in der Jugendarbeit, zum Beispiel in der Katholischen Landjugend und im BDKJ. Seit 1992 bin ich Vorsitzender des Kreisjugendrings Straubing-Bogen und seit 1996 Jugendbeauftragter meiner Heimatgemeinde Laberweinting.
Auch als Landtagsabgeordneter setze ich mich gerne für Eure Interessen ein – in der Schule, in der Ausbildung, im Beruf oder in der Freizeit und im Ehrenamt. Für Eure Fragen, Anregungen oder auch Probleme habe ich deshalb immer ein offenes Ohr. Bitte schreibt mir eine Mail, wenn Ihr etwas auf dem Herzen habt.
Viel Spaß beim Surfen!
Euer Josef Zellmeier mehr...
Dr. Linus Förster, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion:
Wenn ich mich nach langen Nächten – sei es weil ich politisch gearbeitet oder mit meiner Band auf der Bühne gestanden habe – morgens aus dem Bett quäle, dann zweifle ich oft selbst an meiner „Jugendlichkeit“ und frage mich, ob ich als „jugendpolitischer Sprecher“ auf der richtigen Stelle bin. Aber ich weiß, so geht es vielen, die sogar einige Jährchen jünger sind. „Jugendpolitischer Sprecher“ heißt ja nicht, dass ich allein alle Sorgen, Nöte und Anregungen der „Jugend“ repräsentieren muss, sondern, dass ich mein Ohr am Puls der Zeit haben sollte und Bock habe, mich für deren Anliegen einzusetzen.
In der Jugendenquetekommission habe ich in den letzten Jahren an den Grundlagen für eine neue Jugendpolitik in Bayern mitarbeiten dürfen. Nun möchte ich auf dieser Basis mitgestalten. Gemeinsam mit den jungen Menschen, mit denen ich mich gerne bis spät in die Nacht treffe. Auch wenn der Morgen danach etwas schwer ist. mehr...

Thorsten Glauber, jugendpolitischer Sprecher der Fraktion der Freien-Wähler:
„Der Jugend gehört die Zukunft“, heißt es immer so schön. Viele der älteren Generation vergessen dabei, dass heute bereits die Zukunft von gestern ist. Das heißt, wir dürfen unsere Jugendlichen nicht immer auf morgen vertrösten. Ich will die kulturellen Angebote für junge Frauen und Männer stärken und ausbauen, die politische Bildung verbessern und die Jugendarbeit sowie die Jugendsozialarbeit fördern. Die Förderung und Wertschätzung der Ehrenamtlichkeit muss endlich Tatsache werden!
Oft wird die Politikverdrossenheit der jungen Generation bemängelt. Dabei ist es doch nur allzu logisch, dass Jugendliche in einer Zeit der immer größer werdenden Leistungsanforderung und der damit verbundenen geringer werdenden Freizeit ihre Energie auf Dinge lenken, die sie weiterbringen, bei denen sie ernst genommen werden.
Ich habe in meiner Heimatgemeinde Pinzberg, in der es seit 15 Jahren einen Jugendgemeinderat gibt, als Jugendbeauftragter die Erfahrung gemacht, dass das politische Interesse der Jungs und Mädels immens steigt, wenn man ihre (politischen) Vorschläge, Anregungen und Kritik ernst nimmt und ihnen eine Möglichkeit der Mitgestaltung gibt. Heute sitzen sie selbst im Gemeinderat und gestalten unsere Gemeinde.
„Deutschlands wertvollster Rohstoff ist nachwachsend: Es sind die jungen Leute“. - Es wird Zeit, dass wir mit unseren Rohstoffen endlich verantwortungsbewusst umgehen! Ich sehe es wie Ute Claas „Erwachsene beschäftigen sich zu wenig mit den Problemen von Jugendlichen, sondern viel mehr mit den Problemen, die ihnen Jugendliche machen.“ Das muss sich ändern! Ich finde es daher sehr wichtig, der Jugend im Landtag eine Stimme zu geben! mehr...
Ludwig Hartmann, jugendpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen:
Viele Parteimitglieder fragen sich, ob wir Grüne so etwas - einen jugendpolitischen Sprecher - überhaupt brauchen. Es fühlen sich doch alle noch so jung, so anders, so revolutionär. Im Gegenteil: Gerade in unserer inzwischen doch recht gealterten Fraktion müssen junge Standpunkte immer wieder besonders kräftig betont werden.
Ich will zwar auf keinen Fall der Berufsjugendliche sein, nur weil ich das jüngste Mitglied bin. Aber ich bin mir trotzdem sicher, dass ich einfach näher dran bin an den Sorgen und Wünschen der nachkommenden Generation. "Ansprechpartner auf Augenhöhe" würden es die Experten wohl nennen, wenn ich mit meinen Freundinnen und Freunden unterwegs bin und sie mir vorjammern, was für dumme Jobs sie wegen der Studiengebühren annehmen mussten, wie sehr sie sich bisher eigentlich gefreut hatten, dass sie nach dem Weggehen nicht wie ein Aschenbecher gestunken hatten und dass sie wegen der blöden Geländewägen Angst haben, mit dem Fahrrad durch die Stadt zu fahren.
Ich jedenfalls nenne es eine Bereicherung für mein politisches Arbeiten. Und vielleicht auch den Antriebsmotor. Melde dich, wenn du ein Anliegen hast - ich freue mich über jede Anregung mehr...
Lärmverbot auf der Straße, Tanzverbot an Halloween, Bevormundungen überall . . . Als Liberale nehme ich nicht hin, dass die Freiheiten junger Menschen überall beschnitten werden. Jugendliche brauchen mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Wenn sie von politischen Entscheidungen betroffen sind – etwa wenn es um die Zukunft der Schule geht – dann sollten wir sie einbinden. Die Jungen Liberalen beispielsweise kommen immer wieder mit tollen Ideen auf mich zu, die wir zum Teil auch schon politisch umsetzen konnten. Wer Jugendpolitik macht, darf nicht abheben, sondern sollte auch auf Jugendliche hören, ihre Bedürfnisse und Wünsche ernst nehmen mehr...













Broschüren zum Bestellen finden Sie unter nachfolgendem Link. 







