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    <title><![CDATA[Aktuelle Presseberichte]]></title>
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    <description><![CDATA[Aktuelle Presseberichte]]></description>
    <language>de-de</language>
    <copyright>Bayerischer Landtag</copyright>
    <pubDate>21.05.2012 16:56</pubDate>
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      <title>Bayerischer Landtag</title>
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      <title><![CDATA[Landtags-Pr&auml;sidium auf Informationsreise durch China ]]></title>
      <description><![CDATA[Das Pr&auml;sidium des Bayerischen Landtags ist am 27. April 2012 f&uuml;r eine Woche nach China gereist, um die Kontakte Bayerns zu den chinesischen Partnerregionen Shandong und Guangdong zu vertiefen. Anlass ist eine Einladung der Provinz Shandong. Zu ihr unterh&auml;lt Bayern seit 25 Jahren besonders intensive Beziehungen – es war die erste au&szlig;ereurop&auml;ische Partnerschaft f&uuml;r das Land. Mit Guangdong besteht seit 2004 eine Partnerschaft. Auf dem&nbsp; Programm stehen Gespr&auml;che mit chinesischen Spitzenpolitikern wie dem Vorsitzenden der Konsultativkonferenz Quinlin Jia, mit Vertretern politischer Stiftungen aus Deutschland und bayerischen Unternehmern.<BR><BR>Guangdong und Shandong sind mit ihren insgesamt 200 Millionen Einwohnern zwei der wirtschaftlich st&auml;rksten Provinzen Chinas, die gemeinsam rund eine Billion Dollar im Jahr erwirtschaften. Beide gelten als Boomregionen, die f&uuml;r ausl&auml;ndische Betriebe attraktiv sind. Es gibt auch seit einigen Jahren einen zunehmend regen Austausch auf wissenschaftlicher und kultureller Ebene, au&szlig;erdem immer mehr St&auml;dtepartnerschaften. Enge Kontakte haben sich vor allem im Hochschulbereich entwickelt, dar&uuml;ber hinaus ist man in China au&szlig;erordentlich am dualen Berufsausbildungssystem Deutschlands interessiert. <BR><BR><STRONG>Politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation in den Partnerregionen <BR></STRONG>Das Pr&auml;sidium will sich vor Ort ein Bild der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Situation in den Partnerregionen machen. Dabei sollen auch Probleme wie Umweltverschmutzung und Landflucht beleuchtet werden. In Shandong und Guangdong hat man begonnen, die Menschen in der Region in die L&ouml;sungsans&auml;tze einzubinden. Ein Beispiel ist das Projekt „Re-Integrierung arbeitsloser Frauen in den Besch&auml;ftigungsprozess“. Dar&uuml;ber will sich das Pr&auml;sidium in Shandong informieren.<BR><BR>Ein weiteres wichtiges Thema auf dieser Reise ist die Energiepolitik. Chinas Bedarf nach Energie steigt und sie wird oft noch mit fossilen Brennstoffen gedeckt – mit zum Teil schwerwiegenden Folgen f&uuml;r Mensch und Natur. Deswegen sucht man in China mittlerweile nach alternativen M&ouml;glichkeiten der Energiegewinnung. In Qingdao in der Provinz Shandong wird das Pr&auml;sidium beispielsweise den Sino-German-Eco-Park besuchen, der ein Musterbeispiel energieeffizienten St&auml;dtebaus werden soll. In deutsch-chinesischer Kooperation entsteht ein Wohn-Areal von zehn Quadratkilometern mit modernster Umwelttechnologie.<BR><BR>Besucht werden auch deutsche Unternehmen, Institutionen und Stiftungen, die sich in China nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich engagieren. Dabei geht es um Arbeitnehmerrechte, die Stellung der Frau, nachhaltige zivilgesellschaftliche Konzepte und den Transfer von Technologien zu beiderseitigem Nutzen. Ein Beispiel daf&uuml;r ist die Niederlassung des Triebwerksherstellers MTU in der Sonderwirtschaftszone Zhuhai. Dort will sich das Pr&auml;sidium einen &Uuml;berblick &uuml;ber das wirtschaftliche Umfeld und die Umsetzung deutscher Spitzentechnologie verschaffen. <BR><BR>Interessant ist aus Sicht von Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm, wie es China gelingt, seine lange Geschichte und reiche Tradition mit den Anspr&uuml;chen einer modernen Industrienation zu verbinden. „Ich denke, China und Bayern haben in diesem Punkt eine &auml;hnliche Grundhaltung – die Symbiose zwischen Tradition und Moderne ist auch in Bayern ein Erfolgsrezept f&uuml;r die Entwicklung zum Wohle der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger“, sagt Stamm. <EM>/zg</EM>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[27.04.2012]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_9010.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Schlagabtausch im Landtag &uuml;ber Haushaltspolitik ]]></title>
      <description><![CDATA[Im bayerischen Landtag ist es zu einem heftigen Schlagabtausch &uuml;ber die Haushaltspolitik gekommen. Finanzminister Markus S&ouml;der (CSU) warb am Dienstag f&uuml;r das Vorhaben der schwarz-gelben Koalition, bis zum Jahr 2030 die Staatsschulden komplett abzubauen. Er versicherte, dieses Ziel sei erreichbar. Die SPD entgegnete, S&ouml;ders Rede geh&ouml;re &laquo;in den Bereich der M&auml;rchenstunde&raquo;. Kritik kam auch von den Freien W&auml;hlern. <BR><BR>S&ouml;der betonte, der Nachtragshaushalt 2012 sei ein &laquo;Dokument der Seriosit&auml;t&raquo;. Der darin vorgesehene Schuldenabbau in H&ouml;he von zun&auml;chst einer Milliarde Euro zeige eine &laquo;moralische Verantwortung&raquo; der Staatsregierung f&uuml;r die kommenden Generationen. Damit gelinge der Einstieg in ein schuldenfreies Bayern. <BR><BR>S&ouml;der bekr&auml;ftigte zugleich seine Forderung nach Korrekturen am L&auml;nderfinanzausgleich. Die gegenw&auml;rtige Regelung sei ungerecht und aus der Sicht Bayerns auch verfassungswidrig. Deshalb m&uuml;sse sie ge&auml;ndert werden.<BR><BR>Der SPD-Abgeordnete Volkmar Halbleib kritisierte, der Nachtragshaushalt 2012 bedeute keinen &laquo;Aufbruch f&uuml;r Bayern&raquo;, sondern habe trotz aller Korrekturen viele Defizite. Auch der Plan f&uuml;r die Tilgung der Staatsschulden bis zum Jahr 2030 sei unseri&ouml;s. Denn daf&uuml;r solle das Versorgungssystem f&uuml;r die Beamten &laquo;zerschlagen&raquo; werden.<BR><BR>Zwtl.: SPD sieht massive Vers&auml;umnisse beim Breitbandausbau<BR>Halbleib kritisierte zudem, massive Vers&auml;umnisse gebe es beim Breitbandausbau. Gegen die schwarz-gelbe Koalition sei &laquo;ein aufgeschreckter H&uuml;hnerhaufen&raquo; eine &laquo;geordnete Entscheidungsformation&raquo;. <BR><BR>Der CSU-Haushaltsexperte Georg Winter wies die Attacken zur&uuml;ck. Er mahnte, die Opposition solle &laquo;raus aus dem Lager der Neinsager&raquo;. Der geplante Schuldenabbau sei zwar eine schwierige Aufgabe. Er sei aber zuversichtlich, dass diese Herausforderung gemeistert werden k&ouml;nne. Winter betonte: &laquo;Dieser Haushalt ist ein wahres Kraftpaket.&raquo; <BR><BR>F&uuml;r die Freien W&auml;hler mahnte der Abgeordnete Mannfred Pointner Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Kommunen an. Es sei zwar richtig, Schulden abzubauen. Aber auch die Gemeinden m&uuml;ssten die M&ouml;glichkeit hierf&uuml;r bekommen - &laquo;und zwar im Gleichklang mit dem Freistaat&raquo;. <BR><BR>dapd/jsc/cjt<BR>271608 Mrz 12
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[27.03.2012]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_8886.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Spitzentreffen beendet: Noch keine endg&uuml;ltige L&ouml;sung bei BayernLB]]></title>
      <description><![CDATA[Das Ringen um das Ende des EU-Beihilfeverfahrens gegen die BayernLB geht weiter. Auch nach einem Spitzentreffen zwischen Freistaat, BayernLB, EU, Bund und den Sparkassen am Dienstagabend in Berlin gibt es noch keine endg&uuml;ltige Einigung um den nachtr&auml;glichen Beitrag der Sparkassen zur Rettung der Landesbank. Das erfuhr die dpa aus Verhandlungskreisen. Allerdings sei das Gespr&auml;ch positiv verlaufen und habe gute Fortschritte gebracht, hie&szlig; es nach dem Arbeitstreffen.<BR><BR>Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU) hatte zuvor die Erwartungen ged&auml;mpft, aber betont, dass sich Staatsregierung und Sparkassen einig seien. &laquo;Wir treten in Berlin mit einer gemeinsamen Position auf&raquo;, hatte er in M&uuml;nchen gesagt.<BR><BR>Danach hatten sich in der bayerischen Landesvertretung in Berlin die Beteiligten versammelt und ihre Positionen ausgetauscht. Der erhoffte Durchbruch blieb aber aus. Ziel ist weiterhin, das seit Jahren laufende BayernLB-Beihilfe-Verfahren nun bald zum Abschluss zu bringen. In dem Verfahren soll die Finanzspritze von zehn Milliarden Euro f&uuml;r die BayernLB aus dem Jahr 2008 abgesegnet werden. Die EU hatte verlangt, dass die Sparkassen als fr&uuml;here Miteigent&uuml;mer einen gr&ouml;&szlig;eren Beitrag leisten - was dann auch der Freistaat forderte, der die Landesbank damals im Alleingang rettete. <BR><BR>Seehofer hatte am Montag Hoffnungen geweckt, das Verfahren k&ouml;nnte am Dienstagabend abgeschlossen werden. Sein Finanzminister Markus S&ouml;der (CSU) hatte dazu am Dienstag gesagt: &laquo;Ministerpr&auml;sidenten d&uuml;rfen immer euphorischer und optimistischer sein als Finanzminister - es geh&ouml;rt zur Stellenbeschreibung, dass man da zur&uuml;ckhaltender ist.&raquo;<BR><BR>S&ouml;der betonte: &laquo;Es ist einfach so, dass solche Verfahren langwierig sind. Was zweieinhalb Jahre gedauert hat, l&auml;sst sich nicht in zwei Monaten erledigen.&raquo; Es gebe nun noch &laquo;verschiedene Bewertungsfragen&raquo; zu kl&auml;ren. Das m&uuml;sse &laquo;sauber ausgehandelt werden&raquo;. Vor einer endg&uuml;ltigen Einigung seien deshalb noch etliche Fragen zu kl&auml;ren.<BR><BR>S&ouml;der wies ebenfalls Berichte zur&uuml;ck, wonach die Sparkassen aus den Verhandlungen ausgestiegen seien. &laquo;Die Sparkassen wollen ihren Beitrag erbringen. Das ist sehr positiv zu vermerken.&raquo; Er hoffe nun, dass sich die entsprechenden Vorstellungen von Freistaat und Sparkassen mit dem deckten, was die EU wolle. &laquo;Dar&uuml;ber gibt's sicherlich auch noch ein Ringen&raquo;, r&auml;umte der CSU-Politiker aber ein.<BR><BR>Nach fr&uuml;herem Stand sollten die Sparkassen etwa &uuml;ber den Kauf der Bausparkasse LBS von der BayernLB und die Wandlung von stillen Einlagen in Eigenkapital rund 1,5 Milliarden Euro beisteuern. Ob es bei diesen Summen blieb, war am Dienstag weiter unbekannt. SPD-Fraktionsvize Inge Aures kritisierte, der Abschluss des Beihilfeverfahrens r&uuml;cke offenbar wieder in weite Ferne. &laquo;Es kann keine Rede davon sein, dass man sich auf einen guten Weg befindet. Nach drei Jahren Verhandlungen gibt es offensichtlich immer noch keine Einigung und kein Gesch&auml;ftsmodell f&uuml;r die BayernLB.&raquo; 
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[27.03.2012]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_8885.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Dr. Florian Herrmann (CSU) ist neuer stellvertretender Vorsitzender des Innenausschusses]]></title>
      <description><![CDATA[Dr. Florian Herrmann, Abgeordneter der CSU-Fraktion, ist in der heutigen Sitzung des Ausschusses f&uuml;r Kommunale Fragen und Innere Sicherheit zum neuen stellvertretenden Ausschuss-Vorsitzenden gew&auml;hlt worden. Die Mitglieder des Ausschusses votierten einstimmig f&uuml;r den 40-j&auml;hrigen Politiker aus Freising. Die Wahl leitete Joachim Hanisch (FREIE W&Auml;HLER), der weiterhin Vorsitzender des Ausschusses ist.<BR><BR>Dr. Florian Herrmann tritt als stellvertretender Ausschussvorsitzender die Nachfolge von Christian Mei&szlig;ner (CSU) an, der zum Landrat in Lichtenfels gew&auml;hlt wurde und deshalb am 14. Dezember 2011 aus dem Bayerischen Landtag ausgeschieden ist.&nbsp; <EM>/kh<BR><BR></EM><STRONG>Siehe auch Portr&auml;t im Online-Magazin „Maximilianeum“</STRONG> <A href="http://www.maximilianeum-online.de/cps/rde/xchg/SID-0AAA472C-443052E7/mxo/x/-/www1/panorama_6200.htm" target=_blank>mehr</A> . . .&nbsp;<BR>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[15.02.2012]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_8699.rss]]></guid>
      <link><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de/<?php echo $sRSSLink; ?>]]></link>
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    <item>
      <title><![CDATA[Verfassungs-Experte best&auml;tigt: Fraktionszulagen sind zul&auml;ssig]]></title>
      <description><![CDATA[- Von Heidi Wolf -
<P>&nbsp;</P>
<P>Zulagen f&uuml;r Abgeordnete in F&uuml;hrungspositionen sind verfassungsgem&auml;&szlig;. Zu diesem Urteil kommt ein Gutachten, das Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm am&nbsp;7. Februar 2012 im Bayerischen Landtag vorgestellt hat. Erarbeitet wurde es vom fr&uuml;heren Bundesverfassungsrichter Professor Dr. Udo Steiner aus Regensburg. Stamm hat das Gutachten in Auftrag gegeben, um Klarheit in die immer wieder kritisierte Finanzierung der Landtagsfraktionen zu bringen. Letzter Ausl&ouml;ser war die Feststellung des Obersten Rechnungshofes vom Dezember 2011, die Fraktionen seien finanziell zu &uuml;ppig ausgestattet. <BR><BR>Professor Steiner kommt in seinem Gutachten zu dem Schluss, Funktionszulagen seien ein legitimer Ausgleich f&uuml;r den h&ouml;heren Zeitaufwand, den Zuwachs an Pflichten und eine gesteigerte politische Verantwortung in der Fraktion, zwischen den Fraktionen sowie innerhalb und au&szlig;erhalb des Parlaments. Zulagen seien au&szlig;erdem geeignet, Nachteile auszugleichen, die sich f&uuml;r Abgeordnete in hervorgehobener Position ergeben k&ouml;nnten: geringere Pr&auml;senz in den Wahlkreisen zum Beispiel oder der Wegfall von Eink&uuml;nften aus erlaubter Berufst&auml;tigkeit. Die Zulagen erleichterten es der Fraktion au&szlig;erdem, diejenigen Abgeordneten in besondere Positionen zu w&auml;hlen, die sie f&uuml;r diese Aufgabe gewinnen m&ouml;chten. <BR><BR>Eine Fraktion brauche Funktionstr&auml;ger, um eine effektive und sachgerechte parlamentarische Arbeit unter den politischen Gegebenheiten der Gegenwart leisten zu k&ouml;nnen. Das sei f&uuml;r die Funktionsf&auml;higkeit der Fraktionen und damit des Parlaments unabweisbar. „Die Fraktionen im Bayerischen Landtag nehmen als notwendige Einrichtungen des Verfassungslebens an der verfassungsrechtlichen Gew&auml;hrleistung der Parlamentsautonomie teil. Sie k&ouml;nnen auf der Grundlage und im Rahmen ihrer Autonomie ihre Aufgaben und ihre Arbeit funktionsgerecht organisieren und dabei ihre jeweiligen Besonderheiten ber&uuml;cksichtigen“, stellt Professor Steiner fest. Zu den Besonderheiten geh&ouml;rten insbesondere Unterschiede in den Fraktionsgr&ouml;&szlig;en und Unterschiede innerhalb der Parlamentsarbeit, vor allem in der Rolle als Regierungs- oder Oppositionsfraktion. <BR><BR>Kritiker der Zulagenregelung hatten sich bisher immer auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes aus dem Jahr 2000 gest&uuml;tzt, wonach Funktionszulagen nur f&uuml;r den Fraktionsvorsitzenden zul&auml;ssig seien. Steiner vertritt die Auffassung, dass dieses Urteil die bayerischen Verfassungsorgane nicht bindet. Die Praxis in den L&auml;nderparlamenten und auf Bundesebene sieht ohnehin anders aus. Eine vertiefte Pr&uuml;fung mit Blick auf die konkreten Gegebenheiten im Bayerischen Landtag und im bayerischen Verfassungsraum stand bisher aus. Diese L&uuml;cke wollte Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm mit dem Auftrag an Professor Steiner schlie&szlig;en lassen, denn: „Ich stehe nicht nur f&uuml;r die Funktion, sondern auch f&uuml;r das Ansehen des Parlaments in Verantwortung.“ <BR><BR><STRONG>Das Gutachten von Professor Dr. Udo Steiner finden Sie </STRONG><A href="/images/content/Landtag_Funktionszulagen_05-02-2012.pdf" target=_blank_>hier.</A>&nbsp;<BR><BR><STRONG>Siehe dazu auch Gespr&auml;ch mit Professor Dr. Udo Steiner im Online-Magazin "Maximilianeum"</STRONG> <A href="http://www.maximilianeum-online.de/cps/rde/xchg/mxo/x/-/www1/politik_6170.htm" target=_blank>mehr</A> . . .</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[07.02.2012]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_8663.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Dietrich von Gumppenberg nimmt als Abgeordneter der FDP-Fraktion seine Arbeit im Landtag auf  ]]></title>
      <description><![CDATA[<STRONG>Dietrich von Gumppenberg ist Anfang Februar f&uuml;r den zur&uuml;ckgetretenen Abgeordneten der FDP-Fraktion Dr. Franz Xaver Kirschner in den Landtag nachger&uuml;ckt. Der 70j&auml;hrige Freiherr aus Bayerbach bei Landshut geh&ouml;rte dem Parlament von 1990 bis 1994 schon einmal an. Am 2. Februar 2012 sa&szlig; er nach 18j&auml;hriger Pause erstmals wieder im Plenarsaal:<BR><BR><BR><IMG src="/images/content/gumppenberg_DSC_0009_klein_web.jpg"><BR><BR><BR>Herr von Gumppenberg, was ist es f&uuml;r ein Gef&uuml;hl, als Abgeordneter wieder im Maximilianeum zu sein?<BR></STRONG>„Ich f&uuml;hle mich sehr wohl. Die besonders freundliche Aufnahme durch Kolleginnen und Kollegen aller Fraktionen, und das Wiedersehen der Kollegen aus der Wahlperiode von 1990 bis 1994 war ein besonderes Erlebnis.“<BR><BR><STRONG>Wie gef&auml;llt Ihnen der neue Saal? W&auml;hrend Ihrer letzten Legislaturperiode im Landtag von 1990 bis 1994 gab es ja noch die alte Einrichtung . . .<BR></STRONG>„Ich muss mich erst noch daran gew&ouml;hnen. Der alte Saal war sehr sch&ouml;n; Allerdings sind die Lichtverh&auml;ltnisse im neuen hervorragend.“<BR><BR><STRONG>Waren Sie sehr &uuml;berrascht &uuml;ber Ihren Wiedereinzug?<BR></STRONG>„Ja es kam sehr unerwartet und war nicht Teil meines Lebensplans. Aber es macht gro&szlig;en Spa&szlig;. Ich werde versuchen, meine Lebenserfahrung einzubringen und eine gute und kluge Politik f&uuml;r Bayern zu machen.“<BR><BR><STRONG>Welche landespolitischen Themen liegen Ihnen besonders am Herzen bzw. worauf werden Sie den Schwerpunkt Ihrer parlamentarischen Arbeit richten?<BR></STRONG>„Als selbst&auml;ndiger Unternehmer gilt mein wesentliches Interesse der Wirtschafts- und Strukturpolitik. Dabei werde ich darauf achten, dass Bayern nicht zu einem zentralistischen Staat wird und dass alle Landesteile ann&auml;hernd gleich behandelt werden.“<BR><BR><BR><BR>Weitere Informationen zu Dietrich von Gumppenberg <A href="http://www.bayern.landtag.de/cps/rde/xchg/landtag/x/-/www1/abgeordnete_4461.htm?sURL=/www/lebenslauf/lebenslauf_555600003055.html" target=_mehr>mehr</A> . . .<BR><EM>Interview: Katja Helm&ouml;</EM>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[02.02.2012]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Der Abgeordnete Dr. Franz Kirschner gibt zum 31. Januar 2012 sein Landtagsmandat zur&uuml;ck]]></title>
      <description><![CDATA[<EM>– Von Heidi Wolf&nbsp;–<BR><BR></EM>Der Passauer FDP-Abgeordnete Dr. Franz Kirschner gibt zum 31. Januar 2012 sein Landtagsmandat zur&uuml;ck. Am 25. Januar unterzeichnete er die Verzichtserkl&auml;rung, die Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm mit gro&szlig;em Bedauern annahm. <BR><BR>„Es f&auml;llt mir nicht leicht, denn ich habe Sie als liebenswerten, von Vielen hochgesch&auml;tzten Kollegen kennengelernt“, sagte Stamm. Als einen Grund f&uuml;r seine Entscheidung nannte Kirschner, dass er als Quereinsteiger in der FDP seine wirtschaftspolitische Kompetenz nicht so einbringen konnte wie er es wollte. Das gelte vor allem f&uuml;r Entscheidungen in der Finanzkrise. Der 58-j&auml;hrige Niederbayer ist gelernter Metzger und hat auf dem zweiten Bildungsweg sein Abitur nachgemacht und studiert. Als Wirtschaftspr&uuml;fer besch&auml;ftigt er in Deutschland an zw&ouml;lf und im Ausland an drei Kanzlei-Standorten 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der Vater von vier Kindern will sich in Zukunft wieder verst&auml;rkt um seine Familie und sein Unternehmen k&uuml;mmern. „Ich habe hier im Landtag &uuml;ber Parteigrenzen hinweg wunderbare Menschen kennengelernt“, sagte Kirschner zum Abschied.<BR><BR>F&uuml;r ihn r&uuml;ckt der 70-j&auml;hrige Dietrich von Gumppenberg aus Bayerbach bei Landshut in den bayerischen Landtag nach. Er geh&ouml;rte dem Parlament von 1990 bis 1994 schon einmal an.&nbsp;&nbsp; <BR><BR><IMG src="/images/content/Kirschner_DSC_2249_web.jpg">
<P>Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm unterzeichnete die Verzichterkl&auml;rung von Dr. Franz Kirschner.&nbsp;Foto: Rolf Poss&nbsp;<BR></P>
<P><BR><BR>&nbsp;</P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[25.01.2012]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Klausuren zum Jahresauftakt: Landtagsfraktionen l&auml;uten das politische Jahr 2012 ein  ]]></title>
      <description><![CDATA[<STRONG>Allj&auml;hrlich ziehen sich die Landtagsfraktionen im Januar zu ihren traditionellen Winterklausurtagungen zur&uuml;ck. Auch heuer nutzen die Landespolitiker wieder den Jahresauftakt, um die politischen Schwerpunkte f&uuml;r die kommenden Wochen und Monate festzulegen.<BR><BR><BR></STRONG>CSU-Landtagsfraktion in Wildbad Kreuth<BR>Die Winterklausur der CSU-Landtagsfraktion findet vom 17. bis 19. Januar in Wildbad Kreuth statt. Die Arbeitstagung steht 2012 unter dem Motto „Bayern – T&uuml;chtige Menschen, erfolgreiches Land, sichere Zukunft“. Bereits ab 16. Januar tagt der Fraktionsvorstand. Auf dem Tagungsprogramm stehen unter anderem Gespr&auml;che mit Landesbischof Professor Dr. Heinrich Bedford-Strohm und Dr. Jens Weidmann, Pr&auml;sident der Deutschen Bundesbank <A href="http://www.csu-landtag.de/www/themen_5244.asp" target=_blank>mehr</A> . . .<BR><BR><BR>SPD-Landtagsfraktion in Kloster Irsee<BR>Die SPD-Landtagsfraktion geht vom 11. bis 13. Januar 2012 im schw&auml;bischen Bildungszentrum Kloster Irsee bei Kaufbeuren in Klausur. Sie bereitet unter dem Motto „Arbeiten f&uuml;r Bayern“ das politische Jahr 2012 vor. Im Mittelpunkt der dreit&auml;gigen Beratungen stehen die aktuelle Landespolitik und Vorbereitungen mit Blick auf das Landtagswahljahr 2013. <BR><BR><BR>FREIE W&Auml;HLER Landtagsfraktion in Augsburg<BR>Die FREIE W&Auml;HLER Landtagsfraktion kommt vom 11. bis 13. Januar 2012 zur Winterklausurtagung in Augsburg zusammen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Bewertung der aktuellen politischen Lage – auch im Hinblick auf 2013 – sowie die Schwerpunkte f&uuml;r die restliche Legislaturperiode. Weitere Themen sind unter anderem die Umsetzung der Energiewende, die Folgen der Bundeswehrstrukturreform und die Lage von Mittelstand und Handwerk.<BR><BR><BR>Gr&uuml;ne Landtagsfraktion in G&uuml;nzburg<BR>Unter dem Leitmotiv „Gr&uuml;ne Politik f&uuml;r ein zukunftsf&auml;higes Bayern“ l&auml;utet die gr&uuml;ne Landtagsfraktion das neue Jahr im schw&auml;bischen G&uuml;nzburg ein. Die Fraktion sucht dazu vom 16. bis 18. Januar auch den Gedankenaustausch mit Politikern aus dem benachbarten Baden-W&uuml;rttemberg sowie aus Rheinland-Pfalz. Schwerpunkte sind die Reform des Schulsystems und die Wirtschaftspolitik.&nbsp;&nbsp; <BR><BR><BR>FDP-Landtagsfraktion in Benediktbeuern<BR>Die FDP-Fraktion trifft sich vom 19. bis 21. Januar im Kloster Benediktbeuern zu ihrer traditionellen Winterklausurtagung. Unter dem Motto „Bayerns Zukunft bauen. Innovativ. Entschlossen. Verl&auml;sslich." bereitet die&nbsp;Fraktion das parlamentarische Jahr vor. Geplant sind auch gemeinsame Sitzungen der Landtagsabgeordneten mit dem Landesvorstand sowie den bayerischen Abgeordneten aus dem Bundestag und dem Europ&auml;ischen Parlament.<BR><BR><BR><BR><STRONG>Detaillierte Informationen zu den Programmabl&auml;ufen finden Sie auf den Seiten der Fraktionen </STRONG><A href="http://www.bayern.landtag.de/cps/rde/xchg/landtag/x/-/www1/84.htm" target=_blank>mehr</A> . . . 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[09.01.2012]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_8567.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Landtag gedenkt der Opfer von Neonazi-Morden]]></title>
      <description><![CDATA[Mit einer Gedenkstunde hat der Landtag am Dienstag die f&uuml;nf bayerischen Opfer der rechtsextremen Zwickauer Serienm&ouml;rder geehrt. &laquo;Hinter uns liegen schockierende, verst&ouml;rende Wochen&raquo;, sagte Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU). Sie bedauere zutiefst, dass die Sicherheitsbeh&ouml;rden die Verbrechen nicht verhindern konnten und die Angeh&ouml;rigen der Opfer durch fehlerhafte Ermittlungen zus&auml;tzlich belastet wurden. &laquo;Wir sind fest entschlossen,<BR>das Geschehene aufzukl&auml;ren und daf&uuml;r zu sorgen, dass es sich nicht wiederholt&raquo;, betonte Stamm.<BR><BR>Zur Gedenkstunde eingeladen waren neben den Familien der Toten auch t&uuml;rkische und griechische Diplomaten der Generalkonsulate der beiden L&auml;nder in Bayern. Au&szlig;erdem kamen insgesamt 70 Sch&uuml;ler in den Landtag, deren Schulen sich gegen Rechtsextremismus einsetzen.<BR><BR>Die Th&uuml;ringer Neonazis hatten im Freistaat f&uuml;nf ihrer mutma&szlig;lich bundesweit zehn bekannten Opfer get&ouml;tet. Die Polizei lie&szlig; zwar mehr als 1000 Rechtsextreme in Bayern &uuml;berpr&uuml;fen, erhielt aber keinen entscheidenden Hinweis. Zuletzt vermuteten die Ermittler, dass es sich bei den Morden eher um Verbrechen im Milieu der organisierten Kriminalit&auml;t handelte.<BR><BR>dpa kra yyby n1 jus<BR>131404 Dez 11]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[13.12.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Neu: Mobile Webseite des Landtags]]></title>
      <description><![CDATA[Die Internetseite des Bayerischen Landtags wird seit kurzem durch ein Angebot f&uuml;r mobile Endger&auml;te wie Smartphones erg&auml;nzt. Die kompakte Darstellung dieser mobilen Webseite erm&ouml;glicht es, auch unterwegs mit einem Ger&auml;t mit kleinerem Display die wichtigsten Inhalte der Landtags-Webseite gezielt nutzen zu k&ouml;nnen. <BR><BR>Die mobile Webseite lehnt sich in Darstellung und inhaltlicher Gliederung an die klassische Webseite des Landtags an und kann bequem aufgerufen werden: Smartphone-Nutzer werden bei Aufruf der Adresse <A href="http://www.bayern.landtag.de">www.bayern.landtag.de</A> automatisch gefragt, ob sie zur mobilen Webseite wechseln m&ouml;chten. Ein direkter Aufruf ist unter der Adresse <A href="http://www.bayern.landtag.de/mobil">www.bayern.landtag.de/mobil</A>&nbsp;m&ouml;glich.<BR><BR>Die mobile Webseite bietet eine Auswahl an wichtigen Inhalten der klassischen Webseite, die gerade auch unterwegs von Interesse sein k&ouml;nnen, wie aktuelle Berichte, Sitzungstermine und Tagesordnungen, den Pressespiegel, die Zusammensetzung von Gremien, Biographien aller Abgeordneten, Drucksachen und Protokolle sowie Informationen zur Erreichbarkeit des Landtags. <EM>/mn<BR></EM>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[03.01.2012]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_8459.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Kinderkommission sucht Namen f&uuml;r L&ouml;wenp&auml;rchen  ]]></title>
      <description><![CDATA[Um M&auml;dchen und Buben die Abl&auml;ufe im Parlament in leicht verst&auml;ndlicher Sprache zu erkl&auml;ren, haben die Kinderkommission des Bayerischen Landtags (KiKo) und das Landtagsamt zwei lustige Comic-Figuren ins Leben gerufen: Ein junger L&ouml;we und eine junge L&ouml;win zeigen Kindern, welche Rechte sie haben und wie Demokratie funktioniert. Das L&ouml;wenp&auml;rchen, das bereits in einem KiKo-Prospekt seinen ersten Auftritt hat, soll im Landtag k&uuml;nftig auch bei Kinder- und Jugend-Veranstaltungen sowie im Bereich der &Ouml;ffentlichkeitsarbeit zum Einsatz kommen.<BR><BR>Eine wichtige Sache fehlt allerdings bislang: Der kleine L&ouml;we und die kleine L&ouml;win haben noch keine Namen. Taufpaten werden deshalb dringend gesucht! Welchen Namen finden Sie/ findet Ihr passend? Vorschl&auml;ge bitte an:<BR><BR>Bayerischer Landtag<BR>Landtagsamt<BR>- B&uuml;ro der Kinderkommission Bayern -<BR>Maximilianeum<BR>81627 M&uuml;nchen<BR><BR>Tel.&nbsp; 089 4126-2393<BR>Fax. 089 4126-1393<BR><A href="mailto:kinderkommission@bayern.landtag.de">mailto:kinderkommission@bayern.landtag.de</A><BR><A href="http://www.bayern.landtag.de">http://www.bayern.landtag.de</A><BR><BR>Der Namensgeber, dessen Vorschlag umgesetzt wird, erh&auml;lt ein kleines Dankesch&ouml;n. Einsendeschluss ist der 31.12.2011.&nbsp; <BR><BR><STRONG>Siehe dazu auch Beitrag im Online-Magazin "Maximilianeum"</STRONG> <A href="http://www.maximilianeum-online.de/cps/rde/xchg/SID-0A033D45-65543D1F/mxo/x/-/www1/panorama_6077.htm" target=_blank>mehr</A> . . .<BR><BR>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.11.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Heftiger Streit im Landtag zur Neonazi-Debatte]]></title>
      <description><![CDATA[Die Mordserie von Neonazis sorgt in Bayern f&uuml;r heftigen Streit zwischen Regierung und Opposition. SPD und Gr&uuml;ne warfen der schwarz-gelben Koalition am Donnerstag im Landtag schwere Fehler beim Vorgehen gegen den Rechtsextremismus vor. Auf Emp&ouml;rung bei der CSU stie&szlig;en insbesondere Attacken der bayerischen SPD-Generalsekret&auml;rin Natascha Kohnen auf Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU), der wegen eines Besuches in Tschechien nicht anwesend war.<BR><BR>Gro&szlig;e Einigkeit herrschte dagegen bei der Forderung nach einem NPD-Verbot. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) k&uuml;ndigte an, Bayern werde weiter f&uuml;r dieses Ziel k&auml;mpfen. Die NPD sei eine verfassungsfeindliche Partei und gef&auml;hrlich f&uuml;r die Demokratie. <BR><BR>Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU) rief zu Beginn der Sitzung zu einem gemeinsamen Vorgehen gegen den Rechtsextremismus auf. Angesichts der neuen Dimension des Terrors m&uuml;ssten alle Demokraten &laquo;eng zusammenstehen&raquo;. Stamm k&uuml;ndigte an, es werde am 13. Dezember im Landtag eine Gedenkveranstaltung zu Ehren der f&uuml;nf Opfer der Mordserie in Bayern geben. <BR><BR>Kohnen mahnte, Seehofer d&uuml;rfe nicht &laquo;Ressentiments durch sprachliche Entgleisungen&raquo; bedienen. Die SPD-Generalsekret&auml;rin f&uuml;gte hinzu: &laquo;Ich meine den Satz des CSU-Vorsitzenden beim letzten Aschermittwoch, er werde sich in der Berliner Koalition bis zur letzten Patrone dagegen wehren - ich wiederhole: bis zur letzten Patrone -, dass wir eine Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme bekommen.&raquo; Dies sei eine &laquo;uns&auml;gliche Wortwahl&raquo;. <BR><BR>CSU-Abgeordnete reagierten mit heftigen Zwischenrufen. Kohnen entgegnete: &laquo;Rechtsextremismus entwickelt sich auch in der Sprache. Wir m&uuml;ssen hier vorsichtig sein.<BR><BR> Der Gr&uuml;nen-Abgeordnete Sepp D&uuml;rr bezweifelte, dass die bayerische Regierung genug gegen den Rechtsextremismus unternommen hat. Zudem seien die Angeh&ouml;rigen der f&uuml;nf Mordopfer im Freistaat als kriminelle Ausl&auml;nder verunglimpft worden. Daf&uuml;r m&uuml;sse sich der Innenminister &laquo;im Namen des bayerischen Staates&raquo; entschuldigen. <BR><BR>Herrmann warnte die Opposition vor falschen Schuldzuweisungen. Es sei &laquo;Unsinn&raquo;, so eine Diskussion zu f&uuml;hren. Der Innenminister f&uuml;gte hinzu: &laquo;Die einen aus Dummheit, die anderen aus Infamie.&raquo; Die Opposition d&uuml;rfe nun kein &laquo;parteipolitisches S&uuml;ppchen&raquo; kochen. <BR><BR>Der stellvertretende CSU-Fraktionschef Karl Freller rief Kohnen zu: &laquo;Sie hatten Schaum vor dem Mund, als Sie gesprochen haben.&raquo; Der Auftritt der SPD-Politikerin habe &laquo;weh getan&raquo;. Freller mahnte, die Demokraten m&uuml;ssten jetzt &laquo;zusammenhalten&raquo;. <BR><BR>Der FDP-Abgeordnete Andreas Fischer kritisierte, die Rede von Kohnen sei &laquo;v&ouml;llig unangemessen&raquo; gewesen. Er betonte: &laquo;Jetzt w&auml;re ein Zusammenhalt zwischen allen Fraktionen dieses Hauses gefragt gewesen.&raquo; F&uuml;r die Freien W&auml;hler mahnte der Abgeordnete Joachim Hanisch eine umfassende Aufkl&auml;rung der Neonazi-Morde an. <BR><BR>dapd/jsc/kos<BR>241152 Nov 11
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[24.11.2011]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_8341.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Landtagspr&auml;sidentin ruft zu entschiedenem Vorgehen gegen Rechtsextremismus auf]]></title>
      <description><![CDATA[Bayern pocht nach der Mordserie von Neonazis auf ein Verbot der rechtsextremen NPD. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte am Donnerstag im bayerischen Landtag, der Freistaat werde weiter f&uuml;r dieses Ziel k&auml;mpfen. Die NPD sei eine verfassungsfeindliche Partei und gef&auml;hrlich f&uuml;r die Demokratie. <BR><BR>Herrmann f&uuml;gte hinzu, deshalb m&uuml;ssten die Parteistrukturen zerschlagen werden. Damit werde auch verhindert, dass die NPD sich in zunehmendem Ma&szlig;e aus Steuergeldern finanziere. Der Innenminister versicherte zugleich, es werde eine &laquo;l&uuml;ckenlose&raquo; Aufkl&auml;rung der Verbrechen geben.<BR><BR>Auch Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU) rief zu einem entschiedenen Vorgehen gegen den Rechtsextremismus auf. Angesichts der neuen Dimension des Terrors m&uuml;ssten alle Demokraten &laquo;eng zusammenstehen&raquo;.<BR><BR>Allerdings kamen aus der Opposition scharfe Attacken auf die CSU. Die bayerische SPD-Generalsekret&auml;rin Natascha Kohnen warf CSU-Politikern unter anderem vor, im Haushalt nicht genug Geld f&uuml;r den Kampf gegen den Rechtsextremismus zur Verf&uuml;gung gestellt zu haben. Sie warnte zudem den - nicht im Landtag anwesenden - Ministerpr&auml;sidenten Horst Seehofer (CSU) davor, mit &Auml;u&szlig;erungen zur Zuwanderung ausl&auml;nderfeindliche Ressentiments zu sch&uuml;ren. <BR><BR>Diese &Auml;u&szlig;erungen stie&szlig;en bei der CSU auf Emp&ouml;rung. Der stellvertretende CSU-Fraktionschef Karl Freller rief Kohnen zu: &laquo;Sie hatten Schaum vor dem Mund, als Sie gesprochen haben.&raquo; Dies habe &laquo;weh getan&raquo;. Freller mahnte, die Demokraten m&uuml;ssten jetzt &laquo;zusammenhalten&raquo;.<BR><BR>Er berichtete zudem, dass auch sein Name auf einer Neonazi-Liste gefunden wurde. Freller f&uuml;gte hinzu: &laquo;Wir lassen uns von diesem braunen Gesindel nicht einsch&uuml;chtern in diesem Parlament.&raquo; <BR><BR>jsc/bv<BR>241011 Nov 11
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[24.11.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Monika Hohagen, Referatsleiterin in Teilzeitarbeit: ]]></title>
      <description><![CDATA[<FONT size=3>„Ein solches Angebot macht schon Mut zur Familie“ <BR></FONT>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<BR><EM>– Von Heidi Wolf&nbsp;– <BR><BR><BR></EM><IMG src="/images/content/Hohagen_Amt_Art..jpg">
<P>Jeden Werktag gegen halb neun radelt die Juristin Monika Hohagen die Isar entlang von Untersendling nach Haidhausen. Im komfortablen Anh&auml;nger sitzt die dreij&auml;hrige Tochter Clara, die neuerdings den Kindergarten im St. Josefsheim besucht. Vorher war es die Kinderkrippe. Eine liebevolle Umarmung zum Abschied und Monika Hohagen f&auml;hrt weiter in die Ismaninger Stra&szlig;e, wo sich ihr B&uuml;ro befindet. Sie leitet das Referat P III – Recht und Europa des Bayerischen Landtags, arbeitet 32 Stunden pro Woche, davon sieben zu Hause. <BR><BR>„Eine Ministerialr&auml;tin in Teilzeit: Es ist einfach klasse, dass so etwas m&ouml;glich ist. Das macht schon Mut zur Familie“, beschreibt die 42-j&auml;hrige Beamtin ihre Situation, die sie vor allem Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm und Amtschef Peter Worm zuschreibt. „Frauenf&ouml;rderung steht im Landtagsamt nicht nur auf dem Papier, sondern wird wirklich gelebt“, ist Monika Hohagen &uuml;berzeugt. Sie muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn sie p&uuml;nktlich Schluss macht, um Clara rechtzeitig vom Kindergarten abzuholen – sp&auml;testens um halb f&uuml;nf: „Das haben auch die Abgeordneten im Landesbank-Untersuchungsausschuss ohne Wimpernzucken akzeptiert.“ Wenn sie gehen musste, machte ihr Kollege Tobias Geiger weiter. Voraussetzung f&uuml;r diesen flie&szlig;enden &Uuml;bergang sei eine funktionierende Teamarbeit: Die Kolleginnen und Kollegen im Referat haben Zugriff auf alle Datenb&auml;nke, haben ein gemeinsames Postfach, sind &uuml;ber alle Vorg&auml;nge informiert. „Man muss loslassen k&ouml;nnen, wenn man eine F&uuml;hrungsposition in Teilzeit hat“, sagt Monika Hohagen und stellt als gro&szlig;en Vorteil f&uuml;r den Rest der Mannschaft fest: „Alle haben die Chance, selbst&auml;ndig Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu &uuml;bernehmen. Und f&uuml;r deren Bereitschaft, dies auch zu tun, bin ich auch sehr dankbar.“<BR><BR>Das Referat P III – Recht, Europa besteht aus f&uuml;nf Juristen und Juristinnen und zwei Sekret&auml;rinnen, steht auf vier S&auml;ulen: Es arbeitet den Untersuchungsaussch&uuml;ssen und dem Parlamentarischen Kontrollgremium zu. Als klassisches Justiziariat, wie es in jeder Verwaltung existiert, k&uuml;mmert es sich um Vertr&auml;ge und Ausschreibungen, kl&auml;rt Haftungs- und Rechtsfragen. Unter dem Stichwort „Staatsrecht“ geht es um die Stellung des Abgeordneten, um Fraktionsgesetz, Parteienfinanzierung und F&ouml;deralismusfragen, um Vorbereitung von Pr&auml;sidenten- und Direktorenkonferenzen. Die vierte S&auml;ule schlie&szlig;lich ist Europa: die intensive Zusammenarbeit mit dem Juristenkollegen Georg Raible in der Kontaktstelle in Br&uuml;ssel und mit dem Europaausschuss des Landtags. „Das alles geht gut, weil wir in Besprechungen viel miteinander reden, transparent arbeiten und eine gemeinsame To do-Liste haben, aus der klar hervorgeht, wer welche Aufgabe erledigt “, fasst Monika Hohagen die bisherigen Erfahrungen zusammen. Die B&uuml;rostunden zu Hause sind reserviert f&uuml;r „ungest&ouml;rte Kopfarbeit“: Fachliteratur und Vermerke lesen, korrigieren, Besprechungen vorbereiten, am Sonntagabend alle e-mails checken, damit Montagfr&uuml;h ein reibungsloser Start erfolgt. <BR><BR>Im Landtagsamt – der Servicestelle, die sich als Dienstleisterin f&uuml;r die Abgeordneten versteht – ist Monika Hohagen ein Beispiel f&uuml;r gelebte Frauenf&ouml;rderung. F&uuml;nf von 16 F&uuml;hrungspositionen sind inzwischen von Frauen besetzt; am Ende der Legislaturperiode 2008 gab es keine einzige Frau in leitender Stellung. Mit Barbara Stamm, der ersten Landtagspr&auml;sidentin, hat sich das gr&uuml;ndlich ge&auml;ndert. Wohnraum- und Telearbeit auch f&uuml;r Mitarbeiterinnen in F&uuml;hrungspositionen macht es Frauen leichter, neben der Familie Verantwortung im Beruf zu &uuml;bernehmen. <BR><BR>Im Landtagsamt sind 54 Prozent der Besch&auml;ftigten Frauen, 46 Prozent M&auml;nner. Mit einer eigenen Kinderkrippe tr&auml;gt der Landtag zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei. Diese Kinderkrippe mit dem Namen „MiniMaxi“ ist seit November 2009 in Betrieb und wurde von Pr&auml;sidentin Barbara Stamm initiiert. Sie fand daf&uuml;r die einhellige Zustimmung des gesamten Pr&auml;sidiums. Die Einrichtung steht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landtagsamtes, der Gesch&auml;ftsstelle des Datenschutzbeauftragten, den Fraktionsgesch&auml;ftsstellen und der Landtagspresse sowie Abgeordneten und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verf&uuml;gung. F&uuml;r seine familienfreundlichen Anstrengungen darf sich der Landtag mit dem Zertifikat des Audit „Beruf und Familie“ schm&uuml;cken. Dieses Zertifikat erhalten Unternehmen und Beh&ouml;rden, in denen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie einen hohen Stellenwert hat. Der hohe Standard an familienbewussten Ma&szlig;nahmen muss st&auml;ndig fortentwickelt werden. Der Landtag ist ein Vorbild auf diesem Weg. </P>
<P>&nbsp;</P>
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<P>&nbsp;</P>
<P><BR><BR><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[15.09.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Herbstklausuren der Landtagsfraktionen - Abgeordnete beraten Arbeitsschwerpunkte]]></title>
      <description><![CDATA[<STRONG>Zum Auftakt des neuen Parlamentshalbjahres ziehen sich die Fraktionen des Bayerischen Landtags zu ihren traditionellen Herbstklausurtagungen zur&uuml;ck. In Banz, W&uuml;rzburg, Amberg und Herzogenaurach stecken die Abgeordneten nach dem Ende der parlamentarischen Sommerpause die Schwerpunkte ihrer landespolitischen Arbeit f&uuml;r die kommenden Monate ab.<BR><BR></STRONG>Unter dem Motto „Infrastruktur weiterentwickeln – Bayern st&auml;rken“ tagt die CSU-Fraktion vom 19. bis 22. September 2011 in Kloster Banz <A href="http://www.csu-landtag.de/www/themen_4958.asp" target=_blank>mehr</A> . . .<BR><BR>Die SPD-Landtagsfraktion kommt vom 12. bis 14. September 2011 in W&uuml;rzburg unter der &Uuml;berschrift „Arbeiten f&uuml;r Bayern“ zur Klausurtagung zusammen <A href="http://www.spd-landtag.de/presse/details.cfm?ID=14165&aktiv=1" target=_blank>mehr</A> . . .<BR><BR>Ebenfalls in W&uuml;rzburg tagen die Mitglieder der Fraktion der FREIEN W&Auml;HLER. Sie beraten vom 20. bis 22. September 2011 &uuml;ber nachhaltige und zukunftsf&auml;hige Konzepte f&uuml;r Bildung und Energie <A href="http://www.fw-landtag.de/pm-landtagsfraktion/2011/einladung-herbstklausurtagung-in-wuerzburg/" target=_blank>mehr</A> . . .<BR><BR>Die Fraktion B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen h&auml;lt vom 21. bis 23. September 2011 ihre Herbstklausur im oberpf&auml;lzischen Amberg ab. Themenschwerpunkte sind B&uuml;rgerbeteiligung und die Energiewende<BR><A href="http://www.gruene-fraktion-bayern.de/themen/herbstklausur-der-fraktion-amberg" target=_blank>mehr</A> . . .<BR><BR>Die Abgeordneten der FDP-Fraktion treffen sich vom 14. bis 16. September zur Klausurtagung in Herzogenaurach. Ihre Klausur steht unter dem Motto „Bayerns Politikwende geht weiter. Bessere Bildung. Sichere Energie. Mehr Menschlichkeit“ <A href="http://www.fdp-fraktion-bayern.de/" target=_blank>mehr</A> . . .<BR><BR><STRONG>Ausf&uuml;hrliche Informationen zu den Programmabl&auml;ufen sowie zu den weiteren politischen Themenschwerpunkten finden Sie auf den Internetseiten der Fraktionen. </STRONG><EM>/kh<BR><BR></EM>
<P><EM><IMG src="/images/content/Herbst_AA10577K_2127PRO_0161_web.jpg"></EM></P>
<P><EM><BR></EM>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[12.09.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Neues Strichcode-Lese-System f&uuml;r namentliche Abstimmungen im Landtag]]></title>
      <description><![CDATA[<EM><BR>– Von Katja Helm&ouml; –<BR><BR></EM><STRONG>Der Bayerische Landtag setzt bei der Auswertung der Abstimmungsergebnisse auf moderne Technik: Ab Herbst 2011 wird jede namentliche Abstimmung im Plenum &uuml;ber ein neues Strichcode-Lese-System abgewickelt. Ergebnisse sind damit in wenigen Minuten verf&uuml;gbar.<BR><BR></STRONG>Grunds&auml;tzlich wird in den Vollversammlungen des Bayerischen Landtags &uuml;ber Beratungsgegenst&auml;nde in einfacher Form, also durch Handzeichen bzw. durch Aufstehen oder Sitzenbleiben der Abgeordneten, abgestimmt. &Uuml;ber politisch wichtige und brisante Fragen entscheiden die&nbsp; Abgeordneten allerdings – auf Antrag einer Fraktion oder mindestens 20 Mitgliedern des Landtags – in sogenannter „namentlicher Abstimmung“. <BR><BR>Die 187 Parlamentarier nutzen daf&uuml;r Stimmkarten in drei verschiedenen Farben mit Aufdruck des Namens und der Fraktionszugeh&ouml;rigkeit. Blaue Karten bedeuten ein „Ja“, rote Karten ein „Nein“. Die Farbe Wei&szlig; steht f&uuml;r „Stimmenthaltung“. Strichcodes auf den scheckkartengro&szlig;en K&auml;rtchen zeigen das jeweilige Votum des Mandatstr&auml;gers an. Sobald alle Stimmmen an den daf&uuml;r bereitgestellten Urnen abgegeben sind, werden die Abstimmungskarten mit einer Z&auml;hlmaschine eingelesen und ausgewertet.&nbsp;&nbsp;<BR><BR><STRONG>Schneller in der Ergebnisermittlung und komfortabel in der Bedienung<BR></STRONG>Schon seit 2001 wertet der Bayerische Landtag namentliche Abstimmungsergebnisse elektronisch aus. Das bislang eingesetzte Ger&auml;t war technisch jedoch nicht mehr auf dem neuesten Stand. Das zuk&uuml;nftige Code-System ist nun noch schneller in der Ergebnisermittlung und komfortabel in der Bedienung. So k&ouml;nnen die Stimmkarten k&uuml;nftig auch doppelseitig eingelesen werden. Eine Stapelverarbeitung erleichtert die Sortierung.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <BR><BR>Das Beschlussergebnis wird nach der Auswertung von der Landtagspr&auml;sidentin oder einem ihrer Vertreter in der Vollversammlung &ouml;ffentlich verk&uuml;ndet. Seit 2007 k&ouml;nnen die Ergebnisse der Abstimmungen (Namenslisten) zudem im Parlamentsservice „Plenum Online“ der Landtagshomepage sowie in den Plenarprotokollen, die ebenfalls im Internet archiviert sind, abgerufen werden. 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[12.09.2011]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_7987.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Erstes Kinderparlament Bayerns tagt am 15. Juli]]></title>
      <description><![CDATA[Kinder machen Politik: Der Bayerische Landtag l&auml;dt am 15. Juli rund 160 Grundsch&uuml;ler aus allen sieben Regierungsbezirken zum ersten Kinderparlament ein. Die Sch&uuml;ler werden mit Landtagsabgeordneten &uuml;ber eine Reihe von Themen diskutieren: Wie soll Schule funktionieren? Wie k&ouml;nnen wir unsere Umwelt sch&uuml;tzen? Wer ist f&uuml;r meine Gesundheit zust&auml;ndig? In einem abschlie&szlig;enden Plenum sollen die Kinder ihre eigenen Anregungen und Ideen f&uuml;r die bayerische Politik vorstellen. Schirmherrin des Kinderparlaments ist Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU).&nbsp;<BR><BR>dpa ho yyby n1 ukm<BR>071045 Jul 11 
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[07.07.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[CSU-Abgeordneter Rei&szlig; wird Chef der Energie-Kommission]]></title>
      <description><![CDATA[Der Oberpf&auml;lzer CSU-Abgeordnete Tobias Rei&szlig; wird Chef der neuen Energiekommission im Landtag. Als Vizevorsitzender ist der M&uuml;nchner SPD-Politiker Ludwig W&ouml;rner vorgesehen, wie es in den beiden Fraktionen hei&szlig;t. Sowohl der SPD als auch den Gr&uuml;nen w&auml;re ein echter Ausschuss lieber, weil der Beschlussvorlagen f&uuml;r die Plenarsitzungen liefert - eine Kommission gibt immer nur Empfehlungen. &laquo;Ein Ausschuss ist in der Wertigkeit deutlich h&ouml;her angesiedelt als eine Kommission&raquo;, sagt Franz Schindler (SPD), der Vorsitzende des Rechtsausschusses. <BR><BR>Au&szlig;erdem gab es Gehakel zwischen CSU und SPD, weil Kommissionen nicht &ouml;ffentlich tagen m&uuml;ssen. Die CSU ist jedoch nach Angaben ihres Fraktionschefs Georg Schmid bereit, auch eine Kommission grunds&auml;tzlich &ouml;ffentlich tagen zu lassen.<BR><BR>Der designierte Kommissionschef Rei&szlig; aus Tirschenreuth ist mit 42 Jahren einer der j&uuml;ngeren CSU-Abgeordneten. Die Kommission soll Empfehlungen geben, wie die Energiewende und der Ausstieg aus der Atomkraft in Bayern schnellstm&ouml;glich bewerkstelligt werden k&ouml;nnen. Rei&szlig; z&auml;hlte in der CSU-Landtagsfraktion jedoch zu den Skeptikern des von Parteichef Seehofer durchgesetzten schnellen Atomausstiegs bis 2022.<BR><BR>dpa cho yyby n1 ukm<BR>010845 Jul 11 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[01.07.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtags-Delegation hat erstmals Prag besucht]]></title>
      <description><![CDATA[Bayerische Landtagsabgeordnete und tschechische Parlamentarier sind erstmals zu einem offiziellen Treffen zusammengekommen. Nach Jahren der Eiszeit vereinbarten Volksvertreter beider Seiten am Dienstag in Prag, die grenz&uuml;berschreitende Kooperation zu vertiefen. Der sozialdemokratische Vize-Parlamentspr&auml;sident Lubomir Zaoralek betonte, dass Bayern Tschechiens gr&ouml;&szlig;ter Handelspartner sei. Als konkretes Problem, das einer L&ouml;sung harrt, nannte er die Zugverbindung zwischen M&uuml;nchen und Prag mit einer Reisezeit von derzeit noch fast sechs Stunden. <BR><BR>Im Rahmen der zweit&auml;gigen Reise kamen die Pr&auml;sidiumsmitglieder des Landtags unter anderem auch mit Peter Barton, dem Leiter des Sudetendeutschen B&uuml;ros in Prag, und Vertretern des Prager Literaturhauses sowie des deutsch-tschechischen Theaterfestivals zusammen.<BR><BR>Mit seinem ersten offiziellen Prag-Besuch im Dezember hatte Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU) ein Zeichen gesetzt, dem in der Zwischenzeit zahlreiche bayerische Politiker gefolgt sind. Der Streit um die Vertreibung der Sudetendeutschen und die Benesdekrete hatte zuvor jahrzehntelang die Beziehungen getr&uuml;bt. <BR><BR>dpa hei xx n1 jus<BR>241433 Mai 11 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[24.05.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Kinderkommission leidet an Unbekanntheit]]></title>
      <description><![CDATA[Eineinhalb Jahre nach ihrer Gr&uuml;ndung leidet die Kinderkommission des Landtags an ihrer fehlenden Bekanntheit. Bis zum Ende der Wahlperiode soll sich das aber &auml;ndern. &laquo;Wir sind noch nicht der gro&szlig;e Renner, aber steter Tropfen h&ouml;hlt den Stein&raquo;, r&auml;umte die Freie W&auml;hler-Abgeordnete Eva Gottstein am Dienstag ein. Sie &uuml;bernahm turnusm&auml;&szlig;ig den Vorsitz. &laquo;Alle Kinder in Bayern sollten am Ende dieser Legislatur wissen, wir haben eine eigene Kinderkommission.&raquo;<BR><BR>Die Kinderkommission solle eine &laquo;Diskussionsplattform f&uuml;r alle Kinder, Eltern und Sch&uuml;ler&raquo; sein, sagte die bisherige Vorsitzende Simone Strohmayr (SPD). Deshalb will die Kommission unter anderem h&auml;ufiger Schulen besuchen.<BR><BR>Ein Grund f&uuml;r die Unbekanntheit der Kinderkommission ist, dass sie ein Untergremium des Sozialausschusses ist und nach au&szlig;en nicht selbst aktiv werden darf. Stattdessen muss die Kommission immer zuerst dem Sozialausschuss berichten.<BR><BR>Gr&uuml;ne und FDP w&uuml;rden das gerne &auml;ndern. Man &laquo;k&ouml;nnte und m&uuml;sste&raquo; die Frage stellen, ob die Kinderkommission dem Sozialausschuss untergeordnet bleiben soll, sagte Claudia Stamm (Gr&uuml;ne). Das bef&uuml;rwortet auch die FDP-Abgeordnete Brigitte Meyer - die Vorsitzende des Sozialausschusses. Ob das Erfolgsaussichten hat, ist jedoch fraglich. Anders als andere Landtagsgremien m&uuml;ssen die f&uuml;nf Mitglieder der Kinderkommission immer einstimmig abstimmen. &laquo;Es war eine Gemeinschaft, die vorgegeben ist, aber wir haben es geschafft.&raquo;<BR><BR>Auch unabh&auml;ngig von der Kinderkommission will der Landtag kinderfreundlicher werden. Am 15. Juli tagt im Landtag auf Initiative von Pr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU) ein &laquo;Kinderparlament&raquo;. <BR><BR>dpa cho yyby n1 ukm<BR>171212 Mai 11 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[17.05.2011]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Siegfried Schneider gibt Landtagsmandat zur&uuml;ck]]></title>
      <description><![CDATA[Der fr&uuml;here Staatskanzleichef Siegfried Schneider (CSU) hat mit der R&uuml;ckgabe seines Landtagsmandats seinen letzten politischen Posten aufgegeben. Schneider gab seinen R&uuml;ckzug in einem Brief an Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU) bekannt, wie das Landtagsamt am Freitag meldete. Schneider wird im Herbst neuer Chef der Bayerischen Landeszentrale f&uuml;r neue Medien (BLM). Er hatte zuvor schon sein Regierungsamt in der Staatskanzlei und seinen Posten als oberbayerischer CSU-Bezirksvorsitzender aufgegeben. 
<P>Erste Nachr&uuml;ckerin im Landtag w&auml;re Monika Hohlmeier - die einst von Schneider im Kultusministerium beerbt worden war. Die Strau&szlig;-Tochter sitzt aber inzwischen f&uuml;r die CSU im Europaparlament. Wenn Hohlmeier wie erwartet in Br&uuml;ssel bleibt, r&uuml;ckt stattdessen Finanzminister Georg Fahrenschon nach, der bisher keinen Sitz im Landtag hat.</P>
<P>dpa cho yyby n1 jus<BR>131202 Mai 11 </P>
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[13.05.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Einstimmiger Antrag im Plenum: Deckungsvorsorge f&uuml;r Atom-Unf&auml;lle erh&ouml;hen!]]></title>
      <description><![CDATA[<EM><BR>- Von Zoran Gojic -<BR></EM><BR>&Uuml;ber Fraktionsgrenzen hinweg haben die Abgeordneten des Bayerischen Landtags einstimmig zwei Dringlichkeitsantr&auml;ge angenommen. Die Bayerische Staatsregierung wird aufgefordert, sich f&uuml;r eine Erh&ouml;hung der Deckungsvorsorge f&uuml;r Atom-Unf&auml;lle einzusetzen.<BR><BR>Die im Atomgesetz vorgesehene Summe von 2, 5 Milliarden Euro sei zu gering. Darin waren sich die Abgeordneten aller Fraktionen bei der Plenumssitzung am 12. Mai 2011 einig. Die Atom-Katastrophe in Japan habe gezeigt, dass ein deutlich h&ouml;herer Betrag notwendig sei. Zudem solle die Staatsregierung bei der Bundesregierung darauf hinwirken, international vergleichbare Regelungen anzustreben.<BR><BR>Die deutschen Vorschriften zur Deckungsvorsorge sind die strengsten in Europa, erkl&auml;rte Umwelt-Staatssekret&auml;rin Melanie Huml (CSU) und forderte eine europ&auml;ische Angleichung der Standards. Ludwig W&ouml;rner (SPD) nannte eine Anpassung der Vorsorgesumme notwendig, erinnerte aber daran, das Geld im Katastrophenfall die Sch&auml;den an Mensch und Natur nicht kompensieren k&ouml;nne.<BR><BR>Ludwig Hartmann (B&uuml;ndnis 90/ Die Gr&uuml;nen) begr&uuml;&szlig;te ausdr&uuml;cklich den Willen der Regierungsfraktionen bei diesem wichtigen Projekt gemeinsam mit der Opposition zu stimmen und die Atomkraftwerk-Betreiber in die Pflicht zu nehmen. Hans J&uuml;rgen Fahn (Freie W&auml;hler) mahnte an, global zu denken und nicht nur in Europa auf vergleichbare Regelungen zu dr&auml;ngen, sondern weltweit. Tobias Thalhammer (FDP) zeigte sich erleichtert, dass bei diesem wichtigen Thema alle Fraktionen an einem Strang ziehen.<BR><BR>Die elfte Novelle des Atomgesetzes, in der die Laufzeitverl&auml;ngerung beschlossen wurde, ist nach dem Reaktorunfall im japanischen Fukushima durch ein Moratorium vor&uuml;bergehend ausgesetzt worden. Das Bundeskabinett in Berlin wird voraussichtlich im Juni &uuml;ber eine erneute &Auml;nderung des Atomgesetzes beraten.
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[12.05.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Neue Energiekommission im Landtag f&uuml;r den Atomausstieg]]></title>
      <description><![CDATA[Eine neue Energiekommission des Landtags soll den Atomausstieg in Bayern vorantreiben. &laquo;Es wird ein solches Sondergremium geben&raquo;, k&uuml;ndigte SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher am Dienstag in M&uuml;nchen an. Einzelheiten wie die Zusammensetzung der Kommission sollen noch vor der Sommerpause im Juli gekl&auml;rt werden: &laquo;Die Details werden wir in den kommenden Tagen besprechen&raquo;, erkl&auml;rte CSU-Fraktionschef Georg Schmid. Die CSU hofft, dass die Debatten nicht allzu kontrovers laufen: &laquo;Das Gremium soll nach Gemeinsamkeiten beim Energieumbau suchen und nicht der Profilierung einzelner Fraktionen dienen&raquo;, sagte Schmid. <BR><BR>In der Kommission sollen zw&ouml;lf Abgeordnete aller f&uuml;nf Fraktionen sitzen. &laquo;Die Frage der Energiewende muss man geb&uuml;ndelt behandeln. Ein hochkonzentriertes parlamentarisches Verfahren kann die Energiewende sicherlich noch einmal beschleunigen&raquo;, sagte Rinderspacher. Die Kommission soll alle Fragen beraten, die der Umstieg auf erneuerbare Energien mit sich bringt - von rechtlichen Problemen bis zum Potenzial von Windenergie und Photovoltaik. <BR><BR>dpa amr yyby n1 cho<BR>031219 Mai 11 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[03.05.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Ausschuss f&uuml;r Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie: Besuch der Partnerregion Sao Paulo  ]]></title>
      <description><![CDATA[Die Mitglieder des Wirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtags informieren sich vom 28. April bis 8. Mai auf ihrer Reise &uuml;ber wirtschaftliche, &ouml;kologische und infrastrukturelle Entwicklungen in Lateinamerika. Neben Treffen mit Abgeordneten aus den Parlamenten von Rio de Janeiro, Sao Paulo, Montevideo und Buenos Aires stehen Gespr&auml;che mit Vertretern aus Regierung, Verwaltung und Wirtschaft auf dem Programm. „Wir wollen die M&ouml;glichkeiten einer weiteren Vertiefung der politischen und &ouml;konomischen Zusammenarbeit ausloten“, so der Ausschussvorsitzende Erwin Huber.<BR><BR>Ein besonders gro&szlig;es Interesse der Ausschussmitglieder und des mitreisenden Vizepr&auml;sidenten des Bayerischen Landtages Reinhold Bocklet gilt dem brasilianischen Bundesstaat Sao Paulo, dem „&ouml;konomischen Motor Brasiliens“. Sao Paulo ist seit 1997 Partnerregion des Freistaates Bayern und arbeitet speziell in den Bereichen Abfallwirtschaft und Nutzung erneuerbarer Energien eng mit Bayern zusammen.<BR><BR>Brasilien geh&ouml;rt, gemessen am&nbsp; Bruttoinlandsprodukt, zu den zehn erfolgreichsten Volkswirtschaften der Welt und ist der wichtigste Handelspartner Bayerns in Lateinamerika. In gut 1200 deutsch-brasilianischen Unternehmen sind an &uuml;ber 800 Standorten rund 250.000 Menschen besch&auml;ftigt. <EM>/zg<BR></EM>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.04.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Neues Gutachten gegen Stimmkreisreform]]></title>
      <description><![CDATA[Mit einem neuen Rechtsgutachten machen Gr&uuml;ne und Freie W&auml;hler gemeinsam Front gegen die umstrittene Stimmkreisreform f&uuml;r die Landtagswahl 2013. In der Kurzexpertise kommt der Speyerer Staatsrechtler Joachim Wieland zu dem Schluss, dass die geplante Reduzierung der Mandate in Oberfranken und der Oberpfalz von 17 auf 16 verfassungswidrig ist. Diese Verringerung w&uuml;rde dazu f&uuml;hren, dass einer Partei in diesen Bezirken theoretisch erst bei einem Stimmenanteil von 6,25 Prozent ein Mandat zufiele. Die Sperrklausel liegt aber bei nur f&uuml;nf Prozent. &laquo;Der Vorschlag der Staatsregierung f&uuml;r die zuk&uuml;nftige Verteilung der Mandate auf die Wahlkreise gen&uuml;gt den Anforderungen der Verfassung nicht&raquo;, schreibt Wieland. Wahlkreise sind in Bayern die Bezirke. <BR><BR>Eine &uuml;berst&uuml;rzte Neueinteilung der Stimmkreise lehne man daher ebenso entschieden ab wie eine Verfassungs&auml;nderung zur Vergr&ouml;&szlig;erung des Landtags, betonten Landtags-Vizepr&auml;sident Peter Meyer (Freie W&auml;hler) und die Rechtsexpertin der Gr&uuml;nen, Susanna Tausendfreund, am Dienstag in M&uuml;nchen. Eine Stimmkreisreform m&uuml;sse in aller Ruhe angegangen werden.<BR><BR>dpa ctt yyby n1 cat<BR>121054 Apr 11 
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[12.04.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Finale nach dreit&auml;giger Haushaltsdebatte im Landtag]]></title>
      <description><![CDATA[Zum Finale der dreit&auml;gigen Marathondebatte im Landtag &uuml;ber den Doppelhaushalt 2011/12 hat die Opposition den Entwurf der Staatsregierung ein weiteres Mal scharf kritisiert. &laquo;Sie werfen so viele Nebelkerzen, dass Sie sich selbst die Finger daran verbrennen&raquo;, schleuderte der SPD-Haushaltsexperte Volkmar Halbleib am Donnerstag der CSU/FDP-Koalition im ziemlich leeren Plenarsaal entgegen. Er warf der schwarz-gelben Staatsregierung vor, in der Finanzpolitik von eigenen Fehlern ablenken zu wollen - vom Milliardendebakel der BayernLB in &Ouml;sterreich bis zur Klage &uuml;ber die hohen Zahlungen in den L&auml;nderfinanzausgleich. Freie W&auml;hler-Chef Hubert Aiwanger erhob den Vorwurf des &laquo;Mangelhaushalts&raquo;. <BR><BR>Die Regierungsmehrheit von CSU und FDP wollte den Doppelhaushalt Haushalt 2011/12 nach dreit&auml;giger Debatte am Abend verabschieden. Die Ausgaben steigen in diesem Jahr auf rund 42,5 Milliarden Euro, 2012 sollen es gut 43 Milliarden Euro sein. Den Vorwurf des &laquo;Mangelhaushalts&raquo; macht sich die CSU/FDP-Koalition naturgem&auml;&szlig; nicht zu eigen: Anders als die meisten anderen Bundesl&auml;nder kommt Bayern 2011 und 2012 voraussichtlich ohne neue Schulden aus. <BR><BR>Derzeit sprudeln die Steuereinnahmen so kr&auml;ftig, dass Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) 2011 voraussichtlich einen Haushalts&uuml;berschuss erzielt. Nach derzeitigem Stand soll gut eine halbe Milliarde Euro als Reserve f&uuml;r schlechte Zeiten in die R&uuml;cklage flie&szlig;en, wie es in Koalitionskreisen hie&szlig;. &laquo;Bayern ist heute da, wo andere in den n&auml;chsten Jahren hin m&uuml;ssen&raquo;, erkl&auml;rte Fahrenschon. <BR><BR>Gr&ouml;&szlig;ter Streitpunkt am letzten Tag der Haushaltsberatung war die angek&uuml;ndigte Energiewende. Die vollmundigen Ank&uuml;ndigungen seien im Doppelhaushalt nicht umgesetzt, kritisierte Gr&uuml;nen-Umweltexperte Christian Magerl. &laquo;Konkrete Aussage: Nix. Nix. Nix.&raquo; SPD-Umweltsprecher Ludwig W&ouml;rner warf Umweltminister Markus S&ouml;der (CSU) vor, er habe nach dem Reaktorungl&uuml;ck in Fukushima &laquo;v&ouml;llig versagt&raquo;. &laquo;Wo kommt das Geld her? Das ist das Entscheidende. Ohne Moos nix los&raquo;, sagte Hans-J&uuml;rgen Fahn von den Freien W&auml;hlern. S&ouml;der verteidigte sich: Bei der Energiewende komme &laquo;erst das Konzept und dann die Umsetzung&raquo;. <BR><BR>Die dreit&auml;gige Dauerdebatte des mehrere tausend Seiten umfassenden Haushaltentwurfs erm&uuml;dete viele Abgeordnete. Am Donnerstagnachmittag war nur noch knapp die H&auml;lfte der Abgeordneten im Saal. <BR><BR>dpa cho yyby n1 mpr<BR>071737 Apr 11 
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[07.04.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtag streitet um Geld f&uuml;r Energiewende]]></title>
      <description><![CDATA[Die Opposition fordert nach der Atomwende der Staatsregierung mehr Geld f&uuml;r die erneuerbaren Energien. Die vollmundigen Ank&uuml;ndigungen seien im Doppelhaushalt 2011/12 nicht umgesetzt, kritisierte Gr&uuml;nen-Umweltexperte Christian Magerl am Donnerstag bei der Schlussdebatte &uuml;ber den Etat von Umweltminister Markus S&ouml;der (CSU). &laquo;Absolute Fehlanzeige&raquo;, sagte Magerl. Vor allem bei der F&ouml;rderung der Windkraft stehe Bayern &laquo;erb&auml;rmlich&raquo; da. SPD-Umweltsprecher Ludwig W&ouml;rner warf S&ouml;der vor, er habe nach dem Reaktorungl&uuml;ck in Fukushima &laquo;v&ouml;llig versagt&raquo;. &laquo;Wo kommt das Geld her? Das ist das Entscheidende. Ohne Moos nix los&raquo;, sagte Hans-J&uuml;rgen Fahn von den Freien W&auml;hlern. <BR><BR>Die Opposition kritisierte, dass der Umweltetat bis Ende 2012 um fast 100 Millionen Euro gek&uuml;rzt wird - von 844 Millionen Euro im Jahr 2010 auf 748 Millionen Euro im Jahr 2012. &laquo;Wer seinen Haushalt an vielen Stellen k&uuml;rzen lassen muss, der hat Schw&auml;chen&raquo;, sagte W&ouml;rner. Er kritisierte weiter, dass das Klimaschutzprogramm Bayern 2020 Ende dieses Jahres ausl&auml;uft - bisher ohne feste Zusage einer Verl&auml;ngerung. <BR><BR>S&ouml;der verteidigte sich: Bei der Energiewende komme &laquo;erst das Konzept und dann die Umsetzung&raquo;. Im Umwelt- und Naturschutz stehe Bayern viel besser da als das rot-gr&uuml;ne Nordrhein-Westfalen. Pro Einwohner gebe die Staatsregierung doppelt so viel Geld f&uuml;r den Umweltschutz aus. &laquo;Sie reden Bayern schlecht, und das kann nicht sein&raquo;, sagte S&ouml;der. Er warf SPD und Gr&uuml;nen Rechthaberei vor. &laquo;Das geht auch den Menschen auf den Geist.&raquo; Magerl konterte: &laquo;Konkrete Aussage: Nix. Nix. Nix.&raquo; <BR><BR>Die Regierungsmehrheit von CSU und FDP will am Nachmittag nach dreit&auml;giger Debatte den Doppelhaushalt 2011/12 verabschieden. Die Ausgaben steigen in diesem Jahr auf rund 42,5 Milliarden Euro, 2012 sollen es gut 43 Milliarden Euro sein.<BR><BR>Vor der Verabschiedung des viele Tausend Seiten starken Gesamtwerks stehen neben S&ouml;ders Budget mehrere andere Einzeletats auf der Tagesordnung.<BR><BR>dpa cho yyby z2 cat<BR>071307 Apr 11 
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[07.04.2011]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_7531.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Haushaltsdebatte im Landtag: Zeil warnt vor zu schnellem Atomausstieg]]></title>
      <description><![CDATA[Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) hat sich erneut mit klaren Worten gegen einen zu schnellen Ausstieg aus der Kernenergie ausgesprochen. &laquo;Wir m&uuml;ssen den Ausstieg aus der Atomenergie so gestalten, dass unser Land, unsere Industrie und unser Wohlstand keinen Schaden nehmen&raquo;, sagte der FDP-Politiker am Mittwoch w&auml;hrend der Haushaltsdebatte im Landtag. &laquo;Wir m&uuml;ssen das Tempo der bereits eingeleiteten Energiewende drastisch erh&ouml;hen, aber wir d&uuml;rfen die Arbeitspl&auml;tze im Industrieland Bayern nicht gef&auml;hrden.&raquo; Gerade f&uuml;r energieintensive Branchen wie etwa im s&uuml;dostbayerischen Chemiedreieck sei eine preiswerte Energieversorgung von entscheidender Bedeutung.<BR><BR>Zeil r&auml;umte ein, nach der Atomkatastrophe in Japan m&uuml;sse man die Risiken der Kernkraft neu bewerten. &laquo;Sicherheit hat oberste Priorit&auml;t.&raquo; Die Energiewende werde beschleunigt, betonte der Wirtschaftsminister. &laquo;Aber wir m&uuml;ssen klug und besonnen handeln.&raquo; F&uuml;r einen &Uuml;bergangszeitraum werde die Kernkraft noch ben&ouml;tigt. <BR><BR>dpa ctt yyby n1 cat<BR>061016 Apr 11 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[06.04.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Gro&szlig;e Haushaltsdebatte im Bayerischen Landtag: Schlagabtausch zwischen Regierung und Opposition]]></title>
      <description><![CDATA[<STRONG>Von Heidi Wolf<BR></STRONG>M&uuml;nchen.&nbsp; Im Bayerischen Landtag hat die gro&szlig;e Haushaltsdebatte begonnen. Beraten wird der Etat des Freistaats Bayern f&uuml;r 2011 und 2012, in dem heuer 42,3 und im n&auml;chsten Jahr 42,5 Milliarden Euro stecken. Am Donnerstag soll der Doppelhaushalt nach drei Sitzungstagen verabschiedet werden. „Es ist ein Haushalt des Aufbruchs. Bayern hat eine b&auml;renstarke Wirtschaftskraft“, er&ouml;ffnete Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer die Aussprache. Sein Loblied auf den Freistaat: „Bayern ist erstklassig. Bayern ist ein F&uuml;nf-Sterne-Land, Bayern ist ein Premiumland“. Die Oppositionsfraktionen widersprachen dieser Schilderung entschieden. Ihre Sprecher nutzten die Debatte zur Generalabrechnung mit Seehofer und seiner Regierung. <BR><BR>Generationengerecht und kommunalfreundlich – diese Eigenschaften schrieb der Ministerpr&auml;sident dem Doppelhaushalt des Freistaates zu. Kein einziger Euro m&uuml;sse f&uuml;r neue Schulden aufgenommen werden. Das sei praktizierte Nachhaltigkeit. „Wir verfr&uuml;hst&uuml;cken nicht die Zukunft der nachfolgenden Generationen“, sagte Horst Seehofer, der jedem Mitglied der Staatsregierung f&uuml;r die geleistete Arbeit dankte. Das Umdenken in der Atompolitik begr&uuml;ndete er mit dem Satz: „Wenn diese apokalyptischen Ereignisse in Japan bei den politisch Verantwortlichen nicht zu Konsequenzen f&uuml;hrten, w&auml;re das ein Armutszeugnis f&uuml;r die deutsche Politik.“ Seehofer k&uuml;ndigte Gespr&auml;che mit allen Fraktionen im Landtag an, um die Energiewende zu beschleunigen. Bei der &Uuml;berpr&uuml;fung der Kernkraftwerke m&uuml;sse Sicherheit die oberste Priorit&auml;t haben. Aufgrund der sch&auml;rferen Kriterien sei nicht damit zu rechnen, dass Isar I noch einmal ans Netz gehe, lautete die Prognose des Ministerpr&auml;sidenten.<BR><BR>„Blanker Populismus“ und „leere Worth&uuml;lsen wie aus einem Marketingkatalog“ wertete SPD-Fraktionsvorsitzender Markus Rinderspacher die Aussagen Seehofers zur Umstieg in der Energiepolitik. Der Ministerpr&auml;sident gebe nicht die Richtung vor, sondern orientiere sich an Umfragen. Sein Motto sei: „Gebt mir eine Umfrage und ich kenne meine Meinung.“ „Es fehlt das gro&szlig;e Projekt. Es fehlt die Vision, die sowohl die Regierungskoalition zusammenf&uuml;hrt und zusammenh&auml;lt“, kritisierte Markus Rinderspacher. Der Staatsregierung&nbsp; kreidete er an, im Doppelhaushalt 2011/12 keinen einzigen zus&auml;tzlichen Euro f&uuml;r erneuerbare Energien bereit gestellt zu haben. „Sie stehen de facto mit beiden Beinen im Atomzeitalter“, erkl&auml;rte Rinderspacher.<BR><BR>Hubert Aiwanger, Fraktionsvorsitzender der Freien W&auml;hler, forderte, die Kompetenzen f&uuml;r die Energiepolitik in eine Hand zu legen, sie notfalls in einem neu zu schaffenden Ministerium zu b&uuml;ndeln. An die Staatsregierung appellierte er, die Finger vom Donauausbau und von der dritten Startbahn im Erdinger Moos zu lassen. Wenn die Flughafengesellschaft genug Geld habe f&uuml;r eine dritte Startbahn, dann k&ouml;nne sie auch die Zinsen zur&uuml;ckzahlen f&uuml;r das Geld, das ihr der Staat vorgestreckt habe. Aiwanger forderte, den Ausbau der Breitbandtechnologie endlich voranzutreiben, um die wirtschaftlichen Perspektiven im l&auml;ndlichen Raum zu verbessern. <BR><BR>F&uuml;r die Fraktion B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen verlangte Fraktionsvorsitzender Martin Runge „eine andere Umweltpolitik, die Mensch und Natur gleicherma&szlig;en gut tut und Arbeitspl&auml;tze schafft.“ Nachhaltigkeit und Zukunftsf&auml;higkeit seien Fremdw&ouml;rter f&uuml;r die Koalitionsregierung, sagte Runge. „Seehofers Markenzeichen bleibe weiterhin kurzatmiges Durchwursteln nach dem Prinzip „Weiter so.“ Von der Verkehrspolitik &uuml;ber die Landesplanung bis hin zur Bildungspolitik weigere sich die Staatsregierung, mutige Weichenstellungen f&uuml;r die Zukunft vorzunehmen. Der Horizont reichte nicht weiter als von einer Krise in die n&auml;chste. Defizite sah Runge auch in der Bildungspolitik, die Seehofer vorher als „die Sozialpolitik des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet hatte. <BR><BR>„Wir geben de facto jeden dritten Euro f&uuml;r die Bildungspolitik aus“, erkl&auml;rte CSU-Fraktionsvorsitzender Georg Schmid, der eine solide Haushaltspolitik als „Markenzeichen Bayern“ bezeichnete. FDP-Fraktionschef Thomas Hacker stellte die Leistungen des kleinen Koalitionspartners FDP in der Landespolitik heraus. Bayern investiere &uuml;ber eine Milliarde Euro gezielt in die Bereiche Bildung, Wissenschaft und Innovation. „Uns als FDP-Fraktion liegen diese Bereiche besonders am Herzen: es sind liberale Kernanliegen“, sagte Hacker. – Bis zum Donnerstag nehmen sich die Abgeordneten Einzelplan f&uuml;r Einzelplan vor; jedes Ministerium kommt auf den Pr&uuml;fstand. Die Debatte geht weiter.&nbsp; 
<P>&nbsp;</P>
<P>&nbsp;</P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[05.04.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Generalangriff bei Debatte zum Doppelhaushalt]]></title>
      <description><![CDATA[<STRONG>Eigentlich wollte der Landtag am Dienstag den Doppelhaushalt 2011/12 diskutieren. Doch ums Geld ging es nur am Rande. Stattdessen funktionierte die Opposition die Generaldebatte in einen Generalangriff auf Ministerpr&auml;sident Seehofer um. <BR><BR></STRONG>M&uuml;nchen - Die Haushaltsdebatte im Landtag ist zum heftigen Schlagabtausch mit und &uuml;ber Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU) geworden. Seehofer selbst hob bei der Generaldebatte am Dienstag die Spitzenstellung Bayerns hervor und verteidigte die Kehrtwende der Staatsregierung in der Atompolitik. &laquo;Bayern ist erstklassig, Bayern ist ein F&uuml;nf-Sterne-Land, Bayern ist ein Premiumland&raquo;, sagte Seehofer. &laquo;Und weil wir der Wahrheit verpflichtet sind, m&uuml;ssen wir das auch sagen, meine Damen und Herrn.&raquo; SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher warf dem Regierungschef hingegen Orientierungslosigkeit und blanken Populismus vor. <BR><BR>Der Freistaat sei am besten aus der Wirtschafts- und Finanzkrise hervorgegangen, betonte Seehofer. &laquo;Bayern hat eine b&auml;renstarke Wirtschaftskraft.&raquo; Zugleich hob er hervor, der Freistaat komme erneut ohne einen Cent neue Schulden aus. &laquo;Das ist die eigentliche Generationengerechtigkeit, das ist in der Finanzpolitik praktizierte Nachhaltigkeit.&raquo; Der Haushalt sei ein &laquo;Haushalt des Aufbruchs&raquo;.<BR><BR>Seehofer bekr&auml;ftigte, die Staatsregierung wolle nach dem Atomungl&uuml;ck in Japan den Umstieg auf die erneuerbaren Energien beschleunigen und Bayerns &auml;ltestes Atomkraftwerk Isar I nicht wieder anschalten. F&uuml;r sein Bekenntnis zu den Alternativ-Energien wurde Seehofer von SPD und Gr&uuml;nen ausgelacht. Der CSU-Chef verteidigte sich: &laquo;Wenn dieses apokalyptische Erlebnis bei den politisch Verantwortlichen nicht dazu f&uuml;hrt, dass sie innehalten, w&auml;re das ein Armutszeugnis f&uuml;r die deutsche Politik.&raquo;<BR><BR>Seehofer nutzte seine Rede auch, um gut Wetter in der schwarz-gelben Koalition zu machen. Er dankte ausgew&auml;hlten Ministern ebenso ausdr&uuml;cklich wie dem von Wahlniederlagen und F&uuml;hrungskrise gebeutelten Koalitionspartner FDP. Erst vergangene Woche hatte es Krach zwischen Umweltminister Markus S&ouml;der (CSU) und Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) um Ressortzust&auml;ndigkeiten bei der Energiepolitik gegeben. Der Streit ist aber nun ausger&auml;umt. <BR><BR>SPD-Mann Rinderspacher hielt Seehofer &laquo;Kehrtwenden und Purzelb&auml;ume&raquo; vor - von der Atompolitik bis zur Zuwanderung. &laquo;Sie, Herr Seehofer, Sie ganz pers&ouml;nlich waren eine treibende Kraft f&uuml;r die Verl&auml;ngerung der Atomlaufzeiten.&raquo; Seehofer gebe nicht die Richtung vor, sondern orientiere sich an Umfragen, sagte Rinderspacher. &laquo;Sein Motto: Gebt mir eine Umfrage, und ich kenne meine Meinung.&raquo; <BR><BR>Im Haushalt habe die Staatsregierung keinen einzigen zus&auml;tzlichen Euro f&uuml;r den Umstieg auf erneuerbare Energien bereitgestellt. &laquo;Sie stehen de facto mit beiden Beinen im Atomzeitalter&raquo;, sagte Rinderspacher. Der Haushalt sei kein Haushalt des Aufbruchs. Allein die j&auml;hrlichen Zinsen f&uuml;r den Zehn-Milliarden-Kredit zur Rettung der Landesbank seien fast so hoch wie die Ausgaben f&uuml;r den sogenannten Aufbruch. &laquo;Jeden Tag zahlt der bayerische Steuerzahler nach wie vor 940 000 Euro an Zinsen f&uuml;r die Landesbank.&raquo; Seehofers politisches Handeln orientiere sich an der Gegenwart, ohne R&uuml;cksicht auf Morgen und &Uuml;bermorgen. Seehofer habe keinen Plan f&uuml;r die Zukunft. &laquo;Es fehlt das gro&szlig;e Projekt, es fehlt die Vision.&raquo; <BR><BR>Das Gleiche hielt anschlie&szlig;end CSU-Fraktionschef Georg Schmid der SPD vor: &laquo;R&uuml;ckw&auml;rtsgewandt, kein Konzept, keine eigenen Vorschl&auml;ge&raquo;, sagte er. &laquo;Deshalb sind Sie da, wo sie stehen - bei 17, 18 Prozent&raquo;, spottete Schmid &uuml;ber das Dauertief der SPD in Umfragen und Wahlen. Er erinnerte SPD und Gr&uuml;ne daran, dass die rot-gr&uuml;ne Koalition in Nordrhein-Westfalen fast neun Milliarden Euro neue Schulden pro Jahr macht. Daraufhin versuchten SPD und Gr&uuml;ne, Schmid niederzubr&uuml;llen. &laquo;Sozi am Steuer, das wird teuer&raquo;, antwortete der CSU-Fraktionschef. <BR><BR>Freie-W&auml;hler-Fraktionschef Hubert Aiwanger rief Schwarz-Gelb auf, auf den Donauausbau und den Bau der dritten Startbahn am M&uuml;nchner Flughafen zu verzichten. &Uuml;ber die schwarz-gelbe Energiepolitik sagte Aiwanger: &laquo;Diese Herren werden die Energiewende nie schaffen.&raquo; Und zum Milliardendesaster der BayernLB mit der HGAA sagte er, die CSU habe quasi drei Lkw-Ladungen voller Gold &laquo;in die Salzach gekippt&raquo;. <BR><BR>In seiner ersten wichtigen Rede als Gr&uuml;nen-Fraktionschef warf auch Martin Runge der CSU mit Blick auf das HGAA-Debakel vor, Milliarden verbraten zu haben. Zudem hielt er Seehofer vor, in der Vergangenheit wiederholt Versprechen gemacht und dann nicht eingehalten zu haben. <BR><BR>Der Etat der Staatsregierung f&uuml;r 2011/12 spielte bei der Haushaltsaussprache nur eine untergeordnete Rolle: Die Ausgaben steigen in diesem Jahr von 42,3 Milliarden Euro leicht auf rund 42,5 Milliarden Euro. Im n&auml;chsten Jahr werden es 43,1 Milliarden Euro sein. Der Doppelhaushalt 2011/2012 soll an diesem Donnerstag endg&uuml;ltig verabschiedet werden - nach dreit&auml;giger Marathonsitzung. <BR><BR>dpa cho/ctt yyby z2 eri<BR>051708 Apr 11 
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[05.04.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Seehofer: Haushalt steht f&uuml;r Zukunftsgestaltung]]></title>
      <description><![CDATA[Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU) hat den neuen Doppelhaushalt 2011/2012 als &laquo;gutes Kursbuch&raquo; f&uuml;r die k&uuml;nftige Politik der schwarz-gelben Staatsregierung gew&uuml;rdigt. W&auml;hrend der vergangene Etat von Krisenbew&auml;ltigung gekennzeichnet gewesen sei, stehe der neue Haushalt im Zeichen des Aufbruchs und der Zukunftsgestaltung, sagte Seehofer am Dienstag in der Generaldebatte &uuml;ber den neuen Etat im Landtag. Er hob die nochmals gestiegenen Ausgaben hervor. &laquo;Es ist notwendig und wichtig, mit diesem Ausgabevolumen in die Zukunft zu gehen, weil wir nur so unsere wichtigsten gesellschaftspolitischen Ziele erreichen&raquo;, betonte er. Die Ausgaben steigen in diesem Jahr nach zuletzt 42,3 Milliarden Euro auf rund 42,5 Milliarden Euro 2011 und gut 43 Milliarden Euro 2012. <BR><BR><BR>dpa ctt yyby n1 ukm<BR>051420 Apr 11 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[05.04.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Doppelhaushalt 2011/2012: Im Landtag starten die dreit&auml;gigen Beratungen  ]]></title>
      <description><![CDATA[Der Doppelhaushalt 2011/12 des Freistaates Bayern f&uuml;llt 16 B&auml;nde und sieht Ausgaben in H&ouml;he von 42,5 Milliarden Euro f&uuml;r 2011 und 43,1 Milliarden Euro f&uuml;r 2012 vor: Am Dienstag, 6. April 2011, beginnen um 14 Uhr im Bayerischen Landtag die Beratungen. Bis zum Donnerstag werden in der Vollversammlung die insgesamt 14 Einzelpl&auml;ne des Staatshaushalts diskutiert und verabschiedet. Das Parlament nimmt damit sein vornehmstes Recht wahr: das Budgetrecht. Das Haushaltsgesetz schafft die finanzielle Grundlage f&uuml;r das Wirken der Staatsregierung und der Verwaltung f&uuml;r die Dauer von zwei Jahren. <BR><BR>Den Auftakt bilden am Dienstag der Einzelplan 01 (Landtag) sowie der Einzelplan 11 (Oberster Rechnungshof). Gegen 14.15 Uhr wird Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer im Plenum Stellung zum Einzelplan&nbsp; 02 (Ministerpr&auml;sident und Staatskanzlei) beziehen. Nachfolgend werden im Plenum die weiteren Einzelpl&auml;ne, also die Budgets der Staatsministerien, behandelt. Alle 14 Einzelpl&auml;ne sind Teil des Haushaltsgesetzes 2011/2012, welches am Donnerstag zum Schluss der Beratungen in Zweiter Lesung auf den Weg gebracht wird. <BR><BR>Der Haushaltswoche im Plenum gingen arbeitsreiche Wochen im Ausschuss f&uuml;r Staatshaushalt und Finanzfragen voraus. Vom 8. Februar bis 24. M&auml;rz 2011 wurden in 13 beratungsintensiven Sitzungen die Entw&uuml;rfe fachlich vorbereitet. <EM>/kh <BR></EM>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[04.04.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Verfassungsmedaille f&uuml;r Politiker und K&uuml;nstler  ]]></title>
      <description><![CDATA[Die Schauspielerin Senta Berger und der fr&uuml;here CSU-Landesgruppenchef und Bundeswirtschaftsminister Michael Glos sind am Mittwoch mit der bayerischen Verfassungsmedaille ausgezeichnet worden. Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm &uuml;berreichte die Auszeichnungen im Maximilianeum in M&uuml;nchen. Ebenfalls geehrt wurden unter anderem Bambergs Erzbischof Ludwig Schick und der langj&auml;hrige DGB-Chef Fritz Sch&ouml;sser. Weitere Politiker und K&uuml;nstler waren bereits im Dezember mit der bayerischen Verfassungsmedaille ausgezeichnet worden - der Termin am Mittwoch war lediglich der Nachholtermin.<BR><BR>dpa ctt yyby n1 pwo<BR>301535 Mrz 11 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[30.03.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtagsabgeordnete bekommen 3,5 Prozent mehr Geld]]></title>
      <description><![CDATA[Bayerns Parlamentarier bekommen mehr Geld - 3,5 Prozent sind es. Auch die sogenannte Abgeordnetenentsch&auml;digung wird leicht angehoben. Die Beamten sind nicht neidisch auf die Erh&ouml;hung der Di&auml;ten, wollen aber gleiches Recht auch f&uuml;r sie. F&uuml;r sie ist eine Nullrunde vorgesehen. <BR><BR>Die bayerischen Landtagsabgeordneten bekommen vom 1. Juli an mehr Geld. Ihr monatliches Einkommen - die sogenannte Abgeordnetenentsch&auml;digung - steigt um 3,5 Prozent oder 233 Euro auf dann 6881 Euro, wie das Landtagsamt am Mittwoch in M&uuml;nchen mitteilte. Gleichzeitig wird die Kostenpauschale - beispielsweise f&uuml;r B&uuml;ro und Mitarbeiter - um 38 Euro auf 3141 Euro angehoben. Grundlage f&uuml;r die Anpassung ist die Einkommens- und Preisentwicklung, die das Statistische Landesamt entsprechend dem Abgeordnetengesetz errechnet. Der Beamtenbund forderte postwendend, angesichts der Di&auml;tenerh&ouml;hung m&uuml;sse die Politik die Nullrunde f&uuml;r die Beamten nochmals &uuml;berdenken.<BR><BR>Auch die Arbeit eines Politikers m&uuml;sse - wie jede andere Arbeit - angemessen bezahlt werden, sagte Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm laut Mitteilung. &laquo;Es muss attraktiv bleiben, sich als Volksvertreter oder Volksvertreterin mit einer 60- bis 80-Stunden-Woche f&uuml;r die Interessen der B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen einzusetzen.&raquo; <BR><BR>Im vergangenen Jahr hatten die Abgeordneten eine Nullrunde in Kauf nehmen m&uuml;ssen. Stamm erinnerte zudem an zahlreiche einschneidende &Auml;nderungen, die in den vergangenen Jahren vor allem bei der Altersversorgung der Abgeordneten erfolgt seien. So seien zum Beispiel l&auml;ngere Mitgliedschaftszeiten im Landtag n&ouml;tig, um entsprechende Leistungen in Anspruch nehmen zu k&ouml;nnen, erkl&auml;rte sie. <BR><BR>Der Chef des Bayerischen Beamtenbundes (BBB), Rolf Habermann, sagte &uuml;ber die Di&auml;tenerh&ouml;hung f&uuml;r die Abgeordneten: &laquo;Das muss ein Anlass sein, die geplante Nullrunde f&uuml;r bayerische Beamte noch mal zu &uuml;berdenken.&raquo; Der Landtag will den Haushalt kommende Woche absegnen. <BR><BR>&laquo;Wir bewerten die Anpassung der Abgeordnetendi&auml;ten als durchweg positiv. Sie ist angesichts der derzeitigen Verh&auml;ltnisse nur gerechtfertigt&raquo;, sagte Habermann. Abgeordnete h&auml;tten einen Anspruch auf Teilhabe an der allgemeinen Einkommensentwicklung, auch mit Blick auf die st&auml;ndig steigenden Aufgaben und die damit verbundene Verantwortung.<BR><BR>&laquo;Damit h&auml;ufen sich aber die Indizien daf&uuml;r, dass der Gesetzgeber auch im Beamtenbereich seinem gesetzlichen Auftrag - den er sich selbst gegeben hat - nachkommen muss.&raquo; Die Besoldung der Beamten m&uuml;sse an die allgemeinen Verh&auml;ltnisse angepasst werden.<BR><BR>Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) forderte ebenfalls ein Abr&uuml;cken von der Nullrunde f&uuml;r die Beamten. Bayerns Polizisten seien &laquo;sauer&raquo; wegen der starren Haltung der Staatsregierung, erkl&auml;rte die GdP.<BR><BR>dpa ctt yyby z2 pwo<BR>301600 Mrz 11 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[30.03.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Gewerkschaft kritisiert Gesetzentwurf zur Schulf&ouml;rderung]]></title>
      <description><![CDATA[Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat den Gesetzentwurf zur &Ouml;ffnung der allgemeinbildenden Schulen f&uuml;r behinderte Kinder kritisiert. &laquo;Faktisch sehen wir allenfalls eine marginale Verbesserung des Status quo. Das Recht der Eltern, ihr &laquo;behindertes&raquo; Kind an der Regelschule anzumelden, bleibt weiter eingeschr&auml;nkt&raquo;, sagte die GEW-Vorsitzende in Bayern, Gele Neub&auml;cker, nach Gewerkschaftsangaben am Dienstag. Zwei Jahre lang jeweils 100 zus&auml;tzliche Lehrerstellen f&uuml;r mehr als 4000 staatliche Schulen in Bayern zu schaffen, sei &laquo;nicht einmal ein Tropfen auf den hei&szlig;en Stein&raquo;.<BR><BR>Alle f&uuml;nf Landtagsfraktionen hatten am Montag einen Gesetzentwurf vorgestellt, nach dem behinderte Kinder vom n&auml;chsten Schuljahr an auf jede allgemeinbildende Schule in Bayern gehen k&ouml;nnen. Die Schulen k&ouml;nnen k&uuml;nftig au&szlig;erdem ein neues Profil als sogenannte inklusive Schule entwickeln. So sollen sie gemeinsamen Unterricht f&uuml;r Kinder mit und ohne sonderp&auml;dagogischen F&ouml;rderbedarf besser anbieten k&ouml;nnen.<BR><BR>&laquo;F&uuml;r die GEW kann es keine &laquo;inklusiven Schulen&raquo; neben anderen Schulen geben, denn Inklusion bedeutet eben gerade nicht, dass Kinder als &laquo;behindert&raquo; eingestuft werden und dann wieder in eine &laquo;Sonderschule&raquo;, die sich &laquo;Inklusionsschule&raquo; nennt, &uuml;berwiesen werden&raquo;, sagte Neub&auml;cker. Die Teilhabe behinderter Kinder k&ouml;nne nur mit &laquo;einer Schule f&uuml;r alle&raquo; verwirklicht werden. Dieser Schule m&uuml;ssten genug Lehrer und Geld f&uuml;r die individuelle F&ouml;rderung aller Kinder zur Verf&uuml;gung stehen. <BR><BR>&laquo;Mit den bislang in Bayern f&uuml;r Bildung zur Verf&uuml;gung gestellten finanziellen Mitteln kann eine solche Schule nicht Wirklichkeit werden.&raquo; Bayern stehe mit seinen Bildungsinvestitionen in Deutschland auf einem hinteren Platz, international weit abgeschlagen. <BR><BR>dpa cat yyby n1 pwo<BR>291318 Mrz 11 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[29.03.2011]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_7502.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention: Interfraktioneller Gesetzentwurf zur Inklusion an Schulen  ]]></title>
      <description><![CDATA[<EM>– Von Katja Helm&ouml; –</EM>
<BR>Das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung soll in Bayern „Schule machen“: Ein <A href="/cps/rde/xbcr/landtag/dateien/BayEUG-8100.pdf" target=_blank>gemeinsamer Gesetzentwurf </A>aller f&uuml;nf Landtagsfraktionen sieht vor, dass k&uuml;nftig alle Kinder einen grunds&auml;tzlich gleichberechtigten Zugang zur allgemeinen Schule haben. Eltern k&ouml;nnen damit selbst entscheiden, ob ihr Kind die Regelschule oder F&ouml;rderschule besucht. „Bayern nimmt mit diesem Gesetzentwurf bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention eine Vorreiterrolle in Deutschland ein“, erkl&auml;rte Hans-Ulrich Pfaffmann, Vorsitzender des Bildungsausschusses. Das Gesetz, das den „inklusiven Unterricht als Aufgabe aller Schulen“ verankert, wurde am 29. M&auml;rz 2011 in erster Lesung in die Vollversammlung eingebracht. Es soll bis zur Sommerpause verabschiedet und mit dem neuen Schuljahr 2011/2012 in Kraft treten. Schon bald soll es dann erste „Leuchtturm-Projekte“ in Sachen Inklusion an Schulen geben.<BR><BR>Die seit M&auml;rz 2009 in Deutschland geltende UN-Behindertenrechtskonvention hat das Ziel, die Chancengleichheit von Menschen mit Behinderung zu f&ouml;rdern und ihre Diskriminierung in der Gesellschaft zu unterbinden. Im Bildungsbereich verpflichtet die Konvention die Vertragsstaaten, einen gemeinsamen Unterricht von Sch&uuml;lern mit und ohne sonderp&auml;dagogischen F&ouml;rderbedarf zu erm&ouml;glichen. <BR><BR>„Der Bayerische Landtag hat diesen Auftrag eindeutig angenommen und mit Blick darauf im Dezember 2009 eine interfraktionelle Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern des Bildungsausschusses aller im Landtag vertretenen Fraktionen, eingesetzt“, berichtete Pfaffmann bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Vorfeld der 1. Lesung, an der alle Mitglieder der Arbeitsgruppe – Georg Eisenreich (CSU), Klaus Steiner (CSU), Renate Will (FDP), Martin G&uuml;ll (SPD), Margit Wild (SPD), G&uuml;nther Felbinger (Freie W&auml;hler) und Thomas Gehring (B&uuml;ndnis 90/ Gr&uuml;ne) – teilnahmen. Das Ergebnis bezeichnete der Ausschussvorsitzende als eine „Sternstunde des Parlamentarismus“. Erstmals in Deutschland werde per Gesetz „die inklusive Schule als ein Ziel der Schulentwicklung aller Schulen“ festgelegt. <BR><BR>Der Gesetzentwurf beruht auf zwei S&auml;ulen: Die erste S&auml;ule stellt klar, dass alle bisherigen Formen der F&ouml;rderung und Unterbringung von Kindern mit und ohne sonderp&auml;dagogischen F&ouml;rderbedarf bestehen bleiben k&ouml;nnen. Die zweite S&auml;ule gew&auml;hrt gleichwohl allen Kindern den grunds&auml;tzlich gleichberechtigten Zugang zur allgemeinen Schule. Neu ist hierbei auch, dass die Schulen mit Zustimmung der Schulaufsicht und der Schulaufwandstr&auml;ger das Schulprofil „Inklusion“ entwickeln k&ouml;nnen. „Schulen mit diesem Profil erhalten einen gro&szlig;en Gestaltungsspielraum, um gemeinsamen Unterricht anbieten zu k&ouml;nnen“, erkl&auml;rte Georg Eisenreich, stellvertretender Vorsitzender des Bildungsausschusses. Bayern fange dabei nicht bei Null an. Es g&auml;be schon Bew&auml;hrtes, das weiterentwickelt werden k&ouml;nne.<BR><BR>„Es war wichtig, dass wir einen gemeinsamen Gesetzentwurf gemacht haben“, unterstrichen bei der Pressekonferenz die Mitglieder der Arbeitsgruppe. Statt Trennendes zu betonen, seien die Gemeinsamkeiten in den Vordergrund gestellt worden. Das Miteinander aller Beteiligter – Sch&uuml;ler, Eltern, P&auml;dagogen der F&ouml;rderschulen und der allgemeinen Schulen, Vertreter der Kommunen, der Schultr&auml;ger und der Politik – sei f&uuml;r den Erfolg entscheidend. „Wir wollen alle mitnehmen auf diesem Weg“, sagten die bayerischen Bildungspolitiker.<BR><BR>Der Gesetzentwurf wird in den kommenden Wochen in den Aussch&uuml;ssen beraten und soll noch vor der Sommerpause im Plenum verabschiedet werden. <EM><BR></EM>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[29.03.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Reserl Sem neue CSU-Fraktionsvizin]]></title>
      <description><![CDATA[&Uuml;berraschung in der Landtags-CSU: Die niederbayerische Abgeordnete Reserl Sem hat sich bei der Kampfabstimmung um den stellvertretenden Fraktionsvorsitz gegen die Favoritin Ingrid Heckner aus Oberbayern durchgesetzt. Sem gewann die Abstimmung am Mittwoch unerwartet deutlich mit 48 zu 37 Stimmen, wie Teilnehmer anschlie&szlig;end berichteten. Sie hatte die Niederbayern und die Oberpf&auml;lzer hinter sich, gewann aber offensichtlich auch Stimmen von Fraktionskollegen aus anderen Regierungsbezirken.<BR><BR>Mehrere CSU-Abgeordnete waren anschlie&szlig;end selbst &uuml;berrascht. Eigentlich galt bereits als ausgemacht, dass Heckner den Vizevorsitz &uuml;bernehmen sollte. Sem hatte erst vergangenen Woche als Au&szlig;enseiterin ihre Kandidatur angemeldet. Die 1953 geborene Abgeordnete stammt aus Tann im Landkreis Rottal-Inn und ist bislang politisch eher selten in Erscheinung getreten. Heckner dagegen ist Chefin des Ausschusses f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst. <BR><BR>dpa cho yyby n1 k6 kra<BR>231514 Mrz 11 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[23.03.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[BayernLB-Ausschuss: Opposition fordert drei R&uuml;cktritte]]></title>
      <description><![CDATA[Am Ende des Untersuchungsausschusses zu den Milliardenverlusten der BayernLB in &Ouml;sterreich fordert die Opposition drei R&uuml;cktritte: CSU-Landtagsfraktionschef Georg Schmid, CSU-Wirtschaftsexperte Erwin Huber und St&auml;dtetagspr&auml;sident Hans Schaidinger h&auml;tten als Verwaltungsr&auml;te der BayernLB versagt und m&uuml;ssten deswegen ihre politischen &Auml;mter abgeben, verlangten SPD, Freie W&auml;hler und Gr&uuml;ne am Mittwoch in ihrer Schlussbilanz des Ausschusses. &laquo;Wenn sie Charakter haben, m&uuml;ssten sie zur&uuml;cktreten&raquo;, sagte Harald G&uuml;ller (SPD), der Vizechef des Ausschusses. <BR><BR>Von den fr&uuml;heren Verwaltungsr&auml;ten der Bayern LB sind Schmid, Huber und Schaidinger die letzten, die noch in politischen F&uuml;hrungspositionen t&auml;tig sind. Au&szlig;erdem pl&auml;dieren die drei Oppositionsfraktionen daf&uuml;r, Schadenersatzanspr&uuml;che gegen s&auml;mtliche ehemaligen Verwaltungsr&auml;te zu verfolgen - nicht nur gegen den fr&uuml;heren Finanzminister Kurt Faltlhauser und Ex-Sparkassenpr&auml;sident Siegfried Naser, die fr&uuml;her an der Spitze des Verwaltungsrats standen. Alle drei seien &laquo;Versager&raquo;, schimpfte der Gr&uuml;ne Sepp D&uuml;rr. &laquo;Deswegen m&uuml;ssen sie dringend ihren heutigen &Auml;mtern entfernt werden.&raquo; Alle Verwaltungsr&auml;te h&auml;tten &laquo;schuldhaft ihre Pflicht verletzt&raquo;, sagte Bernhard Pohl von den Freien W&auml;hlern.<BR><BR>CSU und FDP hatten ihren Mehrheitsbericht zum Untersuchungsausschuss am Montag vorgestellt: Die zwei Regierungsfraktionen kommen zwar zu dem Schluss, dass alle Verwaltungsr&auml;te ihre Pflicht verletzten - doch eine m&ouml;gliche grobe Fahrl&auml;ssigkeit sehen CSU und FDP nur bei den ehemaligen Chefkontrolleuren Faltlhauser und Naser, nicht bei einfachen Mitgliedern des Verwaltungsrats wie Schaidinger oder Schmid. Das hat juristisch gro&szlig;e Bedeutung: Rechtliche Voraussetzung f&uuml;r Schadenersatzforderungen ist nach den Regeln des BayernLB-Verwaltungsrats grobe Fahrl&auml;ssigkeit. Einfache Fahrl&auml;ssigkeit reicht nicht aus, um Ex-Verwaltungsr&auml;te zur Kasse zu bitten.<BR><BR>Deswegen fordert die Opposition drittens, die Haftungsregeln f&uuml;r die einfachen Mitglieder des Verwaltungsrats &laquo;auf jeden Fall sofort&raquo; wieder zu versch&auml;rfen, wie G&uuml;ller sagte. Denn der BayernLB-Verwaltungsrat hatte erst 2002 nach der Pleite des Kirch-Konzerns die H&uuml;rden f&uuml;r Schadenersatzforderungen gegen die Verwaltungsr&auml;te stark erh&ouml;ht. Seitdem sind die Verwaltungsr&auml;te nur noch schadenersatzpflichtig, wenn ihnen grobe Fahrl&auml;ssigkeit nachgewiesen werden kann. &laquo;Das ist f&uuml;r die Zukunft eine politische Aufgabe der Staatsregierung&raquo;, sagte G&uuml;ller. <BR><BR><BR>dpa cho yyby z2 ukm<BR>231503 Mrz 11 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[23.03.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Opposition: BayernLB-Verwaltungsr&auml;te haben grob fahrl&auml;ssig gehandelt]]></title>
      <description><![CDATA[Zum Abschluss des Landesbank-Untersuchungsausschusses zum Milliardendebakel mit der Hypo Group Alpe Adria wirft die Opposition auch den Verwaltungsr&auml;ten der BayernLB grobe Fahrl&auml;ssigkeit beim Kauf der &ouml;sterreichischen Bank vor. In ihrem am Mittwoch in M&uuml;nchen vorgestellten eigenen Abschlussbericht kommen SPD, Gr&uuml;ne und Freie W&auml;hler zu dem Schluss, dass daher Haftungsanspr&uuml;che nicht nur gegen den Vorstand der BayernLB, sondern gegen beide Organe vor Gericht gepr&uuml;ft werden sollen.<BR><BR>Die Oppositionsparteien stellen zudem fest, dass die BayernLB bis heute &uuml;ber kein tragf&auml;higes Gesch&auml;ftsmodell verf&uuml;ge. Ohne ein solches k&ouml;nne die Bank nicht in eine erfolgreiche Zukunft gef&uuml;hrt werden, betonte der f&uuml;r die SPD im Untersuchungsausschuss sitzende Harald G&uuml;ller.<BR><BR>Die Regierungsfraktionen von CSU und FDP hatten in ihrem Bericht hingegen nur das Verhalten der damaligen Vorsitzenden des Aufsichtsgremiums, Ex-Finanzminister Kurt Faltlhauser (CSU) und Sparkassenverbandschef Siegfried Naser, als grob fahrl&auml;ssig eingestuft. Der BayernLB-Vorstand beschloss zudem k&uuml;rzlich, nur von den fr&uuml;heren Chefkontrolleuren Schadenersatz zu verlangen. Die anderen Verwaltungsr&auml;te, unter ihnen prominente CSU-Politiker wie G&uuml;nther Beckstein und Erwin Huber, sollten demnach von Klagen verschont bleiben.<BR><BR>Das HGAA-Abenteuer hatte der BayernLB einen Verlust von 3,7 Milliarden Euro beschert. Der parlamentarische Ausschuss hatte ein Jahr lang die Rolle der damaligen Mitglieder der Staatsregierung im Verwaltungsrat untersucht.&nbsp;<BR><BR>dapd/csr /1<BR>231329 Mrz 11
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[23.03.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Atomdebatte im Bayerischen Landtag]]></title>
      <description><![CDATA[<STRONG>„Japan ver&auml;ndert alles“<BR></STRONG>Der Bayerische Landtag hat heute &uuml;ber die k&uuml;nftige Atompolitik im Freistaat debattiert. Umweltminister Markus S&ouml;der (CSU) sagte in seiner Regierungserkl&auml;rung vor dem Plenum: „Japan ver&auml;ndert alles. Auch bei mir.“ Zu Beginn der Sitzung hatten die Abgeordneten der Opfer in Japan gedacht. „Ein Land, das &uuml;ber einen hohen technischen Standard verf&uuml;gt, erf&auml;hrt in schlimmster Weise, dass das Undenkbare m&ouml;glich wird“, sagte Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm.<BR><BR>Die Ereignisse in den japanischen Kernkraftwerken h&auml;tten das Vertrauen in die M&ouml;glichkeiten der Technik und des wissenschaftlichen Fortschritts ersch&uuml;ttert, stellte Umweltminister Markus S&ouml;der in seiner Regierungserkl&auml;rung fest und betonte: „Die Natur schreibt ihr eigenes Drehbuch.&nbsp; Wir haben dieses Signal verstanden.“ Er habe heute in Abstimmung mit Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer und dem Bundesumweltministerium in Berlin angeordnet, das Kernkraftwerk Isar I abzuschalten, vorerst f&uuml;r die Dauer des Moratoriums von drei Monaten. Die endg&uuml;ltige Stilllegung sei nur per Bundesgesetz oder eine Vereinbarung mit den Betreibern m&ouml;glich. Daf&uuml;r m&uuml;sse letzten Endes der Bund den rechtlichen Rahmen schaffen.<BR><BR>S&ouml;der k&uuml;ndigte die Gr&uuml;ndung einer Reaktorsicherheitskommission an, die mit unabh&auml;ngigen Fachleuten besetzt werde. Als weiteren Schritt nannte er die &Uuml;berpr&uuml;fung aller Atomkraftwerke in Bayern. Der Umweltminister forderte alle Fraktionen im Bayerischen Landtag auf, den Umstieg Bayerns auf regenerative Energien gemeinsam zu bew&auml;ltigen. Der Umbau der Energieversorgung m&uuml;sse sp&uuml;rbar beschleunigt werden. „Das Atomkraftalter geht zu Ende, auch in Bayern“, sagte S&ouml;der. Mehr Windkraft-, mehr Biogas- und mehr Photovoltaikanlagen kosteten nicht nur Geld, sondern ver&auml;nderten auch das Gesicht der bayerischen Landschaften. „Wir brauchen die Akzeptanz der Menschen. Wir k&ouml;nnen uns den Luxus nicht mehr leisten, gegen alles zu sein“, erkl&auml;rte der Umweltminister.<BR><BR>Vertreter der Oppositionsfraktionen warfen der Bayerischen Staatsregierung schwere Fehler in ihrer bisherigen Energiepolitik vor. Die schwarz-gelbe Koalition in Berlin habe sich mit ihrem Eintreten f&uuml;r eine Laufzeitverl&auml;ngerung der Atomkraftwerke in Deutschland &uuml;ber die Sicherheitsbedenken der Bev&ouml;lkerung hinweggesetzt.&nbsp;„Erst vor acht Wochen wurde hier im Landtag eine Petition zum Atomausstieg abgelehnt, die &uuml;ber 30.000 Menschen unterschrieben haben“, prangerte Natascha Kohnen von der SPD-Fraktion an. Hubert Aiwanger, Fraktionsvorsitzender der Freien W&auml;hler, nannte das Festhalten an der Atomenergie „gemeingef&auml;hrlich.“ Zum Kernkraftwerk Isar I sagte er: „Ganz S&uuml;ddeutschland w&auml;re unbewohnbar, wenn uns diese Kiste um die Ohren fliegt.“ <BR><BR>Ludwig Hartmann von der Fraktion B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen betonte, kein Kernkraftwerk der Welt sei vor einer Kernschmelze gefeit. Es m&uuml;ssten nur die Stromversorgung und die Notstromaggregate ausfallen. Deshalb seine Forderung: Isar I auf Dauer abschalten. Das verlangte auch Tobias Thalhammer f&uuml;r die FDP-Fraktion. <EM>/hw<BR><BR></EM><STRONG>Lesen Sie dazu auch einen ausf&uuml;hrlichen Bericht im Online-Magazin "Maximilianeum"</STRONG><EM> </EM><A href="http://www.maximilianeum-online.de/cps/rde/xchg/SID-0A033D45-9C35245E/mxo/x/-/www1/titel_5847.htm" target=_blank>mehr </A>. . .
<P><EM></EM>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[17.03.2011]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Wulff zu erstem offiziellen Besuch in Bayern]]></title>
      <description><![CDATA[Knapp acht Monate nach seinem Amtsantritt ist Bundespr&auml;sident Christian Wulff zu seinem ersten offiziellen Besuch nach Bayern gekommen. Am Dienstagvormittag wurde er vor der M&uuml;nchner Residenz von einer Kompanie der bayerischen Gebirgssch&uuml;tzen empfangen. Auch das bayerische Kabinett war anwesend. Anschlie&szlig;end wollte Wulff eine Rede im Landtag halten und die BMW-Welt besuchen, bevor am Nachmittag der Weiterflug nach Bamberg vorgesehen war.<BR><BR>dpa cho/ftn yyby n1 pwo<BR>221028 Feb 11 
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[22.02.2011]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Hans-Joachim Werner, Vorsitzender des Petitionsausschusses, stellte zur Halbzeit Petitionsbericht vor]]></title>
      <description><![CDATA[<STRONG>6154 Petitionen sind seit Oktober 2008 an den Bayerischen Landtag gerichtet worden. Bei vielen Eingaben handelt es sich um eine Sammel- oder Massenpetition, so dass sich rund 280.000 B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger mit ihrem Anliegen an das bayerische Parlament gewandt haben. Mehr als ein Viertel der eingereichten Petitionen konnte positiv beschieden werden. Die Zahlen gehen aus dem <A href="/cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/26_772.rss" target=_blank>Bericht zur Halbzeit</A>&nbsp;der Wahlperiode hervor, den Hans Joachim Werner (SPD), Vorsitzender des Petitionsausschusses, am 10. Februar im Plenum vorstellte. Werner bezeichnete das Parlament mit Blick auf das Petitionswesen als Sammelbecken f&uuml;r all die N&ouml;te, Sorgen und Anregungen der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger im Umgang mit der Obrigkeit: „Das Petitionsrecht hat eine hohe Bedeutung f&uuml;r den B&uuml;rger ebenso wie f&uuml;r die Demokratie insgesamt.“<BR><BR></STRONG>Vor ihrem Bericht in der Vollversammlung hatten Ausschussvorsitzender Joachim Werner und seine Stellvertreterin Sylvia Stierstorfer (CSU) die Zahlen der Petitionsstatistik Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm &uuml;bergeben. Erfreut zeigte sich die Pr&auml;sidentin von der erneut relativ hohen Quote erfolgreicher Eingaben. So h&auml;tte in 1360 F&auml;llen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern geholfen werden k&ouml;nnen. Ebenso erfreulich sei es, dass seitens der Verwaltung in der Regel keine vollendeten Tatsachen geschaffen werden, solange der Landtag mit einer Petition befasst ist. „Diese Praxis zeugt vom Respekt gegen&uuml;ber dem Hohen Haus“, hob die Landtagspr&auml;sidentin anerkennend hervor.<BR><BR>Mit Blick auf den leichten Abw&auml;rtstrend bei der Zahl der eingereichten Petitionen (7469 Petitionen in der 15. Wahlperiode gegen&uuml;ber 6154 Petitionen in der 16. Wahlperiode) betonte der Vorsitzende in seinem Bericht in der Vollversammlung am Donnerstag: „Wir sollten diese Entwicklung zum Anlass nehmen, bei den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern bei jeder passenden Gelegenheit f&uuml;r das Petitionsrecht zu werben.“ Dem Petitionsrecht m&uuml;sse insgesamt eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle im Parlament und in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung zukommen.<BR><BR><STRONG>„&Ouml;ffentliche Behandlung gew&auml;hrleistet maximale Transparenz und Teilhabe am parlamentarischen Prozess“<BR></STRONG>Dies umso mehr, als das Petitionswesen in Bayern Vorbildcharakter habe, sagte der Ausschussvorsitzende. Er verwies dabei auf die Behandlung der Petitionen in jeweils &ouml;ffentlichen Sitzungen – eine „bayerische Spezialit&auml;t“, die es in keinem anderen deutschen Parlament so g&auml;be. „Die &ouml;ffentliche Behandlung von Petitionen gew&auml;hrleistet maximale Transparenz und Teilhabe am parlamentarischen Prozess.“ Als zweite bayerische Besonderheit nannte Werner die Online-Petitionen, die seit 2006 im bayerischen Petitionsgesetz verankert sind. „Hier sind wir im bundesweiten Vergleich mit an der Spitze. Bei uns k&ouml;nnen Petitionen online &uuml;ber das auf der Homepage des Bayerischen Landtags zur Verf&uuml;gung gestellte Formular eingereicht werden, ohne dass es einer Unterschrift oder digitalen Signatur bed&uuml;rfte“. <BR><BR>Mit Blick auf den technischen Fortschritt und das ge&auml;nderte Kommunikationsverhalten der B&uuml;rger f&uuml;hrte Werner die &ouml;ffentliche Petition auf, die es derzeit nur im Deutschen Bundestag und seit 2010 auch in der B&uuml;rgerschaft von Bremen gibt. Werner: „Ich meine, dass die &ouml;ffentliche Petition auch dem Bayerischen Landtag gut zu Gesichte stehen w&uuml;rde.“ &Ouml;ffentliche Petitionen sind Petitionen von allgemeinem Interesse an den Landtag, die im Einvernehmen mit dem Petenten auf der Internetseite des Landtags ver&ouml;ffentlicht werden k&ouml;nnen. Dort soll es dann allen interessierten B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern m&ouml;glich sein, innerhalb einer Frist von sechs Wochen die Petition als Mitzeichner zu unterst&uuml;tzen oder einen schriftlichen Diskussionsbeitrag ins Netz zu stellen.<BR><BR>Auch Sylvia Stierstorfer (CSU), stellvertretende Vorsitzende des Petitionsausschusses, griff in ihrem Redebeitrag im Plenum das Thema „&Ouml;ffentliche Petition“ auf: „Wir in der CSU-Fraktion wollen das Instrument sorgf&auml;ltig darauf pr&uuml;fen, ob es f&uuml;r uns in Bayern Fortschritte bringt.“ Margit Wild (SPD), Florian Streibl (FW), Maria Scharfenberg (B&uuml;ndnis 90/ Gr&uuml;ne) und Julika Sandt (FDP) zeigten sich in der Aussprache ebenfalls offen f&uuml;r das neue Instrument. <EM>/kh&nbsp;<BR><BR></EM><STRONG>Aktueller Petitionsbericht </STRONG><A lang=_plank href="http://www.bayern.landtag.de/cps/rde/xchg/landtag/x/-/www1/26_772.htm">mehr</A><EM> . . .</EM>
<P><EM></EM>&nbsp;</P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[10.02.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Opposition feiert Triumph im Landesbank-Untersuchungsausschuss zum HGAA-Debakel]]></title>
      <description><![CDATA[Bei der Aufkl&auml;rung der Landesbank-Aff&auml;re feiert die Opposition einen Triumph. Im Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses wird ein Versagen des fr&uuml;heren BayernLB-Verwaltungsrats einschlie&szlig;lich seiner prominenten CSU-Politiker beim fatalen Kauf der Hypo Group Alpe Adria festgestellt, der dem Freistaat einen Verlust von 3,7 Milliarden Euro bescherte. &laquo;Das ist eine im harten Kampf erzwungene beispiellose Kapitulation der CSU vor den Fakten&raquo;, jubelte Ausschussvize Harald G&uuml;ller (SPD) am Mittwoch in M&uuml;nchen. <BR><BR>Der Bericht des Ausschussvorsitzenden Thomas Kreuzer (CSU), der mit der FDP abgestimmt ist, wird am Donnerstag offiziell dem Landtag vorgelegt. F&uuml;r den fr&uuml;heren Chefaufseher der BayernLB, Ex-Finanzminister Kurt Faltlhauser (CSU), kann es brenzlig werden, so viel ist schon durchgesickert. F&uuml;r Schadenersatzklagen entscheidende &laquo;grob fahrl&auml;ssige&raquo; Pflichtverletzungen k&ouml;nnten zumindest bei ihm nicht ausgeschlossen werden, hei&szlig;t es in dem 150 Seiten starken Papier, wie aus Koalitionskreisen verlautete. <BR><BR>Zwtl: Gespr&auml;chsbedarf zwischen CSU und FDP<BR><BR>In dem Bericht wird ger&uuml;gt, dass s&auml;mtliche Verwaltungsr&auml;te - unter ihnen die CSU-Gr&ouml;&szlig;en G&uuml;nther Beckstein und Erwin Huber - den Vorstand zum Kauf der HGAA erm&auml;chtigt hatten, obwohl entscheidende Risiken noch nicht gepr&uuml;ft waren. G&uuml;ller sagte, die CSU habe ihre Politiker lange als &laquo;Unschuldsl&auml;mmer&raquo; verteidigen wollen, &laquo;diese Generallinie ist kl&auml;glich gescheitert&raquo;. Der Freie-W&auml;hler-Abgeordnete Bernhard Pohl konstatierte: &laquo;Noch nie hat ein Untersuchungsausschuss dazu gef&uuml;hrt, dass die CSU so deutlich Fehler ihrer F&uuml;hrungskr&auml;fte einr&auml;umen musste.&raquo;<BR><BR>Tats&auml;chlich herrschte in der CSU lange die Auffassung, der Bankvorstand trage die alleinige Verantwortung f&uuml;r das Desaster, weil er den Kontrolleuren wichtige Informationen verheimlicht habe. Allerdings h&auml;tte es der Koalitionspartner FDP nicht akzeptiert, das Aufsichtsgremium der Landesbank komplett von Schuld freizusprechen. Und allein h&auml;tte die CSU keinen Mehrheitsbericht vorlegen k&ouml;nnen. F&uuml;r den Koalitionsfrieden einigte man sich auf eine gemeinsame Linie. Der CSU-Politiker Kreuzer sagte dazu: &laquo;Wir hatten Gespr&auml;chsbedarf. Aber es war kein Hauen und Stechen.&raquo; <BR><BR>Zwtl: &laquo;S&uuml;ndenbock&raquo; Faltlhauser<BR><BR>Der fr&uuml;here CSU-Chef Erwin Huber wies den Vorwurf des Versagens am Rande der CSU-Fraktionssitzung zur&uuml;ck: Er sehe keine Schuld des Verwaltungsrats, das Gremium habe seine Aufgaben &laquo;ordnungsgem&auml;&szlig; erf&uuml;llt&raquo;. Ohnehin muss Huber genauso wie Ex-Ministerpr&auml;sident Beckstein und CSU-Fraktionschef Georg Schmid kein juristisches Nachspiel f&uuml;rchten. Der Abschlussbericht sieht nur eine besondere Verantwortung beim damaligen Chefkontrolleur Faltlhauser. Kreuzer betonte, &uuml;ber Schadenersatzklagen m&uuml;sse der Landesbank-Vorstand entscheiden.<BR><BR>Die Opposition ist mit der Konzentration auf Faltlhauser unzufrieden. Gr&uuml;ne, SPD und Freie W&auml;hler pochen auf Gerichtsverfahren gegen alle fr&uuml;heren Kontrolleure. Der Gr&uuml;nen-Politiker Sepp D&uuml;rr warf CSU und FDP &laquo;Mauschelei&raquo; und &laquo;parteipolitische Feigheit&raquo; vor. &laquo;Statt alle Verwaltungsr&auml;te, die f&uuml;r das HGAA-Debakel zu gleichen Teilen mitverantwortlich sind, zur Rechenschaft zu ziehen, hat man sich auf den S&uuml;ndenbock Kurt Faltlhauser geeinigt.&raquo; <BR><BR>dapd/erd/kos /<BR>091614 Feb 11
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[09.02.2011]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_7174.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Martin Runge zum Gr&uuml;nen-Fraktionschef gew&auml;hlt]]></title>
      <description><![CDATA[Der Wirtschaftsexperte Martin Runge ist neuer Fraktionschef der Gr&uuml;nen im bayerischen Landtag. Der 52-J&auml;hrige aus Gr&ouml;benzell bei M&uuml;nchen setzte sich am Mittwoch in einer Kampfabstimmung gegen den Bildungspolitiker Thomas Gehring aus dem Oberallg&auml;u durch. Das teilte die Fraktion im Anschluss an die Wahl mit. Der bisherige Fraktionschef Thomas M&uuml;tze hatte nach sieben Monaten aufgeh&ouml;rt, weil er sich dem Druck nicht gewachsen f&uuml;hlte. <BR><BR>dpa ctt/cho yyby n1 ukm<BR>091608 Feb 11 
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[09.02.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Doppelhaushalt 2011/2012: Im Landtag starten die Beratungen]]></title>
      <description><![CDATA[Er f&uuml;llt 16 B&auml;nde und sieht Ausgaben in H&ouml;he von 42,7 Milliarden Euro f&uuml;r 2011 und 43,1 Milliarden Euro f&uuml;r 2012 vor: Seit Dienstag beraten die Mitglieder des Haushaltsausschusses den mehrere tausend Seiten umfassenden Entwurf des Doppelhaushalts 2011/2012. Zum Auftakt der Haushaltsgespr&auml;che wurde der Einzelplan 06 aufgerufen, der sich auf den Gesch&auml;ftsbereich des Finanzministeriums bezieht. Staatsminister Georg Fahrenschon erl&auml;uterte die Positionen seines Ressorts, mit denen traditionsgem&auml;&szlig; die Beratungen im Landtag starten. <BR><BR>Insgesamt wurde in dem Etatentwurf zum Doppelhaushalt 2011/2012 ein Sparpaket in H&ouml;he von rund 900 Millionen Euro pro Haushaltsjahr geschn&uuml;rt. „Ziel bleibt ein Haushalt ohne neue Schulden“, unterstrich Ausschussvorsitzender Georg Winter (CSU), der die Grundkonzeption des Regierungsentwurfs mit den Schwerpunkten Familie, Bildung, Innovation und Investition nicht mehr antasten m&ouml;chte. Gleichwohl, so Winter, werde bei dem Entwurf nat&uuml;rlich noch an Stellschrauben gedreht:&nbsp; „Es ist noch nie ein Haushalt genau so verabschiedet worden, wie er eingebracht worden ist“, sagte Winter.<BR><BR>Den 22 Mitgliedern des Ausschusses f&uuml;r Staatshaushalt und Finanzfragen stehen auf jeden Fall arbeitsreiche Wochen bevor: Zahlreiche &Auml;nderungsvorschl&auml;ge sowie Petitionen werden in langen Marathonsitzungen gelesen, gepr&uuml;ft und diskutiert. Bis zur&nbsp; „Haushaltswoche“ am 5.,6. und 7. April, den letzten Plenartagen vor der Osterpause, m&uuml;ssen alle 14 Einzelpl&auml;ne des Staatshaushalts abschlie&szlig;end beraten und unter Dach und Fach gebracht sein, damit sie von der Vollversammlung beschlossen werden k&ouml;nnen. <BR><BR>Das Etat- oder Haushaltsrecht gilt als das „K&ouml;nigsrecht“ des Parlaments. Die Abgeordneten haben eine wichtige Kontrollm&ouml;glichkeit gegen&uuml;ber der Regierung. Diese muss detailliert offenlegen, welche Ausgaben sie plant – jede Ausgabe muss im Haushaltsplan vom Parlament bewilligt werden. <EM>/kh <BR><BR><BR></EM><STRONG>Dazu auch Bericht im Online-Magazin "Maximilianeum"</STRONG><EM> </EM><A href="http://www.maximilianeum-online.de/cps/rde/xchg/SID-0A033D45-61646981/mxo/x/-/www1/politik_5822.htm" target=_blank>mehr </A>. . <EM>.</EM>
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[08.02.2011]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Gr&uuml;nen-Fraktionschef M&uuml;tze h&ouml;rt auf - Druck zu hoch]]></title>
      <description><![CDATA[Gr&uuml;nen-Landtagsfraktionschef Thomas M&uuml;tze gibt sein Amt nach nur sieben Monaten wieder auf, weil er sich dem Druck in einer politischen Spitzenposition nicht gewachsen f&uuml;hlt. In der Gr&uuml;nen-Fraktionssitzung an diesem Mittwoch wird der Nachfolger in einer Kampfabstimmung gew&auml;hlt. Bewerber sind der Wirtschaftsexperte Martin Runge aus Oberbayern und der Bildungspolitiker Thomas Gehring aus dem Oberallg&auml;u.<BR><BR>Er habe gemerkt, dass die T&auml;tigkeit in der ersten Reihe nicht seine Sache sei, begr&uuml;ndete M&uuml;tze am Montag seinen R&uuml;ckzug. &laquo;Ich habe so das Gef&uuml;hl: Das war nicht gut genug und ist nicht gut genug f&uuml;r das, was auf uns zukommt.&raquo;<BR><BR>Die Gr&uuml;nen-Fraktion hat seit jeher eine Doppelspitze - eine Frau und einen Mann. Der Unterfranke M&uuml;tze hatte den Vorsitz erst im Sommer nach dem Krebstod seines Amtsvorg&auml;ngers Sepp Daxenberger &uuml;bernommen. &laquo;Ich habe mich in die Pflicht nehmen lassen von Sepp Daxenberger. Aber ich kann das Amt nicht so ausf&uuml;llen, wie ich es mir so gew&uuml;nscht habe&raquo;, sagte M&uuml;tze. Als einen Grund nannte er die weite Entfernung von seiner Heimatstadt Aschaffenburg nach M&uuml;nchen, als einen weiteren die Familie. Er habe zwei S&ouml;hne in der Pubert&auml;t - &laquo;ich finde es nicht angebracht, die Erziehung allein meiner Frau zu &uuml;berlassen&raquo;. <BR><BR>Die zwei Nachfolgekandidaten sind sehr unterschiedlich: Der Wirtschaftsexperte Martin Runge ist ein erfahrener Abgeordneter, der bereits 2003 gerne Fraktionschef geworden w&auml;re, damals aber scheiterte. Der zweite Bewerber Thomas Gehring ist dagegen ein Fraktionsneuling, der 2008 in den Landtag einzog. Der 1958 geborene Allg&auml;uer gilt als kompetent in der Bildungspolitik, ist aber bisher in der &Ouml;ffentlichkeit weitgehend unbekannt. &laquo;Das Rennen ist offen&raquo;, sagte Ko-Fraktionschefin Margarete Bause.&nbsp;<BR><BR>dpa cho yyby n1 baj<BR>071308 Feb 11 
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[07.02.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Stamm legt Kranz in KZ-Gedenkst&auml;tte Dachau nieder]]></title>
      <description><![CDATA[Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm legt heute in der KZ-Gedenkst&auml;tte Dachau einen Kranz nieder. Mit ihrer Geste wolle sie an alle Menschen erinnern, die zwischen 1933 und 1945 unter den Nationalsozialisten ihr Leben auf grausame Weise verloren haben, teilte der Landtag mit. Stamm wird bei der Kranzniederlegung von Max Mannheimer und Jack Terry begleitet, den Sprechern der &Uuml;berlebenden der Konzentrationslager Dachau und Flossenb&uuml;rg. Der 27. Januar ist der Internationale Gedenktag f&uuml;r die Opfer des Nationalsozialismus. <BR><BR>dapd/erd/vf/ /4<BR>270121 Jan 11
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[27.01.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtag gedenkt der NS-Opfer]]></title>
      <description><![CDATA[Bei der allj&auml;hrlichen Gedenkfeier des Landtags f&uuml;r die Opfer des NS-Regimes hat am Dienstag erstmals ein &uuml;berlebender Vertreter der Sinti gesprochen. Der 83 Jahre alte Franz Rosenbach berichtete von seinem Martyrium im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenaus. In diesem Jahr solle die Aufmerksamkeit besonders auf das Schicksal der Sinti und Roma gelenkt werden, sagte Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU) in M&uuml;nchen.<BR><BR>W&auml;hrend des Zweiten Weltkriegs wurden nach Sch&auml;tzungen etwa eine halbe Million Sinti und Roma in den Konzentrationslagern get&ouml;tet oder starben an Krankheiten und Entkr&auml;ftung. Rosenbach berichtete, dass sowohl sein Vater als auch seine Mutter in Auschwitz ermordet wurden. &laquo;Bei meiner Befreiung war ich 18 Jahre alt. Doch in meinem Heimatort habe ich niemanden von meiner Familie wiedergefunden&raquo;, sagte er. <BR><BR>Erst 1950 habe er zuf&auml;llig zwei seiner Schwestern in N&uuml;rnberg wieder getroffen. &laquo;Wir drei waren die Einzigen von unserer ganzen Familie, die den V&ouml;lkermord &uuml;berlebt haben.&raquo; F&uuml;r ihn sei es pers&ouml;nlich ein ganz besonders bewegendes Ereignis, dass er als erster Vertreter der Sinti-Minderheit im Landtag sprechen k&ouml;nne, sagte Rosenbach.<BR><BR>Die Pr&auml;sidentin der israelitischen Kultusgemeinde M&uuml;nchen und Oberbayern, Charlotte Knobloch, sprach sich gegen aufgesetzten Moralismus beim Gedenken aus: &laquo;Die Jugendlichen haben feine Sensoren f&uuml;r falsche T&ouml;ne. Sie k&ouml;nnen nicht auf Befehl Betroffenheit zeigen&raquo;, sagte Knobloch. &laquo;Es ist sinnlos, Toleranz oder Moral einzufordern. Moral und Toleranz m&uuml;ssen gelebt werden.&raquo; <BR><BR>Ebenfalls zum ersten Mal richtete der Landtag die Gedenkfeier gemeinsam mit der Stiftung Bayerische Gedenkst&auml;tten aus. &laquo;Je l&auml;nger diese Gr&auml;ueltaten her sind, desto wichtiger ist es, das Ged&auml;chtnis an die Opfer des gr&ouml;&szlig;ten Verbrechens der Menschheitsgeschichte zu pflegen&raquo;, sagte Karl Freller, der Direktor der Stiftung. Auch bei der Gedenkfeier des Bundestags wird am Donnerstag erstmals ein Sinti-Vertreter sprechen. Der 27. Januar - der Tag der Befreiung des KZ Auschwitz - ist der internationale Gedenktag f&uuml;r die NS-Opfer.&nbsp;<BR><BR> dpa cho yyby n1 bsj<BR>251410 Jan 11 
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[25.01.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Letzter Akt im BayernLB-Untersuchungsausschuss - Faltlhauser und Naser sagen erneut aus]]></title>
      <description><![CDATA[Zum Abschluss des Landesbank-Untersuchungsausschusses gibt es im Zeugenstand ein Wiedersehen mit dem fr&uuml;heren Finanzminister Kurt Faltlhauser (CSU) und Ex-Sparkassenpr&auml;sident Siegfried Naser. Die ehemaligen Vorsitzenden des BayernLB-Verwaltungsrats hatten im Herbst vor dem Gremium eine Mitschuld am Milliardendebakel mit der &ouml;sterreichischen Hypo Group Alpe Adria (HGAA) bestritten. Am Donnerstag (27. Januar) sollen sie erneut antreten, weil die Opposition beide durch neue Aussagen von Ex-BayernLB-Chef Werner Schmidt bei der Staatsanwaltschaft belastet sieht. <BR><BR>Demnach sollen Faltlhauser und Naser gewusst haben, dass der inzwischen gestorbene K&auml;rntner Landeshauptmann J&ouml;rg Haider Millionenzusch&uuml;sse f&uuml;r einen Fu&szlig;ballclub zur Bedingung f&uuml;r den Verkauf der HGAA nach Bayern gemacht hat. Auch will Schmidt unmittelbar vor dem umstrittenen Kauf der HGAA noch eine m&uuml;ndliche Zustimmung der Verwaltungsrats-Spitze eingeholt haben. <BR><BR>Naser war zum Zeitpunkt des Erwerbs im Jahr 2007 Vorsitzender des Kontrollgremiums, Faltlhauser sein Stellvertreter. Wie die anderen Ex-Verwaltungsr&auml;te beschuldigten sie bei ihrer ersten Aussage im Ausschuss den damaligen Bankvorstand, den Kontrolleuren entscheidende Risiken beim HGAA-Deal vorenthalten zu haben. Der Kauf der K&auml;rntner Bank hatte der BayernLB und damit dem bayerischen Steuerzahler einen Verlust von 3,7 Milliarden Euro eingebrockt. <BR><BR>Die aktuelle Landesbank-F&uuml;hrung h&auml;lt sich Schadenersatzforderungen gegen Faltlhauser und Naser offen. Als Vorsitzende des Verwaltungsrats seien sie aufgrund des hohen Kaufpreises wom&ouml;glich verpflichtet gewesen, vor dem Erwerb der HGAA eine Sondersitzung einzuberufen, sagte Bankchef Gerd H&auml;usler Ende Dezember. Die anderen Verwaltungsr&auml;te, unter ihnen CSU-Gr&ouml;&szlig;en wie G&uuml;nther Beckstein und Erwin Huber, sollen indes von Klagen verschont bleiben, weil sie zwar fahrl&auml;ssig, nicht jedoch &laquo;grob fahrl&auml;ssig&raquo; handelten.<BR><BR>Die Opposition reagierte ver&auml;rgert, dass sich der Bayern-LB-Vorstand darauf bereits festgelegt hatte, ohne den Abschlussbericht zum Untersuchungsausschuss abzuwarten. Aus Sicht von SPD, Gr&uuml;nen und Freien W&auml;hlern haben sich auch die einfachen Kontrolleure haftbar gemacht, weil sie dem Vorstand der BayernLB blind vertraut h&auml;tten. Wenn sich die mitregierende FDP im Ausschuss der Meinung der Oppositionsparteien anschl&ouml;sse, g&auml;be es eine Mehrheit, die die Schuldfrage aller Verwaltungsr&auml;te vor Gericht kl&auml;ren lassen m&ouml;chte. <BR><BR>Allerdings kann der Landtag die Kontrolleure nicht verklagen. Das Finanzministerium verweist darauf, dass allein der Vorstand der BayernLB &uuml;ber Klagen entscheidet. Der Freistaat als Eigent&uuml;mer der Landesbank k&ouml;nne den Vorstand nicht zwingen, gegen die fr&uuml;heren Kontrolleure gerichtlich vorzugehen. F&uuml;r den Gr&uuml;nen-Abgeordneten Sepp D&uuml;rr ist dennoch &laquo;das letzte Wort noch nicht gesprochen&raquo;. Seiner Meinung nach ist es &laquo;unvorstellbar&raquo;, dass der Bankvorstand Klagen verweigert, wenn diese vom Landtag in seiner Mehrheit gefordert werden.<BR><BR>F&uuml;r Klagen gegen fr&uuml;here Vorst&auml;nde ist der aktuelle BayernLB-Verwaltungsrat unter Vorsitz von Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) zust&auml;ndig. Am Montag wurde bekannt, dass er 200 Millionen Euro Schadenersatz von den fr&uuml;heren Top-Managern eintreiben m&ouml;chte.<BR><BR>dapd/erd/fgr /4<BR>251100 Jan 11
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[25.01.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtag gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus]]></title>
      <description><![CDATA[Bayerns Landtag erinnert heute (25. Januar, 13.00 Uhr ) in M&uuml;nchen an die Opfer des Nationalsozialismus. Im Mittelpunkt der Gedenkstunde stehen neben den j&uuml;dischen Opfern die Sinti und Roma. Hauptredner ist Franz Rosenbach, der das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau &uuml;berlebt hat. Nach den Worten von Landtagspr&auml;sidentin Stamm steht das Martyrium seiner Familie exemplarisch f&uuml;r die Gr&auml;ueltaten, die die Sinti und Roma in der NS-Zeit erlitten haben. <BR><BR>dapd/jsc/kos /4<BR>250244 Jan 11
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[25.01.2011]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Klausuren zum Jahresauftakt - Die f&uuml;nf Landtagsfraktionen beraten hinter verschlossenen T&uuml;ren]]></title>
      <description><![CDATA[Traditionell ziehen sich die Fraktionen des Bayerischen Landtags im Januar zu ihren Winterklausurtagungen zur&uuml;ck. Auch in diesem Jahr nutzen die Landespolitiker den Jahresauftakt, um die Schwerpunkte ihrer parlamentarischen Arbeit f&uuml;r die kommenden Monate abzustecken.<BR><BR>Unter dem Motto „Gemeinsam Bayern bewegen – Wirtschaft st&auml;rken, Arbeit schaffen“ tagt die CSU-Fraktion vom 10. bis 13. Januar 2011 in Wildbad Kreuth. Die SPD-Landtagsfraktion kommt vom 17. bis 19. Januar 2011 im Kloster Irsee unter der &Uuml;berschrift „Bayern besser regieren!“ zur Klausurtagung zusammen. Die Mitglieder der Fraktion der Freien W&auml;hler tagen vom 11. bis 13. Januar 2011 im Bildungszentrum Freising, die Mitglieder der Fraktion B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen am 20. Januar 2011 im oberfr&auml;nkischen Coburg. Die Abgeordneten der FDP-Fraktion treffen sich vom 20. bis 22. Januar 2011 zur Klausurtagung im oberbayerischen Kloster Benediktbeuern.<BR><BR><BR>Das Wort „Klausur“ (lateinisch clausura = Einschlie&szlig;ung) bezeichnet in einem Kloster den abgegrenzten bzw. den ausschlie&szlig;lich Ordensangeh&ouml;rigen vorbehaltenen Bereich. Er dient als Ort des R&uuml;ckzugs und der Besinnung. Die Politik hat diese aus den Kl&ouml;stern stammende, jahrhundertealte Tradition aufgegriffen: In Bayern zieht sich die CSU seit 1976 allj&auml;hrlich zur Winterklausur nach Wildbad Kreuth zur&uuml;ck. Seit 1988 treffen sich die bayerischen Sozialdemokraten im Winter jeweils im schw&auml;bischen Kloster Irsee. Seit ihrem Wiedereinzug in den Bayerischen Landtag tagen die FDP-Landtagsabgeordneten heuer zum dritten Mal in Benediktbeuern. Die Fraktion der Freien W&auml;hler und die Fraktion B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen w&auml;hlen die Orte ihrer Klausuren mit Blick auf regionale bzw. politische Schwerpunkte jedes Jahr neu aus. <EM>/kh<BR><BR></EM><STRONG>Informationen zu den Programmabl&auml;ufen sowie den politischen Themenschwerpunkten finden Sie auf den Seiten der Fraktionen</STRONG> <A href="http://www.bayern.landtag.de/cps/rde/xchg/landtag/x/-/www1/84_86.htm" target=_blank>mehr</A> . . .&nbsp; <BR>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.12.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[BayernLB-Untersuchungsausschuss vor dem Abschluss]]></title>
      <description><![CDATA[<STRONG>Eigentlich ist der BayernLB-Untersuchungsausschuss mit seinen Zeugenvernehmungen durch - bis auf zwei Ausnahmen: Ex-Finanzminister Faltlhauser und Ex-Sparkassenpr&auml;sident Naser sollen noch einmal aussagen. Dann will der Ausschuss seine Arbeit rasch beenden.</STRONG> <BR><BR>Harald G&uuml;ller hat nachgerechnet: Genau 142 Stunden und 41 Minuten hat der BayernLB-Untersuchungsausschuss des Landtags seit seiner Einsetzung im Fr&uuml;hjahr 2010 getagt - das hat der Vize-Vorsitzende des Gremiums kurz vor Weihnachten nachgez&auml;hlt. 80 Zeugen wurden vernommen, rund 300 Aktenordner gew&auml;lzt. Jetzt ist Weihnachtspause - doch die ist f&uuml;r die Ausschussmitglieder gar keine wirkliche Weihnachtspause. Denn im Januar und Februar sollen die Abschlussberichte der Fraktionen vorliegen - nach zwei neuerlichen Zeugenvernehmungen: Die Opposition will Ex-Finanzminister Kurt Faltlhauser (CSU) und den fr&uuml;heren Sparkassenpr&auml;sidenten Siegfried Naser Ende Januar erneut in den Untersuchungsausschuss laden. <BR><BR>Die Opposition aber hat sich ihr vorl&auml;ufiges Urteil dar&uuml;ber bereits gebildet, was beim verh&auml;ngnisvollen Fehlkauf der maroden &ouml;sterreichischen Hypo Alpe Adria (HGAA) durch die BayernLB im Jahr 2007 schief lief. SPD, Gr&uuml;ne und Freie W&auml;hler sind sich einig, dass die damaligen Verwaltungsr&auml;te, darunter etliche prominente CSU- Politiker, ihren Kontrollaufgaben nicht ausreichend nachgekommen sind - und dass diese dabei sogar grob fahrl&auml;ssig gehandelt haben. Und dieser Punkt ist entscheidend: Denn nur, wenn den Verwaltungsr&auml;ten nicht nur Fahrl&auml;ssigkeit, sondern grobe Fahrl&auml;ssigkeit nachgewiesen werden kann, k&ouml;nnten sie f&uuml;r den Schaden haftbar gemacht werden.<BR><BR>Die CSU, allen voran Ausschuss-Chef Thomas Kreuzer (CSU), h&auml;lt dagegen, kritisiert das Fazit der Opposition als &uuml;berhastet. &laquo;Nach der Vorverurteilung der vergangenen Monate sind die Vertreter von SPD, Gr&uuml;nen und Freien W&auml;hlern nun zum vorschnellen Urteil &uuml;bergegangen&raquo;, schimpfte Kreuzer, nachdem die Opposition ihre erste Bilanz &ouml;ffentlich gemacht hatte. Vor einem endg&uuml;ltigen Urteil seien noch &laquo;schwierige Rechtsfragen zu beantworten&raquo;, betonte Kreuzer.<BR><BR>Die CSU steckt dabei in der Bredouille - sie muss quasi &uuml;ber sich selbst richten. Sie muss die Rolle, die sie beim HGAA-Kauf einnahm, selbst bewerten. Ein zu lasches Urteil &uuml;ber ihre Ex-Spitzenpolitiker kann sie sich dabei politisch ebenso wenig leisten wie ein zu hartes.<BR><BR>Entscheidend wird sein, wie sich der FDP-Vertreter im Ausschuss, Karsten Klein, am Ende verh&auml;lt - wem er sich also bei seiner Wertung am Ende anschlie&szlig;t, der CSU oder den drei Oppositionsfraktionen. &laquo;Es ist mit Sicherheit so, dass hier ein Fehlverhalten vorgelegen hat&raquo;, sagte Klein bereits &uuml;ber die Rolle der Ex-Verwaltungsr&auml;te. Nur die Frage, ob dies grob fahrl&auml;ssig war, wollte er noch nicht bewerten. <BR><BR>Abschlie&szlig;end muss das Landtagsplenum &uuml;ber die Abschlussberichte beraten - und dar&uuml;ber, wie es weitergeht. Ziel der Opposition ist eine Befassung der Gerichte mit dem Fall. Denn letztendlich k&ouml;nne nur ein Gericht &uuml;ber die Frage der groben Fahrl&auml;ssigkeit entscheiden. <BR><BR>Die Landesbank selbst ist schon ein St&uuml;ckchen weiter: Die hat kurz vor Weihnachten bekanntgegeben, gegen wen sie jedenfalls nicht juristisch vorgehen wird: gegen alle &laquo;einfachen&raquo; Verwaltungsr&auml;te. Das waren zum fraglichen Zeitpunkt 2007 beispielsweise die damaligen Minister G&uuml;nther Beckstein und Erwin Huber (beide CSU). Diese h&auml;tten nach Auffassung von Juristen lediglich &laquo;leicht fahrl&auml;ssige Pflichtverletzungen&raquo; begangen. Offen ist lediglich, ob die BayernLB gegen die damalige Verwaltungsratsspitze - Faltlhauser und Naser - juristisch vorgehen wird. Dar&uuml;ber will sie im Fr&uuml;hjahr entscheiden. <BR><BR>Klar ist auch, dass es dem Ex-BayernLB-Vorstand finanziell an den Kragen gehen soll. Bereits Ende Oktober beschloss der Verwaltungsrat Schadenersatzforderungen gegen alle Vorst&auml;nde, die an dem desastr&ouml;sen Gesch&auml;ft mit der HGAA 2007 beteiligt waren. Eine Entscheidung der M&uuml;nchner Staatsanwaltschaft, ob sie Anklage gegen Ex-Vorstandschef Werner Schmidt und dessen Ex-Kollegen erhebt, steht aber noch aus. Im Raum stehen die Vorw&uuml;rfe der Bestechung und der Untreue. Laut &laquo;S&uuml;ddeutscher Zeitung&raquo; ist eine Anklageerhebung bereits sicher. <BR><BR>dpa ctt yyby a3 ukm<BR>230430 Dez 10 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[23.12.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtagspr&auml;sidentin Stamm mahnt zu mehr Solidarit&auml;t]]></title>
      <description><![CDATA[Die bayerische Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU) mahnt in ihrer Weihnachtsansprache zu mehr Solidarit&auml;t in der Gesellschaft. Alle Arbeitgeber, auch der &Ouml;ffentliche Dienst und die Politik, tr&uuml;gen die &laquo;riesige Verantwortung und Verpflichtung&raquo;, der nachfolgenden Generation wieder mehr Zukunftsperspektiven zu geben. &laquo;Wir k&ouml;nnen es uns nicht leisten, dass junge Menschen das Vertrauen in den Staat und damit in unser Land verlieren.&raquo;<BR><BR>Angesichts der steigenden Lebensarbeitszeit setze sie sich daf&uuml;r ein, &laquo;dass sich auch &auml;ltere Arbeitnehmer fortbilden k&ouml;nnen, um auf dem Arbeitsmarkt eine Chance zu haben&raquo;. <BR><BR>Menschen aus anderen Kulturen m&uuml;ssten &laquo;bei uns gut aufgehoben sein und dazugeh&ouml;ren, wenn sie sich ihrerseits auch auf uns einlassen&raquo;. Nach Ansicht der Landtagspr&auml;sidentin sollten sich die Menschen in Bayern wieder mehr Zeit f&uuml;reinander nehmen. &laquo;Ansprechpartner zu sein und nicht von einem Termin zum anderen zu hetzen - das muss auch zwischen politisch Verantwortlichen und B&uuml;rgern wieder selbstverst&auml;ndlicher werden&raquo;, mahnt sie.<BR><BR>Die Rede Stamms soll am zweiten Weihnachtsfeiertag um 18.50 im Bayerischen Fernsehen und um 20.05 im Radiosender Bayern 1 ausgestrahlt werden. <BR><BR>dapd/mpc/nik /4<BR>221815 Dez 10
<P>&nbsp;</P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[22.12.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtag verabschiedet sich in die Weihnachtspause]]></title>
      <description><![CDATA[Der Landtag hat sich mit vers&ouml;hnlichen Worten von Regierung und Opposition in die Weihnachtspause verabschiedet. Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm, Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (beide CSU) und SPD-Fraktionsvize Johanna Werner-Muggendorfer hoben zum Abschluss der letzten Plenarsitzung dieses Jahres am Donnerstag das fast immer kollegiale Miteinander im Parlament hervor. Es sei wichtig, &laquo;dass alle Fraktionen aufeinander zugehen, dass man den Dialog sucht&raquo;, betonte Stamm. Sie erinnerte auch an den Tod des Gr&uuml;nen-Politikers Sepp Daxenberger im Sommer. &laquo;Das war ein schwerer Tag f&uuml;r uns alle.&raquo; Seehofer lobte Daxenberger in seiner Rede als &laquo;streitbaren, aufrechten, sympathischen bayerischen Demokraten&raquo;. <BR><BR>Seehofer hielt am Donnerstag seine erste Weihnachtsansprache als Ministerpr&auml;sident - in den beiden Vorjahren hatte er sich jeweils vertreten lassen. &laquo;Es war f&uuml;r uns alle ein sehr arbeitsreiches Jahr&raquo;, betonte er. Zugleich lobte er die Arbeit aller Abgeordneten f&uuml;r das Gemeinwohl. &laquo;Bei allen unterschiedlichen Positionen, die es naturgem&auml;&szlig; geben muss&raquo;, seien alle von der R&uuml;ckbesinnung auf das Gemeinwohl geleitet. F&uuml;r das kommende Jahr w&uuml;nschte sich Seehofer von allen f&uuml;nf Landtagsfraktionen, in Berlin und Br&uuml;ssel gemeinsam &laquo;noch mehr als bisher die bayerischen Interessen zum Tragen zu bringen&raquo;. <BR><BR>Werner-Muggendorfer, die sich selbst als &laquo;weihnachtspolitische Sprecherin&raquo; bezeichnete, sprach von einer gemeinsamen Triebkraft f&uuml;r die Arbeit aller Abgeordneten: die Lebensverh&auml;ltnisse im Freistaat zu verbessern. Ohne gelegentlichen Streit - im positiven Sinne - gehe das aber eben nicht. <BR><BR>Vor den Weihnachtsw&uuml;nschen hatte es im Landtag am Donnerstag noch einmal teils hitzige und lautstarke Debatten gegeben - etwa &uuml;ber die Zukunft der Altenpflegeschulen im Freistaat. Kr&auml;ftig zur Sache ging es auch, als Regierung und Opposition bei einem Tagesordnungspunkt auf das BayernLB-Debakel zu sprechen kamen. Hier warfen sich Redner von CSU und Freien W&auml;hlern gegenseitig vor, der Bank zu schaden. Erste Plenarsitzung des Landtags im neuen Jahr ist am 25. Januar. <BR><BR>dpa ctt yyby n1 cho<BR>161442 Dez 10 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[16.12.2010]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_6799.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Stoiber muss sich zum Landesbank-Debakel erkl&auml;ren - Opposition fordert von Ex-Ministerpr&auml;sident umfassende Auskunft zum verh&auml;ngnisvollen Erwerb der Hypo Group Alpe Adria]]></title>
      <description><![CDATA[Der Ausschussvorsitzende Thomas Kreuzer (CSU) warnt die Opposition vor: "Das ist kein Tribunal, sondern eine Zeugenvernehmung." Am Mittwoch (13. Oktober) soll der fr&uuml;here CSU-Ministerpr&auml;sident Edmund Stoiber im Landtags-Untersuchungsausschuss zum Milliardendebakel der BayernLB in &Ouml;sterreich aussagen. In seiner Amtszeit hatte die Landesbank die marode K&auml;rntner Hypo Group Alpe Adria (HGAA) erworben. Infolge des Kaufs im Jahr 2007 entstand der BayernLB und damit letztlich dem bayerischen Steuerzahler ein Schaden von 3,7 Milliarden Euro. <BR><BR>Aus Sicht der Opposition wollte der Regierungschef mit der Landesbank in der "Champions League" der Finanzen mitspielen. Der Expansionskurs der BayernLB sei quasi "vom Geiste Stoibers durchtr&auml;nkt" gewesen, sagt der Gr&uuml;nen-Abgeordnete Sepp D&uuml;rr. SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher h&auml;lt Stoiber "Gro&szlig;mannssucht" vor, eine Entschuldigung Stoibers sei "&uuml;berf&auml;llig". Im Untersuchungsausschuss m&uuml;sse er umfassend Rechenschaft ablegen und d&uuml;rfe nicht den Ahnungslosen spielen.<BR><BR>Zwei Stunden sind f&uuml;r die Vernehmung eingeplant. Dass daraus ein "politisches Spektakel" wird, will der CSU-Politiker Kreuzer verhindern. Er betont, dass Stoiber keinem Landesbank-Gremium angeh&ouml;rt hat. Mit der Kaufentscheidung sei er &uuml;berhaupt nicht befasst gewesen. Das ergebe sich aus den vorliegenden Akten. Ausschuss-Vize Harald G&uuml;ller (SPD) meldet jedoch Zweifel an: "Stoiber hat sich doch bis zur Farbe des Aktendeckels bei den Ressorts eingemischt." Es sei daher unglaubw&uuml;rdig, dass er ausgerechnet am gr&ouml;&szlig;ten Deal der BayernLB nicht beteiligt gewesen sei.<BR><BR>Zwtl: Stoiber setzte sich in Kroatien f&uuml;r den HGAA-Deal ein <BR><BR>G&uuml;ller verweist darauf, dass sich Stoiber "massiv" f&uuml;r die Interessen der BayernLB in Kroatien eingesetzt habe. Die dortige Nationalbank hatte sich gegen einen Verkauf der HGAA, die mit Tochtergesellschaften auf dem Balkan aktiv war, zun&auml;chst gesperrt. Stoiber habe auf den damaligen kroatischen Premier Ivo Sanader eingewirkt und politischen Druck ausge&uuml;bt, sagt der SPD-Politiker. <BR><BR>Auskunft verlangt er von Stoiber auch &uuml;ber m&ouml;gliche Kontakte zum inzwischen verstorbenen K&auml;rntner Landeshauptmann und Rechtspopulisten J&ouml;rg Haider. Dieser hatte Millionenzusch&uuml;sse f&uuml;r einen Fu&szlig;ballclub zur Bedingung f&uuml;r den Verkauf der HGAA nach Bayern gemacht. F&uuml;nf Millionen Euro sollen f&uuml;r einen Stadionneubau in Klagenfurt geflossen sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in diesem Zusammenhang gegen den fr&uuml;heren BayernLB-Chef Werner Schmidt wegen Korruptionsverdachts. <BR><BR>dapd/erd/kos /1<BR>120947 Okt 10
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[12.10.2010]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Untersuchungsausschuss BayernLB setzt Zeugenvernehmung fort]]></title>
      <description><![CDATA[Der Untersuchungsausschuss des Landtags zu den Milliardenverlusten der BayernLB steuert in dieser Woche auf einen H&ouml;hepunkt zu. An diesem Mittwoch muss der fr&uuml;here Ministerpr&auml;sident Edmund Stoiber (CSU) auf der Zeugenbank Platz nehmen. Stoiber soll aussagen, ob und inwieweit er in den desastr&ouml;sen Kauf der &ouml;sterreichischen Bank Hypo Alpe Adria im Jahr 2007 involviert war. <BR><BR>Heute stehen bei der ersten Sitzung des Untersuchungsausschusses in dieser Woche zwei weniger prominente Zeugen auf der Liste: Ein Investor soll &uuml;ber die Beteiligung des Londoner Finanzhauses Kingsbridge Capital an dem Hypo-Gesch&auml;ft berichten. Zweiter Zeuge ist ein Wiener Anwalt, der damals die rechtlichen Voraussetzungen des Hypo-Deals pr&uuml;fte. Der Kauf hatte der BayernLB 3,7 Milliarden Euro Verlust eingebracht. <BR><BR>0301 Okt 10 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[12.10.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Genscher feiert 20 Jahre Einheit im Landtag]]></title>
      <description><![CDATA[Der langj&auml;hrige Bundesau&szlig;enminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) hat im Landtag zwanzig Jahre deutsche Einheit gefeiert. &laquo;Ich lasse mir durch niemanden und durch nichts meine t&auml;glich neue Freude dar&uuml;ber nehmen, dass wir wieder in einem Land vereint sind&raquo;, erkl&auml;rte Genscher in seinem vorab ver&ouml;ffentlichten Manuskript. Er sa&szlig; als Ehrengast bei der Feierstunde am Mittwochabend ganz vorn im Plenarsaal. <BR><BR>Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm erinnerte in ihrer Rede an Genschers ber&uuml;hmten Auftritt im Herbst 1989 auf dem Balkon der westdeutschen Botschaft in Prag, als der Au&szlig;enminister vor mehreren tausend DDR-B&uuml;rgern nur einen Halbsatz &auml;u&szlig;ern konnte: &laquo;Wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise&raquo;, bevor die restlichen Worte im Jubel untergingen. &laquo;Ich bekomme heute noch eine G&auml;nsehaut&raquo;, sagte Stamm dazu. &laquo;Das wichtigste Ergebnis ist jedoch: Trotz mancher Sorgen, die es im Ausland gegeben hat, k&ouml;nnen wir heute feststellen, das wiedervereinigte Deutschland lebt in Frieden und Eintracht mit seinen Nachbarn.&raquo; <BR><BR>Zweiter Ehrengast war der damalige ungarische Vize-Botschafter Sandor Peisch. Die damalige ungarische Regierung hatte den ausreisewilligen DDR-B&uuml;rgern als erste im Ostblock die Ausreise in die Bundesrepublik erm&ouml;glicht.<BR><BR>dpa cho yyby n1 bsj<BR>291917 Sep 10 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[29.09.2010]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Naser kommt ganz schnell zur&uuml;ck in U-Ausschuss]]></title>
      <description><![CDATA[M&uuml;nchen - Weit schneller als von ihm geplant muss der fr&uuml;here Sparkassenpr&auml;sident Siegfried Naser ein zweites Mal im Untersuchungsausschuss zur BayernLB-Aff&auml;re antreten. Der Ausschuss hat Naser schon f&uuml;r die n&auml;chste Sitzung an diesem Donnerstag geladen, wie der Vorsitzende Thomas Kreuzer (CSU) am Mittwoch auf Anfrage sagte. Naser hatte am Vortag die Aussage verweigert und damit einen Eklat im Untersuchungsausschuss ausgel&ouml;st. Naser &uuml;berlegte es sich dann aber ganz schnell anders, nachdem der Ausschuss ihm Beugehaft androhte.<BR><BR>Naser hat selbst angeboten, zwischen dem 5. und 8. Oktober ein zweites Mal im Ausschuss zu erscheinen, um &uuml;ber den Kauf der &ouml;sterreichischen Skandalbank HGAA im Jahr 2007 zu berichten. So lange will der Untersuchungsausschuss aber nicht warten. Der fr&uuml;here Chef des Sparkassenverbands wechselte sich jahrelang mit dem damaligen Finanzminister Kurt Faltlhauser (CSU) an der Spitze des BayernLB-Verwaltungsrats ab und ist damit eine Schl&uuml;sselfigur des HGAA-Debakels, das die BayernLB 3,7 Milliarden Euro kostete. <BR><BR>Faltlhauser hatte in seiner Aussage schwere Vorw&uuml;rfe gegen den damaligen BayernLB-Vorstand unter seinem Vorsitzendem Werner Schmidt erhoben. Unter anderem sagte Faltlhauser aus, dass der Vorstand dem Verwaltungsrat einen wichtigen Pr&uuml;fbericht (due diligence) zu den Risiken einer HGAA-&Uuml;bernahme vorenthielt. &laquo;Dazu wollen wir Naser nat&uuml;rlich auch befragen&raquo;, sagte die SPD-Abgeordnete Inge Aures. <BR><BR>Neben Naser soll auch der Investor Thilo Berlin aussagen, eine weitere Schl&uuml;sselfigur. Berlins Investorengruppe hatte sich von der BayernLB Geld geliehen, um einen neunprozentigen Anteil an der HGAA zu kaufen - und diese Anteile am Ende mit gro&szlig;em Gewinn an die BayernLB verkauft. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Berlin und pr&uuml;ft, ob es sich um ein Insider-Gesch&auml;ft mit dem damaligen Vorstandschef Schmidt handelte. Berlin wird wegen der laufenden Ermittlungen aber voraussichtlich im Untersuchungsausschuss die Aussage verweigern. F&uuml;r seine Vernehmung ist lediglich eine Viertelstunde eingeplant.&nbsp;<BR><BR> dpa cho yyby n1 ukm<BR>291352 Sep 10 
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[29.09.2010]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[BayernLB-Untersuchungsausschuss droht Naser mit Beugehaft]]></title>
      <description><![CDATA[Er kam, sah - und schwieg: Der fr&uuml;here bayerische Sparkassenpr&auml;sident Siegfried Naser verweigert im Untersuchungsausschuss zum Milliardendebakel der BayernLB jegliche Aussage. Das Gremium will ihn nun zum Reden zwingen und droht mit Beugehaft.<BR><BR>M&uuml;nchen - Der BayernLB-Untersuchungsausschuss droht Ex- Sparkassenpr&auml;sident Siegfried Naser mit Beugehaft, um ihn zu einer Aussage &uuml;ber die Milliardenverluste der Bank zu zwingen. Im ersten Schritt verh&auml;ngte der Ausschuss am Dienstag im M&uuml;nchner Landtag ein Ordnungsgeld in H&ouml;he von 1000 Euro, weil Naser die Aussage komplett verweigerte. &laquo;Ich habe f&uuml;r eine solche Haltung &uuml;berhaupt kein Verst&auml;ndnis und verurteile dies scharf&raquo;, sagte der Ausschuss- Vorsitzende Thomas Kreuzer (CSU). Die &Ouml;ffentlichkeit habe Anspruch auf Aufkl&auml;rung der Vorg&auml;nge. <BR><BR>Deswegen will der Untersuchungsausschuss den fr&uuml;heren CSU-Politiker ein zweites Mal laden. Wenn er dann immer noch nichts sagt, will Kreuzer Beugehaft beantragen. Der fr&uuml;here Finanzminister Kurt Faltlhauser hingegen stand Rede und Antwort. Er erkl&auml;rte, der Verwaltungsrat habe bei der Kontrolle der BayernLB nach bestem Wissen und Gewissen&raquo; gehandelt. <BR><BR>Faltlhauser und Sparkassenpr&auml;sident a.D. Naser - sein einstiges Jahresgehalt 600 000 Euro - sind Schl&uuml;sselfiguren der Aff&auml;re. Beide segneten als Chefkontrolleure der BayernLB 2007 im Verwaltungsrat den verh&auml;ngnisvollen Kauf der &ouml;sterreichischen Skandalbank Hypo Alpe Adria (HGAA) ab. Folge f&uuml;r die BayernLB: 3,7 Milliarden Euro Verlust. Naser war seit Oktober 2000 jeweils im Wechsel mit dem bayerischen Finanzminister Vorsitzender des Verwaltungsrats der BayernLB.<BR><BR>Naser begr&uuml;ndete sein Schweigen damit, dass SPD und Freie W&auml;hler ihn angezeigt haben. Deswegen schwebe ein Ermittlungsverfahren &laquo;wie ein Damoklesschwert&raquo; &uuml;ber ihm, sagte seine Anw&auml;ltin Annette von Stetten. Ausschuss-Chef Kreuzer h&auml;lt das f&uuml;r vorgeschoben und warf Naser eine nicht angemessene &laquo;Totalverweigerung&raquo; ohne Rechtsgrundlage vor. 1000 Euro sind nach Einsch&auml;tzung des Ausschusses das h&ouml;chstm&ouml;gliche Ordnungsgeld, das gegen Naser verh&auml;ngt werden konnte. <BR><BR>Anders als gegen mehrere Ex-Vorst&auml;nde der BayernLB l&auml;uft gegen Naser kein Ermittlungsverfahren der M&uuml;nchner Staatsanwaltschaft. Der Untersuchungsausschuss ist deswegen der Auffassung, dass Naser kein Recht auf Schweigen hat. &laquo;Eine rechtsgrundlose Verweigerung habe ich noch nie erlebt&raquo;, sagte Kreuzer dazu. <BR><BR>W&auml;hrend Naser schwieg, redete Faltlhauser anschlie&szlig;end &uuml;ber zweieinhalb Stunden: &laquo;Wir haben die Risiken gekannt und die Chancen h&ouml;her eingesch&auml;tzt&raquo;, sagte der langj&auml;hrige Finanzminister als Zeuge. &laquo;Wir haben nicht die Illusion gehabt, &uuml;ber bl&uuml;hende Wiesen in den Balkan zu wandern.&raquo; Ein &laquo;Rotlicht zum Stopp&raquo; habe es 2007 aufgrund der damals vorliegenden Informationen nicht gegeben. Ursache des HGAA-Desasters waren nach Faltlhausers Einsch&auml;tzung nicht Fehler der Manager und ihrer Kontrolleure: &laquo;Die Wirtschaftskrise hat der HGAA den Atem genommen.&raquo;<BR><BR>Faltlhauser nahm auch den ehemaligen Ministerpr&auml;sidenten und Parteifreund Edmund Stoiber in Schutz. &laquo;Das operative Gesch&auml;ft der BayernLB war nicht Sache des Ministerpr&auml;sidenten.&raquo; Die Expansion der BayernLB ins Ausland sei kein Ausdruck von Gr&ouml;&szlig;enwahn der damaligen Staatsregierung gewesen, sondern habe rein &ouml;konomische Gr&uuml;nde gehabt. <BR><BR>Nicht nur die Opposition, sondern auch die FDP war jedoch unzufrieden mit Faltlhausers Vortrag: Der Verwaltungsrat habe die zweite abschlie&szlig;ende Pr&uuml;fung der Risiken im Rahmen des &uuml;blichen &laquo;due diligence&raquo;-Verfahrens nicht abgewartet, sagte der FDP-Finanzexperte Karsten Klein. &laquo;Ich kann nicht sagen, dass ich die Risiken gekannt habe, wenn ich diese gar nicht vollst&auml;ndig gepr&uuml;ft habe.&raquo; <BR><BR>Der volle Zorn des Ausschusses traf aber Naser, der urspr&uuml;nglich ebenfalls einen mehrst&uuml;ndigen Vortrag mit allen Einzelheiten angek&uuml;ndigt hatte. &laquo;Ich halte Nasers Verhalten f&uuml;r unversch&auml;mt&raquo;, sagte Klein. &laquo;Naser verweigert dem bayerischen Volk Rechenschaft. Das ist sch&auml;big&raquo;, kritisierte Harald G&uuml;ller (SPD), der Vizechef des Ausschusses. &laquo;Es ist einfach erb&auml;rmlich, wie sich hier eine der Hauptfiguren im Milliardendesaster um die HGAA vor jeglicher Verantwortung dr&uuml;cken will&raquo;, kommentierte der Gr&uuml;nen-Abgeordnete Sepp D&uuml;rr.<BR><BR>Bereits vor Nasers Auftritt im Ausschuss hatte es &Auml;rger gegeben: Der einst hoch bezahlte Naser wollte dem Landtag eine Hotel&uuml;bernachtung in H&ouml;he von 179 Euro in Rechnung stellen, um nicht in aller Fr&uuml;he aus seinem unterfr&auml;nkischen Heimatort anreisen zu m&uuml;ssen. Naser sagte zwar nichts zur Sache, klagte aber &uuml;ber &laquo;hasserf&uuml;llte&raquo; Berichte in den Medien und Drohungen gegen ihn. <BR><BR>dpa dwi/cho <BR>yyby z2 pwo 281425 Sep 10 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[BayernLB-Ausschuss vor entscheidender Phase]]></title>
      <description><![CDATA[M&uuml;nchen - Der Untersuchungsausschuss des Landtags zum Milliardendebakel geht in die entscheidende Phase. An diesem Dienstag werden mit dem fr&uuml;heren Finanzminister Kurt Faltlhauser (CSU) und dem fr&uuml;heren Sparkassenpr&auml;sidenten Siegfried Naser zwei der wichtigsten Zeugen geh&ouml;rt. Beide waren abwechselnd Chefs des Verwaltungsrats der BayernLB, der 2007 unter ungekl&auml;rten Umst&auml;nden den Kauf der &ouml;sterreichischen Skandalbank Hypo Alpe Adria abgesegnet hatte. Sie sollen erkl&auml;ren, wie es dazu kommen konnte. <BR><BR>Der Kauf der Hypo Alpe Adria hatte der BayernLB 3,7 Milliarden Euro Verlust eingebracht. Im Dezember 2009 verschenkte die Staatsregierung die Bank dann an die Republik &Ouml;sterreich, um weitere Milliardenrisiken zu vermeiden.<BR><BR>In den kommenden Wochen wird dann eine ganze Reihe ehemaliger und aktiver CSU-Spitzenpolitiker im Zeugenstand Platz nehmen, vom fr&uuml;heren Ministerpr&auml;sidenten Edmund Stoiber bis zum heutigen Ministerpr&auml;sidenten Horst Seehofer. Die Opposition neigt jetzt schon zu der Einsch&auml;tzung, dass die CSU-Politiker im Verwaltungsrat ihren Pflichten nicht gerecht wurden. Die CSU kritisiert das als Vorverurteilung.
<P>dpa cho yyby n1 ukm<BR>271428 Sep 10 </P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[27.09.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Kinderkommission fordert mehr Respekt f&uuml;r Kinder und Jugendliche in Bayern]]></title>
      <description><![CDATA[„Respekt f&uuml;r Kinder“ – so lautet das Motto des diesj&auml;hrigen Weltkindertags, den UNICEF und das Deutsche Kinderhilfswerk heuer am 20. September ausrufen. Diesen Respekt fordert auch die Kinderkommission im Bayerischen Landtag und ruft zum Handeln auf.<BR><BR>„Bei der Betrachtung der Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen, die sich auch in Bayern nicht immer g&uuml;nstig darstellt, wird deutlich, wie dringend notwendig der kontinuierliche Einsatz f&uuml;r die Rechte und Interessen von Kindern ist. Kinder sind das wertvollste Gut und die Zukunft unserer Gesellschaft. Dennoch werden sie bei Themen und Entscheidungen, die sie betreffen, oft nicht geh&ouml;rt, geschweige denn einbezogen. Daran muss sich etwas &auml;ndern“, betonen die Mitglieder, die sich seit der Konstituierung des Gremiums im November 2009 als &uuml;berparteiliches Sprachrohr und Interessensvertretung des bayerischen Nachwuchses bet&auml;tigen.<BR><BR>&Uuml;ber diese Arbeit k&ouml;nnen sich Interessierte am „Tag der offenen T&uuml;r des Bayerischen Landtags“ am 16. Oktober, von 10 bis 16.30 Uhr im Kinderzelt (Nordhof des Bayerischen Landtags) informieren. Erwachsene haben dann die M&ouml;glichkeit, die Mitglieder der Kinderkommission pers&ouml;nlich kennenzulernen und ihnen Anliegen anzutragen. Dr. Simone Strohmayr (SPD), Petra Dettenh&ouml;fer (CSU), Eva Gottstein (FW), Claudia Stamm (Gr&uuml;ne) und Brigitte Meyer (FDP) stehen auch den Kindern Rede und Antwort. Ein Unterhaltungsprogramm f&uuml;r die Kleinsten ist ebenfalls vorgesehen.<BR><BR>Die Kinderkommission des Bayerischen Landtags, als deren turnusm&auml;&szlig;ige Vorsitzende zurzeit Dr. Simone Strohmayr amtiert, ist deutschlandweit beispiellos. Kein anderes Landesparlament verf&uuml;gt &uuml;ber ein Organ in dieser Form. Aktuell besch&auml;ftigt sich das Gremium schwerpunktm&auml;&szlig;ig mit den Themen „Kinderarmut“, „Kinder mit Behinderung – Inklusion“ und „Kinder auf der Flucht – Integration“. <BR><EM>Dr. Simone Strohmayr, Vorsitzende&nbsp; <BR><BR></EM><STRONG>Weitere Informationen zur Kinderkommission des Bayerischen Landtags</STRONG> <A href="/cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/5278.rss" target=_blank>mehr</A> . . .&nbsp;<BR>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
<P><EM></EM><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[17.09.2010]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_6321.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Trauerfeier f&uuml;r Sepp Daxenberger - Fraktion B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen lud zum Gedenken]]></title>
      <description><![CDATA[Die Fraktion B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen im Bayerischen Landtag lud zum Gedenken f&uuml;r ihren verstorbenen Kollegen Sepp Daxenberger ein. 700 Menschen kamen am 26. August 2010 zu einem bewegenden Gottesdienst in die Kirche Mariahilf in M&uuml;nchen, um Abschied zu nehmen. <BR><BR>Unter ihnen waren Landtagsabgeordnete aus allen Fraktionen mit Pr&auml;sidentin Barbara Stamm an der Spitze, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landtagsamtes und der Fraktionsgesch&auml;ftsstellen. Margarete Bause, die Fraktionsvorsitzende von B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen, Gr&uuml;nen-Landesvorsitzende Theresa Schopper und Sepp Bichler, Mitbegr&uuml;nder der Arbeitsgemeinschaft b&auml;uerliche Landwirtschaft und langj&auml;hriger Weggef&auml;hrte von Sepp Daxenberger, erinnerten in sehr pers&ouml;nlichen Reden an den Politiker, der am 18. August 2010 an Krebs gestorben ist, drei Tage nach seiner Frau Gertraud. Die drei S&ouml;hne Felix, Kilian und Benedikt nahmen ebenfalls an dem Gottesdienst teil, den Domkapitular Pr&auml;lat Peter Beer hielt. <EM>/hw<BR><BR></EM><STRONG>Weitere Informationen unter Fraktion B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen </STRONG><A href="http://www.gruene-fraktion-bayern.de/cms/default/rubrik/0/13.gruenefraktionbayern_de.html" target=_blank>mehr </A>. . .<BR>&nbsp;]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[27.08.2010]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_6257.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Landtagspr&auml;sidentin tief betroffen vom Tod Sepp Daxenbergers]]></title>
      <description><![CDATA[<STRONG>"Er hatte die Wertsch&auml;tzung des gesamten Parlaments"<BR></STRONG>Mit tiefer Betroffenheit haben das Pr&auml;sidium des Bayerischen Landtags, die Abgeordneten sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landtagsamts die Nachricht vom Tod Sepp Daxenbergers aufgenommen. <I><SPAN style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Arial">„</SPAN></I>Das gesamte Parlament hat ihn sehr gesch&auml;tzt. Sepp Daxenberger war ein bodenst&auml;ndiger, charismatischer, wertorientierter Mensch, der f&uuml;r seine Familie und Politik gelebt hat. Daraus hat er viel Kraft f&uuml;r seinen Kampf gegen seine schwere Krankheit gesch&ouml;pft", w&uuml;rdigt Landtagspr&auml;sidentin&nbsp; Barbara Stamm den Politiker, dem sie sich immer auch menschlich sehr nahe gef&uuml;hlt hat. Bis zuletzt habe Sepp Daxenberger seine Pflichten als Abgeordneter erf&uuml;llt und sich mit seiner Haltung die hohe Wertsch&auml;tzung des gesamten Parlaments erworben.<BR><BR>Das Mitgef&uuml;hl der Landtagspr&auml;sidentin, aller Abgeordneten und der Besch&auml;ftigten im Landtag gilt den Kindern und den Eltern: „Unsere Gedanken sind bei ihnen. Wir werden Sepp Daxenberger in dankbarer Erinnerung behalten."<BR><BR>Erster Vizepr&auml;sident Reinhold Bocklet trug sich am Donnerstag stellvertretend f&uuml;r Barbara Stamm und das Hohe Haus in das Kondolenzbuch f&uuml;r Sepp Daxenberger ein. Die Fraktion B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen hat es in ihrem Besprechungsraum aufgelegt. „Sepp Daxenberger erfreute sich im gesamten Parlament hoher Wertsch&auml;tzung, weil er als Mensch und Politiker authentisch war, seine Pflichten bis zuletzt erf&uuml;llte und seine Krankheit mit gro&szlig;er Tapferkeit ertrug", schrieb Reinhold Bocklet. Ein Bild neben dem Kondolenzbuch zeigt Sepp Daxenberger mit seinem typischen L&auml;cheln, das ihn vielen Menschen so sympathisch gemacht hat. <EM>/hw</EM>
<P>&nbsp;</P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[19.08.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Wechsel an der Spitze der Kinderkommission - Dr. Simone Strohmayr zur neuen Vorsitzenden gew&auml;hlt]]></title>
      <description><![CDATA[Dr. Simone Strohmayr ist neue Vorsitzende der Kinderkommission des Bayerischen Landtags. Die Mitglieder des Gremiums w&auml;hlten die SPD-Abgeordnete einstimmig in ihrer heutigen Sitzung. Dr. Simone Strohmayr folgt Petra Dettenh&ouml;fer (CSU), die seit der konstituierenden Sitzung am 24. November 2009 das Gremium leitete. Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde – ebenfalls einstimmig – Eva Gottstein (Freie W&auml;hler) bestimmt. Der Wechsel im Vorsitz vollzieht sich im Einklang mit der Gesch&auml;ftsordnung der Kinderkommission, wonach jedes Mitglied des f&uuml;nfk&ouml;pfigen Gremiums einmal&nbsp; in der Wahlperiode &uuml;ber einen gleichlangen Zeitraum hinweg die Leitung &uuml;bernimmt. Der zweite Turnus beginnt am 17. August und wird bis zum 9. Mai 2011 dauern.<BR><BR>„Im ersten Turnus haben wir uns schwerpunktm&auml;&szlig;ig mit den Bereichen fr&uuml;hkindliche Bildung sowie im Themenfeld &acute;Kinder und Alltag&acute; mit der L&auml;rmschutzproblematik befasst“, berichtete Petra Dettenh&ouml;fer mit Blick auf die Aktivit&auml;ten der Kinderkommission in den zur&uuml;ckliegenden Monaten. Die Situation der unbegleiteten minderj&auml;hrigen Fl&uuml;chtlinge, die Verl&auml;ngerung der Hebammen-Hilfe von acht Wochen auf sechs Monate, Kinderschutz sowie flexible Grundschule waren weitere Themen, &uuml;ber die in insgesamt 13 Sitzungen sowie im Rahmen von f&uuml;nf Fachgespr&auml;chen diskutiert wurde. „Wir haben Verbesserungsm&ouml;glichkeiten bei der F&ouml;rderqualit&auml;t in Kindertageseinrichtungen ausgelotet, um den &Uuml;bergang vom Kindergarten auf die Grundschule zu erleichtern“, erkl&auml;rte Petra Dettenh&ouml;fer und verwies dabei auch auf den Besuch des Gremiums im Haus f&uuml;r Kinder in G&uuml;nzburg, das am Modellprojekt KidZ – Kindergarten der Zukunft – teilgenommen hat. „Aus den Erfahrungen mit KidZ haben wir eine Empfehlung formuliert, mit der sich der Sozialausschuss nach der Sommerpause besch&auml;ftigen wird“, k&uuml;ndigte Dettenh&ouml;fer an.<BR><BR><STRONG>Sprechstunde der KiKo am Tag der offenen T&uuml;r<BR></STRONG>Dr. Simone Strohmayr, die mit Wirkung zum 17. August den Vorsitz des Gremiums &uuml;bernehmen wird,&nbsp; stellte in ihrer Antrittsrede die Bek&auml;mpfung der Kinderarmut, die Inklusion an Schulen sowie die Verbesserung der Situation von Fl&uuml;chtlingskindern als Aufgabenschwerpunkte im neuen Turnus vor. Insbesondere, so Strohmayr, m&ouml;chte die Kinderkommission den Tag der offenen T&uuml;r des Bayerischen Landtags am Samstag, 16. Oktober, nutzen, um die Kinderkommission in der &Ouml;ffentlichkeit vorzustellen und noch besser bekannt zu machen. „Wir werden auch eine eigene Abgeordneten-Sprechstunde an diesem Tag anbieten“, informierte Simone Strohmayr. <EM>/kh&nbsp; <BR><BR></EM><BR><EM><STRONG>Weitere Informationen zur Kinderkommission des Bayerischen Landtags </STRONG></EM><A href="/cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/5278.rss" target=_blank>mehr</A> . . .
<P><EM>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </EM></P>
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.07.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtag verabschiedet neues Beamten-Dienstrecht]]></title>
      <description><![CDATA[Das neue Dienstrecht f&uuml;r die bayerischen Beamten ist endg&uuml;ltig beschlossene Sache. Der Landtag billigte das umfangreiche Gesetzespaket am Mittwoch mit den Stimmen von CSU und FDP sowie der oppositionellen Freien W&auml;hler. SPD und Gr&uuml;ne votierten dagegen. Zentrale Eckpunkte der Reform sind eine Neuorganisation der Beamtenlaufbahnen mit neuen Leistungsanreizen, die &laquo;Rente mit 67&raquo; auch f&uuml;r die Beamten sowie die versorgungsrechtliche Gleichstellung schwuler Staatsdiener mit ihren verheirateten Kollegen.<BR><BR>Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) verteidigte das in zweij&auml;hriger Arbeit geschn&uuml;rte Reformpaket als &laquo;historische Entscheidung&raquo;. &laquo;Das ist ein historischer Schritt nach vorne, um den &ouml;ffentlichen Dienst noch besser auszurichten&raquo;, betonte er. &laquo;In Bayern wird der bef&ouml;rdert, der was tut - und das ist das Wichtigste.&raquo; <BR><BR>Die Opposition &uuml;bte dagegen Kritik. Der SPD-Politiker Stefan Schuster beklagte in der Schlussdebatte eine soziale Unausgewogenheit der neuen Regelungen. Viele Probleme im &ouml;ffentlichen Dienst w&uuml;rden nicht verbessert, sondern sogar noch versch&auml;rft. Adi Sprinkart (Gr&uuml;ne) sagte eine finanzielle Schlechterstellung zahlreicher Staatsdiener voraus. Zudem zweifelte er an, dass die kostentr&auml;chtigen Teile der Reform tats&auml;chlich realisiert werden. <BR><BR>bay0024 3 <BR>pl 226 lby 7080 
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[14.07.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Nach schweigenden jetzt fehlende Zeugen im BayernLB-Ausschuss]]></title>
      <description><![CDATA[Nach den schweigenden kommen jetzt die fehlenden Zeugen: Der BayernLB-Untersuchungsausschuss des Landtags wird heute (Donnerstag/11.00) anstelle der eigentlich geplanten sieben Zeugen nur zwei vernehmen k&ouml;nnen. Die anderen haben abgesagt. Nicht erscheinen wird unter anderem Franz Pinkl, zwischenzeitlicher Vorstandschef der &ouml;sterreichischen Skandalbank Hypo Alpe Adria, die der BayernLB 3,7 Milliarden Euro Verlust einbrachte. Auch andere ehemalige HGAA-Manager werden nicht kommen. Stattdessen will der Ausschuss die Termine f&uuml;r die Vernehmung der ganz prominenten Zeugen festlegen. Damit wird feststehen, wann nach der Sommerpause der fr&uuml;here Ministerpr&auml;sident Edmund Stoiber und andere prominente CSU- Politiker vor dem Ausschuss erscheinen m&uuml;ssen. <BR><BR>bay0004 4 <BR>pl 152 lby 7040 
<P>&nbsp;</P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[08.07.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[SPD droht im Atomstreit mit hei&szlig;em Herbst]]></title>
      <description><![CDATA[Die Landtags-SPD droht der Staatsregierung im Streit um die Verl&auml;ngerung der Atomkraftwerks-Laufzeiten mit einem hei&szlig;en Herbst. Fraktionschef Markus Rinderspacher und seine Kollegen &uuml;berreichten Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU) am Mittwoch eine Massenpetition mit 31 539 Unterschriften gegen eine Laufzeitverl&auml;ngerung. &laquo;Wenn das im Parlament nicht weiterf&uuml;hrt, m&uuml;ssen wir auf die Stra&szlig;e&raquo;, stellte Bayerns SPD-Generalsekret&auml;rin Natascha Kohnen landesweite Protestkundgebungen in Aussicht. &laquo;Sollten wir erneut abblitzen, k&uuml;ndigen wir Schwarz-Gelb einen hei&szlig;en Herbst an.&raquo; In Bayern werde ein Drittel des bundesdeutschen Atomm&uuml;lls produziert - jedes Jahr 150 Tonnen. <BR><BR>Die SPD will erreichen, dass die Bundesregierung den Bundesrat an der Entscheidung &uuml;ber die Verl&auml;ngerung der Atomlaufzeiten beteiligt. Der Hintergedanke: Da die schwarz-gelbe Koalition nach der CDU- Wahlschlappe in Nordrhein-Westfalen die Mehrheit im Bundesrat verloren hat, w&auml;re die Laufzeit-Verl&auml;ngerung aller Voraussicht nach zum Scheitern verurteilt. Falls Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Beteiligung des Bundesrats ablehnt, wird die SPD voraussichtlich das Bundesverfassungsgericht anrufen. &laquo;Wir werden im Zweifelsfall den Klageweg beschreiten.&raquo; <BR><BR>Aus CSU/FDP-Sicht leiden die SPD-Argumente allerdings an einem ganz gro&szlig;en Pferdefu&szlig;: Auch der Atomausstieg selbst wurde von der fr&uuml;heren rot-gr&uuml;nen Bundesregierung ohne Beteiligung des Bundesrats beschlossen. Das Argument der Union: Wenn der Atomausstieg nicht zustimmungspflichtig war, muss der Bundesrat auch dem geplanten Ausstieg aus dem Ausstieg nicht zustimmen. Das l&auml;sst die SPD jedoch nicht gelten. &laquo;Die Situation ist heute eine erheblich andere&raquo;, sagte Rinderspacher. Eine Laufzeitverl&auml;ngerung werde die L&auml;nder belasten. SPD-Umweltsprecher Ludwig W&ouml;rner warf der Bundesregierung eine &laquo;Endlager-L&uuml;ge&raquo; vor, weil in Deutschland nach jahrzehntelangem Streit nach wie vor kein Endlager f&uuml;r den hochgef&auml;hrlichen Atomm&uuml;ll gibt. <BR><BR>bay0031 4 <BR>pl 305 lby 7100 
<P>&nbsp;</P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[07.07.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Gauck auf Wahlkampf-Tour im Landtag]]></title>
      <description><![CDATA[Der rot-gr&uuml;ne Bundespr&auml;sidenten-Kandidat Joachim Gauck hat bei seinem ersten bayerischen Wahlkampf-Auftritt im Landtag um Stimmen von Freien W&auml;hlern, CSU und FDP geworben. Das gro&szlig;e Interesse an seiner Person sei gekn&uuml;pft an Hoffnungen und Sehns&uuml;chte der Bev&ouml;lkerung, sagte Gauck zu Beginn seiner Rede im Plenarsaal. &laquo;Die Menschen m&ouml;chten sich in ihrem Land wohlf&uuml;hlen, weil sie Vertrauen in Institutionen und Personen der Demokratie setzen m&ouml;chten&raquo;, sagte Gauck. Der Plenarsaal war voll besetzt, doch wagten sich nur wenige Abgeordnete von CSU und FDP hinein.<BR><BR>Im Nachbarsaal hielt die CSU gleichzeitig ihre Fraktionssitzung ab. W&auml;hrend Gauck sprach, betonte CSU-Generalsekret&auml;r Alexander Dobrindt, die CSU stehe mit voller Kraft hinter dem Unionskandidaten Christian Wulff (CDU). &laquo;Die CSU ist der stabile Anker.&raquo; FDP- Landtagsfraktionschef Thomas Hacker h&ouml;rte sich f&uuml;nf Minuten der Gauck-Rede an und erkl&auml;rte anschlie&szlig;end: &laquo;Es ist immer interessant, ihm zuzuh&ouml;ren.&raquo; W&auml;hlen will Hacker aber Wulff.<BR><BR>Im Anschluss an seinen Auftritt im Plenarsaal gibt es noch ein separates Treffen Gaucks mit den Freien W&auml;hlern, die bislang offen lassen, f&uuml;r wen sie bei der Bundespr&auml;sidenten-Wahl am 30. Juni stimmen wollen. SPD-Landtagsfraktionschef Markus Rinderspacher hofft auf Stimmen sowohl von den Freien W&auml;hlern als auch von CSU und FDP. CSU und FDP jedoch wollen geschlossen f&uuml;r Wulff stimmen. <BR><BR>bay0037 4<BR>pl 245 lby 7087 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[23.06.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Untersuchungsausschuss BayernLB/ HGAA: Gutachten der beiden Sachverst&auml;ndigen im Internet ver&ouml;ffentlicht]]></title>
      <description><![CDATA[Neben dem <A href="/cps/rde/xbcr/landtag/dateien/Gutachten_Prof_Schmidt_080510.pdf" target=_blank>Gutachten</A> von Prof. Dr. Reiner Schmidt, Universit&auml;t Augsburg, ist nun auch das <A href="/cps/rde/xbcr/landtag/dateien/Gutachten_Prof_Lutter_200510.pdf" target=_blank>Gutachten</A> von Prof. Dr. Marcus Lutter, Bonn, im Internetangebot des Bayerischen Landtags ver&ouml;ffentlicht.<BR><BR>Prof. Dr. Marcus Lutter stellte am 22. Juni vor dem Untersuchungsausschuss BayernLB/ HGAA sein Rechtsgutachten zu den Pflichten von Vorstand und Verwaltungsrat der Bayerischen Landesbank im Zusammenhang mit dem Kauf der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) vor.<BR><BR>Der Untersuchungsausschuss soll kl&auml;ren, warum die BayernLB im Jahr 2007 die &ouml;sterreichische Bank Hypo Group Alpe Adria kaufte und ob der Kauf damals von den Verantwortlichen ausreichend gepr&uuml;ft wurde. Zur Kl&auml;rung von abstrakten Rechtsfragen hatte der Untersuchungsausschuss in seiner Sitzung am 9. M&auml;rz zwei Sachverst&auml;ndigengutachten in Auftrag gegeben. Sie sollen vor dem Eintritt in die konkrete Beweisaufnahme wichtige Rechtsfragen kl&auml;ren.&nbsp; <EM>/kh<BR><BR><BR></EM><STRONG>dpa-Meldung </STRONG><A href="/cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_6068.rss" target=_blank>mehr</A> . . .<BR><BR><STRONG>Weiterf&uuml;hrende Informationen zum Untersuchungsausschuss sowie Sitzungstermine </STRONG><A href="/cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/482_5672.rss" target=_blank>mehr</A> . . .&nbsp;<BR>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[22.06.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Gutachter: BayernLB h&auml;tte HGAA nie kaufen d&uuml;rfen]]></title>
      <description><![CDATA[M&uuml;nchen - Bei der Aufarbeitung des BayernLB-Debakels mit der maroden Hypo Group Alpe Adria (HGAA) hat ein Sachverst&auml;ndiger den fr&uuml;heren Vorst&auml;nden und Verwaltungsr&auml;ten der Bank miserable Zeugnisse ausgestellt. Zum einen kommt der Bonner Wirtschaftsrechts-Professor Marcus Lutter zu dem Schluss, dass die BayernLB die HGAA nie h&auml;tte kaufen d&uuml;rfen, weil dies dem &ouml;ffentlichen Auftrag der Bank zuwider gelaufen sei. Zum anderen machte Lutter am Dienstag vor dem BayernLB-Untersuchungsausschuss des Landtags deutlich, dass der Kauf seiner Einsch&auml;tzung nach &uuml;bereilt und entgegen &uuml;blichen Vorgehensweisen erfolgte. Die HGAA sei als &laquo;Katze im Sack&raquo; gekauft worden - ohne abgeschlossene Risikopr&uuml;fung oder ausreichend Garantien, also mit einem &laquo;ungew&ouml;hnlich hohen Risiko&raquo;. Er habe so etwas noch nie erlebt.<BR><BR>bay0034 3 pl <BR>168 lby 7139 <BR><BR><BR><BR>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[22.06.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Ex-Vorst&auml;nde verweigern in BayernLB-Ausschuss Aussage]]></title>
      <description><![CDATA[M&uuml;nchen (dpa/lby) - Im BayernLB-Untersuchungsausschuss des Landtags haben ehemalige Bankvorst&auml;nde jegliche Aussage verweigert. Der fr&uuml;here BayernLB-Vorstandschef Michael Kemmer und das ehemalige Vorstandsmitglied Rudolf Hanisch verwiesen auf die gegen sie laufenden Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft. Gegen Hanisch wird wegen Untreueverdachts und gegen Kemmer wegen des Verdachts auf Amtstr&auml;gerbestechung ermittelt. Als Zeuge auftreten sollte im Anschluss auch der fr&uuml;here BayernLB-Chef Werner Schmidt.<BR><BR>Der Untersuchungsausschuss soll kl&auml;ren, warum die BayernLB 2007 mit Zustimmung des Verwaltungsrats die marode &ouml;sterreichische Bank Hypo Group Alpe Adria (HGAA) kaufte. Die BayernLB verlor dabei unter dem Strich mehr als 3,7 Milliarden Euro.<BR><BR>Ausschusschef Thomas Kreuzer kritisierte das Schweigen der Banker. Schlie&szlig;lich sei der Ausschuss gehalten, Aufkl&auml;rungsarbeit zu leisten - im Interesse der Bev&ouml;lkerung. &laquo;Deswegen kann es uns als Ausschuss nicht gefallen, wenn diese Aufkl&auml;rungsarbeit erschwert wird.&raquo; Der Vize-Vorsitzende Harald G&uuml;ller (SPD) sagte, er habe zwar rechtliches Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Aussageverweigerung. Allerdings halte sich sein politisches und pers&ouml;nliches Verst&auml;ndnis &laquo;in engen Grenzen&raquo;.<BR><BR>dpa ctt/csc yyby n1 <BR>cho 171014 Jun 10 
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[17.06.2010]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_6044.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Thomas M&uuml;tze ist neuer Gr&uuml;nen-Fraktionschef]]></title>
      <description><![CDATA[M&uuml;nchen (dpa/lby) - Der unterfr&auml;nkische Finanzexperte Thomas M&uuml;tze ist neuer Fraktionschef der Gr&uuml;nen im bayerischen Landtag. Er folgt Sepp Daxenberger nach, der das Amt erst vergangene Woche wegen seiner Krebserkrankung aufgegeben hatte. M&uuml;tze erhielt in der Fraktionssitzung am Mittwoch 14 von 16 abgegebenen Stimmen. &laquo;Damit ist die Doppelspitze wieder komplett&raquo;, sagte Fraktionschefin Margarete Bause und sprach von einem &laquo;&uuml;berzeugenden Ergebnis&raquo; f&uuml;r M&uuml;tze. Auch M&uuml;tze selbst sagte, er freue sich &uuml;ber das klare Votum. <BR><BR>Bause und M&uuml;tze k&uuml;ndigten an, gemeinsam f&uuml;r eine weitere St&auml;rkung der Gr&uuml;nen in Bayern k&auml;mpfen zu wollen. Bause verwies auf die aktuell sehr guten Umfragewerte und sagte: &laquo;In der Krise hilft nur Gr&uuml;n - dieses Wort ist wahrer denn je.&raquo; Die Gr&uuml;nen freuten sich deshalb bereits auf die n&auml;chste Landtagswahl im Jahr 2013. &laquo;Wir wollen da die etablierten Mehrheitsverh&auml;ltnisse aufmischen.&raquo; M&uuml;tze betonte, man wolle die guten Umfragewerte in ebensolche Wahlergebnisse umwandeln.<BR><BR>Bause sagte &uuml;ber ihren neuen Co-Fraktionsvorsitzenden, mit M&uuml;tze k&ouml;nne man sehr gut zusammenarbeiten. &laquo;Er ist sehr teamorientiert.&raquo; Und als Finanz- und Haushaltsexperte sei der 43-J&auml;hrige angesichts der knappen Staatskassen &laquo;sozusagen der Mann der Stunde&raquo;. Schlie&szlig;lich wisse er, wie man intelligent spare, n&auml;mlich an der richtigen Stelle und nicht mit dem Rasenm&auml;her, betonte sie. M&uuml;tze sagte, er stehe f&uuml;r eine nachhaltige Haushaltspolitik. &laquo;Und das wird nat&uuml;rlich einer der Schwerpunkte sein in den n&auml;chsten Monaten.&raquo; Angesichts des erwarteten Milliardendefizits im Haushalt seien Sparvorschl&auml;ge gesucht. Auch die Gr&uuml;nen s&auml;&szlig;en derzeit an einem eigenen Sparkonzept, berichtete er.<BR><BR>Daxenberger, der einer der beliebtesten Politiker in Bayern ist, hatte am Mittwoch vergangener Woche seinen R&uuml;cktritt erkl&auml;rt. Er hatte die Fraktion seit der Landtagswahl 2008 zusammen mit Bause gef&uuml;hrt. M&uuml;tze zeigte sich dennoch halbwegs unbesorgt. Auch in gro&szlig;e Schuhe k&ouml;nne man hineinwachsen, sagte der 43-J&auml;hrige, der als zur&uuml;ckhaltend gilt. &laquo;Ich werde auch mit meiner ruhigen Art bei Ihnen trotzdem durchdringen. Ich glaube, ich muss mich nicht verbiegen.&raquo;<BR><BR>M&uuml;tze hatte sich bereits kurz nach der R&uuml;cktrittserkl&auml;rung Daxenbergers als Nachfolger herauskristallisiert. Denn drei f&uuml;hrende Fraktionskollegen signalisierten, nicht zu kandidieren: der Umweltexperte Christian Magerl, der Haushaltsexperte Eike Hallitzky und der fr&uuml;here Fraktionsvorsitzende Sepp D&uuml;rr. Auf den freien Posten h&auml;tte sich zwar auch eine Frau bewerben k&ouml;nnen, doch wurde bei den Gr&uuml;nen auch f&uuml;r die Zukunft ein gemischtes Doppel favorisiert.<BR><BR>Die Gr&uuml;nen-Landesvorsitzenden Dieter Janecek und Theresa Schopper gratulierten M&uuml;tze zur Wahl. &laquo;Dass nun mit Thomas M&uuml;tze ein gelernter Haushaltspolitiker zusammen mit Margarete Bause an der Spitze der Fraktion steht, ist angesichts der schwierigen finanziellen Situation der &ouml;ffentlichen Hand gut&raquo;, erkl&auml;rten sie und betonten: &laquo;Wir w&uuml;nschen Thomas viel Erfolg und freuen uns auf die Zusammenarbeit.&raquo; 
<P>dpa ctt yyby z2 eri<BR>161630 Jun 10 </P>
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[16.06.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtag startet eigenen Kanal bei Twitter ]]></title>
      <description><![CDATA[<STRONG>Erg&auml;nzendes Informationsangebot f&uuml;r B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger</STRONG><BR>Mit dem Web 2.0 entstehen neue M&ouml;glichkeiten der Kommunikation: Seit Anfang Juni verf&uuml;gt auch der Bayerische Landtag &uuml;ber einen eigenen Kanal bei „Twitter“.<BR><BR>Twitter ist ein Medium zur Nachrichtenverbreitung. Unter <A href="http://www.twitter.com">www.twitter.com</A> k&ouml;nnen Kurzmitteilungen, sogenannte „Tweets“ (engl. to tweet = zwitschern), publiziert werden: „Twitter bietet eine erg&auml;nzende M&ouml;glichkeit, um den Informationsfluss zwischen dem Landtag und den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern zu intensivieren“, sagt Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm. Der Bayerische Landtag m&ouml;chte diesen Kanal k&uuml;nftig nutzen, um insbesondere auch junge Menschen in Bayern &uuml;ber die Geschehnisse im Landtag zu informieren.<BR><BR>Interessenten, die die Beitr&auml;ge des Bayerischen Landtags auf „Twitter“ abonnieren, werden per E-Mail oder per SMS sofort &uuml;ber neue Nachrichten und Pressemitteilungen des bayerischen Parlaments informiert. Das Angebot des Bayerischen Landtags bei Twitter finden Sie unter <A href="http://twitter.com/Landtag_Bayern">http://twitter.com/Landtag_Bayern</A>.&nbsp; <EM>/kh<BR><BR><BR></EM>
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[11.06.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Schweigsame BayernLB-Vorst&auml;nde im Landtag erwartet]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen - Der mit Spannung erwartete Auftritt der fr&uuml;heren BayernLB-Vorst&auml;nde vor dem Untersuchungsausschuss des Landtags wird aller Voraussicht nach keine neuen Erkenntnisse bringen: Vier der geladenen Ex-Manager haben ihre Teilnahme an der Sitzung in der kommenden Woche aus Termingr&uuml;nden abgesagt, wie am Donnerstag in M&uuml;nchen aus dem Ausschuss verlautete. Die anderen Banker wollen wegen der laufenden Ermittlungsverfahren schweigen, um sich nicht selbst zu belasten. <BR><BR>Nicht abgesagt hat bislang Werner Schmidt, der fr&uuml;here Vorstandschef der BayernLB. Unter den fehlenden Zeugen wird voraussichtlich aber Wolfgang Kulterer sein, der Ex-Chef der fr&uuml;heren BayernLB-Skandaltochter Hypo Alpe Adria. <BR><BR>Im Streit um die politische Verantwortung f&uuml;r das Desaster geht die Opposition davon aus, dass ihre Kritik am Verhalten der CSU- Politiker im Verwaltungsrat durch das Gutachten des Augsburger Juristen Reiner Schmidt erh&auml;rtet wurde. Der emeritierte Rechtsprofessor hatte am Vortag erkl&auml;rt, der Verwaltungsrat habe eine &laquo;Holschuld&raquo; bei der Kontrolle des Vorstand und m&uuml;sse Hinweisen auf m&ouml;gliche Risiken aktiv nachgehen. <BR><BR>Genau das war im BayernLB-Verwaltungsrat nach Einsch&auml;tzung des SPD-Abgeordneten Harald G&uuml;ller nicht der Fall. G&uuml;ller verwies darauf, dass die &ouml;sterreichische Nationalbank 2007 die Missst&auml;nde bei der Hypo Alpe Adria anprangerte - bevor die BayernLB die &ouml;sterreichische Skandalbank kaufte. Der damalige Finanzminister Kurt Faltlhauser (CSU) habe das missachtet und im Haushaltsausschuss des Landtags sogar als Revancheversuch der &Ouml;sterreicher dargestellt. <BR><BR>bay0076 4 pl 256 lby 7273<BR>dpa cho yyby z2 bsj<BR>101438 Jun 10 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[10.06.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Bundespr&auml;sidenten-Wahl bringt Landtag durcheinander]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen - Die Wahl des neuen Bundespr&auml;sidenten bringt Ende Juni auch den Landtagsbetrieb durcheinander. Der &Auml;ltestenrat hat die Sitzungen in der Woche vom 28. Juni bis 2. Juli wegen der Bundesversammlung gestrichen, wie die Landtags-Pressestelle am Donnerstag mitteilte. Grund ist, dass mehr als die H&auml;lfte der 180 Landtags-Abgeordneten als Delegierte oder Ersatzdelegierte f&uuml;r die Bundesversammlung am 30. Juni nominiert sind. In der ganzen Woche findet deswegen nur eine einzige Sitzung im Landtag statt: Der Untersuchungsausschuss zum Milliardendebakel der BayernLB in &Ouml;sterreich tagt am Freitag, den 2. Juli. <BR><BR>Die 95 bayerischen Delegierten f&uuml;r die Bundesversammlung wurden in der Plenarsitzung am Donnerstag ohne gro&szlig;e Diskussion gew&auml;hlt. Die CSU stellt 47 Wahlleute, SPD und Gr&uuml;ne zusammen 30, die Freien W&auml;hler 10 und die FDP acht. Einziger Nicht-Politiker unter den 95 ist der Jazzmusiker Klaus Kreuzeder, der von SPD und Gr&uuml;nen nominiert wurde. Die CSU schickt neben vielen amtierenden Mandatstr&auml;gern auch die zwei Ehrenvorsitzenden Edmund Stoiber und Theo Waigel und den fr&uuml;heren Ministerpr&auml;sidenten G&uuml;nther Beckstein zur Bundespr&auml;sidenten-Wahl. <BR><BR>bay0068 4 pl 202 lby 7242 <BR>dpa cho yyby z2 bsj<BR>101355 Jun 10 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[10.06.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Daxenberger gibt Amt als Fraktionschef auf]]></title>
      <description><![CDATA[Der an Krebs erkrankte Gr&uuml;nen-Fraktionschef im bayerischen Landtag, Sepp Daxenberger, gibt sein Amt auf. Daxenberger habe am Mittwoch in einer Sitzung der Landtagsfraktion seinen R&uuml;cktritt als Fraktionsvorsitzender erkl&auml;rt, teilte die Gr&uuml;nen- Fraktion mit. Er habe diesen Schritt mit seinem angegriffenen Gesundheitszustand begr&uuml;ndet. Mit R&uuml;cksicht auf die Arbeit der Fraktion wolle er deshalb sein F&uuml;hrungsamt niederlegen. Am Nachmittag wollte Daxenberger auch &ouml;ffentlich eine kurze Stellungnahme abgeben.<BR><BR>Daxenberger hatte erst im Fr&uuml;hjahr eine neuerliche zweimonatige Zwangspause einlegen und sich im Krankenhaus behandeln lassen m&uuml;ssen. Der Gr&uuml;nen-Politiker leidet seit mehreren Jahren an einem Plasmazytom, einer b&ouml;sartigen Erkrankung des Knochenmarks. <BR><BR>
<P>dpa ctt yyby n1 bsj<BR>091444 Jun 10 </P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[09.06.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Nichtraucherschutz in Bayern: Am 4. Juli entscheidet das Volk]]></title>
      <description><![CDATA[Als erstes Bundesland wird Bayern am kommenden Sonntag, 4. Juli, per Volksentscheid &uuml;ber ein striktes Rauchverbot in Wirtsh&auml;usern und Bierzelten abstimmen. Zur Entscheidung steht dann der Gesetzentwurf des Volksbegehrens „F&uuml;r echten Nichtraucherschutz!“, den Ende 2009 mehr als 1,3 Millionen B&uuml;rger unterst&uuml;tzt haben. Das entspricht einer Quote von 14 Prozent aller Wahlberechtigten in Bayern.<BR><BR>Verfassungsgem&auml;&szlig; ist der Gesetzentwurf des Volksbegehrens (<A href="http://www.bayern.landtag.de/intranet/ElanTextAblage_WP16/Drucksachen/Basisdrucksachen/0000002000/0000002087.pdf" target=_blank>Drucksache 16/3158</A>) in der Zeit vom 14. Januar bis 14. April in den parlamentarischen Gremien des Bayerischen Landtags beraten worden. Der federf&uuml;hrende Ausschuss f&uuml;r Umwelt und Gesundheit empfahl die Ablehnung des Gesetzentwurfs und die die Mehrheit der Abgeordneten hielt sich daran: Bei der 2. Lesung im Plenum am 14. April stimmten CSU, FDP sowie die Fraktion der Freien W&auml;hler mehrheitlich gegen den Gesetzentwurf des Volksbegehrens. Damit war der Weg frei f&uuml;r den Volksentscheid: <BR><BR>Laut Artikel 74 Absatz 5 der Bayerischen Verfassung ist der Gesetzentwurf des Volksbegehrens nun dem Volk zur Entscheidung vorzulegen. Damit haben am 4. Juli die wahlberechtigten B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger beim Thema „Nichtraucherschutz in Bayern“ das letzte Wort.<BR><BR><STRONG>Ausf&uuml;hrliche Informationen sowie Ergebnisse zum&nbsp;Volksentscheid finden Sie im Internet unter:<BR></STRONG><A href="http://www.volksentscheid2010.bayern.de">http://www.volksentscheid2010.bayern.de</A>
<P><BR>Ein Muster des Stimmzettels ist dort ebenfalls eingestellt. Die Stimmberechtigten k&ouml;nnen mit „Ja“ f&uuml;r den Gesetzentwurf des Volksbegehrens oder mit „Nein“ f&uuml;r die Beibehaltung der geltenden Regelungen zum Nichtraucherschutz stimmen. <EM>/kh</EM></P>
<P>&nbsp;</P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[07.06.2010]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Stoiber erst im Herbst vor BayernLB-Ausschuss]]></title>
      <description><![CDATA[Ex-Ministerpr&auml;sident Edmund Stoiber und andere ehemals f&uuml;hrende CSU-Politiker m&uuml;ssen sich erst im Herbst vor dem BayernLB-Untersuchungsausschuss verantworten. Das Gremium legte am Donnerstag in nicht-&ouml;ffentlicher Sitzung die Reihenfolge der Zeugenvernehmung fest, wie der Ausschussvorsitzende Thomas Kreuzer (CSU) im Anschluss in M&uuml;nchen mitteilte. Demnach beginnen die Vernehmungen, die am 9. Juni starten, mit der Befragung von Sachverst&auml;ndigen und Ex-Vorstandsmitgliedern von Landesbank und der Hypo Group Alpe Adria (HGAA). Die Befragung der Politiker folgt erst nach der Sommerpause des Landtags.<BR><BR>Der Untersuchungsausschuss soll kl&auml;ren, warum die BayernLB im Jahr 2007 unter den Augen der CSU-Vertreter im Verwaltungsrat die marode &ouml;sterreichische HGAA kaufte. Dadurch wurden mehr als 3,7 Milliarden Euro in den Sand gesetzt. SPD, Gr&uuml;ne und Freie W&auml;hler hatten auf eine rasche Vernehmung der verantwortlichen Politiker - darunter neben Stoiber auch sein Nachfolger G&uuml;nther Beckstein und die ehemaligen Minister Kurt Faltlhauser und Erwin Huber (alle CSU) - gedrungen.<BR><BR>Auch Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer, Finanzminister Georg Fahrenschon (beide CSU), Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) und CSU-Fraktionschef Georg Schmid stehen auf der Liste der Zeugen. Wann sie aussagen sollen, will der Ausschuss erst nach der Sommerpause beschlie&szlig;en.<BR><BR>Der stellvertretende Ausschussvorsitzende Harald G&uuml;ller (SPD) kritisierte, dass die Politiker erst so sp&auml;t zu Wort kommen sollen. Die Reihenfolge wurde mit der Mehrheit von CSU und FDP gegen die Stimmen der Opposition im Untersuchungsausschuss beschlossen. &laquo;So bekommen die Hauptverantwortlichen genau mit, was alle anderen vorher aussagen und r&auml;umen dann m&ouml;glicherweise nur Dinge ein, die bereits bekannt sind&raquo;, sagte er. &laquo;Eine freie Darstellung wird man da nicht mehr bekommen.&raquo; G&uuml;ller zeigte sich entt&auml;uscht von der FDP, die dem Vorschlag zugestimmt hatte. &laquo;Ich hatte die Hoffnung, dass die FDP nicht nur verbal erkl&auml;rt, dass mit ihr neue Zeiten anbrechen.&raquo; Die Liberalen h&auml;tten sich in die CSU eingereiht.<BR><BR>Insgesamt sollen nach Angaben Kreuzers 78 Zeugen vernommen werden, rund die H&auml;lfte von ihnen noch vor dem Start der Sommerpause zwischen dem 9. Juni und dem 9. Juli. Der Ausschuss beschloss auch, neue Akten der Staatsanwaltschaft aus diesem Jahr einzusehen. Au&szlig;erdem will er die Herausgabe von Akten aus den Ministerien beantragen, die Aufschluss dar&uuml;ber geben, ob, wann und wie oft verantwortliche Minister nach &Ouml;sterreich zur HGAA geflogen sind. &laquo;Ich bin zuversichtlich, dass wir die Beweisaufnahme - wenn es gut l&auml;uft - noch in diesem Jahr abschlie&szlig;en&raquo;, sagte Kreuzer. Die Bev&ouml;lkerung habe ein Recht auf schnelle Ergebnisse. 
<P>dpa bsj yyby z2 mbr/<BR>sd 201305 Mai 10 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[20.05.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtagsempfang f&uuml;r Soldaten nach Einsatz in Afghanistan]]></title>
      <description><![CDATA[Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU) hat am Mittwoch in M&uuml;nchen einen Empfang f&uuml;r rund 100 Bundeswehrsoldaten aus Bayern gegeben, die im vergangenen Jahr von Auslandseins&auml;tzen in Afghanistan und dem Kosovo zur&uuml;ckgekehrt waren. Dabei w&uuml;rdigte Stamm den Mut der Soldaten. Wer verantwortungsbewusst seine Pflicht weitab von der Heimat erf&uuml;lle, der verdiene Hochachtung und Anerkennung.<BR><BR>Deshalb soll der Landtagsempfang f&uuml;r Bundeswehrsoldaten nun zur Tradition werden. Stamm verwies darauf, dass der Einsatz im Ausland auch f&uuml;r die Angeh&ouml;rigen mit gro&szlig;en Entbehrungen und pers&ouml;nlichen Belastungen verbunden sei. Gerade die j&uuml;ngsten Ereignisse in Nordafghanistan h&auml;tten gezeigt, dass die Gefahren f&uuml;r Leib und Leben deutlich gestiegen seien.<BR><BR>Generalmajor Gert Wessels, der Befehlshaber im Wehrbereich IV S&uuml;ddeutschland, wertete den Empfang im Parlament als Symbol der Verbundenheit. Er lobte: &laquo;Die bayerischen Volksvertreter und somit die Bev&ouml;lkerung hat mehr als nur ein 'freundliches Desinteresse' an ihren Soldatinnen und Soldaten.&raquo; In Zukunft gelte es, das Engagement im Ausland besser zu erkl&auml;ren und zu begr&uuml;nden. <BR><BR>ddp/jsc/muc<BR>051603 Mai 10
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[05.05.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Thomas Dechant (FDP) ist neuer stellvertretender Vorsitzender des Europaausschusses]]></title>
      <description><![CDATA[<DT target="_blank">
<P>Thomas Dechant, Abgeordneter der FDP-Fraktion, ist in der heutigen Sitzung des Ausschusses f&uuml;r Bundes- und Europaangelegenheiten zum neuen stellvertretenden Ausschuss-Vorsitzenden gew&auml;hlt worden. Die Mitglieder des Ausschusses votierten einstimmig f&uuml;r den 42-j&auml;hrigen Politiker aus der Oberpfalz. Die Wahl leitete Prof. Ursula M&auml;nnle (CSU), die weiterhin Vorsitzende des Ausschusses ist.<BR><BR>Thomas Dechant tritt als stellvertretender Ausschussvorsitzender die Nachfolge von Dr. Annette Bulfon an, die mit Wirkung vom 10. M&auml;rz aus dem Europaausschuss ausgeschieden ist.&nbsp; <EM>/kh<BR><BR><BR></EM><STRONG>Weitere Informationen siehe unter Ausschuss f&uuml;r Bundes- und Europaangelegenheiten </STRONG><A href="/cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/519_1013.rss">mehr</A><EM><A href="/cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/519_1013.rss">&nbsp; </A>. . .<BR></EM></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[13.04.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Untersuchungsausschuss beschlie&szlig;t Zeugenliste]]></title>
      <description><![CDATA[Der BayernLB-Untersuchungsausschuss hat sich am Dienstag einvernehmlich auf eine erste Liste von Zeugen geeinigt, die im Ausschuss aussagen m&uuml;ssen. Darunter sind die fr&uuml;heren Ministerpr&auml;sidenten Edmund Stoiber und G&uuml;nther Beckstein sowie die Ex-Minister Kurt Faltlhauser und Erwin Huber (alle CSU). Als Zeugen geladen werden auch Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer, Finanzminister Georg Fahrenschon (beide CSU), Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) und CSU-Fraktionschef Georg Schmid sowie die fr&uuml;heren Vorst&auml;nde von BayernLB und Hypo Group Alpe Adria. Der Ausschussvorsitzende Thomas Kreuzer (CSU) betonte, es handle sich nur um eine erste Zeugenliste, die im Laufe der Zeit noch erg&auml;nzt werden k&ouml;nne. Die Reihenfolge der Zeugenvernehmungen soll am 20. April beschlossen werden. Bis dahin m&uuml;ssen die Ausschussmitglieder nun zun&auml;chst Berge von Akten lesen.<BR><BR>Der Untersuchungsausschuss soll kl&auml;ren, warum die BayernLB im Jahr 2007 unter den Augen der CSU-Vertreter im Verwaltungsrat die marode &ouml;sterreichische Bank Hypo Group Alpe Adria (HGAA) kaufte. Unter dem Strich wurden damit mehr als 3,7 Milliarden Euro in den Sand gesetzt.<BR><BR>[Landtag]: Max-Planck-Str. 1, M&uuml;nchen<BR> dpa tt yyby n1 db<BR>091645 Mrz 10 
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[09.03.2010]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_5716.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[BayernLB-Untersuchungsausschuss gestartet]]></title>
      <description><![CDATA[Der Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags zum Milliardendebakel der BayernLB hat am Donnerstag seine Arbeit aufgenommen. Zu Beginn wurde vor allem dar&uuml;ber gestritten, wann Ex-Ministerpr&auml;sident Edmund Stoiber und andere prominente CSU- Politiker vernommen werden sollen. Die Opposition will die CSU-Gr&ouml;&szlig;en m&ouml;glichst schnell als Zeugen laden, die CSU dagegen zuerst die Manager, die 2007 die marode &ouml;sterreichische Bank Hypo Alpe Adria kauften und dabei 3,7 Milliarden Euro verloren. Der neunk&ouml;pfige Ausschuss soll aufkl&auml;ren, ob die Politiker bei der Kontrolle der bayerischen Landesbank versagten und somit mitverantwortlich f&uuml;r die Milliardenverluste bei dem Hypo-Gesch&auml;ft sind.<BR><BR>&laquo;Ich will den Ausschuss so aufbauen, dass das Sinn macht&raquo;, sagte der Vorsitzende Thomas Kreuzer (CSU) nach der konstituierenden Sitzung. Er will die ersten Zeugen im Mai h&ouml;ren. Die Gr&uuml;nen w&uuml;rden dagegen am liebsten Stoiber ganz am Anfang befragen. &laquo;Er war der Mann im Hintergrund&raquo;, sagte Sepp D&uuml;rr von den Gr&uuml;nen. Die SPD zeigte sich damit einverstanden, zuerst den ehemaligen Bankchef Werner Schmidt und andere Manager zu vernehmen, sie will aber die CSU-Politiker zumindest vor der Sommerpause laden. Auch die Freien W&auml;hler wollen lange Verz&ouml;gerungen nicht akzeptieren: &laquo;Es muss klar sein, dass nicht das Handeln des Vorstands Gegenstand des Untersuchungsausschusses ist, sondern die Verantwortung der Mitglieder der Staatsregierung im Verwaltungsrat&raquo;, sagte der FW-Abgeordnete Bernhard Pohl.<BR><BR>Die Liste der Zeugen wird im Laufe der n&auml;chsten Wochen gekl&auml;rt. &laquo;Ich gehe davon aus, dass wir im Mai mit den Zeugenbefragungen beginnen k&ouml;nnen&raquo;, sagte Kreuzer. Vorher m&uuml;ssen die Abgeordneten die Akten anfordern und lesen - die Unterlagen der Bank, des Verwaltungsrats und der Ministerien zum Kauf der Hypo. Bis Ende des Jahres sollen dann nach M&ouml;glichkeit s&auml;mtliche Zeugen vernommen werden, damit die Abschlussberichte geschrieben werden k&ouml;nnen.<BR><BR>M&uuml;nchen dpa ch yyby n1 ir <BR>251318 Feb 10 <BR><BR><BR>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[25.02.2010]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_5678.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Landtag fordert Gleichberechtigung f&uuml;r behinderte Sch&uuml;ler]]></title>
      <description><![CDATA[Der Landtag w&uuml;nscht in Bayerns Schulen eine volle Gleichberechtigung behinderter Kinder. Vor allem sollen ihre Eltern die M&ouml;glichkeit bekommen, sie k&uuml;nftig auch auf die Regelschule zu schicken. In einem fraktions&uuml;bergreifenden Beschluss hat der Bildungsausschuss im Landtag am Donnerstag die Staatsregierung einstimmig aufgefordert, bis zum Sommer ein Konzept f&uuml;r eine gleichberechtigte Teilhabe behinderter Sch&uuml;ler vorzulegen. Die Abgeordneten halten dies zur Umsetzung der UN-Konvention &uuml;ber die Rechte Behinderter f&uuml;r notwendig.<BR><BR>Bisher h&auml;tten Eltern behinderter Kinder in Bayern keine generelle Wahlfreiheit, diese in die Regelschule zu schicken, sagte die FDP- Abgeordnete Renate Will. Die UN-Konvention befasst sich in Artikel 24 mit Fragen der Ausbildung. Darin wird ein sogenanntes inklusives Bildungssystem gefordert - damit ist vor allem ein gemeinsamer Unterricht f&uuml;r Kinder mit und ohne Behinderung an den allgemeinbildenden Schulen gemeint.<BR><BR>Die Behindertenbeauftragte der Staatsregierung, Irmgard Badura, begr&uuml;&szlig;te das partei&uuml;bergreifende Votum des Bildungsausschusses. &laquo;Der schulische Bereich nimmt eine Schl&uuml;sselrolle ein, wenn es darum geht, allen Kindern und Jugendlichen eine gleichberechtigte Teilhabe in unserer Gesellschaft zu erm&ouml;glichen&raquo;, sagte Badura laut Mitteilung. &laquo;Je fr&uuml;her wir gemeinsames Lernen erm&ouml;glichen, umso fr&uuml;her gelingt Inklusion in unseren "erwachsenen" K&ouml;pfen.&raquo;<BR><BR>Der Landtags-Ausschuss forderte auch ein Konzept zur Fortbildung, damit die Lehrer &laquo;verst&auml;rkt sonderp&auml;dagogische Kompetenzen erwerben k&ouml;nnen, die diese zum inklusiven Unterrichten bef&auml;higen&raquo;. Der CSU- Abgeordnete Klaus Steiner betonte: &laquo;Inklusion ist mehr als Integration.&raquo; Er sprach von einer Riesenherausforderung und zugleich von einem &laquo;unglaublich schwierigen Weg&raquo; bei der Umsetzung der UN- Konvention. Das Vorgehen dabei m&uuml;sse gr&uuml;ndlich vorbereitet werden.<BR><BR>Nach den Worten des SPD-Abgeordneten Martin G&uuml;ll zieht die - in Deutschland nach der Ratifizierung seit M&auml;rz 2009 verbindliche - UN- Konvention einen Paradigmenwandel in der Bildungspolitik nach sich: &laquo;Es muss gelingen, dass das Bildungssystem sich dem Kind anpasst und nicht das Kind sich dem Bildungssystem anpassen muss.&raquo; Einigkeit herrschte im Ausschuss, dass die Umsetzung der Konvention Zeit brauche und nur Schritt f&uuml;r Schritt umsetzbar sein werde. Ebenso waren sich die Abgeordneten einig, dass die Ausgangssituation in Bayern mit seinen F&ouml;rderschulen und anderen Einrichtungen g&uuml;nstig sei.<BR><BR>Wenn alle Eltern das Recht beanspruchen w&uuml;rden, ihr behindertes Kind auf die Regelschule zu schicken, dann w&auml;ren die F&ouml;rderschulen trotz ihrer hervorragenden Arbeit leer, warnte Ausschuss-Vorsitzender Hans-Ulrich Pfaffmann (SPD). In einem Dreiklang m&uuml;sse deshalb ein Weg gefunden werden, die Schulen zum gemeinsamen Unterricht Behinderter und Nichtbehinderter zu ert&uuml;chtigen, den Eltern ein Wahlrecht zu erm&ouml;glichen und zugleich die hohen Kompetenzen der F&ouml;rderschulen nicht aufzugeben.<BR><BR>Im Mittelpunkt m&uuml;sse immer das Wohl der Kinder stehen, sagte der CSU-Abgeordnete Steiner. Und dem Wohl eines Kindes werde in besonderen F&auml;llen sicher eher in einer besch&uuml;tzenden Einrichtung Rechnung getragen. Deshalb m&uuml;sse man diesen Einrichtungen und den F&ouml;rderschulen die Angst nehmen, sie k&ouml;nnten &uuml;berfl&uuml;ssig werden. <BR><BR>[Landtag]: Maximilianeum, Max-Planck-Stra&szlig;e 1, 81627 M&uuml;nchen dpa jb yyby z2 tt<BR>251409 Feb 10 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[25.02.2010]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_5677.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Landtag einstimmig f&uuml;r Untersuchungsausschuss BayernLB]]></title>
      <description><![CDATA[Der Landtag hat die Einsetzung des Untersuchungsausschusses zu den Milliardenverlusten der BayernLB in &Ouml;sterreich am Mittwoch einstimmig beschlossen. Der Ausschuss soll von diesem Donnerstag an aufkl&auml;ren, warum die Landesbank 2007 die marode &ouml;sterreichische Bank Hypo Alpe Adria kaufte und dabei 3,7 Milliarden Euro in den Sand setzte. Gekl&auml;rt werden soll auch, ob mehrere CSU- Spitzenpolitiker, die damals im Verwaltungsrat der Bank sa&szlig;en, daf&uuml;r Mitverantwortung tragen. Vorsitzender des Ausschusses ist Thomas Kreuzer (CSU), sein Stellvertreter Harald G&uuml;ller (SPD). <BR><BR>dpa ch yyby n1 tt<BR>241547 Feb 10 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[24.02.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Bahn frei f&uuml;r Volksentscheid zum Rauchverbot]]></title>
      <description><![CDATA[M&uuml;nchen - Die Staatsregierung hat im Landtag den Weg frei gemacht f&uuml;r den Volksentscheid &uuml;ber ein totales Rauchverbot in Bayerns Wirtsh&auml;usern und Bierzelten. Das Innenministerium hat bereits den 4. Juli als Termin eingeplant. Gesundheitsminister Markus S&ouml;der (CSU) sagte am Donnerstag bei der entscheidenden Debatte im M&uuml;nchner Maximilianeum, nur ein Volksentscheid k&ouml;nne den Ausgleich zwischen Rauchern und Nichtrauchern erreichen. &laquo;Die Bayern sollen entscheiden, was sie letztlich wollen&raquo;, sagte S&ouml;der.
<P>Auf der Tagesordnung stand der Gesetzentwurf des erfolgreichen Volksbegehrens gegen die Lockerung des Rauchverbots. Die CSU/FDP- Koalition hatte die Wahl, diesen Gesetzentwurf entweder anzunehmen oder aber den Volksentscheid anzusetzen, bei dem dann die gesamte Bev&ouml;lkerung Bayerns zur Teilnahme aufgerufen ist. Dies soll den Schlusspunkt unter den jahrelangen Streit um das Rauchverbot ziehen, der von mehreren Kehrtwenden der CSU begleitet war. <BR><BR>Die Staatsregierung hatte die urspr&uuml;nglich geltende strenge - aber nie durchgesetzte - Regelung erst im Sommer aufgeweicht und das Rauchen in kleinen Bierstuben und Bierzelten auch offiziell wieder erlaubt. Die Organisatoren des Volksbegehrens wollen dagegen ein totales Rauchverbot ohne jede Ausnahme in der bayerischen Gastronomie. Das Volksbegehren war von knapp 14 Prozent der bayerischen W&auml;hler unterschrieben worden. &laquo;Es w&auml;re der falsche Weg, (die &uuml;brigen) 86 Prozent der bayerischen Bev&ouml;lkerung vom demokratischen Prozess auszuschlie&szlig;en&raquo;, begr&uuml;ndete S&ouml;der die Entscheidung f&uuml;r den Volksentscheid. <BR><BR>Die SPD forderte die Staatsregierung auf, das Volksbegehren anzunehmen und auf den 13 Millionen Euro teuren Volksentscheid zu verzichten. &laquo;Das Geld w&auml;re deutlich besser angelegt in einer Kampagne f&uuml;r Tabakpr&auml;vention&raquo;, sagte die SPD-Gesundheitsexpertin Kathrin Sonnenholzner. Die Freien W&auml;hler machten die CSU und ihre mehrfachen Kurswechsel f&uuml;r den Streit ums Rauchverbot verantwortlich. Die CSU habe ein Schauspiel aufgef&uuml;hrt - &laquo;weder gerecht noch sachlich richtig noch gemeinwohlorientiert noch stellt es die Gesellschaft zufrieden. Schlicht und einfach schlecht&raquo;, sagte der Freie-W&auml;hler-Abgeordnete Michael Piazolo.<BR><BR>S&ouml;der verteidigte dagegen die derzeit geltende Regelung eines Rauchverbots mit Ausnahmen. Das urspr&uuml;ngliche strenge Rauchverbot habe &laquo;in der Praxis zu erheblichen Problemen gef&uuml;hrt&raquo;, sagte er. &laquo;Wir wollten einen fairen Ausgleich und einen Einklang mit der Lebenswirklichkeit erreichen.&raquo; Eine Versch&auml;rfung des Rauchverbots k&ouml;nne erhebliche Probleme mit sich bringen. Angst vor Sicherheitsproblemen bei einem totalen Rauchverbot hat vor allem das M&uuml;nchner Kreisverwaltungsreferat wegen des Oktoberfests. In den h&auml;ufig restlos &uuml;berf&uuml;llten gro&szlig;en Wiesn-Zelten sitzen abends mehrere tausend Besucher, viele davon betrunken. <BR><BR>Die FDP kritisierte die Forderung nach einem Rauchverbot ohne jede Ausnahme scharf. &laquo;Das Gesetz h&auml;tte entweder Alibifunktion, weil es nicht durchgesetzt wird, oder es w&auml;re ein weiterer Schritt auf dem Weg in den Verbots- und &Uuml;berwachungsstaat&raquo;, sagte Innenexperte Andreas Fischer. Die Rauchgegner halten das f&uuml;r stark &uuml;bertrieben. &laquo;In Amerika haben wir schon lange ein Rauchverbot, und die USA sind kein totalit&auml;rer Staat geworden&raquo;, sagte Cheforganisator Sebastian Frankenberger.<BR><BR>Der Gesetzentwurf des Volksbegehrens l&auml;uft nun noch bis zur zweiten Lesung am 14. April durch die Landtagsaussch&uuml;sse, doch ist das nur Formsache. Die Initiatoren des Volksbegehrens wollen aber bis April warten, bevor sie ihre Kampagne f&uuml;r das ausnahmslose Rauchverbot starten, wie Frankenberger sagte. </P>
<P>Maximilianeum, M&uuml;nchen dpa ch yyby z2 tt<BR>041253 Feb 10 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[04.02.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[BayernLB-Ausschuss pr&uuml;ft auch Rolle der Sparkassen]]></title>
      <description><![CDATA[Im Untersuchungsausschuss zum Milliardendesaster bei der BayernLB soll auch die Rolle der Sparkassen unter die Lupe genommen werden. Der Kauf der &ouml;sterreichischen Hypo Group Alpe Adria (HGAA) durch die BayernLB sei auch von den Verantwortlichen des bayerischen Sparkassenverbandes gutgehei&szlig;en worden, sagte der designierte Ausschuss-Vorsitzende Thomas Kreuzer (CSU) dem &laquo;Handelsblatt&raquo;.<BR><BR>Der bayerische Sparkassenpr&auml;sident Siegfried Naser hatte wegen des Debakels mit dem Fehlkauf der HGAA bereits seinen R&uuml;cktritt angek&uuml;ndigt; um seine Nachfolge tobt derzeit ein erbitterter Streit. An die Spitze der BayernLB soll im Fr&uuml;hjahr Gerd H&auml;usler r&uuml;cken, der sich unter anderem als Direktor beim Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) einen Namen gemacht hatte. Bayerns Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU) setzt gro&szlig;e Hoffnungen in ihn. H&auml;usler werde die BayernLB in ruhigere Gew&auml;sser f&uuml;hren, sagte er am Mittwoch am Rande einer Sitzung der CSU-Landtagsfraktion.<BR><BR>Kreuzer k&uuml;ndigte an, die Verantwortungen beim Kauf der HGAA ohne Ansehen von Person und Parteibuch aufkl&auml;ren zu wollen. &laquo;Ich bin dagegen, Persilscheine auszustellen. Ich finde es aber genauso falsch, wenn einzelne Mitglieder im Untersuchungsausschuss jetzt schon Vorverurteilungen vornehmen.&raquo;<BR><BR>Der Untersuchungsausschuss soll im kommenden Monat mit seiner Arbeit beginnen. Kreuzer geht davon aus, dass die Ausschussarbeit etwa ein Jahr dauert. Als problematisch f&uuml;r die Arbeit sch&auml;tzt Kreuzer ein, dass wichtige Zeugen sich auf ein Aussageverweigerungsrecht berufen k&ouml;nnten. F&uuml;r Ex-Bankvorstand Werner Schmidt k&ouml;nne sich das wegen des laufenden Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft ergeben.<BR><BR>[BayernLB]: Brienner Str. 18, M&uuml;nchen dpa dw yyby z2 g&ouml;<BR>271209 Jan 10 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[27.01.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Goldene Verfassungsmedaille &quot;Ansporn f&uuml;r Seehofer&quot;]]></title>
      <description><![CDATA[Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU) hat die Bayerische Verfassungsmedaille in Gold erhalten. &laquo;Mein ganzes Leben ist Bayern&raquo;, sagte der CSU-Chef bei der Verleihung der h&ouml;chsten Auszeichnung des Landtags am Montag in M&uuml;nchen. Seehofer bezeichnete die Verfassungsmedaille als &laquo;eine hohe Ehre&raquo;. Sie sei &laquo;ein Ansporn&raquo; f&uuml;r ihn und motiviere ihn zus&auml;tzlich in seiner Arbeit f&uuml;r Bayern. Der Freistaat werde weltweit respektiert, wenn auch nicht immer geliebt, sagte Seehofer.<BR><BR>Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU) &uuml;berreichte die Medaille und lobte Seehofer, trotz &laquo;vielf&auml;ltiger Verpflichtungen auf der politischen B&uuml;hne in Berlin&raquo; seine bayerischen Wurzeln nie vergessen zu haben. Mit den Worten &laquo;lauter Akteure und m&ouml;gliche Koalitionspartner&raquo; kommentierte Seehofer die Vielzahl der Mitglieder, unterschiedlicher Parteien, die zur Verleihung in das Amtszimmer der Landtagspr&auml;sidentin gekommen waren. Die CSU hatte bei der vergangenen Landtagswahl die absolute Mehrheit verloren und koaliert seitdem mit der FDP.<BR>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[25.01.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Eklat im Umweltausschuss: Opposition verl&auml;sst Sitzung]]></title>
      <description><![CDATA[Eklat im Umweltausschuss des Landtags: Alle drei Oppositionsfraktionen sind am Donnerstag geschlossen aus dem Sitzungssaal ausgezogen - aus Protest gegen das Verhalten von CSU und FDP im Ausschuss. Konkreter Anlass war die Weigerung der beiden Koalitionsfraktionen, vor der Schlussabstimmung &uuml;ber das umstrittene Wassergesetz eine von der Opposition durchgesetzte Expertenanh&ouml;rung hierzu abzuwarten. Der Umweltexperte der SPD-Fraktion, Ludwig W&ouml;rner, warf der CSU ein &laquo;undemokratisches Verfahren&raquo; vor. Sie wolle das Gesetz auf die Schnelle durchpeitschen. CSU und FDP wiesen die Oppositions-Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck. Der SPD, den Gr&uuml;nen und den Freien W&auml;hlern gehe es um Polemik und Spektakel und nicht um L&ouml;sungen.<BR><BR>Bevor es in der Sitzung zum Eklat kam, hatte die Opposition geschlossen durchgesetzt, dass es zum Wassergesetz noch eine Expertenanh&ouml;rung geben soll, und zwar am 11. Februar. CSU und FDP stimmten dieser Anh&ouml;rung nicht zu. Allerdings waren in diesem Fall die Stimmen von einem F&uuml;nftel der Ausschussmitglieder ausreichend. Anschlie&szlig;end beantragte die SPD, die Schlussberatung &uuml;ber das Gesetz im Ausschuss zu vertagen und die Expertenanh&ouml;rung abzuwarten - was CSU und FDP ablehnten. Dies gipfelte dann im Auszug der Opposition.<BR><BR>Ausschuss-Chef Christian Magerl (Gr&uuml;ne), der wegen seines Amtes als einziger Oppositionsvertreter im Saal blieb, sich aber nicht an der weiteren Debatte beteiligte, kritisierte, es sei sonst stets &laquo;der &uuml;bliche Lauf der Dinge&raquo;, dass Schlussberatungen erst nach den Anh&ouml;rungen stattfinden. Dies sei &laquo;eigentlich logisch&raquo;, betonte er. Karl Vetter (Freie W&auml;hler) sagte: &laquo;Es ist doch ein Bl&ouml;dsinn, vor der Expertenanh&ouml;rung das Gesetz im Umweltausschuss zu beraten.&raquo;<BR><BR>Die CSU verwies dagegen auf den engen Zeitplan. Das bayerische Gesetz m&uuml;sse zum 1. M&auml;rz in Kraft treten, ansonsten gelte dann im Freistaat das entsprechende Bundesgesetz, erkl&auml;rte der Vize- Vorsitzende des Umweltausschusses, Otto H&uuml;nnerkopf (CSU). Zudem h&auml;tten CSU und FDP bereits gen&uuml;gend Informationen gehabt, um &uuml;ber das Wassergesetz im Umweltausschuss abschlie&szlig;end beraten zu k&ouml;nnen, betonte er. Abschlie&szlig;end muss das Landtagsplenum das Gesetz absegnen.<BR><BR>In der Sache sind sich Koalition und Opposition unter anderem uneins &uuml;ber die Abst&auml;nde zwischen Gew&auml;ssern und &Auml;ckern. W&auml;hrend die Opposition einen Mindestabstand von f&uuml;nf Metern fordert, will die Koalition dies vor Ort regeln. Es solle jeweils eine einvernehmliche L&ouml;sung mit betroffenen Landwirten gesucht werden, sagte H&uuml;nnerkopf. W&ouml;rner kritisierte deshalb, die CSU k&uuml;mmere sich mehr um die Interessen der Landwirte als um das Ziel des Wasserschutzes. &laquo;Dabei geht es hier um die Zukunft einer Lebensgrundlage&raquo;, sagte W&ouml;rner. Der bayerische Gesetzentwurf sei &laquo;verfassungsrechtlich fragw&uuml;rdig&raquo;. <BR><BR>H&uuml;nnerkopf sagte &uuml;ber den Auszug der Opposition: &laquo;Ein Parlament ist ein Ort der politischen Diskussion und nicht des Spektakels. Wenn sich die Opposition der Diskussion verweigert, kommt sie ihrem W&auml;hlerauftrag nicht mehr nach.&raquo; Es sei eines Parlaments nicht w&uuml;rdig, wenn die Opposition sich den Debatten durch Verweigerung entziehe. Wegen der noch ausstehenden Anh&ouml;rung die Emp&ouml;rung zu inszenieren, sei vorgeschoben. Selbstverst&auml;ndlich k&ouml;nnten in die Schlussberatung des Gesetzes im Plenum noch &laquo;neue Erkenntnisse&raquo; einflie&szlig;en, betonte er. FDP-Umweltexperte Tobias Thalhammer sagte, die Opposition setze auf Polemik, ohne nennenswerte und konstruktive Vorschl&auml;ge zu machen.<BR><BR>[Landtag]: Max-Planck-Str. 1, M&uuml;nchen dpa tt yyby z2 jb<BR>211519 Jan 10 <BR>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[21.01.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Stamm w&uuml;rdigt Alois Gl&uuml;cks Verdienste zu dessen 70. Geburtstag]]></title>
      <description><![CDATA[Bayerns Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm hat anl&auml;sslich des bevorstehenden 70. Geburtstages ihres Vorg&auml;ngers Alois Gl&uuml;ck (beide CSU) dessen Verdienste gew&uuml;rdigt. Stamm bezeichnete den CSU-Politiker in einem am Donnerstag ver&ouml;ffentlichten Gl&uuml;ckwunschschreiben als &laquo;Vordenker&raquo;. Au&szlig;erdem sei er &laquo;ein entschiedener Warner&raquo; gewesen, &laquo;wenn die Reste politischer Kultur den Bach hinunterzugehen drohten&raquo;.<BR><BR>Stamm f&uuml;gte hinzu, sie sei davon &uuml;berzeugt, dass Gl&uuml;ck seine Vordenkerrolle auch im neuen Amt als Pr&auml;sident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken &uuml;bernehmen und mutig neue Wege beschreiten werde. Gl&uuml;ck wird am Sonntag 70 Jahre alt. Von 2003 bis 2008 war er Pr&auml;sident des Landtags, dem er 38 Jahre lang angeh&ouml;rt hatte. 
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[21.01.2010]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_5507.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Rastlos im Ruhestand - Alois Gl&uuml;ck wird 70]]></title>
      <description><![CDATA[Eigentlich hatte sich Alois Gl&uuml;ck seine Pensionierung anders vorgestellt. An diesem Sonntag (24. Januar) wird der fr&uuml;here Landtagspr&auml;sident, langj&auml;hriger CSU-Fraktionschef, Strippenzieher und und Chefdenker 70. Doch Zeit zum Bergwandern und Fotografieren hat er ein Jahr nach seinem Abschied aus dem Landtag nicht, obwohl er sich das eigentlich vorgenommen hatte. Stattdessen hat Gl&uuml;ck ein neues Buch geschrieben und alle H&auml;nde voll zu tun als Pr&auml;sident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). Gl&uuml;ck im Ruhestand ist so rastlos wie eh und je. &laquo;Das ist nicht das, was ich mir eigentlich ertr&auml;umt hatte&raquo;, sagt er. &laquo;Ich f&uuml;hre ein ziemlich intensives Leben. Aber mir pers&ouml;nlich geht es gut.&raquo;<BR><BR>In den Medien wurde Gl&uuml;ck &uuml;ber Jahre als &laquo;graue Eminenz&raquo; der CSU charakterisiert, weil er als Fraktionschef gern unsichtbar im Hintergrund wirkte - und trotzdem zu den m&auml;chtigsten M&auml;nnern der CSU z&auml;hlte. Die Beschreibung &laquo;graue Eminenz&raquo; war nie sonderlich treffend, denn Gl&uuml;ck war immer von sehr rosiger Gesichtsfarbe. Manche Politiker sehen mit vierzig schon aus wie sechzig, w&auml;hrend Gl&uuml;ck mit siebzig mindestens zehn Jahre j&uuml;nger wirkt. Zum Geburtstag rollt eine Lawine von Gl&uuml;ckw&uuml;nschen und Lobeshymnen auf ihn zu. Den Auftakt machte am Donnerstag Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU): &laquo;&Uuml;ber Jahrzehnte hinweg warst Du der Vordenker in unseren Reihen.&raquo;<BR><BR>Gl&uuml;cks neues Buch hei&szlig;t &laquo;Warum wir uns &auml;ndern m&uuml;ssen&raquo; und liegt passend zum 70. Geburtstag in den Buchl&auml;den aus - ein Grund f&uuml;r den Termindruck in den vergangenen Monaten, weil Gl&uuml;ck sich mit der Niederschrift beeilen musste. Wie immer macht er sich gro&szlig;e Gedanken: &laquo;Ausgehend von der Einsch&auml;tzung, dass unsere Art zu leben und zu wirtschaften keine Zukunft hat, geht es mir darum, Problembewusstsein zu wecken und Wege aufzuzeigen&raquo;, sagt er. Das Buch enthalte einen Dreischritt: Die tieferen Gr&uuml;nde der Krise, eine Analyse, warum die gegenw&auml;rtige Wirtschaftsform nach Gl&uuml;cks Einsch&auml;tzung nicht zukunftsf&auml;hig ist und Merkmale einer und Wege zu einer zukunftsf&auml;higen Kultur.<BR><BR>In der CSU wurde Gl&uuml;ck wegen seiner philosophischen Neigungen von vielen bel&auml;chelt, manchen ging er mit seinen st&auml;ndigen Mahnungen auf die Nerven. &Uuml;ber Jahre war er der Gegenspieler des ewig vorw&auml;rts st&uuml;rmenden Edmund Stoiber. Im Vergleich zu Stoiber wirkte Gl&uuml;ck wie der betuliche Bremser, der st&auml;ndig &laquo;Obacht&raquo; rief. Doch anders als Stoiber - und vielen anderen Spitzenpolitikern - ist es Gl&uuml;ck gelungen, sich pers&ouml;nlich v&ouml;llig unbeschadet aus der Politik zu verabschieden. W&auml;hrend im Zuge des BayernLB-Milliardendebakels auch das Denkmal Stoiber br&ouml;ckelt, erfreut sein alter Rivale Gl&uuml;ck sich nach wie vor h&ouml;chsten Ansehens. <BR><BR>Heute spielt Gl&uuml;ck keine dominante Rolle mehr in der CSU, doch hat sein Wort nach wie vor so viel Gewicht, dass er den jetzigen Ministerpr&auml;sidenten Horst Seehofer &auml;rgern kann. Der schimpfte im Oktober &ouml;ffentlich &uuml;ber die Kritik an seiner Amtsf&uuml;hrung aus Reihen der CSU: &laquo;Da sagt der Alois Gl&uuml;ck was, da sagt der Theo Waigel was, da sagt der Erwin Huber was, da sagt der Max Straubinger was, und wenn das fertig ist, f&auml;ngt der Alois Gl&uuml;ck wieder an&raquo;, klagte Seehofer. Es ist ein offenes Geheimnis in der CSU, dass Gl&uuml;ck und Seehofer nie innige Freunde waren. &laquo;Ich sehe wie viele andere die Situation ein St&uuml;ck weit mit Sorge&raquo;, sagt Gl&uuml;ck. &laquo;Ohne Zweifel ist das eine ganz wichtige Phase f&uuml;r die Partei.&raquo; <BR><BR>Momentan aber ist Gl&uuml;ck weniger mit der CSU besch&auml;ftigt als mit der Vorbereitung des &ouml;kumenischen Kirchentags in M&uuml;nchen. &laquo;Das braucht inhaltlich und organisatorisch sehr viel Vorbereitung.&raquo; Und irgendwann hat er vielleicht doch noch Zeit f&uuml;r den Ruhestand. &laquo;Die Hoffnung stirbt nicht&raquo;, sagt Gl&uuml;ck.<BR><BR>dpa ch yyby a3 uk<BR>211413 Jan 10 <BR>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[21.01.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[BayernLB-Untersuchungsausschuss startet im Februar]]></title>
      <description><![CDATA[Der Untersuchungsausschuss zu den Milliardenverlusten der BayernLB in &Ouml;sterreich startet im Februar. Das Landtags-Plenum wird den Ausschuss voraussichtlich am 9. Februar einsetzen. Darauf einigte sich der &Auml;ltestenrat nach Angaben einer Landtagssprecherin am Mittwoch. Dazu m&uuml;sste aber der Verfassungsausschuss vorher eine Sondersitzung einberufen, um den Fragenkatalog zu pr&uuml;fen. Falls das nicht klappt, soll der erste Untersuchungsausschuss dieser Wahlperiode sp&auml;testens bei der Plenarsitzung am 24. Februar eingesetzt werden. Die SPD will sofort in die Vollen gehen: Die Sozialdemokraten fordern, gleich zu Beginn zwei bis drei Sitzungstermine pro Woche f&uuml;r Zeugenvernehmungen.<BR><BR>Der Untersuchungsausschuss wird aller Voraussicht nach der erste seit gut f&uuml;nf Jahrzehnten sein, in dem die CSU nur eine Minderheit der Mitglieder stellt. Sowohl die Opposition als auch die FDP wollen nicht, dass die CSU wie in den anderen Landtags-Aussch&uuml;ssen eine Blockademehrheit von 50 Prozent der Sitze &uuml;bernimmt. Landtagsintern wird damit gerechnet, dass der Untersuchungsausschuss neun Mitglieder haben wird. Eigentlich w&uuml;rden SPD, Freie W&auml;hler und Gr&uuml;ne gerne fr&uuml;her starten, doch wollen CSU und FDP auch noch eigene Fragen ausarbeiten. Parallel zum bayerischen Untersuchungsausschuss will auch der K&auml;rntner Landtag den Vorg&auml;ngen um den Kauf der Hypo Alpe Adria auf den Grund gehen, der die Landesbank und damit die bayerischen Steuerzahler 3,7 Milliarden Euro gekostet hat.<BR><BR>[Landtag]: Maximilianeum, M&uuml;nchen dpa ch yyby n1 aro<BR>201401 Jan 10 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[20.01.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Integrationsrat nimmt Arbeit auf]]></title>
      <description><![CDATA[Der neue bayerische Integrationsrat zur besseren Eingliederung von Einwanderern hat bei seiner ersten Sitzung im Landtag am Dienstag die Arbeit aufgenommen. Vorsitzender ist der Integrationsbeauftragte Martin Neumeyer (CSU). Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU) sicherte den 59 Mitgliedern bei der konstituierenden Sitzung volle Unterst&uuml;tzung zu. Der Integrationsrat hat selbst nichts zu entscheiden, soll aber Forum f&uuml;r den Dialog mit Einwanderern sein. Sie erwarte sich wertvolle Impulse f&uuml;r die bayerische Integrationspolitik, sagte Stamm.<BR><BR>In Bayern haben gut 2,3 Millionen der 12 Millionen B&uuml;rger des Freistaats einen &laquo;Migrationshintergrund&raquo; - das hei&szlig;t, dass sie entweder selbst Einwanderer sind, Spross einer Einwandererfamilie oder zumindest einen eingewanderten Elternteil haben. Integration nehme &laquo;beide Seiten gleicherma&szlig;en in die Pflicht, Zuwanderer wie Einheimische&raquo;, sagte Stamm. Sie pl&auml;dierte f&uuml;r nachhaltige F&ouml;rderung, damit Einwanderer schnell die deutsche Sprache lernen.<BR><BR>In dem Migrationsrat vertreten sind unter anderem Kirchen, Verb&auml;nde, Beh&ouml;rden und die f&uuml;nf Landtagsfraktionen. Der Integrationsrat setzte bei der ersten Sitzung vier Schwerpunkte, auf die sich die Mitglieder konzentrieren wollen: die St&auml;rkung des b&uuml;rgerschaftlichen Engagements von Einwanderern, Abbau von Vorurteilen gegen Einwanderer, besseren Schutz vor Frauenhandel und Prostitution sowie bessere Gesundheitsvorsorge f&uuml;r Einwandererkinder.<BR><BR>[Landtag]: Maximilianeum, M&uuml;nchen dpa ch yyby n1 jus<BR>191613 Jan 10 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[19.01.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Nichtraucherschutz in Bayern: Volksbegehren und Volksentscheid - wie geht es weiter?]]></title>
      <description><![CDATA[Das Volksbegehren „F&uuml;r echten Nichtraucherschutz“ hat mit knapp 1,3 Millionen Unterschriften – das sind 13,9 Prozent der bayerischen W&auml;hlerinnen und W&auml;hler – die notwendige Zehn-Prozent-H&uuml;rde bezwungen. Nach der Feststellung des endg&uuml;ltigen Ergebnisses durch den Landeswahlleiter am 21. Dezember 2009 und der Stellungnahme der Staatsregierung, ist es nun Sache des Bayerischen Landtags, sich mit dem Gesetzentwurf „F&uuml;r echten Nichtraucherschutz“ auseinanderzusetzen.<BR><BR>Der Gesetzentwurf des Volksbegehrens „F&uuml;r echten Nichtraucherschutz“ ist am 14. Januar zusammen mit der Stellungnahme der Staatsregierung dem Landtag offiziell vorgelegt worden. Seit diesem Tag l&auml;uft eine wichtige Frist: Innerhalb der n&auml;chsten drei Monate, also bis sp&auml;testens 14. April, muss das Parlament nun&nbsp;das Volksbegehren behandeln – so schreibt es die Verfassung (Art. 74 Abs. 5) vor.<BR><BR>Geplant ist, dass das Volksbegehren „F&uuml;r echten Nichtraucherschutz“ am 4. Februar im Plenum in Erster Lesung diskutiert wird. Danach wird es dem zust&auml;ndigen Fachausschuss – dem Ausschuss f&uuml;r Umwelt und Gesundheit – zugewiesen, der den Entwurf des Volksbegehrens federf&uuml;hrend ber&auml;t. Bis sp&auml;testens 14. April muss die abschlie&szlig;ende Lesung im Landtags erfolgen.<BR><BR>Nimmt der Landtag den Gesetzentwurf „F&uuml;r echten Nichtraucherschutz“ unver&auml;ndert an, w&uuml;rde sich ein anschlie&szlig;ender Volksentscheid er&uuml;brigen.<BR><BR>Lehnt die Mehrheit im Landtag das Volksbegehren ab, kann das Parlament dem Volk entweder einen eigenen Gesetzentwurf zur Abstimmung vorlegen oder&nbsp;auf einen eigenen Gesetzentwurf verzichten. F&uuml;r den Fall, dass das Parlament auf einen Alternativvorschlag verzichtet, steht beim Volksentscheid nur der Gesetzentwurf des Volksbegehrens zur Abstimmung. Erh&auml;lt der Gesetzentwurf „F&uuml;r echten Nichtraucherschutz“ dabei die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, tritt er als Gesetz in Kraft. Verfehlt er die Mehrheit, bleibt es bei der derzeit g&uuml;ltigen Rechtslage.<BR><BR><STRONG>Derzeit g&uuml;ltige Rechtslage (Quelle: Bayerischer Staatsministerium f&uuml;r Umwelt und Gesundheit)&nbsp;&nbsp;</STRONG><A href="/cps/rde/xbcr/landtag/dateien/Gesetz_zum_Schutz_der_Gesundheit_20090801.pdf" target=_blank>mehr</A>…<BR><BR><STRONG>Gesetzentwurf des Volksbegehrens „F&uuml;r echten Nichtraucherschutz“ (Quelle: &Ouml;DP) </STRONG><A href="/cps/rde/xbcr/landtag/dateien/Gesetzentwurf_Volksbegehren.pdf" target=_blank>mehr</A>…<BR><BR><STRONG>Stellungnahme der Staatsregierung </STRONG><A href="/cps/rde/xbcr/landtag/dateien/Stellungnahme_Staatsregierung.pdf" target=_blank>mehr</A>…<BR><BR><BR>Erst nach der abschlie&szlig;enden Behandlung im Landtag wird die Staatsregierung den genauen Termin f&uuml;r den Volksentscheid festlegen. Der Volksentscheid muss gem&auml;&szlig; der verfassungsrechtlichen Bestimmungen binnen weiterer drei Monate, also bis sp&auml;testens 14. Juli anberaumt werden. <EM>/kh&nbsp;&nbsp; </EM><BR>&nbsp; <BR>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[19.01.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landessportverband ehrt Vizepr&auml;sident Franz Maget mit dem Sport-Leistungsabzeichen in Gold ]]></title>
      <description><![CDATA[Franz Maget, seit Dezember 2009 Vizepr&auml;sident des Bayerischen Landtags, mag es im Leben sportlich: Bereits zum 6. Mal legte der 56-j&auml;hrige Politiker das Bayerische Sport-Leistungsabzeichen in Gold ab. G&uuml;nther Lommer, Pr&auml;sident des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV), verlieh ihm am 18. Januar die Auszeichnung - Urkunde und Anstecknadel - im&nbsp;Maximilianeum.<BR><BR>Das Sport-Leistungsabzeichen in Gold bescheinigt Sportlerinnen und Sportlern ein anspruchsvolles Niveau in f&uuml;nf Disziplinen. Maget trat im 100-Meter-Schwimmen, Weitsprung, 50-Meter Lauf, im Steinsto&szlig;en und beim 3000-Meter-Lauf an. „Es macht einfach Spa&szlig;, sich fit zu halten und gesundheitsbewusst zu leben“, betont der&nbsp;fr&uuml;here SPD-Fraktionsvorsitzende. In seiner Freizeit spielt er regelm&auml;&szlig;ig Fu&szlig;ball, joggt, radelt, f&auml;hrt Ski und schafft so einen Ausgleich zu dem oft wenig gesunden Leben als Politiker. <BR><BR>Auch 2010 m&ouml;chte Maget sportlich weiter „am Ball blieben“ und in seiner neuen Funktion als Landtagsvizepr&auml;sident vielleicht sogar den Ansto&szlig; f&uuml;r ein fraktions&uuml;bergreifendes Sport-Event im Landtag geben: „Sport verbindet“, sagt Maget und w&uuml;nscht sich ein gemeinsames kleines Sportfest, bei dem m&ouml;glichst viele Landtagsabgeordnete und Besch&auml;ftigte der Fraktionsgesch&auml;ftsstellen sowie der Parlamentsverwaltung mitmachen.<BR><BR>Als „Fitnesstest f&uuml;r Jedermann“ legen in Bayern j&auml;hrlich rund 160.000 B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger das Deutsche Sportabzeichen und rund 14.000 B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger das Bayerische Sport-Leistungsabzeichen ab. Beide Abzeichen verleiht der BLSV, die Dachorganisation des Sports in Bayern. <BR><BR>Derzeit sind in rund 12.000 Sportvereinen fast 4,4 Millionen bayerische Sportlerinnen und Sportler organisiert. Mehr als 84.000 &Uuml;bungsleiter und rund 300.000 Ehrenamtliche machen den BLSV und seine 53 Sportfachverb&auml;nde zur gr&ouml;&szlig;ten Personenvereinigung Bayerns. <EM>/kh<BR></EM>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[18.01.2010]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtag beendet Sitzungsjahr]]></title>
      <description><![CDATA[Im Landtag ist heute (Donnerstag/9.00) bei der letzten Sitzung vor der Weihnachtspause noch einmal das Milliardendebakel der BayernLB in &Ouml;sterreich Thema. Der Haushaltsausschuss muss der Abtretung der K&auml;rntner Tochterbank Hypo Alpe Adria an die &ouml;sterreichische Bundesregierung zustimmen. Das Geldinstitut hat der BayernLB in zweieinhalb Jahren 3,7 Milliarden Euro Verlust eingebracht. Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) hatte daher ausgehandelt, die Hypo Alpe Adria f&uuml;r den symbolischen Preis von 1 Euro an &Ouml;sterreich abzutreten. H&auml;tte die Bank stattdessen Insolvenz angemeldet, w&auml;ren die Verluste f&uuml;r Bayern voraussichtlich mehr als doppelt so hoch gewesen.<BR><BR>Neben Fahrenschon wird auch Justizministerin Beate Merk (CSU) dem Ausschuss &uuml;ber die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft zur BayernLB-Aff&auml;re berichten. Die Sitzung wird deswegen voraussichtlich nur teilweise &ouml;ffentlich sein. Gleichzeitig zum Haushaltsausschuss tagt das Plenum des Landtags. Beendet wird die Sitzung mit den traditionellen Schlussworten vor der Weihnachtspause. F&uuml;r die Staatsregierung wird Innenminister Joachim Herrmann als zweiter Stellvertreter von Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (beide CSU) sprechen. Seehofer ist verhindert, weil er in Berlin Termine hat. Ebenfalls wegen Berliner Terminen verhindert ist Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) als erster Stellvertreter.<BR><BR>dpa ch yyby pw<BR>170302 Dez 09 
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[17.12.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Maget zum Landtags-Vizepr&auml;sidenten gew&auml;hlt]]></title>
      <description><![CDATA[Der fr&uuml;here SPD-Fraktionschef Franz Maget ist nun Vizepr&auml;sident des Bayerischen Landtags. Der 56-j&auml;hrige M&uuml;nchner wurde am Dienstag zum Nachfolger seines Parteifreunds Peter Paul Gantzer gew&auml;hlt, der den Posten freiwillig f&uuml;r Maget ger&auml;umt hatte. 
<P>Maget war im Oktober nach neun Jahren als Oppositionsf&uuml;hrer vom Fraktionsvorsitz zur&uuml;ckgetreten. In seine Zeit fielen zwei verheerende Landtagswahlniederlagen der SPD. Inzwischen leitet der 40-j&auml;hrige Markus Rinderspacher die Fraktion. </P>
<P>Maget erhielt 139 Ja-Stimmen von 176 abgegebenen Voten. 13 Abgeordnete stimmten in geheimer Wahl gegen ihn und 14 enthielten sich der Stimme.<BR><BR>ddp/ume/kos<BR>151609 Dez 09</P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[15.12.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Journalistenverband k&uuml;rt Pressefoto des Jahres]]></title>
      <description><![CDATA[Versteinerte Mienen zur Wahlkampfveranstaltung mit Frank-Walter Steinmeier, die SPD-Anh&auml;nger in Regenumh&auml;nge mit Partei-Logo geh&uuml;llt: &laquo;Genossen im Regen&raquo; zeigt das vom Bayerischen Journalistenverband (BJV) pr&auml;mierte Pressefoto Bayern 2009. Das in W&uuml;rzburg aufgenommene Bild des dpa-Fotografen Daniel Karmann kommentierte der BJV am Mittwoch zur Preisverleihung im Landtag mit den Worten: &laquo;Das Regenwetter und die Mienen scheinen den sp&auml;teren Wahlausgang vorwegzunehmen.&raquo;<BR><BR>Aus 1065 Fotos von 116 Teilnehmern musste die achtk&ouml;pfige Jury dieses Jahr die Sieger in sechs Kategorien ermitteln. Der M&uuml;nchner dpa-Fotograf Peter Kneffel gewann dabei in der Kategorie Sport mit einem Foto vom Ex-Bayern-Trainer J&uuml;rgen Klinsmann und schoss auch das Siegerfoto der Sparte Bayern, beim n&auml;chtlichen Eisstockschie&szlig;en im Nymphenburger Schlosspark. Es zeige &laquo;jenseits von folkloristischen Klischees eine Facette bayerischer Lebensart, die den M&uuml;nchnern bestens vertraut ist&raquo;, urteilte der BJV. Felix H&ouml;rhager konnte die Jury mit einem dpa-Foto vom Wiesn-Auftakt begeistern: Im Ausschnitt einer Dirndltr&auml;gerin prangt die Dekollet&eacute;-Aufschrift &laquo;Auf geht's&raquo;. Weitere Preise gingen an Oliver Lang und J&ouml;rg Koch aus M&uuml;nchen, Herbert Liedel aus N&uuml;rnberg und Jim Albright aus Schwabach.<BR><BR>Der BJV vergibt die Auszeichnung, die Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm am Mittwoch im Maximilianeum &uuml;berreichte, in diesem Jahr zum zehnten Mal. Bis zum 8. Januar 2010 sind die Bilder in einer Ausstellung im Bayerischen Landtag zu sehen. 
<P>dpa nic/fm yyby n1 jus <BR>091224 Dez 09 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[09.12.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Vom Landtag gesucht: Einheitlicher Ansprechpartner]]></title>
      <description><![CDATA[Die Opposition prophezeit europ&auml;ischen Dienstleistern auf der Suche nach einem Ansprechpartner in Bayern ein d&uuml;steres Schicksal im Verwaltungsdschungel. Freie W&auml;hler, SPD und Gr&uuml;ne warfen der Staatsregierung am Mittwoch Murks bei der Umsetzung bei der EU-Dienstleistungsrichtlinie vor, die eigentlich ausl&auml;ndischen wie einheimischen Firmen das Leben erleichtern soll.<BR><BR>Die EU schreibt vor, dass es f&uuml;r die Firmen in jedem Mitgliedstaat einen einheitlichen Ansprechpartner geben soll. Die Pl&auml;ne der Staatsregierung sehen aber keineswegs nur einen Ansprechpartner vor: Haupts&auml;chlich zust&auml;ndig sollen die Kammern sein: Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Architektenkammer etc. Falls aber eine Kommune das w&uuml;nscht, soll sie ebenfalls Ansprechpartner sein d&uuml;rfen. Und die Firma soll sich dann aussuchen d&uuml;rfen, von wem sie sich beraten l&auml;sst.<BR><BR>&laquo;Handwerklich und inhaltlich grottenschlecht&raquo;, sagte Alexander Muthmann, Wirtschaftsexperte der Freien W&auml;hler. Von einem &laquo;einheitlichem Ansprechpartner&raquo; k&ouml;nne keine Rede sein. Ein weiterer Kritikpunkt: Die EU-Dienstleistungsrichtlinie gilt seit 2006 - die Staatsregierung lie&szlig; sich jedoch mehr als zwei Jahre Zeit, um den Gesetzentwurf vorzulegen. Nach scharfer Kritik an der urspr&uuml;nglichen Fassung hat die Staatskanzlei mittlerweile einen ver&auml;nderten Entwurf vorgelegt, der nach Ansicht der Opposition aber alles nur noch schlimmer macht. &laquo;Jahrelang tut die Staatsregierung nichts, dann produziert und pr&auml;sentiert sie nichts als Murks&raquo;, sagte der Gr&uuml;nen-Abgeordnete Martin Runge.<BR><BR>Freie W&auml;hler, Gr&uuml;ne und SPD fordern daher in einem gemeinsamen Gegenentwurf, die Kommunen zum einheitlichen Ansprechpartner f&uuml;r alle zu erkl&auml;ren. &laquo;Die Kommunen bearbeiten bisher schon 80 Prozent aller Verwaltungsvorg&auml;nge in diesem Bereich&raquo;, sagte Reinhold Perlak (SPD). Die Staatskanzlei will ihren Entwurf bis Weihnachten durch den Landtag bringen - nach Angaben der Opposition mit verk&uuml;rzter Beratungsfrist, weil die Zeit knapp wird.<BR><BR>dpa ch yyby n1 jb<BR>021220 Dez 09 
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[02.12.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_5384.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Datenschutzbeauftragter Dr. Petri legte seinen ersten T&auml;tigkeitsbericht vor]]></title>
      <description><![CDATA[Wie ist es um den Schutz unserer Privatsph&auml;re&nbsp;bestellt? Dieser Frage ging der bayerische Landesbeauftragte f&uuml;r den Datenschutz Dr. Thomas Petri in seinem T&auml;tigkeitsbericht f&uuml;r den Zeitraum vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2008 nach. Die Ergebnisse stellte Dr. Petri am 1. Dezember in einer Pressekonferenz der &Ouml;ffentlicheit vor.<BR><BR>"Der heutige Datenschutz darf sich nicht mehr damit begn&uuml;gen, die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger vor dem Missbrauch ihrer pers&ouml;nlichen Daten zu sch&uuml;tzen. Zu einem effektiven Freiheitsschutz m&uuml;ssen zus&auml;tzlich die Datenschutzkompetenz der Menschen und ihre M&ouml;glichkeiten zum technischen Selbstdatenschutz dringend gest&auml;rkt werden", erkl&auml;rte Dr. Petri. Aufgrund der zunehmenden Vernetzung von Informationen seien heute auch Fragen nach der Transparenz hoheitlicher Datenverarbeitung immer dringlicher zu stellen <A href="http://www.datenschutz-bayern.de/" target=_blank>mehr</A>...<BR><BR><BR><STRONG>Sie dazu auch aktuellen dpa-Bericht </STRONG><A href="/cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_5365.rss">mehr</A>...
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[01.12.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Datensch&uuml;tzer fordert besseren Schutz der Privatsph&auml;re]]></title>
      <description><![CDATA[Der bayerische Datenschutzbeauftragte Thomas Petri hat die Staatsregierung, die &ouml;ffentliche Hand und auch die B&uuml;rger selbst zu einem besseren Schutz pers&ouml;nlicher Daten und der Privatsph&auml;re aufgefordert. Kritik &uuml;bte Petri unter anderem daran, dass in Bayern neben der Polizei auch der Verfassungsschutz die Befugnis zur heimlichen Online-Durchsuchung von Computern bekommen hat. &laquo;Der Verfassungsschutz braucht das meines Erachtens nicht&raquo;, sagte Petri am Dienstag bei der Vorstellung seines ersten T&auml;tigkeitsberichts im Landtag. Vor allem junge Internet-Nutzer rief Petri auf, bei der Herausgabe pers&ouml;nlicher Daten im Internet - etwa in sozialen Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ - deutlich zur&uuml;ckhaltender zu sein.<BR><BR>Petri bescheinigte der CSU, in den Jahren 2007 und 2008 - auf diesen Zeitraum geht der Bericht ein - bei vielen Sicherheitsgesetzen in puncto Datenschutz &laquo;an die Grenze&raquo; und &laquo;vielleicht partiell auch dar&uuml;ber&raquo; gegangen zu sein. Inzwischen aber - zumal seit Amtsantritt der CSU/FDP-Regierung - gebe es einen &laquo;Trend in die andere Richtung&raquo;. Korrekturen habe es beispielsweise beim Versammlungsgesetz gegeben.<BR><BR>Zum mangelnden Datenschutz in sozialen Netzwerken im Internet hei&szlig;t es in Petris Bericht: &laquo;Das Internet vergisst nichts.&raquo; So sei es nahezu unm&ouml;glich, die hinterlassenen Datenspuren im weltweiten Netz zu tilgen. Dies k&ouml;nne insbesondere f&uuml;r Besch&auml;ftigte und Bewerber gef&auml;hrlich oder von Nachteil sein. So verzichte kaum ein Personalchef darauf, sich im Internet &uuml;ber aussichtsreiche Kandidaten kundig zu machen. Petri forderte vor allem die &ouml;ffentliche Hand auf, dies zu unterlassen und damit mit gutem Beispiel voranzugehen. &laquo;&Ouml;ffentliche Arbeitgeber sollten sich hier Zur&uuml;ckhaltung auferlegen&raquo;, betonte er.<BR><BR>In seinem Bericht listet Petri auch ganz konkrete Datenschutz-Verst&ouml;&szlig;e in Bayern aus den vergangenen Jahren auf. Beispielsweise seien in einer Kommune bei einem B&uuml;rgerbegehren die Unterschriften-Listen im Fernsehen gezeigt worden. Hier habe es die betreffende Stadt oder Gemeinde vers&auml;umt, f&uuml;r einen ausreichenden Datenschutz zu sorgen. In einem anderen Fall seien bei einer Polizeidienststelle Kinder als Tatverd&auml;chtige in eine Datei aufgenommen worden und die Daten viel l&auml;nger als erlaubt gespeichert worden. <BR><BR>Zudem wertet Petri kritisch, dass &Auml;rzte und Hebammen beim Verdacht auf Kindesmisshandlung das Jugendamt einschalten m&uuml;ssen. Damit w&uuml;rden manche Eltern gar nicht mehr mit ihren Kindern zum Arzt gehen. &laquo;Dies w&uuml;rde die Zielsetzung des Gesetzgebers, den Kinderschutz zu verbessern, im Ergebnis sogar infrage stelle&raquo;, hei&szlig;t es im Bericht.<BR><BR>Petri hatte sein Amt am 1. Juli dieses Jahres angetreten. Sein Vorg&auml;nger Karl Michael Betzl war wegen seiner Verwicklung in die Liechtensteiner Steueraff&auml;re im Jahr 2008 zur&uuml;ckgetreten.&nbsp;<BR><BR>dpa tt yyby z2 db<BR>011321 Dez 09 <BR>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[01.12.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_5365.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[48 Verfassungsmedaillen in Gold und Silber]]></title>
      <description><![CDATA[M&uuml;nchen - Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm hat Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (beide CSU) und 47 weitere B&uuml;rger mit der Bayerischen Verfassungsmedaille geehrt. Seehofer fehlte allerdings bei der Verleihung am Freitag, da er in Berlin an der Bundesratssitzung teilnahm. Die Auszeichnung wird in zwei Kategorien vergeben: 13 mal in Gold und 35 mal in Silber. Gold erhielten unter anderem auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU), der ehemalige SPD-Landeschef Ludwig Stiegler, CSU-Fraktionschef Georg Schmid, Gr&uuml;nen-Finanzexpertin Christine Scheel und die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Christa Naa&szlig;. Eine weitere goldene Medaille ging an den Holocaust-&Uuml;berlebenden Max Mannheimer.<BR><BR>Im kulturellen Bereich geehrt wurden Staatsschauspiel-Intendant Dieter Dorn (Gold), die Schauspielerin Maria Furtw&auml;ngler und der Regisseur Franz Xaver Bogner, die jeweils Silber erhielten. Mit Verfassungsmedaillen geehrt werden auch mehrere Journalisten, die aber ebenfalls nicht alle anwesend waren: Uli Bachmeier, der Landtagskorrespondent der &laquo;Augsburger Allgemeinen&raquo; und Pr&auml;sident der bayerischen Landtagspresse; Christiane Schl&ouml;tzer-Scotland, stellvertretende Chefin des Au&szlig;enpolitik-Ressorts der &laquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&raquo;; die M&uuml;nchner &laquo;Spiegel&raquo;-Korrespondentin Conny Neumann und der &laquo;Focus&raquo;-Redakteur Michael Hilbig, die alle eine silberne Medaille erhielten. Frauke Ancker, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin des Bayerischen Journalisten-Verbands, wurde mit Gold ausgezeichnet.<BR><BR>Die Medaille geht an Pers&ouml;nlichkeiten, die sich in herausragender (Gold) oder besonderer (Silber) Weise f&uuml;r die Gesellschaft einsetzen, erkl&auml;rte Stamm. Die Preistr&auml;ger engagieren sich in den unterschiedlichsten Bereichen: in der Politik, in Kirchen und Religionsgemeinschaften, im sozialen Sektor, in der Forschung und Wissenschaft, in Kunst und Kultur, im journalistischen Bereich, in der Wirtschaft, im Umwelt- und Naturschutz und in den Familien. &laquo;Die Bayerische Verfassungsmedaille ist ein Zeichen des Dankes und der &ouml;ffentlichen Anerkennung durch das bayerische Parlament f&uuml;r gelebten B&uuml;rgersinn und f&uuml;r hervorragende Leistungen im Geiste unserer Verfassung&raquo;, sagte Stamm. Die Verfassungsmedaille wird seit 1961 verliehen. Bisher ging die Auszeichnung in Gold an 301 Pers&ouml;nlichkeiten. Die silberne Verfassungsmedaille wurde in diesem Jahr zum 1000. Mal verliehen.<BR><BR>dpa ho yyby ch<BR>271142 Nov 09 
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[27.11.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Kinder sind im Landtag Frauensache]]></title>
      <description><![CDATA[Kinder bleiben Frauensache - zumindest im Bayerischen Landtag. Die neue f&uuml;nfk&ouml;pfige Kinderkommission im M&uuml;nchner Maximilianeum ist ausschlie&szlig;lich mit Frauen besetzt - eine von jeder Fraktion. Bei der konstituierenden Sitzung am Dienstag wurde die Oberpf&auml;lzerin Petra Dettenh&ouml;fer (CSU) zur Vorsitzenden gew&auml;hlt. Die Kommission will sich aller Themen annehmen, die das Wohl von Kindern im Freistaat betreffen, wie Dettenh&ouml;fer sagte. Jede der f&uuml;nf Abgeordneten soll Themenbl&ouml;cke bekommen, um die sie sich k&uuml;mmert. Vorbild ist die Kinderkommission des Bundestags. &laquo;Wir wollen mindestens einmal im Monat tagen&raquo;, sagte Dettenh&ouml;fer.<BR><BR>Das Besondere an der neuen Kommission ist auch, dass jede Fraktion gleich stark vertreten ist - und dass alle Entscheidungen einstimmig getroffen werden m&uuml;ssen. Der Vorsitz rotiert bis zum Ende der Wahlperiode 2013 unter den f&uuml;nf Mitgliedern. Die SPD-Abgeordnete Simone Strohmayr f&uuml;rchtet deshalb, dass die Opposition es vielleicht schwer haben k&ouml;nnte, Minderheitenmeinungen in Stellungnahmen der Kommission unterzubringen. Dass die Kommission ausschlie&szlig;lich mit Frauen besetzt ist, ist nat&uuml;rlich auch den Abgeordneten selbst nicht entgangen: &laquo;Ich hoffe nat&uuml;rlich nicht, dass Kinder nur Frauensache sind&raquo;, sagte Claudia Stamm (Gr&uuml;ne).<BR><BR>An die Berliner Bundestagskommission tragen viele Eltern und Kinder auch Einzelf&auml;lle heran - etwa Streit um Besuchszeiten nach einer Scheidung. Dettenh&ouml;fer betonte, dass die Kommission solche Fragen zwar anh&ouml;ren wird, aber nicht entscheiden kann. &laquo;Jeder wird eine Antwort bekommen, ob Kind, ob Eltern. Ich kann nur nicht garantieren, in welcher Zeit&raquo;, sagte Dettenh&ouml;fer. <BR><BR>dpa ch yyby n1 tt<BR>241440 Nov 09 
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[24.11.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_5331.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Warnung vor Ostalgie - Gedenkstunde im Bayerischen Landtag zum Mauerfall - Schipanski: Prozess der schleichenden Verkl&auml;rung stoppen]]></title>
      <description><![CDATA[Warnungen vor einer Verharmlosung des DDR-Unrechts haben am Mittwoch in M&uuml;nchen eine Gedenkstunde des bayerischen Landtags zum Mauerfall vor 20 Jahren gepr&auml;gt. Die fr&uuml;here th&uuml;ringische Landtagspr&auml;sidentin Dagmar Schipanski (CDU) forderte, der Prozess der &laquo;schleichenden Verkl&auml;rung der Vergangenheit&raquo; m&uuml;sse entschieden gestoppt werden. Die Opfer m&uuml;ssten die &laquo;Deutungshoheit&raquo; &uuml;ber die Ereignisse von damals behalten - &laquo;und nicht die T&auml;ter&raquo;. <BR><BR>Bayerns Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU) w&uuml;rdigte die friedliche Revolution vom 9. November 1989 und die &laquo;mutigen Menschen in der ostdeutschen B&uuml;rgerrechtsbewegung&raquo;. Sie warnte zugleich vor Ostalgie, also einem &laquo;fast schon wehm&uuml;tigen Erinnern an ein scheinbar behagliches Leben in der DDR&raquo;. Die wirklichen Verh&auml;ltnisse in der DDR d&uuml;rften nicht verdr&auml;ngt werden.<BR><BR>Schipanski sagte, sie sei &laquo;traurig und w&uuml;tend&raquo;, weil viele junge Menschen keine Kenntnisse &uuml;ber diesen Teil der Geschichte h&auml;tten. Es m&uuml;sse ein &laquo;Protestschrei durch das Land gehen&raquo;, damit nicht nur am 9. November hieran erinnert werde. Die Kinder m&uuml;ssten begreifen, dass staatliche Unterdr&uuml;ckung der Freiheit nicht nur eine individuelle, sondern auch eine nationale &laquo;Katastrophe&raquo; bedeute.<BR><BR>Schipanski f&uuml;gte hinzu: &laquo;F&uuml;r einen Menschen ist der Ged&auml;chtnisverlust eine schwere Erkrankung - f&uuml;r eine Gesellschaft gilt das in gleicher Weise.&raquo; Die Erinnerung d&uuml;rfe nicht verblassen.<BR><BR>Die CDU-Politikerin betonte, die innerdeutsche Grenze sei &laquo;eine der grausamsten Grenzen der Welt&raquo; gewesen. Sie kritisierte zugleich, der Umgang der Deutschen mit dem &laquo;Wunder&raquo; der Wiedervereinigung sei allzu oft von N&ouml;rgelei und gegenseitiger Besserwisserei gepr&auml;gt gewesen. Wer sich aber ohne Vorurteile umschaue, der k&ouml;nne mit gro&szlig;er Freude ein enorm ver&auml;ndertes Land in &laquo;neuer Sch&ouml;nheit&raquo; sehen. <BR><BR>Schipanski dankte f&uuml;r die finanzielle Hilfe aus dem Westen f&uuml;r die neuen Bundesl&auml;nder. Sie sage dazu &laquo;ganz deutlich: Wir sind nicht das Milliardengrab von Deutschland, wir sind die Milliardenchance f&uuml;r Deutschland&raquo;. Allerdings sei die Arbeitslosigkeit im Osten &laquo;viel zu hoch&raquo;. Die neuen L&auml;nder seien noch immer auf die Solidarit&auml;t des Westens angewiesen. Dies bitte sie auch bei den bayerischen Haushaltsberatungen zu ber&uuml;cksichtigen.<BR><BR>Schipanski bekam viel Applaus f&uuml;r ihre Rede - unter anderen vom bayerischen Ministerpr&auml;sidenten Horst Seehofer (CSU). Anschlie&szlig;end las der Schriftsteller Reiner Kunze aus seinen Werken vor. <BR><BR>ddp/jsc/mwa<BR>111420 Nov 09
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[11.11.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtag erinnert an Mauerfall vor 20 Jahren]]></title>
      <description><![CDATA[Mit einer Feierstunde hat der Landtag am Mittwoch an den Mauerfall vor 20 Jahren erinnert. Die ehemalige th&uuml;ringische Landtagspr&auml;sidentin, die CDU-Politikerin Dagmar Schipanski, w&uuml;rdigte den Fall der Berliner Mauer als "erste gelungene Revolution in der langen Geschichte der Deutschen". Die Menschen in Ost und West h&auml;tten in den vergangenen Jahren Enormes geleistet, betonte sie. Allerdings seien die neuen L&auml;nder immer noch auf die Solidarit&auml;t der alten L&auml;nder angewiesen. "Wir sind nicht das Milliardengrab f&uuml;r Deutschland, wir sind die Milliardenchance f&uuml;r Deutschland", betonte Schipanski.<BR><BR>Sie warnte zudem davor, die Erinnerung an den Mauerfall zu vergessen oder das Wesen der &laquo;menschenverachtenden Diktatur&raquo; DDR zu verkl&auml;ren. Man m&uuml;sse allen nachfolgenden Generationen vermitteln, was Diktatur bedeutet.<BR><BR>Auch Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU) mahnte, es sei notwendig, die Erinnerung an die 40 Jahre vor dem Fall der Berliner Mauer wachzuhalten - ebenso wie die Erinnerung an das, was in der "denkw&uuml;rdigen Nacht" vor 20 Jahren passiert sei. Insbesondere lobte sie den Mut der ostdeutschen B&uuml;rgerrechtsbewegung. <BR><BR>[Landtag]: Max-Planck-Str. 1, <BR>M&uuml;nchen dpa tt yyby n1 uk<BR>111354 Nov 09 
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[11.11.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_5261.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Seehofer w&uuml;rdigt Stamm zum 65. als herausragende Pers&ouml;nlichkeit]]></title>
      <description><![CDATA[M&uuml;nchen - Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer hat Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (beide CSU) zu deren 65. Geburtstag als &laquo;eine der ganz herausragenden Pers&ouml;nlichkeiten Bayerns&raquo; gew&uuml;rdigt. Bei einer Feierstunde zu Ehren Stamms im Landtag hob Seehofer am Donnerstag insbesondere Stamms Verdienste f&uuml;r die sozial Schwachen hervor. Stamm habe immer &laquo;wie eine L&ouml;win&raquo; etwa f&uuml;r Menschen mit Behinderungen oder das ungeborene Leben gek&auml;mpft. Stamm sei das soziale Gewissen der Christlich-Sozialen Union. &laquo;Du bist der Inbegriff des C und des S in unserem Parteinamen&raquo;, sagte der CSU-Vorsitzende. Stamm setze sich mit Leidenschaft, Herzblut und Nachdruck f&uuml;r ihre Ziele und Anliegen ein, betonte Seehofer.<BR><BR>Landtagsvizepr&auml;sident Reinhold Bocklet (CSU) hob den Mut, die Beharrlichkeit und das Durchsetzungsverm&ouml;gen Stamms hervor. Die Unterfr&auml;nkin sei eine &laquo;Politikerin mit Sachverstand und Leidenschaft&raquo;. F&uuml;r die Opposition w&uuml;rdigte SPD-Fraktionsvize Johanna Werner-Muggendorfer die Landtagspr&auml;sidentin als &laquo;Frau mit Herz&raquo;. Stamm genie&szlig;e partei&uuml;bergreifend hohes Ansehen und hohe Anerkennung.<BR><BR>Stamm selbst rief ihre Kollegen im Landtag dazu auf, bei allem Streit in der Sache immer menschlich fair miteinander umzugehen. &laquo;Wir sind alle im Dienst, im Dienst f&uuml;r die Menschen&raquo;, betonte sie. <BR><BR>dpa/291236 Okt 09 

<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[29.10.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Neuer Untersuchungsausschuss zur BayernLB kommt]]></title>
      <description><![CDATA[M&uuml;nchen - Mit der angeschlagenen BayernLB wird sich in K&uuml;rze erneut ein Untersuchungsausschuss im Landtag befassen. Die Landtags-SPD beschloss am Mittwoch in M&uuml;nchen, die Einsetzung eines solchen Gremiums zu beantragen. Damit will sie eine &ouml;ffentliche Aufarbeitung der Milliarden-Aff&auml;re um die &ouml;sterreichische BayernLB- Tochter Hypo Alpe Adria erzwingen, wegen der bereits die M&uuml;nchner Staatsanwaltschaft ermittelt. Es solle &laquo;Licht ins Dunkel der dubiosen Vorg&auml;nge um den Kauf der &ouml;sterreichischen Bank gebracht werden&raquo;, teilte die Fraktionsspitze mit. Der Kern der Vorw&uuml;rfe: Die BayernLB soll die Hypo Alpe Adria im Jahr 2007 zu einem &uuml;berteuerten Preis gekauft haben und der Verwaltungsrat nicht eingeschritten sein.<BR><BR>Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU) reagierte gelassen und sagte, er habe nichts gegen einen Untersuchungsausschuss. &laquo;Das ist ein Recht der parlamentarischen Minderheit&raquo;, sagte Seehofer am Rande einer Sitzung der CSU-Landtagsfraktion. &laquo;Und die Dinge sollen so gr&uuml;ndlich und transparent aufgekl&auml;rt werden wie m&ouml;glich.&raquo;<BR><BR>Die SPD hat mehr als ein F&uuml;nftel der Stimmen im Landtag und kann den Untersuchungsausschuss damit selbst beantragen. &laquo;Wir gehen aber davon aus, dass sich auch die Gr&uuml;nen, die Freien W&auml;hler und die FDP anschlie&szlig;en werden&raquo;, sagte SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher. Der Fragenkatalog solle in den kommenden Wochen erarbeitet werden. Anfang 2010 k&ouml;nne der Untersuchungsausschuss seine Arbeit aufnehmen.<BR><BR>Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits wegen Untreueverdachts gegen den fr&uuml;heren BayernLB-Chef Werner Schmidt. Sollte Schmidt die Hypo Alpe Adria zu einem &uuml;berteuerten Preis gekauft haben, h&auml;tte der Vorstandschef seiner eigenen Bank absichtlich geschadet. Schmidt hatte damals 1,625 Milliarden Euro f&uuml;r die Mehrheitsbeteiligung an der Hypo Alpe Adria bezahlt. &laquo;Wir wollen Aufkl&auml;rung &uuml;ber jeden einzelnen Cent haben und m&ouml;chten wissen, warum diese enormen Risiken nicht abgesichert wurden&raquo;, sagte Rinderspacher. &laquo;M&ouml;glicherweise war dabei kriminelle Energie im Spiel. Ganz offensichtlich aber hat erneut die Kontrolle durch den fr&uuml;heren Verwaltungsrat versagt.&raquo; Rinderspacher warf dem heutigen Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) vor, dieser mauere nun ebenfalls &laquo;nach allen Regeln der Kunst&raquo;.<BR><BR>Laut Artikel 25 Absatz 1 der Bayerischen Verfassung hat der Landtag &laquo;das Recht und auf Antrag von einem F&uuml;nftel seiner Mitglieder die Pflicht, Untersuchungsaussch&uuml;sse einzusetzen&raquo;. Die SPD stellt seit der Landtagswahl 2008 nun 39 der insgesamt 187 Abgeordneten.<BR><BR>[Landtag]: Max-Planck-Str. 1, M&uuml;nchen dpa tt yyby z2 db<BR>281636 Okt 09 <BR>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[29.10.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Auftaktveranstaltung des Verbands Bayerischer Zeitungsverleger (VBZ) zum &quot;Medienf&uuml;hrerschein Presse&quot; f&uuml;r Kinder im Maximilianeum]]></title>
      <description><![CDATA[Mehr als 70 Kinder haben heute im Bayerischen Landtag erste Erfahrungen im Journalismus gesammelt: Bei einer Kinderpressekonferenz konnten Buben und M&auml;dchen der dritten und vierten Jahrgangsstufe im Rahmen des Projekts „Medienf&uuml;hrerschein Presse“ ihre Fragen zu Print- und Online-Medien an Experten richten. Der „Medienf&uuml;hrerschein Presse“ wurde vom Verband der Bayerischen Zeitungsverleger (VBZV) erarbeitet. Er ist Bestandteil der Initiative „Medienf&uuml;hrerschein Bayern“, die Kinder f&uuml;r den Umgang mit unterschiedlichen Medienformaten r&uuml;sten soll.<BR><BR>Christine Stahl, Vizepr&auml;sidentin des Bayerischen Landtags, hie&szlig; die Schulklassen aus Bamberg, Straubing und Gr&ouml;benzell zum Projektstart „Medienf&uuml;hrerschein Presse“ im Namen von Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm herzlich im Maximilianeum willkommen. Sie w&uuml;nschte den Kindern viel Spa&szlig; beim Medientraining sowie viel Erfolg bei der F&uuml;hrerschein-Pr&uuml;fung: „Ihr seid die Ersten, die diesen F&uuml;hrerschein erwerben k&ouml;nnen!“<BR><BR>„In der heutigen Welt muss man mit den Medien umgehen k&ouml;nnen“, sagte Kultusstaatssekret&auml;r Marcel Huber und erl&auml;uterte den Kindern Risiken und Gefahren des Internets mit einem Vergleich: Wie man beim Fahrradfahren nicht nur mit Bremsen und Pedalen umgehen und Gleichgewicht halten muss, sondern auf offener Stra&szlig;e den Verkehr und seine Risiken beachten - so biete auch das Internet Risiken, auf die man als Teilnehmer im gro&szlig;en Datenverkehr vorbereitet sein m&uuml;sse.<BR><BR>Auch VBZV-Vorsitzender Andreas Scherer unterstrich: „Wir befinden uns heute auf einer Medienautobahn mit massenhaften und verwirrenden Querverbindungen, aber kaum Verkehrsregeln.“ Wie im Stra&szlig;enverkehr sollten auch bei der Mediennutzung klare Regeln beachtet werden: „Unser Medienf&uuml;hrerschein Presse soll euch dabei helfen, im Umgang mit der Zeitung und vor allem dem Computer n&uuml;tzliche Regeln kennenzulernen und einzu&uuml;ben.“<BR><BR>Den Fragen der Kinder stellten sich im Anschluss erfahrene Redakteure, darunter der Chefredakteur der Zeitung <EM>Fr&auml;nkischer Tag, </EM>Armin Maus, der Sportressortchef der <EM>Mittelbayerischen Zeitung, </EM>Gerd Schneider, sowie Cathrin Kahlweit von der <EM>S&uuml;ddeutschen Zeitung. </EM>Zuversicht &auml;u&szlig;erten sie etwa auf die vorsichtige Frage eines Sch&uuml;lers „Wird es Zeitungen noch geben, wenn ich erwachsen bin?“ und ein „Leider nein“ auf die Frage, ob es &uuml;berall in Europa Pressefreiheit gebe. <BR><BR>Der Verband der Bayerischen Zeitungsverleger (VBZV) b&uuml;ndelt nach eigenen Angaben die Interessen von knapp 50 Zeitungsh&auml;usern in Bayern mit einer Gesamtauflage von knapp 2,6 Millionen Exemplaren. Mit dem Projekt "Medienf&uuml;hrerschein Presse" sollen im laufenden Jahr bayernweit 750 und im kommenden Jahr bereits 1500 Grundschulen erreicht werden. <EM>/kh/dpa</EM>
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[26.10.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_5198.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Gr&uuml;ne drohen mit Untersuchungsausschuss zur BayernLB  ]]></title>
      <description><![CDATA[M&uuml;nchen. Die Gr&uuml;nen und die SPD drohen mit der Beantragung eines Untersuchungsausschusses zum Kauf der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) durch die Bayerische Landesbank (BayernLB). Gr&uuml;nen-Finanzexperte Eike Hallitzky sagte am Donnerstag im Landtag, er verlange die umfassende und vor allem &ouml;ffentliche Beantwortung aller Fragen zu diesem Thema durch die Staatsregierung. Falls dies in der parlamentarischen Kontrollkommission nicht in zufriedenstellender Weise geschehe, m&uuml;sse eben der Druck erh&ouml;ht werden. <BR><BR>Auch die SPD-Politikerin und stellvertretende Kommissionsvorsitzende Inge Aures sagte: &laquo;Ein Untersuchungsausschuss wird tats&auml;chlich bald unumg&auml;nglich.&raquo; Immer wieder verweigere Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) hinreichende Antworten auf die Fragen der Opposition zu den dubiosen Vorg&auml;ngen beim Kauf der HGAA im Jahr 2007. &laquo;Da kann ich auch meine Oma fragen&raquo;, sagte Aures. <BR><BR>Hallitzky betonte, es gehe ihm auch um die Kl&auml;rung der politischen Verantwortung. Der damalige bayerische Finanzminister Kurt Faltlhauser (CSU) sei als stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender bei der BayernLB &laquo;der Motor&raquo; des Kaufs gewesen. Aber auch die CSU-Politiker G&uuml;nther Beckstein, Erwin Huber und Georg Schmid h&auml;tten damals als Vertreter des Freistaats im Verwaltungsrat gesessen.<BR><BR>Hallitzky warf der CSU vor: &laquo;Die wollen das aussitzen.&raquo; Er habe inzwischen echte Zweifel, ob Fahrenschon an einer umfassenden Aufkl&auml;rung der Vorg&auml;nge interessiert ist. &laquo;Wenn das auf diesem Niveau bleibt, dann gibt's einen Untersuchungsausschuss.&raquo; Hier gehe es um eine &laquo;m&ouml;glicherweise kriminelle Angelegenheit&raquo; aus der Vergangenheit der BayernLB. Der Gr&uuml;nen-Politiker warnte den Finanzminister davor, eventuelle Verj&auml;hrungsfristen verstreichen zu lassen.<BR><BR>Fahrenschon argumentierte hingegen, vor Forderungen nach Schadenersatz m&uuml;ssten zun&auml;chst die Ergebnisse der staatsanwaltschaftlichen Untersuchung abgewartet und bewertet werden. Erst dann werde die Staatsregierung &laquo;gegebenenfalls weitere Schritte einleiten&raquo;.<BR><BR>Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft richten sich gegen den fr&uuml;heren BayernLB-Vorstandschef Werner Schmidt. Ihm wird vorgeworfen, 400 Millionen Euro zu viel f&uuml;r die HGAA bezahlt zu haben. Der Gesamtpreis betrug damals 1,625 Milliarden Euro. Hallitzky sagte: &laquo;Die HGAA war zum Zeitpunkt der Zahlung schon kaum mehr etwas oder gar nichts mehr wert.&raquo; Die urspr&uuml;nglich &ouml;sterreichische Bank habe wegen riskanter Devisengesch&auml;fte und Kreditausf&auml;llen frisches Kapital ben&ouml;tigt. Es habe sogar der Entzug der Banklizenz gedroht.<BR><BR>Fahrenschon verwies darauf, dass er pers&ouml;nlich damals nicht mit der Angelegenheit befasst gewesen sei. Es habe aber offenbar strategische Erw&auml;gungen f&uuml;r die &Uuml;bernahme der HGGA gegeben. Zum Kaufzeitpunkt &laquo;stellte die Hypo Alpe Adria eine sinnvolle Erg&auml;nzung dar, zumindest ist so argumentiert worden&raquo;, sagte Fahrenschon. Er selbst habe &laquo;keine Informationen&raquo; dar&uuml;ber, dass damals zu viel gezahlt wurde.<BR><BR>Quellen: Hallitzky, Aures und Fahrenschon im Landtagsplenum; Hallitzky und Aures zudem in ddp-Gespr&auml;chen am Rande)<BR>ddp/ume/kos<BR>221154 Okt 09<BR>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[22.10.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Rinderspacher neuer Chef der Landtags-SPD]]></title>
      <description><![CDATA[M&uuml;nchen - Nach einer Serie katastrophaler Wahlniederlagen hat die SPD mit der Neuwahl des M&uuml;nchners Markus Rinderspacher zum Landtagsfraktionschef den Generationswechsel im Freistaat abgeschlossen. Die Fraktion w&auml;hlte den 40 Jahre alten Medienmanager am Mittwoch zum Nachfolger von Franz Maget, der nach neun Jahren aufh&ouml;rte.<BR><BR>Rinderspacher trat ohne Gegenkandidaten an und erhielt 35 von 39 Stimmen, wie ein Fraktionssprecher sagte. Der fr&uuml;here Redaktionsleiter des Boulevardmagazins &laquo;taff&raquo; im Fersehsender Pro7 sitzt als Landtags-Neuling erst seit vergangenem Herbst im Parlament und ist der Junior der SPD-Fraktion. Im Sommer hatte der bayerische SPD-Landesverband mit dem 36 Jahre alten Niederbayern Florian Pronold einen jungen Nachwuchspolitiker zum Landesvorsitzenden gew&auml;hlt.<BR><BR>Rinderspacher plant als eine seiner ersten Amtshandlungen eine gr&uuml;ndliche Analyse des Niedergangs der SPD in den vergangenen Jahren. Er konnte sich bei der Kandidatenfindung in der vergangenen Woche gegen drei etablierte Konkurrenten durchsetzen: den M&uuml;nchner SPD-Chef Hans-Ulrich Pfaffmann, den Schwaben Harald G&uuml;ller und den N&uuml;rnberger Fraktionsvize Thomas Beyer. Da keiner der drei eine klare Mehrheit in der SPD-Fraktion hatte, setzte sich am Ende Rinderspacher durch. Maget dankte seinen Kollegen zum Schluss und sagte: &laquo;F&uuml;r mich ist es immer eine gro&szlig;e Ehre gewesen, f&uuml;r Euch t&auml;tig zu sein.&raquo; Zum Abschied bekam er eine Kiste Wei&szlig;bier. Rinderspacher hingegen wurde mit einer Stehleiter begr&uuml;&szlig;t - &laquo;weil es f&uuml;r ihn und mit ihm aufw&auml;rts geht&raquo;, sagte der Fraktionssprecher. <BR><BR>(Zusammenfassung bis 1630 - ca. 50 Zeilen) <BR>[SPD-Fraktion im Landtag]: Maximilianeum, M&uuml;nchen dpa ch yyby n1 jb<BR>211527 Okt 09 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[21.10.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Wechsel an der Spitze des Landwirtschaftsausschusses: Albert F&uuml;racker (CSU) neuer Vorsitzender]]></title>
      <description><![CDATA[Albert F&uuml;racker, Abgeordneter der CSU-Fraktion, ist in der heutigen Sitzung des Ausschusses f&uuml;r Ern&auml;hrung, Landwirtschaft und Forsten zum neuen Ausschuss-Vorsitzenden gew&auml;hlt worden. Die Mitglieder des Ausschusses votierten einstimmig f&uuml;r den 41-j&auml;hrigen Politiker aus der Oberpfalz. Die Wahl leitete gem&auml;&szlig; Gesch&auml;ftsordnung Reinhard Pachner (CSU). Stellvertretender Vorsitzender des Landwirtschaftsausschusses bleibt weiterhin Adi Sprinkart von B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen.<BR><BR>Albert F&uuml;racker tritt als Vorsitzender des Ausschusses die Nachfolge von Gerhard Eck (CSU)&nbsp;an, der als neuer Innenstaatssekret&auml;r in das Kabinett berufen wurde. Dessen Vereidigung im Bayerischen Landtag fand am 15. Oktober statt (wir berichteten).<EM> /kh </EM>
<P><EM></EM>&nbsp;</P>
<P><STRONG>Weitere Informationen zu Albert F&uuml;racker </STRONG><A href="http://www.bayern.landtag.de/cps/rde/xchg/SID-0A033D45-A03C7511/www/x/-/www1/abgeordnete_4461.htm?sURL=/www/lebenslauf/lebenslauf_555500000359.html">mehr</A> ...<BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[21.10.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Gericht pr&uuml;ft Zusammensetzung der Aussch&uuml;sse]]></title>
      <description><![CDATA[M&uuml;nchen. Ist die Zusammensetzung der Aussch&uuml;sse im Bayerischen Landtag verfassungsm&auml;&szlig;ig oder nicht? – &Uuml;ber diese Frage entscheidet der Bayerische Verfassungsgerichtshof in den n&auml;chsten Wochen. Die m&uuml;ndliche Verhandlung fand am 16. Oktober statt.&nbsp; <BR><BR>Anlass f&uuml;r den Streit: Seit dem Beginn der neuen Legislaturperiode im Oktober 2008 belegt die CSU trotz ihres Wahlergebnisses von 43,4 Prozent die H&auml;lfte der Sitze in den Aussch&uuml;ssen. Dagegen klagen die Oppositionsfraktionen SPD, die Freien W&auml;hler und B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen. Sie werfen der Regierungspartei vor, sich in den Aussch&uuml;ssen eine „Blockademehrheit“ zu verschaffen. Nach Meinung der Opposition stehen der CSU in den Aussch&uuml;ssen nur 47 Prozent der Sitze zu.<BR><BR>Die Mehrheit im Landtag vertritt dagegen die Meinung, der Antrag von SPD, Freien W&auml;hlern und B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen sei unbegr&uuml;ndet. Einen entsprechenden Beschluss hat das Plenum des Landtags <BR>am 7. Mai 2009 gefasst.<BR><BR>Im Herbst 2008 hatten die beiden Koalitionsfraktionen von CSU und FDP mit ihrer Mehrheit eine &Auml;nderung der Gesch&auml;ftsordnung beschlossen. Danach haben die Aussch&uuml;sse eine gerade Zahl von Mitgliedern, nicht mehr eine ungerade wie vorher. Die Gremien sind&nbsp; jeweils mit 16, 20 und 22 Mitgliedern besetzt, die H&auml;lfte davon stellt die CSU-Fraktion.<BR><BR>Die Oppositionsfraktionen verlangen eine R&uuml;ckkehr zur alten Regelung: Ein Ausschuss soll wieder eine ungerade Zahl von Mitgliedern haben. Die CSU bliebe dann mit einem Sitz unter der Mehrheit. Das spiegle die tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnisse im Bayerischen Landtag wider.<BR><BR>In dem Verfassungsstreit geht es aus Sicht der Oppositionsfraktionen um die Frage: Ist die Festlegung der Ausschussgr&ouml;&szlig;e mit der Bayerischen Verfassung vereinbar, wonach einer Fraktion die H&auml;lfte der Ausschusssitze zugewiesen wurde, obwohl sie nicht &uuml;ber die H&auml;lfte der Mandate verf&uuml;gt.&nbsp;<EM>/hw&nbsp;<BR><BR></EM><STRONG>Weitere Informationen im dpa-Bericht vom 16. Oktober&nbsp;</STRONG><A href="/cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_5170.rss" target=_blank>mehr</A><STRONG>...</STRONG>
<P><EM></EM>&nbsp;</P>
<P><EM></EM>&nbsp;</P>
<P>&nbsp;</P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[19.10.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Verfassungsrichter pr&uuml;fen angebliche Tricks der Landtags-CSU]]></title>
      <description><![CDATA[M&uuml;nchen - Der Bayerische Verfassungsgerichtshof befasst sich seit Freitag mit einer Klage der Opposition gegen die Blockademehrheit der CSU in den Landtagsaussch&uuml;ssen. Die beiden Koalitionsfraktionen CSU und FDP hatten nach der Landtagswahl 2008 die Gr&ouml;&szlig;e der Aussch&uuml;sse so festgelegt, dass die CSU in s&auml;mtlichen Aussch&uuml;ssen die H&auml;lfte der Mitglieder stellt - obwohl sie keine absolute Mehrheit im Landtag mehr hat. Damit kann sie weiterhin alle Entscheidungen blockieren. Dies halten SPD, Gr&uuml;ne und Freie W&auml;hler f&uuml;r klar verfassungswidrig. Das Urteil soll am 26. November bekanntgegeben werden.<BR><BR>Die Aussch&uuml;sse im Landtag haben seit vergangenem Herbst 22, 20 oder 16 Mitglieder statt wie zuvor 17 oder 23 Mitglieder. W&auml;re es bei den alten Gr&ouml;&szlig;enzuschnitten geblieben, so w&auml;re die CSU in den Aussch&uuml;ssen jeweils einen Sitz unter der Mehrheit geblieben.<BR><BR>Der Vertreter der Oppositionsfraktionen, Rechtsanwalt Michael Bihler, kritisierte in der Verhandlung, die Ver&auml;nderung der Ausschussgr&ouml;&szlig;en sei nur politisch motiviert und damit willk&uuml;rlich gewesen. Es sei kein sachlicher Grund f&uuml;r den entsprechenden Beschluss erkennbar. Bihler sprach von einer &laquo;bewussten Steuerung&raquo; der CSU nach nach einer f&uuml;r sie &laquo;etwas ungl&uuml;cklich verlaufenen Wahl&raquo;.<BR><BR>Als Vertreter des Landtags verwies CSU-Fraktionsvize Thomas Kreuzer auf die v&ouml;llig ver&auml;nderte Zusammensetzung des Landtags nach der Wahl 2008 - mit nunmehr f&uuml;nf Fraktionen. Er argumentierte, bei der Besetzung der Aussch&uuml;sse habe man bereits ein neues Umrechnungsverfahren gew&auml;hlt, das f&uuml;r die kleinen Fraktionen g&uuml;nstiger sei. Zudem betonte er, bei einem Gleichbleiben der Ausschussgr&ouml;&szlig;en w&auml;re es zu gr&ouml;&szlig;eren prozentualen Abweichungen gegen&uuml;ber der Zusammensetzung des Plenums gekommen. &laquo;Wir haben nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt&raquo;, beteuerte Kreuzer.<BR><BR>Ohnehin, so der CSU-Mann, sei es ein offenes Geheimnis, dass die Koalitionspartner CSU und FDP in den zw&ouml;lf st&auml;ndigen Landtagsaussch&uuml;ssen nur zusammen abstimmen. Mindestens in einem Fall trat jedoch seit der Wahl bereits der Fall ein, dass der FDP-Vertreter in einem Ausschuss gegen die CSU stimmte: Anfang des Jahres stimmte der FDP-Mann im Rechtsausschuss f&uuml;r einen SPD-Antrag, in dem diese die grunds&auml;tzliche Bereitschaft des Freistaats zur Aufnahme unschuldiger uigurischer Guant&aacute;namo-H&auml;ftlinge in Bayern einforderte. Die CSU votierte dagegen. Dies hatte heftige Wortgefechte in der Koalition zur Folge, die erst nach einer Intervention von Regierungschef Horst Seehofer (CSU) ein Ende fanden.<BR><BR>In der m&uuml;ndlichen Verhandlung sagte Kreuzer auf Nachfrage der Verfassungsrichter, die politischen Entscheidungen w&uuml;rden &laquo;weder in den Aussch&uuml;ssen noch im Plenum&raquo; fallen, sondern in den Koalitionsfraktionen von CSU und FDP. Dies sorgte bei den Vertretern der Oppositionsfraktionen f&uuml;r heftiges Kopfsch&uuml;tteln. Kreuzers Aussage sei &laquo;fast schon unversch&auml;mt&raquo;, emp&ouml;rte sich der SPD-Politiker Harald G&uuml;ller nach der Verhandlung. Susanna Tausendfreund von den Landtags-Gr&uuml;nen sprach von einer befremdlichen &Auml;u&szlig;erung. Er sehe der Urteilsverk&uuml;ndung in sechs Wochen &laquo;durchaus optimistisch&raquo; entgegen, sagte Michael Piazolo (Freie W&auml;hler).<BR><BR>[Verfassungsgerichtshof]: Prielmayerstr. 5, M&uuml;nchen<BR>dpa tt/fo yyby z2 jb<BR>161337 Okt 09 
<P>&nbsp;</P>
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<P>&nbsp;</P>
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[16.10.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtag vereidigt neuen Innenstaatssekret&auml;r Eck]]></title>
      <description><![CDATA[M&uuml;nchen - Im Landtag wird heute (ca. 17.00) der neue Innenstaatssekret&auml;r Gerhard Eck (CSU) vereidigt. Zuvor wird Ecks zur&uuml;ckgetretener Vorg&auml;nger Bernd Wei&szlig; (CSU) formal entlassen. Wei&szlig; hatte das Amt wegen eines regierungsinternen Streits um die Finanzierung des Digitalfunks f&uuml;r Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste in Bayern niedergelegt. Eigens zur Vereidigung kommt auch Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU) aus Berlin angeflogen, obwohl der CSU-Chef dort derzeit bei den schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen mitverhandeln muss.<BR><BR>Die Plenarsitzung steht ganz im Zeichen von Personalentscheidungen: Bei der SPD wird Franz Maget nach neun Jahren an der Spitze der SPD-Abgeordneten seine letzte Rede als Fraktionschef halten. Maget gibt sein Amt kommende Woche ab. Und eine Personalentscheidung steht heute auch in der Fraktionssitzung der CSU an. Die Abgeordneten w&auml;hlen ihren neuen Agrarexperten, der dann auch Vorsitzender des Agrarausschusses im Landtag wird. Favorit ist der Oberpf&auml;lzer Albert F&uuml;racker. F&uuml;racker ist selbst Landwirt. Er sitzt zwar erst seit Oktober im Landtag, gilt aber bereits als ausgewiesener Fachmann. Inhaltliches Hauptthema der Fraktionssitzung ist die Schulpolitik.<BR><BR>[Landtag]: Maximilianeum, M&uuml;nchen dpa ch yyby n1 mf<BR>140315 Okt 09 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[14.10.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtag macht bei Digitalfunk Druck auf Seehofer]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen - Der Landtag macht beim Aufbau des digitalen Funknetzes f&uuml;r die bayerischen Beh&ouml;rden Druck auf Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer und Finanzminister Georg Fahrenschon (beide CSU). Die Regierungsfraktionen von CSU und FDP stimmten am Mittwoch im Innenausschuss des Landtags der Forderung der Opposition zu, m&ouml;glichst schnell &uuml;ber die Finanzierung des Projekts zu berichten.<BR><BR>Die Opposition warf der Staatsregierung vor, den Ruf Bayerns in der Inneren Sicherheit zu gef&auml;hrden. &laquo;Das wirft ein schlechtes Licht auf die politische F&uuml;hrung&raquo;, sagte die Gr&uuml;nen-Abgeordnete Christine Kamm. &laquo;Eine weitere Verz&ouml;gerung bei der Einf&uuml;hrung des Digitalfunks ist ein Sicherheitsrisiko.&raquo; Die SPD warf der Staatsregierung vor, die Kommunen bei der Aufteilung der Kosten get&auml;uscht zu haben.<BR><BR>Auch die CSU-Innenpolitiker sind nicht erfreut, dass der von Innenstaatssekret&auml;r Bernd Wei&szlig; (CSU) ausgehandelte Vorschlag zur Kostenaufteilung vom Finanzministerium abgelehnt wird. &laquo;Sie k&ouml;nnen sich vorstellen, dass wir &uuml;ber den Gang der Dinge "not amused" sind&raquo;, sagte der unterfr&auml;nkische CSU-Abgeordnete Manfred L&auml;ndner. Wei&szlig; hatte wegen des Streits sogar mit R&uuml;cktritt gedroht.<BR><BR>Aufbau und Betrieb des Digitalnetzes werden bis 2021 gesch&auml;tzt 770 Millionen Euro kosten. Der Staatssekret&auml;r hatte vorgeschlagen, dass der Freistaat den Aufbau des Netzes bezahlt und die Betriebskosten &uuml;bernimmt. Die Kommunen sollten wiederum die Funkger&auml;te kaufen, die pro St&uuml;ck mit 450 Euro zu Buche schlagen. Finanzminister Fahrenschon leistet jedoch Widerstand, weil er die Kommunen an den Betriebskosten beteiligen will. &laquo;Ich gebe gern zu, dass das f&uuml;r uns keine angenehme Situation ist&raquo;, sagte der CSU-Innenexperte Christian Mei&szlig;ner. <BR><BR>Die SPD-Abgeordnete Helga Schmitt-Bussinger klagte, dass Ministerpr&auml;sident Seehofer &laquo;einseitig den vereinbarten L&ouml;sungsweg zur&uuml;ckgenommen&raquo; habe. &laquo;Das ist ein Ministerpr&auml;sident, der h&auml;ufiger nach dem Motto handelt: Was k&uuml;mmert mich mein Geschw&auml;tz von gestern?&raquo; <BR><BR>Wei&szlig; wollte im Laufe des Tages entscheiden, ob er zur&uuml;cktritt. Nach Angaben aus der CSU-Fraktion haben ihn seine unterfr&auml;nkischen Parteifreunde aufgefordert, im Kabinett zu bleiben. <BR><BR>[Landtag]: Maximilianeum, <BR>M&uuml;nchen dpa ch yyby z2 jus<BR>071221 Okt 09 </P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[07.10.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Sozialausschuss des Bayerischen Landtags informierte sich &uuml;ber &quot;Leverkusener Modell&quot;]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>Um sich Anregungen f&uuml;r eine neue Asylpolitik zu holen, haben sich Mitglieder des sozialpolitischen Aussusses des Bayerischen Landtags am 30. September an Ort und Stelle ein Bild vom „Leverkusener Modell“ gemacht.<BR><BR>Das von Stadtverwaltung Leverkusen, dem Caritasverband, dem Ausl&auml;nderbeirat und Fl&uuml;chtlingsrat gemeinsam entwickelte „Leverkusener Modell“ ist ein Konzept zur Unterbringung von Fl&uuml;chtlingen in dezentralen Privatwohnungen. Die Betroffenen suchen sich ihre Wohnungen selbst. Ziel des Modells ist es, die Integration der Fl&uuml;chtlinge zu f&ouml;rdern und ihre Eigenverantwortung zu st&auml;rken.<BR><BR>Schon die eigenst&auml;ndige Wohnungssuche sei ein Anreiz, die deutsche Sprache zu erlernen. Die Leute seien motiviert, sich Arbeit zu suchen. Viele Fl&uuml;chtlinge k&ouml;nnten jetzt wenigstens teilweise selbst f&uuml;r sich sorgen, bilanzierte Rita Schillings vom Fl&uuml;chtlingsrat in Leverkusen.<BR><BR>Vertreter der Leverkusener Stadtverwaltung unter der Leitung des zust&auml;ndigen Dezernenten Frank Stein sowie Landes- und Kommunalpolitiker f&uuml;hrten aus, wie das „Leverkusener Modell“ entwickelt wurde und welche Kosten dabei entstehen. Vertreter des Caritasverbandes, des Fl&uuml;chtlings- und des Integrationsrates berichteten von ihren praktischen Erfahrungen bei der Betreuung der Fl&uuml;chtlinge.<BR><BR>Am Nachmittag besuchten die bayerischen Ausschussmitglieder ein &Uuml;bergangswohnheim und suchten das Gespr&auml;ch mit Betroffenen. Die Erkenntnisse aus Nordrhein-Westfalen sollen, so der Wunsch von Ausschussvorsitzender Brigitte Meyer, in die Diskussion &uuml;ber eine neue Asylpolitik in Bayern einflie&szlig;en.<EM> <BR>/hw/kh/rau<BR></EM><BR><BR><IMG src="/cps/rde/xbcr/landtag/dateien/Leverkusen_2_web.jpg"></P>
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[30.09.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[SPD-Fraktionschef Maget tritt in drei Wochen ab - 55-J&auml;hriger wird nun wohl Landtagsvize]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>Bad Windsheim. Die bayerische SPD-Landtagsfraktion muss in drei Wochen einen neuen Vorsitzenden w&auml;hlen. Fraktionschef Franz Maget stellt dann seinen Posten nach neun Jahren zur Verf&uuml;gung. &laquo;Ich hab das Beste gegeben&raquo;, zog Maget eine erste pers&ouml;nliche Bilanz. &laquo;Ich habe niemanden erlebt in diesen neun Jahren, der gesagt h&auml;tte, das ist eine Fehlbesetzung&raquo;, sagte er stolz am Mittwochabend bei der SPD-Fraktionsklausur im mittelfr&auml;nkischen Bad Windsheim. <BR><BR>Zugleich r&auml;umte Maget ein, dass er mit zwei verlorenen Landtagswahlen nat&uuml;rlich politisch nicht das erreicht habe, was er sich gew&uuml;nscht h&auml;tte. F&uuml;r eine umfassende Bilanz werde er noch etwas Zeit ben&ouml;tigen: &laquo;Aber sie wird positiv ausfallen, f&uuml;r mich pers&ouml;nlich.&raquo; Und er bat die &Ouml;ffentlichkeit, dereinst in seinem Nachruf in einigen Jahrzehnten &laquo;um ein g&uuml;tiges Urteil&raquo;. <BR><BR>Wahrscheinlich wird Maget nun von Peter Paul Gantzer den Posten des Landtagsvizepr&auml;sidenten &uuml;bernehmen. Das habe sein Parteifreund ihm von sich aus angeboten, sagte Maget. Er halte das f&uuml;r einen &laquo;&auml;u&szlig;erst respektablen Schritt&raquo;. <BR><BR>Um seine Nachfolge an der Spitze der Fraktion habe sich bislang niemand offiziell beworben. &laquo;Das Bewerberfeld ist begrenzt, es kommen nur 38 in Frage, weil ich nicht mehr zur Wahl stehe&raquo;, scherzte der scheidende Fraktionschef. Er selbst werde keinen Personalvorschlag machen. &laquo;Ich kann mehrere empfehlen&raquo;, sagte Maget. In den kommenden Tagen h&auml;tten die Bewerber Gelegenheit, ihre Kandidatur bekannt zu geben.<BR><BR>Um die Position als Oppositionsf&uuml;hrer d&uuml;rfte es zum Dreikampf kommen. Da ist zum Beispiel der bereits als leichter Favorit gehandelte M&uuml;nchner Hans-Ulrich Pfaffmann. Der 53-J&auml;hrige hat bereits von Maget die Leitung der SPD in der Landeshauptstadt &uuml;bernommen und gilt auch als ein m&ouml;glicher Kandidat f&uuml;r das Amt des Oberb&uuml;rgermeisters, wenn Christian Ude (SPD) dereinst aufh&ouml;rt.<BR><BR>Schon seit langem werden dem Landesvorsitzenden der Arbeiterwohlfahrt, Thomas Beyer aus N&uuml;rnberg, Ambitionen nachgesagt. Der 46-J&auml;hrige ist bereits SPD-Landesvize. Und auch der Parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der SPD-Fraktion, Harald G&uuml;ller (46) aus Augsburg, soll den Chefposten anstreben. <BR><BR>Als eine der wichtigsten Eigenschaften des neuen SPD-Fraktionschefs im Freistaat nannte Maget &laquo;Optimismus&raquo;. Der geh&ouml;re quasi &laquo;zur Arbeitsplatzbeschreibung&raquo;. Er selbst hat das immer wieder offensiv vertreten. &laquo;Wir sind eine gute Partei. Viele vertrauen uns nach wie vor&raquo;, beteuerte er am Mittwoch noch einmal, wie zum Beweis.<BR><BR>Aber er beklagt auch ganz realistisch eine tief sitzende Entfremdung zwischen der SPD und ihrem einstigen Stammw&auml;hlerklientel: &laquo;&Uuml;bersetzt hei&szlig;t Rente mit 67 - ich verstehe Euch nicht mehr&raquo;, sagte Maget. Dies sei der Eindruck, den die SPD bei vielen Menschen in ihrer Regierungszeit im Bund hinterlassen habe. Kaum einer wisse noch, &laquo;wo wir stehen, was wir wollen&raquo;. <BR><BR>Doch die M&ouml;glichkeiten der bayerischen SPD, dagegen etwas zu tun, h&auml;tten sich nach der Bundestagswahl weiter verschlechtert. Statt 24 sitzen nun nur noch 16 Abgeordnete der Bayern-SPD in Berlin im Parlament. In Niederbayern gebe es nur noch einen und in M&uuml;nchen gar keinen SPD-Bundestagsabgeordneten mehr. &laquo;Die organisatorische und personelle Basis in Bayern wird erneut schw&auml;cher&raquo;, konstatierte Maget.<BR><BR>Die wirtschaftliche Situation mit den zu erwartenden steigenden Arbeitslosenzahlen, die Bildungspolitik mit der Forderung nach mehr Gerechtigkeit und mehr individueller F&ouml;rderung, die vor allem f&uuml;r Familien oft prek&auml;re soziale Lage in Bayern, das sind laut Maget die Hauptthemen. &laquo;Unsere Vision ist die eines gerechten Bayerns&raquo;, wiederholte der 55-J&auml;hrige das oft strapazierte Credo der Sozialdemokraten.<BR><BR>Bei der L&ouml;sung der Probleme fordert er die bayerische SPD aber zur Konzentration auf Einzelprojekte auf. &laquo;Kleines Ziel, kleines Projekt, aber l&ouml;sbar.&raquo; Dies k&ouml;nne etwa der Sieg bei der n&auml;chsten Oberb&uuml;rgermeisterwahl in Regensburg oder die Gewinnung von jungen Leuten f&uuml;r die Partei sein, sagte Maget. Er ermahnte die Genossen: &laquo;Lasst uns nach vorne schauen. Es hilft uns gar nichts, unterzugehen im Gejammer.&raquo;<BR><BR>ddp/ume/nik<BR>302048 Sep 09</P>
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[30.09.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[SPD-Fraktionschef Franz Maget - der ewige Optimist gibt auf ]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen - Lange hat Franz Maget den Optimisten gegeben. Trotz einer ganzen Serie saftiger Niederlagen lie&szlig; er sich auch nach der Landtagswahl vor einem Jahr wieder zum Fraktionschef seiner Partei im Bayerischen Landtag w&auml;hlen. Nur nicht unterkriegen lassen, lautete die Devise des manchmal beh&auml;big wirkenden Sozialdemokraten. Dabei musste Maget nach der Wahl vom 28. September 2008 schon zum zweiten Mal nach 2003 eine verheerende SPD-Wahlniederlage im Freistaat an vorderster Stelle mitverantworten.<BR><BR>Aber Maget w&auml;re nicht Maget, wenn er selbst dieser Schlappe nicht noch etwas Positives abgewonnen h&auml;tte. Schlie&szlig;lich m&uuml;ssten sich die Christsozialen erstmals seit mehr als 40 Jahren mit einem Koalitionspartner arrangieren, meinte er damals zum Verlust der absoluten CSU-Mehrheit. Der ewige Optimist versuchte sogar kurzzeitig, gegen die immer noch bei weitem st&auml;rkste Partei im Freistaat eine Viererkoalition zustande zu bringen.<BR><BR>Und nun am Sonntag das historische Nachkriegs-Tief der wei&szlig;-blauen Sozis bei einer Bundestagswahl mit gerade noch einmal 16,8 Prozent der Zweitstimmen. Die neuerliche Schlappe lie&szlig; Maget nur einen Tag nach dem Urnengang zu der Einsicht kommen, den Platz an der Fraktionsspitze im Maximilianeum fr&uuml;her als geplant zu r&auml;umen. Personelle Konsequenzen an der Spitze der Partei waren deshalb praktisch ausgeschlossen, weil der neue Landeschef Florian Pronold sein Amt erst vor gut drei Monaten angetreten hatte. Sp&auml;testens Mitte 2010 will Maget nun an der Fraktionsspitze Platz machen f&uuml;r einen wahrscheinlich J&uuml;ngeren.<BR><BR>Der 55 Jahre alte M&uuml;nchner kommt aus einfachen Verh&auml;ltnissen, sein Vater war Schneider. In die SPD trat Maget Anfang der 1970er Jahre aus Begeisterung &uuml;ber Willy Brandt ein. Von 1997 bis Mai 2009 war er Chef der M&uuml;nchner SPD. Die Landtagsfraktion f&uuml;hrt Maget seit dem Jahr 2000.<BR><BR>Im pers&ouml;nlichen Gespr&auml;ch mit den W&auml;hlern kommt die Frohnatur fast immer gut an. &laquo;Es muss auch Schwarze geben. Nur nicht so viele&raquo;, scherzt der zweifache Familienvater. Mit seinem einstigen Rivalen Edmund Stoiber teilt Maget die Leidenschaft f&uuml;r den Fu&szlig;ball. Er ist Vizepr&auml;sident des TSV 1860 M&uuml;nchen, dessen Anh&auml;nger schon lange fast ebenso leiden m&uuml;ssen wie die Sozialdemokraten. Der immer freundliche Maget gilt pers&ouml;nlich als h&ouml;chst integer. Sein Problem in den vergangenen Jahren war eher, dass ihn manche Parteifreunde f&uuml;r zu wenig aggressiv halten. <BR><BR>dpa sd/ch/tt yyby w4 pw <BR>281655 Sep 09 </P>
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Gr&uuml;ne: Landtag wurde bei BayernLB hintergangen]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen&nbsp;- Nach Ansicht der Gr&uuml;nen ist der Landtag bei Spekulationsgesch&auml;ften der BayernLB hintergangen worden. Mitglieder der Staatsregierung h&auml;tten 2005 im Verwaltungsrat der Landesbank hochriskanten Gesch&auml;ften zugestimmt, ohne vorher das Parlament eingebunden zu haben, sagte der finanzpolitische Sprecher der Landtagsgr&uuml;nen, Eike Hallitzky, am Donnerstag in M&uuml;nchen. &laquo;Was wirklich frappierend ist: Es wurde unterstellt, dass der Staat im Notfall schon eingreifen w&uuml;rde.&raquo; <BR><BR>Tats&auml;chlich war die BayernLB im Zuge der Finanzkrise ins Schlingern geraten und musste vom Freistaat mit zehn Milliarden Euro gerettet werden. Die Gr&uuml;nen wittern einen Versto&szlig; gegen die Landesverfassung und wollen eine Klage pr&uuml;fen.<BR><BR>Hallitzky sieht eine Parallele zum Fall der Sachsen Bank, der fr&uuml;heren SachsenLB. Er verwies auf ein Urteil des s&auml;chsischen Verfassungsgerichtshofs, aus dem hervorgeht, dass auch in Sachsen das Budgetrecht der Landtagsabgeordneten verletzt worden war. Bei der &Uuml;bernahme einer B&uuml;rgschaft in H&ouml;he von 2,75 Milliarden Euro habe die s&auml;chsische Regierung am Landtag vorbeigehandelt. &laquo;Die Argumentation liest sich wie eine Blaupause dessen, was in Bayern stattfand&raquo;, sagte Hallitzky. In einem Brief an Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU) fordern die Gr&uuml;nen von der Verwaltung des bayerischen Parlaments, die Vorg&auml;nge bei der BayernLB zu &uuml;berpr&uuml;fen. &laquo;Der Landtag muss sich wehren, wenn sein ureigenstes Recht - das Budgetrecht - verletzt ist&raquo;, sagte Hallitzky. <BR><BR>dpa/kie yyby z2 jb<BR>171254 Sep 09 <BR><BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[17.09.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Antirauch-Begehren im November in entscheidende Phase]]></title>
      <description><![CDATA[M&uuml;nchen - Das Volksbegehren der &Ouml;DP gegen die Lockerung des Rauchverbots geht im November in die entscheidende Phase. Vom 19. November bis zum 2. Dezember l&auml;uft die Eintragungsfrist f&uuml;r die Initiative, wie die &Ouml;DP am Donnerstag mitteilte. Die Unterschriftenlisten werden in allen bayerischen Rath&auml;usern ausliegen. Wenn zehn Prozent der bayerischen Wahlberechtigten - etwa 900 000 Menschen - unterschrieben, kommt es zum Volksentscheid. Dabei w&auml;ren dann alle Bayern aufgerufen, &uuml;ber das Rauchverbot abzustimmen. <BR><BR>&laquo;Wir werden jetzt bei &Auml;rzten, Sportvereinen und anderen Verb&auml;nden um Unterst&uuml;tzung f&uuml;r saubere Luft ohne Gestank werben&raquo;, sagte &Ouml;DP-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Urban Mangold. Bisher haben sich SPD, Gr&uuml;ne und Nichtraucherinitiativen auf die Seite des Volksbegehrens gestellt. Die &Ouml;DP will damit die Lockerung des Nichtraucherschutzes kippen, die CSU und FDP im Landtag durchgesetzt hatten. Die neue Regelung gilt seit 1. August. Seitdem darf in Bierzelten, kleinen Bierstuben unter 75 Quadratmeter Fl&auml;che und Nebenr&auml;umen gr&ouml;&szlig;erer Gastst&auml;tten offiziell wieder geraucht werden.<BR><BR>dpa ch yyby n1 uk<BR>201601 Aug 09 
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[21.08.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Sondersitzung des Landtags zum Begleitgesetz des Grundlagenvertrags von Lissabon]]></title>
      <description><![CDATA[
<P><STRONG>Im Vorfeld der ersten Lesung im Deutschen Bundestag am 26. August informierten Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer und Emilia M&uuml;ller, Staatsministerin f&uuml;r Bundes- und Europaangelegenheiten, im Landtag &uuml;ber den aktuellen Stand der Beratungen zum neuen Begleitgesetz. Die Landtagsfraktionen begr&uuml;&szlig;ten mehrheitlich, dass die Beratungen &uuml;ber die verfassungskonforme Neufassung des Begleitgesetzes zum EU-Grundlagenvertrag von Lissabon z&uuml;gig voranschreiten. <BR><BR><BR><BR></STRONG></P>
<P><IMG src="/cps/rde/xbcr/landtag/dateien/090820_Sondersitzung_DSCF3478_cont.jpg">&nbsp;<STRONG>Sondersitzung:</STRONG> <STRONG>gro&szlig;e Resonanz im vollbesetzten Saal 3</STRONG></P>
<P><BR><BR>Eine Revision des Begleitgesetzes war notwendig geworden, nachdem das Bundesverfassungsgericht das bestehende Gesetz am 30. Juni 2009 f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt hatte, weil es Bundestag und Bundesrat keine hinreichenden Beteiligungsrechte bei Rechtsetzungen und Vertrags&auml;nderungen auf EU-Ebene einr&auml;umt.<BR><BR><STRONG></STRONG></P>
<P><STRONG>Chance f&uuml;r mehr B&uuml;rgern&auml;he in der Europapolitik</STRONG><BR>„Das Urteil bietet die einmalige Chance f&uuml;r mehr B&uuml;rgern&auml;he in der Europapolitik, zu einer besseren demokratischen Legitimation europ&auml;ischer Entscheidungen und zu einer besseren parlamentarischen Kontrolle europ&auml;ischer Entscheidungen&nbsp;durch den Bundestag und Bundesrat“, sagte Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer im Landtag. Aus Sicht der Staatsregierung w&uuml;rden die unmittelbaren Vorgaben des Urteils erf&uuml;llt. Der Ministerpr&auml;sident verwies dabei unter anderem auf die Normierung eines verbesserten Parlamentsvorbehalts.&nbsp;Offene Punkte sollen in den anstehenden Beratungen noch aufgegriffen werden. So setze sich Bayern insbesondere weiterhin f&uuml;r einen Entschlie&szlig;ungsantrag ein, der auch die Schaffung einer Kompetenzkontrollklage beinhalte. "Europapolitik bedeutet das Bohren dicker Bretter", so der Ministerpr&auml;sident <A href="http://www.csu-landtag.de/www/themen_2682.asp" target=_blank>mehr</A>...<BR><BR><BR>"Europa parlamentarisch st&auml;rken, kommunale Selbstverwaltung sichern, den Landtag beteiligen"&nbsp;─ unter dieser &Uuml;berschrift hatten sich CSU, FDP und SPD&nbsp;gemeinsam mit einem Dringlichkeitsantrag an die Staatsregierung gewandt, der mehrheitlich verabschiedet wurde. Gem&auml;&szlig; &sect;151 der Gesch&auml;ftsordnung des&nbsp;Landtags kann der federf&uuml;hrende Ausschuss - in diesem Fall der Ausschus f&uuml;r Bundes- und Europaangelegenheiten - in eilbed&uuml;rftigen Angelegenheiten, die den Bundesrat betreffen, anstelle der Vollversammlung entscheiden.<BR><BR><STRONG>Berliner Koalitionskompromiss</STRONG><BR>Der Landtag begr&uuml;&szlig;te in dem mehrheitlich getragenen Antrag den Berliner Koalitionskompromiss mit den L&auml;ndern zur „Lissabon-Gesetzgebung“. "Damit", so hei&szlig;t es in dem Beschluss,&nbsp;"wird dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts Rechnung getragen, die Mitwirkungsrechte von Bundestag und Bundesrat in der Europapolitik werden gest&auml;rkt und die Handlungsf&auml;higkeit der Bundesregierung in der EU bleibt gew&auml;hrleistet. <BR>Die Staatsregierung wurde aufgefordert, das Gesetzgebungsverfahren hinsichtlich der Begleitgesetze zur Ratifizierung des Vertrages von Lissabon z&uuml;gig zu unterst&uuml;tzen, damit das Ratifizierungsverfahren in dieser Legislaturperiode abgeschlossen wird."<BR><BR>Weiterhin forderte der Landtag die Staatsregierung auf, "sich im Lichte der durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts gest&auml;rkten Integrationsverantwortung von Bundestag und Bundesrat bei den laufenden Beratungen daf&uuml;r einzusetzen, dass entsprechend dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts<BR>─ bei allen zuk&uuml;nftigen Kompetenz&uuml;bertragungen Zustimmungsrechte f&uuml;r den Bundestag und f&uuml;r den Bundesrat vorgesehen werden,<BR>─ die Mitwirkungsrechte von Bundestag und Bundesrat gest&auml;rkt und gesetzlich verankert werden und<BR>─ die Belange der Kommunen bei der Daseinsvorsorge entsprechend dem Gesetzentwurf zur &Auml;nderung des Gesetzes &uuml;ber die Zusammenarbeit von Bundesregierung und Deutschem Bundestag in Angelegenheiten der Europ&auml;ischen Union ber&uuml;cksichtigt werden."<BR><BR><STRONG>Beteiligung des Landtags bei EU-Rechtsakten</STRONG><BR>Der Landtag forderte die Staatsregierung au&szlig;erdem auf, "baldm&ouml;glichst gemeinsam mit dem Landtag Vorschl&auml;ge zu erarbeiten, wie k&uuml;nftig eine Beteiligung des Landtags in Bezug auf das Abstimmungsverhalten der Vertreter der Staatsregierung im Bundesrat bei EU-Rechtsakten erfolgen soll" <A href="http://www.bayern.landtag.de/cps/rde/xchg/www/x/-/www1/441.htm/-/papp/Suche_Dokumente/http://www.bayern.landtag.de//www/dokumente.suche.maske.jsp?STATE=SHOW_MASK&DOKUMENT_REMOVE_FLAGS=true&DOKUMENT_TYPE=SIMPLE&TEST=&ERW_PLPR=&DOKUMENT_INTEGER_WAHLPERIODE=16&DOKUMENT_DOKUMENTNR=16%2F2028&DOKUMENT_SUCHBEGRIFFE=&DOKUMENT_DATE_DATE_FROM=20.05.2009&DOKUMENT_DATE_DATE_TO=20.08.2009&DOKUMENT_INTEGER_DATE_FLAG=2&DOKUMENT_BOOLEAN_VOLLTEXT=true&DOKUMENT_BOOLEAN_SCHLAGWORT=true&DOKUMENT_BOOLEAN_DRS=true&DOKUMENT_BOOLEAN_APR=false&DOKUMENT_BOOLEAN_PLPR=false&DOKUMENT_EINFACHE_SORTIERUNG=1&DOKUMENT_INTEGER_TREFFERANZAHL=10&BUTTONSCHLAGWORT=Suche+starten" target=_blank>mehr</A>...</P>
<P>&nbsp;</P>
<P>Die FW-Faktion und die Fraktion B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen hatten zur Neufassung des Begleitgesetzes jeweils eigene Dringlichkeitsantr&auml;ge eingereicht: <BR>Dringlichkeitsantrag der FW-Fraktion <A href="http://www.bayern.landtag.de/cps/rde/xchg/SID-0A033D45-06FBDB18/www/x/-/www1/441.htm/-/papp/Suche_Dokumente/http://www.bayern.landtag.de//www/dokumente.suche.maske.jsp?STATE=SHOW_MASK&DOKUMENT_REMOVE_FLAGS=true&DOKUMENT_TYPE=SIMPLE&TEST=&ERW_PLPR=&DOKUMENT_INTEGER_WAHLPERIODE=16&DOKUMENT_DOKUMENTNR=16%2F1852&DOKUMENT_SUCHBEGRIFFE=&DOKUMENT_DATE_DATE_FROM=20.05.2009&DOKUMENT_DATE_DATE_TO=20.08.2009&DOKUMENT_INTEGER_DATE_FLAG=2&DOKUMENT_BOOLEAN_VOLLTEXT=true&DOKUMENT_BOOLEAN_SCHLAGWORT=true&DOKUMENT_BOOLEAN_DRS=true&DOKUMENT_BOOLEAN_APR=false&DOKUMENT_BOOLEAN_PLPR=false&DOKUMENT_EINFACHE_SORTIERUNG=1&DOKUMENT_INTEGER_TREFFERANZAHL=10&BUTTONSCHLAGWORT=Suche+starten" target=_blank>mehr</A>...<BR>Dringlichkeitsantrag der Fraktion B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen <A href="http://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP16/Drucksachen/Basisdrucksachen/0000001000/0000001397.pdf" target=_blank>mehr</A>...<BR><EM>/kh</EM></P>
<P><STRONG></STRONG>&nbsp;</P>
<P>&nbsp;</P>
<P>&nbsp;</P>
<P>&nbsp;</P>
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[20.08.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Sondersitzung des Bayerischen Landtags zum EU-Begleitgesetz]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen. Der bayerische Landtag befasst sich am kommenden Donnerstag (20. August) in einer Sondersitzung mit dem Begleitgesetz zum Vertrag von Lissabon. Wie das Landtagsamt am Freitag in M&uuml;nchen mitteilte, findet dann eine gemeinsame Sitzung der Aussch&uuml;sse f&uuml;r Bundes- und Europaangelegenheiten sowie f&uuml;r Verfassung, Recht, Parlamentsfragen und Verbraucherschutz statt. Vor den Aussch&uuml;ssen werden Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer und Europaministerin Emilia M&uuml;ller (beide CSU) zum Entwurf des Begleitgesetzes Stellung nehmen. <BR><BR>Anlass f&uuml;r den kurzfristigen Termin ist die Beratung des Begleitgesetzes zum Vertrag von Lissabon im Bundestag. Die erste Lesung ist dort f&uuml;r den 26. August geplant. Das Bundesverfassungsgericht hatte Ende Juni entschieden, dass das Begleitgesetz nachgebessert werden muss. Die Mitwirkungsrechte von Bundestag und Bundesrat m&uuml;ssen demzufolge gest&auml;rkt werden.<BR><BR>Die Gr&uuml;nen-Fraktion im Landtag begr&uuml;&szlig;te die anberaumte Sondersitzung. Die Gr&uuml;nen fordern eine st&auml;rkere Einbindung der Landtage in europapolitische Entscheidungen. Wenn Seehofer &uuml;ber Bundestag und Bundesrat das Abstimmungsverhalten der Bundesregierung in europ&auml;ischen Fragen festklopfen wolle, m&uuml;sse er konsequenterweise auch bei Voten der Staatsregierung im Bundesrat vorher seinen eigenen Landtag einbinden, betonte der europapolitische Fraktionssprecher Martin Runge.<BR><BR>ddp/wca/kos<BR>160953 Aug 09</P>
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[16.08.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtag lockert Rauchverbot in Gastst&auml;tten - Volksbegehren &quot;F&uuml;r echten Nichtraucherschutz&quot; zul&auml;ssig]]></title>
      <description><![CDATA[
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">Seit 1. August darf in Bayern in kleineren Gastst&auml;tten und in Bierzelten wieder geraucht werden. Der Landtag beschloss am 15. Juli mit einem Gro&szlig;teil der Stimmen von CSU und FDP sowie einer Abgeordneten der Freien W&auml;hler einen Gesetzentwurf der Staatsregierung zur Lockerung des Nichtraucherschutzgesetzes.&nbsp;Dagegen richtet sich ein Volksbegehren der &Ouml;DP, das&nbsp;die Wiedereinf&uuml;hrung des strengen Rauchverbots zum Ziel hat. Das Innenministerium hat dieses Begehren "F&uuml;r echten Nichtraucherschutz" f&uuml;r zul&auml;ssig erkl&auml;rt.<BR><BR><STRONG>Beschluss des Plenums zur &Auml;nderung des Gesundheitsschutzgesetzes, Drucksache Nr. 16/1867 vom 15.07.2009 </STRONG><A href="http://www.bayern.landtag.de/cps/rde/xchg/SID-0A033D45-1AD36C1D/www/x/-/www1/441.htm/-/papp/Suche_Dokumente/http://www.bayern.landtag.de//www/dokumente.suche.maske.jsp?STATE=SHOW_MASK&DOKUMENT_REMOVE_FLAGS=true&DOKUMENT_TYPE=SIMPLE&TEST=&ERW_PLPR=&DOKUMENT_INTEGER_WAHLPERIODE=16&DOKUMENT_DOKUMENTNR=16%2F1867&DOKUMENT_SUCHBEGRIFFE=&DOKUMENT_DATE_DATE_FROM=20.04.2009&DOKUMENT_DATE_DATE_TO=20.07.2009&DOKUMENT_INTEGER_DATE_FLAG=2&DOKUMENT_BOOLEAN_VOLLTEXT=true&DOKUMENT_BOOLEAN_SCHLAGWORT=true&DOKUMENT_BOOLEAN_DRS=true&DOKUMENT_BOOLEAN_APR=false&DOKUMENT_BOOLEAN_PLPR=false&DOKUMENT_EINFACHE_SORTIERUNG=1&DOKUMENT_INTEGER_TREFFERANZAHL=10&BUTTONSCHLAGWORT=Suche+starten">mehr</A>...<BR><BR><STRONG>Informationen des Bayerischen Staatsministeriums f&uuml;r Umwelt und Gesundheit zum Gesundheitsschutzgesetz&nbsp;</STRONG><A href="http://www.stmugv.bayern.de/gesundheit/giba/rauchen/index.htm">mehr</A>...<BR><BR><STRONG>Informationen zum Volksbegehren "F&uuml;r echten Nichtraucherschutz!" </STRONG><A href="http://www.nichtraucherschutz-bayern.de/" target=_blank>mehr</A>...<BR>Das Bayerische Staatsministerium des Innern hat die Pr&uuml;fung des am 17. Juli 2009 eingereichten Antrags auf Zulassung eines Volksbegehrens "F&uuml;r echten Nichtraucherschutz!" abgeschlossen und dem Zulassungsantrag stattgegeben. Der Gegenstand des Volksbegehrens wird im Bayerischen Staatsanzeiger bekannt gegeben, ebenso die zweiw&ouml;chige Eintragungsfrist. Diese wird am Donnerstag,&nbsp;19. November 2009 beginnen und am Mittwoch,&nbsp;2. Dezember 2009 enden.<BR><BR>Das Volksbegehren hat Erfolg, wenn es von mindestens 10 Prozent der Stimmberechtigten (circa 930.000) unterst&uuml;tzt wird. Wird diese Zustimmung erreicht, muss sich der Landtag mit dem Volksbegehren befassen. <BR><BR>Falls das Parlament der Forderung nach einem versch&auml;rften Nichtraucherschutz zustimmt, w&auml;re das Gesetz. Lehnt der Landtag den mit dem Volksbegehren verfolgten Gesetzentwurf ab, wird eine Abstimmung aller B&uuml;rger per Volksentscheid notwendig <A href="/cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_5033.rss" target=_blank>mehr</A>...<BR><BR><BR><IMG src="/images/content/Nichtraucherschutz_41207066_web.jpg"></P>
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify"><BR><BR><BR><STRONG>Hintergrund:<BR>Debatte im Plenum am 15. Juli zur Novellierung des Gesundheitsschutzgesetzes (Quelle ddp):<BR></STRONG>Das beschlossene Gesetz erlaubt k&uuml;nftig wieder das Rauchen in Bierzelten, in kleinen, sogenannten &laquo;getr&auml;nkegepr&auml;gten&raquo; Gastst&auml;tten mit weniger als 75 Quadratmetern Fl&auml;che und in Nebenr&auml;umen von Gastst&auml;tten. Kinder und Jugendliche haben zu Gastst&auml;tten und Nebenr&auml;umen, in den geraucht wird, keinen Zutritt. Au&szlig;erdem erh&auml;lt das Gesundheitsministerium die M&ouml;glichkeit, Ausnahmegenehmigungen zu erteilen, wenn durch technische Ma&szlig;nahmen wie L&uuml;ftungen oder Filteranlagen vor dem Passivrauchen gesch&uuml;tzt wird. An allen &ouml;ffentlichen Orten gilt weiterhin ein striktes Rauchverbot.<BR><BR>Gesundheitsminister Markus S&ouml;der (CSU) betonte, dass sich das bislang geltende Gesetz als nicht praktikabel erwiesen habe und deshalb nachgebessert werden m&uuml;sse. "Die gro&szlig;e Zahl der Raucherclubs hat gezeigt, dass das bisherige Gesetz unterlaufen wurde." Ein Schlupfloch im bisherigen Gesetz, das die Entstehung der umstrittenen Raucherclubs bewirkt hatte, wird durch die &Auml;nderung geschlossen. Sie sind somit k&uuml;nftig nicht mehr erlaubt. <BR><BR>S&ouml;der betonte, das ge&auml;nderte Gesetz entspreche dem bayerischen Prinzip &laquo;Leben und leben lassen&raquo; und der Realit&auml;t. Der Minister zeigte sich &uuml;berzeigt, dass es deshalb von den B&uuml;rgern akzeptiert werde.<BR><BR>FDP-Fraktionsvize Andreas Fischer hob hervor, dass Raucher dank der &Auml;nderung nicht l&auml;nger wie "Auss&auml;tzige" auf die Stra&szlig;e oder auf die Toilette geschickt w&uuml;rden. Gleichzeitig bliebe der Nichtraucherschutz erhalten. Die FDP hatte im Koalitionsvertrag durchgesetzt, die bisher g&uuml;ltige Regelung zu &uuml;berarbeiten und den B&uuml;rgern mehr Entscheidungsfreiheit zu geben. <BR><BR>In der hitzigen Debatte warfen SPD und Gr&uuml;ne der CSU vor, den Gesundheitsschutz der Koalition mit der FDP zu opfern. Die SPD-Abgeordnete Kathrin Sonnenholzner wandte sich direkt an Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU): "Es ist eine Bankrotterkl&auml;rung, dass sie als ehemaliger Gesundheitsminister der Bundesrepublik den Gesundheitsschutz auf dem Altar der Koalitionsvereinbarung und einer falsch verstandenen Freiheit opfern."<BR><BR>Gr&uuml;nen-Gesundheitsexpertin Theresa Schopper kritisierte, dass durch die &Auml;nderung die Angestellten in der Gastronomie nicht mehr gesch&uuml;tzt w&uuml;rden. Die Gr&uuml;nen-Fraktion hatte einen eigenen Entwurf zur &Auml;nderung des Nichtraucherschutzgesetzes vorgelegt, der jedoch abgelehnt wurde.<BR><BR>Die Freien W&auml;hler hatten in einem Gesetzentwurf zwar ebenfalls f&uuml;r eine Lockerung des Rauchverbots pl&auml;diert, allerdings klarere und unb&uuml;rokratischere Regelungen gefordert. Auch dieser Entwurf wurde abgewiesen.<BR><BR>Der Landesvorsitzende der &ouml;dp, Bernhard Suttner, reagierte gelassen auf den Landtagsbeschluss. Die Partei sammelt zusammen mit mehreren Gesundheitsinitiativen Unterschriften f&uuml;r ein Volksbegehren "F&uuml;r echten Nichtraucherschutz". Suttner rechnet fest damit, dass das gelockerte Rauchverbot durch das Volksbegehren gekippt wird. Der Pr&auml;sident des Bayerischen Hotel- und Gastst&auml;ttenverbandes, Siegfried Gallus, forderte nach dem Hin und Her der vergangenen Jahre langfristige Rechtssicherheit f&uuml;r die Gastronomen. <BR><BR>(Quellen: Suttner und Gallus in Mitteilungen; alle anderen in M&uuml;nchen)<BR>ddp/wca/ple<BR>151359 Jul 09<BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[21.08.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Meister k&ouml;nnen k&uuml;nftig auch ohne Abitur studieren]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Meister k&ouml;nnen in Bayern k&uuml;nftig auch ohne Abitur studieren. Zudem m&uuml;ssen Familien, in denen zwei Kinder eine Hochschule besuchen, nur einmal die Studiengeb&uuml;hren von bis zu 500 Euro bezahlen. Das sind zwei Kernpunkte des neuen Hochschulrechts, das der Landtag am Mittwoch in M&uuml;nchen endg&uuml;ltig absegnete. Neu ist zudem, dass Hochschulen ihre Professoren k&uuml;nftig selbst berufen k&ouml;nnen - wenn auch zun&auml;chst nur auf Antrag und nur f&uuml;r eine gewisse Probephase. Bisher entscheidet der Wissenschaftsminister &uuml;ber Professorenberufungen. Ebenfalls neu ist, dass Studenten k&uuml;nftig &uuml;ber die Ergebnisse von Lehr-Evaluationen informiert werden sollen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>&laquo;Mit dem Gesetz verbessern wir den Hochschulzugang f&uuml;r Berufst&auml;tige, verfeinern die soziale Ausgestaltung der Studienbeitr&auml;ge und st&auml;rken die Autonomie der Hochschulen&raquo;, betonte Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP). Der Hochschulzugang f&uuml;r Meister solle helfen, dem Fachkr&auml;ftemangel entgegenzuwirken. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Berufst&auml;tige, die keinen Meisterabschluss haben, aber eine mindestens dreij&auml;hrige Berufspraxis in ihrer Branche vorweisen k&ouml;nnen, d&uuml;rfen k&uuml;nftig an Fachhochschulen studieren. Bei den Studiengeb&uuml;hren gilt unterdessen auch weiterhin die Regel, dass Familien mit drei oder mehr Kindern keinerlei Beitr&auml;ge zahlen m&uuml;ssen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Kritik auch aus den Reihen der CSU/FDP-Koalition gab es and der Regelung, dass Studenten k&uuml;nftig Bewertungen von Professoren zu Gesicht bekommen sollen. Der fr&uuml;here Wissenschaftsminister Thomas Goppel und Winfried Bausback (beide CSU) lehnten dies ab. Goppel warnte vor einer m&ouml;glichen &laquo;Hetzjagd&raquo; auf einzelne Professoren. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>dpa tt yyby z2 db<BR>lby 7370 <BR>011703 Jul 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[01.07.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtagsabgeordnete spenden Blut]]></title>
      <description><![CDATA[
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen - Zahlreiche Landtagsabgeordnete haben sich am Mittwoch anzapfen lassen: Sie spendeten am Rande der Plenarsitzung in M&uuml;nchen Blut. Unter den ersten Spendern waren Landtagsvizepr&auml;sident Reinhold Bocklet (CSU) und die Pr&auml;sidentin des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), Christa Prinzessin von Thurn und Taxis. Bocklet betonte, in Bayern w&uuml;rden t&auml;glich bis zu 2500 Blutkonserven ben&ouml;tigt, um bei Unf&auml;llen, Operationen oder schweren Erkrankungen Leben zu retten. &laquo;Wer Blut spendet, setzt sich f&uuml;r andere ein, praktiziert Solidarit&auml;t&raquo;, sagte er. Die BRK-Pr&auml;sidentin betonte, weil Blut nicht k&uuml;nstlich herstellbar sei, sei man dringend auf Spender angewiesen.&nbsp;<BR><BR></P>
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">&nbsp;lby 7413 <BR>dpa tt yyby db<BR>011759 Jul 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[01.07.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Homo-Ehe auch in Bayern k&uuml;nftig beim Standesamt]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Schwule und Lesben k&ouml;nnen in Bayern k&uuml;nftig auch beim Standesamt den Bund f&uuml;rs Leben schlie&szlig;en und nicht nur beim Notar. Der Landtag billigte am Mittwoch in M&uuml;nchen endg&uuml;ltig den entsprechenden Gesetzentwurf der Staatsregierung. Der Vorsto&szlig; war von der FDP ausgegangen, die sich damit in den Koalitionsverhandlungen mit der CSU im vergangenen Herbst durchgesetzt hatte. Die Neuregelung tritt am 1. August in Kraft. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der FDP-Rechtspolitiker Andreas Fischer betonte, Bayern bekomme damit &laquo;ein St&uuml;ck gelebter Toleranz zur&uuml;ck&raquo;. &laquo;Es gibt jetzt keine Hochzeit "zweiter Klasse" mehr&raquo;, sagte er laut Mitteilung. Die Gr&uuml;nen sprachen vom Ende eines &laquo;peinlichen Sonderwegs&raquo;. &laquo;Damit ist Bayern endlich auch ein bisschen normaler geworden&raquo;, sagte die gleichstellungspolitische Sprecherin der Gr&uuml;nen-Fraktion, Claudia Stamm.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7247<BR>dpa tt yyby n1 jb<BR>011441 Jul 09</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[01.07.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Gr&uuml;ne scheitern mit Forderung nach mehr Transparenz bei Staatshilfen]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Die bayerische Staatsregierung muss die Kriterien, nach denen sie Staatshilfen gew&auml;hrt, nicht offenlegen. Der Landtag lehnte einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag der Gr&uuml;nen mit den Stimmen von CSU und FDP am Mittwoch ab. Die Landtagsfraktion der Gr&uuml;nen hatte die Staatsregierung aufgefordert, ihre Richtlinien offen zu legen und zu berichten, in welchem Umfang bisherige Nothilfema&szlig;nahmen erfolgreich waren. </P>

<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Nach der Diskussion um die Soforthilfe f&uuml;r den insolventen F&uuml;rther Versandh&auml;ndler Quelle bem&auml;ngelten die Gr&uuml;nen, dass der Staatsregierung &laquo;ein klarer ordnungspolitischer Kompass&raquo; fehle. &laquo;Der Eiertanz um Quelle hat nur zu deutlich gemacht, dass Ministerpr&auml;sident Seehofer die Rolle des guten Onkels in der Spendierhose im Wahljahr n&auml;her liegt als der verantwortliche Umgang mit &ouml;ffentlichen Geldern&raquo;, kritisierte der wirtschaftspolitische Gr&uuml;nen-Experte Martin Runge. </P>

<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) wies den Vorwurf zur&uuml;ck: &laquo;Wir verstehen uns als Treuh&auml;nder der Steuerzahler und brauchen darin keine Nachhilfe - auch nicht aus Berlin.&raquo; Allerdings gab er zu, dass der Massekredit f&uuml;r Quelle aufgrund der besonderen Struktur bei Arcandor &laquo;ausnahmsweise&raquo; von einem Staat und nicht einer Bank gew&auml;hrt werden musste.</P>

<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Er verwies auf das Bankgeheimnis, demzufolge die Staatsregierung keine konkreten Informationen geben d&uuml;rfe. Die Kriterien f&uuml;r die Gew&auml;hrung von Staatshilfen h&auml;tten sich nicht ge&auml;ndert. Die Finanzhilfen k&auml;men allen Branchen zugute, Ausf&auml;lle seien keine bekannt, betonte Zeil. </P>

<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>DDP0735<BR>ddp/wca/pon<BR>011758 Jul 09</P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[01.07.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Haushaltsausschuss: Spielbank-Einnahmen gehen weiter zur&uuml;ck]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Der massive Einnahmen-R&uuml;ckgang bei den neun staatlichen Spielbanken in Bayern setzt sich weiter fort. In den ersten Monaten dieses Jahres seien die Spielertr&auml;ge nochmals um 17 Prozent zur&uuml;ckgegangen, sagte Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) am Mittwoch im Haushaltsausschuss des Landtags in M&uuml;nchen. Im vergangenen Jahr waren die Ertr&auml;ge um 28 Prozent eingebrochen. Als Ursache nannte Fahrenschon das strikte Rauchverbot im Freistaat. Er setzt darauf, dass die Einnahmen nach der Aufweichung des Gesetzes wieder ansteigen. Damit sollen auch Spielbanken die M&ouml;glichkeit bekommen, das Rauchen in abgetrennten R&auml;umen wieder zu erlauben. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Dem Freistaat Bayern geh&ouml;ren die Spielbanken in Garmisch-Partenkirchen, Bad Kissingen, Lindau, Bad Reichenhall, Bad Wiessee, Bad F&uuml;ssing, Bad K&ouml;tzting, Feuchtwangen sowie in Bad Steben. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Fahrenschon bekr&auml;ftigte in der Ausschusssitzung, der Freistaat werde auch in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise an &laquo;traditionsorientierten Beteiligungen&raquo; wie dem Hofbr&auml;uhaus in M&uuml;nchen festhalten. Der Gr&uuml;nen-Haushaltspolitiker Eike Hallitzky kritisierte derartige Beteiligungen dagegen als &laquo;sachlich nicht begr&uuml;ndbar&raquo;. </P>
<P align=justify><BR>lby 7078<BR>dpa tt yyby n1 sd<BR>241025 Jun 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[24.06.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Agrarausschuss: Landwirte sollen neue Gesch&auml;ftsfelder erschlie&szlig;en]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen - Agrarminister Helmut Brunner (CSU) hat die Bauern im Freistaat aufgerufen, neue Gesch&auml;ftsfelder zu erschlie&szlig;en. Ein zweites Standbein sei eine &laquo;Chance f&uuml;r viele Landwirte&raquo; und eine &laquo;M&ouml;glichkeit zur Existenzsicherung landwirtschaftlicher Betriebe&raquo;, sagte er am Mittwoch in seinem Bericht vor dem Landtags- Agrarausschuss. Etwa 30 Prozent der 118 000 landwirtschaftlichen Betriebe im Freistaat h&auml;tten bereits zus&auml;tzliche Gesch&auml;ftsfelder erschlossen. 7100 Betriebe in Bayern bieten &laquo;Urlaub auf dem Bauernhof&raquo; an, 5000 Betriebe verkaufen ihre Produkte direkt auf dem Hof und 1450 Betriebe produzieren Biogas. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Nach Angaben Brunners hat bei 84 Prozent der Bauernh&ouml;fe entweder der Landwirt oder die B&auml;uerin noch einen anderen Job. &laquo;Das reicht von stundenweiser Besch&auml;ftigung bis hin zur Vollzeitbesch&auml;ftigung&raquo;, sagte er. Der stellvertretende Vorsitzende des Agrarausschusses, Adi Sprinkart (Gr&uuml;ne), sprach von einer &laquo;Bankrotterkl&auml;rung&raquo; der bayerischen Agrarpolitik. &laquo;84 Prozent - das sind 100 000 Betriebe - brauchen ein Zusatzeinkommen, weil sie auf ihren H&ouml;fen nicht genug erwirtschaften k&ouml;nnen, um davon zu leben.&raquo; Landesb&auml;uerin Annemarie Biechl (CSU) sagte dagegen: &laquo;Jeder Selbstst&auml;ndige - und da geh&ouml;ren wir dazu - muss sich darum k&uuml;mmern, wie er seinen Betrieb am besten f&uuml;hren kann&raquo;.<BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Claudia Stamm von den Gr&uuml;nen kritisierte, dass vielen Bauern schlicht die Zeit fehle, neben ihrer landwirtschaftlichen T&auml;tigkeit auch noch Urlaub auf dem Bauernhof anzubieten. Die agrarpolitische Sprecherin der Freien W&auml;hler, Ulrike M&uuml;ller, sagte, ein zweites Standbein l&ouml;se nicht das Problem der niedrigen Preise f&uuml;r Agrarprodukte.<BR><BR><BR>lby 7129 br 7114 <BR>dpa bs yyby z2 sd<BR>241131 Jun 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[24.06.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtags-SPD fordert mehr Engagement f&uuml;r Ausbildungspl&auml;tze]]></title>
      <description><![CDATA[
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen - Die Landtags-SPD fordert von der Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft mehr Engagement zur Sicherung von Ausbildungspl&auml;tzen im Freistaat. &laquo;Es darf jetzt nicht zu einem R&uuml;ckgang von Ausbildungspl&auml;tzen kommen&raquo;, sagte SPD-Landtagsfraktionschef Franz Maget am Mittwoch in M&uuml;nchen. &laquo;Das ist das Gebot der Stunde.&raquo; Es m&uuml;sse sichergestellt werden, dass jeder Jugendliche das Recht auf einen Ausbildungsplatz bekomme. Gerade in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise d&uuml;rfe man die Jugend nicht im Stich lassen. Ein entsprechender Antrag der SPD-Landtagsfraktion soll nach Angaben Magets in K&uuml;rze im Parlament behandelt werden. <BR><BR>lby 7350<BR>dpa tt yyby n1 sd<BR>241532 Jun 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[24.06.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Wechsel an der Spitze des Innenausschusses: Joachim Hanisch (FW) neuer Vorsitzender]]></title>
      <description><![CDATA[Joachim Hanisch, Abgeordneter der FW-Fraktion, ist in der heutigen Sitzung des Ausschusses f&uuml;r Kommunale Fragen und Innere Sicherheit zum neuen Ausschuss-Vorsitzenden gew&auml;hlt worden. Die Mitglieder des Ausschusses votierten einstimmig f&uuml;r den 61-j&auml;hrigen Politiker aus der Oberpfalz. Die Wahl leitete Christian Mei&szlig;ner (CSU), stellvertretender Ausschussvorsitzender.<BR><BR>Joachim Hanisch tritt als Vorsitzender des Ausschusses die Nachfolge von Gabriele Pauli an, die am 17. Juni aus der Fraktion der Freien W&auml;hler ausgeschieden ist. F&uuml;r die FW-Fraktion r&uuml;ckte Bernhard Pohl in den Ausschuss nach. <EM>/kh </EM>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[24.06.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtag diskutiert &uuml;ber Fl&uuml;chtlingspolitik]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen - Staatsregierung und Opposition haben am Dienstag im Landtag in M&uuml;nchen &uuml;ber den Zustand von bayerischen Asylbewerber-Unterk&uuml;nften debattiert. Die Landtags-Gr&uuml;nen forderten bessere Zust&auml;nde in den Unterk&uuml;nften und brachten einen entsprechenden Gesetzentwurf in den Landtag ein. Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) warf dagegen dem &laquo;Gro&szlig;teil&raquo; derer, die sich lange in Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nften aufhielten, &laquo;Asylmissbrauch auf Kosten der Steuerzahler&raquo; vor. Wenn nur diejenigen Fl&uuml;chtlinge, die tats&auml;chlich Schutz br&auml;uchten, untergebracht werden m&uuml;ssten, &laquo;h&auml;tten wir &uuml;berhaupt kein Problem&raquo;, sagte sie. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Die Gr&uuml;nen-Sozialexpertin Renate Ackermann &uuml;bte scharfe Kritik an der Fl&uuml;chtlingsunterbringung in Bayern. &laquo;Diese Unterk&uuml;nfte machen physisch und psychisch krank&raquo;, sagte sie. Jeder Asylbewerber m&uuml;sse Anspruch auf mindestens acht Quadratmeter Wohnfl&auml;che haben. Der Gesetzentwurf sieht au&szlig;erdem vor, dass Asylbewerber h&ouml;chstens zw&ouml;lf Monate in einer Gemeinschaftseinrichtung verbringen sollen und sich sp&auml;testens danach selbst eine Wohnung suchen k&ouml;nnen. In Bayern gebe es Menschen, die bis zu 18 Jahre in Gemeinschaftsunterk&uuml;nften leben m&uuml;ssten, sagte Ackermann. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Bernhard Seidenath von der CSU warnte vor &laquo;Schnellsch&uuml;ssen bei Rechts&auml;nderungen&raquo;, r&auml;umte aber &laquo;Handlungsbedarf&raquo; ein. Eine &laquo;Abkehr vom Sachleistungssystem&raquo; lehnte er auch mit dem Hinweis auf entsprechende Bundesgesetzgebung entschieden ab. Die Gr&uuml;nen fordern, Fl&uuml;chtlinge nicht mit Essenspaketen zu versorgen, sondern ihnen daf&uuml;r Bargeld in die Hand zu dr&uuml;cken. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Brigitte Meyer vom Koalitionspartner FDP sagte, die bestehende Situation m&uuml;sse &laquo;&uuml;berpr&uuml;ft, &uuml;berdacht und unter dem Aspekt einer menschenw&uuml;rdigen Unterbringung neu geregelt&raquo; werden. Allerdings m&uuml;sse nicht alles per Gesetz neu geregelt werden. Freie W&auml;hler und SPD stimmten dem Gr&uuml;nen-Entwurf grunds&auml;tzlich zu, k&uuml;ndigten aber an, selbst entsprechende Entw&uuml;rfe einbringen zu wollen. Der Familien- und Sozialausschuss des Landtags soll jetzt &uuml;ber den Vorschlag der Gr&uuml;nen beraten.<BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>lby 7358<BR>dpa bs yyby z2 db<BR>231639 Jun 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[23.06.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4766.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Regierungserkl&auml;rung im Landtag: Haderthauer r&uuml;ckt von alter CSU-Familienpolitik ab]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer r&uuml;ckt von der alten CSU-Familienpolitik ab. &laquo;Familie ist nicht allein Privatsache&raquo;, sagte sie am Donnerstag in einer Regierungserkl&auml;rung im Landtag in M&uuml;nchen. Der Glaube, dass professionelle Erzieher alles besser machten, sei genauso falsch wie &laquo;eine &uuml;berkommene Idealisierung von Elternschaft&raquo;. &Uuml;ber Jahrzehnte hatte die CSU die Linie vertreten, dass Erziehung allein Elternsache sei. Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen m&uuml;ssten sich an den Lebensentw&uuml;rfen der Familien orientieren - nicht umgekehrt, sagte Haderthauer. Viele verschiedene Familienmodelle wie Patchwork- Familien geh&ouml;rten inzwischen zur Realit&auml;t. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Die CSU-Politikerin will darum den Ausbau der Kinderbetreuung forcieren, lehnt eine Allzust&auml;ndigkeit des Staates jedoch ab. &laquo;Genauso wie der Staat nicht der bessere Unternehmer ist, ist er auch nicht der bessere Vater.&raquo; Beim Ausbau der Kinderbetreuung will Haderthauer die Ziele des Bundes schneller erreichen als geplant. Schon im Jahr 2012 werde es in Bayern gen&uuml;gend Kita-Pl&auml;tze geben - ein Jahr, bevor es einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz gibt. Inzwischen w&uuml;rden 18 Prozent der bayerischen Kinder au&szlig;er Haus betreut, 2002 seien es nur 3,5 Prozent gewesen. Das bayerische Kinderbetreuungsgesetz nannte die CSU-Politikerin bundesweit vorbildlich.<BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Die Opposition kritisierte die Qualit&auml;t der bayerischen Betreuungspl&auml;tze und forderte bessere Ausbildung und bessere Arbeitsbedingungen f&uuml;r Erzieher. Die SPD warf Haderthauer vor, beim Ausbau der Kinderbetreuung nicht genug auf die Qualit&auml;t zu achten. Die fr&uuml;hkindliche Bildung spiele im Freistaat nur eine untergeordnete Rolle. Es sei ein &laquo;Armutszeugnis&raquo;, dass es in Bayern keine Professur f&uuml;r fr&uuml;hkindliche Bildung gebe. SPD-Fraktionsvize Johanna Werner- Muggendorfer sagte: &laquo;Es ist traurig, dass es in Deutschland mehr Lehrst&uuml;hle f&uuml;r Japanologie gibt als f&uuml;r fr&uuml;hkindliche Bildung.&raquo; <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Bayern gebe pro Kind deutlich weniger Geld aus als beispielsweise Berlin, sagte Werner-Muggendorfer. Zweij&auml;hrige w&uuml;rden in Kinderg&auml;rten in Gruppen von bis zu 25 &auml;lteren Kindern betreut. &laquo;Das ist der v&ouml;llig falsche Ansatz&raquo;, sagte sie. Die Gr&uuml;nen und die Freien W&auml;hler bem&auml;ngelten vor allem, dass Kinder in Bayern ein Armutsrisiko seien. Bei Familien ohne Kinder liege das Armutsrisiko durchschnittlich bei 8 Prozent, bei kinderreichen Familien dagegen bei bis zu 20 Prozent. Am st&auml;rksten gef&auml;hrdet seien Alleinerziehende. Ihr Risiko, zu verarmen, liege bei 25 bis 35 Prozent, sagte die Gr&uuml;nen- Familienexpertin Renate Ackermann. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>lby 7371<BR>dpa bs/ch yyby z2 tt<BR>181509 Jun 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[18.06.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4746.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Landtagsgr&uuml;ne wollen Auskunft &uuml;ber geheimes Atom-Gutachten]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Die Gr&uuml;nen haben von der Staatsregierung die Ver&ouml;ffentlichung eines Geheimgutachtens zu den Folgen m&ouml;glicher Terroranschl&auml;ge auf Atomkraftwerke gefordert. Nach der Untersuchung der L&auml;nderkommission Kerntechnik aus dem Jahr 2002 k&ouml;nnten drei deutsche Atomkraftwerke einer Terrorattacke mit einem Verkehrsflugzeug standhalten. Nach Angaben aus Regierungskreisen wurden bei der Studie jedoch &uuml;berhaupt nur die drei modernsten Kernkraftwerke untersucht, nicht die &auml;lteren Meiler. In einer neueren Studie der Gesellschaft f&uuml;r Reaktorsicherheit sei 2004 best&auml;tigt worden, dass die bayerischen Atomkraftwerke auch f&uuml;r Terroranschl&auml;ge ausgelegt seien.<BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Die Gr&uuml;nen dagegen verwiesen darauf, dass laut einem Vermerk des hessischen Umweltministeriums bei den anderen Kraftwerken im Falle &laquo;eines Aufpralls auf das Reaktorgeb&auml;ude mit schweren bis katastrophalen Freisetzungen radioaktiver Stoffe zu rechnen&raquo; sei. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Das dienst&auml;lteste bayerische Atomkraftwerk Isar 1, aber auch die Reaktoren in Grafenrheinfeld und Gundremmingen w&auml;ren im Falle eines Anschlags hochgradig gef&auml;hrdet, warnte der energiepolitische Sprecher Ludwig Hartmann. &laquo;Die Staatsregierung hat hier ganz offensichtlich versucht, unangenehme Untersuchungsergebnisse zu vertuschen und die Risiken von Terroranschl&auml;gen gegen Atomkraftwerke unter der Decke zu halten.&raquo; Das Umweltministerium verwies darauf, dass solche Studien aus Sicherheitsgr&uuml;nden grunds&auml;tzlich geheim gehalten werden. &laquo;Einzelheiten zu Schutzma&szlig;nahmen machen der Bund und alle L&auml;nder aus polizeilichen und sicherheitstechnischen Gr&uuml;nden nicht &ouml;ffentlich&raquo;, sagte eine Sprecherin. Die bayerischen Kernkraftwerke entspr&auml;chen hohen Sicherheitsstandards und w&uuml;rden laufend &uuml;berpr&uuml;ft. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>&laquo;Wir brauchen dringend Klarheit dar&uuml;ber, welches Gef&auml;hrdungspotenzial die f&uuml;nf Atomkraftwerke in Bayern f&uuml;r die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger wirklich darstellen&raquo;, verlangte der Gr&uuml;nen- Abgeordnete Hartmann. </P>
<P class=MLD align=justify>&nbsp;</P>
<P class=MLD align=justify>lby 7481 <BR>dpa ch yyby z2 db<BR>181640 Jun 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[18.06.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Innenausschuss: T&ouml;dliche Polizeisch&uuml;sse auf Eisenberg bleiben ein R&auml;tsel]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Auch Innenminister Joachim Herrmann (CSU) steht nach den t&ouml;dlichen Polizeisch&uuml;ssen auf den Regensburger Musikstudenten Tennessee Eisenberg vor einem R&auml;tsel. Er wolle den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft nicht vorgreifen und k&ouml;nne noch keine Bewertung abgeben, sagte Herrmann am Mittwoch im Innenausschuss des Landtags. &laquo;Aber die Art und Weise, in der der Polizeieinsatz eskalierte, ist auch f&uuml;r mich immer noch nicht begreifbar.&raquo; <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Der 24 Jahre alte Eisenberg war am Morgen des 30. April von der Polizei erschossen worden, nachdem er seinen Mitbewohner und anschlie&szlig;end die Beamten mit einem Messer bedroht hatte. Die Freien W&auml;hler sprachen von einer &laquo;Hinrichtung&raquo;. Der Innenminister sagte eine gr&uuml;ndliche Aufkl&auml;rung zu: &laquo;Da wird nichts vertuscht oder unter den Teppich gekehrt, da wird sauber ermittelt. Nach Herrmanns Angaben feuerten die Polizisten 16 Sch&uuml;sse ab, von denen 12 den Studenten trafen. Die 16 Sch&uuml;sse wurden nach Herrmanns Angaben aus zwei Waffen abgefeuert. Vermutlich feuerten zwei Beamte jeweils ein Magazin leer. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Die Polizisten sagten laut Herrmann aus, dass sie Eisenberg zuerst mit Pfefferspray und Schlagstock stoppen wollten. Die Beamten sollen den Pazifisten und Wehrdienstverweigerer auch gewarnt haben, dass sie schie&szlig;en w&uuml;rden. Nach Darstellung der beteiligten Beamten dr&auml;ngte Eisenberg einen Polizisten in eine Ecke des Treppenhauses und lie&szlig; sich durch nichts stoppen, bis sie das Feuer er&ouml;ffneten. Auch die Sch&uuml;sse h&auml;tten zun&auml;chst keine Wirkung gezeigt. Nach Angaben des Anwalts der Familie hat die Obduktion der Leiche aber keinerlei Hinweise auf Pfefferspray oder Stockschl&auml;ge ergeben. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>&laquo;Zw&ouml;lf Sch&uuml;sse, das ist eine Hinrichtung&raquo;, kritisierte der Freie W&auml;hler-Abgeordnete Joachim Hanisch. &laquo;Hier ist irgendetwas schief gelaufen&raquo;, sagte auch der FDP-Innenexperte Andres Fischer. Die Familie hat deshalb eine zweite Untersuchung der Leiche in Auftrag gegeben - &laquo;auch zu Gunsten der Polizisten&raquo;, wie Anwalt Thomas Tessereaux sagte. Damit solle ausgeschlossen werden, dass beim ersten Gutachten nichts &uuml;bersehen worden sei. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>N&auml;here Aufkl&auml;rung &uuml;ber die Sch&uuml;sse soll ein ballistisches Gutachten der Staatsanwaltschaft bringen, das nach Herrmanns Angaben in K&uuml;rze vorliegen soll. Die Gr&uuml;nen-Abgeordnete Susanna Tausendfreund sprach von &laquo;sehr, sehr vielen Fragezeichen&raquo;. So sollen mehrere Sch&uuml;sse Eisenberg von hinten getroffen haben. &laquo;Auff&auml;llig ist, wie es zu diesem Kugelhagel kommen konnte&raquo;, sagte Tausendfreund. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Die Landtagsabgeordneten sprachen der Familie partei&uuml;bergreifend ihr Beileid aus. Benedict Eisenberg, der Bruder des erschossenen Studenten, war aber mit Herrmanns Erkl&auml;rungen nicht zufrieden: &laquo;Im Grunde wurde ich &uuml;berhaupt nicht informiert&raquo;. Er sprach den Politikern aber Anerkennung aus, dass sie versucht h&auml;tten, sich in die Situation hineinzuf&uuml;hlen. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Landtagsvizepr&auml;sident Peter Paul Gantzer (SPD) forderte eine &Uuml;berpr&uuml;fung, ob die Polizei m&ouml;glicherweise zu schwache Munition verwendet, um einen Mann zu stoppen. Herrmann kritisierte Gantzers Vorsto&szlig; als &laquo;fast schon etwas makaber&raquo;. Widerspruch kam aber auch von Gantzers SPD-Kollege Harald Schneider, dem Chef der Gewerkschaft der Polizei in Bayern.<BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>lby 7383 <BR>dpa ch yyby db<BR>171618 Jun 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[17.06.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Innen- und Bildungsausschuss: Fu&szlig;ball-Verband kritisiert Regierung in Hooligan-Debatte]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - In der Debatte um die zunehmende Hooligan- Gewalt hat der Bayerische Fu&szlig;ball-Verband die Staatsregierung angegriffen. BFV-Pr&auml;sident Rainer Koch kritisierte am Mittwoch im Landtag mangelnde Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Fanprojekte. Der DFB und die Deutsche Fu&szlig;ball-Liga h&auml;tten ihre Zusch&uuml;sse auf bis zu 60 000 Euro pro Fanprojekt erh&ouml;ht. Die Gelder k&ouml;nnten aber gar nicht voll ausgegeben werden, weil die Staatsregierung ihren Anteil der Finanzierung nicht entsprechend gesteigert habe. &laquo;Ich finde dass sehr schade&raquo;, sagte Koch. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Die Fanprojekte sollen laut Vereinbarung zu exakt je einem Drittel von Land, Kommune und DFB bezahlt werden. Zahlt ein Partner freiwillig mehr, m&uuml;ssten die anderen nachziehen, um das zus&auml;tzliche Geld auch tats&auml;chlich ausgeben zu k&ouml;nnen. Allein in M&uuml;nchen entgingen dem Fanprojekt so 29 807 Euro im Jahr, kritisierte Koch. Zust&auml;ndig f&uuml;r die Zusch&uuml;sse ist das Kultusministerium. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ist der Forderung des BFV nicht abgeneigt. Es sei &laquo;w&uuml;nschenswert&raquo;, das Angebot ernsthaft zu bedenken, sagte er. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>DFB-Vertreter Helmut Spahn r&auml;umte bei der gemeinsamen Sitzung von Innen- und Bildungsausschuss ein, dass die Dritte Liga die Gewaltprobleme versch&auml;rft hat. In der Dritten Liga gebe es &laquo;17 Prozent Risikospiele&raquo;, in der Zweiten Liga nur zehn Prozent. &laquo;Was uns Sorge macht, dass sich zunehmend gewaltt&auml;tige Auseinandersetzungen aus den Stadien in das Umfeld und auf die Reisewege verlagern&raquo;, sagte Spahn. Die SPD beklagte, dass der Fu&szlig;ball die Bereitschaftspolizei mittlerweile knapp ein Drittel ihrer Einsatzzeit kostet. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Der SPD-Abgeordnete und Chef der Gewerkschaft der Polizei in Bayen, Harald Schneider, beklagte, dass &laquo;der Fu&szlig;ball die Eins&auml;tze der bayerischen Polizei dominiert&raquo;. Bei der Bereitschaftspolizei seien es mindestens 30 Prozent der Einsatzstunden. Ultra-Fans k&ouml;nnten auch durch Fanprojekte nicht mehr erreicht werden. &laquo;Die sind nicht bereit, mit der Polizei zu reden&raquo;, sagte Schneider. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>lby 7421 <BR>dpa ch yyby db<BR>171701 Jun 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[17.06.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Trauer um Siegfried M&ouml;slein: Der ehemalige Vizepr&auml;sident des Bayerischen Landtags verstarb im Alter von 81 Jahren]]></title>
      <description><![CDATA[<STRONG>Der Bayerische Landtag trauert um einen herausragenden Politiker: Siegfried M&ouml;slein, I. Vizepr&auml;sident a.D., ist in der Nacht zum Fronleichnamstag nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 81 Jahren verstorben.<BR><BR></STRONG>&nbsp;„Er war ein politisches Naturtalent.“ Mit diesen Worten w&uuml;rdigt Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm den oberfr&auml;nkischen CSU-Politiker, der von 1970 bis 1994 als Mitglied dem Landtag angeh&ouml;rte und dabei zuerst den Wahlkreis Oberfranken und dann 20 Jahre lang den Stimmkreis Coburg vertrat. Von 1978 bis 1986 war Siegfried M&ouml;slein stellvertretender Vorsitzender der CSU-Fraktion, von 1986 bis 1990 &uuml;bte er das Amt des I. Vizepr&auml;sidenten aus. „Er zeichnete sich durch Sachkunde, St&auml;rke des Arguments und rhetorisches Geschick aus. Seine &Uuml;berzeugungskraft war sp&uuml;rbar, seine Zuverl&auml;ssigkeit bekannt“, erinnert sich Barbara Stamm. Als Vizepr&auml;sident habe er mit nat&uuml;rlicher Autorit&auml;t f&uuml;r die Wahrung der parlamentarischen Spielregeln gesorgt.<BR><BR>Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm wird an der Trauerfeier am Freitag, 19. Juni 2009 in der Kirche Gro&szlig;heirath, Ringstra&szlig;e 11, teilnehmen und dabei eine Ansprache halten. Der Trauergottesdienst mit anschlie&szlig;ender Beerdigung beginnt um 13 Uhr.&nbsp;&nbsp; <EM>/kh<BR><BR></EM><STRONG>Informationen zum Lebenslauf </STRONG><A href="http://www.bayern.landtag.de/cps/rde/xchg/www/x/-/www1/abgeordnete_2614.htm/-/papp/Abgeordnete_ab1946/http://livesrv.bayern.landtag.de/lebenslauf_ehemalige/lebenslauf_555600003238.html">mehr</A>...]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[16.06.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[SPD warnt vor dramatischer Landflucht aus Oberfranken]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen - Die Landtags-SPD warnt vor einer dramatischen Abwanderung der Bev&ouml;lkerung aus Oberfranken und anderen Regionen Nord- und Ostbayerns. Die Verantwortung daf&uuml;r sieht SPD-Fraktionsvize Thomas Beyer in falscher Strukturpolitik der Staatsregierung. Nach einer Prognose des Landesamts f&uuml;r Statistik wird die Bev&ouml;lkerung in Oberfranken bis 2025 je nach Kommune um bis zu 15 Prozent schrumpfen, w&auml;hrend in Bayern insgesamt gut zwei Prozent mehr Menschen leben werden als heute. &laquo;Das ist nicht schicksalsgegeben, das sind die konkreten Folge bayerischer Politik&raquo;, sagte Beyer am Donnerstag in M&uuml;nchen.<BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Die gr&ouml;&szlig;ten Bev&ouml;lkerungsverluste wird laut Statistikprognose voraussichtlich der Kreis Wunsiedel mit einem Minus von 15,4 Prozent erleiden. Weniger Einwohner als heute werden aber voraussichtlich s&auml;mtliche Landkreise an der n&ouml;rdlichen Landesgrenze und mehrere Oberpf&auml;lzer Landkreise an der tschechischen Grenze haben. &laquo;Es gehen vor allem die Jungen weg&raquo;, sagte Beyer. &laquo;Das sind dramatische Zukunftslasten, die auf die Bev&ouml;lkerung zukommen.&raquo; <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>In den wirtschaftlich schw&auml;cheren Regionen sei die Lebenserwartung k&uuml;rzer, die Armutsquote und Arbeitslosigkeit h&ouml;her und das Bildungsniveau niedriger, sagte Beyer unter Verweis auf den Sozialbericht der Staatsregierung. Manch ein B&uuml;rgermeister in Nord- und Ostbayern habe Angst vor &laquo;Mecklenburger Verh&auml;ltnissen&raquo;. &laquo;Bayern ist ein reiches Land, darum ist die Armut so skandal&ouml;s, die dort herrscht.&raquo;<BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Beyer warf der Staatsregierung vor, in den vergangenen 20 Jahren vor allem die wirtschaftlich starken Regionen gef&ouml;rdert und die schw&auml;cheren Regionen vernachl&auml;ssigt zu haben. Die Politik der Staatsregierung sei f&uuml;r den Bayerischen Wald, den Oberpf&auml;lzer Wald und andere l&auml;ndliche Regionen &laquo;fatal falsch&raquo; gewesen, kritisierte Beyer.<BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>lby 7305 <BR>dpa ch yyby z2 jb<BR>281429 Mai 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.05.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Lockerung des Rauchverbots nimmt entscheidende H&uuml;rde]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen - Die umstrittene Lockerung des Rauchverbots in Bayern hat die entscheidende H&uuml;rde genommen. Der Gesundheitsausschuss des Landtags stimmte am Donnerstag dem Gesetzentwurf von CSU und FDP zu. Nach der Verabschiedung Mitte Juli soll das neue Gesetz am 1. August in Kraft treten, so dass das Rauchen in Bierzelten, Bierstuben und Nebenr&auml;umen gr&ouml;&szlig;erer Wirtsh&auml;user wieder offiziell erlaubt sein wird. Bei den Gesundheitspolitikern von CSU und FDP regt sich Widerstand, doch konnte die schwarz-gelbe Koalition einen Streit vermeiden.<BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Der FDP-Gesundheitsexperte Otto Bertermann lehnt die Lockerung ab und wurde deshalb bei der Sitzung nach Angaben aus Koalitionskreisen durch Landtags-Vizepr&auml;sident J&ouml;rg Rohde ersetzt. Begr&uuml;ndung war, der Mediziner Bertermann sei &laquo;verhindert&raquo;, wie die &laquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&raquo; (Donnerstag) berichtete. Der M&uuml;nchner CSU-Abgeordnete Thomas Zimmermann widerstand dem Druck und stimmte gegen den Regierungsentwurf. Zwei Nein-Stimmen von Schwarz-Gelb h&auml;tten wegen der knappen Mehrheitsverh&auml;ltnisse eine Niederlage im Ausschuss und damit eine Blamage f&uuml;r die Koalition bedeuten k&ouml;nnen. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>SPD und Gr&uuml;ne warfen der Regierung einen R&uuml;ckschritt im Gesundheitsschutz vor. Ein Hauptargument von CSU und FDP ist, dass das eigentlich geplante strenge Rauchverbot ohnehin nicht durchgesetzt werden konnte. &laquo;Es l&auml;sst sich nicht wegdiskutieren, dass wir in gewissen Bereichen eine Nichtvollziehbarkeit erlebt haben&raquo;, sagte der M&uuml;nchner Abgeordnete Markus Blume (CSU). F&uuml;r die FDP betonten ihr parlamentarischer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Tobias Thalhammer und Landtags-Vize Rohde, die FDP habe ihr Wahlversprechen gehalten. Beide argumentierten, die Entscheidung m&uuml;sse den B&uuml;rgern &uuml;berlassen bleiben. &laquo;Wir machen viele bayerische B&uuml;rger wieder zu gesetzeskonformen B&uuml;rgern&raquo;, sagte Rohde. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Die Opposition reagierte mit Spott: &laquo;Das ist die Kapitulation in dem Kampf, dass Rauchen der Gesundheit schadet&raquo;, sagte die Gr&uuml;nen- Landesvorsitzende Theresa Schopper zum Kurs der schwarz-gelben Koalition. Sie warf der CSU vor, nur entt&auml;uschte W&auml;hler wieder einfangen zu wollen. Die SPD-Abgeordnete Kathrin Sonnenholzner merkte an, sogar in Italien &laquo;mit seinen anarchischen Strukturen&raquo; sei ein striktes Rauchverbot problemlos durchgesetzt worden. &laquo;Wir lehnen den Gesetzentwurf der Staatsregierung ab, weil er einen R&uuml;ckschritt bedeutet und eine ungeheure B&uuml;rokratie mit sich bringt&raquo;, sagte Sonnenholzner.<BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Stein des Ansto&szlig;es ist auch, dass das Rauchen in Bierstuben und anderen kleinen Wirtsh&auml;usern nur dann erlaubt werden soll, wenn sie &laquo;getr&auml;nkegepr&auml;gt&raquo; sind. Bernhard Pohl von den Freien W&auml;hlern prophezeite eine Klageflut: &laquo;Sie k&ouml;nnen sich auf mehrere B&auml;nde mit Gerichtsentscheidungen einstellen, bis wir in drei, vier oder f&uuml;nf Jahren wissen, was getr&auml;nkegepr&auml;gt bedeutet.&raquo; Die Freien W&auml;hler (FW) sind aber selbst gespalten: Pohl forderte in einem eigenen Gesetzentwurf ebenfalls eine Lockerung. Der eigentlich zust&auml;ndige FW-Gesundheitsexperte Karl Vetter lehnte diesen Gesetzentwurf der eigenen Fraktion jedoch ab und blieb der Diskussion ebenfalls fern. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Der Gesundheitsausschuss ist beim Nichtraucherschutz federf&uuml;hrend, nun muss das Gesetz zur Mitberatung durch die &uuml;brigen Aussch&uuml;sse, bevor es Mitte Juli verabschiedet wird. Im Plenum ist die CSU/FDP-Mehrheit nach derzeitigem Stand nicht gef&auml;hrdet, da CSU und FDP zusammen 14 Stimmen Mehrheit haben. Es gibt bisher aber nur drei bekannte Rebellen bei CSU und FDP, die mit Nein stimmen wollen. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Die &Ouml;DP will nun ihr Volksbegehren gegen die Lockerung des Rauchverbots weiter vorantreiben. Die Nichtraucher-Initiative M&uuml;nchen zeigte Gesundheitsminister Markus S&ouml;der (CSU) bei der Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen I wegen &laquo;fahrl&auml;ssiger K&ouml;rperverletzung&raquo; an. S&ouml;der habe die Aufsichtsbeh&ouml;rden aufgefordert, bei Verst&ouml;&szlig;en gegen das noch geltende Rauchverbot in Festzelten keine Bu&szlig;gelder zu verh&auml;ngen. Dadurch w&uuml;rden hunderttausende B&uuml;rger dem &laquo;hochgiftigen Schadstoffgemisch Tabak ausgesetzt und gesch&auml;digt&raquo;, sagte Ernst-G&uuml;nther Krause, der Vorsitzende der Initiative. <BR><BR><BR>lby 7333 <BR>dpa ch yyby z2 uk<BR>281459 Mai 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.05.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Petri neuer Datenschutzbeauftragter in Bayern]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen - Der Landtag hat den Berliner Datensch&uuml;tzer Thomas Petri mit sehr gro&szlig;er Mehrheit zum neuen Datenschutzbeauftragten des Freistaats gew&auml;hlt. Der von der FDP vorgeschlagene Petri erhielt am Mittwoch 146 von 167 Stimmen, wie Landtags-Vizepr&auml;sidentin Christine Stahl (Gr&uuml;ne) bekanntgab. Sechs Abgeordnete stimmten gegen den parteilosen Juristen, f&uuml;nfzehn enthielten sich. Petri war fr&uuml;her stellvertretender Datenschutzbeauftragter in Berlin, er ist f&uuml;r sechs Jahre gew&auml;hlt. Der 1967 in Frankfurt geborene Petri ist Nachfolger von Karl Michael Betzl, der wegen seiner Verwicklung in die Liechtensteiner Steueraff&auml;re zur&uuml;ckgetreten war.<BR><BR>lby 7516<BR>dpa ch yyby n1 sd<BR>271818 Mai 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[27.05.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Schlagabtausch &uuml;ber Landwirtschaft im Landtag - Brunner fordert R&uuml;ckbesinnung auf Wert der Lebensmittel - Kritik der Opposition]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen&nbsp;- Die Probleme der Milchbauern haben im Landtag zu einem heftigen Schlagabtausch gef&uuml;hrt. Nach Ansicht von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) lassen sie sich nicht allein von der Politik l&ouml;sen. Brunner forderte am Mittwoch in M&uuml;nchen eine R&uuml;ckbesinnung auf den Wert der Lebensmittel. Die Opposition sprach von Lippenbekenntnissen. <BR><BR>Brunner sagte in einer Regierungserkl&auml;rung, Deutschland habe die niedrigsten Lebensmittelpreise in der EU. &laquo;Wir m&uuml;ssen uns auf den Wert unserer regionalen Produkte wieder mehr besinnen.&laquo; Man m&uuml;sse den Verbrauchern deutlich machen, dass diese mit regionalen Produkten nicht nur &raquo;h&ouml;chste Qualit&auml;t&laquo; bekommen, sondern auch Kulturlandschaften und Arbeitsplatze erhalten. Es gelte, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Landwirte ihre Einkommen &uuml;ber &laquo;ausk&ouml;mmliche Produktpreise&raquo; erzielen k&ouml;nnten. Die Politik alleine k&ouml;nne daf&uuml;r nicht sorgen. <BR><BR>Mit Blick auf die schwierige Lage der Milchbauern erneuerte Brunner seine Forderung nach einer EU-weiten Verringerung der Milchmenge um f&uuml;nf Prozent. Zudem k&uuml;ndigte er an, die Mittel f&uuml;r die Erschlie&szlig;ung neuer M&auml;rkte und f&uuml;r Produktinnovationen aufzustocken. &laquo;Bayern hilft, wo es kann&raquo;, sagte der Minister. Trotz der angespannten Situation h&auml;tten die Milchbauern heuer bereits ein F&ouml;rdervolumen von &uuml;ber 30 Millionen Euro f&uuml;r rund 350 neue Bauvorhaben beantragt. Zur St&auml;rkung der Liquidit&auml;t werde er ein Zinsverbilligungsprogramm f&uuml;r ein Darlehensvolumen von rund 100 Millionen Euro auflegen. <BR><BR>Neben 46 000 Milcherzeugern wirtschaften Ministeriumsangaben zufolge in Bayern derzeit rund 18 500 Schweinehalter, knapp 30 000 Ackerbaubetriebe, 6500 Gartenbaubetriebe und rund 6000 Winzer. Damit sei Bayern &laquo;Agrarland Nummer 1&raquo; in Deutschland - und m&uuml;sse das auch bleiben. Ein &laquo;Strukturbruch&raquo; h&auml;tte &laquo;hochdramatische Folgen&raquo; f&uuml;r den gesamten l&auml;ndlichen Raum, mahnte Brunner. &laquo;Nicht nur die Kulturlandschaft, auch das wirtschaftliche und soziale Gef&uuml;ge auf dem Land w&auml;ren ernsthaft in Gefahr.&raquo; <BR><BR>Die agrarpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Maria Noichl, warf Brunner vor, den Bauern viel &raquo;bunten Sand&laquo; ins Gesicht zu streuen. &raquo;Derzeit ist es so, dass nicht mehr Geld in der Landwirtschaft verdient wird, sondern an der Landwirtschaft.&laquo; Das werde die CSU &raquo;noch bitter bereuen&laquo;. <BR><BR>Der Fraktionsvorsitzende der Freien W&auml;hler, Hubert Aiwanger, kritisierte, die CSU steuere l&auml;ngst auf den freien Markt zu. In Wahrheit wolle diese den Ausstieg aus der Milchquote. Werde dem nicht gegengesteuert, gebe es in zehn Jahren &laquo;Milchkolchosen&raquo;, in denen die Bauern nichts zu sagen h&auml;tten. <BR><BR>Die FDP sprach sich f&uuml;r eine Deregulierung der Landwirtschaft aus. &laquo;Wir stehen zur Abschaffung der Milchquote&raquo;, sagte Thomas Dechant, Mitglied im Agrarausschuss. Der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses, Adi Sprinkart (Gr&uuml;ne), forderte eine flexible Milchmengensteuerung und mehr Marktmacht der Milchbauern. <BR><BR>(Quellen: alle in M&uuml;nchen)<BR>DDP0723<BR>ddp/qua/kos <BR>271714 Mai 09<BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[27.05.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtags-CSU bleibt bei enger Anlehnung an Bauernverband]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Ungeachtet der politischen Spaltung unter Bayerns Bauern bleibt die CSU bei ihrer engen Anlehnung an den Bauernverband. &laquo;Der Bauernverband ist unser Partner, ganz klar&raquo;, sagte CSU-Landtagsfraktionschef Georg Schmid am Dienstag in M&uuml;nchen. Der Bauernverband sei Ansprechpartner f&uuml;r alle Bereiche der Landwirtschaft. Schmid betonte gleichzeitig, dass die CSU auch mit den anderen Interessenverb&auml;nden der Bauern wie dem Bund deutscher Milchviehhalter (BDM) rede. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Bauernverbands-Pr&auml;sident Gerd Sonnleitner hat sich bei vielen bayerischen Milchbauern sehr unbeliebt gemacht, weil der Verband das f&uuml;r 2015 geplante Ende der Produktionsbeschr&auml;nkungen f&uuml;r Milch unterst&uuml;tzt. Die Streitigkeiten in der Bauernschaft hatten nach Wahlanalysen zur Folge, dass sich bei der Landtagswahl 2008 viele Bauern von der CSU abwandten und nicht zur Wahl gingen. &laquo;Es geht nicht um Wahlen&raquo;, beteuerte Schmid. Wenn es in der Landwirtschaft zu einem gro&szlig;en Strukturwandel komme, &laquo;h&auml;tten wir ein anderes Land&raquo;, warnte Schmid.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7239<BR>dpa ch yyby n1 jb<BR>261305 Mai 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[26.05.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtags-FDP f&uuml;r mehr Mut in der Schulpolitik]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Die FDP r&uuml;ttelt in der Bildungspolitik am Koalitionsvertrag mit der CSU und fordert mutigere Reformen. Die Bildungsexpertin Renate Will denkt bereits &ouml;ffentlich &uuml;ber eine Verl&auml;ngerung der Grundschulzeit auf f&uuml;nf Jahre nach, was die CSU bislang strikt ablehnt. Wenn die sogenannten &laquo;Gelenkklassen&raquo; im f&uuml;nften Jahrgang nicht funktionieren, sollte die Orientierungsklasse f&uuml;r die sp&auml;tere Schullaufbahn der Kinder an der Grundschule liegen, sagte Will am Dienstag in M&uuml;nchen. &laquo;Der Verbleib an den Grundschulen zur Orientierung w&auml;re die bessere L&ouml;sung.&raquo; Landtagsfraktionschef Thomas Hacker betonte: &laquo;Der Koalitionsvertrag ist die Grundlage unseres gemeinsamen Regierungshandelns, aber man darf darauf nicht stehenbleiben.&raquo;</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die FDP pl&auml;diert au&szlig;erdem f&uuml;r eine Lockerung der strikten Trennung in der Lehrerausbildung zwischen Volksschul-, Realschul- und Gymnasiallehrern. &laquo;Ich glaube, das ist nicht mehr zeitgem&auml;&szlig;&raquo;, sagte Will. &laquo;Es w&auml;re naheliegend, dass die Lehrer nicht schulartbezogen, sondern jahrgangsbezogen ausgebildet werden.&raquo; Hintergrund ist, dass die Volksschullehrer in Bayern vielerorts vor fast leeren B&auml;nken mit 20 oder weniger Kindern in einer Klasse unterrichten, w&auml;hrend an Gymnasien und Realschulen gro&szlig;e Klassen mit &uuml;ber 30 Sch&uuml;lern keine Ausnahme sind.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Den Hauptwiderstand gegen Reformen in der Schulpolitik sieht die FDP weder bei Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer noch bei Kultusminister Ludwig Spaenle (beide CSU), sondern im Beamtenapparat des Kultusministeriums. &laquo;Die Bev&ouml;lkerung, Landr&auml;te, Schulleiter sind viel weiter, als man denkt&raquo;, sagte Will. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die FDP forderte das Kultusministerium auf, m&ouml;glichst viele Kooperationsmodelle zwischen Real- und Hauptschulen zu genehmigen. &laquo;Wir m&ouml;chten, dass von 100 Antr&auml;gen 120 genehmigt werden&raquo;, scherzte Hacker.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7509<BR>br 7225 dpa ch yyby n1 jb sd<BR>261717 Mai 09 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[26.05.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Haushaltsausschuss: Fahrenschon will E.ON-Aktien nicht verkaufen]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) will das Haushaltsloch des Freistaats nicht mit dem Verkauf der letzten E.ON-Aktien des Freistaats stopfen. Diese Forderung der SPD &laquo;grenzt an die Verschleuderung von Staatsverm&ouml;gen&raquo;, sagte Fahrenschon am Dienstag vor einer Sitzung des Haushaltsausschusses im Landtag. Die Aktienkurse seien derzeit sehr niedrig. In diesem Jahr sei trotz der erwarteten Steuerausf&auml;lle in H&ouml;he von 800 Millionen Euro kein Nachtragshaushalt n&ouml;tig. De Koalitionspartner FDP rechnet damit, dass die Staatsregierung 2010 die E.ON-Aktien anzapfen muss. &laquo;Aktuell m&uuml;ssen wir dieses K&auml;stchen nicht aufmachen, aber im n&auml;chsten Jahr sieht es so aus&raquo;, sagte FDP-Haushaltsexperte Karsten Klein. Auch die Gr&uuml;nen lehnen zum jetzigen Zeitpunkt einen Verkauf der E.ON-Aktien ab.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Wegen der Konjunkturkrise wird Bayern heuer und im n&auml;chsten Jahr voraussichtlich 2,5 Milliarden Euro Steuern weniger einnehmen als urspr&uuml;nglich erwartet. Die SPD erwartet noch h&ouml;here Steuerausf&auml;lle und wirft Fahrenschon deshalb &laquo;Haushalts-Voodoo&raquo; vor. Die E.ON-Aktien des Freistaats sind nach SPD-Sch&auml;tzung derzeit etwa 650 Millionen Euro wert. Fahrenschon sagte, die SPD habe falsch gerechnet: &laquo;Wer eins und eins nicht zusammenz&auml;hlen kann, sollte sich mit Kampfbegriffen dieser Art zur&uuml;ckhalten.&raquo; Mit Voodoo habe er nichts am Hut. &laquo;Ich gehe sonntags in die Kirche.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Gr&uuml;nen-Haushaltsexperte Thomas M&uuml;tze sagte, der Verkauf der E.ON-Aktien mache derzeit keinen Sinn. &laquo;Ein Verkauf w&auml;re momentan ein Verlustgesch&auml;ft.&raquo; Ebenso wie die SPD fordern auch die Gr&uuml;nen einen Nachtragshaushalt vor der Bundestagswahl im Herbst. Er rechne im Verlauf des Jahres mit weiteren Steuereinbr&uuml;chen. &laquo;Wir werden gezwungen sein, Schulden zu machen. Da sollte Fahrenschon so ehrlich sein, das auch vor der Bundestagswahl zuzugeben.&raquo; Der Finanzminister will hingegen die n&auml;chste Steuersch&auml;tzung im November abwarten, bevor er &uuml;ber neue Schulden entscheidet. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7539<BR>dpa ch yyby z2 sd<BR>261755 Mai 09 </P>
<P align=justify><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[26.05.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Innenausschuss: Herrmann wegen Verfassungsschutzbericht unter Beschuss]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ist wegen der Beobachtung einer linken M&uuml;nchner Antifa-Initiative durch den Verfassungsschutz unter Beschuss geraten. SPD und Gr&uuml;ne warfen Herrmann am Mittwoch im Innenausschuss des Landtags vor, den Kampf gegen Rechts zu behindern und zu diskreditieren. Stein des Ansto&szlig;es ist der Verein a.i.d.a (Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle). Nach Meinung von SPD und Gr&uuml;nen leistet der Verein wertvolle Aufkl&auml;rungsarbeit zum Rechtsextremismus. Der Verein arbeitete bisher in der Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus mit und wurde unter anderem von der Stadt M&uuml;nchen f&uuml;r sein Engagement ausgezeichnet. Auf Druck des Innenministeriums wurde a.i.d.a jedoch aus der Koordinierungsstelle ausgeschlossen. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>&laquo;Das ist unseri&ouml;s und verantwortungslos&raquo;, sagte die SPD- Abgeordnete Helga Schmitt-Bussinger. Die beiden Oppositionsparteien halten die Anschuldigungen gegen den Verein f&uuml;r grundlos. Die Gr&uuml;nen- Abgeordnete Susanna Tausendfreund warf dem Verfassungsschutz vor, weit &uuml;ber das Ziel hinauszuschie&szlig;en: &laquo;Selbst Klimasch&uuml;tzer werden aufgef&uuml;hrt als potenzielle Linksextremisten.&raquo; <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Die Vertreter des Verfassungsschutzes hingegen argumentierten bei der Sitzung, in der Spitze des Vereins seien drei seit Jahrzehnten bekannte Linksextremisten aktiv. Innenminister Herrmann verteidigte sich gegen den Vorwurf, die Anschuldigungen gegen a.i.d.a seien grundlos. &laquo;Das ist ein Bericht und kein Fantasieroman&raquo;, sagte der CSU-Politiker.<BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>lby 7355<BR>dpa ch yyby z2 sd <BR>131508 Mai 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[13.05.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[FDP fordert bessere Behandlung f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen - Die Landtags-FDP fordert eine bessere Behandlung von Fl&uuml;chtlingen im Freistaat. Sozialexpertin Brigitte Meyer pl&auml;dierte am Mittwoch vor allem daf&uuml;r, die zwangsweise Unterbringung in Gemeinschaftsunterk&uuml;nften zu lockern. Vor allem alleinerziehende oder alleinstehende Frauen, behinderte, kranke oder traumatisierte Asylbewerber sollten sich eine eigene Wohnung suchen d&uuml;rfen. &laquo;Das ist auch eine Frage der Menschenw&uuml;rde&raquo;, sagte Meyer. Die FDP setzt sich au&szlig;erdem daf&uuml;r ein, einen entscheidenden Satz in der Asyl-Durchf&uuml;hrungsverordnung zu streichen: Dort hei&szlig;t es, dass die Unterbringung die Bereitschaft der Fl&uuml;chtlinge zur R&uuml;ckkehr in ihr Heimatland f&ouml;rdern soll. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Nach Ansicht der Kritiker ist das geradezu eine Aufforderung an die &ouml;rtlichen Beh&ouml;rden, Fl&uuml;chtlinge sch&auml;big unterzubringen. Bei einer Anh&ouml;rung im Landtag hatten Experten katastrophale Zust&auml;nde in einigen bayerischen Fl&uuml;chtlingsheimen angeprangert. &laquo;Die Unterbringung muss auf jeden Fall menschenw&uuml;rdig sein&raquo;, sagte Meyer. Sie forderte strengere Kontrollen, ob die Gemeinschaftsunterk&uuml;nfte die europ&auml;ischen Vorgaben erf&uuml;llen. Die Chefin des Sozialausschusses im Landtag sprach sich aber nicht grunds&auml;tzlich gegen Gemeinschaftsunterk&uuml;nfte aus. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Einige Unterk&uuml;nfte - etwa in Augsburg - seien &laquo;absolut in Ordnung&raquo;. Die FDP will nun mit dem Koalitionspartner CSU verhandeln. In der CSU wird derzeit zwischen Sozial- und Innenpolitikern verhandelt. Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) will die Unterbringung ebenfalls verbessern, st&ouml;&szlig;t aber auf Widerstand gegen eine &Auml;nderung der Asylpolitik. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>lby 7272<BR>M&uuml;nchen dpa ch yyby n1 sd <BR>131338 Mai 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[13.05.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landwirtschaftsausschuss: Mehr Zusch&uuml;sse f&uuml;r Bergbauern]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen - Bergbauern und Landwirte in anderen schwer zu bewirtschaftenden Regionen erhalten in den n&auml;chsten Jahren leicht h&ouml;here Zusch&uuml;sse. Agrarminister Helmut Brunner (CSU) will von 2010 bis 2013 insgesamt 127 Millionen Euro EU-Subventionen gezielt zur F&ouml;rderung der Wettbewerbsf&auml;higkeit der bayerischen Bauern verwenden. Davon sollen 78 Millionen Euro f&uuml;r die Aufstockung der &laquo;Ausgleichszulage in benachteiligten Gebieten&raquo; verwendet werden. 29 Millionen Euro gehen in die Investitionsf&ouml;rderung. Die restlichen 20 Millionen Euro will Brunner in die Verbesserung der Biodiversit&auml;t und des Wassermanagements stecken. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>lby 7291 <BR>dpa ch yyby n1 sd <BR>131357 Mai 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[13.05.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4519.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[CSU und FDP entsch&auml;rfen Versammlungsrecht]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen - Demonstrieren in Bayern wird einfacher: Auf Druck von Bundesverfassungsgericht und ihrem Koalitionspartner FDP hat die CSU einer Lockerung des im vergangenen Jahr verabschiedeten Versammlungsrechts zugestimmt. Beide Parteien haben das Gesetz in mehreren zentralen Punkten ge&auml;ndert: Die Androhung von Bu&szlig;geldern bei Verst&ouml;&szlig;en wird gestrichen, wie beide Landtagsfraktionen am Dienstag in M&uuml;nchen mitteilten. Au&szlig;erdem wird die Anmeldung einer Kundgebung erleichtert und die Anmeldefrist von 72 Stunden auf 2 Werktage verk&uuml;rzt.<BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>FDP-Innenexperte Andreas Fischer sprach von einem &laquo;Tag der Freude f&uuml;r die B&uuml;rgerrechte&raquo;. Nicht durchgesetzt haben sich die Liberalen dagegen mit ihrer Forderung nach einem Verzicht auf Online- Durchsuchungen. Das kritisierten die Gr&uuml;nen, die einen Verzicht auf jedwede Form der Online-Durchsuchung forderten. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Die CSU r&auml;umte ein, dass ihr die Nachbesserung des Gesetzes schwer f&auml;llt. In einer Koalition m&uuml;sse man Kompromisse schlie&szlig;en, &laquo;die einem nicht immer gefallen&raquo;, sagte die christsoziale Verfassungsexpertin Petra Guttenberger. Das k&uuml;nftige Bayern-Gesetz f&auml;llt sogar liberaler aus als das Bundesversammlungsrecht. So ist der Versammlungsleiter nicht mehr daf&uuml;r verantwortlich, dass die Veranstaltung friedlich bleibt. Und die H&uuml;rden f&uuml;r die Polizei werden erh&ouml;ht. Die Polizei darf nicht mehr ohne Grund &Uuml;bersichtsaufnahmen der Demonstranten machen, sondern nur noch bei Verdacht auf konkrete Straftaten. Auch darf die Polizei Demonstranten nicht mehr heimlich auf Video filmen, sondern nur noch offen. &laquo;Wir wollen ein Gesetz, das Versammlungen erm&ouml;glicht und nicht verhindert&raquo;, sagte Fischer. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Das Bundesverfassungsgericht hatte auf Klage von SPD, FDP, Gr&uuml;nen und anderen in einer einstweiligen Anordnung Teile des Gesetzes au&szlig;er Kraft gesetzt und die Staatsregierung ermahnt, das Gesetz d&uuml;rfe die B&uuml;rger nicht einsch&uuml;chtern. Die SPD wertete die Neuregelung als vollen Erfolg. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sei blamiert, sagte SPD-Rechtspolitiker Horst Arnold. Die Gr&uuml;nen sprachen von der &laquo;Quittung f&uuml;r die unertr&auml;gliche Arroganz, mit der der Innenminister jede Kritik am bislang geltenden Gesetz hat abprallen lassen&raquo;. Die Gr&uuml;nen-Rechtspolitikerin forderte eine noch weitergehende Lockerung. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Die Verhandlungen zwischen CSU und FDP &uuml;ber die Lockerung des Gesetzes liefen ohne Streit ab. Beide Seiten wollen nicht nachtreten. Die CSU hatte die FDP vor der Landtagswahl noch als &laquo;Sicherheitsrisiko&raquo; bezeichnet. Davon wollte CSU-Innenexperte Christian Mei&szlig;ner jetzt aber nichts mehr wissen. &laquo;Liebevoll, aber hart&raquo;, sagte Mei&szlig;ner &uuml;ber die Verhandlungen. Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer betonte ebenfalls, die Koalition laufe &laquo;sehr, sehr gut&raquo;. Innenminister Herrmann betonte, er k&ouml;nne mit dem Kompromiss gut leben. &laquo;Ich sehe da keine gro&szlig;en Probleme.&raquo; Herrmann hob hervor, dass auch k&uuml;nftig Nazi-Versammlungen verboten werden k&ouml;nnen. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Bei den Online-Durchsuchungen einigten sich CSU und FDP zwar ebenfalls auf Einschr&auml;nkungen, doch nicht auf ein Verbot. Auch k&uuml;nftig kann die Polizei bei Verdacht auf organisierte Kriminalit&auml;t oder Terrorismus heimlich Computer ausforschen. Allerdings darf die Polizei nicht mehr heimlich in Wohnungen eindringen, um Spionage- Software zu installieren. Herrmann betonte, dass es im vergangenen Jahr keinen einzigen Fall einer Online-Durchsuchung oder &laquo;akustische Wohnraum&uuml;berwachung&raquo; durch den Verfassungsschutzes gegeben habe. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Die Landtags-Gr&uuml;nen warfen der FDP bei der Online-Durchsuchung fehlendes Durchsetzungsverm&ouml;gen vor. &laquo;Wir lehnen die heimliche Ausforschung privater Computer durch die Polizei und den Verfassungsschutz ohne Wenn und Aber ab&raquo;, sagte die innenpolitische Sprecherin Susanna Tausendfreund. Diese Auffassung habe eigentlich auch die FDP immer wieder vertreten, sich aber nicht durchgesetzt. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>lby 7287<BR>dpa ch yyby z2 pw<BR>121502 Mai 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[12.05.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4515.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Bayerische Gr&uuml;ne reichen Gesetzentwurf zu Nichtraucherschutz ein]]></title>
      <description><![CDATA[
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen&nbsp;- Die bayerische Landtagsfraktion der Gr&uuml;nen hat am Donnerstag einen Gegengesetzentwurf zur geplanten Lockerung des Nichtraucherschutzes durch die Landesregierung eingereicht. Der Entwurf sehe vor, die derzeit geltende Regelung eines generellen Rauchverbots in der Gastronomie beizubehalten und zus&auml;tzlich sogenannte Raucherclubs zu verbieten, teilte die Fraktion in M&uuml;nchen mit.<BR><BR>&laquo;Mit unserem Gesetzentwurf haben CSU und FDP jetzt die M&ouml;glichkeit, endlich einen konsequenten Nichtraucherschutz umzusetzen&raquo;, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Gr&uuml;nen, Theresa Schopper. Damit k&ouml;nne sie dem Ende April von der bayerischen &Ouml;DP auf den Weg gebrachten Volksbegehren zur Beibehaltung des Nichtraucherschutzes zuvorkommen. <BR><BR>DDP0443<BR>ddp/pr&ouml;/iha<BR>071307 Mai 09<BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[07.05.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[FDP bremst CSU im Landtag aus - Zwist um Strafen f&uuml;r Randalierer]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen - Die FDP hat ihren Koalitionspartner CSU bei der Forderung nach h&auml;rteren Strafen f&uuml;r Randalierer ausgebremst. Die Liberalen verhinderten nach Angaben informierter Kreise im Landtag einen Dringlichkeitsantrag der CSU, der h&ouml;here Strafen f&uuml;r Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte forderte. Im Gegenzug verhinderte die CSU dann einen Dringlichkeitsantrag der FDP, der f&uuml;r leichteren Zugang zur privaten Krankenversicherung pl&auml;diert. Die Kontrahenten versicherten am Donnerstag, der Koalitionsfriede sei keinesfalls in Gefahr.<BR><BR></P>
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">Nach den Berliner Mai-Krawallen mit 400 verletzten Polizisten fordert Innenminister Joachim Herrmann (CSU), die H&ouml;chststrafe f&uuml;r Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte im Paragrafen 113 des Strafgesetzbuchs von zwei auf drei Jahre zu erh&ouml;hen. Das passt jedoch den Liberalen nicht: Auch die FDP sei f&uuml;r besseren Schutz der Polizei, sagte Fraktionsvize Andreas Fischer. &laquo;Aber so etwas will &uuml;berlegt sein und kann nicht en passant in einem Dringlichkeitsantrag behandelt werden.&raquo; Die FDP war leicht verstimmt, dass die CSU ihrerseits den liberalen Antrag blockierte. <BR><BR></P>
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">&laquo;Wegen eines Antrags ist der Friede niemals gef&auml;hrdet&raquo;, versicherte anschlie&szlig;end CSU-Fraktionschef Georg Schmid. &laquo;Die beiden Fraktionen haben einvernehmlich andere Priorit&auml;ten gesetzt&raquo;, scherzte Landtags-Vizepr&auml;sident J&ouml;rg Rohde (FDP). Nachdem die FDP den Antrag zur Sicherheitspolitik verhindert hatte, blieb der CSU f&uuml;r ihren Dringlichkeitsantrag des Tages nur noch &laquo;verbessertes Kormoranmanagement&raquo;. Zum Schutz der Fischer am Chiemsee und anderen Seen sollen die Beh&ouml;rden schnellere Abschussgenehmigungen erteilen als bisher.<BR><BR></P>
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">lby 7218<BR>dpa ch yyby n1 sd<BR>071241 Mai 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[07.05.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Regierungserkl&auml;rung im Landtag: Bayern hofft auf mehr Einfluss in S&uuml;dosteuropa]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen - Die Staatsregierung hofft auf wachsenden Einfluss Bayerns in S&uuml;dosteuropa. Die Donau-Initiative solle der traditionell engen Zusammenarbeit mit den s&uuml;dosteurop&auml;ischen L&auml;ndern einen neuen Impuls geben, sagte Europaministerin Emilia M&uuml;ller (CSU) am Donnerstag bei einer Regierungserkl&auml;rung im Landtag. Damit werde Bayerns Rolle im Donauraum gest&auml;rkt. Die Donau sei &laquo;eine zentrale Entwicklungsachse des neuen Europa&raquo;, sagte M&uuml;ller. Die EU m&uuml;sse dem Donauraum mit seinen zehn Anrainerstaaten genauso hohe Priorit&auml;t einr&auml;umen wie dem Mittelmeer und der Partnerschaft mit den osteurop&auml;ischen L&auml;ndern. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>M&uuml;ller stellte heraus, dass Bayern &laquo;wirtschaftlich enorm von dem vergr&ouml;&szlig;erten Europa profitiert&raquo;. Die bayerischen Exporte in die zehn neuen EU-L&auml;nder seien seit 2004 um 65 Prozent gestiegen. Die transeurop&auml;ischen Verkehrsnetze m&uuml;ssten mit hoher Priorit&auml;t ausgebaut werden. M&uuml;ller lehnte aber Finanzhilfen Deutschland f&uuml;r von der globalen Rezession angeschlagene osteurop&auml;ische L&auml;nder ab. Auch eine schnelle Aufnahme weiterer EU-Staaten in die Euro-Zone lehnte die CSU-Politikerin ab.<BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>M&uuml;ller sprach sich f&uuml;r eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle der EU bei der Bew&auml;ltigung gro&szlig;er Herausforderungen wie der weltweiten Wirtschaftskrise aus. Notwendig seien europ&auml;ische L&ouml;sungen in der Umwelt- und Klimapolitik. &laquo;In der Au&szlig;enpolitik muss Europa eine st&auml;rkere Rolle im globalen Kontext &uuml;bernehmen&raquo;, sagte M&uuml;ller. Gleichzeitig soll sich die EU aber weniger in das Alltagsleben ihrer B&uuml;rger einmischen. &laquo;Mehr Europa im Gro&szlig;en, weniger im Kleinen&raquo;, sagte M&uuml;ller. &laquo;Was die B&uuml;rger st&ouml;rt, ist &uuml;bertriebene Regulierung und b&uuml;rokratische Vorgaben aus Br&uuml;ssel.&raquo; <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Die SPD forderte Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU) auf, das Verh&auml;ltnis zu Tschechien zu verbessern. Die vom fr&uuml;heren Ministerpr&auml;sidenten Edmund Stoiber verantwortete &laquo;Eiszeit&raquo; im Verh&auml;ltnis zu Tschechien m&uuml;sse beendet werden, forderte der europapolitische Sprecher Linus F&ouml;rster. Prag ist wegen des Streits um die Vertreibung der Sudetendeutschen die einzige Hauptstadt eines Nachbarstaat Bayerns, die noch nie ein bayerischer Ministerpr&auml;sident in offizieller Funktion besucht hat. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>lby 7101 <BR>dpa ch yyby n1 sd<BR>071002 Mai 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[07.05.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtags-Gr&uuml;ne kritisieren Gesundheitsbedingungen f&uuml;r Erzieherinnen]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen - Anl&auml;sslich des Warnstreiks in Kinderg&auml;rten und anderen Erziehungs- oder Sozialeinrichtungen haben die Gr&uuml;nen im bayerischen Landtag die schlechten Gesundheitsbedingungen f&uuml;r Erzieherinnen im Freistaat kritisiert. Durch das Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG) seien die Bedingungen in Bayern besonders schlecht, sagte Gr&uuml;nen-Sozialexpertin Renate Ackermann, am Mittwoch in M&uuml;nchen.<BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Zu gro&szlig;e Gruppen, Elterngespr&auml;che und die Vorbereitung sorgten f&uuml;r permanenten Stress. &laquo;Es werden Leistungen verlangt, die nicht leistbar sind&raquo;, sagte Ackermann. Die Gr&uuml;nen forderten die Staatsregierung daher auf, das BayKiBiG zu &auml;ndern, um die &laquo;unzumutbaren Arbeitsbedingungen&raquo; f&uuml;r die bayerischen Erzieherinnen und Erzieher zu &auml;ndern. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Zu dem bundesweiten Warnstreik der Besch&auml;ftigten in Sozial- und Erziehungsberufe hatte die Dienstleistungsgesellschaft ver.di aufgerufen. Grund f&uuml;r den Streik am Mittwoch sei die Weigerung der Arbeitgeber, in Verhandlungen &uuml;ber einen Tarifvertrag zur betrieblichen Gesundheitsf&ouml;rderung zu treten, teilte ver.di mit. <BR><BR><BR>DDP0429 <BR>ddp/wik/muc<BR>061310 Mai 09<BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[06.05.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Finnische Sch&uuml;tzenhilfe f&uuml;r SPD in Bildungspolitik]]></title>
      <description><![CDATA[
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen - Die bayerische SPD erh&auml;lt in der Bildungspolitik Sch&uuml;tzenhilfe vom PISA-Spitzenreiter Finnland. Der deutschst&auml;mmige Bildungsexperte und Ministerialbeamte Rainer Domisch mahnte am Mittwoch eine Abschaffung des in Deutschland &uuml;blichen dreigliedrigen Schulwesens an. Die fr&uuml;he Aufteilung der Kinder nach der vierten Klasse sei ein &laquo;menschenunw&uuml;rdiger Akt&raquo; und werde den unterschiedlichen Begabungen der Kinder nicht gerecht, sagte Domisch, der in der finnischen Schulbeh&ouml;rde f&uuml;r die Schulentwicklung zust&auml;ndig ist. Die Aufteilung der Sch&uuml;ler sei in den meisten L&auml;ndern nicht mehr &uuml;blich.<BR><BR>In Finnland gehen alle Kinder in den ersten neun Jahren in eine gemeinsame Schule. In Internationalen Bildungsstudien liegt Finnland regelm&auml;&szlig;ig an der Spitze. Ein Niveauverlust sei durch die Gemeinschaftsschule nicht eingetreten, sagte Domisch. &laquo;Dadurch, dass man so fr&uuml;h trennt, wirft man zu viele Begabungen weg oder beachtet sie nicht&raquo;, sagte Domisch. Der Schulexperte steht der SPD nahe und war im Jahr 2007 Schatten-Kultusminister der Sozialdemokraten im hessischen Landtagswahlkampf. <BR><BR>Auch Finnland habe einst das deutsche dreigliedrige System gehabt, es dann aber in den 1970er Jahren wieder abgeschafft - &laquo;weil es nicht mehr tragbar war&raquo;. &laquo;Den Unsinn, dass es drei Begabungen gibt, h&ouml;rt man immer seltener.&raquo; Kinder h&auml;tten nicht drei Begabungen f&uuml;r Hauptschule, Realschule und Gymnasium, sondern &laquo;zehn, zwanzig, drei&szlig;ig Begabungen.&raquo; Das finnische Erfolgsrezept besteht nach Domischs Worten darin, dass die Klassen sehr klein sind und die Kinder fr&uuml;hzeitig individuell gef&ouml;rdert werden. Von der ersten bis sechsten Klasse sitzen nach Domischs Angaben im Schnitt 15 Kinder in einer Klasse. Au&szlig;erdem gibt es Einzelf&ouml;rderung bereits im Grundschulalter.<BR><BR>Maximilianeum, M&uuml;nchen<BR>lby 7220<BR>dpa ch yyby n1 sd <BR>061309 Mai 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[06.05.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4478.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtag: Staatsregierung soll auf sinnlose Gutachten verzichten]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen - Die Staatsregierung soll keine sinnlosen Gutachten mehr in Auftrag geben. Das forderten am Mittwoch alle f&uuml;nf Landtagsfraktionen einschlie&szlig;lich von CSU und FDP im Haushaltsausschuss. Die Parlamentarier verlangten einen Bericht der Staatsregierung bis zum 30. November 2009. Darin soll die Staatsregierung erkl&auml;ren, wie sie &uuml;berfl&uuml;ssige Gutachten k&uuml;nftig verhindern will. Laut Oberstem Rechnungshof (ORH) gaben die Ministerien von 2003 bis 2006 knapp 1000 Gutachten in Auftrag, die mehr als 120 Millionen Euro kosteten. Die Einschaltung von Gutachtern sei &laquo;in einer Vielzahl von F&auml;llen nicht notwendig&raquo;, hei&szlig;t es im ORH-Bericht.<BR><BR>Unklar ist laut ORH bei vielen Gutachten, welchem Zweck sie dienen und ob die Ergebnisse umgesetzt werden. Spitzenreiter bei der Einholung von Gutachten waren von 2003 bis 2006 Wirtschaftsministerium (158 Gutachten f&uuml;r 14,3 Millionen Euro) und Innenministerium (26 Gutachten f&uuml;r 12,6 Millionen). Der fr&uuml;here Ministerpr&auml;sident Edmund Stoiber (CSU) dagegen war in Sachen Gutachten ziemlich sparsam: Zwar forderte auch die Staatskanzlei 26 Gutachten an - doch diese kosteten insgesamt nur eine Million. <BR><BR>Im Agrarministerium war es laut ORH &uuml;bliches Verfahren, dass die Ministerialen Forschungsauftr&auml;ge auf Wunsch vergaben: Wissenschaftler meldeten, was sie gerne erforschen w&uuml;rden - und das Ministerium zahlte. ORH-Pr&auml;sident Heinz Fischer-Heidlberger mahnte im Landtag stattdessen &laquo;strategische Forschungsplanung&raquo; an. Demzufolge sollten die Ministerien m&ouml;glichst vor Erteilung eines Forschungsauftrags wissen, was sie gerne erforscht h&auml;tten. &laquo;Wir brauchen nicht, dass die Leute uns von au&szlig;en sagen, was sie gerne forschen w&uuml;rden und wir zahlen es dann&raquo;, monierte Fischer-Heidlberger. <BR><BR>Das Agrarministerium verteidigte sich: &laquo;Die gew&uuml;nschte strategische Forschungsplanung st&ouml;&szlig;t im Landwirtschaftsministerium auf erhebliche Schwierigkeiten&raquo;, erkl&auml;rte Ministerialrat Rupert Sch&auml;fer. &laquo;Sie k&ouml;nnen nicht planen, dass im Jahr 2008 der Maiswurzelbohrer in Bayern auftritt.&raquo; Der Maiswurzelbohrer ist ein Sch&auml;dling, der aufgrund der Klimaerw&auml;rmung in den vergangenen Jahren nach S&uuml;ddeutschland vorgedrungen ist. FDP-Finanzexperte Karsten Klein regte den Bericht der Staatsregierung an, der CSU-Abgeordnete Philipp Lerchenfeld forderte Erfolgskontrolle: &laquo;Es ist ganz wichtig, dass wir klarstellen, was denn bei den Gutachten herauskommt.&raquo; Das findet auch die Opposition, und alle f&uuml;nf Fraktionen stimmten zu. <BR><BR>lby 7173 <BR>dpa ch yyby z2 uk<BR>061210 Mai 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[06.05.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Ausschuss &Ouml;ffentlicher Dienst: Polizei droht Personalmangel wegen Pensionierungswelle]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen - Der bayerischen Polizei droht wegen der bevorstehenden Pensionierungswelle akuter Personalmangel. Im Laufe des n&auml;chsten Jahrzehnts bis 2021 werden weit mehr Polizisten in den Ruhestand verabschiedet als neue eingestellt, wie Landespolizeipr&auml;sident Waldemar Kindler am Dienstag im Landtag berichtete. Au&szlig;erdem sei der Personalbestand der Polizei mit derzeit knapp 30 000 Planstellen seit Jahrzehnten fast unver&auml;ndert, die Belastung aber stark gestiegen. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) forderte deshalb nach der Kabinettssitzung neue Polizeistellen im n&auml;chsten Doppelhaushalt. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>&laquo;Wir haben eine intakte und gute Polizei und eine sehr gute Sicherheitslage, aber auch eine sehr belastete Polizei&raquo;, sagte Kindler im Ausschuss f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst. Er nannte drei Hauptgr&uuml;nde f&uuml;r die zunehmende Arbeitsbelastung: der Bev&ouml;lkerungszuwachs von 1,2 Millionen in den letzten 20 Jahren, die Abschaffung der Sperrzeit f&uuml;r Wirtsh&auml;user und mehr n&auml;chtliche Freizeitaktivit&auml;ten sowie die steigende Zahl von Wochenendeins&auml;tzen bei Demonstrationen und gegen Fu&szlig;ball-Randalierer. &laquo;Fr&uuml;her war auf dem flachen Land zwischen ein und f&uuml;nf Uhr morgens Ruhe. Jetzt geht's rund um die Uhr&raquo;, sagte Kindler. Nach der Einf&uuml;hrung der dritten Liga im Fu&szlig;ball sei die Zahl der Einsatzstunden um 60 Prozent gestiegen. &laquo;Da ist zum Teil ein Hass drin, das ist unglaublich&raquo;, sagte Kindler &uuml;ber die bundesweit marodierenden Schl&auml;gertrupps unter den Fu&szlig;ball- Fans.<BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Obwohl auch derzeit auf den bayerischen Polizeiinspektionen nicht alle Stellen besetzt sind, ist die Lage derzeit nach Kindlers Einsch&auml;tzung noch gut zu beherrschen. Die Unterbesetzung ist regional stark unterschiedlich ausgepr&auml;gt - f&uuml;r M&uuml;nchen bezifferte Kindler &laquo;das Fehl&raquo; bei der Besetzung der Planstellen auf 1,7 Prozent, f&uuml;r Oberbayern S&uuml;d dagegen auf zw&ouml;lf Prozent. Die im Doppelhaushalt 2009/10 bereits geschaffenen tausend neuen Stellen seien hilfreich. Doch drohen nach Kindlers Einsch&auml;tzung im n&auml;chsten Jahrzehnt ernste Probleme, wenn nicht weitere neue Polizisten eingestellt werden. W&uuml;nschenswert w&auml;ren im n&auml;chsten Doppelhaushalt tausend neue Stellen - zumindest Ausbildungsstellen, sagte Kindler im Anschluss an die Sitzung.<BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Au&szlig;erdem sollte der Schichtdienst attraktiver werden, sagte Kindler im Anschluss an die Sitzung. Der Landespolizeipr&auml;sident pl&auml;dierte deshalb f&uuml;r die Erh&ouml;hung der sogenannten Duz-Zulage (Dienst zu ung&uuml;nstigen Zeiten). Dies liegt derzeit f&uuml;r Nachtdienst bei 1,28 Euro pro Stunde. &laquo;W&uuml;nschenswert w&auml;re eine Anhebung auf 2,88 Euro wie f&uuml;r Sonntagsdienste&raquo;, sagte Kindler. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Innenminister Herrmann teilt die Sorgen und will sich deshalb bei den Verhandlungen &uuml;ber den n&auml;chsten Doppelhaushalt 2011/12 f&uuml;r weitere neue Polizeistellen stark machen, wie er nach der Kabinettssitzung sagte. Die Landtags-SPD forderte in den n&auml;chsten beiden Doppelhaushalten jeweils mindestens 1000 neue Stellen f&uuml;r die Polizei.<BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Maximilianeum, M&uuml;nchen<BR>lby 7337 <BR>dpa ch yyby z2 sd <BR>051545 Mai 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[05.05.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4472.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtagsopposition will Agrar-Zusch&uuml;sse &ouml;ffentlich machen]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen - SPD und Gr&uuml;ne fordern die Ver&ouml;ffentlichung der Empf&auml;nger von EU-Agrarzusch&uuml;ssen in Bayern. Die Weigerung der Staatsregierung, die Daten im Internet zu ver&ouml;ffentlichen, sei ein Versto&szlig; gegen geltende europ&auml;ische Rechtsvorschriften, kritisierten SPD-Landtagsfraktionschef Franz Maget und der Gr&uuml;nen-Agrarexperte Adi Sprinkart am Donnerstag. &laquo;Nach Bayern flie&szlig;en jedes Jahr Agrarsubventionen der EU in H&ouml;he von &uuml;ber einer Milliarde Euro&raquo;, sagte Maget. Im Interesse der Transparenz m&uuml;sse es m&ouml;glich sein, die Empf&auml;nger bekanntzugeben. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Sprinkart warnte vor Strafzahlungen in Millionenh&ouml;he, wenn die Vorgabe der EU nicht umgesetzt wird. Er warf Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) vor, unter dem Deckmantel des Datenschutzes verschleiert zu wollen, wohin die EU-Agrarmilliarden flie&szlig;en. Gef&ouml;rdert w&uuml;rden haupts&auml;chlich die gro&szlig;en Betriebe, sagte Maget in M&uuml;nchen. &laquo;Die Karten m&uuml;ssen auf den Tisch.&raquo; Nutznie&szlig;er der Subventionen seien vielfach Gro&szlig;unternehmen wie der S&uuml;dzucker-Konzern oder die G&uuml;ter der Adelsfamilie Thurn und Taxis, kritisierte Sprinkart: &laquo;20 Prozent der Betriebe erhalten 80 Prozent der EU- Agrarsubventionen.&raquo; Maget forderte, mit den Agrarsubventionen gezielt notleidende Betriebe zu unterst&uuml;tzen. &laquo;Wir sollten den Betrieben helfen, die gef&auml;hrdet sind.&raquo; <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Maximilianeum, M&uuml;nchen<BR>lby 7408<BR>dpa ch yybby pw<BR>301521 Apr 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[30.04.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4434.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Landtagsgr&uuml;ne wollen neues Gesetz zu Erwachsenenbildung]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen - Die Landtags-Gr&uuml;nen wollen f&uuml;r Bayern ein neues Gesetz zur Erwachsenenbildung. Mit dem bestehenden, fast 35 Jahre alten Gesetz hinke der Freistaat anderen Bundesl&auml;ndern hinterher, erl&auml;uterte die bildungspolitische Sprecherin Simone Tolle am Montag in M&uuml;nchen. &laquo;Wir verbessern nicht das alte Gesetz, wir legen ein neues vor&raquo;, sagte sie. Erwachsenenbildung m&uuml;sse neben Kindergarten, Schule und Hochschule als eigenst&auml;ndiger Teil der Bildung begriffen werden. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>In ihrem Gesetzentwurf fordern die Gr&uuml;nen etwa einen Anspruch f&uuml;r Arbeitnehmer, an f&uuml;nf Tagen im Jahr f&uuml;r Fortbildungen freigestellt zu werden. &laquo;Bayern ist eines von vier Bundesl&auml;ndern, die so etwas noch nicht haben&raquo;, sagte Tolle. Au&szlig;erdem wollen die Gr&uuml;nen bestehende Einrichtungen der Erwachsenenbildung besser miteinander vernetzen. Dazu sollen nach dem Willen der Partei regionale Erwachsenenbildungszentren geschaffen werden, f&uuml;r die die Kommunen verantwortlich w&auml;ren. Diese Zentren k&ouml;nnten daf&uuml;r sorgen, dass auch Kinderg&auml;rten, Schulen, Hochschulen, Bibliotheken und Museen in die Erwachsenenbildung einbezogen werden. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Die Fraktionsvorsitzende der Gr&uuml;nen im Landtag, Margarete Bause, sagte, bei den Ausgaben f&uuml;r die Erwachsenenbildung habe es in den vergangenen Jahren ein &laquo;kontinuierliches Bergab&raquo; gegeben. Im Jahr 2000 seien im Freistaat umgerechnet noch gut 19 Millionen Euro daf&uuml;r ausgegeben worden. Im Jahr 2007 seien es noch nicht einmal 16 Millionen Euro gewesen. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Max-Planck-Stra&szlig;e 1, M&uuml;nchen&nbsp;<BR>lby 7174 dpa kie yyby pw<BR>271249 Apr 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[27.04.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4425.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Anh&ouml;rung im Landtag: Fl&uuml;chtlings-Unterk&uuml;nfte katastrophal]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen - In den bayerischen Fl&uuml;chtlings-Unterk&uuml;nften herrschen nach Einsch&auml;tzung von Fachleuten vielfach katastrophale Zust&auml;nde. Bei einer Anh&ouml;rung im Landtag kritisierten zahlreiche Verb&auml;nde und Organisationen am Donnerstag die Unterbringung in den sogenannten Gemeinschaftsunterk&uuml;nften f&uuml;r Asylbewerber. Neben drangvoller Enge leiden viele Fl&uuml;chtlinge nach jahrelanger Unterbringung an psychischen Erkrankungen, zudem sind sexuelle &Uuml;bergriffe auf Frauen keine Ausnahme. Das habe negative Folgen f&uuml;r die ganze Gesellschaft, warnte der Pr&auml;lat Hans Lindenberger von der Caritas.<BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>&laquo;Es kommen frische Menschen voller Elan und Tatendrang bei uns an, und nach einigen Jahren der Unterbringung in Bayern haben wir zerbrochene Menschen&raquo;, sagte der Rechtsanwalt Hubert Heinhold. Der Jurist kritisierte vor allem, dass den Fl&uuml;chtlingen jede Selbstst&auml;ndigkeit bei der Suche nach Arbeit und Wohnung genommen werde. Die Folge seien Depressionen und Drogenmissbrauch. In einer Unterkunft sei 2007 fast die H&auml;lfte der Bewohner krank gewesen. &laquo;Ich halte die Situation in Bayern insgesamt f&uuml;r verfassungswidrig&raquo;, sagte Heinhold. In den Unterk&uuml;nften sind zum Teil vier Fl&uuml;chtlinge in 12 bis 16 Quadratmeter kleinen Zimmern untergebracht. Laut Caritas laufen vor allem alleinstehende Frauen Gefahr, Opfer eines sexuellen &Uuml;bergriffs zu werden. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Der &auml;thiopische Fl&uuml;chtling Bahiru Kum Felleke beklagte, dass in seiner Unterkunft in N&ouml;rdlingen verdorbenes Essen angeliefert wird. &laquo;Wir haben verschimmelte Brote bekommen&raquo;. Viele Fl&uuml;chtlinge seien &laquo;krank und kaputt&raquo;. &laquo;Manche spielen verr&uuml;ckt.&raquo; Deswegen fl&uuml;chteten Afrikaner h&auml;ufig in die Illegalit&auml;t und tauchten nur zum Monatsende in der Unterkunft auf. &laquo;Die Menschen kaputt zu machen, ist nicht Ziel des Gesetzes&raquo;, sagte er. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Die 19 Jahre alte Kurdin Nissrin Ali aus Syrien sagte: &laquo;Ich habe die Schule gemacht, meinen Quali, aber ich darf nicht arbeiten und keine Ausbildung machen.&raquo; Grund ist, dass sie eigentlich vor drei Jahren h&auml;tte abgeschoben werden sollen. Viele Asylbewerber werden zwar nicht anerkannt, bleiben aber trotzdem jahrelang in Deutschland, weil in ihrer Heimat Krieg herrscht oder ihnen Verfolgung droht. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Der Bayerische Fl&uuml;chtlingsrat nannte die Unterk&uuml;nfte &laquo;Lager&raquo;. In W&uuml;rzburg seien die Asylbewerber in einer ehemaligen Kaserne untergebracht, umschlossen von einer &laquo;hohen Mauer und gekr&ouml;nt mit NATO-Stacheldraht&raquo;. Der Zutritt sei ohne Genehmigung der Regierung von Unterfranken nicht erlaubt, sagte Alexander Thal vom Fl&uuml;chtlingsrat. Die Stadt M&uuml;nchen pl&auml;diert daf&uuml;r, die Fl&uuml;chtlinge l&auml;ngstens ein Jahr in einer Gemeinschaftsunterkunft unterzubringen. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Nach Angaben der Caritas sind aber auch viele Fl&uuml;chtlinge, die arbeiten d&uuml;rfen und sowohl eine Stelle als auch eigenes Einkommen haben, zum Wohnen in einer Gemeinschaftsunterkunft gezwungen. &laquo;Ihnen w&auml;re wahnsinnig geholfen, wenn sie in eine eigene Wohnung ziehen d&uuml;rften&raquo;, sagte Pr&auml;lat Wilhelm Dr&auml;xler. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Das Sozialministerium betonte, dass die Gemeinschaftsunterk&uuml;nfte nach Recht und Gesetz betrieben werden. Dort seien &uuml;berwiegend abgelehnte Asylbewerber untergebracht, die Deutschland wieder verlassen m&uuml;ssten, sagte der Ministerialbeamte Oliver Bloeck. Die durchschnittliche &laquo;Verweildauer&raquo; sei drei Jahre. In einem Fall war ein Fl&uuml;chtling 18 Jahre in einer Gemeinschaftsunterkunft untergebracht. Im Schnitt kostet ein Fl&uuml;chtling die Staatskasse 675 Euro pro Monat. F&uuml;r das Essen sind laut Ministerium 100 Euro pro Monat vorgesehen. &laquo;Wir haben derzeit eine Lebensmittelversorgung, die weitgehend den pers&ouml;nlichen Bed&uuml;rfnissen gerecht wird&raquo;, sagte Bloeck. Wenn tats&auml;chlich verschimmeltes Essen angeliefert werde, &laquo;dann kann und darf das nicht sein&raquo;. <BR></P>
<P class=MLD align=justify>&nbsp;</P>
<P class=MLD align=justify>Max-Planck-Str. 1 M&uuml;nchen<BR>lby 7268<BR>dpa ch yyby z2 tt<BR>231307 Apr 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[23.04.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Stamm und Stamm im Landtag - erstes Mutter-Tochter-Duo im Parlament]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Erstmals in der deutschen Geschichte sitzen im Bayerischen Landtag Mutter und Tochter f&uuml;r zwei verschiedene Parteien in einem Parlament: Bayerns Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU) begr&uuml;&szlig;te bei der Plenarsitzung am Mittwoch &laquo;unsere neue Kollegin Claudia Stamm&raquo; (Gr&uuml;ne), die f&uuml;r den ausgeschiedenen Ex-Filmstar Barbara R&uuml;tting in den Landtag nachger&uuml;ckt ist. &laquo;Wenn eine Tochter sich f&uuml;r den politischen Weg entscheidet, kann man als Mutter stolz sein&raquo;, sagte Mutter Stamm bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. &laquo;F&uuml;r mich ist das schon etwas Besonderes.&raquo; Claudia Stamm vermutete, dass es sich &laquo;wahrscheinlich weltweit&raquo; um den ersten Fall dieser Art handelt.<BR><BR>In der CSU ist die schwarz-gr&uuml;ne Familie umstritten: &laquo;Scherzhaft ist man schon mal gefragt worden: Was haben Sie denn bei der Erziehung falsch gemacht?&raquo;, berichtete die CSU-Politikerin. &laquo;Ich kann nicht erkennen, dass da etwas falsch gelaufen ist.&raquo; Tochter Claudia berichtete, ein Onkel sei in der schwarzen Familie Stamm &laquo;gr&uuml;nes Schaf&raquo; gewesen.<BR><BR>dpa ch yyby n1 tt<BR>221406 Apr 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[22.04.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Tochter von Barbara Stamm f&uuml;r Gr&uuml;ne in Landtag nachger&uuml;ckt]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Die Gr&uuml;nen-Politikerin Claudia Stamm ist am Mittwoch offiziell in den Bayerischen Landtag eingezogen. Die Tochter von CSU-Politikerin und Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm r&uuml;ckte damit f&uuml;r Deutschlands &auml;lteste Landtagsabgeordnete, Barbara R&uuml;tting (Gr&uuml;ne), ins Maximilianeum nach. Die 81-J&auml;hrige hatte Anfang April ihr Mandat unter anderem aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden zur&uuml;ckgegeben.<BR><BR>Claudia Stamm ist 38 Jahre alt und Mutter zweier kleiner T&ouml;chter. Im Landtag will sie sich vor allem f&uuml;r die Belange von Familien und eine gezielte Frauenf&ouml;rderung einsetzen. Gleichzeitig fordert sie eine Kehrtwende in der Bildung. In Bayern sei die Selektion durch das Schulsystem besonders gro&szlig;, kritisiert sie.<BR><BR>Barbara Stamm betonte, sie sei sehr stolz darauf, dass sich das &auml;lteste ihrer drei Kinder f&uuml;r einen politischen Weg entschieden habe. Dass Claudia allerdings bei den Gr&uuml;nen Karriere mache und nicht bei der CSU, sei f&uuml;r sie schon &laquo;ein Wermutstropfen&raquo;.<BR><BR>ddp/anp/kos<BR>221330 Apr 09</P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[22.04.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Schau zum Schicksal von Stasi-Opfern im Landtag]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Das Schicksal von Stasi-Opfern steht im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung im Landtag. Die Schau im M&uuml;nchner Maximilianeum tr&auml;gt den Titel &laquo;Feind ist, wer anders denkt&raquo;. Denn in der DDR galten Lebensformen als staatsfeindlich, wenn sie von der Parteilinie abwichen, wie die Beh&ouml;rde der Stasi-Beauftragten Marianne Birthler zur Ausstellungser&ouml;ffnung am Dienstag mitteilte.<BR><BR>Die Schau mache deutlich, wie hinterh&auml;ltig der &Uuml;berwachungsstaat der DDR funktioniert habe. Die Stasi - also das Ministerium f&uuml;r Staatssicherheit - war der Geheimdienst der DDR. Die von der Birthler-Beh&ouml;rde ausgerichtete Wanderausstellung ist bis zum 14. Mai im Landtag zu sehen. Vorher hatte sie in Hannover und Potsdam gastiert.<BR><BR>Max-Planck-Stra&szlig;e 1, M&uuml;nchen<BR>dpa kie yyby db<BR>211647 Apr 09 </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[21.04.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4344.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Anh&ouml;rung: Landtag ber&auml;t &uuml;ber Fl&uuml;chtlingslager]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Der Landtag besch&auml;ftigt sich an diesem Donnerstag in einer <A href="/cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/16_4329.rss">gro&szlig;en Anh&ouml;rung</A> mit der Unterbringung von Fl&uuml;chtlingen in Sammellagern. Vier Landtagsaussch&uuml;sse und 25 Sachverst&auml;ndige beraten dar&uuml;ber, ob die Lagerunterbringung von Fl&uuml;chtlingen in Bayern abgeschafft werden soll. Nach geltendem Recht m&uuml;ssen geduldete Ausl&auml;nder in Gemeinschaftsunterk&uuml;nften untergebracht werden. Zweck dieser Vorschrift ist es, die Bereitschaft der Fl&uuml;chtlinge zur R&uuml;ckkehr in ihre Heimatl&auml;nder zu f&ouml;rdern.<BR><BR>In ihrem Koalitionsvertrag hatten CSU und FDP vereinbart, zu pr&uuml;fen, ob f&uuml;r geduldete Ausl&auml;nder weiterhin Gemeinschaftsunterk&uuml;nfte notwendig sind. Bereits im Dezember 2008 entschied der Landtag, zwei M&uuml;nchner Fl&uuml;chtlingslager in Containerbauweise aufgrund der untragbaren Zust&auml;nde zu schlie&szlig;en.<BR><BR>Derzeit gibt es in Bayern 118 Fl&uuml;chtlingslager. Nach Einsch&auml;tzung des Bayerischen Fl&uuml;chtlingsrats leben die Menschen in diesen Lagern unter menschenunw&uuml;rdigen Bedingungen. Der Sprecher des Fl&uuml;chtlingsrats, Alexander Thal, sagte am Dienstag laut Mitteilung, die Landtagsabgeordneten h&auml;tten es jetzt in der Hand, &laquo;den Fl&uuml;chtlingen den Auszug in Wohnungen zu erlauben. Zudem w&uuml;rden die Abgeordneten damit ihrer Verpflichtung nachkommen, die Steuergelder der bayerischen Steuerzahler sparsam einzusetzen&raquo;. Denn Thal zufolge ist die Lagerunterbringung teurer als die Anmietung preisg&uuml;nstiger Wohnungen.<BR><BR>dpa ho yyby tt<BR>211356 Apr 09 </P>
<P align=justify><STRONG></STRONG>&nbsp;</P>

<P align=justify><STRONG>Fragenkatalog und Expertenverzechnis<A href="/cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/16_4329.rss"> </A></STRONG><A href="/cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/16_4329.rss">mehr</A>...</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[21.04.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4338.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtagsgr&uuml;ne verlangen Aufkl&auml;rung &uuml;ber bayerischen Giftm&uuml;ll in Asse]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Die bayerische Gr&uuml;nen-Landtagsfraktion verlangt Aufkl&auml;rung &uuml;ber die Einlagerung von bayerischem Giftm&uuml;ll im nieders&auml;chsischen Atomlager Asse. &laquo;Wir wollen genau wissen, von wem und wann welche Menge an arsenhaltigen Pflanzenschutzmitteln aus Bayern in die Asse geliefert wurde und ob die Staatsregierung oder ihr nachgeordnete Beh&ouml;rden an der Einlagerung unmittelbar oder mittelbar beteiligt beziehungsweise dar&uuml;ber informiert waren&raquo;, sagte Gr&uuml;nen-Energieexperte Ludwig Hartmann am Donnerstag in M&uuml;nchen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Ferner verlangt die Gr&uuml;nen-Fraktion in einer Anfrage Auskunft dar&uuml;ber, ob auch andere Giftstoffe aus Bayern wie Quecksilber, Cyanide und Blei in der Asse eingelagert wurden. Zudem m&uuml;sse dar&uuml;ber aufgekl&auml;rt werden, ob auch die in der Asse lagernden zementierten Tierkadaver aus Bayern stammen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der Betreiber des Bergwerks, das Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz (BfS), hatte am Mittwoch einen Magazinbericht best&auml;tigt, demzufolge in der Asse neben radioaktiven Abf&auml;llen auch Arsen, Quecksilber und andere giftige Metalle lagern. Laut &laquo;Stern&raquo; sollen dort unter anderem hochgiftige Pflanzenschutzmittel aus Bayern entsorgt worden sein. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>DDP0566<BR>ddp/pje/pon<BR>161539 Apr 09</P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[16.04.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[SPD fordert: Schnelles Internet schneller f&ouml;rdern]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Die SPD fordert vom Freistaat schnelleres Tempo bei der F&ouml;rderung schneller Internetverbindungen. Sonst drohe zwischen Stadt und Land eine digitale Spaltung, warnte die SPD- Landtagsabgeordnete Annette Karl am Donnerstag in M&uuml;nchen. Die seit Juli 2008 geltende F&ouml;rderrichtlinie der Staatsregierung m&uuml;sse novelliert werden. Zwar st&uuml;nden durch das Konjunkturpaket II der Bundesregierung nun 38 Millionen Euro bereit, um den Ausbau der Internetverbindungen auf dem Land zu f&ouml;rdern. Doch davon seien erst 1,3 Millionen Euro vergeben worden, weil das Antragsverfahren zu kompliziert sei, sagte Karl. Das Wirtschaftsministerium wies die SPD-Forderungen zur&uuml;ck. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die SPD-Expertin f&uuml;r den l&auml;ndlichen Raum pl&auml;dierte au&szlig;erdem daf&uuml;r, die Messlatte f&uuml;r die Geschwindigkeit der Internet-Verbindungen zu erh&ouml;hen. Nach den F&ouml;rderrichtlinien der Staatsregierung gelten bereits Verbindungen mit einer &Uuml;bertragungsrate von mehr als einem Megabit pro Sekunde als schnell. N&ouml;tig sei aber eine &Uuml;bertragungsrate von mindestens 20 Megabit pro Sekunde, um das Internet sinnvoll zu nutzen, sagte Karl. In St&auml;dten seien sogar hohe Geschwindigkeiten von 50 Megabit pro Sekunde Standard. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Auf dem Land gebe es hingegen &laquo;wei&szlig;e Flecken&raquo; mit &Uuml;bertragungsraten zwischen 100 und 300 Kilobit pro Sekunde. Mit einem Antrag im Landtag will die SPD erreichen, dass es k&uuml;nftig nicht l&auml;nger als drei Monate dauert, bis das Geld an die Gemeinden vergeben wird. Zudem soll jede Gemeinde bis zu 150 000 Euro Zuschuss erhalten k&ouml;nnen. Bisher sind es 100 000 Euro. In vielen bayerischen Rath&auml;usern herrscht &Auml;rger &uuml;ber den schleppenden Ausbau der schnellen Internetverbindungen auf dem Land. Das Wirtschaftsministerium lehnte die von der SPD verlangte Neufassung der Richtlinie ab. Damit verbunden w&auml;re &laquo;&uuml;ber viele Monate&raquo; ein Stopp f&uuml;r F&ouml;rdermittel, hie&szlig; es. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7332<BR>Max-Planck-Stra&szlig;e 1<BR>dpa kie yyby z2 ch<BR>161506 Apr 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[16.04.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4319.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Landtag verabschiedet Doppelhaushalt - Fahrenschon sieht geeignete Ma&szlig;nahme gegen Finanzkrise - Opposition stimmt geschlossen dagegen]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>Von Katharina Wiechers </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>M&uuml;nchen&nbsp;- Der bayerische Landtag hat den Doppelhaushalt 2009/2010 beschlossen. Der Etat wurde am Donnerstag von CSU- und FDP-Fraktion gegen die Stimmen von SPD, Freien W&auml;hlern und Gr&uuml;nen verabschiedet. Zum Abschluss der Haushaltsdebatte verteidigte Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) noch einmal seinen Entwurf gegen die Kritik der Opposition und bezeichnete den Etat als geeignetes Instrument gegen den Konjunkturabschwung. Vertreter von SPD und Gr&uuml;nen warfen der Regierung vor, nicht rechtzeitig auf die Krise reagiert zu haben. Die Freien W&auml;hler bezweifelten die Finanzierbarkeit der geplanten Steuerentlastungen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Fahrenschon sagte, der Haushalt habe ein Volumen von 40,9 Milliarden Euro f&uuml;r 2009. Der Nachtragshaushalt f&uuml;r 2010 werde erst auf Basis der November-Steuersch&auml;tzung erstellt, da &uuml;ber die weitere konjunkturelle Entwicklung keine sicheren Aussagen m&ouml;glich seien. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der Finanzminister betonte, Bayern sei &laquo;Motor im Kampf gegen die Finanzkrise&raquo;. Besondere Bedeutung komme neben der steuerlichen Entlastung der B&uuml;rger der St&auml;rkung der Kommunen zu. &laquo;Die Kommunen kennen die Sorgen, Bed&uuml;rfnisse ihrer B&uuml;rger am besten&raquo;, sagte Fahrenschon. Deshalb seien sie jetzt &laquo;entscheidende Akteure&raquo; und w&uuml;rden mit entsprechenden Mitteln ausgestattet. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Einer der Schwerpunkte des Doppelhaushaltes sei zudem die Bildung. 2009 und 2010 werde der Freistaat bis zu 560 neue gebundene Ganztagsschulen an Grund-, Haupt- und F&ouml;rderschulen einrichten. Au&szlig;erdem w&uuml;rden bis sp&auml;testens 2013 rund 50 000 zus&auml;tzliche Krippenpl&auml;tze geschaffen, versprach Fahrenschon. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Obwohl f&uuml;r das Jahr mit einem Einnahmeverlust von 700 Millionen Euro gerechnet werde, k&ouml;nne der Haushalt 2009/2010 ohne Schulden ausgeglichen werden. Dies sei nur &laquo;Dank einer vorsorgenden Politik der Vergangenheit&raquo; m&ouml;glich, sagte Fahrenschon. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Nach Ansicht der bayerischen SPD-Vizechefin Adelheid Rupp ist die Schuldenfreiheit aber keineswegs Verdienst der Regierung: &laquo;Das war nicht gut gewirtschaftet, sondern es gab 1,9 Milliarden unerwartete Steuereinnahmen&raquo;, sagte Rupp. Sie warf CSU und dem Koalitionspartner FDP au&szlig;erdem vor, die Zeichen der Zeit und den Ernst der konjunkturellen Lage nicht erkannt zu haben: &laquo;Sie haben einen Sch&ouml;n-Wetter-Haushalt gemacht und gewartet, bis der Bund in Form des Konjunkturpakets t&auml;tig wird&raquo;, sagte Rupp. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Dieser Kritik schloss sich auch der finanzpolitische Sprecher der Gr&uuml;nen-Fraktion, Thomas M&uuml;tze, an. Alles, was die Regierung nicht stemmen k&ouml;nne, lasse sie sich jetzt durch das zweite Konjunkturpaket finanzieren. &laquo;Sie lassen sich vom Bund finanzieren und lassen sich daf&uuml;r auch noch feiern&raquo;, sagte M&uuml;tze. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Manfred Pointner, Finanzexperte der Freien W&auml;hler, kritisierte hingegen die mangelnde Gegenfinanzierung der geplanten Steuerentlastungen. Diese sehe er als nicht gesichert an. &laquo;Ich bin Optimist, aber die Realit&auml;t spricht eine andere Sprache&raquo;, sagte Pointner.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Abstimmung &uuml;ber den Doppelhaushalt erfolgte auf Antrag der Gr&uuml;nen-Fraktion erstmals namentlich. Somit wurden 95 Ja- und 62 Nein-Stimmen gez&auml;hlt, Enthaltungen gab es keine. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>(Quellen: alle im Landtag)<BR>DDP0727<BR>ddp/wik/fgr<BR>021752 Apr 09</P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[02.04.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtagsopposition mit Schulhaushalt unzufrieden]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Die Schulpolitik bleibt trotz steigender Ausgaben der CSU/FDP-Koalition ein Dauerzankapfel im Landtag. CSU und FDP stimmten am Mittwoch im Landtag gegen die Stimmen von SPD, Freien W&auml;hlern und Gr&uuml;nen dem Entwurf des Bildungshaushalts zu. Die Ausgaben f&uuml;r die Schulen werden 2009 und 2010 um fast zehn Prozent kr&auml;ftig steigen - auf knapp 9,5 Milliarden Euro im Jahr 2010. Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) nannte das in seiner Haushaltsrede einen &laquo;sehr ambitionierten Weg&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Mit dem zus&auml;tzlichen Geld werden unter anderem 2738 Planstellen f&uuml;r neue Lehrer geschaffen - wobei allerdings offen ist, ob diese mangels geeigneter Bewerber &uuml;berhaupt alle besetzt werden k&ouml;nnen. Die SPD warf der Staatsregierung dennoch vor, einen &laquo;Sparhaushalt&raquo; zu verabschieden. Auch Gr&uuml;ne und Freie W&auml;hler forderten weitere Verbesserungen.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Kultusminister Spaenle erkl&auml;rte die Sicherung des Schulangebots auf dem Land zum &laquo;zentralen Auftrag&raquo; der Schulpolitik in den n&auml;chsten Jahren. Nach Ostern sollen in l&auml;ndlichen Regionen die Dialogforen starten, bei denen &uuml;ber die zuk&uuml;nftige Entwicklung der von Sch&uuml;lerschwund bedrohten Hauptschulen diskutiert wird. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>SPD-Schulexperte Hans-Ulrich Pfaffmann warf der Staatsregierung &laquo;Heuchelei&raquo; und &laquo;Lobhudelei&raquo; vor, wenn sie sich nun f&uuml;r neue Lehrerstellen feiern lassen wolle. Schlie&szlig;lich gebe sie nur einen Teil der Stellen zur&uuml;ck, die sie in den vergangenen Jahren eingespart habe. &laquo;Ihr Schulhaushalt ist ein Sparhaushalt.&raquo; Pfaffmann forderte &laquo;mehr Geld f&uuml;r die Kleinsten in diesem Land&raquo;. Es gebe einen &laquo;massiven Unterschied zwischen dem Reden und der Realit&auml;t an unseren Schulen&raquo;.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7186<BR>dpa ch/tt yyby sd<BR>011311 Apr 09 </P>
<P align=justify><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[01.04.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtagsopposition rechnet mit Seehofers Regierungspolitik ab]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen&nbsp;- Die Opposition hat den Beginn der dreit&auml;gigen Haushaltsberatungen am Dienstag zur Generalabrechnung mit der bisherigen schwarz-gelben Regierungspolitik genutzt. W&auml;hrend Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU) den eingeschlagenen Reformweg seit seiner Amts&uuml;bernahme im vergangenen Herbst verteidigte, warfen ihm Redner der Oppositionsfraktionen im Landtag eine verfehlte und unseri&ouml;se Politik, unhaltbare Versprechen und Unglaubw&uuml;rdigkeit vor. SPD-Landtagsfraktionschef Franz Maget sprach von &laquo;Schaumschl&auml;gerei&raquo; und Populismus. Nach einer dreit&auml;gigen Marathonsitzung soll der Doppelhaushalt 2009/2010 an diesem Donnerstag endg&uuml;ltig beschlossen werden. Dieser sieht eine kr&auml;ftige Erh&ouml;hung der Staatsausgaben vor. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>In Manier einer Regierungserkl&auml;rung betonte Seehofer, die CSU/FDP- Regierung setze in ihrer Politik und im Haushalt klare Schwerpunkte, unter anderem auf die Bildung. Er bekr&auml;ftigte, dass der Freistaat der Wirtschafts- und Finanzkrise mit zus&auml;tzlichen Investitionen eben in die Bildung, aber auch in die energetische Sanierung von staatlichen Geb&auml;uden trotze. &laquo;Wir ziehen Investitionen vor, wir geben Gelder schneller frei, weil wir uns alle gegen den Abschwung stemmen.&raquo; Die Koalition habe &laquo;mutige Visionen&raquo; und verfolge einen klaren Kurs. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Seehofer verteidigte die massive Erh&ouml;hung der Ausgaben im bayerischen als absolut notwendig. Man m&uuml;sse in der aktuellen Krise viel Geld mobilisieren, um den Absturz abzubremsen. Dabei habe der Freistaat &laquo;Gott sei Dank&raquo; gen&uuml;gend Reserven, um &laquo;zun&auml;chst einmal&raquo; ohne neue Schulden auf die Krise reagieren zu k&ouml;nnen, betonte er. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Dem Entwurf f&uuml;r den Doppelhaushalt 2009/2010 zufolge sollen die Ausgaben des Freistaats im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 6,8 Prozent auf 40,64 Milliarden Euro steigen - und damit erstmals &uuml;ber die 40-Milliarden-Euro-Schwelle. Im Jahr 2010 sollen die Ausgaben nochmals um 2,9 Prozent auf 41,82 Milliarden Euro anwachsen. Daf&uuml;r braucht der Freistaat aber seine R&uuml;cklagen fast vollst&auml;ndig auf. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Maget warf Seehofer vor, mit einem &laquo;F&uuml;llhorn von Versprechungen&raquo; durch die Lande zu reisen und den Menschen nach dem Munde zu reden. &laquo;Bei Ihnen z&auml;hlt nicht das Erreichte, bei Ihnen reicht das Erz&auml;hlte.&raquo; Als Beispiel nannte er unter anderem Seehofers Zusage einer Uni-Klinik f&uuml;r Augsburg. Seehofer werde dies nicht einhalten k&ouml;nnen. Die Steuersenkungs-Forderungen nannte er &laquo;populistisches Gew&auml;sch&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Gr&uuml;nen-Fraktionsvorsitzende Margarete Bause bezeichnete Seehofer als &laquo;herumirrendes Haushaltsrisiko&raquo;. Der Regierungschef vertrete &laquo;die gleiche Zockermentalit&auml;t wie die Banker und Manager, die uns diese Krise beschert haben&raquo;. Seehofer sei ein &laquo;finanzpolitischer Hasardeur&raquo;, weil er beim Schuldenachen aufs Gas trete und dennoch weiterhin zahllose Versprechungen mache. Damit verspiele er seine Seriosit&auml;t und seine Glaubw&uuml;rdigkeit. Der Fraktionschef der Freien W&auml;hler, Hubert Aiwanger, forderte die Regierung auf, &laquo;unsinnige Gro&szlig;projekte&raquo; wie den Donauausbau und den Bau der dritten Startbahn am M&uuml;nchner Flughafen aufzugeben. Die BayernLB-Krise bezeichnete er als &laquo;Betriebsunfall&raquo; der Landespolitik. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Fraktionsvorsitzenden von CSU und FDP, Georg Schmid und Thomas Hacker, verteidigten den Doppelhaushalt als zukunftsweisend. Schmid betonte, das Werk sei eine &laquo;gute Grundlage zur Weiterentwicklung des Landes&raquo;. Hacker sprach von einer &laquo;soliden Basis f&uuml;r den Neuanfang&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Max-Planck-Str. 1, M&uuml;nchen<BR>lby 7541<BR>dpa tt yyby z2 db<BR>311801 Mrz 09&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[31.03.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtags-SPD reklamiert Erfolge bei Haushaltsberatungen f&uuml;r sich]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Die Landtags-SPD hat zahlreiche Ergebnisse der Haushaltsberatungen im Landtag als Erfolge f&uuml;r sich reklamiert. Die Fraktion habe so viele Forderungen wie noch nie durchsetzen k&ouml;nnen, sagte SPD-Haushaltssprecherin Adelheid Rupp am Montag in M&uuml;nchen. Dennoch werde die SPD dem Entwurf der Staatsregierung &laquo;selbstverst&auml;ndlich&raquo; nicht zustimmen. Grund f&uuml;r die geplante Ablehnung sind laut Rupp die ihrer Ansicht nach zu geringen Investitionen des Freistaats. Die Staatsregierung verlasse sich zu sehr auf das Konjunkturprogramm des Bundes. Sie habe das Gef&uuml;hl, die Macher des Haushalts lebten in &laquo;einer Parallelwelt, die eben keine Wirtschafts- und Finanzkrise hat&raquo;. Der Doppelhaushalt 2009/2010 des Freistaats soll in dieser Woche vom Landtag beschlossen werden. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die SPD reklamiert f&uuml;r sich, in den Haushaltsberatungen zus&auml;tzliche Mittel f&uuml;r den Bau und die Sanierung von Universit&auml;ten und Schulen, die energetische Sanierung von staatlichen Geb&auml;uden sowie den Bau und Unterhalt von Staatsstra&szlig;en durchgesetzt zu haben, aber auch f&uuml;r die Wohnungsbauf&ouml;rderung, die Krankenhausfinanzierung oder die St&auml;dtebauf&ouml;rderung. Zudem seien mit dem regionalen Wirtschaftsf&ouml;rderungsprogramm, der Breitbandversorgung im l&auml;ndlichen Raum und der F&ouml;rderung des &ouml;ffentlichen Busverkehrs wesentliche Forderungen der SPD in den Doppelhaushalt aufgenommen worden. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>SPD-Haushaltspolitiker Florian Ritter kritisierte jedoch zugleich, dass die Staatsregierung zu wenig gegen die Konjunkturkrise tue. Die SPD-Fraktion habe rund 130 &Auml;nderungsantr&auml;ge vorgelegt. W&auml;ren sie alle bewilligt worden, w&uuml;rde der Freistaat 2009 insgesamt 1,1 Milliarden und 2010 insgesamt 1,3 Milliarden Euro mehr als jetzt geplant ausgegeben. Ein ausgeglichener Haushalt w&auml;re dann zumindest 2009 immer noch m&ouml;glich gewesen, betonten die SPD-Haushaltspolitiker. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Max-Planck-Str.1, M&uuml;nchen<BR>lby 7248<BR>dpa fo yyby tt<BR>301451 Mrz 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[30.03.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtagsgr&uuml;ne rechnen noch 2009 mit Nachtragshaushalt]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen&nbsp;- Noch vor der Verabschiedung des eigentlichen Haushalts rechnen die Landtags-Gr&uuml;nen bereits mit der Notwendigkeit eines Nachtragsetats noch f&uuml;r dieses Jahr. Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU) reise derzeit durch die Regierungsbezirke und mache milliardenschwere Steuergeschenke, die ohne eine Neuverschuldung nicht m&ouml;glich seien, sagte die Gr&uuml;nen-Fraktionsvorsitzende Margarete Bause am Montag in M&uuml;nchen. Seehofer offenbare sich dabei als &laquo;finanzpolitischer Hasardeur&raquo; und &laquo;Haushaltsrisiko&raquo;. Der CSU- Vorsitzende zeige &laquo;genau die gleiche Mentalit&auml;t, die uns wirtschaftspolitisch in die Krise gebracht hat&raquo;. Der Bayern-FDP attestierte Bause ein &laquo;v&ouml;lliges Versagen&raquo;. Der Koalitionspartner der CSU sei &laquo;ein Beifahrer bei dieser finanzpolitischen Geisterfahrt&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Gr&uuml;nen-Fraktion im Landtag gehe davon aus, dass nach der Bundestagswahl im Herbst ein Nachtragshaushalt aufgestellt werden m&uuml;sse, sagte Bause. Die CSU-Forderungen, die Eigenheimzulage wieder einzuf&uuml;hren, die Mehrwertsteuer zu senken und den Gesundheitsfonds abzuschaffen, nannte sie einen &laquo;Gipfel der Unseriosit&auml;t&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der Doppelhaushalt 2009/2010 des Freistaats soll in dieser Woche vom Landtag beschlossen werden. Dem aktuellen Entwurf zufolge steigen die Ausgaben im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf 40,64 Milliarden Euro und damit erstmals &uuml;ber die 40-Milliarden-Schwelle. Im Jahr 2010 sollen die Ausgaben nochmals auf dann 41,82 Milliarden Euro anwachsen. Um schrumpfende Steuereinnahmen und die Kosten f&uuml;r das Konjunkturpaket II auszugleichen, will die Staatsregierung allerdings die R&uuml;cklagen des Freistaats fast komplett aufbrauchen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Max-Planck-Str.1, M&uuml;nchen<BR>lby 7196 <BR>dpa fo yyby tt<BR>301348 Mrz 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;<BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[30.03.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtag gegen Aufhebung der Impfpflicht bei Blauzungenkrankheit]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen&nbsp;- Tierhalter in Bayern m&uuml;ssen ihre Best&auml;nde auch weiterhin gegen die Blauzungenkrankheit impfen lassen. Der Landtag in M&uuml;nchen lehnte einen Vorsto&szlig; von Gr&uuml;nen und Freien W&auml;hlern zur Aufhebung der bestehenden Impfpflicht am Donnerstag mit gro&szlig;er Mehrheit ab. Umwelt-Staatssekret&auml;rin Melanie Huml (CSU) betonte, die Krankheit stelle eine ernste Bedrohung f&uuml;r die Tiere dar. Ein optimaler Schutz k&ouml;nne nur durch eine fl&auml;chendeckende Impfung erreicht werden. Die SPD-Politikerin Kathrin Sonnenholzner &auml;u&szlig;erte sich &auml;hnlich.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Gr&uuml;ne und Freie W&auml;hler argumentierten dagegen, die Impfstoffe seien nicht ausreichend erforscht. Die Pflichtimpfung m&uuml;sse deshalb in eine freiwillige Impfung umgewandelt werden. Zudem d&uuml;rften Tierhalter, die eine Impfung verweigern, nicht kriminalisiert werden. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Blauzungenkrankheit ist eine durch Viren ausgel&ouml;ste Infektionskrankheit von Wiederk&auml;uern wie Schafen, Rindern und Ziegen. Ihren Namen hat sie von der Blauf&auml;rbung der Zunge, einem Hauptsymptom bei Krankheitsausbruch. Die kranken Tiere bekommen Fieber, Blutungen und Geschw&uuml;re. F&uuml;r den Menschen ist die Krankheit ungef&auml;hrlich. Laut Umweltministerium waren 2007 noch 290 Tierbest&auml;nde in Bayern von der Krankheit betroffen, nach Impfbeginn im Jahr 2008 nur noch 49. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Max-Planck-Str. 1, M&uuml;nchen<BR>lby 7442<BR>dpa tt yyby bs/db<BR>261627 Mrz 09 </P>
<P align=justify><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[26.03.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtag: Fr&auml;nkischer Bund fordert in Petition R&uuml;ckf&uuml;hrung von Kulturg&uuml;tern]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen - Der Fr&auml;nkische Bund hat Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU) eine Petition mit 12 000 Unterschriften zur R&uuml;ckf&uuml;hrung von Kulturg&uuml;tern aus M&uuml;nchen nach Franken &uuml;bergeben. Ziel ist ein Landtagsbeschluss, wonach alle im Rahmen des Anschlusses Frankens an Bayern nach M&uuml;nchen gebrachten Kultur- und Kunstsch&auml;tze wieder an ihre alten Stadtorte gebracht werden sollen. Darunter sind etwa der Bamberger Domschatz und das W&uuml;rzburger Herzogsschwert. Stamm sicherte zu, die Petition rasch an den zust&auml;ndigen Ausschuss weiterzuleiten. Es ist das dritte Mal binnen weniger Jahre, dass sich Organisationen aus Franken mit einer Petition an den Landtag wenden. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>&nbsp;</P>
<P class=MLD align=justify>Max-Planck-Str. 1, M&uuml;nchen<BR>lby 7470 <BR>dpa tt yyby db<BR>261651 Mrz 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[26.03.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtag benennt 93 Delegierte f&uuml;r Bundespr&auml;sidenten-Wahl]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen - Der Landtag hat am Donnerstag auf Vorschlag seiner f&uuml;nf Fraktionen 93 Delegierte f&uuml;r die Bundesversammlung im Mai gew&auml;hlt. Die CSU schickt 46 Vertreter zur Wahl des n&auml;chsten Bundespr&auml;sidenten, SPD und Gr&uuml;ne haben zusammen 29 Delegierte benannt. F&uuml;r die FDP reisen 8 und f&uuml;r die Freien W&auml;hler 10 Delegierte nach Berlin. Die CSU hat als prominente Delegierte die Pr&auml;sidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, benannt. SPD und Gr&uuml;ne schicken unter anderem den Kabarettisten Ottfried Fischer und Ex-Kanzler-Gattin Doris Schr&ouml;der-K&ouml;pf. Mit der Aufstellung einer gemeinsamen Liste haben SPD und Gr&uuml;ne der CSU quasi einen Vertreter weggeschnappt - und sorgen in der Bundesversammlung f&uuml;r eine noch knappere Mehrheit f&uuml;r Bundespr&auml;sident Horst K&ouml;hler.&nbsp;<BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Max-Planck-Str. 1, M&uuml;nchen<BR>lby 7219 <BR>dpa tt yyby n1 pw<BR>261246 Mrz 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[26.03.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Regierung und Opposition streiten &uuml;ber die richtige Bildungspolitik]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen - Regierung und Opposition haben sich im Landtag in M&uuml;nchen einen Schlagabtausch &uuml;ber die Bildungspolitik und die richtigen Zukunftskonzepte f&uuml;r die bayerischen Schulen geliefert. W&auml;hrend Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) am Donnerstag in seiner ersten Regierungserkl&auml;rung den eingeschlagenen Reformweg als kindgerecht und zukunftsorientiert verteidigte, hielt die Opposition der CSU/FDP-Staatsregierung substanzlose Sch&ouml;nrednerei vor. Die SPD sprach der Koalition den Willen und die F&auml;higkeit zu echten Reformen im Bildungssystem ab. Auf massive Kritik stie&szlig; unter anderem das neue &Uuml;bertrittsverfahren auf weiterf&uuml;hrende Schulen. Der Streit &uuml;ber eine l&auml;ngere gemeinsame Grundschulzeit geht ebenfalls weiter. Auch der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband zeigte sich entt&auml;uscht. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Spaenle selbst machte in seiner Rede die Bildungspolitik mit f&uuml;r das CSU-Fiasko bei der Landtagswahl im Herbst 2008 verantwortlich und k&uuml;ndigte f&uuml;r die Zukunft eine neue Form des bildungspolitischen Dialogs an. Als Leitziele der bayerischen Bildungspolitik gab er Qualit&auml;t und Gerechtigkeit aus. &laquo;Wir wollen allen jungen Menschen in unserem Land alle Chancen auf Bildung er&ouml;ffnen&raquo;, sagte Spaenle. Dabei d&uuml;rfe die kulturelle und soziale Herkunft keine Rolle spielen. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Als zentrale Reformschritte nannte Spaenle unter anderem die neuen Kooperationsmodelle von Haupt- und Realschulen, den weiteren Ausbau von Ganztagsangeboten und das neue &Uuml;bertrittsverfahren von der Grund- auf weiterf&uuml;hrende Schulen. Eine l&auml;ngere gemeinsame Schulzeit und die Aufgabe des gegliederten Schulsystems lehnte Spaenle erneut klar ab. Die Hauptschule m&uuml;sse erhalten und weiterentwickelt werden. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Der SPD-Bildungspolitiker Hans-Ulrich Pfaffmann warf der Staatsregierung jahrzehntelanges Versagen und eine &laquo;Fortsetzung der Sch&ouml;nrednerei der letzten Jahre ohne Substanz&raquo; vor. &laquo;Wir haben eine CSU, die will nichts &auml;ndern, und eine FDP, die kann nichts &auml;ndern.&raquo; So habe die FDP vor der Wahl viel versprochen, etwa eine l&auml;ngere gemeinsame Grundschulzeit, aber nun nichts davon durchsetzen k&ouml;nnen. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Pfaffmannn kritisierte, es bleibe bei der zu fr&uuml;hen Selektion von Kindern, bei &uuml;bervollen Klassen und einer &laquo;gravierenden Bildungsungerechtigkeit in Bayern&raquo;. &laquo;Leistungsdruck und Schulstress pr&auml;gen den Schulalltag.&raquo; Eine individuelle F&ouml;rderung finde mangels einer ausreichenden Zahl von Lehrern kaum statt. Zum neuen &Uuml;bertrittsverfahren sagte Pfaffmann: &laquo;Was Sie mit den Grundsch&uuml;lern machen, das halte ich nicht f&uuml;r christlich.&raquo; Das Versprechen zus&auml;tzlicher Lehrer bezeichnete er als aberwitzig und als Heuchelei, da noch in den vergangenen Jahren Stellen gestrichen worden seien. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Der Gr&uuml;nen-Bildungspolitiker Thomas Gehring warf Spaenle und der Koalition vor, mit neuen Worten den alten Mangel kaschieren zu wollen. &laquo;Wir brauchen eine neue Bildungspolitik in Bayern und keine neue Rhetorik.&raquo; Eva Gottstein (Freie W&auml;hler) warf der CSU unter anderem vor, nicht fr&uuml;h genug auf absehbare demografische Entwicklungen reagiert zu haben. Zudem kritisierte sie die H&uuml;rden f&uuml;r Kooperationsmodelle von Haupt- und Realschulen als viel zu hoch. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Die FDP-Bildungspolitikerin Renate Will wies den Oppositions- Vorwurf der mangelnden Durchsetzungsf&auml;higkeit gegen&uuml;ber der CSU zur&uuml;ck. Vielmehr habe man &laquo;ehrgeizige Ziele&raquo; vereinbart, die man z&uuml;gig umsetzen wolle. Es w&uuml;rden Verkrustungen aufgebrochen und neue Ideen verwirklicht. Einiges sei auch schon auf den Weg gebracht. Das neue &Uuml;bertrittsverfahren bezeichnete Will als &laquo;guten Kompromiss&raquo;. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) kritisierte, der &laquo;gro&szlig;e schul- und bildungspolitische Wurf&raquo; bleibe aus. &laquo;Ich erkenne viele kleine Schritte, die den schulischen Alltag erleichtern k&ouml;nnen, die grundlegenden Probleme l&ouml;sen sie jedoch nicht&raquo;, sagte BLLV-Pr&auml;sident Klaus Wenzel laut Mitteilung. Er habe den Eindruck, der Kultusminister verliere sich in zahlreichen Details. Konkret kritisierte Wenzel insbesondere die zu fr&uuml;he &laquo;Sortierung&raquo; der Kinder und das neue &Uuml;bertrittsverfahren, das den Druck noch erh&ouml;he. Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft betonte, die Regierung sende die richtigen Signale. Die Ank&uuml;ndigungen m&uuml;ssten jetzt aber &laquo;zu konkreten und wirksamen Ma&szlig;nahmen in der Fl&auml;che f&uuml;hren&raquo;, hie&szlig; es. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>Max-Planck-Str. 1, M&uuml;nchen<BR>lby 7267<BR>dpa tt yyby z2 bs/db<BR>261341 Mrz 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[26.03.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4246.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Landtags-CSU will sich k&uuml;nftig mehr um Gro&szlig;st&auml;dte k&uuml;mmern]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen - Die CSU will die speziellen Probleme und Herausforderungen in Gro&szlig;st&auml;dten in den kommenden Jahren st&auml;rker in den Fokus nehmen. Ziel sei es, gesellschaftliche Entwicklungen in den gro&szlig;en St&auml;dten fr&uuml;her zu erkennen und Antworten zu geben auf das, was die Menschen dort bewegt, sagte CSU-Fraktionsvize Karl Freller am Mittwoch in M&uuml;nchen. Er leitet eine neu gebildete fraktionsinterne Arbeitsgruppe zu diesem Thema, die in Zukunft immer wieder konkrete Antr&auml;ge zu st&auml;dtischen Themen in den Landtag einbringen will. <BR><BR></P>
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">Als zentrale Herausforderungen nannte Freller unter anderem das rasche Bev&ouml;lkerungswachstum in Gro&szlig;st&auml;dten, den gr&ouml;&szlig;eren Anteil an Einwohnern mit Migrationshintergrund und das h&ouml;here Preisniveau. Weil deshalb in Familien oftmals beide Elternteile arbeiten m&uuml;ssen, sei der Ausbau der Kinderbetreuung mit Hochdruck voranzutreiben, mahnte Freller. Dabei gestand er ein, seine Partei habe sich mit derlei Themen nicht fr&uuml;h genug befasst. <BR><BR></P>
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">Freller betonte, zwischen Politik f&uuml;r den l&auml;ndlichen Raum und Politik f&uuml;r Gro&szlig;st&auml;dte d&uuml;rfe es keinen Widerspruch geben. &laquo;Die Entwicklung eines Landes kann nur dann gelingen, wenn sich sowohl Gro&szlig;st&auml;dte als auch der l&auml;ndliche Raum positiv entwickeln.&raquo; <BR><BR></P>
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">Max-Planck-Str. 1, M&uuml;nchen<BR>lby 7099 <BR>dpa tt yyby pw<BR>251054 Mrz 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[25.03.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4239.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Freie W&auml;hler machen Front gegen Impfpflicht bei Blauzungenkrankheit]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Die Freien W&auml;hler (FW) machen Front gegen die Impfpflicht von Tieren gegen die Blauzungenkrankheit. &laquo;Wir m&uuml;ssen raus aus der Zwangsimpfung&raquo;, sagte FW-Landtagsfraktionschef Hubert Aiwanger am Mittwoch in M&uuml;nchen. Die Impfstoffe seien noch nicht gen&uuml;gend erforscht, deshalb m&uuml;sse es den Landwirten &uuml;berlassen bleiben, ob sie ihre Tiere impfen wollen oder nicht. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Keinesfalls d&uuml;rften den Impfgegnern hohe Strafzahlungen angedroht werden, wie dies vielerorts in Bayern derzeit der Fall sei. &laquo;Wir k&ouml;nnen die Leute nicht kriminalisieren, wenn sie die Impfung ablehnen&raquo;, sagte Aiwanger. Die Freien W&auml;hler wollen dazu in K&uuml;rze einen Antrag in den Landtag einbringen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Blauzungenkrankheit ist eine durch Viren ausgel&ouml;ste Infektionskrankheit von Wiederk&auml;uern wie Schafe, Rinder und Ziegen. Ihren Namen hat sie von der Blauf&auml;rbung der Zunge, einem Hauptsymptom bei Krankheitsausbruch. Die kranken Tiere bekommen Fieber, Blutungen und Geschw&uuml;re. F&uuml;r den Menschen ist die Krankheit ungef&auml;hrlich. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Max-Planck-Str. 1, M&uuml;nchen<BR>lby 7301<BR>dpa tt yyby pw<BR>251457 Mrz 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[25.03.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4238.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[SPD und Gr&uuml;ne schnappen CSU Delegierten f&uuml;r Bundesversammlung weg]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen - SPD und Gr&uuml;ne in Bayern stellen f&uuml;r die Bundesversammlung eine gemeinsame Liste mit Delegierten auf - und schnappen damit der CSU sozusagen einen Vertreter weg. Die beiden Fraktionen k&ouml;nnen auf diese Weise nach eigenen Angaben 29 Delegierte aus Parlament, Kultur, Kirchen und Gesellschaft zur Wahl des Bundespr&auml;sidenten nach Berlin entsenden. W&uuml;rden beide getrennt voneinander ihre Abgesandten w&auml;hlen, w&uuml;rden sie nur auf 28 kommen - und die CSU d&uuml;rfte einen Mann oder eine Frau mehr entsenden. Das ergibt sich aus dem Berechnungsverfahren f&uuml;r die Sitzverteilung. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>&nbsp;</P>
<P class=MLD align=justify>Der Landtag bestimmt an diesem Donnerstag, welche 93 Delegierten am 23. Mai aus Bayern nach Berlin fahren d&uuml;rfen, um dort den n&auml;chsten Bundespr&auml;sidenten oder die n&auml;chste Bundespr&auml;sidentin - zu w&auml;hlen. SPD und Gr&uuml;ne wollen ihre Vertreter an diesem Mittwoch vorstellen. Die beiden Fraktionen hatten sich bereits vor der Bundespr&auml;sidenten- Wahl 2004 zusammengetan und der CSU so einen Sitz &laquo;weggeschnappt&raquo;. Zur Wahl in der Bundesversammlung stehen diesmal unter anderem Amtsinhaber Horst K&ouml;hler und die SPD-Kandidatin Gesine Schwan. <BR><BR></P>
<P class=MLD align=justify>&nbsp;</P>
<P class=MLD align=justify>Max-Planck-Str. 1, M&uuml;nchen<BR>lby 7459<BR>dpa tt yyby n1 db<BR>241657 Mrz 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[24.03.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4228.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtagsgr&uuml;ne fordern Unabh&auml;ngiges Landeszentrum f&uuml;r Datenschutz]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen - Die Landtags-Gr&uuml;nen fordern ein Unabh&auml;ngiges Landeszentrum f&uuml;r Datenschutz. Die Nutzung pers&ouml;nlicher Daten m&uuml;sse transparenter sein und besser kontrolliert werden, sagte die Landtagsabgeordnete Christine Stahl am Montag in M&uuml;nchen. Au&szlig;erdem m&uuml;sse das Problembewusstsein in der Bev&ouml;lkerung gest&auml;rkt werden. &laquo;Der skandal&ouml;se Umgang mit privaten Daten hat mittlerweile be&auml;ngstigende Ausma&szlig;e angenommen&raquo;, sagte sie. </P>
<P class=MLD align=justify>&nbsp;</P>
<P class=MLD align=justify>Die bislang verantwortliche Stelle, angesiedelt bei der Regierung in Mittelfranken, leiste f&uuml;r Privatleute zwar gute Arbeit. Doch Stahl wies auf einzuhaltende EU-Richtlinien hin, wobei Datensch&uuml;tzer ihre Aufgaben &laquo;in v&ouml;lliger Unabh&auml;ngigkeit&laquo; wahrnehmen m&uuml;ssten. &laquo;Durch die Aufsicht des Innenministeriums ist das bislang in Bayern nicht der Fall, eine Klage am Europ&auml;ischen Gerichtshof l&auml;uft bereits&raquo;, erl&auml;uterte Stahl.</P>
<P class=MLD align=justify>&nbsp;</P>
<P class=MLD align=justify>Als erfolgreiches Vorbild f&uuml;r die Einrichtung eines Unabh&auml;ngigen Landeszentrums nannte Stahl Schleswig-Holstein. &laquo;Dort sind die Anfragen rasch gestiegen, das zeigt das gro&szlig;e Vertrauen, das die B&uuml;rger zu dieser Stelle haben&raquo;. Auch Professor Gerhard Kongehl von der Ulmer Akademie f&uuml;r Datenschutz und IT-Sicherheit betonte die Verantwortung im Umgang mit pers&ouml;nlichen Daten: &laquo;Sie m&uuml;ssen heute davon ausgehen, dass ihre Daten &uuml;berall sind.&raquo; </P>
<P class=MLD align=justify>&nbsp;</P>
<P class=MLD align=justify>Maximilianeum, 81627 M&uuml;nchen<BR>lby 7210 dpa ho yyby n1 bs/uk<BR>231422 Mrz 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[23.03.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4227.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtags-SPD fordert deutlich mehr Geld f&uuml;r den Klimaschutz]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen - Die Staatsregierung soll nach Willen der Landtags-SPD deutlich mehr Geld f&uuml;r Klimaschutz-Ma&szlig;nahmen zur Verf&uuml;gung stellen als bisher geplant. &laquo;Investitionen in Energiesparen, in h&ouml;here Energieeffizienz und in erneuerbare Energien beleben die Konjunktur und schaffen Arbeitspl&auml;tze im Mittelstand und im Handwerk&raquo;, sagte der energie- und umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Ludwig W&ouml;rner, am Montag in M&uuml;nchen. Bis jetzt habe das Klimaprogramm der Staatsregierung f&uuml;r 2009 und 2010 nur ein Volumen von rund 204 Millionen Euro. Die SPD habe Antr&auml;ge f&uuml;r den Doppelhaushalt 2009/2010 eingebracht, die zus&auml;tzlich 250 Millionen Euro an Investitionen in Umwelt- und Klimaprojekte bringen sollen. </P>
<P class=MLD align=justify>&nbsp;</P>
<P class=MLD align=justify>Beispielsweise soll nach Wunsch der SPD Energiegewinnung durch Geothermie oder Biomasse st&auml;rker gef&ouml;rdert werden, Bauherrn sollen beim Thema Energiesparen noch besser beraten werden und die W&auml;rmed&auml;mmung bei staatlichen Geb&auml;uden soll verbessert werden. Umweltminister Markus S&ouml;der (CSU) sei bislang nicht &uuml;ber Ank&uuml;ndigungen hinausgekommen, kritisierte W&ouml;rner. &laquo;Das wird ein echter Pr&uuml;fstein f&uuml;r S&ouml;der und den Ministerpr&auml;sidenten Horst Seehofer, wie ernst sie den Klimaschutz nehmen.&raquo; </P>
<P class=MLD align=justify>&nbsp;</P>
<P class=MLD align=justify>Max-Planck-Str. 1, M&uuml;nchen<BR>lby 7176 br 7156<BR>dpa zk yyby n1 bs/tt<BR>231334 Mrz 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[23.03.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Das neue Volkshandbuch des Bayerischen Landtags ist heute erschienen]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>Das neue Volkshandbuch ist da!</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>Welche Funktionen und Aufgaben nehmen unsere Volksvertreter im Parlament wahr? In welchen Gremien sind sie vertreten und in welchen au&szlig;erparlamentarischen Institutionen und Organisationen wirken sie mit? Welche beruflichen Hintergr&uuml;nde weisen sie auf? In welchen Stimm- und Wahlkreisen sind sie politisch aktiv?</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>Zu diesen und anderen wichtigen Eckdaten der Abgeordneten-Biografien liefert das neue Volkshandbuch des Bayerischen Landtags einen schnellen und bequemen &Uuml;berblick. Das beliebte Taschenbuch ist heute in einer komplett &uuml;berarbeiteten, neuen Auflage erschienen. Neben den biografischen Informationen zu den 187 Abgeordneten der aktuellen Wahlperiode bietet das handliche B&uuml;chlein auch viel Wissenswertes rund um den Landtag.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>Interessierte B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger k&ouml;nnen das Buch kostenfrei bestellen. E-Mail: <A href="mailto:landtag@bayern.landtag.de">landtag@bayern.landtag.de</A> bzw. Telefax: 089/4126 – 1392. </P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[20.03.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtag will Schadenersatzanspr&uuml;che bei BayernLB pr&uuml;fen lassen]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Der Landtag nimmt die marode BayernLB immer sch&auml;rfer ins Visier. Die parlamentarische Kontrollkommission wird nach dem Milliardendebakel der Staatsbank voraussichtlich Schadenersatzanspr&uuml;che gegen Manager und Verwaltungsratsmitglieder pr&uuml;fen lassen. Das fordern Freie W&auml;hler und FDP, Kommissionschef Ernst Weidenbusch (CSU) hat Zustimmung signalisiert. Unabh&auml;ngige Rechtsanw&auml;lte sollten ein Gutachten zur m&ouml;glichen pers&ouml;nlichen Haftung der Banker und ihrer Kontrolleure erstellen, sagte am Donnerstag Bernhard Pohl, Vizefraktionschef der Freien W&auml;hler. Endg&uuml;ltig entschieden wurde am Donnerstag in der Kommission aber noch nicht - weil noch nicht klar ist, wer Gutachter werden soll. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Forderung ist politisch brisant, weil im Verwaltungsrat der Bank mehrere prominente CSU-Politiker sa&szlig;en - darunter die fr&uuml;heren Finanzminister Kurt Faltlhauser und Erwin Huber sowie Ex- Innenminister und Ex-Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein. &laquo;Es geht darum, dass die Frage der Haftung s&auml;mtlicher Verantwortlichen der BayernLB im Vorstand und Verwaltungsrat gekl&auml;rt wird&raquo;, sagte Pohl. &laquo;Wir sind kein Gericht, aber wir&raquo; - die B&uuml;rger - &laquo;sind die Gesch&auml;digten&raquo;, sagte Pohl </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>BayernLB-Vorstandschef Michael Kemmer stellte der parlamentarischen Kontrollkommission am Donnerstag hinter verschlossenen T&uuml;ren sein Sanierungskonzept f&uuml;r die schwer angeschlagene Bank vor - bankintern &laquo;Projekt Herkules&raquo; genannt. Eine &ouml;ffentliche Stellungnahme lehnte Kemmer ab. Kern der &laquo;Herkules&raquo;- Aufgabe ist die &laquo;Fokussierung&raquo; der Bank auf ihre eigentlichen Kerngesch&auml;ftsfelder mit Mittelstand und Sparkassen. International spekulieren will die BayernLB nicht mehr, nachdem sie vom Balkan &uuml;ber Island bis zu den USA weltweit Milliarden in den Sand gesetzt hat. Bis zum 18. April muss die BayernLB ihr Gesch&auml;ftsmodell der EU in Br&uuml;ssel vorlegen.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>An einen Verkauf der Auslandst&ouml;chter - insbesondere des un&uuml;bersichtlichen &ouml;sterreichischen Hypo Alpe Adria Finanzkonzerns - ist jedoch offensichtlich kurzfristig nicht gedacht. Daf&uuml;r g&auml;be es nach Einsch&auml;tzung von Fachleuten zur Zeit ohnehin keine K&auml;ufer. &Uuml;ber die Hypo Alpe Adria mit &uuml;ber 100 eigenen Tochtergesellschaften sind die bayerischen Steuerzahler Eigent&uuml;mer des Sparkassennetzes in Bosnien-Herzegowina und zahlreicher anderer Institute im fr&uuml;heren Jugoslawien.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Kommissionschef Weidenbusch machte ebenfalls keine Angaben zu den Kemmer-Pl&auml;nen, da die Kommission nicht &ouml;ffentlich tagt. Die Abgeordneten wollen das Konzept aber genau pr&uuml;fen und eigene Vorschl&auml;ge einbringen. &laquo;Eine abschlie&szlig;ende Bewertung ist heute noch nicht m&ouml;glich und auch nicht gewollt&raquo;, sagte Weidenbusch. Kemmers Bericht war sichtbares Zeichen, dass die Staatsbank an die Kandare des Parlaments gelegt wird. Der Vorstandschef musste zuerst den Abgeordneten berichten, bevor in der kommenden Woche der Verwaltungsrat informiert wird.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7549<BR>dpa ch yyby z2 db<BR>121746 Mrz 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[12.03.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4179.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[FDP und CSU gr&uuml;nden Kinderkommission - SPD beklagt Ideenklau]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Die Koalitionsmehrheit von CSU und FDP im bayerischen Landtag will eine Kinderkommission gr&uuml;nden und erf&uuml;llt damit eine Forderung der SPD. Die Kinder in Bayern sollten eine neue politische Lobby bekommen, sagte die bayerische FDP-Generalsekret&auml;rin Miriam Gru&szlig; laut einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Kinderkommission k&ouml;nne &laquo;gezielt die Interessen von Kindern vertreten und innerhalb des Landtags als erster Ansprechpartner f&uuml;r die Belange von Kindern und Jugendlichen agieren&raquo;, sagte Gru&szlig;. Die FPD werde daf&uuml;r werben, dass die neue Kommission auch ein Recht zur Gesetzesinitiative erhalten soll. &laquo;Dies w&uuml;rde die Bedeutung der Kommission unterstreichen und ihren Handlungsspielraum erweitern.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Johanna Werner- Muggendorfer emp&ouml;rte sich &uuml;ber die Pl&auml;ne der Liberalen und der CSU. Denn in der vergangenen Legislaturperiode sei die SPD noch mit der Forderung, eine Kinderkommission einzurichten, gescheitert. Erst vor einem Monat habe die SPD nun erneut einen entsprechenden Antrag eingebracht. Werner-Muggendorfer beklagte, dass nicht einmal beim Thema Kinderkommission eine partei&uuml;bergreifende Zusammenarbeit zustande gekommen sei, &laquo;wenn CSU und FDP der SPD schon nicht die Urheberschaft daf&uuml;r g&ouml;nnen wollen&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7470<BR>dpa zk yyby db<BR>111701 Mrz 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[11.03.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4177.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Deutschlands &auml;lteste Parlamentarierin R&uuml;tting gibt Mandat zur&uuml;ck]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen&nbsp;- Deutschlands &auml;lteste Parlamentarierin, die Gr&uuml;nen-Abgeordnete Barbara R&uuml;tting, gibt ihr Mandat zur&uuml;ck. Die bayerische Gr&uuml;nen-Fraktion teilte am Mittwoch in M&uuml;nchen mit, die 81-J&auml;hrige sehe sich gezwungen, &laquo;aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden&raquo; k&uuml;rzer zu treten.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die ehemalige Film- und Theaterschauspielerin war 2003 f&uuml;r die Gr&uuml;nen in den bayerischen Landtag eingezogen und war dort zweimalige Alterspr&auml;sidentin. Am Mittwoch habe sie der Fraktion mitgeteilt, dass sie bis zu den Osterferien aus dem Parlament ausscheiden wolle, hie&szlig; es in einer Presseerkl&auml;rung der Gr&uuml;nen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>&laquo;Wir bedauern diesen Schritt au&szlig;erordentlich&raquo;, sagten die beiden Fraktionsvorsitzenden Margarete Bause und Sepp Daxenberger. R&uuml;tting hat sich vor allem f&uuml;r Tierschutz und gesunde Ern&auml;hrung eingesetzt. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>DDP0804<BR>ddp/wik/ume <BR>111723 Mrz 09</P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[11.03.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4161.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landwirtschaftsausschuss: Brunner nimmt Staatsforsten an die Kandare - B&auml;ume vor Windr&auml;dern]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Bei der Suche nach neuen Einnahmequellen d&uuml;rfen die Bayerischen Staatsforsten den Freistaat nicht ungebremst mit neuen Windr&auml;dern und Biomasseanlagen pflastern. Der Aufsichtsrat hat einen Stopp neuer Windkraftprojekte der Staatsforsten angeordnet, wie Agrarminister Helmut Brunner (CSU) am Mittwoch im Landwirtschaftsausschuss des Landtags sagte. 131 bereits unterzeichnete Vertr&auml;ge mit Windrad-Investoren w&uuml;rden &uuml;berpr&uuml;ft. Windr&auml;der und Biomassekraftwerke sollten nicht ohne R&uuml;cksicht auf die Bev&ouml;lkerung gebaut werden. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Damit reagierte Brunner auf den &Auml;rger, der den Staatsforsten in mehreren Kommunen entgegenschl&auml;gt. Unruhe herrscht unter anderem in Oberfranken, der Oberpfalz und im Allg&auml;u. Dem Unternehmen geh&ouml;ren zehn Prozent der bayerischen Landesfl&auml;che. Noch in diesem Jahr will Brunner eine Bilanz der Forstreform ziehen. Dabei soll bis Jahresende gepr&uuml;ft werden, ob und in welchem Umfang die Staatsforsten neue Gesch&auml;ftsfelder erschlie&szlig;en sollen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Forstwirtschaft allein ist wegen der schwankenden Holzpreise krisenanf&auml;llig. Die globale Wirtschaftskrise wird in diesem Jahr auch auf die Staatsforsten durchschlagen. &laquo;Ich bin kein Hellseher, aber ich bef&uuml;rchte, dass sich der Gewinn halbieren wird&raquo;, sagte Brunner. Die Gr&uuml;nen und die Freien W&auml;hler bef&uuml;rworteten den Einstieg des Unternehmens in die erneuerbaren Energien. Das d&uuml;rfe aber nicht bedingungslos ohne R&uuml;cksicht auf B&uuml;rger und Landschaft geschehen, sagte der Gr&uuml;nen-Umweltexperte Christian Magerl. &laquo;Wir sollten nachdenken &uuml;ber einen Standortplan f&uuml;r Windkraftanlagen.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Klagen &uuml;ber mangelnde R&uuml;cksicht der Staatsforsten auf die B&uuml;rger beim Bau von Windr&auml;dern kamen vor allem aus der CSU. &laquo;Es kann nicht sein, dass &uuml;ber die K&ouml;pfe der B&uuml;rger, der Kommunen und der Mandatstr&auml;ger entschieden wird&raquo;, sagte der Forchheimer Abgeordnete Eduard N&ouml;th. Sein Bamberger Kollege Alexander K&ouml;nig (CSU) warnte, die 131 Windrad-Vertr&auml;ge lie&szlig;en sich nicht einfach r&uuml;ckg&auml;ngig machen. Die SPD forderte, bei den Staatsforsten m&uuml;ssten die Belange von Natur und Gesellschaft an erster Stelle stehen. &laquo;Erst an zweiter Stelle kommt der Verdienst, sagte die SPD-Agrarsprecherin Maria Noichl.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>&nbsp;lby 7388<BR>dpa ch yyby n1 sd<BR>111543 Mrz 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[11.03.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4160.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtagsgr&uuml;ne fordern radikale Schrumpfkur f&uuml;r BayernLB]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Die Landtags-Gr&uuml;nen fordern wegen der Milliardenrisiken der BayernLB eine schrittweise Beerdigung der maroden Bank. Erste Stufe des Gr&uuml;nen-Konzepts soll eine radikale Schrumpfkur sein, in deren Verlauf die BayernLB etwa 90 Prozent ihres bisherigen Gesch&auml;fts aufgeben und ihre T&auml;tigkeiten auf Bayern beschr&auml;nken soll. Im zweiten Schritt sollten die BayernLB und die sechs anderen deutschen Landesbanken zu einem bundesweiten Zentralinstitut f&uuml;r die Sparkassen fusionieren. Das sagte Gr&uuml;nen-Haushaltsexperte Eike Hallitzky am Mittwoch in M&uuml;nchen. &laquo;Die Staatsregierung muss sich von der Idee verabschieden, dass es dauerhaft eine eigenst&auml;ndige bayerische Landesbank geben muss.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Vor ihrem Ende jedoch soll die BayernLB sich zun&auml;chst von den internationalen Finanzm&auml;rkten verabschieden - was in den vergangenen Jahren den allergr&ouml;&szlig;ten Teil der Gesch&auml;fte ausmachte. Verkauft werden soll nach Hallitzkys Vorschl&auml;gen vor allem die &ouml;sterreichische Tochter Hypo Alpe Adria. Diese sei mit 111 T&ouml;chtern in Osteuropa und im ehemaligen Jugoslawien ein &laquo;unglaubliches Konglomerat&raquo; mit sehr hohen Risiken, sagte Hallitzky. Gepr&uuml;ft werden soll weiter, ob die BayernLB die Landesbausparkasse (LBS) und die Landesbodenkreditanstalt (LaBo) verkauft. &laquo;Es ist nat&uuml;rlich so, dass vom alten Gesch&auml;ftsmodell der BayernLB nur noch 10, 15 Prozent &uuml;brigbleiben w&uuml;rden&raquo;, sagte Hallitzky. &Uuml;brigbleiben soll nur die Kooperation mit den bayerischen Sparkassen. In der zweiten Stufe sollten dann mittelfristig alle sieben Landesbanken zu einer Girozentrale f&uuml;r die deutschen Sparkassen fusionieren.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7260<BR>dpa ch yyby sd<BR>111345 Mrz 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[11.03.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Der Landtag baut an]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen - Der Landtag baut an. Gr&ouml;&szlig;te Bauma&szlig;nahme in dieser Legislaturperiode wird die Erweiterung des Nordbaus am Maximilianeum, sagte Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU) am Dienstag bei der Vorlage des Landtagsetats im Haushaltsausschuss. Das Projekt sei eine Konsequenz aus den Landtagswahlen im Herbst 2008, als mit der FDP und den Freien W&auml;hlern zwei neue Fraktionen in den Landtag einzogen und die Raumnot akut wurde. Im dem Erweiterungsbau sollen nach den Worten Stamms mindestens 50 B&uuml;ros, ein Sitzungssaal, Besprechungsr&auml;ume und eine EDV-Zentrale entstehen. Ein Preisgericht entscheide am 24. M&auml;rz, wer den europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb gewinnt. Der Baubeginn soll gegen Ende des Jahres erfolgen, die Fertigstellung ist f&uuml;r den Sommer 2011 geplant.&nbsp;</P>
<P class=MLD align=justify>&nbsp;</P>
<P class=MLD align=justify>lby 7456 <BR>dpa db yyby<BR>101737 Mrz 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[10.03.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[SPD und Gr&uuml;ne fordern konsequentere Politik gegen Rechtsextremismus - CSU h&auml;lt Forderungen f&uuml;r bereits erf&uuml;llt]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD align=justify>Von Jule Ott</P>
<P class=MLD align=justify>&nbsp;</P>
<P class=MLD align=justify><BR>M&uuml;nchen (ddp-bay). Zur Bek&auml;mpfung rechtsextremistischer Einstellungen in Bayern haben Landtags-SPD und -Gr&uuml;ne eine verbesserte Bildungspolitik gefordert. Die CSU wies die Forderung am Dienstag zur&uuml;ck. Demokratieerziehung und Pr&auml;vention gegen Rechtsradikalismus seien eine wichtige Aufgabe, der Bayern aber l&auml;ngst nachkomme, betonte Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) am Dienstag in M&uuml;nchen. </P>
<P class=MLD align=justify>&nbsp;</P>
<P class=MLD align=justify>Der SPD-Rechtsextremismusexperte Florian Ritter sagte, es m&uuml;sse &laquo;ein grunds&auml;tzliches Umdenken&raquo; in der Bildungspolitik stattfinden. Bildung solle Werteerziehung sein und Orientierung bieten. &laquo;Vor allem die weiterf&uuml;hrenden Schulen in Bayern bieten eigentlich keine Orientierung, da geht es um Noten, um f&auml;cherspezifische Ausbildung und nicht um Wertevermittlung&raquo;, kritisierte Ritter. </P>
<P class=MLD align=justify>&nbsp;</P>
<P class=MLD align=justify>Dagegen betonte der Sprecher des bayerischen Kultusministeriums, Ludwig Unger, die von SPD und Gr&uuml;nen geforderte Bildungspolitik werde bereits praktiziert. Eine Wertevermittlung gegen Rechts k&ouml;nne nat&uuml;rlich nicht von heute auf morgen &laquo;eingetrichtert&raquo; werden. Man m&uuml;sse ber&uuml;cksichtigen, dass es sich hierbei um einen Erziehungsprozess handele. Bayern tue eine &laquo;gro&szlig;e Menge&raquo;, um die Demokratie zu st&auml;rken und Rechtsradikalismus zu bek&auml;mpfen. So habe Kultusminister Spaenle erst j&uuml;ngst eine Initiative gestartet, dass alle Sch&uuml;ler eine KZ-Gedenkst&auml;tte oder ein NS-Dokumentationszentrum besuchen sollen.</P>
<P class=MLD align=justify>&nbsp;</P>
<P class=MLD align=justify>Weiterhin wollen sich SPD und Gr&uuml;ne bei der Bek&auml;mpfung von Rechtsextremismus und Ausl&auml;nderfeindlichkeit f&uuml;r eine Wirtschaftspolitik einsetzen, die gesellschaftliche Verantwortung und soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt stelle. &laquo;Ziel muss sein, dass wir f&uuml;r die Demokratie ein f&ouml;rderndes und f&uuml;r antidemokratischen Rechtsextremismus ein hemmendes Klima schaffen&raquo;, sagte Gr&uuml;nen-Kulturexperte Sepp D&uuml;rr. </P>
<P class=MLD align=justify>&nbsp;</P>
<P class=MLD align=justify>Die Landtags-SPD bezieht sich in ihren Forderungen auf eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung von 2008, nach der rechtsextreme Einstellungsmuster in Bayern so verbreitet seien wie in keinem anderen Bundesland. Zu den Ergebnissen der Studie gab es bisher keine &ouml;ffentliche Debatte in Bayern, bem&auml;ngelte die SPD. </P>
<P class=MLD align=justify>&nbsp;</P>
<P class=MLD align=justify>Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) kritisierte die Studie unterdessen als &laquo;methodisch unseri&ouml;s&raquo;. Die Behauptungen von SPD und Gr&uuml;nen, wonach rechtsextreme Einstellungen in Bayern besonders verbreitet seien, sei &laquo;eine Pauschalbeleidigung f&uuml;r unsere B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger&raquo;. Die zitierte Studie der SPD-nahen Stiftung sei f&uuml;r solche Vorw&uuml;rfe keine taugliche Grundlage. Herrmann betonte: &laquo;Wer Mut zu einem starken Nationalgef&uuml;hl hat, ist deshalb noch lange kein Rechtsextremer.&raquo; </P>
<P class=MLD align=justify>&nbsp;</P>
<P class=MLD align=justify>DDP0738 <BR>ddp/ott/ple<BR>101801 Mrz 09<BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[10.03.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4151.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Opposition wehrt sich gegen CSU-Dominanz in Landtagsaussch&uuml;ssen]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Die Opposition hat am Freitag beim Bayerischen Verfassungsgerichtshof in M&uuml;nchen Klage gegen die Blockademehrheit der CSU in den Landtagsaussch&uuml;ssen eingereicht. Vertreter von SPD, Freien W&auml;hlern und Gr&uuml;nen warfen CSU und FDP Missachtung des W&auml;hlerwillens, Tricksereien und &laquo;Arroganz der Macht&raquo; vor. Die Klage richtet sich gegen den neuen Gr&ouml;&szlig;enzuschnitt der Aussch&uuml;sse, den die beiden Koalitionsfraktionen nach der Landtagswahl durchgesetzt hatten. Folge ist, dass die CSU in s&auml;mtlichen Aussch&uuml;ssen die H&auml;lfte der Mitglieder stellt, obwohl sie bei der Wahl ihre absolute Mehrheit eingeb&uuml;&szlig;t hatte. Damit kann sie Entscheidungen jederzeit blockieren. Dies halten die Oppositionsfraktionen f&uuml;r klar verfassungswidrig. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Auf der Suche nach der parlamentarischen Mehrheit habe die CSU zu Tricksereien gegriffen, sagte der Rechtsanwalt Michael Bihler, der die Opposition vor Gericht vertritt, in M&uuml;nchen. Der parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der SPD-Fraktion, Harald G&uuml;ller, kritisierte, die CSU sei nach der Wahl nach dem Motto verfahren: &laquo;Wir rechnen so lange, bis es passt.&raquo; So habe sich die CSU eine Blockademehrheit in den Aussch&uuml;ssen gesichert, die ihr nicht zustehe. Der Vize-Fraktionschef der Freien W&auml;hler, Michael Piazolo, beklagte, die CSU habe sich &laquo;ein Ergebnis zusammengeschustert, das die Wahl nicht ergeben hat&raquo;. Mehrheits-, Rechtsstaats- und Demokratieprinzip seien verletzt. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der Landtag hatte die Ausschussgr&ouml;&szlig;en nach der Wahl mit den Stimmen von CSU und FDP ver&auml;ndert - von einst 17 oder 23 Mitgliedern auf nun 16, 20 oder 22. W&auml;re die CSU bei den alten Gr&ouml;&szlig;enzuschnitten jeweils einen Sitz unter der Mehrheit geblieben, so geh&ouml;ren nun in s&auml;mtlichen Aussch&uuml;ssen jeweils die H&auml;lfte der Abgeordneten zur CSU. Und das, obwohl die Partei bei der Landtagswahl im vergangenen September nur noch 43,4 Prozent der W&auml;hlerstimmen bekommen hatte und im Plenum lediglich noch 49,2 Prozent der Sitze innehat. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die CSU wies die Oppositions-Kritik an der Sitzverteilung in den Aussch&uuml;ssen zur&uuml;ck. &laquo;Denn gerade diejenigen Gr&ouml;&szlig;en der Aussch&uuml;sse, die der Bayerische Landtag gew&auml;hlt hat, entsprechen dem Prinzip der Spiegelbildlichkeit, sind demokratisch und fair&raquo;, sagte die CSU- Rechtspolitikerin Petra Guttenberger laut Mitteilung. &laquo;Bei den Aussch&uuml;ssen, die deutlich kleiner sind als das Landtagsplenum, kann die Verteilung nicht exakt den 49,2 Prozent entsprechen.&raquo; Das vom Landtag beschlossene Modell gebe aber die Gr&ouml;&szlig;enverh&auml;ltnisse des Plenums deutlich besser wieder als das von der Opposition geforderte. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>dpa tt yyby z2 jus<BR>061515 Mrz 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[06.03.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Umweltausschuss: CO2-Aussto&szlig; soll auf unter sechs Tonnen pro Kopf sinken]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Die Staatsregierung h&auml;lt auch angesichts der Wirtschaftskrise an ihrem Ziel fest, den CO2-Aussto&szlig; m&ouml;glichst rasch auf unter sechs Tonnen pro Kopf und Jahr zu dr&uuml;cken. Das machte Umweltminister Markus S&ouml;der (CSU) am Donnerstag im Umweltausschuss des Landtags deutlich. Derzeit seien es 6,7 Tonnen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>S&ouml;der betonte, die Staatsregierung investiere in den kommenden vier Jahren rund eine Milliarde Euro in den Klimaschutz. Dies sei eines der &laquo;Schl&uuml;ssel-Politikfelder&raquo; der Zukunft. Der Ausschuss- Vorsitzende Christian Magerl (Gr&uuml;ne) kritisierte dagegen, Bayern trete beim Klimaschutz &laquo;auf der Stelle&raquo;. Insbesondere gebe es bei der Reduzierung des CO2-Aussto&szlig;es keine erkennbaren Fortschritte. Das Sechs-Tonnen-Ziel beim CO2-Pro-Kopf-Aussto&szlig; nannte Magerl &laquo;viel zu wenig ambitioniert&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>V&ouml;llig uneins waren sich Regierung und Opposition weiterhin in der Frage des Atomausstiegs. S&ouml;der bezeichnete eine Verl&auml;ngerung der Laufzeiten deutscher Kernkraftwerke im Umweltausschuss als unabdingbar. &laquo;Ich bin kein Kernkraft-Fetischist, aber auf absehbare Zeit sehe ich keine M&ouml;glichkeit, diese zu ersetzen.&raquo; Europaministerin Emilia M&uuml;ller (CSU) sagte im Wirtschaftsausschuss laut Manuskript: &laquo;Die Kernenergie ist eine unverzichtbare Br&uuml;ckentechnologie, ohne die wir vorerst weder unsere Klimaziele erreichen noch unsere Energieversorgung sichern k&ouml;nnen.&raquo; Die weitere Nutzung der Kernenergie sei &laquo;die bessere Alternative&raquo;. Redner von SPD, Gr&uuml;nen und Freien W&auml;hler hielten dagegen. Dies sei keine L&ouml;sung, sagte Magerl. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>S&ouml;der betonte allerdings auch, dass der Anteil erneuerbarer Energien weiter gesteigert werden solle - bis zum Jahr 2020 auf 20 Prozent. Dies sei ein ambitioniertes Ziel, aber daran halte man fest. Auch die energetische Sanierung von Geb&auml;uden werde weiter vorangetrieben. Hierbei k&ouml;nnten &laquo;die Ziele &Ouml;kologie und &Ouml;konomie&raquo; in guter Weise miteinander verbunden werden, sagte der CSU-Politiker. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Mit Blick auf den Schutz bedrohter Pflanzen- und Tierarten hielt Magerl der Staatsregierung vor, die roten Listen mit gef&auml;hrdeten Arten seien nach wie vor &laquo;viel zu lang&raquo;. F&uuml;r viele Tiere und Pflanzen gebe es keinen ausreichenden Lebensraum mehr. S&ouml;der wies den Vorwurf mangelnden Engagements der Regierung zur&uuml;ck. &laquo;Es wird viel gemacht.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7325<BR>dpa tt yyby z2 uk<BR>051428 Mrz 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[05.03.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[CSU und FDP uneins &uuml;ber kostenfreies letztes Kindergartenjahr]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - In der schwarz-gelben Koalition gibt es Unstimmigkeiten wegen des geplanten kostenfreien letzten Kindergartenjahres. Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) erkl&auml;rte am Mittwoch am Rande einer Landtagssitzung in M&uuml;nchen, die Staatsregierung habe dies weder im aktuellen Haushalt verankert noch &laquo;in konkreter Planung&raquo;. Sie wies damit FDP-Landtagsfraktionschef Thomas Hacker in die Schranken. Dieser hatte unmittelbar zuvor erkl&auml;rt, er gehe davon aus, dass das letzte Kindergartenjahr in Bayern schon von diesem Herbst an kostenfrei sein werde. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>FDP-Generalsekret&auml;rin Miriam Gru&szlig; sprang Hacker nach dem Einspruch Haderthauers zur Seite und erkl&auml;rte, die Bayern-FDP wolle das letzte Kindergartenjahr &laquo;so schnell wie m&ouml;glich&raquo; beitragsfrei anbieten. &laquo;Es darf keine Frage des Geldes sein, sondern es ist eine Frage des Willens&raquo;, sagte sie nach Angaben ihres B&uuml;ros. Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU) habe am Politischen Aschermittwoch angek&uuml;ndigt, er wolle Bayern zum kinderfreundlichsten Land machen. &laquo;Diesen Worten m&uuml;ssen nun Taten folgen&raquo;, verlangte die FDP-Generalsekret&auml;rin. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Haderthauer betonte, f&uuml;r die Staatsregierung, der &laquo;auch die FDP&raquo; angeh&ouml;re, habe der Ausbau der Kinderbetreuung f&uuml;r unter Dreij&auml;hrige und die Schaffung kleinerer Gruppen absolute Priorit&auml;t. &laquo;Diese Ziele erreichen wir aufgrund der Haushaltslage fr&uuml;hestens in zwei Jahren&raquo;, sagte sie. Erst danach k&ouml;nne man sich um ein kostenfreies letztes Kindergartenjahr k&uuml;mmern - und nur im Einvernehmen mit den Kommunen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>CSU und FDP hatten sich in ihrem Koalitionsvertrag darauf verst&auml;ndig, das letzte Kindergartenjahr f&uuml;r die Eltern mittelfristig kostenfrei zu machen. Einen konkreten Zeitpunkt k&ouml;nne die Koalition nach wie vor nicht nennen, sagte Haderthauer am Mittwoch. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7425<BR>dpa tt yyby db<BR>041612 Mrz 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[04.03.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4125.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[FDP will Rauchverbot f&uuml;r kleine Einraumkneipen praktikabler machen]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Bei der geplanten Aufweichung des Rauchverbots in Bayerns Gastronomie will die FDP die Regeln f&uuml;r Einraumkneipen praktikabler machen. Demnach soll das Rauchen in Gastst&auml;tten mit weniger als 75 Quadratmetern Fl&auml;che dann wieder erlaubt werden, wenn dort im Schnitt mehr Geld mit Getr&auml;nken als mit Speisen verdient wird. Es m&uuml;sse sich um &laquo;getr&auml;nkegepr&auml;gte Kleingastronomie&raquo; handeln, sagte FDP-Landtagsfraktionschef Thomas Hacker am Montag in M&uuml;nchen. Dies k&ouml;nne ganz leicht anhand der j&auml;hrlichen Umsatzzahlen nachgewiesen werden. Hacker betonte, der Vorschlag sei mit der CSU bereits &laquo;kommuniziert&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Bislang sieht der Gesetzentwurf der CSU/FDP-Regierung vor, dass das Rauchen in kleinen Kneipen dann wieder erlaubt wird, wenn dort nur &laquo;kalte oder einfach zubereitete warme Speisen&raquo; serviert werden. Diese Regelung hatten Kommunen - darunter auch die Stadt M&uuml;nchen - als nicht praktikabel kritisiert und Probleme beim Vollzug vorausgesagt. Der Vorsitzende des Bayerischen St&auml;dtetages und Regensburger Oberb&uuml;rgermeister, Hans Schaidinger (CSU), hatte zuletzt sogar gefordert, f&uuml;r eine einfache Handhabung der neuen Regelung sollten in kleinen Raucherkneipen s&auml;mtliche Speisen erlaubt sein. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Das schwarz-gelbe Kabinett hatte die Aufweichung des Rauchverbots Mitte Januar - nach knapp drei Monaten im Amt - auf den Weg gebracht. Demnach soll das Rauchen unter anderem in kleinen Einraum- Wirtsh&auml;usern und in Nebenr&auml;umen von Gastst&auml;tten vom 1. August an wieder erlaubt sein. Der Landtag muss dem Gesetz aber noch zustimmen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7175<BR>dpa tt yyby n1 jb<BR>041215 Mrz 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[04.03.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Oppositionsfraktionen ziehen vor Verfassungsgerichtshof]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen&nbsp;- Die Oppositionsfraktionen im bayerischen Landtag werfen der CSU Missachtung des W&auml;hlerwillens vor und ziehen deswegen vor den Bayerischen Verfassungsgerichtshof. SPD, Freie W&auml;hler und Gr&uuml;ne k&uuml;ndigten am Dienstag in M&uuml;nchen an, am Freitag Verfassungsklage gegen die Besetzung von Landtagsaussch&uuml;ssen einzureichen.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die CSU habe bei der Landtagswahl zwar die absolute Mehrheit der Stimmen verloren und sollte demnach nicht mehr allein regieren k&ouml;nnen. &laquo;In der Praxis jedoch zeigt sich: Die CSU umgeht den W&auml;hlerwillen und beraubt die Oppositionsfraktionen ihrer verfassungsm&auml;&szlig;igen Rechte&raquo;, kritisierten die Oppositionsfraktionen. Nach wie vor beanspruche die CSU 50 Prozent der Sitze in den Landtagsaussch&uuml;ssen. Damit k&ouml;nne die CSU nicht &uuml;berstimmt werden. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Gegen diesen &laquo;willk&uuml;rlichen Gr&ouml;&szlig;enzuschnitt der Aussch&uuml;sse&raquo; wollen die drei Fraktionen nun vorgehen. Die Klageschrift soll am Freitag (6. M&auml;rz, 10.30 Uhr) bei einer gemeinsamen Pressekonferenz vorgestellt werden.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>DDP0832<BR>ddp/pje/jgu<BR>031810 Mrz 09</P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[03.03.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtags-CSU: &Uuml;berarbeitetes Versammlungsrecht noch vor der Sommerpause]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Nach der teilweisen Aussetzung des bayerischen Versammlungsrechts durch das Bundesverfassungsgericht will die CSU/FDP-Regierung bis zur Sommerpause ein &uuml;berarbeitetes Gesetz vorlegen. Das k&uuml;ndigte CSU-Landtagsfraktionschef Georg Schmid am Dienstag in M&uuml;nchen an. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) f&uuml;hre dazu intensive Gespr&auml;che mit Vertretern beider Koalitionsfraktionen. Bis zu einer Entscheidung werde es aber noch einige Wochen dauern. Schmid verwies allerdings darauf, dass Eckpunkte f&uuml;r die Neuregelung bereits im Koalitionsvertrag von CSU und FDP festgehalten seien. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Das Bundesverfassungsgericht hatte die Versch&auml;rfung des Versammlungsrechts in Bayern wegen schwerer Bedenken teilweise gekippt. Die Karlsruher Richter setzten am vergangenen Freitag Teile des Gesetzes in einer einstweiligen Anordnung au&szlig;er Kraft. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>In ihrem Koalitionsvertrag hatten sich CSU und FDP darauf verst&auml;ndigt, das Versammlungsrecht &laquo;b&uuml;rgerfreundlicher&raquo; zu gestalten. Unter anderem sollen die Auflagen f&uuml;r Veranstalter vereinfacht werden und der Katalog der Straf- und Bu&szlig;geldvorschriften verringert werden. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7163<BR>dpa tt yyby n1 jb<BR>031235 Mrz 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[03.03.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtagsgr&uuml;ne fordern v&ouml;llig neues Versammlungsrecht]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Nach der teilweisen Aussetzung des bayerischen Versammlungsrechts durch das Bundesverfassungsgericht fordern die Gr&uuml;nen ein komplett neues Gesetz. Kleine kosmetische Korrekturen reichten nicht aus, sagte Gr&uuml;nen-Landtagsfraktionschefin Margarete Bause am Montag in M&uuml;nchen. &laquo;Das Ding muss in den Papierkorb und muss v&ouml;llig neu gestaltet werden.&raquo; Das Gesetz m&uuml;sse zur&uuml;ckgenommen werden, f&uuml;r eine &Uuml;bergangsfrist solle dann Bundesrecht gelten. In dieser Zeit k&ouml;nne ein &laquo;wirklich b&uuml;rgerrechtsfreundliches und verfassungskonformes Gesetz&raquo; erarbeitet werden. Einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag wollen die Gr&uuml;nen an diesem Mittwoch in den Landtag einbringen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Das Bundesverfassungsgericht hatte die Versch&auml;rfung des Versammlungsrechts in Bayern wegen schwerer Bedenken teilweise gekippt. Die Karlsruher Richter setzten am Freitag Teile des Gesetzes in einer einstweiligen Anordnung au&szlig;er Kraft. Bause sprach am Montag von einer &laquo;krachenden Niederlage&raquo; f&uuml;r Innenminister Joachim Herrmann (CSU) und einem &laquo;riesigen Erfolg&raquo; f&uuml;r die bayerische Opposition. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7248<BR>dpa tt yyby n1 sd<BR>021440 Mrz 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[02.03.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtags-SPD fordert Ausbildungs-Offensive gegen Wirtschaftskrise]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Die Landtags-SPD fordert angesichts der globalen Rezession eine Ausbildungs-Offensive im Freistaat. Die Arbeitsmarktexpertin Angelika Weikert pl&auml;dierte am Donnerstag in M&uuml;nchen f&uuml;r ein B&uuml;ndel gezielter Ma&szlig;nahmen, um Jugendliche f&uuml;r das Arbeitsleben zu qualifizieren. &laquo;Wir m&uuml;ssen selbst auf die Jugendlichen zugehen und fragen: Was hast Du vor&raquo;, sagte die fr&auml;nkische Abgeordnete. Ein Teil der Jugendlichen melde sich nicht bei den Arbeitsagenturen und falle daher aus der Lehrstellenstatistik. Weikert forderte au&szlig;erdem einen fl&auml;chendeckenden Ausbau der Berufsfachschulen, die eine volle Ausbildung au&szlig;erhalb eines Betriebs anbieten. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Das Ausbildungsangebot der Berufsfachschulen sei bisher haupts&auml;chlich auf Hauswirtschaft, Informatik und Kinderpflege beschr&auml;nkt, sagte Weikert. Eine Erweiterung auf weitere Berufsfelder w&auml;re eine &laquo;tolle M&ouml;glichkeit&raquo;, mehr Jugendliche gut auszubilden, wie Weikert sagte. Widerstand gebe es aber sowohl bei den Industrie- und Handelskammern als auch bei der Staatsregierung. Die Kammern f&uuml;rchteten eine Aush&ouml;hlung des dualen Systems, die Staatsregierung h&ouml;here Kosten. Neben der Ausbildung solle die Staatsregierung auch mehr f&uuml;r die Weiterbildung der Arbeitnehmer tun. Weikert regte eine landesweite Datenbank an, in der alle bayerischen Weiterbildungsangebote zusammengefasst werden k&ouml;nnten. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Arbeitsmarktexperten f&uuml;rchten vom Sommer an einen Anstieg der Arbeitslosigkeit in Deutschland. Auf dem bayerischen Lehrstellenmarkt sehe es nach den letzten Meldungen noch ganz gut aus, sagte Weikert. &laquo;Ich geh&ouml;re nicht zu denen, die unbedingt schwarz sehen.&raquo; Dennoch sei es erforderlich, mehr f&uuml;r Aus- und Weiterbildung zu tun als bisher. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7314<BR>dpa ch yyby pw<BR>261349 Feb 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[26.02.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtag will gegen Fu&szlig;ball-Hooligans vorgehen - Kritik an BFV]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Die f&uuml;nf Landtagsfraktionen verlangen ein sch&auml;rferes Vorgehen gegen Fu&szlig;ball-Hooligans. Seit der Gr&uuml;ndung der dritten Liga habe die Gewalt zugenommen, beklagten CSU, SPD, Freie W&auml;hler, Gr&uuml;ne und FDP am Mittwoch einm&uuml;tig im Kommunalausschuss. Insbesondere Fans der ostdeutschen Vereine Carl Zeiss Jena, Dynamo Dresden und Rot-Wei&szlig; Erfurt fielen negativ auf. Kritik gab es am Bayerischen Fu&szlig;ball-Verband (BFV), der nach Einsch&auml;tzung mehrerer Abgeordneter nicht genug tut, um Randalierern das Handwerk zu legen. Gr&uuml;ne und Freie W&auml;hler brachten daher ins Gespr&auml;ch, die Vereine f&uuml;r die hohen Kosten der Polizeieins&auml;tze zur Kasse zu bitten. Auf Initiative der CSU soll das Innenministerium berichten, wie die Hooligans unter Kontrolle gebracht werden k&ouml;nnen. Der Fu&szlig;ball-Verband reagierte ver&auml;rgert und warf den Abgeordneten vor, sich nicht ausreichend informiert zu haben. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>2008 seien 16 000 Polizisten in Bayern im Fu&szlig;ball-Einsatz gewesen, allein in M&uuml;nchen seien dabei 100 000 Einsatzstunden angefallen, sagte der FDP-Abgeordnete Andreas Fischer. &laquo;V&auml;ter, die mit ihren Kindern ins Stadion gehen, m&uuml;ssen Angst haben&raquo;, kritisierte der CSU- Abgeordnete Manfred L&auml;ndner. &laquo;Wir m&uuml;ssen die Vereine in die Pflicht nehmen.&raquo; Polizisten im Fu&szlig;ball-Einsatz fehlten an anderer Stelle, sagte die Gr&uuml;nen-Politikerin Christine Kamm. &laquo;Es ist ganz deutlich, dass das zu Lasten anderer Bereiche geht.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der SPD-Abgeordnete und Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Bayern, Harald Schneider, forderte die &Uuml;berpr&uuml;fung der Vereinbarung des Fu&szlig;ball-Verbands mit dem Innenministerium. &laquo;Das Problem sind nicht mehr die erste und die zweite Liga, sondern die niederklassigen Vereine von der dritten Liga bis zur Landesliga.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Damals hatten die Fu&szlig;ball-Funktion&auml;re zugesagt, mehr gegen Gewaltt&auml;ter zu unternehmen. &laquo;Da das nicht eingehalten wird, f&uuml;hrt das zu verst&auml;rkten Polizeieins&auml;tzen&raquo;, monierte Joachim Hanisch von den Freien W&auml;hlern. Die CSU betonte allerdings, zust&auml;ndig f&uuml;r die Sicherheit in der &Ouml;ffentlichkeit sei allein die Polizei - auch finanziell. Das Innenministerium soll dem Landtag jetzt auch Auskunft geben, wieviel Geld die Polizeieins&auml;tze gegen Fu&szlig;ball-Randalierer die Steuerzahler kosten. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der Bayerische Fu&szlig;ball-Verband (BFV) bedauerte, &uuml;ber die Sitzung nicht informiert worden zu sein. &laquo;Es befremdet angesichts dieses Umstands sehr, dass im Verlauf der Sitzung nach Medienberichten Kritik an BFV und DFB sowie in diesen Spielklassen spielenden bayerischen Vereinen ge&auml;u&szlig;ert worden sein soll&raquo;, hie&szlig; es in der Stellungnahme des Verbandspr&auml;sidenten Rainer Koch. Der BFV sei nur f&uuml;r die Spiele ab der Landesliga abw&auml;rts zust&auml;ndig, nicht f&uuml;r die dritte Liga. Die Sicherheitslage sei in Bayern weit besser als anderswo, die Zahl der Gewalttaten bei Bayernliga-Spielen im vergangenen Jahr um ein Drittel zur&uuml;ckgegangen.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7541<BR>dpa ch yyby z2 sd<BR>181752 Feb 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[18.02.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtagsgr&uuml;ne: Staatsregierung soll Bahn besser kontrollieren]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen - Die Landtags-Gr&uuml;nen wollen die Staatsregierung bei der Kontrolle der Deutschen Bahn st&auml;rker in die Pflicht nehmen. Angesichts der vielen Beschwerden ver&auml;rgerter Fahrg&auml;ste &uuml;ber Versp&auml;tungen und schmutzige Z&uuml;ge verlangte Verkehrsexperte Martin Runge am Mittwoch eine bessere Information von Landtag und &Ouml;ffentlichkeit. Die Vertr&auml;ge des Freistaats mit der Bahn m&uuml;ssten transparenter werden und ihre Einhaltung besser &uuml;berwacht werden. &laquo;Es klemmt ganz gewaltig bei den Vertr&auml;gen&raquo;, sagte Runge. Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) erkl&auml;rte die Forderungen f&uuml;r &laquo;gut gemeint, aber &uuml;berfl&uuml;ssig&raquo;. Die Kontrolle finde bereits uneingeschr&auml;nkt statt. <BR><BR></P>

<P class=MLD align=justify>Der wichtigste Vertrag zwischen Staatsregierung und Bahn ist der sogenannte gro&szlig;e Verkehrsdurchf&uuml;hrungsvertrag, in dem die Bestellung des Nahverkehrs durch den Freistaat geregelt ist - gut 70 Millionen Zugkilometer im Jahr. Der aktuelle Vertrag l&auml;uft Ende 2013 aus, die Vorbereitungen f&uuml;r den n&auml;chsten laufen bereits. Es m&uuml;sse &laquo;saubere Kriterien&raquo; geben, sagte Runge - angefangen von der P&uuml;nktlichkeit bis zur Information der Fahrg&auml;ste. <BR><BR></P>

<P class=MLD align=justify>Der Gr&uuml;nen-Abgeordnete warf der Staatsregierung au&szlig;erdem vor, in den vergangenen Jahren Gelder f&uuml;r den Nahverkehr f&uuml;r andere Zwecke missbraucht zu haben. Nahverkehrsgelder seien unter anderem f&uuml;r die Transrapid-Planung und den Ausgleich von Sparma&szlig;nahmen bei der Sch&uuml;lerbef&ouml;rderung ausgegeben worden. Der Fahrgastverband Pro Bahn forderte ebenfalls sowohl besseren Service der Bahn wie auch eine bessere Information der &Ouml;ffentlichkeit. <BR><BR></P>

<P class=MLD align=justify>lby 7543<BR>dpa ch yyby z2 sd<BR>181755 Feb 09 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[18.02.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtags-SPD w&uuml;rde Staatsbeteiligung an Schaeffler unter Auflagen mittragen]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Die Landtags-SPD w&uuml;rde eine staatliche Beteiligung am notleidenden Schaeffler-Konzern unter Bedingungen mittragen. Wenn der Staat Anteile an Schaeffler &uuml;bernehme, m&uuml;sste ein Aufsichtsrat gebildet werden, in dem auch Arbeitnehmer und Staat vertreten seien, sagte Fraktionschef Franz Maget am Mittwoch in M&uuml;nchen. Au&szlig;erdem m&uuml;sste der Vorstand langfristige Zusagen f&uuml;r den Erhalt des Unternehmens und der Arbeitspl&auml;tze abgeben. &laquo;Wir brauchen ein Konzept f&uuml;r die langfristige Sicherung des Unternehmens&raquo;, sagte Maget.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der SPD-Fraktionschef forderte au&szlig;erdem eine R&uuml;ckkehr zu ma&szlig;vollen Managergeh&auml;ltern. Vor 20 Jahren seien Vorstandsgeh&auml;lter im Schnitt 14 mal so hoch gewesen wie die der Arbeitnehmer in dem jeweiligen Betrieb. Inzwischen seien die Managereinkommen 44 mal so hoch. &laquo;Das ist eine Sache, die man so nicht hinnehmen kann. Das ist die pure Gier als Leitmotiv und Triebfeder&raquo;, sagte Maget. Deswegen fordert die Landtags-SPD eine Reform des Aktienrechts, um zumindest den Managern b&ouml;rsennotierter Unternehmen Gehaltsk&uuml;rzungen verordnen zu k&ouml;nnen. Maget brachte auch r&uuml;ckwirkende Gehaltsk&uuml;rzungen ins Gespr&auml;ch.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7251<BR>dpa ch yyby tt<BR>181334 Feb 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[18.02.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Ungewohnte Einigkeit im Landtag - Fraktionen fordern Verbesserungen f&uuml;r Familien und Alleinerziehende - Sozialbericht vorgestellt]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>Von Ulrich Meyer</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>M&uuml;nchen -&nbsp;Bessere Rahmenbedingungen f&uuml;r Familien und Alleinerziehende sind nach Ansicht aller Landtagsfraktionen die Kernaufgabe f&uuml;r die bayerische Sozialpolitik der n&auml;chsten Jahre. Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) r&auml;umte am Donnerstag in ihrer Regierungserkl&auml;rung zum Sozialbericht ein, dass es in Bayern &laquo;ein soziales Gef&auml;lle&raquo; gebe. &laquo;Erheblichen Handlungsbedarf&raquo; sehe sie zum Beispiel beim Armutsrisiko von Alleinerziehenden. Dieses sei mit 23,3 Prozent &raquo;erschreckend hoch&laquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>F&uuml;r die CSU-Fraktion betonte der Abgeordnete Joachim Unterl&auml;nder, es sei &laquo;unsere Aufgabe und verdammte Pflicht und Schuldigkeit&raquo;, die Bedingungen f&uuml;r Alleinerziehende zu verbessern. Bayern sei zwar im Vergleich zu anderen L&auml;ndern ein attraktiver Standort f&uuml;r Familien. Aber es gebe noch &laquo;einen gro&szlig;en Handlungsbedarf, was die finanzielle Entlastung von Familien mit Kindern anbelangt&raquo;. Als Ziel gab er vor: &laquo;Bayern muss Familienland Nummer eins in der Bundesrepublik sein.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die SPD-Abgeordnete Christa Steiger kritisierte, es gebe ein &laquo;gewaltiges Defizit&raquo; bei der Kinderbetreuung der Unter-Dreij&auml;hrigen. Der Kindergartenbesuch m&uuml;sse kostenfrei werden. Und auch bei der Schulbildung gebe es eine gro&szlig;e Abh&auml;ngigkeit vom Geldbeutel der Eltern. &laquo;In keinem Land ist die Schule so ein Experimentierfeld auf dem R&uuml;cken der Kinder geworden, wie hier&raquo;, sagte Steiger. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Freie-W&auml;hler-Fraktionschef Hubert Aiwanger sagte der Staatsregierung seine Unterst&uuml;tzung zu. Er lobte den beschlossenen Ausbau der Krippenpl&auml;tze und die Zahlung des Landeserziehungsgelds. Ziel m&uuml;sse eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sein. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Gr&uuml;nen-Sozialexpertin Renate Ackermann mahnte: &laquo;Die Lage ist ernst. Die Missst&auml;nde sind offenkundig.&raquo; Es gebe viel zu tun. &laquo;Ein gro&szlig;es Problem im reichen Land Bayern ist die Armut.&raquo; 170 000 Kinder lebten derzeit im Freistaat unter der Armutsgrenze. Der Sozialbericht sei ein Arbeitsprogramm &laquo;f&uuml;r ein wirklich soziales Bayern&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Dem schloss sich auch FDP-Rednerin Brigitte Meyer an. Der Bericht sei daf&uuml;r eine gute Grundlage. Meyer r&auml;umte ein, dass er Defizite und Schattenseiten offenbare. So sei das hohe Armutsrisiko f&uuml;r Alleinerziehende nicht hinnehmbar. Das gleiche gelte f&uuml;r &auml;ltere Menschen. Bayern sei zwar &laquo;im nationalen und internationalen Vergleich ein wohlhabendes Land&raquo;, es gebe aber keinen Anlass, &laquo;sich auf die Schultern zu klopfen&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Haderthauer betonte, insgesamt gebe es im Freistaat eine &laquo;gute soziale Balance&raquo;. Das zentrale Ergebnis des neuen Sozialberichts laute: &laquo;Bayern steht gut da.&raquo; Insgesamt sei Bayern ein wohlhabendes Land. Das Nettoverm&ouml;gen pro Haushalt sei um 24 Prozent h&ouml;her als im Schnitt der westdeutschen L&auml;nder. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Steiger beklagte jedoch, innerhalb des Freistaats gebe es sehr gro&szlig;e regionale Unterschiede. &laquo;Die Schere zwischen einzelnen Regionen ist weit ge&ouml;ffnet&raquo;, sagte Steiger im Landtag. So l&auml;gen die Einkommensunterschiede zwischen Oberbayern und Niederbayern bei 20 Prozent. &laquo;Sie h&auml;ngen den l&auml;ndlichen Raum ab&raquo;, warf Steiger der Staatsregierung vor. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>DDP0373<BR>ddp/ume/pon <BR>121244 Feb 09</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[12.02.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4066.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Freie W&auml;hler wollen BayernLB-Manager haftbar machen]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Die Freien W&auml;hler wollen die Manager der BayernLB f&uuml;r das Milliardendebakel des Geldinstituts haftbar machen. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende Werner Schmidt und seine Kollegen h&auml;tten verantwortungslos gehandelt, sagten Landeschef Hubert Aiwanger und Landtagsfraktionsvize Bernhard Pohl am Mittwoch in M&uuml;nchen. Die Landesbank habe 2005 kurz vor dem Ende der staatlichen Gew&auml;hrstr&auml;gerhaftung noch Kredite in zweistelliger Milliardenh&ouml;he aufgenommen, nur um von den billigeren Zinsen zu profitieren. Dieses Geld sei anschlie&szlig;end in hochspekulativen Anlagen verschleudert worden. &laquo;Es gab kein tragf&auml;higes Gesch&auml;ftsmodell, man hat das Geld eigentlich gar nicht gebraucht&raquo;, sagte Pohl. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Aiwanger warf der CSU/FDP-Koalition vor, den Landesbank-Skandal unter den Teppich kehren zu wollen. Die Kontrollkommission des Landtags sei nicht&ouml;ffentlich, es fehle die Transparenz. &laquo;Das wird jetzt beerdigt und dann wird irgendwie ein kleiner Betriebsunfall daraus.&raquo; Politisch sei das &laquo;eine Katastrophe&raquo;, schimpfte Aiwanger.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7327<BR>dpa ch yyby jb<BR>111508 Feb 09 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[11.02.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtags-SPD wirft Freistaat Schwindel bei Konjunkturpaket II vor]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Die Landtags-SPD wirft der Staatsregierung bei der Verteilung der Gelder des Konjunkturpakets II Schwindel auf Kosten der Kommunen vor. Die Staatsregierung &uuml;berweise die vereinbarten 1,426 Milliarden Euro aus Berlin nicht komplett an die Kommunen, sagte der Haushaltspolitiker Volkmar Halbleib am Mittwoch in M&uuml;nchen. Stattdessen behalte die Staatsregierung 211 Millionen f&uuml;r ihre eigenen Zwecke. &laquo;Das ist ein Plusgesch&auml;ft f&uuml;r den Freistaat.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>In Bayern sollen insgesamt 1,96 Milliarden Euro f&uuml;r die geplante gro&szlig;e Konjunkturspritze ausgegeben werden. Neben dem kommunalen Investitionsprogramm will die CSU/FDP-Koalition 570 Millionen Euro f&uuml;r Projekte des Freistaats ausgeben. Die SPD forderte dagegen, die 1,9 Milliarden komplett den Kommunen zur Verf&uuml;gung zu stellen. S&auml;mtliche 2060 bayerischen Kommunen m&uuml;ssten Geld erhalten. Au&szlig;erdem solle die Staatsregierung ihre eigenen Zusch&uuml;sse f&uuml;r die Kommunen auf 1,4 Milliarden Euro erh&ouml;hen.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7268<BR>dpa ch yyby n1 jb<BR>111423 Feb 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[11.02.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4062.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Haderthauer legt im Landtag Sozialbericht f&uuml;r Bayern vor]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Erstmals seit rund zehn Jahren hat die bayerische Regierung wieder einen Sozialbericht zur Armut in Bayern fertiggestellt. Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) legte den Bericht am Dienstag dem Kabinett vor. Bereits an diesem Donnerstag will die Ministerin die Ergebnisse in einer Regierungserkl&auml;rung im Landtag vorstellen. Der Landessozialbericht soll eigentlich jede Wahlperiode, also einmal in f&uuml;nf Jahren, vorgelegt werden. Die bayerische Regierung hatte dies jedoch vor der Landtagswahl Ende September verschoben. Der letzte Bericht &uuml;ber die soziale Lage in Bayern war 1998 ver&ouml;ffentlicht worden. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Regierung will k&uuml;nftig j&auml;hrlich in einfacher Form &uuml;ber die soziale Lage in Bayern berichten. Diese Jahresberichte sollten sich thematisch auf Kernindikatoren beschr&auml;nken. Die Opposition hatte der Staatsregierung mehrmals die Vertuschung der Wahrheit &uuml;ber die Armut in Bayern vorgeworfen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7209<BR>dpa dh yyby jus<BR>101434 Feb 09&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[10.02.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_4060.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Freie W&auml;hler fordern radikalere Schulreformen]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Kurz vor dem kommunalen Bildungsgipfel an diesem Mittwoch haben die Freien W&auml;hler (FW) radikalere Schulreformen gefordert. Alle Hauptschulen in Bayern m&uuml;ssten zu gebundenen Ganztagsschulen ausgebaut werden, verlangten Bildungspolitiker der FW-Landtagsfraktion am Montag in M&uuml;nchen. Nur dadurch k&ouml;nne Chancengerechtigkeit hergestellt werden. Mittelfristig solle die Trennung zwischen offener und gebundener Ganztagsschule ganz wegfallen. Anders als bei offenen Ganztagsangeboten wird bei gebundenen Ganztagsklassen der Pflichtunterricht auf Vormittag und Nachmittag verteilt. </P>
<P align=justify><BR>Der FW-Vorsitzende Hubert Aiwanger warf der CSU vor, mit ihrer bisherigen Bildungspolitik gescheitert zu sein. &laquo;Wenn die CSU nicht endlich t&auml;tig wird, wird sie an der Unglaubw&uuml;rdigkeit in der Bildungspolitik am Ende ersaufen.&raquo; </P>
<P align=justify><BR>Die Freien W&auml;hler forderten au&szlig;erdem eine radikale und schnellere K&uuml;rzung der Klassenh&ouml;chstst&auml;rken auf maximal 25 Sch&uuml;ler in Realschulen und Gymnasien und 20 Sch&uuml;ler in Grund- und Hauptschulen. Zur Rettung der Schulen im l&auml;ndlichen Raum d&uuml;rfe es au&szlig;erdem keine starren Mindestklassengr&ouml;&szlig;en mehr geben. Der Lehrerberuf m&uuml;sse attraktiver gestaltet und das Verwaltungspersonal aufgestockt werde. </P>
<P align=justify><BR>lby 7102<BR>dpa dh yyby sd<BR>091151 Feb 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[09.02.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtags-SPD warnt Staatsregierung vor Trickserei bei Konjunkturpaket]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Die SPD hat die CSU/FDP-Staatsregierung vor Tricksereien bei der Auszahlung der 1,9 Milliarden Euro aus dem kommunalen Investitionsprogramm des Konjunkturpakets II gewarnt. &laquo;Die Mittel m&uuml;ssen bei den Kommunen auch ankommen&raquo;, sagte SPD- Landtagsfraktionschef Franz Maget am Montag in M&uuml;nchen. &laquo;Die L&auml;nder k&ouml;nnten klebrige Finger bekommen, wenn das Geld vom Bund nach unten durchgereicht wird.&raquo; Maget rechnete vor, dass der Bund im Rahmen des Investitionsprogramms rund 1,4 Milliarden Euro an Bayern zahle, der Freistaat davon aber nur 1,3 Milliarden an die Kommunen weitergebe. Mit rund 100 Millionen Euro profitiere das Land also von dem Programm.</P>
<P align=justify><BR>Der Eigenanteil Bayerns an den 1,9 Milliarden Euro bel&auml;uft sich auf 477 Millionen Euro. Die SPD bef&uuml;rchtet zudem, dass der Freistaat diesen Finanzierungsanteil nicht zus&auml;tzlich erbringt, sondern durch bereits im Entwurf des Doppelhaushalts 2009/2010 vorgesehene Ausgaben ersetzt. Die Landtagsfraktion fordert ferner, dass 100 Prozent der Mittel aus dem Investitionsprogramm an die Kommunen flie&szlig;en sollten und nicht nur mindestens 70 Prozent, wie es der Bundesgesetzentwurf vorsieht und wie es der Freistaat mit der Zahlung von 1,3 Milliarden Euro auch plane.</P>
<P align=justify><BR>Alle 2060 Kommunen in Bayern m&uuml;ssten von dem Geld aus dem Sonderprogramm profitieren, verlangte die SPD. Die Mittel m&uuml;ssten schnell und unb&uuml;rokratisch verteilt werden. 15 Prozent der Mittel, also 286 Millionen Euro, sollten an besonders finanzschwache St&auml;dte und Gemeinden flie&szlig;en. </P>
<P align=justify><BR>lby 7157<BR>dpa dh yyby n1 sd<BR>091314 Feb 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[09.02.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Sozialausschuss: Rund 14 000 Kinder an Ganztagsschulen bekommen Essenszuschuss]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Rund 14 000 Kinder aus sozial schwachen Familien sollen k&uuml;nftig an Grund- und Ganztagsschulen in Bayern ein verbilligtes Mittagessen bekommen. Diese Zahl nannte ein Vertreter des Sozialministeriums am Donnerstag im Sozialausschuss des Landtags. Nach einem Kabinettsbeschluss von Dienstag &uuml;bernimmt der Freistaat einen Euro pro Mittagessen, wenn die jeweiligen Kommunen ebenfalls einen Euro zuschie&szlig;en. Den Freistaat kostet dies nach Angaben des Ministeriums 3,3 Millionen Euro pro Jahr. Die Familien selbst oder gemeinn&uuml;tzige Organisationen m&uuml;ssen dann nur noch rund einen Euro der Gesamtkosten von durchschnittlich drei Euro pro Mittagessen tragen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Zusch&uuml;sse sollen laut Sozialministerium nicht nur Kinder von Hartz-IV-Empf&auml;ngern bekommen, sondern auch Familien, die Wohngeld beziehen oder &uuml;berschuldet sind. Es soll aber daf&uuml;r gesorgt werden, dass keinesfalls bekannt wird, welche Kinder die Zusch&uuml;sse erhalten. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7201<BR>dpa tt yyby n1 jb<BR>051224 Feb 09 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[05.02.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtags-SPD: Geld aus dem Konjunkturpaket soll komplett an Kommunen flie&szlig;en]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Die 1,9 Milliarden Euro aus dem zweiten Konjunkturpaket sollten nach Ansicht der Landtags-SPD in voller H&ouml;he den Kommunen im Freistaat zugutekommen. 70 Prozent des Betrags sollten je nach Einwohnerzahl an St&auml;dte und Gemeinden flie&szlig;en, 15 Prozent an finanzschwache Kommunen und 15 Prozent an die Landkreise, schlug der SPD-Haushaltspolitiker Volkmar Halbleib am Donnerstag laut Mitteilung in M&uuml;nchen vor. Dagegen erkl&auml;rte Staatskanzleichef Siegfried Schneider (CSU) im Haushaltsausschuss des Landtags, lediglich 70 Prozent des Betrages sollten an die Kommunen gehen, 30 Prozent werde das Land ausgeben. Nach dem Willen der Staatsregierung sollen insgesamt rund 1,24 Milliarden Euro in den Bildungsbereich und rund 670 Millionen Euro in die Infrastruktur investiert werden. </P>
<P align=justify><BR>lby 7219<BR>dpa tt yyby n1 jb<BR>051254 Feb 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[05.02.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Verkehrsausschuss: Bahn gibt Qualit&auml;tsprobleme zu - Vandalismus in Mittelfranken]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen&nbsp;- Die Deutsche Bahn hat Qualit&auml;tsprobleme auf einigen Strecken in Bayern einger&auml;umt und ihren Fahrg&auml;sten zugleich m&ouml;glichst rasche Abhilfe versprochen. Handlungsbedarf gebe es im Fernverkehr, beim neuen Fugger-Express rund um Augsburg und bei der Mittelfranken-Bahn, sagte der Bevollm&auml;chtigte der Bahn f&uuml;r Bayern, Klaus-Dieter Josel, am Donnerstag im Verkehrsausschuss des Landtags. Als Ursachen nannte er unter anderem, dass derzeit nicht alle ICE-Z&uuml;ge einsatzbereit seien und es Zulassungsprobleme bei der Einf&uuml;hrung neuer Regionalz&uuml;ge gebe. Ein &laquo;fl&auml;chendeckendes Qualit&auml;tsproblem&raquo; habe die Bahn aber nicht, betonte er. So seien deutlich mehr als 90 Prozent der Z&uuml;ge p&uuml;nktlich. Wo es Probleme gebe, m&uuml;ssten die Fahrg&auml;ste aber besser informiert werden. Der Ausschuss verlangte, die Probleme mit Versp&auml;tungen oder &uuml;berf&uuml;llten Z&uuml;gen rasch zu l&ouml;sen.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Zur Informationspolitik bei Zugversp&auml;tungen oder -ausf&auml;llen sagte Josel: &laquo;Da m&uuml;ssen wir besser werden.&raquo; Mancherorts sei dies zuletzt &laquo;unter die R&auml;der gekommen&raquo;, dies werde man abstellen. Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses, Erwin Huber (CSU), mahnte: &laquo;Fahrg&auml;ste, die auf den Bahnsteigen rumstehen und nicht wissen, wie es weitergeht, sind die unzufriedensten Kunden.&raquo; Der CSU-Politiker Eberhard Rotter nannte es eine Daueraufgabe f&uuml;r die Bahn, Fahrg&auml;ste besser zu informieren. Der Gr&uuml;nen-Verkehrsexperte Martin Runge forderte Josel auf, eine ausreichende Zahl von Ersatzz&uuml;gen bereitzuhalten. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Als Grund f&uuml;r die Probleme im Fernverkehr nannte Josel, dass ICE-Z&uuml;ge deutlich &ouml;fter untersucht werden m&uuml;ssten und es daf&uuml;r noch nicht gen&uuml;gend Anlagen gebe. Deshalb st&uuml;nden 45 ICE-Z&uuml;ge derzeit auf Abstellgleisen. Man habe zwar zus&auml;tzliche Ersatzz&uuml;ge angemietet, fahre aber &laquo;quasi ohne Reserve&raquo;, erkl&auml;rte Josel. Voraussichtlich im Juni solle die komplette ICE-Flotte aber wieder einsatzbereit sein. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Beim Fugger-Express sorge f&uuml;r Probleme, dass alle neuen Z&uuml;ge nochmals &laquo;auf Herz und Nieren&raquo; &uuml;berpr&uuml;ft werden m&uuml;ssten. Wann dies abgeschlossen sei, k&ouml;nne man derzeit noch nicht sagen. Josel r&auml;umte Anschlussprobleme f&uuml;r Reisende in Augsburg und unzureichende Informationen f&uuml;r die Fahrg&auml;ste ein. Nach massiven Klagen von Kunden gebe es nun seit zwei Wochen aber einen &laquo;K&uuml;mmerer&raquo; auf dem Bahnsteig, der daf&uuml;r sorge, dass Anschlussz&uuml;ge warten. &laquo;Es ist wichtiger, dass wir Anschl&uuml;sse sicherstellen als dass wir minutengenau abfahren&raquo;, sagte Josel. Die Zahl der Klagen habe seither auch abgenommen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Zur Mittelfranken-Bahn sagte Josel, dort funktionierten zwar die Z&uuml;ge, man habe aber gro&szlig;e Vandalismusprobleme. Hunderte von Sitzen seien dort zerschlitzt worden. Er r&auml;umte zudem ein, dass nach wie vor f&uuml;nf Z&uuml;ge zur Hauptverkehrszeit am Morgen &uuml;berf&uuml;llt seien, unter anderem wegen zahlreicher Sch&uuml;ler an Bord. F&uuml;r einen Zeitraum zwischen 3 und 13 Minuten seien die Z&uuml;ge &laquo;proppenvoll&raquo;. Es gebe aber keine zus&auml;tzlichen Wagen, die man ankoppeln k&ouml;nnte. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7256<BR>dpa tt yyby z2 jb<BR>051326 Feb 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[05.02.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[US-Diplomat John M. Koenig besucht den Landtag: &quot;Eine beispiellose Erfolgsgeschichte&quot; ]]></title>
      <description><![CDATA[Vom „Gef&uuml;hl eines Neubeginns“ sprach Landtagsvizepr&auml;sident Reinhold Bocklet, als er den Gesch&auml;ftstr&auml;ger der amerikanischen Botschaft in Berlin, John Koenig, zu einem Vortrag im Konferenzzimmer des Landtags begr&uuml;&szlig;te. Bereits im vergangenen Juli habe sich beim umjubelten Auftritt Barack Obamas in Berlin gezeigt, welche Hoffnungen in Deutschland auf ihn gesetzt w&uuml;rden. Laut einer Umfrage w&uuml;nschten sich drei von vier Deutschen Politiker mit einem Charisma wie Obama. Eric Nelson, der amerikanische Generalkonsul, bezeichnete die deutsch-amerikanische Freundschaft als „beispiellose Erfolgsgeschichte“, und auch Bayern und die USA seien „bestens verbandelt“. Vermutlich auf die acht Bush-Jahre und die damit einhergehende Abk&uuml;hlung der transatlantischen Beziehungen gem&uuml;nzt, zitierte Nelson den Monaco-Franze: „A bissl was geht immer!“ Und nun, nach dem vollzogenen Regierungswechsel in Washington, soll wieder viel mehr gehen.<BR><BR>Laut Nelson ist die US-Delegation bei der am Wochenende beginnenden Sicherheitskonferenz die h&ouml;chstrangige, seit es die Konferenz gibt. Es sei kein Zufall, dass die erste Auslandsreise des neuen Vizepr&auml;sidenten Joe Biden nach M&uuml;nchen f&uuml;hre. Nach diesen wohlwollenden Vorreden war es an John Koenig, eine „neue transatlantische &Auml;ra“ zu skizzieren. Koenig ist seit Anfang Dezember Gesch&auml;ftstr&auml;ger ad interim der amerikanischen Botschaft in Berlin; der Botschafter wurde mit dem Abtritt der Bush-Administration abgezogen, ein neuer ist noch nicht ernannt.<BR><BR>Ein wenig war die Atmosph&auml;re wie in Washington im State Department, wo Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier (SPD)&nbsp;seinen Antrittsbesuch bei seiner neuen Kollegin Hillary Clinton absolvierte: Viele gegenseitige Vorschusslorbeeren und Freundlichkeiten, aber wenig Verbindliches und Konkretes. Koenig, dessen Vorfahren aus Unterfranken kamen, richtete sein Referat ganz auf Barack Obama aus, zitierte immer wieder aus der Antrittsrede des neuen Pr&auml;sidenten: „Wir haben uns hier zusammengefunden, weil wir uns f&uuml;r Hoffnung anstelle von Angst entschieden haben, f&uuml;r gemeinsame Ziele anstelle von Konflikt und Zwietracht.“ John Koenig ist sich seiner eigenen Rolle im gegenw&auml;rtigen Wechsel durchaus bewusst: „Ich war nat&uuml;rlich schon Diplomat f&uuml;r die Bush-Regierung.“<BR><BR>Von 2003 bis 2006 war er stellvertretender st&auml;ndiger Vertreter und Gesandter bei der US-Vertretung bei der Nato in Br&uuml;ssel und als solcher ma&szlig;geblich mit dem Afghanistan-Einsatz der Nato befasst. Dementsprechend nahm Afghanistan breiten Raum in seinem Vortrag ein, wobei Koenig unter anderem die EU-Polizeimission hervorhob und den deutschen Beitrag dazu entscheidend nannte: „Das wird hoch gesch&auml;tzt!“ Damit kam ein heikler Punkt auf den Tisch: „Wir sind besonders froh, dass Bayern jetzt auch bereit ist, Polizeiausbilder nach Afghanistan zu schicken.“ Wobei nat&uuml;rlich auch John Koenig wei&szlig;, dass diese Entscheidung in Bayern durchaus umstritten ist. Umso mehr versuchte er, seine Zuh&ouml;rer an dieser Stelle f&uuml;r sich zu gewinnen: „Die Deutschen sind Exportweltmeister, und Bayern ist der Exportmeister in Deutschland. Wir freuen uns, dass Sie auch Ihr Fachwissen in der Polizeiarbeit exportieren!“ In der Diskussion wurde unverhohlener Missmut &uuml;ber die neuen Einreisebestimmungen der USA ge&auml;u&szlig;ert: Wenn so die neue transatlantische &Auml;ra aussehe, sei das kein gutes Omen. Koenig entgegnete, das neue internetbasierte System sei „keineswegs automatisch als Verschlechterung“ anzusehen. Es bereite „keine gro&szlig;en Schwierigkeiten“, es gebe „sehr, sehr wenige Problemf&auml;lle.“<BR><BR>Reinhold Bocklet sprang dem Gast bei und meinte, die neuen Einreisebestimmungen seien „vor allem in den Medien als neue H&uuml;rde kommuniziert“ worden. Indes gab Koenig selbst indirekt zu, dass es sich um eine Versch&auml;rfung handle: „Wenn man sich weigert, seine Daten preiszugeben, wird man die Einreise ziemlich dramatisch erschweren“, meinte er mit einem sarkastischen Lachen. Margarete Bause blieb es vorbehalten, an die z&auml;he Landtagsdebatte am Nachmittag anzukn&uuml;pfen, in der Amerika ja auch schon im Mittelpunkt stand. Auf die Frage der Fraktionsvorsitzenden der Gr&uuml;nen, wann Guantanamo denn nun geschlossen werde und warum nicht wenigstens Gefangenen, die keinen Kombattantenstatus h&auml;tten, die Einreise in die USA erlaubt werde, gestand Koenig, keine konkrete Antwort geben zu k&ouml;nnen: „Ich meine, wir werden ein bisschen warten m&uuml;ssen.“ Im Steinernen Saal erz&auml;hlt Margarete Bause sp&auml;ter, wie es dazu kam, dass sie sich f&uuml;r die Uiguren einsetzt, jenes Turkvolk in China, von dem es auch in Afghanistan eine Minderheit gibt und das auch in Guantanamo mit etlichen Gefangenen vertreten ist.<BR><BR><STRONG>Abh&ouml;raktion gegen Gr&uuml;nen-Politikerin?<BR></STRONG>Vor zwei Jahren bekam Bause in ihrem B&uuml;ro im Landtag unverhofft Besuch vom chinesischen Generalkonsul, der sie dringend davor warnte, einer Einladung zu einer Veranstaltung der M&uuml;nchner Uiguren zu folgen. Bei den Uiguren handle es sich um Terroristen, die die arglosen Deutschen nur f&uuml;r ihre Zwecke einspannen wollten. Margarete Bause hatte gar nicht vorgehabt, der Einladung nachzukommen, war aber nun frappiert, woher der chinesische Generalkonsul wisse, dass sie eine solche erhalten hatte. Eine Anzeige wegen Spionage verlief ergebnislos. Ein Ergebnis hatte die Intervention des chinesischen Generalkonsuls aber doch: Bause ging zu der Veranstaltung der Uiguren und lernte ein Volk kennen, das mindestens genauso von China unterdr&uuml;ckt wird wie die Tibeter, nur dass sich niemand im Westen f&uuml;r die Uiguren interessiert, da sie nicht &uuml;ber einen dauerl&auml;chelnden Heiligen verf&uuml;gen. <EM>/Florian Sendtner </EM>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[04.02.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Seehofer wendet schwarz-gelbe Blamage im Landtag ab - Streit aber nur vertagt]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>Von Christoph Trost, dpa</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Der Regierungschef ist ungehalten. &laquo;Warum diese Debatte, ausgerechnet am 100. Tag?&raquo;, schimpft Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU). Ausgerechnet in der Woche, in der CSU und FDP feierlich ihr 100-Tage-Jubil&auml;um als Koalition&auml;re im Freistaat feiern, muss er h&ouml;chstselbst einschreiten, um in letzter Minute eine schwere schwarz-gelbe Blamage im Landtag abzuwenden. Und dabei geht es nicht um einen brisanten oder strittigen Gesetzentwurf, sondern um einen Antrag der SPD, in dem diese ein Signal der Bereitschaft fordert, unschuldige uigurische Guant&aacute;namo-H&auml;ftlinge in Bayern aufzunehmen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Haken an der Sache: Die FDP sieht das im Prinzip genauso. So setzte ihr Rechtsexperte Andreas Fischer im Rechtsausschuss einige &Auml;nderungen an dem SPD-Papier durch - und stimmt schlie&szlig;lich, anders als die CSU, dem ge&auml;nderten Antrag zu. Das aber rief nun am Dienstag CSU-Fraktionschef Georg Schmid auf den Plan. Er verlangte f&uuml;r die Abstimmung im Landtagsplenum am Mittwoch Koalitionstreue von den Liberalen und polterte, diese m&uuml;ssten &laquo;wissen, was es bedeutet, wenn die Koalitionsvertr&auml;ge nicht eingehalten werden&raquo;. FDP-Fraktionschef Thomas Hacker konterte postwendend, es k&ouml;nne ja in einer Koalition nun mal nicht sein, &laquo;dass der eine vorgibt und der ander folgt&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Doch die Opposition freute sich zu fr&uuml;h. Erstmals im Landtag k&ouml;nnte es bei einer Abstimmung sozusagen eine &laquo;Viererkoalition&raquo; aus SPD, Gr&uuml;nen, Freien W&auml;hlern und FDP gegen die CSU geben, spekulierte etwa die SPD noch am Dienstag. Das aber haben Ministerpr&auml;sident Seehofer, sein Stellvertreter Martin Zeil (FDP), Innenminister Joachim Herrmann (CSU) und die beiden Fraktionsvorsitzenden nun in letzter Minute abgewendet. In der Nacht auf Mittwoch einigten sich die Koalition&auml;re auf einen eigenen und gemeinsamen Antrag zu dem Thema. Demnach wird eine Entscheidung des Landtags bis zu dem Zeitpunkt vertagt, zu dem sich die USA m&ouml;glicherweise mit konkreten Bitten zur Aufnahme von Ex-H&auml;ftlingen an Deutschland wenden. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Lediglich vertagt ist damit aber auch der eigentliche Koalitionskrach. Denn auch wenn der FDP-Mann Fischer f&uuml;r dieses Mal einr&auml;umt, man habe keine &laquo;Spaltung&raquo; der Koalition riskieren wollen, bleibt er in der Sache hart: Wenn das Thema tats&auml;chlich aktuell werde, werde sich die FDP &laquo;ihrer Verantwortung f&uuml;r Menschlichkeit und Menschenrechte&raquo; bewusst sein. Dies sei &laquo;auch die Position der FDP, an der wir nachdr&uuml;cklich festhalten&raquo;. Und dann schickt er doch noch einen Giftpfeil in Richtung CSU. Es w&auml;re ja aktuell nur um ein erstes Signal des Landtags gegangen, sagt er. &laquo;Ich verstehe nicht, warum die CSU-Fraktion sich diesem einstimmigen Signal widersetzt hat.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Zun&auml;chst aber haben CSU und FDP das Thema erstmal vom Tisch. Seehofer sagt nun mahnend, die Koalition m&uuml;sse &laquo;vern&uuml;nftig und sauber zusammenarbeiten&raquo;. Und r&uuml;ffelt - ohne sie beim Namen zu nennen - die beiden Fraktionsvorsitzenden Schmid und Hacker. &laquo;Diese Kraftmeierei h&auml;tten wir uns sparen k&ouml;nnen&raquo;, sagt er. In einer internen CSU-Sitzung war Seehofer am Dienstag noch deutlicher geworden und hatte Schmid f&uuml;r die Art und Weise kritisiert, wie dieser das Thema mit seinen Drohungen gegen&uuml;ber der FDP hochgeschaukelt hatte. Einen &laquo;kr&auml;ftigen Anpfiff&raquo; habe Schmid von Seehofer bekommen, sagt ein CSU-Oberer. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die FDP-Spitze sieht das Ganze gelassen. So etwas geh&ouml;re in einer Koalition nun mal dazu, sagt FDP-Landeschefin Sabine Leutheusser- Schnarrenberger. Und wie hatte noch Wirtschaftsminister Zeil am Dienstag zur 100-Tage-Bilanz der Koalition gesagt: &laquo;Es kommen ja zwei Lernende zusammen. Die eine Seite muss Koalition lernen, die andere Seite muss regieren lernen.&raquo; Wie erfolgreich dieser Lernprozess bei CSU und FDP ist, wird sich wohl schon bei den n&auml;chsten Streitfragen zeigen.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7452 <BR>dpa tt yyby a3 mf<BR>041804 Feb 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[04.02.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtagsopposition attackiert Regierung - CSU und FDP ziehen positive Bilanz]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - 100 Tage nach dem Amtsantritt der schwarz-gelben Regierung hat die Opposition Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU) und der gesamten Koalition ein miserables Zeugnis ausgestellt. SPD und Gr&uuml;ne warfen dem Regierungschef am Dienstag Unt&auml;tigkeit in Bayern und &laquo;politische Schaumschl&auml;gerei&raquo; in Berlin vor. Seehofer und Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) sehen die Koalition dagegen auf einem guten Weg. Man sei gut aus den Startbl&ouml;cken gekommen, sagte Seehofer nach einer Kabinettssitzung in M&uuml;nchen. Er sprach von einer &laquo;sehr guten Mannschaftsleistung&raquo; und einer partnerschaftlichen und vertrauensvollen Zusammenarbeit. Zeitgleich gab es am Dienstag aber Wortgefechte zwischen CSU- und FDP-Fraktionsspitze wegen der Frage einer m&ouml;gliche Aufnahme uigurischer Guant&aacute;namo-H&auml;ftlinge in Bayern. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die CSU hatte bei der bayerischen Landtagswahl im vergangenen September nach mehr als vier Jahrzehnten ihre absolute Mehrheit im Landtag verloren. Seither regiert sie zusammen mit der FDP. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>SPD-Landtagsfraktionschef Franz Maget sagte, Seehofer mache sich in Berlin wichtig, habe aber im Freistaat noch nichts geleistet. &laquo;Wenn man konkret schaut, was passiert ist in den letzten 100 Tagen, dann stellt man fest: gar nichts.&raquo; Er warf Seehofer &laquo;viel politische Schaumschl&auml;gerei und Kraftmeierei aus parteitaktischem Kalk&uuml;l&raquo; vor. Es gehe dem CSU-Chef nur darum, in Berlin den Eindruck der St&auml;rke zu erwecken. Dabei sei er bereit, bayerischen Interessen zu schaden. Das Ende der CSU-Alleinregierung nannte Maget aber einen &laquo;Segen an sich&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Gr&uuml;nen-Fraktionschef Sepp Daxenberger sagte, Seehofer und Zeil k&ouml;nnten &laquo;sich selbst noch so viel Weihrauch schwenken&raquo;. Doch die neue Staatsregierung habe in ihren ersten 100 Tagen &laquo;nichts Handfestes zustande gebracht&raquo;. &laquo;Das ist eine Bilanz ohne Substanz&raquo;, sagte er laut Mitteilung und sprach von &laquo;reiner Ank&uuml;ndigungspolitik&raquo;. Die vermeintlichen Erfolge Seehofers beschr&auml;nkten sich darauf, &laquo;auf dem selbst erkl&auml;rten "Kampfplatz Berlin" den bayerischen Rambo zu geben&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Seehofer betonte dagegen, Umfragen zufolge seien die bayerischen W&auml;hler mit der jetzigen Regierungskonstellation &laquo;hoch zufrieden&raquo;. Er sagte aber auch, jetzt seien die &laquo;Flitterwochen&raquo; vorbei. Man gehe nun daran, &laquo;Punkt f&uuml;r Punkt&raquo; des Koalitionsvertrages umzusetzen. Angesichts der Wirtschaftskrise seien sich CSU und FDP aber auch der &laquo;Schwere der Aufgabe&raquo; in den kommenden Monaten bewusst, betonte er. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Zeil sagte, beide Koalitionspartner arbeiteten professionell und fair zusammen und h&auml;tten in den vergangenen 100 Tagen gut zueinander gefunden. &laquo;Es kommen ja zwei Lernende zusammen. Die eine Seite muss Koalition lernen, die andere Seite muss regieren lernen&raquo;, sagte Zeil. Man arbeite in der Koalition &laquo;auf gleicher Augenh&ouml;he&raquo;, betonte er. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Unstimmigkeiten gab es am Dienstag aber in der Debatte &uuml;ber die Guant&aacute;namo-H&auml;ftlinge. CSU-Fraktionschef Georg Schmid verlangte hier von der FDP Koalitionstreue und drohte, die Liberalen m&uuml;ssten &laquo;wissen, was es bedeutet, wenn die Koalitionsvertr&auml;ge nicht eingehalten werden&raquo;. Dagegen betont FDP-Fraktionschef Thomas Hacker, es k&ouml;nne nicht sein, &laquo;dass der eine vorgibt und der andere folgt&raquo;. Seehofer und Zeil suchten w&auml;hrenddessen auf h&ouml;chster Ebene nach einem Weg, um eine Blamage der Koalition an diesem Mittwoch im Landtag abzuwenden. Man werde eine gemeinsame L&ouml;sung finden, betonten sie. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Ausl&ouml;ser f&uuml;r die Unstimmigkeiten ist ein SPD-Antrag, &uuml;ber den an diesem Mittwoch in einer Plenarsitzung des Landtags abgestimmt werden soll. Darin wird gefordert, dass sich Bayern grunds&auml;tzlich und im Rahmen einer internationalen L&ouml;sung zur Aufnahme unschuldiger uigurischer Guant&aacute;namo-H&auml;ftlinge bereiterkl&auml;ren soll. Im Rechtsausschuss des Landtags hatte der FDP-Vertreter diesem SPD-Antrag zugestimmt - nachdem dieser auf seinen Wunsch hin zuvor in einigen Punkten abge&auml;ndert worden war. Die CSU votierte dagegen.</P>
<P align=justify><BR>lby 7385<BR>dpa tt yyby z2 jb<BR>031625 Feb 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[03.02.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Unstimmigkeiten zwischen CSU und FDP wegen Guant&aacute;namo-H&auml;ftlingen]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Unstimmigkeiten in der schwarz-gelben Koalition: Die Diskussion &uuml;ber eine m&ouml;gliche Aufnahme von uigurischen Guant&aacute;namo-H&auml;ftlingen in Bayern hat am Dienstag zu Wortgefechten zwischen CSU- und FDP-Fraktionsspitze gef&uuml;hrt. CSU-Fraktionschef Georg Schmid verlangte von den Liberalen Koalitionstreue und drohte, diese m&uuml;ssten &laquo;wissen, was es bedeutet, wenn die Koalitionsvertr&auml;ge nicht eingehalten werden&raquo;. Dagegen betonte FDP-Fraktionschef Thomas Hacker, es k&ouml;nne nicht sein, &laquo;dass der eine vorgibt und der andere folgt&raquo;. Unterdessen suchten Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU) und Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) auf h&ouml;chster Ebene einen Weg, um eine Blamage der Koalition an diesem Mittwoch im Landtag abzuwenden. Man werde eine gemeinsame L&ouml;sung finden, betonten sie. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Ausl&ouml;ser f&uuml;r die Unstimmigkeiten ist ein SPD-Antrag, &uuml;ber den an diesem Mittwoch in einer Plenarsitzung abgestimmt werden soll. Darin wird gefordert, dass sich Bayern grunds&auml;tzlich und im Rahmen einer internationalen L&ouml;sung zur Aufnahme unschuldiger uigurischer Guant&aacute;namo-H&auml;ftlinge bereiterkl&auml;ren soll. Im Rechtsausschuss des Landtags hatte der FDP-Vertreter diesem SPD-Antrag zugestimmt - nachdem dieser auf seinen Wunsch hin zuvor noch in einigen Punkten abge&auml;ndert worden war. Die CSU votierte im Ausschuss dagegen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der SPD geht es - wie auch den Gr&uuml;nen - um 17 Uiguren, die im US- Lager Guant&aacute;namo gefangen gehalten werden und nicht in ihre Heimat China zur&uuml;ckkehren k&ouml;nnen. Die islamische Minderheit wird in ihrer Heimat nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen unterdr&uuml;ckt. SPD und Gr&uuml;ne argumentieren, da im Gro&szlig;raum M&uuml;nchen bereits die gr&ouml;&szlig;te uigurische Gemeinde in Europa lebe, k&ouml;nnten die unschuldig in Guant&aacute;namo festgehaltenen Uiguren problemlos hier aufgenommen werden. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>SPD-Landtagsfraktionschef Franz Maget sagte, er erwarte, dass die FDP im Landtagsplenum nun keine &laquo;taktischen Spielchen&raquo; mache, sondern sich ganz klar positioniere und dem SPD-Antrag zustimme. Dann g&auml;be es &laquo;zum ersten Mal im Landtag eine Viererkoalition&raquo;, f&uuml;gte Maget hinzu. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Schmid verlangte dagegen von der FDP eine &laquo;einm&uuml;tige Abstimmung&raquo; zusammen mit der CSU und verwies auf einen entsprechenden Passus in einem &laquo;Fraktionsvertrag&raquo; beider Parteien. Dort hei&szlig;t es schlicht: &laquo;Bei Abstimmungen gilt der Grundsatz der Koalitionstreue.&raquo; Hacker betonte, &laquo;einm&uuml;tig&raquo; bedeute nicht, dass die CSU die Linie vorgebe. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Seehofer sagte, er habe zusammen mit Zeil &laquo;ein vern&uuml;nftiges Verfahren ins Auge gefasst&raquo;. Konkreter &auml;u&szlig;ern wollte er sich nicht. Zeil sagte, er sei &laquo;sehr optimistisch&raquo;, dass man sich innerhalb der Koalition auf eine gemeinsame Linie wird einigen k&ouml;nnen. Als ein m&ouml;glicher Ausweg galt am Dienstag etwa, dass CSU und FDP einen eigenen Antrag zur Guant&aacute;namo-Frage ins Landtagsplenum einbringen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7473<BR>dpa tt yyby z2 mf<BR>031756 Feb 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[03.02.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[SPD und Landtagsgr&uuml;ne lehnen Staatshilfen f&uuml;r Schaeffler ab]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - SPD und Gr&uuml;ne im Landtag lehnen Staatshilfen f&uuml;r die verm&ouml;gende Unternehmerin Maria-Elisabeth Schaeffler ab, wenn diese sich nicht selbst an der Rettung ihres Konzerns beteiligt. Gesellschaft und Politik d&uuml;rften erwarten, dass die Eigent&uuml;mer ihren Beitrag zur Sicherung des Unternehmens leisteten, sagte SPD- Fraktionschef Franz Maget am Mittwoch. &laquo;Frau Schaeffler muss gegebenenfalls einen Teil ihres Verm&ouml;gens realisieren und in den Erhalt ihres Unternehmens stecken.&raquo; <BR><BR>Dies k&ouml;nnte nach Magets Angaben auch beinhalten, dass die 67 Jahre alte Gesch&auml;ftsfrau einen Teil der Schaeffler-Gruppe verkauft. Das US- Magazin Forbes hatte das Verm&ouml;gen der 67-J&auml;hrigen vor knapp einem Jahr auf etwa 5,4 Milliarden Euro gesch&auml;tzt. Wenn Unternehmen beim Staat nur die Hand aufhielten, ohne sich selbst zu beteiligen, werde das von der Bev&ouml;lkerung &laquo;zu Recht als emp&ouml;rend empfunden&raquo;, sagte Maget. Jeder Ladenbesitzer gehe bei der Er&ouml;ffnung eines Gesch&auml;fts das Risiko ein, sein Geld zu verlieren. &laquo;Das ist die Marktwirtschaft.&raquo; <BR><BR>Die Landtags-Gr&uuml;nen lehnten Staatshilfe f&uuml;r die Schaeffler-Gruppe grunds&auml;tzlich ab, die sich bei der &Uuml;bernahme des Autozulieferers Continental &uuml;bernommen hat und nun auf einem Schuldenberg von &uuml;ber 20 Milliarden Euro sitzt. &laquo;Es kann nicht sein, dass die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler k&uuml;nftig jede unternehmerische Fehlentscheidung ausl&ouml;ffeln&raquo;, sagte der Gr&uuml;nen-Haushaltsexperte Thomas M&uuml;tze. Der Finanzbedarf bei Schaeffler sei in erster Linie dem aggressiven &Uuml;bernahmekampf geschuldet, mit dem sich der fr&auml;nkische Konzern durch eine Fusion mit Conti als Nummer 2 im Automobilzulieferergesch&auml;ft aufstellen wollte. Der Konzern k&ouml;nne nun nicht einfach erwarten, dass der Staat mit &ouml;ffentlichen Milliarden f&uuml;r Managementfehler einspringe: &laquo;Der bayerische Staatshaushalt ist schon jetzt absolut auf Kante gen&auml;ht&raquo;, warnte der gr&uuml;ne Haushaltsexperte.<BR><BR>lby 7275<BR>dpa ch yyby n1 dw<BR>281408 Jan 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.01.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Agrarausschuss: Umwandlung der bayerischen W&auml;lder - Opposition fordert mehr Geld]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Die Umwandlung der bayerischen W&auml;lder geht nach Ansicht von Gr&uuml;nen und SPD nicht schnell genug voran. Angesichts des Klimawandels laufe langsam die Zeit davon, warnte der Gr&uuml;nen- Politiker Christian Magerl am Mittwoch in M&uuml;nchen. Wenn man den Umbau von Fichten- und Kiefern- in Mischw&auml;lder schneller als bisher vorantreiben wolle, werde man &laquo;in Zukunft den Geldbeutel weiter aufmachen m&uuml;ssen&raquo;, sagte die SPD-Agrarexpertin Maria Noichl im Agrarausschuss des Landtags. Agrarminister Helmut Brunner (CSU) verwies dagegen darauf, dass die Mittel f&uuml;r den Waldumbau schon aufgestockt w&uuml;rden, allein in diesem Jahr um 2,5 auf dann 25,5 Millionen Euro.<BR><BR>Brunner betonte, der Umbau labiler Fichten- und Fichten-Kiefern-Best&auml;nde in klimatolerante Mischw&auml;lder sei der wichtigste Beitrag, um die Folgen des Klimawandels vorausschauend abzumildern. In den n&auml;chsten 30 Jahren m&uuml;ssten in Bayern rund 260 000 Hektar Wald entsprechend umgebaut werden. Bereits bis zum Jahr 2020 wolle man 100 000 Hektar akut gef&auml;hrdete Best&auml;nde &laquo;f&uuml;r den Klimawandel fit machen&raquo;. Hinzu k&auml;men vielerlei Schutzma&szlig;nahmen f&uuml;r den Bergwald. Mischw&auml;lder sind widerstandsf&auml;higer gegen Folgen des Klimawandels.<BR><BR>Uneins sind sich Opposition und Staatsregierung auch &uuml;ber die Intensit&auml;t k&uuml;nftiger Waldzustandsberichte. Brunner pl&auml;dierte daf&uuml;r, k&uuml;nftig entsprechend einer bundesweiten Empfehlung zwar weiterhin jedes Jahr einen Waldzustandsbericht, aber nur noch alle drei Jahre eine umfassende und tiefgehende Untersuchung anfertigen zu wollen. Die Opposition lehnte den Vorschlag im Ausschuss entschieden ab. <BR><BR>lby 7117<BR>dpa tt yyby z2 dw<BR>281124 Jan 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.01.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Bayern muss R&uuml;cklagen aufbrauchen - Fahrenschon verteidigt seinen Haushaltsentwurf - Opposition attackiert den Minister]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>Von Petr Jerabek<BR><BR>M&uuml;nchen - Angesichts erwarteter Milliardenbelastungen des bayerischen Haushalts muss der Freistaat seine R&uuml;cklagen aufbrauchen. Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) sagte bei der Haushaltsberatung am Dienstag im Landtag, Bayern werde 2009 und 2010 etwa 3,4 Milliarden Euro statt der bisher geplanten 1,7 Milliarden Euro aus der R&uuml;cklage entnehmen. Zugleich verteidigte er seinen Entwurf f&uuml;r den Doppelhaushalt gegen die Kritik der Opposition. <BR><BR>Fahrenschon geht davon aus, dass sich angesichts des Konjunkturpakets II der Bundesregierung und sinkender Steuereinnahmen ein &laquo;Anpassungsbedarf&raquo; von 1,7 Milliarden Euro ergeben werde. Die Summe komme zur bereits geplanten Entnahme von R&uuml;cklagen in H&ouml;he von 1,7 Milliarden Euro hinzu. Damit seien die R&uuml;cklagen &laquo;weitestgehend aufgebraucht&raquo;, es m&uuml;ssten aber keine neuen Schulden gemacht werden. Bayern habe die guten Zeiten genutzt und &laquo;auf vielerlei Art Vorsorge getroffen&raquo;, betonte der CSU-Politiker. <BR><BR>Seinen Etatentwurf bezeichnete Fahrenschon als &laquo;zukunftsgerichtet, konjunkturgerecht, solide&raquo;. Mit ihm stemme sich Bayern gegen den Konjunkturabschwung und setze in schwieriger Zeit &laquo;die richtigen Schwerpunkte in den Zukunftsfeldern in Kinder, Bildung, Wirtschaft und Technologie&raquo;. Der Haushalt sieht f&uuml;r 2009 und 2010 Ausgaben in H&ouml;he von knapp 40,1 Milliarden Euro sowie 41,1 Milliarden Euro vor. <BR><BR>SPD-Finanzexpertin Adelheid Rupp kritisierte den Entwurf des Doppelhaushalts 2009/2010 als &laquo;substanzlos&raquo; und &laquo;verfehlt&raquo;. Der Etat werde der schwersten Wirtschaftskrise seit 1945, wenn nicht der vergangenen 80 Jahre nicht gerecht, sagte Rupp. F&uuml;r die Sicherung der Arbeitspl&auml;tze im Freistaat werde &laquo;&uuml;berhaupt nichts eigenst&auml;ndig&raquo; getan, die n&ouml;tigen konjunkturellen Impulse w&uuml;rden nicht gesetzt. Die SPD-Abgeordnete beklagte unter anderem die sinkende Investitionsquote.<BR><BR>Gr&uuml;nen-Haushaltsexperte Thomas M&uuml;tze warf dem Finanzminister &laquo;Verschleierung&raquo; vor und kritisierte, der Haushalt sei &laquo;das Papier nicht wert, auf dem er geschrieben steht&raquo;. Vom vierten und f&uuml;nften ausgeglichenen Haushalt in Folge k&ouml;nne angesichts der Schulden f&uuml;r die Bayerische Landesbank (BayernLB) in H&ouml;he von zehn Milliarden Euro im vergangenen Jahr keine Rede sein. M&uuml;tze warf dem Minister vor, der Doppelhaushalt reagiere nicht ausreichend auf die Anforderungen der Zeit und berge gro&szlig;e Risiken. <BR><BR>Der Finanzexperte der Freien W&auml;hler, Manfred Pointner, beklagte die hohe Zinsbelastung des Haushalts durch die BayernLB-Schulden. 2009 und 2010 m&uuml;sse der Freistaat 600 Millionen Euro an Zinsen f&uuml;r die BayernLB aufbringen. Dieses Geld fehle an anderer Stelle. Daher bleibe der Doppelhaushalt bei wichtigen Zukunftsfragen hinter dem zur&uuml;ck, was notwendig w&auml;re. Zugleich forderte Pointner den Minister auf, in Zukunft aufzuschl&uuml;sseln, &uuml;ber welche R&uuml;cklagen der Freistaat noch verf&uuml;ge. Denn es gehe hier um das Geld aller Steuerzahler und nicht nur um Mittel, die die Regierung aufbewahre und verteile. R&uuml;ckendeckung bekam Fahrenschon dagegen aus der CSU- und FDP-Fraktion.<BR><BR>DDP0744<BR>ddp/pje/muc<BR>271847 Jan 09</P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[27.01.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtag gedenkt der Holocaust-Opfer]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Der Landtag hat am Dienstag der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU) sagte, es mache auch heute nach wie vor fassungslos, wozu Menschen f&auml;hig seien. Deshalb sei es best&uuml;rzend, wenn Rassismus und Antisemitismus in der Mitte der Gesellschaft weiter um sich greifen. Sie mahnte, jeder Ansatz von Rassenwahn und Unmenschlichkeit m&uuml;sse im Keim erstickt werden. Man m&uuml;sse gemeinsam f&uuml;r die Werte der Zivilgesellschaft einstehen. Der Holocaust-Gedenktag war 1996 vom damaligen Bundespr&auml;sidenten Roman Herzog eingef&uuml;hrt worden. Am 27. Januar 1945 hatte die Rote Armee die &Uuml;berlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz befreit.<BR><BR>lby 7264<BR>dpa tt yyby n1 dw<BR>271435 Jan 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[27.01.2009]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtags-Opposition nennt Haushalt &uuml;berholt und unzureichend]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Unmittelbar vor der ersten Landtagsdebatte &uuml;ber den neuen Haushalt hat die Opposition den Entwurf als &uuml;berholt und unzureichend im Kampf gegen die Wirtschaftskrise kritisiert. Der Doppelhaushalt 2009/10 sei ein &laquo;Sch&ouml;nwetterhaushalt&raquo;, der den aktuellen Herausforderungen in keinster Weise gerecht werde, sagte die SPD-Haushaltsexpertin Adelheid Rupp am Montag in M&uuml;nchen. Sie verlangte zus&auml;tzliche Milliarden-Investitionen und betonte, daf&uuml;r nehme man auch zus&auml;tzliche Schulden in Kauf. Gr&uuml;nen-Fraktionschefin Margarete Bause kritisierte, wegen der anstehenden Europa- und Bundestagswahlen falle die Regierung in &laquo;alte Tricksereien&raquo; zur&uuml;ck und r&auml;ume die milliardenschwere Neuverschuldung nicht offen ein. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der Haushaltsentwurf von Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) soll an diesem Dienstag (27. Januar) in den Landtag eingebracht und voraussichtlich im April endg&uuml;ltig abgesegnet werden. Demnach soll die Investitionsquote des Freistaats von 13,4 Prozent im Jahr 2008 auf 12,5 in diesem und 12,0 Prozent im kommenden Jahr sinken. Ursache sind unter anderem Ausgaben f&uuml;r neue Lehrer. Negativ zu Buche schlagen aber auch das BayernLB-Debakel und das Konjunkturpaket II. Neue Kredite sollen 2009 und 2010 dennoch nicht aufgenommen werden. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Rupp kritisierte den R&uuml;ckgang der Investitionsquote angesichts der Wirtschaftskrise als &laquo;hochproblematisch&raquo; und beklagte, die Kommunen bek&auml;men nicht gen&uuml;gend Geld vom Freistaat. Es werde damit zu wenig f&uuml;r die Wirtschaft und den Erhalt von Arbeitspl&auml;tzen in Bayern getan. Fahrenschon lebe offenbar in einer &laquo;sch&ouml;nen Parallelwelt&raquo;, die Staatsregierung erkenne den Ernst der Lage nicht, sagte die SPD- Politikerin. Es sei in diesen Zeiten nicht vertretbar, unter allen Umst&auml;nden an der &laquo;schwarzen Null&raquo; im Haushalt festzuhalten. Rupp verlangte, Bayern m&uuml;sse in diesem und im kommenden Jahr zusammen nochmals eine Milliarde Euro zus&auml;tzlich in Investitionen stecken. Bislang k&auml;men konjunkturelle Impulse fast ausschlie&szlig;lich vom Bund. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Auch der Gr&uuml;nen-Haushaltspolitiker Thomas M&uuml;tze kritisierte, es sei - abgesehen vom Konjunkturpaket II - nicht erkennbar, dass der Freistaat selbst gro&szlig;e zus&auml;tzliche Investitionen t&auml;tige. Insbesondere fehle es an ausreichend Geld f&uuml;r den Klimaschutz, etwa f&uuml;r die dringend notwendige energetische Sanierung von &ouml;ffentlichen Geb&auml;uden. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Bause sagte, Fahrenschon fehle es an Mut zur &laquo;Haushaltswahrheit&raquo;, weil er sich nicht offen zur Zehn-Milliarden-Euro-Neuverschuldung aufgrund der BayernLB-Krise und zu weiteren Haushaltsrisiken bekenne. M&uuml;tze sagte, der CSU-Politiker l&uuml;ge sich in die Tasche. &laquo;Die schwarze Null ist obsolet.&raquo; Dies m&uuml;sse der Minister zugeben. Der Freistaat hatte Ende 2008 eine Zehn-Milliarden-Euro-Kapitalspritze f&uuml;r die Bank beschlossen. Diese wurde in einem &laquo;Sonderkapitel&raquo; des Haushalts verbucht, um den regul&auml;ren Etat offiziell schuldenfrei zu halten. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Mit Blick auf die Kosten des zweiten Konjunkturpakets und weitere Haushaltsrisiken sagte M&uuml;tze, Fahrenschon k&ouml;nne den Haushalt &laquo;so, wie er ist, wieder in die M&uuml;lltonne stecken&raquo;. Der Minister k&ouml;nne &laquo;nicht sagen, der Haushalt w&auml;re sicher finanziert&raquo;. So w&uuml;rden die R&uuml;cklagen des Freistaats im neuen Haushalt restlos verbraucht. Zudem basiere das Zahlenwerk auf einer veralteten Steuersch&auml;tzung, die noch von leicht positiven Wachstumsprognosen ausgehe. Deshalb fehle 2009 und 2010 zusammen voraussichtlich noch einmal eine Milliarde Euro. <BR><BR></P>
<P align=justify>pl 456 lby 7256<BR>dpa tt yyby z2 dw<BR>261438 Jan 09&nbsp;&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[26.01.2009]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3983.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Rupp muss zwei Posten r&auml;umen - bleibt aber SPD-Haushaltssprecherin]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Bayerns stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Adelheid Rupp muss nach dem von ihr verursachten Eklat in Kloster Irsee einen Teil ihrer Posten in der Landtags-SPD r&auml;umen. Rupp gibt ihre Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r die BayernLB und Frauenpolitik ab, kann aber ihren wichtigsten Job als Haushaltsexpertin der SPD im M&uuml;nchner Maximilianeum behalten, wie der parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Harald G&uuml;ller am Mittwoch in M&uuml;nchen sagte. Rupp hatte sich in Irsee f&uuml;r den freiwerdenden SPD-Landesvorsitz ins Gespr&auml;ch gebracht und eine Neuordnung der Fraktionsspitze 2010 gefordert. Das werteten mehrere SPD-Abgeordnete als Angriff auf Fraktionschef Franz Maget. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>Die 50 Jahre alte M&uuml;nchnerin darf k&uuml;nftig &ouml;ffentlich nicht mehr zu Personalfragen Stellung nehmen - es sei denn, sie bringt das Thema vorher in der Fraktion zur Sprache. Falls sie gegen die Order verst&ouml;&szlig;t, droht ihr auch der Verlust des letzten Postens als Haushaltsexpertin. &laquo;Die Fraktion hat eine Bereinigung der Situation vorgenommen&raquo;, sagte G&uuml;ller. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>Es handle sich nicht um einen &laquo;Maulkorberlass&raquo;. &laquo;Alle erwarten klar und eindeutig, dass sie sich solidarisch in die Fraktion einf&uuml;gt&raquo;, sagte G&uuml;ller. Fraktionschef Franz Maget erkl&auml;rte vor Beginn der Sitzung: &laquo;Die Meinung in der Fraktion ist, dass es eine sp&uuml;rbare Reaktion geben muss, die aber ein Weiterarbeiten m&ouml;glich macht.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>In den n&auml;chsten Tagen soll es noch ein kl&auml;rendes Gespr&auml;ch Rupps mit dem scheidenden SPD-Landesvorsitzenden Ludwig Stiegler geben. Stiegler will Florian Pronold zu seinem Nachfolger machen, den Chef der SPD-Landesgruppe im Bundestag. Rupp hatte in Irsee jedoch eine eigene Kandidatur ins Gespr&auml;ch gebracht, obwohl der SPD-Landesvorstand Stillschweigen bis April vereinbart hatte. Die mitgenommen wirkende Rupp sagte nach der Aussprache: &laquo;Ich habe mich f&uuml;r mein Verhalten in Irsee entschuldigt.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>Sie habe dem Fraktionsvorstand selbst angeboten, die zwei &Auml;mter abzugeben. &laquo;Die Fraktion hat mein Verhalten in Irsee als unsolidarisch kritisiert&raquo;, sagte sie. Ungeachtet der R&uuml;ge f&uuml;r Rupp wird in der Fraktion aber trotzdem &uuml;ber die k&uuml;nftige Personalaufstellung gesprochen. Rupp habe &laquo;inhaltlich nichts Falsches gesagt&raquo;, meinte die M&uuml;nchner Abgeordnete Isabell Zacharias. &laquo;Ihre Vorgehensweise war nicht gl&uuml;cklich.&raquo; Sie halte Rupp f&uuml;r eines der gr&ouml;&szlig;ten politischen Talente der SPD.<BR><BR></P>

<P align=justify>lby 7413<BR>dpa ch yyby z2 cs<BR>211720 Jan 09 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[21.01.2009]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Barbara Stamm fordert in Neujahrsansprache R&uuml;ckbesinnung auf Werte]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen – Angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise hat Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU) in ihrer Neujahrsansprache eine R&uuml;ckbesinnung auf Werte wie Gerechtigkeit und Solidarit&auml;t angemahnt. „Statt mehr Transferleistungen muss unser Tun an Ma&szlig;st&auml;ben wie Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit, Subsidiarit&auml;t und Solidarit&auml;t gemessen werden“, sagte Stamm in ihrer Rede, die am Dienstagabend im Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt werden sollte. Man k&ouml;nne die Globalisierung nicht „dem ungez&uuml;gelten Kr&auml;ftespiel des Marktes, vor allem nicht den teilweise ma&szlig;losen Spekulationen auf den Finanzm&auml;rkten &uuml;berlassen.“ „Mehr denn je brauchen wir den Ordnungsrahmen, der f&uuml;r den Erfolg der Sozialen Marktwirtschaft steht“, erkl&auml;rte die CSU-Politikerin.<BR><BR>„Hinschauen, wo Hilfe gebraucht wird; Tr&ouml;sten, wo Leid geschehen ist; Zuh&ouml;ren, wo gesprochen wird; Widersprechen, wo die Menschenw&uuml;rde mit F&uuml;&szlig;en getreten wird – nur das h&auml;lt eine Gesellschaft zusammen“, betonte Stamm. Eine solche Haltung sei verl&auml;sslicher als Zahlen und B&ouml;rsenkurse und schlage Wurzeln „f&uuml;r ein festes Fundament, das auch in schwierigen Situationen tr&auml;gt.“ Diese Ma&szlig;st&auml;be w&uuml;rden einem nicht in die Wiege gelegt, sondern m&uuml;ssten in Familien, im Freundeskreis, in Schulen und Vereinen gelebt und erlernt werden, sagte Stamm.<BR><BR>Stamm betonte, Kinder h&auml;tten Anspruch auf verl&auml;ssliche Starthilfen in eine gesicherte Zukunft. „Kinder und Jugendliche, die in er Zukunft bestehen wollen, brauchen keinen weltweiten Bildungsvergleich, sondern bei sich daheim Schulen und P&auml;dagogen, die ihre St&auml;rken unterst&uuml;tzen und ihre Schw&auml;chen mindern helfen“, sagte sie. Die Sozialpolitik des 21. Jahrhunderts sei die Bildungspolitik. Jedes Kind habe ein Recht auf Bildung, unabh&auml;ngig von Einkommen, Herkunft und Bildung der Eltern. „Denn jedes Kind hat seine eigenen F&auml;higkeiten, die wir dringend brauchen“, betonte die CSU-Politikerin.<BR><BR>bay0034 4pl 261 lby7103<BR>dpa tt yyby uk<BR>301208 Dez08</P>
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[30.12.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Kein Weihnachtsstreit - Landtag geht in Frieden auseinander]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Der Landtag hat sich friedlich und ohne den fast schon traditionellen Adventskrach in die Weihnachtsferien verabschiedet. Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU) freute sich &uuml;ber das &laquo;Bem&uuml;hen, keine un&uuml;berwindbaren Mauern zwischen den f&uuml;nf Fraktionen aufzubauen&raquo;. Altgediente Landtagsmitglieder k&uuml;mmerten sich um Neugew&auml;hlte, sagte sie zum Abschluss der letzten Plenarsitzung des Jahres am Mittwoch. Es sei &laquo;schon sichtbar, dass sich hier in den Kabinettsr&auml;ngen etwas ver&auml;ndert hat&raquo;, sagte sie mit Blick auf die gut gef&uuml;llten Regierungsb&auml;nke, die fr&uuml;her deutlich leerer waren. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>SPD-Vizefraktionschefin Johanna Werner-Muggendorfer und der stellvertretende Ministerpr&auml;sident Martin Zeil (FDP) schlossen sich den guten W&uuml;nschen an. Der ausgefallene Weihnachtskrach wurde allgemein positiv aufgenommen - mit wenigen Ausnahmen. &laquo;Ich finde das fast schon entt&auml;uschend&raquo;, scherzte ein Abgeordneter.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7455<BR>dpa bs/ch yyby db<BR>171824 Dez 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[17.12.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Nachtragshaushalt im Landtag verabschiedet - BayernLB treibt Freistaat in Rekordverschuldung]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Die Krise der BayernLB treibt den Freistaat in eine Rekordverschuldung bisher unbekannten Ausma&szlig;es. Mit dem Nachtragshaushalt, der am Dienstag vom Landtag in M&uuml;nchen verabschiedet wurde, wird die Verschuldung Bayerns um 10 Milliarden Euro auf einen neuen H&ouml;chststand von 32,6 Milliarden Euro steigen - im Effekt ein Zuwachs um mehr als 40 Prozent. Die Opposition lehnte den Nachtragshaushalt ab. Trotzdem will die Regierung ihre Ausgaben in den kommenden beiden Jahren kr&auml;ftig erh&ouml;hen. Das Kabinett stimmte dem Entwurf des Doppelhaushalts 2009/10 zu, wie die Staatskanzlei mitteilte. 2009 werden die Ausgaben des Freistaats erstmals die Schwelle von 40 Milliarden Euro &uuml;berschreiten - ein Anstieg von mehr als 5 Prozent im Vergleich zu 2008. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Kredite f&uuml;r die BayernLB sollten nach und nach aufgenommen werden, sagte Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) nach der Kabinettssitzung. Noch vor Jahresende braucht die Bank nach Fahrenschons Angaben 3 Milliarden Euro. Ohne Landesbank-Krise h&auml;tte Bayernt am Jahresende blo&szlig; 22,6 Milliarden Euro Schulden in den B&uuml;chern stehen.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Staatsregierung sei &laquo;nicht nur Opfer, sondern auch T&auml;ter&raquo;, sagte die SPD-Vizefraktionschefin Adelheid Rupp im Landtag. Die Gr&uuml;nen prophezeiten harte Sparma&szlig;nahmen in den kommenden Jahren: &laquo;Sp&auml;testens ab 2011 wird es massive Einschr&auml;nkungen geben&raquo;, sagte der Haushaltsexperte Thomas M&uuml;tze. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der regul&auml;re Doppelhaushalt 2009/10 soll schuldenfrei bleiben, doch muss Fahrenschon daf&uuml;r das Sparguthaben des Landes angreifen. Die urspr&uuml;nglich geplante R&uuml;ckzahlung von 400 Millionen Euro Altschulden wurde gestrichen. Die Staatsregierung will in den kommenden beiden Jahren 2280 neue Lehrer und 1000 neue Polizisten einstellen. Auch die Hochschulen profitieren: Neben 3000 neuen Stellen f&uuml;r Dozenten und Professoren und 38 000 neuen Studienpl&auml;tzen sollen 900 Millionen Euro in den Hochschulbau flie&szlig;en. F&uuml;r den Ausbau der Kinderbetreuung sind 1,4 Milliarden Euro eingeplant. Die Investitionsquote des Freistaats geht von 13,4 auf 12,5 Prozent zur&uuml;ck. Das liegt aber nach Fahrenschons Angaben unter anderem daran, dass sehr viel neues Personal eingestellt wird.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>dpa 4520<BR>dpa ch yyby z2 ol<BR>161842 Dez 08 </P>
<P align=justify><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[16.12.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[SPD und Freie W&auml;hler k&uuml;ndigen im Streit um Aussch&uuml;sse Klage an]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen&nbsp;- SPD und Freie W&auml;hler wollen die Blockademehrheit der CSU in den Landtagsaussch&uuml;ssen vor dem Verfassungsgerichtshof zu Fall bringen. &laquo;Wir bereiten eine Verfassungsklage vor. Durch die Besetzung der Aussch&uuml;sse wird der W&auml;hlerwille verdreht&raquo;, sagte der parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der SPD-Landtagsfraktion, Harald G&uuml;ller, am Donnerstag in M&uuml;nchen. Die CSU habe sich in allen Aussch&uuml;ssen eine Blockademehrheit beschafft, die nicht ihrem Wahlergebnis entspreche. Die zwei Fraktionen wollen die Klage nach SPD-Angaben sp&auml;testens im kommenden M&auml;rz beim Verfassungsgericht einreichen. Die CSU sagte dagegen, das von den W&auml;hlern gew&uuml;nschte Kr&auml;fteverh&auml;ltnis im Landtag spiegle sich auch in den Aussch&uuml;ssen wider. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>CSU und FDP hatten die Sitze in den Aussch&uuml;ssen in dieser Legislaturperiode von einer ungeraden auf eine gerade Zahl reduziert. In den Aussch&uuml;ssen sitzen nun jeweils 16, 20 oder 22 Landtagsabgeordnete. Jeweils die H&auml;lfte davon geh&ouml;ren zur CSU, obwohl die Partei bei der Landtagswahl die absolute Mehrheit verloren und nur noch 43 Prozent der W&auml;hlerstimmen bekommen hatte. Die CSU leitet insgesamt sechs Aussch&uuml;sse, darunter auch den Haushaltsausschuss. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der stellvertretende CSU-Fraktionschef, Thomas Kreuzer, warf SPD und Freien W&auml;hlern vor, &laquo;sich jetzt per Klage weitere Posten sichern&raquo; zu wollen. Das gehe an der W&auml;hlerentscheidung vorbei. Die Bayern h&auml;tten entschieden, dass die CSU nicht allein, sondern mit der FDP eine Mehrheit bilden solle und dass SPD, Gr&uuml;ne und FDP gemeinsam keine Mehrheit h&auml;tten. &laquo;Genau dieses Kr&auml;fteverh&auml;ltnis findet sich in den Aussch&uuml;ssen wieder&raquo;, sagte Kreuzer. Die CSU-Fraktion sehe der Klage dagegen gelassen, mit dem &laquo;Postengez&auml;nk der anderen&raquo; wolle man sich nicht aufhalten. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>&laquo;Die Sitzverteilung k&ouml;nnen wir so nicht unkommentiert hinnehmen&raquo;, sagte dagegen der Chef der FW-Fraktion, Hubert Aiwanger. Er forderte einen anderen politischen Stil im Umgang zwischen Regierung und Opposition. &laquo;Das ist ja hier eine Puppenkiste, es geht zu wie im Kindergarten&raquo;, sagte er &uuml;ber die Debatten im Landtag. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die SPD &uuml;berlegt au&szlig;erdem, auch gegen die nach Ansicht G&uuml;llers &laquo;willk&uuml;rliche&raquo; Besetzung des Landtagspr&auml;sidiums juristisch vorzugehen. &laquo;Nach unserer Ansicht steht uns der erste Vizepr&auml;sident zu&raquo;, sagte er. Derzeit w&uuml;rden ebenfalls in Zusammenarbeit mit den Freien W&auml;hlern juristische Schritte gepr&uuml;ft.<BR><BR><BR>lby 7296<BR>dpa bs yyby z2 db<BR>111614 Dez 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[11.12.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Stromausfall w&auml;hrend Aussprache &uuml;ber Seehofers Regierungserkl&auml;rung]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Ein Stromausfall hat am Mittwoch die Aussprache &uuml;ber die erste gro&szlig;e Regierungserkl&auml;rung von Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU) im Bayerischen Landtag kurzzeitig unterbrochen. W&auml;hrend der Rede von Freie W&auml;hler- Fraktionschef Hubert Aiwanger brach die Stromversorgung komplett zusammen. Wenige Sekunden sp&auml;ter sprang - bis zur Wiederherstellung der normalen Stromversorgung - ein Notstromaggregat des Landtags an. Grund f&uuml;r den Aussetzer war nach Angaben von Landtags-Vizepr&auml;sident Peter Paul Gantzer (SPD) ein technische Panne bei den Stadtwerken.<BR><BR>lby 7421<BR>dpa tt yyby n1 db<BR>101730 Dez 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[10.12.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3858.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Seehofer verspricht Zukunftsinvestitionen und neuen Politikstil]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Bayerns Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU) will den Freistaat mit gezielten Zukunftsinvestitionen und einem neuen Politikstil durch die Finanz- und Wirtschaftskrise f&uuml;hren. In seiner ersten gro&szlig;en Regierungserkl&auml;rung am Mittwoch im Landtag stimmte er die B&uuml;rger zwar auf schwierigere Zeiten ein, betonte aber auch, trotz der Zehn-Milliarden-Euro-Finanzspritze f&uuml;r die BayernLB werde man in den kommenden Jahren in Bildung, Forschung und Infrastruktur investieren. Zugleich k&uuml;ndigte der seit Ende Oktober amtierende Regierungschef an, die Menschen mehr einbinden, ihnen mehr zuh&ouml;ren und so verloren gegangenes Vertrauen zur&uuml;ckerobern zu wollen. Die Opposition nannte Seehofers Rede inhaltsleer und entt&auml;uschend. Die SPD warf ihm vor, lediglich alte SPD-Forderungen zu kopieren. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Bei den geplanten Ausgaben werde es keine Abstriche geben, sagte Seehofer. In den kommenden beiden Jahren w&uuml;rden insgesamt 2000 neue Lehrerstellen geschaffen. Dies ist allerdings bereits im Koalitionsvertrag festgehalten. Als zentrale Leitlinien seiner CSU/FDP-Koalition nannte Seehofer unter anderem soziale Sicherheit, gute Bildung, Generationengerechtigkeit und gleiche Chancen f&uuml;r alle. &laquo;Keiner bleibt am Rande stehen, niemand wird ausgegrenzt.&raquo; Er k&uuml;ndigte eine neue Verwaltungsreform an und deutete dabei ein m&ouml;gliches Aus f&uuml;r die Bezirksregierungen an. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Seehofer betonte, im Doppelhaushalt 2009/2010 seien &laquo;hohe Investitionen&raquo; in die Zukunft, etwa im Bereich der Kinderbetreuung oder in den Schulen, vorgesehen. Der Haushalt soll kommende Woche vom Kabinett beschlossen werden. Der Landtag entscheidet im Fr&uuml;hjahr. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Nach den Worten Seehofers steht Bayern angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise vor den schwierigsten Herausforderungen seit dem Zweiten Weltkrieg: &laquo;Die Sch&ouml;nwetterperiode mit steigenden Wachstumsraten, sinkender Arbeitslosigkeit und sprudelnden Steuereinnahmen ist vorbei.&raquo; Er k&uuml;ndigte unter anderem an, die Staatsregierung werde &laquo;Haushaltsreste&raquo; in H&ouml;he von 350 Millionen Euro f&uuml;r staatliche Investitionen sofort freigeben. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Zur Familienpolitik sagte Seehofer, man wolle Familien f&ouml;rdern, aber nicht bevormunden. Bis Ende 2012 solle ein &laquo;verl&auml;ssliches und bedarfsgerechtes&raquo; Betreuungsangebot f&uuml;r Kinder bis 14 Jahre geschaffen werden. Zudem versprach er kleinere Klassen an allen Schulen. Zudem k&uuml;ndigte Seehofer an, gr&ouml;&szlig;eres Augenmerk auf die Integrationspolitik zu legen. &laquo;Auch unsere ausl&auml;ndischen Mitb&uuml;rger sollen sich als Bayern f&uuml;hlen k&ouml;nnen.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>SPD-Fraktionschef Franz Maget nannte die Regierungserkl&auml;rung &laquo;entt&auml;uschend&raquo;. &laquo;Er kann ansprechend reden und er kann sch&ouml;n verpacken&raquo;, sagte Maget. Inhaltlich habe Seehofer aber nur wenig zu bieten gehabt. &laquo;Es ist ein wenig wie Weihnachten. Man schaut in die gro&szlig;e, sch&ouml;n verpackte Schachtel und nichts ist drin.&raquo; Viele Politikziele Seehofers dr&uuml;ckten das Gegenteil dessen aus, was die CSU in den vergangenen Jahren gemacht habe. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Gr&uuml;nen-Fraktionschef Sepp Daxenberger kritisierte, die Regierungserkl&auml;rung enthalte &laquo;viel Prosa und viele Selbstverst&auml;ndlichkeiten&raquo;. &laquo;Die Suppe, die Sie uns heute aufgetischt haben, war arg d&uuml;nn.&raquo; Hubert Aiwanger (Freie W&auml;hler) forderte, die Opposition m&uuml;sse bei Entscheidungen st&auml;rker einbezogen werden. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>dpa 4465<BR>dpa tt/bs yyby z2 ar<BR>101733 Dez 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[10.12.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Bayerns W&auml;lder erholen sich langsam - SPD fordert mehr Investitionen - Gr&uuml;ne sprechen von &quot;nicht akzeptablem Niveau&quot;]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>Von Antje P&ouml;hner</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Mehr als f&uuml;nf Jahre nach dem extrem trockenen Sommer 2003 geht es den bayerischen W&auml;ldern langsam wieder besser. Die B&auml;ume verl&ouml;ren weniger Nadeln und Bl&auml;tter als noch im vergangenen Jahr, sagte Forstminister Helmut Brunner (CSU) am Mittwoch bei der Vorstellung des Waldzustandsberichts in M&uuml;nchen. Allerdings sei der Anteil &laquo;deutlich gesch&auml;digter B&auml;ume&raquo; im Freistaat mit 28 Prozent immer noch wesentlich h&ouml;her als vor dem Sommer 2003. Die Landtags-SPD forderte eine Erh&ouml;hung der Forstinvestitionen im Freistaat, die Gr&uuml;nen verlangten eine deutliche Reduktion der Stickstoff&uuml;bersch&uuml;sse in der Landwirtschaft. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Viele B&auml;ume hatten unter den Folgen des extrem hei&szlig;en und trockenen Sommers 2003 gelitten. Inzwischen erholten sich dem Waldzustandsbericht zufolge aber vor allem die Buchen wieder von den Strapazen der Trockenheit. Bei Eichen und Tannen gibt es hingegen noch keine Entspannung - ihre durchschnittlichen Blatt- und Nadelverluste nahmen sogar noch leicht zu. Bei der Untersuchung wurden bayernweit rund 9000 B&auml;ume erfasst. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Sorgen bereitet dem Minister der Borkenk&auml;fer. Nach dem Orkan &laquo;Emma&raquo; im M&auml;rz seien viele St&auml;mme befallen gewesen, vor allem im Bayerischen Wald und in Oberfranken. Im kommenden Jahr sei in allen Landesteilen mit Befall zu rechnen. Belastet werden die W&auml;lder auch weiterhin durch Stickstoffe. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>&Auml;u&szlig;erst kritisch bewerten die Gr&uuml;nen im bayerischen Landtag den aktuellen Waldzustandsbericht. &laquo;Die Waldsch&auml;den sind nach wie vor auf einem nicht akzeptablen hohen Niveau&raquo;, sagte Gr&uuml;nen-Forstexperte Christian Magerl. Der Bericht hebe klar hervor, dass die Stickstoffbelastung nach wie vor viel zu hoch sei. Magerl forderte: &laquo;Hauptverursacher der Stickstoffoxide ist der Stra&szlig;enverkehr. Hier muss schleunigst die Handbremse gezogen und mehr Verkehr von der Stra&szlig;e auf die Schiene gelenkt werden.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Auch die Landwirtschaft tr&auml;gt dem Gr&uuml;nen-Politiker zufolge &laquo;im erheblichen Umfang&raquo; zur Stickstoffproblematik bei. Magerl forderte den Landwirtschaftsminister auf, &laquo;endlich zum Wohle des Waldes in seinem Ressort f&uuml;r eine deutliche Reduktion der Stickstoff&uuml;bersch&uuml;sse&raquo; zu sorgen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>SPD-Agrarexpertin Maria Noichl forderte unterdessen eine Erh&ouml;hung der Investitionen in den Forst. &laquo;Wir m&uuml;ssen den Wald zukunftsf&auml;hig machen, daf&uuml;r braucht es Investitionen&raquo;, betonte Noichl. Sie kritisierte, dass 2008 von 71 Millionen Euro an Walderl&ouml;sen der Staatsforsten lediglich 26,5 Millionen Euro wieder investiert worden seien.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>(Quellen: Alle in Mitteilungen) </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>DDP0393<BR>ddp/anp/pon <BR>101340 Dez 08</P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[10.12.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3856.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Haushaltsausschuss billigt Zehn-Milliarden-Finanzspritze f&uuml;r BayernLB]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Die Zehn-Milliarden-Euro-Finanzspritze des Freistaats f&uuml;r die angeschlagene BayernLB hat eine weitere wichtige H&uuml;rde genommen. Mit der Mehrheit von CSU und FDP stimmte der Haushaltsausschuss des Landtags am Dienstag einem entsprechenden Nachtragshaushalt zu. Dieser erlaubt dem Freistaat die Aufnahme neuer Schulden in dieser H&ouml;he. SPD und Gr&uuml;nen stimmten im Ausschuss dagegen, die Freien W&auml;hler (FW) enthielten sich. &laquo;Wir sind nicht der Ansicht, dass man verantwortungsbewusst zehn Milliarden aufnehmen kann, ohne dass man die erforderlichen Rahmenbedingungen schafft&raquo;, sagte die finanzpolitische Sprecherin der Landtags-SPD, Adelheid Rupp. Noch in diesem Jahr will der Landtag endg&uuml;ltig entscheiden. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Rupp forderte, die Geh&auml;lter der verantwortlichen Banker zu deckeln, und auch zu pr&uuml;fen, ob bereits ausgezahlte Boni wieder zur&uuml;ckgefordert werden k&ouml;nnen. Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) hatte den Nachtragshaushalt zur Stabilisierung der Landesbank zuvor verteidigt. &laquo;Schnelle Hilfe hilft doppelt&raquo;, sagte Fahrenschon, der der BayernLB gute Zukunftschancen bescheinigte. &laquo;Da regiert das Prinzip Hoffnung&raquo;, entgegnete Thomas M&uuml;tze von den Gr&uuml;nen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Zehn-Milliarden-Euro-Finanzspritze des soll in einem &laquo;Sonderkapitel&raquo; des Haushalts zu verbuchen. So soll der allgemeine Staatshaushalt offiziell nicht belastet werden. Bayern stemmt die Finanzspritze f&uuml;r die BayernLB alleine und ohne Hilfe des Bundes. &laquo;Es sieht so aus, als wolle man sich nicht vom Bund in ein zuk&uuml;nftiges Gesch&auml;ftsmodell reinreden lassen&raquo;, sagte M&uuml;tze. Die Freien W&auml;hler kritisierten den Umgang der Regierung mit der Krise der BayernLB. Der FW-Abgeordnete Manfred Pointner forderte die &laquo;l&uuml;ckenlose Aufkl&auml;rung der ganzen Geschehnisse, wie es zu dem Debakel kommen konnte&raquo;. Die Freien W&auml;hler r&auml;umten aber auch ein, zu dem Rettungspaket der Staatsregierung gebe es grunds&auml;tzlich keine Alternative.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7418<BR>dpa bs yyby z2 db<BR>091630 Dez 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[09.12.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Faschingsbild mit &quot;Bavaria&quot; Beckstein ist Pressefoto des Jahres]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - G&uuml;nther Beckstein als goldgl&auml;nzende Bavaria, umrahmt von der fr&uuml;heren CSU-Generalsekret&auml;rin Christine Haderthauer und dem Ex-CSU-Chef Erwin Huber als &laquo;Zirkusdirektor&raquo; - diese Aufnahme vom Frankenfasching in Veitsh&ouml;chheim im Februar ist vom Bayerischen Journalistenverband (BJV) zum Pressefoto des Jahres 2008 ausgew&auml;hlt worden. Der M&uuml;nchner Fotograf Oliver Lang sei mit seiner Aufnahme &laquo;Kost&uuml;miert&raquo; Gesamtsieger geworden, teilte der BJV am Dienstag in M&uuml;nchen mit. Weitere Preise gingen an Klaus Haag aus Finning, Peter Kneffel aus M&uuml;nchen, Harald Schreiber aus Mainaschaff, Andreas Ellinger aus Kempten, Karl-Heinz Rothenberger aus Landshut, Evi Lemberger aus Lam und Arndt Pr&ouml;hl aus Beuerberg.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Landtagswahl und der Kampf darum seien in diesem Jahr das gro&szlig;e Thema gewesen, schreibt der Jury-Vorsitzende Hans-Eberhard Hess im Vorwort des Kataloges &laquo;Pressefoto Bayern 2008&raquo;. Das Siegerfoto sei als Reminiszenz an die kurze &Auml;ra des Ex-Ministerpr&auml;sidenten Beckstein zu verstehen. Insgesamt hatten etwa 90 Fotografen fast 700 Arbeiten eingesandt - weniger als im Vorjahr, wie Hess bedauerte. Vor allem in der Kultur vermisse er aussagestarke Bilder. Der BJV vergibt die Auszeichnung, die Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm am Dienstag &uuml;berreichen wollte, in diesem Jahr zum neunten Mal. Bis zum 9. Januar sind die Bilder auch in einer Ausstellung im Bayerischen Landtag zu sehen.<BR></P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7123<BR>dpa cor yyby n1 sd<BR>091300 Dez 08</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[09.12.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[L&auml;ngere Grundschulzeit - Landtags-FDP wirft CSU Unbeweglichkeit vor]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen&nbsp;- Die Landtags-FDP hat ihrem Koalitionspartner CSU in der Diskussion um eine l&auml;ngere gemeinsame Grundschulzeit von Kindern Unbeweglichkeit vorgeworfen. &laquo;Wenn die CSU in diesem Punkt nicht so hartleibig gewesen w&auml;re, dann h&auml;tten wir in den Koalitionsverhandlungen die sechsj&auml;hrige Grundschule bereits verankert, doch das war leider nicht m&ouml;glich&raquo;, sagte die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Renate Will, am Montag laut Mitteilung in M&uuml;nchen. Die neue TIMMS-Schulstudie zeige, wie viel bereits in der Grundschule vermittelt werden k&ouml;nne. Will k&uuml;ndigte an, das Thema in der Koalition &laquo;wieder und wieder auf die Tagesordnung&raquo; zu setzen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) und auch die SPD hatten erneut eine l&auml;ngere gemeinsame Grundschulzeit gefordert. &laquo;Die Grundschule ist die beste Schule, die wir haben. Ich verstehe nicht, warum wir damit nach nur vier Jahren aufh&ouml;ren und Kinder in ein Korsett zwingen, das den meisten von ihnen nicht passt&raquo;, sagte BLLV-Pr&auml;sident Klaus Wenzel. Der &Uuml;bertrittsdruck besch&auml;ftige Kinder und Eltern von der ersten Klasse an. &laquo;Er vergiftet die Lern- und Arbeitsatmosph&auml;re.&raquo;</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Auch die Landtags-SPD geht davon aus, dass sich eine l&auml;ngere gemeinsame Schulzeit positiv auf den Lernerfolg der Sch&uuml;ler auswirken w&uuml;rde. Die Entscheidung &uuml;ber die Schullaufbahn der Kinder falle bereits im zehnten Lebensjahr und damit zu fr&uuml;h, sagte der Vorsitzende des Bildungsausschusses im Bayerischen Landtag, Hans- Ulrich Pfaffmann, in einer Mitteilung. &laquo;Die Aufteilung verschlechtert die individuelle, kind- und altersgerechte F&ouml;rderung. Deswegen ist eine l&auml;ngere gemeinsame Schulzeit nach wie vor der bessere Bildungsweg.&raquo;</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Grundsch&uuml;ler h&auml;tten bei der internationalen Grundschul-Lese- Untersuchung IGLU und beim internationalen TIMSS-Schultest relativ gut abgeschnitten. Der BLLV erkl&auml;rte, die Leistungen der Sch&uuml;ler seien an Grundschulen deutlich besser als an den weiterf&uuml;hrenden Schulen, wo sie im internationalen Vergleich deutlich zur&uuml;ckfielen.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7389<BR>dpa bs yyby z2 sd<BR>081633 Dez 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[08.12.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Integrationsprojekte mit B&uuml;rgerkulturpreis des Bayerischen Landtags ausgezeichnet]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Der Bayerische Landtag hat am Freitag - dem Tag des Ehrenamtes - drei Integrationsprojekte mit dem B&uuml;rgerkulturpreis 2008 ausgezeichnet. Der Verein Integra e.V. in Neustadt a.d. Aisch, das Projekt &laquo;Kinderzirkus TRAU DICH&raquo; aus M&uuml;nchen und der F&ouml;rderverein der Schierlinger Schulen (Landkreis Regensburg) h&auml;tten sich durch ihr Engagement vorbildlich f&uuml;r eine bessere Integration von Zuwanderern eingesetzt, hie&szlig; es in einer Mitteilung des Landtagsamts in M&uuml;nchen vom Freitag. Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU) lobte die Ehrenamtlichen als &laquo;Helden des Alltags&raquo;. Der Preis ist mit insgesamt 26 000 Euro dotiert. Neben den drei Hauptpreisen wurden auch sechs Ehrenpreise vergeben.<BR><BR>dpa bs yyby n1 jb<BR>051141 Dez 08 </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[05.12.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3831.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtags-Aussch&uuml;sse konstituieren sich - Vorsitzende gew&auml;hlt]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Gut zwei Monate nach der Landtagswahl haben sich am Donnerstag die st&auml;ndigen Landtags-Aussch&uuml;sse konstituiert. Im Zentrum stand die Wahl der Ausschuss-Vorsitzenden. Ex-Finanzminister Erwin Huber (CSU) wurde - allerdings ohne das ansonsten &uuml;bliche einstimmige Votum - zum Chef des Wirtschaftsausschusses gew&auml;hlt, Gabriele Pauli (Freie W&auml;hler) zur Vorsitzenden des Kommunal- und Innenausschusses. Vergangene Woche hatten sich die Spitzen der f&uuml;nf Fraktionen auf die Aufteilung der Posten verst&auml;ndigt. Demnach leitet die CSU sechs Aussch&uuml;sse, darunter auch den Haushaltsausschuss. Die SPD leitet drei Gremien, etwa den Bildungsausschuss. Die Gr&uuml;nen haben den Vorsitz im Umweltausschuss, die FDP leitet den Sozialausschuss. <BR><BR>Die eigentliche Wahl der Vorsitzenden in den Aussch&uuml;ssen gilt - nach der Absprache zwischen den Fraktionsspitzen - lediglich als Formalie, einstimmige Voten &uuml;ber die Fraktionsgrenzen hinweg sind &uuml;blich. Dennoch verweigerte der Gr&uuml;nen-Politiker Martin Runge im Wirtschaftsausschuss Huber die Zustimmung - mit der Begr&uuml;ndung, dieser habe dem Landtag in der BayernLB-Krise die Unwahrheit gesagt.<BR><BR>Huber sagte, er wolle seine langj&auml;hrige politische Erfahrung in die Ausschuss-Arbeit einbringen. &laquo;Das Ziel, das wir gemeinsam haben, ist klar: St&auml;rkung des Wirtschaftsstandortes Bayern&raquo;, betonte er. Pauli rief im Innenausschuss zu einer sachlichen Zusammenarbeit auf. Man wolle &laquo;nicht ins ideologisch Grunds&auml;tzliche gehen&raquo;, sagte sie.&nbsp;<BR><BR>dpa tt yyby n1 sd<BR>041223 Dez 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[04.12.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3830.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Zw&ouml;lf St&auml;ndige Aussch&uuml;sse des Landtags konstituieren sich - Wahl der Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>Die zw&ouml;lf St&auml;ndigen Aussch&uuml;sse des Landtags haben sich am heutigen Donnerstag, 4. Dezember, konstituiert. Dabei wurden die Vorsitzenden bzw. die stellvertretenden Vorsitzenden gew&auml;hlt <A href="/cps/rde/xbcr/landtag/dateien/Besetzung_Ausschuesse.pdf">mehr</A>...<BR><BR><STRONG>Staatshaushalt und Finanzfragen<BR></STRONG>Georg Winter, Vorsitzender, CSU <BR>Adelheid Rupp, Stellvertreterin, SPD<BR><BR><STRONG>Verfassung, Recht, Parlamentsfragen und Verbraucherschutz</STRONG><BR>Franz Schindler, Vorsitzender, SPD,<BR>Petra Guttenberger, Stellvertreterin, CSU<BR><BR><STRONG>Kommunale Fragen und Innere Sicherheit</STRONG><BR>Dr. Gabriele Pauli, Vorsitzende, FW<BR>Christian Mei&szlig;ner, Stellvertreter, CSU<BR><BR><STRONG>Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie</STRONG><BR>Erwin Huber, Vorsitzender, CSU<BR>Alexander Muthmann, Stellvertreter, FW<BR><BR><STRONG>Ern&auml;hrung, Landwirtschaft und Forsten<BR></STRONG>Gerhard Eck, Vorsitzender, CSU<BR>Adi Sprinkart, Stellvertreter, GR&Uuml;NE<BR><BR><STRONG>Soziales, Familie und Arbeit</STRONG><BR>Brigitte Meyer, Vorsitzende, FDP<BR>Joachim Unterl&auml;nder, Stellvertreter, CSU<BR><BR><STRONG>Hochschule, Forschung und Kultur</STRONG><BR>Bernd Sibler, Vorsitzender CSU<BR>Isabell Zacharias, Stellvertreterin, SPD<BR><BR><STRONG>Bildung, Jugend und Sport<BR></STRONG>Hans-Ulrich Pfaffmann, Vorsitzender, SPD<BR>Georg Eisenreich, Stellvertreter, CSU<BR><BR><STRONG>Fragen des &ouml;ffentlichen Dienstes</STRONG><BR>Ingrid Heckner, Vorsitzende, CSU<BR>Stefan Schuster, Stellvertreter, SPD<BR><BR><STRONG>Eingaben und Beschwerden<BR></STRONG>Hans-Joachim Werner, Vorsitzender, SPD<BR>Sylvia Stierstorfer, Stellvertreterin, CSU<BR><BR><STRONG>Bundes- und Europaangelegenheiten<BR></STRONG>Prof. Ursula M&auml;nnle, Vorsitzende, CSU<BR>Dr. Annette Bulfon, Stellvertreterin, FDP<BR><BR><STRONG>Umwelt und Gesundheit<BR></STRONG>Dr. Christian Magerl, Vorsitzender, GR&Uuml;NE<BR>Dr. Otto H&uuml;nnerkopf, Stellvertreter, CSU<BR></P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[04.12.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3817.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Seehofer entschuldigt sich f&uuml;r BayernLB-Krise]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen - Bayerns Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU) hat sich erstmals im Namen der Staatsregierung f&uuml;r Fehler im Zusammenhang mit der Krise der BayernLB entschuldigt und zugleich vor weiteren Milliarden-Kosten zur Rettung der Bank gewarnt. Nach der Finanzspritze des Freistaats in H&ouml;he von zehn Milliarden Euro drohten weitere Belastungen, um den Zusammenbruch der zweitgr&ouml;&szlig;ten deutschen Landesbank zu verhindern, sagte Seehofer am Mittwoch in seiner ersten Regierungserkl&auml;rung im Landtag. Dennoch halte die Staatsregierung an ihren geplanten Zukunftsinvestitionen im Haushalt fest. SPD- Fraktionschef Franz Maget warf Seehofer &laquo;Traumt&auml;nzerei&raquo; und ein waghalsiges Rettungsman&ouml;ver im Alleingang vor. <BR><BR>Seehofer zufolge m&uuml;sse man damit rechnen, dass auch die Garantie des Freistaats in H&ouml;he von 4,8 Milliarden Euro f&uuml;r weitere Verluste der Landesbank in Anspruch genommen werden. Zugleich rechtfertigte er das insgesamt 30 Milliarden Euro schwere Rettungspaket von Bund und Freistaat f&uuml;r die BayernLB, davon besonders die zehn Milliarden Euro des Landes. &laquo;Die BayernLB ist eine systemrelevante Bank&raquo;, sagte er. &laquo;Eine Insolvenz h&auml;tte neue Schockwellen f&uuml;r die gesamte Finanzwirtschaft bedeutet.&raquo; Der Freistaat helfe mit seinem Rettungspaket nicht einer anonymen Institution oder Bankmanagern, sondern der Wirtschaft, den Sparern und den Kommunen. <BR><BR>Die BayernLB hat allein im dritten Quartal wegen der Turbulenzen auf den Finanzm&auml;rkten einen Verlust von einer Milliarde Euro eingefahren. Eine Prognose f&uuml;r das Gesamtjahr wagte die Bank am Mittwoch nicht. Sie hatte sich zun&auml;chst auf einen Verlust von drei Milliarden Euro in diesem Jahr eingestellt, diesen Ausblick aber bereits aufgehoben. Am Montag hatte die BayernLB wegen der Krise eine massive Umstrukturierung mit dem Abbau von 5600 Arbeitspl&auml;tzen angek&uuml;ndigt. <BR><BR>&laquo;Ich m&ouml;chte mich f&uuml;r die gesamte Staatsregierung bei der Bev&ouml;lkerung und auch bei den Mitarbeitern entschuldigen f&uuml;r die Fehler, die in der Bank, im Vorstand, im Verwaltungsrat und bei beiden Eigent&uuml;mern - den Kommunen und Sparkassen und dem Freistaat Bayern - gemacht wurden&raquo;, sagte Seehofer, der vor etwa einem Monat sein Amt als Regierungschef antrat. Die Staatsregierung werde alles in ihrer Macht stehende tun, um weiteren Schaden abzuwenden. Auch im Namen der Vorg&auml;ngerregierungen r&auml;umte Seehofer Fehleinsch&auml;tzungen bei der Gesch&auml;ftspolitik der BayernLB ein. <BR><BR>Die Staatsregierung sucht weiter nach einem tragf&auml;higen Eigent&uuml;mermodell f&uuml;r die BayernLB. Auch die Fusionsgespr&auml;che mit der Landesbank Baden-W&uuml;rttemberg (LBBW) gingen weiter, sagte Seehofer. Derzeit sehe er aber noch &laquo;keine zukunftsf&auml;hige L&ouml;sung&raquo;. Die CSU/FDP- Regierung habe sich keinem Gespr&auml;ch verweigert. &laquo;Aber ich bin nicht bereit, dass wir die Risiken anderer Landesbanken auch noch schultern&raquo;, sagte Seehofer. Es bestehe weiter auch die M&ouml;glichkeit der Privatisierung der BayernLB. <BR><BR>Der Kraftakt zur Rettung der Bank wird nach Einsch&auml;tzung Seehofers nicht spurlos an k&uuml;nftigen Doppelhaushalten vor&uuml;bergehen. Die zehn Milliarden h&auml;tten &laquo;Auswirkungen auf die mittel- und langfristige Finanzsituation&raquo;, sagte er. 2009 und 2010 sollen die Zinsbelastungen f&uuml;r den Zehn-Milliarden-Kredit unter anderem aus R&uuml;cklagen geschultert werden. F&uuml;r die Zeit danach werde man sich &laquo;geh&ouml;rig anstrengen&raquo; m&uuml;ssen, sagte Seehofer. Der Doppelhaushalt 2009/2010 solle noch vor Weihnachten im Kabinett beschlossen werden. <BR><BR>Der fr&uuml;here Finanzminister Kurt Faltlhauser schrieb an einen Brief an Seehofer, dass auch er zu seiner Mitverantwortung f&uuml;r die Zeit stehe, in der er Verwaltungsrats-Chef der BayernLB war. Faltlhauser betonte zwar nach Worten Seehofers ebenso wie der ehemalige Finanzminister Erwin Huber (CSU), er trage keine pers&ouml;nliche Schuld an der Entwicklung. W&auml;hrend Huber zur&uuml;ckgetreten sei, bleibe ihm als Pension&auml;r nur die M&ouml;glichkeit, sich zu entschuldigen, schrieb Faltlhauser. Seehofer sagte, er nehme diese Erkl&auml;rung &laquo;mit Dankbarkeit und Respekt zur Kenntnis&raquo;. <BR><BR>SPD-Fraktionschef Maget sprach von einem Offenbarungseid der alten und der neuen Staatsregierung und der &laquo;schlimmsten Stunde in der bayerischen Nachkriegsgeschichte&raquo;. Die Krise sei verharmlost, verleugnet und ignoriert worden. Die Freien W&auml;hler forderten weitere personelle Konsequenzen bei der Landesbank und Neuwahlen in Bayern. Die Gr&uuml;nen warfen der Regierung vor, kein tragf&auml;higes Gesch&auml;ftsmodell zu schaffen, sondern nur gigantische neue Schulden zu machen. </P>
<P>&nbsp;</P>
<P>dpa dh/tt yyby jus<BR>031454 Dez 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[03.12.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3810.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Statt Visionen eine Regierungserkl&auml;rung im B&uuml;&szlig;ergewand]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>Von Christoph Trost und Dorothea H&uuml;lsmeier</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Eigentlich h&auml;tte es an diesem Tag um Visionen, und ambitionierte Zukunftspl&auml;ne f&uuml;r Bayern gehen sollen. Eigentlich h&auml;tte der neue Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU), der bei seinem Amtsantritt vor gut einem Monat von seiner Partei geradezu als Heilsbringer gefeiert worden war, an diesem Tag die gro&szlig;en Linien seiner Politik f&uuml;r die n&auml;chsten f&uuml;nf Jahre vorstellen sollen. Stattdessen aber muss Seehofer in seiner ersten Regierungserkl&auml;rung im Landtag den Blick nicht nach vorn, sondern zur&uuml;ck richten: auf Fehler seiner Vorg&auml;nger-Regierungen, die mit zur Milliarden-Krise der Bayerischen Landesbank beigetragen haben. Und er muss die Zehn-Milliarden-Euro-Finanzspritze f&uuml;r die Bank und die Aufnahme neuer Schulden rechtfertigen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Seehofer tritt an diesem Mittwoch den Gang nach Canossa an - auch wenn ihn dabei, so schimpft die Opposition, eigentlich noch weitere fr&uuml;here CSU-Gr&ouml;&szlig;en begleiten m&uuml;ssten. Der neue Ministerpr&auml;sident sagt, er wolle sich &laquo;f&uuml;r die gesamte Staatsregierung&raquo; bei der Bev&ouml;lkerung und den Bank-Mitarbeitern entschuldigen. Er spricht von &laquo;Fehlern&raquo;, die im Bank-Vorstand, im Verwaltungsrat und bei den Eigent&uuml;mern - also auch beim Freistaat - gemacht worden seien. Schlie&szlig;lich sa&szlig;en und sitzen mehrere Kabinettsmitglieder in dem zentralen Aufsichtsgremium. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Und noch einer entschuldigt sich in aller Form: Bayerns fr&uuml;herer Finanzminister Kurt Faltlhauser (CSU). In einem Schreiben an Seehofer, aus dem dieser im Landtag zitiert, bekennt sich Faltlhauser zu einer Mitverantwortung f&uuml;r die Krise. Diese Tatsache mache ihn &laquo;in hohem Ma&szlig;e betroffen&raquo;. &laquo;Ich entschuldige mich&raquo;, schreibt er w&ouml;rtlich. Sein fr&uuml;herer Chef, Ex-Ministerpr&auml;sident Edmund Stoiber (CSU), hatte sich am Dienstag ebenfalls &laquo;sehr betroffen&raquo; gezeigt, allerdings nur ganz allgemein eine &laquo;Mitverantwortung der Politik&raquo; einger&auml;umt. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Seehofer startet in seine erste Amtszeit als Regierungschef mit einer schweren Hypothek: Zehn Milliarden Euro - das entspricht einem Viertel des gesamten Staatshaushalts - muss der Freistaat von heute auf morgen an neuen Schulden aufnehmen, um die Bank vor dem Kollaps zu bewahren. Verbucht werden sollen diese in einem &laquo;Sonderkapitel&raquo; des Haushalts, um den allgemeinen Staatshaushalt offiziell nicht zu belasten. An den Investitionen, auf die sich CSU und FDP in ihren Koalitionsgespr&auml;chen verst&auml;ndigt hatten, h&auml;lt Seehofer fest. Die Opposition wirft ihm deshalb Traumt&auml;nzerei und Bilanzkosmetik vor. Gesundbeten allein werde aber auf Dauer nicht helfen, hei&szlig;t es. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Aber auch Seehofer wei&szlig;, dass das Ende der Fahnenstange wohl nicht erreicht ist. Schon die Zinszahlungen f&uuml;r die zehn Milliarden Euro an Krediten h&auml;tten &laquo;Auswirkungen auf die mittel- und langfristige Finanzsituation&raquo;, r&auml;umt er ein. Und Seehofer warnt bereits vor neuen Milliarden-Belastungen zur Rettung der Bank. Man m&uuml;sse damit rechnen, dass auch die Garantie des Freistaats in H&ouml;he von 4,8 Milliarden Euro f&uuml;r weitere Verluste der Landesbank in Anspruch genommen werde. Sein Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) erkl&auml;rt, bei den zehn Milliarden Euro handele es sich lediglich um eine &laquo;Momentaufnahme&raquo;. Niemand k&ouml;nne die weitere Entwicklung der Finanzkrise absch&auml;tzen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>In den kommenden Tagen wird sich nun erweisen, welche Auswirkungen die BayernLB-Krise ganz praktisch auf die Ausgabenpolitik des Freistaats hat. An diesem Donnerstag verhandelt Fahrenschon mit den Kommunen &uuml;ber den n&auml;chsten Finanzausgleich. Und noch vor Weihnachten will er dem Kabinett den n&auml;chsten Doppelhaushalt 2009/2010 vorlegen. Bereits kommende Woche wird Seehofer seine n&auml;chste - seine erste umfassende - Regierungserkl&auml;rung halten. Aber auch diese d&uuml;rfte sich zu einem gro&szlig;en Teil um die Folgen des Milliarden-Desasters bei der BayernLB drehen.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7344<BR>dpa tt/dh yyby a3 uk<BR>031516 Dez 08&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[03.12.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3809.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Bayerische Verfassungsmedaillen f&uuml;r 35 Pers&ouml;nlichkeiten]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen - Mit der Bayerischen Verfassungsmedaille werden heuer 35 Pers&ouml;nlichkeiten ausgezeichnet. Die Verfassungsmedaille in Gold geht nach Angaben des Bayerischen Landtags an f&uuml;nf Pers&ouml;nlichkeiten, darunter Korrespondent Peter Fahrenholz von der &laquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&raquo;. Mit einer Verfassungsmedaille in Silber werden 30 Pers&ouml;nlichkeiten ausgezeichnet, darunter Peter Schmalz, Ex- Chefredakteur des CSU-Parteiorgans &laquo;Bayernkurier&raquo;, Schauspielerin Jutta Speidel sowie Josef Schuster, Pr&auml;sident des Landesverbands der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern. Die Auszeichnungen sollten am Montagnachmittag von Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm &uuml;berreicht werden.<BR><BR>Die Verfassungsmedaille wurde am 1. Dezember 1961 vom damaligen Landtagspr&auml;sidenten Rudolf Hanauer gestiftet. Sie geh&ouml;rt zu den staatlichen Auszeichnungen, die im Freistaat Bayern am seltensten verliehen werden. Die Medaille tr&auml;gt auf der Vorderseite das gro&szlig;e Bayerische Staatswappen, auf der R&uuml;ckseite die Inschrift &laquo;Bayerische Verfassung&raquo; mit den Jahreszahlen 1818, 1919, 1946.<BR><BR>Die Verfassungsmedaille in Gold wird laut Mitteilung des Landtags an Pers&ouml;nlichkeiten verliehen, die sich &laquo;in hervorragender Weise&raquo; um die Verfassung des Freistaates Bayern verdient gemacht haben. Die Verfassungsmedaille in Silber wird an Pers&ouml;nlichkeiten verliehen, die sich &laquo;besonders&raquo; um die Verfassung des Freistaates Bayern verdient gemacht haben. Die Verfassungsmedaille in Gold erhielten bisher 288 Pers&ouml;nlichkeiten, die in Silber 775 Pers&ouml;nlichkeiten (jeweils einschlie&szlig;lich 2008). <BR><BR>Nachfolgend die Liste der diesj&auml;hrigen Preistr&auml;ger: <BR><BR><STRONG>Die Verfassungsmedaille in Gold erhalten: <BR></STRONG>Manfred Ach, Mitglied des Landtags (MdL) a.D. (Margetsh&ouml;chheim); Ingrid B&auml;uml, ehemalige Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Katholischen Akademie f&uuml;r Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen in Bayern (Regensburg); Peter Fahrenholz, Korrespondent der &laquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&raquo; (M&uuml;nchen); Franz Schindler MdL (Schwandorf); Johanna Werner-Muggendorfer, MdL (Neustadt a.d. Donau). <BR><BR><BR><STRONG>Die Verfassungsmedaille in Silber erhalten: <BR></STRONG>Johanna Baumg&auml;rtner, Hausfrau (Neumarkt i.d. Oberpfalz); Bettina B&auml;umlisberger, Korrespondentin des Nachrichtenmagazins &laquo;Focus&raquo; (Unterf&ouml;hring); Peter Braun, Alt-Oberb&uuml;rgermeister der Gro&szlig;en Kreisstadt Germering (Germering); Dieter Breit, Beauftragter der evangelischen Kirche Bayerns f&uuml;r die Beziehungen der Kirchenleitung zu Landtag und Staatsregierung (M&uuml;nchen); Hanns Dorfner, Alt-Landrat des Landkreises Passau (Kirchham); Herbert Ettengruber, MdL a.D. (Straubing); Ingrid Fickler, MdL a.D. (Lautrach); Richard Findl, Alt- B&uuml;rgermeister der Stadt Simbach am Inn (Simbach a. Inn); Anne-Barb Hertkorn, ehemalige Sprecherin der Regionalgruppe M&uuml;nchen von &laquo;Gegen Vergessen F&uuml;r Demokratie e.V.&raquo; (M&uuml;nchen); Peter Hufe, MdL a.D. (Hilpoltstein); Udo Igler, Schreinermeister (Marktrodach); Anita Knochner, ehemalige Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung (Gro&szlig;karolinenfeld); Heidi L&uuml;ck, MdL a.D. (Durach); Apostolos Malamoussis, Erzpriester des &Ouml;kumenischen Patriarchats und Bisch&ouml;flicher Vikar in Bayern der Griechisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland (M&uuml;nchen); Constanze Mauermayer, Redakteurin beim &laquo;Donaukurier&raquo; (M&uuml;nchen); Theodolinde Mehltretter, Generaloberin der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul (M&uuml;nchen); Rudolf Peterke, MdL a.D. (Schrobenhausen); Gudrun Peters, MdL a.D. (Passau); Irene Reiser, Vorsitzende der Deutschen Rheumaliga, Landesverband Bayern e.V. (Bamberg); Prof. Marion Schick ehem. Pr&auml;sidentin der Fachhochschule M&uuml;nchen und Vorstands-Mitglied der Fraunhofer-Gesellschaft (M&uuml;nchen); Peter Schmalz, Ex- Chefredakteur des &laquo;Bayernkurier&raquo; (M&uuml;nchen); Berta Schmid, MdL a.D. (Burgau-Limbach); Josef Schuster, Pr&auml;sident des Landesverbands der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern (M&uuml;nchen); Peter Sei&szlig;er, ehemaliger Landrat des Landkreises Wunsiedel im Fichtelgebirge (Wunsiedel); Jutta Speidel, Schauspielerin (M&uuml;nchen); Walter Stoy, ehemaliger Pr&auml;sident der Handwerkskammer f&uuml;r Unterfranken (W&uuml;rzburg); Ernst Thomann, ehrenamtlicher Kreisheimatpfleger f&uuml;r Arch&auml;ologie im Landkreis Schwandorf (Nabburg); Johannes Timmermann, Autor (M&uuml;nchen); Josef Wei&szlig;, ehemaliger Kreisheimatpfleger im Landkreis Miltenberg (Faulbach a. Main); Josef Zengerle, MdL a.D. (Sonthofen). </P>
<P>dpa jb yyby n1 uk<BR>011223 Dez 08 </P>
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[01.12.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Bayerischer Landtag ehrt neun Projekte mit B&uuml;rgerkulturpreis]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>Neun Projekte werden heuer mit dem B&uuml;rgerkulturpreis des Bayerischen Landtags geehrt. Alle Initiativen setzten sich f&uuml;r ein lebendiges und interkulturelles Miteinander ein, hei&szlig;t es in einer Mitteilung des Bayerischen Landtags vom Donnerstag. Der mit 8000 Euro dotierte erste Preis geht an den F&ouml;rderverein der Schierlinger Schulen, der zweite (7000 Euro) an den Integrationsverein Integra aus Neustadt an der Aisch.<BR><BR>Den mit einem Preisgeld von 5000 Euro verbundenen dritten Platz erh&auml;lt der internationale Kinderzirkus &laquo;Trau Dich&raquo; des Vereins &laquo;Freundschaft zwischen Ausl&auml;ndern und Deutschen&raquo;. Dort &uuml;ben sich etwa 100 M&uuml;nchner Kinder unterschiedlicher Nationalit&auml;ten einmal w&ouml;chentlich in Zirkusdisziplinen wie Jonglieren und Hochradfahren.<BR><BR>Sechs weitere ehrenamtliche Initiativen erhalten mit jeweils 1000 Euro dotierte Ehrenpreise. Die Auszeichnungen werden am 5. Dezember von der Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU) in M&uuml;nchen verliehen. Der B&uuml;rgerkulturpreis wurde erstmals im Jahr 2000 vergeben. </P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[27.11.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[BayernLB-F&uuml;hrung will Parlament &uuml;ber Situation der Bank informieren]]></title>
      <description><![CDATA[Angesichts des immer gr&ouml;&szlig;er werdenden Milliardenlochs bei der BayernLB will die Bank-Spitze an diesem Freitag das Parlament offiziell &uuml;ber die aktuelle Situation informieren. Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU), BayernLB-Chef Michael Kemmer und Sparkassenpr&auml;sident Siegfried Naser wollten die neue BayernLB-Kontrollkommission des Landtags unterrichten, sagte der Vorsitzende des Gremiums, Ernst Weidenbusch (CSU), am Donnerstag in der konstituierenden Sitzung in M&uuml;nchen. Gut informierten Kreisen zufolge ist der Finanzbedarf der Bank von 6,4 Milliarden Euro weiter gestiegen. Im Raum steht die Zahl von 10 Milliarden Euro. <BR><BR>dpa tt/mf yyby n1 cor <BR>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[27.11.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[BayernLB-Kommission des Landtags nimmt die Arbeit auf]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>Die Landtagskommission zur Krisenbew&auml;ltigung bei der Bayerischen Landesbank (BayernLB) hat am Donnerstag ihre Arbeit aufgenommen. Zum Vorsitzenden des parlamentarischen Kontrollgremiums wurde einstimmig der CSU-Abgeordnete Ernst Weidenbusch gew&auml;hlt. Zu seiner Stellvertreterin wurde ebenfalls einstimmig Adelheid Rupp von der SPD-Fraktion bestimmt.<BR><BR>Weidenbusch sagte nach seiner Wahl, der Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) habe angeboten, bereits am Freitag der Kommission Rede und Antwort zu stehen. Zusammen mit Fahrenschon sollen demnach BayernLB-Vorstandschef Michael Kemmer und der Pr&auml;sident des Sparkassenverbands Bayern, Siegfried Naser, erscheinen. Weidenbusch betonte, er gehe davon aus, dass der Vorschlag des Finanzministers von der Kommission angenommen werde. <BR><BR>ddp/von/ple<BR>271053 Nov 08</P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[27.11.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtagsfraktionen teilen Ausschuss-Vorsitze unter sich auf]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Zwei Monate nach der Landtagswahl und mehrere Wochen nach der ersten Plenarsitzung k&ouml;nnen nun auch die Landtags-Aussch&uuml;sse ihre Arbeit aufnehmen. Die Spitzen der f&uuml;nf Fraktionen verst&auml;ndigten sich am Mittwoch in M&uuml;nchen auf die Aufteilung der Vorsitzenden-Posten. Demnach leitet die CSU unter anderem den Haushalts-, den Wirtschafts- und den Agrarausschuss, die SPD bekommt unter anderem den Bildungsausschuss. Die Freien W&auml;hler haben den Vorsitz im Kommunal- und Innenausschuss. Der Ausschuss f&uuml;r Umwelt und Gesundheit geht an die Gr&uuml;nen, der Sozialausschuss an die FDP. Am Donnerstag kommender Woche (4. Dezember) wollen sich die Aussch&uuml;sse nach Angaben des Landtags zu ersten Sitzungen treffen. </P>
<P align=justify><BR>Der ehemalige CSU-Vorsitzende und bayerische Finanzminister Erwin Huber wird Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses. Erst am Dienstagabend hatte sich der CSU-Fraktionsvorstand mehrheitlich daf&uuml;r ausgesprochen, den Chef-Posten in diesem Ausschuss anzustreben und nicht im Innenausschuss - und damit Huber in letzter Minute den Weg geebnet. Vorsitzender des Haushaltsausschusses wird der CSU-Politiker Georg Winter. Den Bildungsausschuss leitet Hans-Ulrich Pfaffmann (SPD), den Innenausschuss die ehemalige CSU-Rebellin Gabriele Pauli (Freie W&auml;hler). Die CSU hat zudem den Vorsitz im Hochschul- und im Europaausschuss sowie im Ausschuss f&uuml;r den &Ouml;ffentlichen Dienst. An die SPD gehen dar&uuml;ber hinaus der Rechts- und der Petitionsausschuss. </P>
<P align=justify><BR>SPD-Fraktionschef Franz Maget sagte mit Blick auf den SPD-Vorsitz im Bildungsausschuss, es handle sich dabei um das Politikfeld, das f&uuml;r die Landespolitik eine zentrale Bedeutung habe. Deshalb habe die SPD die Chance ergriffen, hier den Ausschuss-Chef zu stellen. </P>
<P align=justify><BR>lby 7331<BR>dpa tt yyby z2 cor<BR>261527 Nov 08 </P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[26.11.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[SPD fordert bayerisches Konjunkturprogramm von 800 Millionen Euro]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Die Landtags-SPD fordert f&uuml;r das kommende Jahr ein bayerisches Konjunkturprogramm in H&ouml;he von 800 Millionen Euro. &laquo;Wir brauchen ein Sonderprogramm f&uuml;r Wachstum und Besch&auml;ftigung&raquo;, sagte der Fraktionsvorsitzende Franz Maget am Donnerstag in M&uuml;nchen. &laquo;Es bedarf auch eigener Ma&szlig;nahmen in der Landespolitik.&raquo; 200 Millionen sollten in den Bau und die Sanierung von Hochschulen flie&szlig;en, weitere Gelder in Staatsstra&szlig;en, in den Wohnungsbau und in andere Ma&szlig;nahmen wie etwa den Bau kommunaler Schwimmb&auml;der. Nach Ansicht Magets k&ouml;nnte das Programm ohne neue Schulden finanziert werden. Er forderte die Staatsregierung auf, die Rahmendaten f&uuml;r den Doppelhaushalt 2009/2010 schnellstm&ouml;glich vorzulegen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>In diesem Jahr sei mit einem Steuerplus von rund einer halben Milliarde Euro zu rechnen, sagte Maget. Notfalls m&uuml;sse man sich aber auch vom &laquo;Dogma des ausgeglichenen Haushaltes&raquo; verabschieden. &laquo;Wenn wir jetzt nichts tun, werden die Zeiten noch schlechter als ohnehin schon und dann wird der ausgeglichene Haushalt pl&ouml;tzlich zu einem Dogma, das nicht mehr nutzt, sondern schadet.&raquo; Entscheidend ist nach Ansicht des Fraktionschefs, wie viel Geld die BayernLB vom Freistaat ben&ouml;tigt. Er forderte die Staatsregierung auf, auch diese Zahlen offen zu legen. &laquo;Ich f&uuml;rchte, sie wissen selbst noch nicht genau, was auf den Staatshaushalt zukommt&raquo;, bem&auml;ngelte Maget. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Viele der von der SPD geforderten Investitionen sind nach Angaben Magets in den n&auml;chsten Jahren ohnehin geplant und sollten jetzt vorgezogen werden, um die Wirtschaft anzukurbeln. Er warf der Staatsregierung vor, sich vor der Verantwortung zu dr&uuml;cken und immer nur zu sagen: &laquo;Der Bund muss&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>CDU und FDP wollen sich auf ihrer am Donnerstag beginnenden Klausurtagung am Tegernsee ebenfalls mit der Finanz- und Wirtschaftskrise befassen. &laquo;Die Forderungen der SPD gehen v&ouml;llig am Ziel vorbei&raquo;, kritisierte Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) in einer Mitteilung. Bayern k&ouml;nne in die Zukunft investieren, ohne das Ziel des ausgeglichenen Haushalts aufzugeben. &laquo;Einfach nur Schulden zu machen f&uuml;hrt konjunkturell nicht weiter und belastet zudem die k&uuml;nftige wirtschaftliche Entwicklung&raquo;, sagte er. W&auml;hrend ihrer Klausurtagung wollen CSU und FDP nach Angaben Zeils &uuml;ber umfangreiche Investitionen der kommenden Jahre beraten.<BR><BR></P>
<P align=justify>lby 7300<BR>dpa bs yyby z2 cor<BR>201436 Nov 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[20.11.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtag erinnert an Reichspogromnacht]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen -&nbsp;Der bayerische Landtag hat am Donnerstag in M&uuml;nchen an die Reichspogromnacht vor 70 Jahren erinnert. Landtagspr&auml;sidentin Barbara Stamm (CSU) mahnte zum Auftakt der ersten Arbeitssitzung nach der Landtagswahl, der Kampf gegen Antisemitismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz sei f&uuml;r eine demokratische Gesellschaft ein st&auml;ndiger Auftrag. <BR><BR></P>

<P align=justify>In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 hatten die Nationalsozialisten j&uuml;dische Gesch&auml;fte und Einrichtungen zerst&ouml;rt, Synagogen in Brand gesteckt, j&uuml;dische Friedh&ouml;fe verw&uuml;stet und Juden verfolgt und get&ouml;tet. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>DDP0154<BR>ddp/erd/mwa<BR>130932 Nov 08</P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[13.11.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[CSU bekommt Blockadem&ouml;glichkeit in Aussch&uuml;ssen - SPD h&auml;lt Vorgehen f&uuml;r verfassungswidrig - Zuschnitt an Ministerien angepasst]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>Von Till Erdtracht </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>M&uuml;nchen -&nbsp;Trotz des Verlusts der absoluten Mehrheit bei der Landtagswahl stellt die CSU k&uuml;nftig die H&auml;lfte der Mitglieder in den zw&ouml;lf Aussch&uuml;ssen des bayerischen Landtags. Das Parlament beschloss am Donnerstag in M&uuml;nchen mit den Stimmen der schwarz-gelben Koalitionsfraktionen eine gerade Anzahl an Sitzen f&uuml;r alle Gremien. Dadurch ergibt sich eine neue Sitzverteilung, nach der die CSU trotz herber Stimmenverluste weiterhin &uuml;ber Blockadem&ouml;glichkeit in den Gremien verf&uuml;gt. Der Zuschnitt der Aussch&uuml;sse wurden an die neuen Zust&auml;ndigkeiten der Ministerien angepasst. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Zuvor hatten sich die Parteien einen heftigen Schlagabtausch geliefert. CSU-Fraktionsvize Thomas Kreuzer verwies darauf, dass seine Partei nach dem Wahlergebnis 92 von 187 Sitzen im Landtag innehabe. Dies entspreche rund 49 Prozent. Der SPD-Abgeordnete Harald G&uuml;ller betonte, dass 49 Prozent noch keine 50 Prozent seien. Der CSU-Vorschlag sei &laquo;willk&uuml;rlich&raquo; und &laquo;verfassungswidrig&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>G&uuml;ller k&uuml;ndigte juristische Schritte an. Die Gr&uuml;nen warfen der CSU vor, das Wahlergebnis verbiegen zu wollen. Nach dem Willen der Opposition sollte die CSU nur 47 Prozent der Sitze in den Aussch&uuml;ssen bekommen. Damit h&auml;tte sie Entscheidungen in den Gremien nur mit dem Koalitionspartner FDP blockieren k&ouml;nnen. CSU-Politiker Kreuzer warf der Opposition vor, die CSU-Fraktion benachteiligen zu wollen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der Landtag berief die zw&ouml;lf Aussch&uuml;sse, die sich thematisch an die Ministerien anlehnen: Haushalt und Finanzfragen, Bildung, Wirtschaft, Inneres und Kommunales, Hochschule und Forschung, Justiz und Verbraucherschutz, Landwirtschaft, &Ouml;ffentlicher Dienst, Bundes- und Europaangelegenheiten, Umwelt und Gesundheit, Soziales sowie einen Petitionsausschuss. Die Gr&uuml;nen bezeichneten den neuen Zuschnitt als &laquo;schweren Fehler&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die CSU leitet k&uuml;nftig sechs Aussch&uuml;sse, bisher waren es neun. Ende November werden die Vorsitze nach einer bestimmten Reihenfolge verteilt. Zun&auml;chst darf die CSU, dann die SPD, dann wieder die CSU zugreifen. Die Freien W&auml;hler kommen als vierte dran, es folgen die Gr&uuml;nen, die CSU und die FDP. Die restlichen f&uuml;nf Gremien bekommen CSU und SPD. Die CSU wird sich wohl die wichtigen Aussch&uuml;sse Haushalt und Wirtschaft sichern. Die SPD lieb&auml;ugelt mit der Bildung. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>DDP0409<BR>ddp/erd/mwa<BR>131336 Nov 08</P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[13.11.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Huber ist jetzt Wirtschaftsexperte der CSU-Fraktion]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen&nbsp;- Sechs Wochen nach der Landtagswahl ist der F&uuml;hrung der CSU-Fraktion neu aufgestellt. In der Sitzung am Mittwoch wurde Ex-CSU-Chef Erwin Huber zum wirtschaftspolitischen Sprecher der Fraktion gew&auml;hlt, wie ein Sprecher mitteilte. Nach dem Debakel bei der Landtagswahl hatte Huber zun&auml;chst seinen Posten als CSU-Chef und sp&auml;ter wegen der Bayern-LB-Krise auch den des Finanzministers r&auml;umen m&uuml;ssen.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Zum neuen CSU-Fraktionsvize wurde der Oberfranke Alexander K&ouml;nig bestimmt. Er erhielt 70 von 84 g&uuml;ltigen Stimmen. K&ouml;nig r&uuml;ckt damit auf den Posten von Helmut Brunner, der inzwischen Agrarminister ist. K&ouml;nig tritt damit an die Seite der bereits gew&auml;hlten Fraktionsvizechefs Renate Dodell, Thomas Kreuzer und Karl Freller. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Huber will in seiner neuen Fraktion das wirtschaftspolitische Profil der Partei sch&auml;rfen. Die CSU hatte das Wirtschaftsministerium in den Koalitionsverhandlungen an die FDP abtreten m&uuml;ssen. Als Wirtschaftsexperte ist Huber auch Kandidat f&uuml;r den Vorsitz des Wirtschaftsausschusses im Landtag. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Er sei von vielen Parteikollegen zu dieser Bewerbung ermuntert worden, sagte Huber vor der Wahl. Bayerns Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU) unterst&uuml;tzte die Bewerbung Hubers. &laquo;Wir brauchen den Rat von Erwin&raquo;, betonte Seehofer. Huber k&ouml;nne da &laquo;viel bewegen&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>DDP0720<BR>ddp/erd/fgr<BR>121805 Nov 08</P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[12.11.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3734.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtagsfraktionen langen zu - Zuschusserh&ouml;hung um 40 Prozent]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Die Landtagsfraktionen in Bayern haben sich auf Betreiben von CSU und SPD eine &uuml;ber vierzigprozentige Erh&ouml;hung ihrer Finanzen genehmigt. Statt bisher 9,3 Millionen billigen sich die Fraktionen k&uuml;nftig selbst zusammen knapp 14 Millionen Euro Zusch&uuml;sse f&uuml;r die parlamentarische Arbeit zu. Nutznie&szlig;er sind vor allem CSU und SPD. Freie W&auml;hler (FW) und Gr&uuml;ne kritisierten am Mittwoch in M&uuml;nchen den Beschluss. &laquo;Uns ist das in Summe zu hoch&raquo;, sagte Tanja Schweiger, die parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Freien W&auml;hler. Auch die Gr&uuml;nen erkl&auml;rten, sie h&auml;tten sich eine niedrigere Erh&ouml;hung gew&uuml;nscht. Ohne Erh&ouml;hung h&auml;tten der CSU massive finanzielle Einbu&szlig;en gedroht. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die CSU kommt nach den nicht endg&uuml;ltigen Zahlen demnach k&uuml;nftig auf etwa 4,3 Millionen Euro im Jahr, ein leichtes Minus von 200 000 Euro. Die SPD wird etwa 3,5 Millionen Euro kassieren - 200 000 Euro mehr als fr&uuml;her. Die Freien W&auml;hler k&ouml;nnen mit knapp 2,4, die Gr&uuml;nen mit 2,2 und die FDP mit 1,6 Millionen Euro rechnen. &laquo;Der Gesamtkuchen ist uns zu teuer&raquo;, kritisierte FW-Fraktionschef Hubert Aiwanger. &laquo;&Uuml;ber die H&ouml;he kann man unterschiedlicher Ansicht sein&raquo;, sagte Gr&uuml;nen-Fraktionschef Sepp Daxenberger. Auch die Gr&uuml;nen betonten jedoch, dass die Gelder nicht in die Taschen der Abgeordneten flie&szlig;en, sondern in die Fraktionsarbeit. &laquo;Wir halten es schon f&uuml;r sinnvoll, wenn das Parlament gest&auml;rkt wird&raquo;, sagte Co-Fraktionschefin Margarete Bause.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Grundlage ist das bayerische Fraktionsgesetz, das die Zahlung von Staatsgeldern f&uuml;r die parlamentarische Arbeit vorsieht. Dazu z&auml;hlen ein Grundbetrag f&uuml;r alle Fraktionen, ein Kopfbetrag pro Abgeordnetem und ein Oppositionsbonus. Der Kopfbetrag steigt um knapp ein Drittel von 2000 auf 2950 Euro im Monat. So ist sichergestellt, dass die Verluste der CSU an Mandaten nicht allzu hoch ausfallen. Die SPD erh&auml;lt sogar mehr Geld als fr&uuml;her, obwohl sie ebenfalls Abgeordnete verloren hat. Der Grundbetrag wird f&uuml;r alle Fraktionen angeglichen: K&uuml;nftig gibt es noch 90 000 Euro monatlich f&uuml;r alle. Fr&uuml;her waren es 150 000 f&uuml;r die CSU, 120 000 f&uuml;r die SPD und 60 000 f&uuml;r die Gr&uuml;nen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7361<BR>dpa ch yyby pw<BR>121526 Nov 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[12.11.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Massiver &Auml;rger &uuml;ber CSU im Landtag wegen Aussch&uuml;ssen und R&auml;umen]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Im neuen Landtag herrscht massiver &Auml;rger bei der Opposition &uuml;ber die CSU. Grund sind Streitigkeiten um Aussch&uuml;sse und R&auml;ume. Gr&uuml;ne und Freie W&auml;hler (FW) warfen den Christsozialen am Mittwoch in M&uuml;nchen vor, das gesamte Parlament wegen CSU-interner Personaldebatten lahmgelegt zu haben. Der Landtag k&ouml;nne die Arbeit erst kurz vor Weihnachten aufnehmen, weil die CSU-Fraktion sich viel Zeit bei der Kl&auml;rung ihrer internen Personalien lasse. Alle f&uuml;nf Fraktionen gemeinsam haben sich zudem eine &uuml;ber vierzigprozentige Erh&ouml;hung der Zusch&uuml;sse f&uuml;r die parlamentarische Arbeit genehmigt - von 9,3 auf knapp 14 Millionen Euro. Gr&uuml;ne und Freie W&auml;hler kritisierten die Summe als zu hoch. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Da die Besetzung der Aussch&uuml;sse immer noch nicht feststeht, k&ouml;nne der Landtag seine Arbeit erst kurz vor der Weihnachtspause beginnen, sagte FW-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Tanja Schweiger. Die Freien W&auml;hler klagten au&szlig;erdem, dass sechs Wochen nach der Landtagswahl mehrere CSU- Abgeordnete immer noch nicht ihre B&uuml;ros ger&auml;umt haben, so dass die Parlamentsneulinge weiter in Behelfsquartieren untergebracht sind. Bei der Besetzung der Aussch&uuml;sse will sich die CSU nach Angaben der beiden Oppositionsparteien jeweils die H&auml;lfte der Sitze sichern, obwohl sie bei der Wahl die absolute Mehrheit verlor. Die SPD h&auml;lt das f&uuml;r &laquo;rechtsmissbr&auml;uchlich und verfassungswidrig&raquo;, wie der Parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Harald G&uuml;ller sagte. Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU) wusch seine H&auml;nde in Unschuld: &laquo;Ich war da nicht beteiligt&raquo;, sagte er. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Gr&uuml;nen-Fraktionschefin Margarete Bause warf der CSU vor, sich trotz fehlender absoluter Mehrheit eine Blockadem&ouml;glichkeit in den Aussch&uuml;ssen sichern zu wollen. &laquo;Das ist im Grunde Gemauschel.&raquo; Der ver&auml;rgerte FW-Fraktionschef Hubert Aiwanger sagte: &laquo;Das Ende der Fahnenstange ist &uuml;berschritten. Jetzt ist Schluss mit lustig.&raquo; Denn CSU und FDP wollen eine Neuerung durchdr&uuml;cken: Bisher ist die Zahl der Sitze in den Aussch&uuml;ssen ungerade, damit bei Abstimmungen immer eine Mehrheit m&ouml;glich ist. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Nun soll die Zahl der Ausschusssitze auf eine gerade Zahl reduziert werden, wovon die CSU jeweils exakt die H&auml;lfte inneh&auml;tte. Die Christsozialen k&ouml;nnten damit alleine immer ein Patt herbeif&uuml;hren. &laquo;Das entspricht nicht dem W&auml;hlerwillen, das entspricht nicht unserem Demokratieverst&auml;ndnis&raquo;, sagte Schweiger. CSU-Landtagsfraktionschef Georg Schmid verteidigte das Vorgehen der Christsozialen. &laquo;Ich glaube, dass das eine faire L&ouml;sung ist.&raquo; Nach der alten Berechnungsmethode h&auml;tte die CSU sogar die absolute Mehrheit in den Aussch&uuml;ssen behalten. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>F&uuml;r zus&auml;tzlichen &Auml;rger bei den Freien W&auml;hlern sorgt die Tatsache, dass den 22 FW-Abgeordneten bisher nur drei R&auml;ume zur Verf&uuml;gung stehen. Die CSU-Abgeordneten h&auml;tten ihre B&uuml;ros zum Teil bisher nicht ger&auml;umt, andere h&auml;tten die B&uuml;ros &laquo;verw&uuml;stet&raquo; hinterlassen, sagte Schweiger. Als Beispiel nannten die Freien W&auml;hler den neuen Finanzstaatssekret&auml;r Franz Pschierer, dessen B&uuml;ro inzwischen der FW- Abgeordneten und Schlagers&auml;ngerin Claudia Jung geh&ouml;rt. Er habe noch &laquo;Restbest&auml;nde&raquo; im alten B&uuml;ro, verteidigte sich Pschierer. &laquo;Sie kann morgen einziehen&raquo;, beteuerte der Staatssekret&auml;r. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Bei den Fraktionszusch&uuml;ssen m&uuml;ssen Bayerns Steuerzahler k&uuml;nftig tiefer in die Tasche greifen, um die Arbeit im Landtag zu finanzieren. Die CSU kommt nach den nicht endg&uuml;ltigen Zahlen demnach k&uuml;nftig auf etwa 4,3 Millionen Euro im Jahr, ein leichtes Minus von 200 000 Euro. Die SPD wird etwa 3,5 Millionen Euro kassieren - 200 000 Euro mehr als fr&uuml;her. Die Freien W&auml;hler k&ouml;nnen mit knapp 2,4, die Gr&uuml;nen mit 2,2 und die FDP mit 1,6 Millionen Euro rechnen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>&laquo;Der Gesamtkuchen ist uns zu teuer&raquo;, kritisierte Aiwanger. Die Gr&uuml;nen h&auml;tten ebenfalls lieber weniger gehabt. Sie betonten jedoch, dass die Gelder nicht in die Taschen der Abgeordneten flie&szlig;en, sondern in die Fraktionsarbeit. &laquo;Wir halten es schon f&uuml;r sinnvoll, wenn das Parlament gest&auml;rkt wird&raquo;, sagte Fraktionschefin Margarete Bause. Grundlage ist das bayerische Fraktionsgesetz, das die Zahlung von Staatsgeldern f&uuml;r die parlamentarische Arbeit vorsieht.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7481<BR>dpa ch yyby z2 db<BR>121737 Nov 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[12.11.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Seehofer startet mit radikal verj&uuml;ngtem Kabinett - Minister vereidigt]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Der neue bayerische Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU) startet mit einem radikal verj&uuml;ngten Kabinett in die neue Legislaturperiode. Viereinhalb Wochen nach dem CSU-Fiasko bei der Landtagswahl wurden die neuen Minister und Staatssekret&auml;re am Donnerstag im Landtag in M&uuml;nchen vereidigt. Seitens der CSU geh&ouml;rt der Regierung kein Politiker &uuml;ber 60 Jahre mehr an. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Seehofer hatte zuletzt unter Hochdruck - und noch die Nacht auf Donnerstag hindurch - am CSU/FDP-Personaltableau f&uuml;r die erste Koalitionsregierung in Bayern seit mehr als vier Jahrzehnten gefeilt. Dabei gab es mehrere &Uuml;berraschungen, ebenso wie bei der Aufstellung der neuen Berliner CSU-Mannschaft: Nachfolgerin Seehofers als Bundesagrarministerin wird die Bundestagsabgeordnete Ilse Aigner. CSU-Generalsekret&auml;r wird der Bundestagsabgeordnete und Au&szlig;enpolitiker Karl-Theodor zu Guttenberg. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der neuen bayerischen Regierung geh&ouml;ren neben Seehofer elf Minister und sechs Staatssekret&auml;re an, davon zwei Minister und ein Staatssekret&auml;r von der FDP. Anstelle von vier sitzen nun f&uuml;nf Frauen am Kabinettstisch. Seitens der CSU wird der bisherige Kultusminister Siegfried Schneider Staatskanzleichef. Neuer Kultusminister ist der M&uuml;nchner Abgeordnete Ludwig Spaenle, Finanzminister der bisherige Staatssekret&auml;r Georg Fahrenschon. Der bisherige Europaminister Markus S&ouml;der wird neuer Umwelt- und Gesundheitsminister, neuer Agrarminister der Niederbayer Helmut Brunner. F&uuml;r Brunner entschied sich Seehofer in letzter Minute. Damit platzte der als sicher geltende Aufstieg von Marcel Huber (alle CSU) vom Staatssekret&auml;rs- auf den Minister-Sessel. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die fr&uuml;here Sozialministerin Christa Stewens scheidet aus, daf&uuml;r r&uuml;ckt die ehemalige CSU-Generalsekret&auml;rin Christine Haderthauer an ihre Stelle. Europaministerin wird die Oberpf&auml;lzer CSU-Bezirkschefin Emilia M&uuml;ller. Innenminister Joachim Herrmann bleibt im Amt, ebenso wie Justizministerin Beate Merk (alle CSU), die zus&auml;tzlich die Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r den Verbraucherschutz bekommt. Die FDP ist mit Wirtschaftsminister Martin Zeil, der auch stellvertretender Ministerpr&auml;sident ist, im Kabinett vertreten, sowie mit Wirtschaftsstaatssekret&auml;rin Katja Hessel. Wissenschaftsminister ist Wolfgang Heubisch (FDP), der mit 62 Jahren &Auml;lteste im Kabinett. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Seehofer sprach von einer &laquo;schlagkr&auml;ftigen und stabilen Regierung&raquo;. &laquo;Das ist ein auf die Legislaturperiode angelegtes Kabinett, das stabil und gut arbeiten wird&raquo;, betonte er, sagte aber auch, die neuen Minister m&uuml;ssten sich jetzt in der Praxis bew&auml;hren. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>CSU-Landtagsfraktionschef Georg Schmid bleibt, was er ist, und geht nicht ins Kabinett. Dem Vernehmen nach h&auml;tte Seehofer lieber den zur&uuml;ckgetretenen Ex-Parteichef und -Finanzminister Erwin Huber zum Fraktionschef gemacht. Schmid str&auml;ubte sich jedoch erfolgreich. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Mehrere altgediente CSU-Politiker schickte Seehofer in den Ruhestand: Neben Stewens sind das der ehemalige Wissenschaftsminister Thomas Goppel, Staatskanzleichef Eberhard Sinner, Agrarminister Josef Miller, Umweltminister Otmar Bernhard und Innenstaatssekret&auml;r J&uuml;rgen Heike. Finanzminister Erwin Huber ist ebenfalls nicht mehr dabei - er hatte wegen der Milliarden-Krise bei der Landesbank seinen R&uuml;ckzug angek&uuml;ndigt. Seehofer dankte den ausscheidenden Ministern und Staatssekret&auml;ren f&uuml;r deren &laquo;erfolgreiche Arbeit&raquo;. Diese h&auml;tten gro&szlig;en Anteil am gro&szlig;en politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Erfolg Bayerns. Das neue Kabinett k&ouml;nne auf den Leistungen der alten Staatsregierung von G&uuml;nther Beckstein (CSU) aufbauen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Grund der teilweise &uuml;berraschenden Personalentscheidungen ist, dass sich in mehreren CSU-Bezirksverb&auml;nden Widerstand gegen die bef&uuml;rchtete Dominanz der Oberbayern regte. Seehofer sagte dazu, das Kabinett sei &laquo;vern&uuml;nftig ausbalanciert&raquo;. In der Fraktion gibt es aber laut CSU-Kreisen Unmut vor allem der ober- und unterfr&auml;nkischen Abgeordneten &uuml;ber eine unzureichende Ber&uuml;cksichtigung der Bezirke. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Opposition warf Seehofer eine &laquo;vertane Chance&raquo; vor. Die Neuzuschnitte der Ministerien seien nicht zukunftsorientiert, vielmehr handle es sich um marginale Verschiebungen, die personal- und parteipolitisch motiviert seien, sagte SPD-Fraktionsvize Johanna Werner-Muggendorfer. Zugleich kritisierte sie - ebenso wie die Gr&uuml;nen - dass das Kabinett Seehofers ebenso gro&szlig; sei wie das alte. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Melanie Huml wechselt als Staatssekret&auml;rin vom Sozial- ins Umwelt- und Gesundheitsministerium. Neuer Innenstaatssekret&auml;r ist der Unterfranke Bernd Wei&szlig;, neuer Sozialstaatssekret&auml;r der bisherige Wirtschaftsstaatssekret&auml;r Markus Sackmann. Der im Agrarministerium nicht zum Zug gekommene Marcel Huber wird Kultusstaatssekret&auml;r. Finanzstaatssekret&auml;r wird der Wirtschaftsexperte Franz Pschierer.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7453<BR>dpa tt/ch yyby z2 uk<BR>301614 Okt 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[30.10.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtags-SPD attackiert neue Koalition wegen Bildungspolitik]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Die Landtags-SPD hat die Vorhaben der neuen schwarz-gelben Koalition in der Bildungspolitik heftig kritisiert. Der SPD-Politiker Hans-Ulrich Pfaffmann sprach am Dienstag in M&uuml;nchen von Flickwerk, p&auml;dagogischen R&uuml;ckschritten, &laquo;Formulierungsm&uuml;ll&raquo; im Koalitionsvertrag und Experimenten auf dem R&uuml;cken von Kindern und Eltern. Ein Neuanfang in der Bildungspolitik sei nicht in Sicht. Zugleich warnte Pfaffmann den neuen CSU-Vorsitzenden und Ministerpr&auml;sidenten Horst Seehofer davor, Kultusminister Siegfried Schneider auf seinem Posten zu belassen oder ihn durch Wissenschaftsminister Thomas Goppel (beide CSU) zu ersetzen. Schneider sei f&uuml;r die katastrophale CSU-Bildungspolitik verantwortlich, und Goppel &laquo;w&auml;re auch nicht besser&raquo;, sagte er. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Pfaffmann sagte voraus, es werde unter Schwarz-Gelb in Bayern keine kleineren Klassen geben. Die angek&uuml;ndigten zus&auml;tzlichen Lehrer w&uuml;rden schon allein f&uuml;r den geplanten - trotz allem unzureichenden - Ausbau der Ganztagsangebote ben&ouml;tigt. Die Koalitionspl&auml;ne, die f&uuml;nfte Jahrgangsstufe an weiterf&uuml;hrenden Schulen zu einer &laquo;Gelenkklasse&raquo; zu machen, nannte er eine &laquo;Katastrophe&raquo;. &laquo;Man experimentiert auf dem R&uuml;cken der Kinder.&raquo; Faktisch drohe den Kindern damit nach dem &Uuml;bertrittszeugnis ein zweites Mal enormer Leistungsstress. Einzige L&ouml;sung des Problems w&auml;re eine l&auml;ngere gemeinsame Schulzeit, sagte er. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Zu den Vereinbarungen von CSU und FDP &uuml;ber den Ausbau der Schulsozialarbeit, einen flie&szlig;enderen &Uuml;bergang vom Kindergarten in die Schule und die &laquo;mittelfristige&raquo; Kostenfreiheit des letzten Kindergartenjahres sagte Pfaffmann, dies alles sei nichts als &laquo;v&ouml;lliges Wischiwaschi&raquo;. Auf das kostenlose letzte Kindergartenjahr m&uuml;ssten Kinder und Eltern voraussichtlich &laquo;lange warten&raquo;, betonte er. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Pfaffmann warnte die neue Regierung davor, angesichts des Milliardenlochs bei der BayernLB in der Bildungspolitik zu sparen. Die SPD bleibe bei ihrer Forderung nach einer &laquo;Bildungsmilliarde&raquo;.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7190<BR>dpa tt yyby z2 pw<BR>281335 Okt 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.10.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3695.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Seehofer neuer bayerischer Ministerpr&auml;sident - Koalition besiegelt]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Vier Wochen nach dem CSU-Debakel bei der Landtagswahl ist der neue Parteivorsitzende Horst Seehofer zum bayerischen Ministerpr&auml;sidenten gew&auml;hlt worden. Der bisherige Bundeslandwirtschaftsminister erhielt am Montag im M&uuml;nchner Landtag 104 von 182 g&uuml;ltigen Stimmen - 4 weniger als die 108 Stimmen, &uuml;ber die die neue schwarz-gelbe Koalition verf&uuml;gt. Damit setzten die neuen Koalitionspartner von CSU und FDP den formalen Schlusspunkt unter heftige politische Turbulenzen und den CSU-internen Machtkampf, dem das erst vor einem Jahr angetretene Tandem mit Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein und Parteichef Erwin Huber zum Opfer gefallen war. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Am Donnerstag wird nach mehr als vier Jahrzehnten absoluter CSU- Mehrheit die neue schwarz-gelbe Staatsregierung vereidigt. Die FDP &uuml;bernimmt das Wirtschafts- und das Wissenschaftsministerium, die CSU beh&auml;lt den Rest. Wer von der bayerischen Unionspartei in Berlin das Landwirtschaftsministerium &uuml;bernimmt, ist noch nicht bekannt. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Mit der Wahl Seehofers hat Bayern nun erstmals einen Ministerpr&auml;sidenten, der nicht dem Landtag angeh&ouml;rt. Bis zum CSU- Wahlfiasko galt der 59 Jahre alte Ingolst&auml;dter auch nicht als m&ouml;glicher Ministerpr&auml;sident. Die Opposition bezweifelte deswegen Seehofers Legitimation. Der neue Ministerpr&auml;sident sprach nach seiner Wahl vom &laquo;H&ouml;hepunkt meiner politischen Laufbahn&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>71 Abgeordnete votierten mit Nein, 7 enthielten sich, 2 Stimmzettel waren ung&uuml;ltig. 3 der 187 Landtagsabgeordneten fehlten. Offen blieb, ob die 4 Stimmen der Koalitionsmehrheit, die Seehofer fehlten, von der CSU kamen. Die FDP hatte vorher garantiert, dass alle 16 Liberalen f&uuml;r den neuen Ministerpr&auml;sidenten stimmen w&uuml;rden. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Als erste Aufgabe muss Seehofer nun das neue Kabinett berufen, seinen Nachfolger in Berlin aussuchen und einen neuen CSU- Generalsekret&auml;r ernennen. Der neue Ministerpr&auml;sident will s&auml;mtliche Entscheidungen erst am Donnerstag bekanntgeben. &laquo;Die Kunst wird auch darin bestehen, dass das bis Donnerstag bei mir bleibt&raquo;, scherzte er. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Kurz vor der Abstimmung hatten CSU und FDP ihr Regierungsb&uuml;ndnis besiegelt. Seehofer, die FDP-Landesvorsitzende Sabine Leutheusser- Schnarrenberger sowie die Landtags-Fraktionschefs Georg Schmid (CSU) und Martin Zeil (FDP) unterzeichneten den Koalitionsvertrag. Leutheusser-Schnarrenberger sprach von einem &laquo;neuen Aufbruch f&uuml;r eine neue &Auml;ra&raquo;. &laquo;Bayern wird k&uuml;nftig etwas liberaler sein&raquo;, sagte sie. Die Umsetzung der Koalitionsvereinbarung werde &laquo;wesentlich mehr Arbeit und Einsatz erfordern als das Niederschreiben&raquo;, sagte Seehofer. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Landtagsopposition kritisierte die Machtk&auml;mpfe in der CSU und hielt den Christsozialen Doppelmoral vor. SPD-Landtagsfraktionschef Franz Maget erinnerte die Christsozialen daran, dass Seehofer CSU- intern noch vor einem Jahr als &laquo;Heckensch&uuml;tze&raquo; abqualifiziert worden war. Gr&uuml;nen-Fraktionschef Sepp Daxenberger nannte Seehofer ein &laquo;Wetterf&auml;hnchen&raquo;, das seine Meinungen wechsle wie Unterw&auml;sche. Freie W&auml;hler-Fraktionschef Hubert Aiwanger attackierte die CSU: &laquo;Immer wenn der Ministerpr&auml;sident nicht so funktioniert hat, wie er sollte, ist er durch die Dachluke entsorgt worden.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Am Wochenende hatte die CSU Seehofer auf einem Sonderparteitag in M&uuml;nchen mit einem Ergebnis von 90,3 Prozent zum neuen Vorsitzenden gew&auml;hlt. Am Montagmorgen gab Seehofer in Berlin sein bisheriges Amt als Bundeslandwirtschaftsminister zur&uuml;ck. Bundespr&auml;sident Horst K&ouml;hler &uuml;berreichte die Entlassungsurkunde im Schloss Bellevue. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nahm an der Zeremonie teil. Als ein Favorit f&uuml;r die Nachfolge Seehofers als Bundesagrarminister gilt der bisherige Staatssekret&auml;r Gerd M&uuml;ller. Ebenfalls im Gespr&auml;ch ist der Au&szlig;enpolitiker Karl Theodor zu Guttenberg (ebenfalls CSU).<BR><BR></P>
<P align=justify>dpa 4405<BR>dpa ch/tt/vr z2 cs<BR>271718 Okt 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[27.10.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtag beschlie&szlig;t Kontrollgremium zur BayernLB - Schlagabtausch &uuml;ber die Krise der halbstaatlichen Bank - Huber weist Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>Von J&ouml;rg S&auml;uberlich<BR><BR>M&uuml;nchen&nbsp;- Mit der Finanzkrise der Bayerischen Landesbank (BayernLB) wird sich ein Parlamentarisches Kontrollgremium befassen. Das beschloss der Landtag am Donnerstag in M&uuml;nchen. Die Abgeordneten stimmten einem entsprechenden Antrag von CSU, SPD, Gr&uuml;nen und FDP zu. Auch die Parlamentarier der Freien W&auml;hler votierten f&uuml;r die Einsetzung der Kommission. Einstimmig wurde auch ein Antrag der Gr&uuml;nen angenommen. Demnach muss die Staatsregierung einen Fragenkatalog zur Lage der halbstaatlichen Bank beantworten.<BR><BR>Zuvor war es zu einem heftigen Schlagabtausch &uuml;ber die BayernLB-Krise gekommen. Der scheidende Finanzminister Erwin Huber (CSU) wies den Vorwurf zur&uuml;ck, er habe die &Ouml;ffentlichkeit vor der Landtagswahl am 28. September get&auml;uscht. Vertreter der Opposition kritisierten dagegen in scharfer Form die Staatsregierung und verlangten umfassende Aufkl&auml;rung &uuml;ber die Risiken f&uuml;r den Landeshaushalt.<BR><BR>Huber versicherte, er habe keine wesentlichen Informationen vertuscht. Die &laquo;Kommunikationsstrategie&raquo; der Landesbank sei aber &laquo;nicht sehr gl&uuml;cklich&raquo; gewesen. Auch sei er vielleicht manchmal &laquo;zu vertrauensselig und gutgl&auml;ubig&raquo; gewesen.<BR><BR>Huber bekr&auml;ftigte zugleich, &laquo;alle wesentlichen Entscheidungen&raquo;, die zum &laquo;Desaster&raquo; bei der BayernLB gef&uuml;hrt haben, seien schon lange getroffen gewesen, bevor er im Herbst 2007 stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats wurde. Dennoch habe er am Mittwoch angek&uuml;ndigt, dem neuen Kabinett nicht mehr angeh&ouml;ren zu wollen. Damit &uuml;bernehme er politische Verantwortung, obwohl es keine unmittelbare pers&ouml;nliche Schuld gebe.<BR><BR>Der stellvertretende SPD-Fraktionschef Thomas Beyer entgegnete: &laquo;Was ist denn ein R&uuml;ckzug wert ohne jedes Schuldeingest&auml;ndnis?&raquo; Huber habe die B&uuml;rger nicht &uuml;ber den &laquo;wirklichen Zustand&raquo; der Bank aufgekl&auml;rt. Beyer forderte zugleich die FDP auf, nicht mit der CSU zu koalieren, sondern mit &laquo;unbelasteten Kr&auml;ften&raquo; zusammenzuarbeiten.<BR><BR>FDP-Fraktionschef Martin Zeil sagte dazu: &laquo;Wir laufen nicht weg vor der Verantwortung.&raquo; Vielmehr werde die FDP &laquo;f&uuml;r Transparenz sorgen&raquo;. Bereits bei den Koalitionsverhandlungen habe seine Partei darauf gepocht, dass alle Zahlen auf den Tisch kommen.<BR><BR>Der Gr&uuml;nen-Finanzexperte Eike Hallitzky warf Huber Versagen vor. Es habe ein &laquo;Kontroll- und Informationsdesaster&raquo; gegeben. CSU-Fraktionschef Georg Schmid mahnte, Huber verdiene f&uuml;r seine R&uuml;ckzugsentscheidung &laquo;Respekt&raquo;. Es d&uuml;rfe nicht der Eindruck erweckt werden, dass der Finanzminister der Vorstand der Landesbank und f&uuml;r das operative Gesch&auml;ft zust&auml;ndig sei.<BR><BR>F&uuml;r die Freien W&auml;hler betonte die fr&uuml;here CSU-Politikerin Gabriele Pauli, es reiche nicht aus, mit dem R&uuml;ckzug von Huber ein &laquo;personelles Opfer&raquo; zu bringen. Sie mahnte mit Blick auf die Regierung: &laquo;Nehmen Sie insgesamt die Verantwortung auf sich - alle.&raquo;<BR><BR>(Quellen: alle im Landtag)<BR><BR>DDP0793<BR>ddp/erd/mwa<BR>231931 Okt 08</P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[23.10.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Stamm zur Landtagspr&auml;sidentin gew&auml;hlt - Landesbank-Sondersitzung]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Der bayerische Landtag hat mit der CSU- Politikerin Barbara Stamm erstmals eine Frau zur Landtagspr&auml;sidentin gew&auml;hlt. Die 63 Jahre alte Unterfr&auml;nkin erhielt am Montag bei der konstituierenden Sitzung des neuen Parlaments 164 von 187 Stimmen. Nur 14 Abgeordnete stimmten mit Nein, f&uuml;nf enthielten sich. Die sichtlich bewegte Stamm k&uuml;ndigte an, ihr Amt &laquo;nicht unpolitisch, aber &uuml;berparteilich und nach bestem Wissen und Gewissen gerecht&raquo; aus&uuml;ben zu wollen. Als erste Amtshandlung des neuen Landtags beschlossen die Abgeordneten noch vor der Wahl Stamms eine Sondersitzung zur Milliardenkrise bei der BayernLB. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Dem Landtag geh&ouml;ren in seiner 16. Legislaturperiode nach dem Zweiten Weltkrieg wegen der &Uuml;berhangmandate sieben Abgeordnete mehr als die bisherigen 180 an. Weil auch Freie W&auml;hler und FDP neu hinzugekommen sind, sitzen nun insgesamt 77 Neulinge im Parlament. Stamm mahnte die Abgeordneten, &uuml;ber dem Parteienstreit nicht die demokratische Gemeinsamkeit zu vergessen. &laquo;Wenn der Eindruck entsteht, dass es uns nur um des Streites willen gibt, wenden sich die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger entt&auml;uscht von der Politik ab&raquo;, warnte sie. Zu Stellvertretern Stamms gew&auml;hlt wurden Reinhold Bocklet (CSU) mit 132 Stimmen, Peter Paul Gantzer (SPD/128), Peter Meyer (Freie W&auml;hler/110), Christine Stahl (Gr&uuml;ne/103) und J&ouml;rg Rohde (FDP/131). </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Zweites Hauptthema der Sitzung war die Krise der schwer angeschlagenen BayernLB. Alle f&uuml;nf Fraktionen stimmten der Forderung der SPD nach einer Sondersitzung noch in dieser Woche zu. SPD- Fraktionschef Franz Maget sprach von einer &laquo;Katastrophe f&uuml;r die Bank&raquo;, attackierte die CSU und prophezeite, dass die B&uuml;rgschaften des Freistaats und der bayerischen Sparkassen in H&ouml;he von 4,8 Milliarden Euro in Anspruch genommen werden m&uuml;ssten. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Maget sprach von einem &laquo;Offenbarungseid f&uuml;r die staatliche Kontrolle&raquo;. Auch die Gr&uuml;nen warfen der CSU vor, &Ouml;ffentlichkeit und Parlament bisher &uuml;ber den wahren Ernst der Lage im Dunkeln gelassen zu haben. Gr&uuml;nen-Fraktionschefin Margarete Bause forderte daher die Einsetzung eines neuen parlamentarischen Kontrollgremiums zur sch&auml;rferen &Uuml;berwachung der Bank. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>CSU-Fraktionschef Georg Schmid konterte die Kritik der Opposition mit dem Vorwurf, die SPD wolle die Lage der angeschlagenen Landesbank politisch ausschlachten. Auch FDP und Freie W&auml;hler votierten f&uuml;r die Sondersitzung. &laquo;Es braucht unmissverst&auml;ndlich Klarheit f&uuml;r uns alle&raquo;, sagte FDP-Fraktionschef Martin Zeil. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Auch der designierte bayerische Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU) verlangte zuvor umgehende Klarheit &uuml;ber den Milliardenbedarf der BayernLB. Er erwarte, dass dies bis diesen Dienstagabend &laquo;auf dem Tisch liegt&raquo;, sagte Seehofer. Erst wenn diese Fragen gekl&auml;rt seien, k&ouml;nne man in den Koalitionsverhandlungen mit der FDP &uuml;ber m&ouml;gliche Schlussfolgerungen f&uuml;r den Haushalt reden. Seehofer ging auf Fragen nach der Zukunft von Finanzminister Erwin Huber (CSU) nicht ein, dessen R&uuml;ckzug SPD und Gr&uuml;ne fordern. &laquo;Ich habe jetzt andere Fragen im Kopf als Personalbesetzungen&raquo;, sagte er. Der designierte Regierungs- und CSU-Parteichef nahm auf der Besuchertrib&uuml;ne des Landtags Platz, weil er kein Landtagsmandat hat. Seehofer soll am kommenden Montag (27. Oktober) zum Ministerpr&auml;sidenten gew&auml;hlt werden.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Ungeachtet aller guten Vors&auml;tze f&uuml;r die neue Wahlperiode ging es auch in der konstituierenden Sitzung nicht ohne Parteienstreit ab. Vor der Wahl des Landtagspr&auml;sidiums am Montag startete die SPD eine Debatte um die Vizepr&auml;sidenten. CSU, Gr&uuml;ne und FDP erh&ouml;hten die Zahl der Vizepr&auml;sidenten von zwei auf f&uuml;nf, damit k&uuml;nftig alle Fraktionen einen Vizepr&auml;sidenten stellen. Die f&uuml;nf Vizes sollen gleichberechtigt sein. Die SPD pochte dagegen &uuml;berraschend auf eine Rangordnung der Vizes. Es sollte nach ihrem Willen einen ersten und zweiten Vizepr&auml;sidenten geben, die &uuml;brigen Fraktionen sollten zus&auml;tzliche Vizepr&auml;sidentensitze erhalten. Der SPD-Antrag scheiterte aber. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>SPD-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrter Harald G&uuml;ller hatte sogar mit einem Gang vor den Bayerischen Verfassungsgerichtshof gedroht. Die &uuml;brigen Fraktionen quittierten das mit Hohn und Spott. Der SPD gehe es nur darum, die bisherigen Privilegien ihres Vizepr&auml;sidenten Peter Paul Gantzer zu sichern, sagte die Gr&uuml;nen-Abgeordnete Ulrike Gote. &laquo;Das ist nichts anderes als eine Lex Gantzer.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7413<BR>dpa ch/tt yyby z2 eri<BR>201842 Okt 08<BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[20.10.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Die Sitzverteilung im neuen Bayerischen Landtag]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Dem neuen Bayerischen Landtag geh&ouml;ren nicht wie bisher 180, sondern wegen mehrerer &Uuml;berhang- und Ausgleichsmandate insgesamt 187 Abgeordnete an. Die mit Abstand st&auml;rkste Fraktion ist nach wie vor die CSU mit 92 Parlamentariern. Allerdings b&uuml;&szlig;ten die Christsozialen im Vergleich zur Wahl 2003 ein Viertel ihrer Sitze ein. In der vergangenen Legislaturperiode hatte die CSU mit 124 Abgeordneten noch eine Zwei-Drittel-Mehrheit. Die SPD ist im neuen Landtag mit 39 Parlamentariern vertreten (bisher 41), bei den Gr&uuml;nen sind es 19 (bisher 15).</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>Neu im Maximilianeum vertreten sind die Freien W&auml;hler mit 21 Abgeordneten und die FDP mit 16. Die CSU ist erstmals seit fast 50 Jahren wieder auf einen Koalitionspartner angewiesen.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>dpa 4142<BR>dpa tt yyby w4 ll<BR>201202 Okt 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[20.10.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[SPD fordert Sondersitzung des Landtags zur Krise bei BayernLB]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen&nbsp;- Die SPD-Fraktion fordert noch f&uuml;r diese Woche eine Sondersitzung des bayerischen Landtags zur Krise bei der BayernLB. Dabei soll die Staatsregierung das Parlament umfassend &uuml;ber die Situation der Landesbank informieren, wie ein Fraktionssprecher am Montag in M&uuml;nchen sagte. Auch &uuml;ber die Absichten der Staatsregierung zur Inanspruchnahme des Finanzmarktstabilisierungsfonds wollen die Sozialdemokraten unterrichtet werden. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Besonders interessiert die Landtags-SPD, wie hoch die aktuellen Belastungen der BayernLB sind und welche Folgen f&uuml;r den Staatshaushalt zu erwarten sind. Auskunft wird auch zu kurzfristig geplanten Strukturver&auml;nderungen bei der Landesbank verlangt, etwa durch Fusion oder Verkauf. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der Verwaltungsrat der angeschlagenen BayernLB will am Dienstag dar&uuml;ber entscheiden, ob die Landesbank die Hilfen des Rettungspakets der Bundesregierung in Anspruch nimmt. Dieser Schritt werde ins Auge gefasst, sagte der bayerische Finanzminister und Vorsitzende des BayernLB-Verwaltungsrats, Erwin Huber (CSU), am Montag im ZDF-&laquo;Morgenmagazin&raquo;. Damit w&auml;re die BayernLB das erste Finanzinstitut, dass das Rettungspaket nutzt. Zudem schlie&szlig;t der Freistaat einen Zusammenschluss der BayernLB mit der Landesbank Baden-W&uuml;rttemberg (LBBW) nicht aus. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>DDP0322<BR>ddp/qua/mwa<BR>201253 Okt 08</P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[20.10.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Wer wird was? - Koalitionsverhandlungen steuern auf H&ouml;hepunkt zu]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - An diesem Wochenende soll es ans Eingemachte gehen. Herrschte bisher - zumindest offiziell - eitel Sonnenschein in den Verhandlungen zwischen CSU und FDP &uuml;ber ein schwarz-gelbes Regierungsb&uuml;ndnis in Bayern, sollen nun die Streitpunkte aus allen Politikbereichen verhandelt werden. Notfalls in Vier-Augen- Gespr&auml;chen, wie der designierte Ministerpr&auml;sident und CSU-Chef Horst Seehofer bereits angedeutet hat. Es geht wohl um die Online- Durchsuchungen, den Ladenschluss, die Zukunft der Landesbank. Und ganz langsam r&uuml;ckt auch eine Frage ins Zentrum des Interesses: Wer wird was? Welcher Koalition&auml;r bekommt welches Ressort, und welcher CSU- und welcher FDP-Politiker wird am Ende Minister? </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Bislang sind diese Fragen v&ouml;llig ungekl&auml;rt, auch wenn seit der Landtagswahl am 28. September landauf, landab wild spekuliert wird. Einzelne Posten scheinen fest vergeben zu sein, bei den meisten aber gibt es nichts als gro&szlig;e, dicke Fragezeichen. Bislang sei zwischen CSU und FDP noch nicht einmal &uuml;ber die Ressortzuschnitte geredet worden, geschweige denn &uuml;ber Namen, ist zu h&ouml;ren. Seehofer scheint damit offenbar seiner Linie treu zu bleiben, die er schon zu Beginn der Gespr&auml;che mit der FDP ausgegeben hatte: dass Personalfragen erst ganz am Ende entschieden werden. Auf die Frage, an welchen Punkten die CSU eine feste, unverr&uuml;ckbare Position habe, sagte er deshalb lediglich: &laquo;Mir w&auml;re jetzt f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit nur einer bekannt: dass wir Wert darauf legen, den Ministerpr&auml;sidenten zu stellen.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der Zeitdruck ist indes enorm: Bis Ende kommender Woche muss der Koalitionsvertrag stehen, und zwar bis aufs letzte Komma. Denn dann sollen bei CSU und FDP Sonderparteitage das Werk absegnen, bevor sich Seehofer am 27. Oktober im Landtag zum neuen Ministerpr&auml;sidenten w&auml;hlen lassen will. Und ein paar Tage sp&auml;ter soll auch schon das neue Kabinett vereidigt werden. Als Datum ist der 30. Oktober im Gespr&auml;ch. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Wer also wird was im Kabinett Seehofer, in der ersten Koalitionsregierung in Bayern seit fast f&uuml;nf Jahrzehnten? Um diese Frage beantworten zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen zun&auml;chst die Zuschnitte der Ministerien gekl&auml;rt sein. Denkbar ist etwa - wie dies viele Stimmen seit langem fordern - ein neues Ministerium f&uuml;r den l&auml;ndlichen Raum, in dem dann unter anderem das Agrarministerium aufgeht. M&ouml;glich ist dar&uuml;ber hinaus beispielsweise, dass die Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r die Kinderbetreuung vom Sozial- ins Bildungsministerium wandert. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>In einem n&auml;chsten Schritt muss dann die Frage beantwortet werden, welche Ministerien die FDP bekommt. Allgemein erwartet wird, dass die Liberalen zwei Ministerien zugestanden bekommen, am ehesten das Wirtschafts- und das Justizministerium. Hinzu kommen wohl ein oder zwei Staatssekret&auml;re. Als Anw&auml;rter f&uuml;r ein Ministerium gilt in jedem Fall FDP-Generalsekret&auml;r Martin Zeil. Doch dann wird es schon ungewisser. V&ouml;llig unklar ist etwa, ob FDP-Landeschefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger Interesse an einem Ministeramt hat oder ob die fr&uuml;here Bundesjustizministerin lieber in Berlin bleibt. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Auf Seiten der CSU scheinen gerade mal zwei Posten halbwegs vergeben zu sein. Innenminister Joachim Herrmann und Finanzminister Erwin Huber d&uuml;rften, so wird erwartet, ihre &Auml;mter behalten. Doch alles andere ist offen. Wen wird sich Seehofer als Staatskanzleichef an die Seite holen? Den bisherigen Kultusminister Siegfried Schneider oder Europaminister Markus S&ouml;der - wobei der auch als Umweltminister gehandelt wird - oder jemand ganz anderen? </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Was wird aus Emilia M&uuml;ller, wenn das Wirtschaftsressort an die FDP geht? Fliegen Agrarminister Josef Miller und Sozialministerin Christa Stewens aus dem Kabinett? Wie &laquo;belohnt&raquo; Seehofer Wissenschaftsminister Thomas Goppel, der - zusammen mit Herrmann - die Kandidatur um das Ministerpr&auml;sidenten-Amt rechtzeitig zur&uuml;ckzog und den Weg f&uuml;r Seehofer endg&uuml;ltig frei machte? Und welche Nachwuchs- Talente bekommen m&ouml;glicherweise einen Posten? </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Antwort auf all diese Fragen wei&szlig; derzeit nur einer: Horst Seehofer. Und noch ist auch offen, wann er sie beantworten wird. Vermutlich aber erst nach seiner Wahl zum CSU-Vorsitzenden und Regierungschef.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7161<BR>dpa tt yyby a3 pw<BR>171145 Okt 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[17.10.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[CSU und FDP wollen Kinderbetreuung deutlich rascher ausbauen]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - CSU und FDP wollen die Kinderbetreuung in Bayern in den kommenden Jahren deutlich rascher ausbauen als bislang geplant. Das ist ein Ergebnis der dritten Runde der Koalitionsverhandlungen am Donnerstag. Bis zum Jahr 2012 sollten daf&uuml;r insgesamt mehrere hundert Millionen Euro investiert werden, erkl&auml;rten die FDP-Landesvorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und FDP-Generalsekret&auml;r Martin Zeil nach den Beratungen in M&uuml;nchen. Zeil sprach von einem &laquo;wesentlich ehrgeizigeren Ziel&raquo; als bisher. Zudem soll der Personalschl&uuml;ssel in den Kinderbetreuungseinrichtungen im Freistaat verbessert werden. Beim Landtag soll eine Kinderkommission eingerichtet werden, zudem soll noch bis Ende des Jahres ein Landessozialbericht vorliegen. </P>
<P align=justify><BR>Zudem einigten sich beide Parteien endg&uuml;ltig auf Korrekturen am Versammlungsrecht. Demnach sollen die Auflagen f&uuml;r Veranstalter von Kundgebungen reduziert werden, Video-&Uuml;bersichtsaufnahmen auf Demonstrationen im Freien beschr&auml;nkt und die Speicherung dieser Daten eingegrenzt werden. &laquo;Das Versammlungsrecht wird klar versammlungsfreundlicher&raquo;, sagte Leutheusser-Schnarrenberger. </P>
<P align=justify><BR>Der designierte CSU-Chef und bayerische Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer betonte, die Koalitionsverhandlungen k&auml;men sehr gut voran. Man werde aber noch &laquo;drei, vier, f&uuml;nf Tage&raquo; bis zur Schlussredaktion des Koalitionsvertrags weiterverhandeln m&uuml;ssen, f&uuml;gte er hinzu. </P>
<P align=justify><BR>Bereits an diesem Freitag wollen CSU und FDP ihre Verhandlungen mit Beratungen &uuml;ber die Bildungspolitik fortsetzen. Noch nicht endg&uuml;ltig entschieden ist unter anderem &uuml;ber die FDP-Forderung nach einer Verl&auml;ngerung der Grundschulzeit auf sechs Jahre. Die CSU lehnt dies ab. Auch am Wochenende wollen die Parteien weiterverhandeln. Dann stehen strittige Fragen aus allen Ressorts auf der Tagesordnung. Zuletzt hatten sich CSU und FDP unter anderem auf eine Aufweichung des Rauchverbots verst&auml;ndigt. So soll das Rauchen in Einraumkneipen sowie in Nebenr&auml;umen von Gastst&auml;tten wieder erlaubt werden.<BR><BR><BR>lby 4565<BR>dpa tt yyby z2 mi<BR>162058 Okt 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[16.10.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3616.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Landtags-Zwischenausschusses: Folgen der Finanzkrise f&uuml;r Haushalt noch nicht abzusehen]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise und des milliardenschweren Banken-Rettungspakets auf den bayerischen Haushalt sind nach Darstellung der Staatsregierung derzeit weder abzusehen noch abzusch&auml;tzen. In diesem und im kommenden Jahr sei zwar nicht mit Haushaltsbelastungen zu rechnen, sagte Finanzminister Erwin Huber (CSU) am Donnerstag in einer Sitzung des Landtags- Zwischenausschusses in M&uuml;nchen. &laquo;Allerdings kann niemand f&uuml;r die Zeit nachher Haushaltsbelastungen ausschlie&szlig;en. Leider ist es auch nicht m&ouml;glich, sie zu sch&auml;tzen.&raquo; Der designierte Ministerpr&auml;sident und CSU- Vorsitzende Horst Seehofer betonte, das Ziel, beim ausgeglichenen Haushalt zu bleiben, werde &laquo;nat&uuml;rlich&raquo; aufrechterhalten. Huber sprach aber von &laquo;gr&ouml;&szlig;eren Herausforderungen&raquo; in der Haushaltspolitik. </P>
<P align=justify><BR>Huber verwies darauf, dass der Bund damit rechne, lediglich f&uuml;r rund 5 Prozent des 470-Milliarden-Euro-Pakets tats&auml;chlich aufkommen zu m&uuml;ssen, das w&auml;ren dann rund 20 Milliarden Euro. Davon w&uuml;rden dann wiederum 1,16 Milliarden Euro auf Bayern zukommen, sagte Huber. &laquo;Das ist eine hohe Summe&raquo;, betonte er, sprach aber von einer Modellrechnung. Zu dem Rettungspaket gebe es zudem keine Alternative. Auch Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein (CSU) und SPD-Fraktionschef Franz Maget nannten das Paket zwingend notwendig und geboten. </P>
<P align=justify><BR>Huber verwies zudem darauf, dass Wirtschaftsforscher und Bundesregierung ihre Wachstumsprognosen angesichts der Finanzkrise nach unten korrigierten. Wenn es zu einer Abschw&auml;chung der Konjunktur komme, habe das nat&uuml;rlich Auswirkungen auf die Einnahmesituation des Freistaats. Man k&ouml;nne davon ausgehen, dass sich 1 Prozent Wirtschaftswachstum mehr oder weniger auf den Haushalt &laquo;in einem Umfang von 350 bis 400 Millionen Euro auswirken werden&raquo;, sagte Huber. Die Bundesregierung korrigierte ihre Wachstumsprognose f&uuml;r 2009 genau um diesen Wert nach unten - von 1,2 Prozent auf nur noch 0,2 Prozent. </P>
<P align=justify><BR>Er sei dennoch der Meinung, dass die neue Staatsregierung am Kurs einer soliden Haushaltspolitik festhalten sollte, betonte Huber. Gleichzeitig m&uuml;sse man aber bei einer &laquo;sinnvollen und verl&auml;sslichen und dauerhaften&raquo; Investitionspolitik bleiben. &laquo;In diesem Sinne aber muss man davon ausgehen, dass wir vor gr&ouml;&szlig;eren Herausforderungen in der Haushaltspolitik stehen werden als in den letzten Jahren.&raquo; </P>
<P align=justify><BR>F&uuml;r die FDP, mit der die CSU derzeit in Koalitionsverhandlungen steht, hat ein ausgeglichener Haushalt keine oberste Priorit&auml;t. &laquo;Wir werden als FDP alles tun, um einen ausgeglichenen Haushalt zu haben&raquo;, sagte FDP-Landeschefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger im Deutschlandfunk. &laquo;Aber wir sind uns, denke ich, auch mit der CSU einig, dass Investitionen in Bildung nicht auf f&uuml;nf Jahre verschoben werden k&ouml;nnen.&raquo; Man m&uuml;sse sehen, wie man beides in Einklang bekomme. Der Gr&uuml;nen-Politiker Sepp D&uuml;rr sagte im Landtag: &laquo;Wer jetzt noch von einem ausgeglichenen Haushalt redet, macht sich l&auml;cherlich.&raquo; Bayern hat seit 2006 einen ausgeglichenen Haushalt ohne neue Schulden. </P>
<P align=justify><BR>Ob und in welchem Umfang die BayernLB von dem Banken-Rettungspaket profitieren wird, ist nach Darstellung Hubers noch unklar. Zur Zukunft der Landesbank sagte Huber, die &laquo;strategischen Optionen&raquo; m&uuml;ssten breit angelegt sei, bis hin zu einer Teilprivatisierung oder Fusion. &laquo;Unter den gegebenen Umst&auml;nden muss man selbstverst&auml;ndlich alles in Erw&auml;gung ziehen und pr&uuml;fen, einschlie&szlig;lich einer m&ouml;glichen Kapitalerh&ouml;hung.&raquo; Eine Entscheidung sei aber aktuell nicht absehbar. </P>
<P align=justify><BR>Der Zwischenausschuss nimmt in der Zeit zwischen der letzten Plenarsitzung einer Legislaturperiode und dem ersten Zusammentreten des neuen Parlaments die Rechte des Landtags wahr. Es war am Donnerstag erst das dritte Mal seit 1946, dass das Gremium tagte.<BR><BR><BR>lby 7378<BR>dpa tt yyby z2 pw<BR>161543 Okt 08&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[16.10.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3615.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[CSU-Fraktion nominiert Stamm f&uuml;r Gl&uuml;ck-Nachfolge - Erste Frau an der Spitze des Landtags]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>Von Ursula Quass<BR><BR>M&uuml;nchen - Die CSU-Politikerin Barbara Stamm soll neue Landtagspr&auml;sidentin in Bayern werden. Die CSU-Landtagsfraktion nominierte die 63-J&auml;hrige am Mittwoch erwartungsgem&auml;&szlig; als Kandidatin f&uuml;r die Nachfolge von Alois Gl&uuml;ck (CSU). Stamm, die bislang Vizepr&auml;sidentin des Landtags war, bekam eine Zustimmung von 88,1 Prozent. 74 Abgeordnete stimmten mit Ja, zehn mit Nein. Der Wahl im Plenum will sie sich bei der konstituierenden Sitzung des Landtags am 20. Oktober stellen. Es gibt bislang keinen Gegenkandidaten. Bei ihrer Wahl w&auml;re Stamm die erste Frau an der Spitze des bayerischen Landtags.<BR><BR>Die CSU-Politikerin sprach mit Blick auf die vor ihr liegende Aufgabe von der &laquo;Kr&ouml;nung meiner politischen Arbeit&raquo;. Sie wolle auch in diesem Amt &laquo;schauen, dass wir mit beiden F&uuml;&szlig;en auf dem Boden bleiben&raquo;. Ein besonderes Anliegen sei ihr, die Stellung der Abgeordneten zu st&auml;rken. Auch wenn es k&uuml;nftig sicher &laquo;noch bunter und lebhafter&raquo; im Landtag zugehen werde, sei es wichtig, auf Fairness zu achten. &laquo;Das Bild, das wir nach au&szlig;en abgeben, ist ganz entscheidend&raquo;, sagte Stamm. <BR><BR>Die dreifache Mutter ist seit 1976 Mitglied im Landtag. Seit 2003 ist die gelernte Erzieherin stellvertretende CSU-Vorsitzende. Von 1994 bis 2001 war sie Ministerin f&uuml;r Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit sowie von 1998 bis 2001 Stellvertreterin des Ministerpr&auml;sidenten.<BR><BR>Die CSU-Fraktion entschied zudem &uuml;ber ihren Kandidaten f&uuml;r das Amt des Landtags-Vizepr&auml;sidenten. In einer Kampfabstimmung setzte sich der Abgeordnete Reinhold Bocklet mit 56,8 Prozent gegen Max Strehle durch.<BR><BR>Au&szlig;erdem wurden die Vize-Fraktionschefs gew&auml;hlt. Dabei konnte sich der Mittelfranke Karl Freller in einer Kampfabstimmung mit 61,8 Prozent gegen den Oberfranken Alexander K&ouml;nig durchsetzen, wie ein Sprecher mitteilte. Das beste Ergebnis bekam der Schwabe Thomas Kreuzer mit 95,4 Prozent. Der niederbayerische Abgeordnete Helmut Brunner erhielt 85,1 Prozent, Renate Dodell aus Oberbayern kam auf 74,7 Prozent. CSU-Fraktionschef Georg Schmid war bereits vor einer Woche in seinem Amt best&auml;tigt worden.<BR><BR>(Quellen: alle in M&uuml;nchen) <BR><BR>DDP0659<BR>ddp/qua/mwa <BR>151722 Okt 08</P>
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[15.10.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[CSU lenkt ein: Alle Fraktionen bekommen Landtags-Vizepr&auml;sidenten]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Nach einem Einlenken der CSU werden im neuen F&uuml;nf-Parteien-Landtag alle Fraktionen einen Vizepr&auml;sidenten stellen d&uuml;rfen. Das sagten der designierte Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer und Fraktionschef Georg Schmid (beide CSU) am Mittwoch in M&uuml;nchen. Schmid erkl&auml;rte, nachdem die FDP in den Koalitionsverhandlungen auf einem Stellvertreterposten beharre, werde man einer Neuregelung zustimmen und allen Fraktionen einen Vize-Posten zugestehen. Seehofer betonte, wenn es derart viele Fraktionen gebe, dann m&uuml;sse man diese auch entsprechend beteiligen. Bislang hatten lediglich CSU und SPD einen Vizepr&auml;sidenten im Landtag gestellt.<BR><BR>lby 7254 dpa<BR>tt yyby n1 pw<BR>151429 Okt 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[15.10.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[CSU und FDP einigen sich auf Lockerung des Rauchverbotes in Bayern]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Eine Lockerung des Rauchverbots in Bayern r&uuml;ckt n&auml;her. CSU und FDP verst&auml;ndigten sich am Mittwoch bei ihren Koalitionsverhandlungen in M&uuml;nchen darauf, dass k&uuml;nftig in Einraumkneipen sowie in Nebenr&auml;umen von Gastst&auml;tten wieder geraucht werden darf. Der designierte Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU) betonte ferner, Bier- und Weinzelte sollten &laquo;regelungsfrei&raquo; bleiben. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>Ziel sei eine &laquo;funktionale Verbindung&raquo; zwischen Gesundheitsschutz und Praktikabilit&auml;t. In &ouml;ffentlichen R&auml;umen bleibe Rauchen verboten, f&uuml;gte Seehofer hinzu. Bayerns FDP-Chefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sprach von einem &laquo;guten und ausgewogenen&raquo; Nichtraucherschutz. Der gefundene Kompromiss entspreche den FDP-Forderungen im Landtagswahlkampf. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>(folgt Zusammenfassung bis 16.00 Uhr) </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>DDP0424<BR>ddp/erd/ple<BR>151404 Okt 08</P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[15.10.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Gl&uuml;ck beruft wegen Finanzkrise Zwischenausschuss des Landtags ein]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen - Wegen der Finanzmarktkrise und des milliardenschweren Banken-Rettungspakets kommt der Zwischenausschuss des Bayerischen Landtags an diesem Donnerstag (16. Oktober) zu einer Sitzung in M&uuml;nchen zusammen. Landtagspr&auml;sident Alois Gl&uuml;ck (CSU) berief die Sitzung nach Angaben des Landtags am Dienstag ein. Es ist erst das dritte Mal seit 1946, dass dieses Gremium tagt. Der Zwischenausschuss nimmt in der Zeit zwischen dem Ende einer Wahlperiode und dem ersten Zusammentreten des neuen Parlaments die Rechte des Landtags wahr. Ihm geh&ouml;ren 45 Abgeordnete von CSU, SPD und Gr&uuml;nen an.<BR><BR>dpa tt yyby n1 pw<BR>141452 Okt 08 </P>
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[14.10.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[CSU-Fraktion will Stamm als Landtagspr&auml;sidentin nominieren]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen - Die CSU-Landtagsfraktion will an diesem Mittwoch Barbara Stamm als Nachfolgerin des scheidenden Landtagspr&auml;sidenten Alois Gl&uuml;ck nominieren. Sowohl der designierte CSU-Chef und bayerische Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer als auch Landtagsfraktionschef Georg Schmid unterst&uuml;tzten die Kandidatur Stamms, hie&szlig; es am Dienstag in CSU-Kreisen. Einen Gegenkandidaten gibt es demnach bislang nicht.<BR><BR>Zudem sollen in der Fraktionssitzung die vier Stellvertreter des Fraktionsvorsitzenden bestimmt werden. Um die vier Posten bewerben sich mindestens f&uuml;nf Abgeordnete. Zur Wiederwahl stellen sich Thomas Kreuzer, Renate Dodell und Karl Freller. Ihren Hut in den Ring geworfen haben zudem der aus Niederbayern stammende Agrarexperte Helmut Brunner sowie Alexander K&ouml;nig aus Oberfranken. <BR><BR>dpa tt yyby n1 dh<BR>141626 Okt 08 </P>
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[14.10.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtags-Zwischenausschuss ber&auml;t wohl am Donnerstag &uuml;ber Finanzpaket]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Mit dem Rettungspaket der Bundesregierung zur Bew&auml;ltigung der Finanzkrise wird sich voraussichtlich am Donnerstag auf Antrag der SPD der sogenannte Zwischenausschuss des bayerischen Landtags befassen. Das teilte SPD-Fraktionschef Franz Maget am Dienstag in M&uuml;nchen mit. Er habe dem Vorschlag des scheidenden Landtagspr&auml;sidenten Alois Gl&uuml;ck (CSU) zugestimmt, auch Mitglieder der neuen Fraktionen von FDP und Freien W&auml;hlern zu den Beratungen hinzuzubitten.<BR><BR>Maget betonte zugleich, das Rettungspaket sei zwar &laquo;notwendig und unverzichtbar&raquo;. &Uuml;ber die H&ouml;he der Beteiligung der L&auml;nder m&uuml;sse aber verhandelt werden.<BR><BR>Der Zwischenausschuss war gem&auml;&szlig; Artikel 26 der Bayerischen Verfassung f&uuml;r die Zeit bis zum Zusammentritt des neuen Landtags bestellt worden. Er besteht aus 45 Mitgliedern.<BR><BR>ddp/jsc/muc<BR>141235 Okt 08</P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[14.10.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Gr&uuml;ne wollen im bayerischen F&uuml;nf-Parteien-Landtag Antreiber sein]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Die bayerischen Gr&uuml;nen wollen sich im neuen F&uuml;nf- Parteien-Landtag als unbequeme Oppositionskraft profilieren. &laquo;Wir sehen unsere Rolle eindeutig als Antreiber&raquo;, sagte Fraktionschefin Margarete Bause am Donnerstag in M&uuml;nchen. Ihr neuer Co-Vorsitzender Sepp Daxenberger k&uuml;ndigte an, er wolle den designierten Ministerpr&auml;sidenten Horst Seehofer (CSU) beim Thema Gentechnik stellen. Seehofer m&uuml;sse wenigstens in der bayerischen Landwirtschaft &laquo;die T&uuml;re Gentechnik zumachen&raquo;. &laquo;Wir brauchen keinen Populisten, und wir brauchen keine Wetterf&auml;hnchen&raquo;, sagte Daxenberger. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Angesichts der ver&auml;nderten Mehrheitsverh&auml;ltnisse verlangen die Gr&uuml;nen f&uuml;r jede Fraktion einen Stellvertreterposten im Landtagspr&auml;sidium und neue Regeln f&uuml;r die Besetzung der Aussch&uuml;sse. Inhaltlich wollen sich die Gr&uuml;nen nach Worten Bauses f&uuml;r ein &laquo;Sofortprogramm zu Beseitigung der M&auml;ngelwirtschaft an bayerischen Schulen&raquo; einsetzen. Zudem k&auml;mpfen sie gegen das Versammlungsgesetz und das Gesetz zu Online-Durchsuchungen.</P>
<P align=justify><BR><BR>dpa 4290<BR>dpa tt yyby n1 rh<BR>091428 Okt 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[10.10.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[CSU und FDP wollen Nichtraucherschutz aufweichen]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Als Folge des CSU-Debakels bei der Landtagswahl wird eine wahrscheinliche schwarz-gelbe Koalition in Bayern als eine ihrer ersten Amtshandlungen das strikte Rauchverbot lockern. Sowohl der designierte Ministerpr&auml;sident und CSU-Chef Horst Seehofer wie auch der potenzielle liberale Koalitionspartner setzen sich f&uuml;r eine Aufweichung des erst wenige Monate alten Nichtraucherschutzgesetzes ein. Beide Seiten seien sich einig, dass das bayerische Gesetz ge&auml;ndert werden m&uuml;sse, sagte Seehofer am Donnerstag nach Sondierungsgespr&auml;chen mit der FDP. Die zwei Parteien n&auml;herten sich einander an. Die FDP-Landesvorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sprach von einer &laquo;guten Grundlage f&uuml;r weitere Gespr&auml;che&raquo;.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Seehofer will das Rauchverbot in &ouml;ffentlichen Geb&auml;uden wie Pflegeheimen, Krankenh&auml;usern und Kinderg&auml;rten nicht antasten. &Auml;nderungen soll es aber an Orten gehen, &laquo;wo die Menschen freiwillig hingehen&raquo; - wie Gasth&auml;user und Bierzelte. Einig sind sich CSU und FDP auch im Widerstand gegen die Erbschaftsteuerreform. &laquo;Wir unterst&uuml;tzen die CSU dabei, in Berlin sehr, sehr hart zu verhandeln&raquo;, sagte Leutheusser-Schnarrenberger. Beide Parteien seien sich einig, dass es falsch w&auml;re, wenn die Erbschaftsteuerreform zur Belastung der Familien f&uuml;hre.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die ehemalige Bundesjustizministerin begr&uuml;&szlig;te auch den Kurswechsel beim Rauchverbot, ebenso der Bayerische Hotel- und Gastst&auml;ttenverband. Scharfe Kritik kam von den Landtags-Gr&uuml;nen. Fraktionschefin Margarete Bause warf der CSU vor, lediglich &laquo;die Qualmhoheit &uuml;ber die Stammtische&raquo; wiederherstellen zu wollen. In der CSU gilt das Rauchverbot als ein Grund des Wahldebakels. Unklar ist, wie die Bef&uuml;rworter des strikten Rauchverbots in der CSU auf die Pl&auml;ne reagieren. Zu den Verfechtern einer harten Linie z&auml;hlte bislang Fraktionschef Georg Schmid. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Seit 1. Januar darf in allen &ouml;ffentlichen Geb&auml;uden sowie Restaurants in Bayern nicht mehr geraucht werden. Eine Folge war, dass tausende Gastst&auml;tten in &laquo;Raucherclubs&raquo; umgewandelt wurden. Die CSU hatte nach den Verlusten bei den Kommunalwahlen im Fr&uuml;hjahr bereits Bierzelte f&uuml;r ein Jahr von der Regelung ausgenommen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Auch SPD-Landtagsfraktionschef Franz Maget pl&auml;dierte f&uuml;r eine Lockerung. &laquo;Wenn Sie mich fragen, war dieses strikte Nichtraucherschutzgesetz so nicht vollziehbar&raquo;, sagte Maget. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Eineinhalb Wochen nach der Landtagswahl sprachen CSU und FDP bei der zweiten Runde ihrer Sondierungsgespr&auml;che erstmals auch &uuml;ber Konfliktpunkte. Ein &laquo;Knackpunkt&raquo; sei die Bildung, sagte CSU-Landtagsfraktionschef Georg Schmid. Die FDP forderte im Wahlprogramm eine Verl&auml;ngerung auf sechs Jahre, die CSU will bei vier Jahren bleiben.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>&Uuml;ber die meisten strittigen Themen wird aber erst an diesem Freitag verhandelt. Bayerns scheidender Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein sagte, dann st&uuml;nden die innere Sicherheit, Gesundheit, Justiz und &laquo;&auml;hnliche Folterwerkzeuge&raquo; auf der Tagesordnung. Streit droht vor allem in der inneren Sicherheit. Die FDP fordert eine R&uuml;cknahme der Online-Durchsuchungen und der erst im Sommer von der CSU durchgesetzten Versch&auml;rfung des Versammlungsrechts. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Ebenfalls noch nicht besprochen ist, welche und wie viele Ministerien die FDP &uuml;bernehmen wird. &laquo;Es wird sich am Ende der Verhandlungen zeigen, welche Ressorts zur Verf&uuml;gung stehen&raquo;, sagte Kultusminister Schneider. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>In der FDP hat mittlerweile Leutheusser-Schnarrenberger das Regiment bei den Sondierungs- gespr&auml;chen &uuml;bernommen, w&auml;hrend FDP-Spitzenkandidat Martin Zeil nur noch zweite Geige spielt. &laquo;Es ist selbstverst&auml;ndlich, dass ich als Landesvorsitzende hier stehe&raquo;, sagte Leutheusser-Schnarrenberger. Ob sie in die Regierung eintrete, werde erst am Schluss entschieden. Spekulationen &uuml;ber ein m&ouml;gliches Dreierb&uuml;ndnis von CSU, FDP und Freien W&auml;hlern wies unterdessen Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in der &laquo;Welt&raquo; zur&uuml;ck.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 4558<BR>dpa ch yyby z2 mi<BR>092131 Okt 08&nbsp;<BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[10.10.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3584.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Fahrplan bis zur Regierungsbildung - CSU in Zeitnot]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen - Nach dem tagelangen Machtpoker in der CSU um den Kandidaten f&uuml;r das Amt des Ministerpr&auml;sidenten und der Entscheidung f&uuml;r Horst Seehofer wird der Zeitdruck f&uuml;r die Bildung einer Koalitionsregierung immer gr&ouml;&szlig;er. Den Fahrplan schreibt weitgehend die Bayerische Verfassung vor. Demnach muss der neue Landtag binnen 22 Tagen nach seiner Wahl erstmals zusammentreten. Angesichts der Turbulenzen nach dem Wahldebakel der CSU wird diese Frist auch vollends ausgesch&ouml;pft. Der neue Landtag konstituiert sich am 20. Oktober. In der Sitzung wird das neue Pr&auml;sidium mitsamt dem neuen Landtagspr&auml;sidenten gew&auml;hlt. Der bisherige Landtagspr&auml;sident Alois Gl&uuml;ck (CSU) steht nicht mehr zur Wiederwahl, er ist in den politischen Ruhestand gegangen.<BR><BR>L&auml;ngstens eine Woche nach der konstituierenden Sitzung - also am 27. Oktober - ist die Wahl des Ministerpr&auml;sidenten im Landtag vorgeschrieben. Bis dahin m&uuml;ssten die Koalitionsverhandlungen abgeschlossen sein. Die CSU hat bereits einen Sonderparteitag f&uuml;r den 25. Oktober angesetzt, auf dem Seehofer zum neuen Parteivorsitzenden gew&auml;hlt und der Koalitionsvertrag abgesegnet werden soll. Wahrscheinlicher Regierungspartner wird die FDP. Die Liberalen haben ihren Sonderparteitag bereits f&uuml;r den 26. Oktober, voraussichtlich in Ingolstadt, anvisiert. Bereits an diesem Donnerstag (9. Oktober) ist n&auml;chste Sondierungsgespr&auml;ch zwischen CSU und FDP in M&uuml;nchen angesetzt.<BR><BR>F&uuml;r die Vereidigung des neuen Kabinetts schreibt die Verfassung keine Fristen vor. In Artikel 45 hei&szlig;t es lediglich, dass der Ministerpr&auml;sident die Staatsminister und Staatssekret&auml;re mit Zustimmung des Landtags beruft und entl&auml;sst. Ein Termin f&uuml;r die Vereidigung der neuen Koalitionsregierung steht bislang noch nicht fest.<BR><BR>dpa dh yyby w4 jb<BR>081249 Okt 08 </P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[08.10.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[FDP will mit CSU ohne Vorbedingungen &uuml;ber Koalition verhandeln]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa) - Die FDP will mit der CSU ohne Vorbedingungen &uuml;ber eine m&ouml;gliche schwarz-gelbe Koalition in Bayern verhandeln. Dies entspreche jedenfalls dem Stil der FDP, sagte Generalsekret&auml;r Martin Zeil am Donnerstag in M&uuml;nchen. Die Spitzen beider Parteien wollten sich am Nachmittag zu einem ersten Sondierungsgespr&auml;ch treffen. Der designierte CSU-Vorsitzende Horst Seehofer habe das Treffen mit FDP- Landeschefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger vereinbart, erkl&auml;rte Zeil. Er rief die Christsozialen auf, ihren Machtkampf um das Ministerpr&auml;sidentenamt rasch zu beenden: &laquo;Die F&uuml;hrungsfrage muss jetzt so schnell wie m&ouml;glich beantwortet werden.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die FDP schickt Zeil, Leutheusser-Schnarrenberger, den Landtagsabgeordneten Wolfgang Heubisch sowie den Bundestagsabgeordneten und Vize-Landesvorsitzenden Horst Friedrich in die Gespr&auml;che. Wahlkampf hatten sich die Liberalen unter anderen f&uuml;r ein neues Ladenschlussgesetz, gegen das umstrittene Versammlungsgesetz und das strikte Rauchverbot ausgesprochen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Spekulationen &uuml;ber m&ouml;gliche Ministerposten f&uuml;r die FDP in einer Koalition mit der CSU lehnte Zeil erneut ab. Zun&auml;chst werde &uuml;ber die Inhalte verhandelt, erst ganz am Schluss &uuml;ber Personalfragen. Die Beteiligung an einer Vierer-Koalition unter F&uuml;hrung der SPD schloss Zeil erneut aus. Daf&uuml;r gebe es keine inhaltliche Basis.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>dpa 4282<BR>dpa tt yyby n1 ol<BR>021301 Okt 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[02.10.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Die Abgeordneten der 16. Wahlperiode des Bayerischen Landtags]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen - Nun ist es amtlich: Nachdem alle 91 bayerischen Stimmbezirke am Dienstagnachmittag komplett ausgez&auml;hlt waren, steht die Zusammensetzung des neuen Bayerischen Landtages fest, vorausgesetzt alle nehmen das Mandat auch an. dpa/lby ver&ouml;ffentlicht eine Liste aller Abgeordneten - in alphabetischer Reihenfolge geordnet nach den Fraktionen: <BR><BR><STRONG>CSU-FRAKTION (bis auf Beate Merk und Barbara Stamm alle direkt gew&auml;hlt):<BR></STRONG>Beckstein G&uuml;nther;<BR>Bachhuber Martin;<BR>Bausback Winfried;<BR>Bernhard Otmar;<BR>Biechl Annemarie;<BR>Blume Markus;<BR>Bocklet Reinhold;<BR>Breitschwert Klaus Dieter; <BR>Brendel-Fischer Gudrun; <BR>Brunner Helmut;<BR>Dettenh&ouml;fer Petra;<BR>Dodell Renate;<BR>Donhauser Heinz;<BR>Eck Gerhard;<BR>Eckstein Kurt;<BR>Eisenreich Georg;<BR>Freller Karl;<BR>F&uuml;racker Albert;<BR>Goderbauer Gertraud; <BR>Goppel Thomas;<BR>G&ouml;rlitz Erika;<BR>Graf von und zu Lerchenfeld Philipp; <BR>Guttenberger Petra;<BR>Haderthauer Christine; <BR>Heckner Ingrid;<BR>Heike J&uuml;rgen W.;<BR>Herold Hans;<BR>Herrmann Florian;<BR>Herrmann Joachim;<BR>Hintersberger Johannes; <BR>Huber Marcel;<BR>Huber Erwin;<BR>Huml Melanie;<BR>H&uuml;nnerkopf Otto;<BR>Imhof Hermann;<BR>J&ouml;rg Oliver;<BR>Kiesel Robert;<BR>Kobler Konrad;<BR>K&ouml;nig Alexander;<BR>Kr&auml;nzle Bernd;<BR>Kreuzer Thomas;<BR>L&auml;ndner Manfred;<BR>Lorenz Andreas;<BR>M&auml;nnle Ursula;<BR>Matschl Christa;<BR>Mei&szlig;ner Christian;<BR>Merk Beate;<BR>Miller Josef;<BR>Nadler Walter;<BR>Neumeyer Martin;<BR>N&ouml;th Eduard;<BR>Pachner Reinhard;<BR>Pschierer Franz Josef; <BR>Radwan Alexander;<BR>Rei&szlig; Tobias;<BR>Richter Roland;<BR>Rieger Franz;<BR>Rotter Eberhard;<BR>Rudrof Heinrich;<BR>R&uuml;th Berthold;<BR>Sackmann Markus;<BR>Sauter Alfred;<BR>Schmid Peter;<BR>Schmid Georg;<BR>Schneider Siegfried; <BR>Sch&ouml;ffel Martin;<BR>Schorer Angelika;<BR>Schreyer-St&auml;blein Kerstin; <BR>Schwimmer Jakob;<BR>Seidenath Bernhard;<BR>Sem Reserl;<BR>Sibler Bernd;<BR>Sinner Eberhard;<BR>S&ouml;der Markus;<BR>Spaenle Ludwig;<BR>Stamm Barbara;<BR>Steiner Klaus;<BR>Stewens Christa;<BR>Stierstorfer Sylvia; <BR>St&ouml;ttner Klaus;<BR>Strehle Max;<BR>Taubeneder Walter;<BR>Unterl&auml;nder Joachim; <BR>W&auml;gemann Gerhard;<BR>Weidenbusch Ernst;<BR>Wei&szlig; Manfred;<BR>Wei&szlig; Bernd;<BR>Winter Peter;<BR>Winter Georg;<BR>Zeitler Otto;<BR>Zellmeier Josef;<BR>Zimmermann Thomas;<BR><BR></P>
<P><STRONG>SPD-FRAKTION (bis auf Franz Maget alle &uuml;ber die Liste): <BR></STRONG>Arnold Horst;<BR>Aures Inge;<BR>Beyer Thomas;<BR>Biedefeld Susann;<BR>Dittmar Sabine;<BR>F&ouml;rster Linus;<BR>Gantzer Peter Paul;<BR>G&uuml;ll Martin;<BR>G&uuml;ller Harald;<BR>Karl Annette;<BR>Kohnen Natascha;<BR>Maget Franz;<BR>Naa&szlig; Christa;<BR>Noichl Maria;<BR>Perlak Reinhold;<BR>Pfaffmann Hans-Ulrich; <BR>Pranghofer Karin;<BR>Rabenstein Christoph;<BR> Rinderspacher Markus; <BR>Ritter Florian;<BR>Roos Bernhard;<BR>Rupp Adelheid;<BR>Schindler Franz;<BR>Schmitt-Bussinger Helga; <BR>Schneider Harald;<BR>Schuster Stefan;<BR>Sonnenholzner Kathrin;<BR> Stachowitz Diana;<BR>Steiger Christa;<BR>Strobl Reinhold;<BR>Strohmayr Simone;<BR>Volkmar Halbleib;<BR>Weikert Angelika;<BR>Wengert Paul;<BR>Werner Achim;<BR>Werner-Muggendorfer Johanna;<BR> Wild Margit;<BR>W&ouml;rner Ludwig;<BR>Zacharias Isabell;<BR><BR></P>
<P><STRONG>FREIE W&Auml;HLER-FRAKTION (alle &uuml;ber Liste): <BR></STRONG>Aiwanger Hubert;<BR>Bauer Peter;<BR>Fahn Hans J&uuml;rgen;<BR>Felbinger G&uuml;nther;<BR>Glauber Thorsten;<BR>Gottstein Eva;<BR>Hanisch Joachim;<BR>Herz Leopold;<BR>Meyer Peter;<BR>M&uuml;ller Ulrike;<BR>Muthmann Alexander;<BR>Pauli Gabriele;<BR>Piazolo Michael;<BR>Pohl Bernhard;<BR>Pointner Manfred;<BR>Reichhart Markus;<BR>Schweiger Tanja;<BR>Singer Ute;<BR>Streibl Florian;<BR>Vetter Karl;<BR>Widmann Jutta;<BR><BR><BR><BR></P>
<P><STRONG>GR&Uuml;NEN-FRAKTION (alle &uuml;ber Liste): <BR></STRONG>Ackermann Renate;<BR>Bause Margarete;<BR>Daxenberger Sepp;<BR>D&uuml;rr Sepp;<BR>Gehring Thomas;<BR>Gote Ulrike;<BR>Hallitzky Eike;<BR>Hartmann Ludwig;<BR>Kamm Christine;<BR>Magerl Christian;<BR>M&uuml;tze Thomas;<BR>Runge Martin;<BR>R&uuml;tting Barbara;<BR>Scharfenberg Maria;<BR>Schopper Theresa;<BR>Sprinkart Adi;<BR>Stahl Christine;<BR>Tausendfreund Susanna;<BR> Tolle Simone;<BR><BR><BR><BR></P>
<P><STRONG>FDP-FRAKTION (alle &uuml;ber Liste): <BR></STRONG>Berterman Otto;<BR>Bulfon Annette;<BR>Dechant Thomas;<BR>Fischer Andreas;<BR>Hacker Thomas;<BR>Hessel Katja;<BR>Heubisch Wolfgang;<BR>Kirschner Franz;<BR>Klein Karsten;<BR>Marfu&szlig; Georg;<BR>Meyer Brigitte;<BR>Rohde J&ouml;rg;<BR>Sandt Julika;<BR>Thalhammer Tobias;<BR>Will Renate;<BR>Zeil Martin;</P>
<P>dpa ak pw yyby <BR>301710 Sep 08 </P>
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[30.09.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Neue und alte Gesichter im Maximilianeum]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen - Die Landtagswahl vom Sonntag hat prominente Opfer gefordert und ebenso popul&auml;re Sieger hervorgebracht. Neben dem parlamentarischen Aus f&uuml;r die Strau&szlig;-Tochter und Ex-Kultusministerin Monika Hohlmeier hat es auch Wirtschaftsministerin Emilia M&uuml;ller und Finanzstaatssekret&auml;r Georg Fahrenschon (alle CSU) erwischt. Keiner von ihnen hatte ein Direktmandat, sie hofften aber &uuml;ber die Liste in den Landtag einzuziehen. Der dramatische Absturz der CSU auf 43,4 Prozent hat diese Hoffnungen zunichte gemacht.<BR><BR>Nur zwei CSU-Frauen schafften den Einzug ins Maximilianeum knapp &uuml;ber Liste: Landtagsvizepr&auml;sidentin Barbara Stamm und Justizministerin Beate Merk. Doch kann immerhin fast das gesamte bisherige Kabinett auch k&uuml;nftig wieder auf den Landtagsb&auml;nken Platz nehmen, dazu geh&ouml;rt auch der scheidende Parteichef, Finanzminister Erwin Huber. Allerdings schrumpfte die CSU-Fraktion von 124 auf 92 Mitglieder. Die SPD als zweitst&auml;rkste Kraft im Landtag stellt k&uuml;nftig 39 Abgeordnete. Bekanntester Abgeordneter ist weiterhin der bisherige Fraktionschef Franz Maget.<BR><BR>Bei den Freien W&auml;hlern (FW) flogen schon am Sonntagabend die Sektkorken. Sie entsenden erstmals 21 Abgeordnete ins Parlament, unter anderem ist Parteichef Hubert Aiwanger dabei. Nicht nur die CSU-Rebellin und fr&uuml;here F&uuml;rther Landr&auml;tin Gabriele Pauli sowie Schlagers&auml;ngerin Claudia Jung alias Ute Singer geh&ouml;ren dem neuen Landtag an. Auch der Sohn des fr&uuml;heren CSU-Ministerpr&auml;sidenten Max Streibl, der Oberammergauer Rechtsanwalt Florian Streibl, wird Abgeordneter. Damit strebt neben Dominic Stoiber, der in den Bezirkstag von Oberbayern gew&auml;hlt wurde, der zweite Sohn eines Ex- Regierungschefs eine politische Karriere an. Auch der langj&auml;hrige Freisinger Landrat Manfred Pointner wurde &uuml;ber die Liste in den Landtag gew&auml;hlt.<BR><BR>Die Gr&uuml;nen sind mit einem Stimmenzuwachs weiterer Gewinner der Landtagswahl und stellen nun 19 Abgeordnete. Als Stimmenk&ouml;nig zieht Parteichef und Spitzenkandidat Sepp Daxenberger in den Landtag ein. Auch die bisherigen Fraktionschefs Sepp D&uuml;rr und Margarete Bause sowie Ex-Filmstar Barbara R&uuml;tting geh&ouml;ren dem Landtag wieder an. Die Gr&uuml;ne Claudia Stamm - Tochter der CSU-Politikern Barbara Stamm - verpasste den Einzug dagegen und wird k&uuml;nftig nicht im Landtag politische Konkurrentin ihrer Mutter. <BR><BR>An neue Namen muss man sich bei der FDP gew&ouml;hnen, die k&uuml;nftig 16 Abgeordnete stellt. Am bekanntesten d&uuml;rfte der bisherige Bundestagsabgeordnete und Spitzenkandidat Martin Zeil sein. Der ebenfalls aus dem Bundestag stammende Franke J&ouml;rg Rohde wird bereits als m&ouml;glicher Fraktionschef gehandelt. <BR></P>
<P><BR>dpa pw/dh yyby pw<BR>301701 Sep 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[30.09.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3568.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[CSU-Wahldebakel bringt Fahrplan zur Regierungsbildung durcheinander]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen - Das CSU-Debakel bei der Landtagswahl bringt den Fahrplan zur Konstituierung des Parlaments und zur Regierungsbildung im Freistaat durcheinander. Urspr&uuml;nglich sollte sich der neue Landtag bereits am 15. Oktober zusammensetzen und einen Tag sp&auml;ter den Regierungschef w&auml;hlen. Dieser Zeitplan ist aber nicht mehr aktuell. Die konstituierende Sitzung wird nun am 20. Oktober sein. Aller Wahrscheinlichkeit nach am 27. Oktober wird der Ministerpr&auml;sident gew&auml;hlt, wie der noch amtierende Landtagspr&auml;sident Alois Gl&uuml;ck (CSU) am Dienstag in M&uuml;nchen mitteilte. Bereits an diesem Mittwoch kommen die Fraktionen von CSU und FDP zusammen.<BR><BR>Die Verz&ouml;gerung h&auml;ngt mit dem Termin des CSU-Sonderparteitages am 25. Oktober zusammen. Auf dem Parteikonvent in M&uuml;nchen sollen die Delegierten den Koalitionsvertrag mit dem Regierungspartner absegnen. Nach dem Verlust der absoluten Mehrheit im Landtag ist die CSU erstmals seit 46 Jahren auf einen Koalitionspartner angewiesen. Wahrscheinlicher Juniorpartner ist die FDP, aber auch eine Koalition mit den Freien W&auml;hlern gilt als nicht ausgeschlossen. Mit beiden Gruppen soll noch in dieser Woche gesprochen werden, wie Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein ank&uuml;ndigte. SPD-Spitzenkandidat Franz Maget bem&uuml;ht sich zudem um eine Vierer-Koalition mit Freien W&auml;hlern, Gr&uuml;nen und FDP. <BR><BR>CSU und FDP haben es mit den ersten Treffen ihrer Fraktionen am eiligsten. Am Mittwochvormittag kommen die CSU-Parlamentarier zusammen. Die Wahl des Fraktionsvorsitzenden ist bei dieser ersten Zusammenkunft der 92 alten und neuen Parlamentarier aber nicht geplant, wie es am Dienstag hie&szlig;. Am Abend treffen sich die 16 FDP- Abgeordneten erstmals nach 14 Jahren parlamentarischer Abstinenz in Bayern. Die 21 Landtags-Neulinge der Freien W&auml;hler (FW) haben an diesem Freitag ihr erstes Beisammensein. Dabei k&ouml;nnte bereits der Fraktionsvorsitzende gew&auml;hlt werden, wie FW-Sprecher Josef Graubmann erl&auml;uterte.<BR><BR>Weniger eilig haben es SPD und Gr&uuml;ne. Am n&auml;chsten Mittwoch (8. Oktober) konstituiert sich die 39-k&ouml;pfige SPD-Fraktion samt Wahl der Fraktionsspitze, schon tags zuvor ist eine Sitzung des Fraktionsvorstandes geplant. Die 19 Gr&uuml;nen-Abgeordneten gehen von Montag bis Mittwoch (6. bis 8. Oktober) n&auml;chster Woche in Glonn bei M&uuml;nchen in Klausur. Dabei wollen die Gr&uuml;nen beraten, ob sie nach dem Verlust der absoluten CSU-Mehrheit Einfluss auf die Gesch&auml;ftsordnung des Landtags nehmen k&ouml;nnen und k&uuml;nftig beispielsweise mehr Gewicht bei der Besetzung der Aussch&uuml;sse beanspruchen.<BR><BR>Der Einzug zweier neuer Fraktionen ins r&auml;umlich ohnedies beengte Parlament ist f&uuml;r die Landtagsverwaltung eine logistische Herausforderung. Es m&uuml;ssen zus&auml;tzliche Sitzungsr&auml;ume f&uuml;r die nunmehr f&uuml;nf Fraktionen und B&uuml;ros gefunden werden. &laquo;Es gibt verschiedene M&ouml;glichkeiten, wie wir die Platzprobleme l&ouml;sen&raquo;, sagte ein Landtagssprecher. Auch die Sitzordnung im Plenarsaal gilt es festzulegen. &Uuml;blicherweise werden die Regierungsfraktionen nebeneinander postiert, w&auml;hrend die Opposition sich in einem Block formiert.<BR><BR>Den Fahrplan zur Regierungsbildung im Freistaat schreibt die Bayerische Verfassung vor. Demnach muss der neue Landtag binnen 22 Tagen nach seiner Wahl erstmals zusammentreten. L&auml;ngstens 7 Tage sp&auml;ter ist die Wahl des Ministerpr&auml;sidenten vorgeschrieben. </P>
<P>dpa pw yyby z2 uk<BR>301501 Sep 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[30.09.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3567.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Fahrplan bis zur Regierungsbildung - Parteien in Zeitnot]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen - Den Fahrplan zur Regierungsbildung im Freistaat schreibt die Bayerische Verfassung vor. Demnach muss der neue Landtag binnen 22 Tagen nach seiner Wahl erstmals zusammentreten. Sp&auml;tester Termin daf&uuml;r ist der 20. Oktober. L&auml;ngstens eine Woche sp&auml;ter - also am 27. Oktober - ist die Wahl des Ministerpr&auml;sidenten im Landtag vorgeschrieben. Bis dahin m&uuml;ssten die Koalitionsverhandlungen eigentlich abgeschlossen sein. Denn weder Amtsinhaber G&uuml;nther Beckstein (CSU) noch Herausforderer Franz Maget (SPD) wollen sich von den Abgeordneten zum Regierungschef w&auml;hlen lassen, ohne zu wissen, mit welcher Mehrheit sie ihre politischen Ziele durchsetzen k&ouml;nnen. <BR><BR>Vor der Wahl galt noch ein anderer Zeitplan, der das volle Aussch&ouml;pfen der verfassungsgem&auml;&szlig;en Fristen nicht vorsah: Der neue Landtag sollte sich urspr&uuml;nglich bereits am 15. Oktober konstituieren und an diesem Tag einen Pr&auml;sidenten oder eine Pr&auml;sidentin w&auml;hlen. Bereits einen Tag darauf war die Wahl des Ministerpr&auml;sidenten vorgesehen, am 21. Oktober sollte im Landtag &uuml;ber das neue Kabinett abgestimmt und die Minister sowie Staatssekret&auml;r vereidigt werden.<BR><BR>Ob dieser Zeitplan jedoch noch zu halten ist, erscheint nach dem Wahlausgang vom Sonntag fraglich. So wird die CSU aller Voraussicht nach einen Sonderparteitag einberufen, auf dem sie &uuml;ber ihr Personaltableau und den erhofften Koalitionsvertrag mit FDP oder Freien W&auml;hlern abstimmen l&auml;sst. Schlie&szlig;lich ist es die CSU nicht gewohnt, sich mit einem Koalitionspartner zu arrangieren. Sp&auml;tester Termin f&uuml;r den Parteikonvent ist das Wochenende 25./26. Oktober. Und auch eine von Maget angestrebte Vierer-Koalition aus SPD, Freien W&auml;hlern, Gr&uuml;nen und FDP br&auml;uchte Zeit, um eine Basis f&uuml;r f&uuml;nf Jahre Regierung zu finden. <BR><BR>Scheitert die Wahl des Ministerpr&auml;sidenten im ersten Anlauf, hat der Landtag vier Wochen Zeit f&uuml;r einen zweiten Versuch, wie ein Landtagssprecher am Montag Sprecher erl&auml;uterte. Scheitert auch dies, m&uuml;sste der Landtagspr&auml;sident das Parlament aufl&ouml;sen und Neuwahlen ausschreiben.<BR><BR>dpa pw/ch yyby w4 uk<BR>291500 Sep 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[29.09.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3561.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[CSU-Fiasko beendet Vorherrschaft - FDP steht bereit - Freie stark (vorl. Endergebnis)]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen - Ein politisches Erdbeben hat die &Auml;ra der CSU- Alleinherrschaft in Bayern nach mehr als vier Jahrzehnten beendet. Angesichts verheerender Stimmenverluste m&uuml;ssen die Christsozialen nach dem vorl&auml;ufigen amtlichen Endergebnis erstmals seit 46 Jahren die Macht im Freistaat teilen. Das Fiasko bei der Landtagswahl am Sonntag st&uuml;rzt die erst vor einem Jahr angetretene CSU-Spitze aus Parteichef Erwin Huber und Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein in eine schwere Krise.<BR><BR>Die CSU sackte nach Abgaben des Landeswahlleiters zweistellig auf 43,4 Prozent ab. Sie verpasste damit die Mehrheit der Mandate und braucht einen Koalitionspartner. Daf&uuml;r steht vorrangig die FDP bereit. Seit 1970 hatte die CSU als eine der erfolgreichsten Parteien Europas immer &uuml;ber 50 Prozent gelegen - dies begr&uuml;ndete ihren Mythos. Vor f&uuml;nf Jahren eroberte die CSU sogar eine Zweidrittel-Mehrheit der Landtagsmandate.<BR><BR>Regierungschef Beckstein (64) betonte trotz des Fiaskos seinen F&uuml;hrungsanspruch: &laquo;Ich stehe f&uuml;r eine Koalitionsregierung zur Verf&uuml;gung.&raquo; Konsequenzen f&uuml;r das CSU-F&uuml;hrungspersonal lehnte er ab. &laquo;Ich glaube nicht, dass eine personelle Ver&auml;nderung die entscheidende Wende br&auml;chte&raquo;, sagte Beckstein im ZDF. Er will nun vor allem mit der FDP, aber auch mit SPD und Freien W&auml;hlern reden. &laquo;Das ist f&uuml;r uns eine schwierige, schmerzliche und v&ouml;llig neue Erfahrung.&raquo; FDP- Spitzenkandidat Martin Zeil bot sofort nach der Wahl Gespr&auml;che an. <BR><BR>Gr&ouml;&szlig;ter Stimmengewinner sind die b&uuml;rgerlichen Freien W&auml;hler (FW), die mit einem zweistelligen Ergebnis erstmals in das M&uuml;nchner Maximilianeum einziehen, sowie nach 14 Jahren Abstinenz die FDP. Die Linke verpasste laut vorl&auml;ufigem Endergebnis den Einzug in den Landtag. Im Parlament gibt es damit k&uuml;nftig f&uuml;nf statt der bisher drei Fraktionen von CSU, SPD und Gr&uuml;nen. <BR><BR>Ein Jahr vor der Bundestagswahl schw&auml;cht der massive Einbruch der CSU auch die Union um Kanzlerin Angela Merkel (CDU) insgesamt. Der Bundes-SPD mit ihrer neuen Spitze um den designierten Vorsitzenden Franz M&uuml;ntefering und Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier verschafft das im Vergleich zu 2003 und zu den Umfragen stagnierende Ergebnis der bayerischen Genossen keinen R&uuml;ckenwind. <BR><BR>Die CDU sah trotz &laquo;bitterer Verluste&raquo; f&uuml;r ihre Schwesterpartei CSU keine negativen Auswirkungen auf die gro&szlig;e Koalition. Generalsekret&auml;r Ronald Pofalla ging davon aus, dass anstehende Fragen &laquo;einvernehmlich entschieden werden&raquo;. Steinmeier sagte in Berlin: &laquo;Wir erwarten, dass die Union die Handlungsf&auml;higkeit der Regierung sicherstellt.&raquo; <BR><BR>Die CSU verlor laut Landeswahlleitung gut 17 Prozentpunkte im Vergleich zum Spitzenergebnis von 2003 (60,7 Prozent). Damit verzeichneten die Christsozialen ihr schw&auml;chstes Ergebnis seit 1954 (38,0 Prozent). Seit 1950 (SPD in West-Berlin) hat keine Partei bei einer Landtagswahl so massiv Stimmen verloren. Die bisherigen Oppositionsparteien SPD und Gr&uuml;ne sowie die neu ins Parlament gew&auml;hlten Parteien lagen gemeinsam &uuml;ber dem CSU-Ergebnis und eroberten insgesamt mehr Sitze im Landtag. <BR><BR>Die seit f&uuml;nf Jahrzehnten oppositionelle SPD kam auf 18,6 Prozent (2003: 19,6). Die Sozialdemokraten mit Spitzenkandidat Franz Maget lagen damit noch unter dem bisher schlechtesten Nachkriegsergebnis in Bayern vor f&uuml;nf Jahren. Das von Maget angestrebte Vierer-B&uuml;ndnis gegen die CSU galt als v&ouml;llig unrealistisch. <BR><BR>Die bisher nur auf kommunaler Ebene relevanten Freien W&auml;hler (FW) kamen auf 10,2 Prozent (2003: 4,4). Die Gr&uuml;nen verbesserten sich auf 9,4 Prozent (2003: 7,7), die FDP auf 8,0 Prozent (2003: 2,6). Die in Bremen, Hessen, Niedersachsen und Hamburg erfolgreiche Linkspartei blieb bei ihrem ersten Antreten in Bayern deutlich unter der F&uuml;nf- Prozent-H&uuml;rde (4,3 Prozent). Die Wahlbeteiligung war &auml;hnlich niedrig wie 2003 (57,1 Prozent). <BR><BR>Noch unter Parteichef und Ministerpr&auml;sident Edmund Stoiber hatte die CSU vor f&uuml;nf Jahren das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte des Freistaats eingefahren, verbunden mit einer Zweidrittel-Mehrheit der Landtagsmandate. Stoiber war vor einem Jahr auf Druck seiner eigenen Partei zur&uuml;ckgetreten. Der Start des F&uuml;hrungsduos Huber/Beckstein wurde durch die Milliarden-Belastungen bei der BayernLB, das Aus f&uuml;r den Transrapid, die Querelen um das Rauchverbot und den Dauerstreit um die Schulpolitik belastet. Beide gaben dennoch &laquo;50 Prozent plus X&raquo; als Wahlziel aus. Huber (62) sieht die Verantwortung f&uuml;r die CSU- Verluste nicht nur bei der aktuellen F&uuml;hrungsspitze. &laquo;Der W&auml;hler hat die gesamte Politik seit 2003 im Blick gehabt&raquo;, sagte er am Abend, ohne seinen Vorg&auml;nger Stoiber namentlich zu nennen. <BR><BR>Dennoch wurde &uuml;ber personelle Konsequenzen aus dem CSU-Debakel spekuliert. Dabei wurde Agrarminister und CSU-Vize Horst Seehofer als m&ouml;glicher Huber-Nachfolger genannt. Er sagte in der ARD: &laquo;Ein einfaches Weiter so wird es nicht geben.&raquo; Huber betonte, er halte an Generalsekret&auml;rin Christine Haderthauer fest. Der Parteichef selbst strebt 2009 ein Bundestagsmandat an, um seine bundespolitische Pr&auml;senz zu verst&auml;rken. <BR><BR>Besonders interessant war die Bayern-Wahl mit Blick auf die Bundesversammlung, die Ende Mai 2009 den Bundespr&auml;sidenten w&auml;hlt. Der R&uuml;ckgang der CSU-Stimmenzahl dort wird nun durch den Erfolg der FDP und der eher konservativen Freien W&auml;hler kompensiert. Eine knappe Mehrheit f&uuml;r Amtsinhaber Horst K&ouml;hler in der Bundesversammlung ist angesichts unver&auml;nderter politischer Lager in Bayern in Reichweite. Im Bundesrat schrumpft die klare Mehrheit f&uuml;r Schwarz-Rot, falls die CSU mit der FDP in Bayern koaliert. <BR><BR>Bundespolitisch galt die Bayern-Wahl als Stimmungstest f&uuml;r die gro&szlig;e Koalition aus CDU/CSU und SPD mit Blick auf 2009. Eine neuerliche Schlappe der CSU bei der Bundestagswahl k&ouml;nnte die angestrebte schwarz-gelbe Koalition gef&auml;hrden: 2005 hatte die CSU mit ihrem Bundestagswahl-Ergebnis von 49,2 Prozent der Union einen knappen Vorsprung vor der SPD beschert - ohne die Christsozialen w&auml;re Merkel nicht Kanzlerin geworden. Die neue SPD-F&uuml;hrung um M&uuml;ntefering und Steinmeier strebt 2009 ein rot-gr&uuml;nes B&uuml;ndnis oder eine &laquo;Ampel- Koalition&raquo; unter Einschluss der FDP an. <BR><BR>Die erdrutschartigen Verluste der CSU haben nach einer Analyse der Forschungsgruppe Wahlen ihre Ursache fast ausschlie&szlig;lich in Bayern. Das Ansehen der CDU im Bund hat sich seit 2003 nicht ge&auml;ndert (1,5 auf der +5/-5-Skala). Dagegen erh&auml;lt die CSU in Bayern jetzt nur noch einen Imagewert von 1,6, im Jahr 2003 lag dieser noch bei 2,4. Das Ansehen von Bundeskanzlerin Merkel in Bayern ist mit 1,8 h&ouml;her als das von Beckstein. Die CSU verlor ihre W&auml;hler Analysen zufolge vor allem an die Freien W&auml;hler. 230 000 W&auml;hler seien von der CSU zu den FW gewechselt, hie&szlig; es in der ARD. </P>
<P>(Achtung: Mandatsverteilung bis ca. 2345 - weitere Gesamtzusammenfassung folgt unmittelbar danach.) <BR><BR>dpa ll/dh yyby z2 dh/ll <BR>282325 Sep 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[CSU verliert in Oberbayern noch drastischer als im Landesschnitt]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen - Die CSU hat bei der Landtagswahl in Oberbayern noch mehr verloren als im Landesdurchschnitt. Nach Vorlage von etwa der H&auml;lfte der 29 Stimmkreise im gr&ouml;&szlig;ten Regierungsbezirk des Freistaats lagen die Verluste wie etwa in Freising bei bis zu 30 Prozentpunkten. Landesweit verloren die Christsozialen am Sonntag an die 17 Prozentpunkte und sanken damit auf ein historisches Tief.<BR><BR>Kultusminister und Oberbayerns CSU-Bezirkschef Siegfried Schneider machte noch am Abend den fehlenden Stoiber-Bonus f&uuml;r das desastr&ouml;se Abschneiden seiner Partei verantwortlich. Der vor einem Jahr aus dem Amt gedr&auml;ngte Ministerpr&auml;sident Edmund Stoiber habe bei der Landtagswahl 2003 &laquo;ein fulminantes Ergebnis erzielt&raquo;, besonders in Oberbayern, sagte Schneider im Bayerischen Fernsehen. Die CSU hatte bereits bei der Kommunalwahl im M&auml;rz dieses Jahres in Oberbayern besonders schlecht abgeschnitten. <BR><BR>Am drastischsten war der Stimmenverlust f&uuml;r die CSU im Stimmkreis Freising, wo der Flughafenausbau heftig umstritten ist. Dort holte zwar der CSU-Bewerber Florian Herrmann das Direktmandat, verlor aber erdrutschartig 30,4 Prozentpunkte. Der Gr&uuml;nen-Bewerber holte dort 23,5 Prozent und lag damit weit vor der SPD mit 11,3 Prozent, ebenso wie die Freien W&auml;hler mit 17,7 Prozent. <BR><BR>Die Sozialministerin und stellvertretende Ministerpr&auml;sidentin Christa Stewens (CSU) verteidigte mit gut 41 Prozent ihr Direktmandat in Ebersberg zwar, verlor aber fast 22 Prozentpunkte gegen&uuml;ber der Wahl von 2003. Auch in Ingolstadt behielt CSU-Generalsekret&auml;rin Christine Haderthauer ihr Direktmandat, musste aber ebenfalls 20,5 Prozentpunkte abgeben. Glimpflich kam Kunstminister Thomas Goppel (CSU) davon, der mit knapp 19 Prozentpunkten Verlust nur knapp &uuml;ber dem Landesminus der Christsozialen liegt. <BR><BR>Schon bei den Kommunalwahlen im M&auml;rz dieses Jahres hatte die CSU besonders in Oberbayern Federn lassen m&uuml;ssen. Damals waren die Verluste auch Bezirkschef Schneider angelastet worden, der im Sommer 2008 den scheidenden Landtagspr&auml;sidenten Alois Gl&uuml;ck als Oberbayern- Bezirksvorsitzender abgel&ouml;st hatte. Die Oberbayern-CSU stellt derzeit weder den Ministerpr&auml;sidenten noch den CSU-Vorsitzenden, wie dies bei Stoiber in Personalunion der Fall war. </P>
<P>&nbsp;</P>
<P>dpa pw yyby uk<BR>282211 Sep 08 </P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[5. ZDF-Hochrechnung: CSU st&uuml;rzt auf 43,0 Prozent ab]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen. Die CSU hat bei der bayerischen Landtagswahl vom Sonntag ihre absolute Mehrheit eingeb&uuml;&szlig;t. Laut der 5. ZDF-Hochrechnung von 21.50 Uhr st&uuml;rzte die CSU auf 43,0 Prozent ab, das ist fast ein Drittel weniger als vor f&uuml;nf Jahren (2003: 60,7 Prozent). Damit m&uuml;ssen sich die Christsozialen erstmals seit &uuml;ber vier Jahrzehnten einen Koalitionspartner suchen. <BR><BR>Die SPD schneidet mit 18,7 Prozent noch etwas schlechter ab als bei der Landtagswahl von 2003 (19,6 Prozent). Den Freien W&auml;hlern werden 10,3 Prozent vorausgesagt (2003: 4,0 Prozent). Sie w&uuml;rden damit wie die FDP, die bei 8,1 Prozent (2003: 2,6 Prozent) liegt, in den neuen Landtag einziehen. Die Gr&uuml;nen k&ouml;nnen mit 9,2 Prozent rechnen (2003: 7,7 Prozent); das w&auml;re ihr bestes jemals in Bayern erreichtes Ergebnis. Die Linke d&uuml;rfte mit 4,7 Prozent knapp an der F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde scheitern. Andere Parteien erreichten 6,0 Prozent. <BR><BR>Im neuen Landtag, der &uuml;ber 180 Sitze verf&uuml;gt, k&auml;me die CSU demnach nur noch auf 87 Sitze (2003: 124), die SPD erh&auml;lt als zweitst&auml;rkste Kraft 38 Sitze (2003: 41), die Gr&uuml;nen verbessern sich auf 18 Mandate (2003: 15). Erstmals im Parlament sind die Freien W&auml;hler, f&uuml;r die 21 Sitze errechnet wurden. Die FDP k&auml;me nach vierzehn Jahren erstmals wieder in den Landtag und h&auml;tte 16 Sitze. <BR><BR>ddp/spa/hoe<BR>282200 Sep 08</P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Bayern-Debakel l&ouml;st Debatte &uuml;ber Unions-Kurs aus]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>Berlin. Das Wahldebakel f&uuml;r die CSU in Bayern hat in den Bundesl&auml;ndern eine Debatte &uuml;ber den k&uuml;nftigen Kurs der Union ausgel&ouml;st. CDU-Vize Christian Wulff sieht die Verantwortung f&uuml;r die Stimmenverluste bei den Landtagswahlen am Sonntag auch bei der Bundespartei. Auch weitere Ministerpr&auml;sidenten Unions-regierter L&auml;nder forderten eine genaue Analyse der Wahl. <BR><BR>Niedersachsens Ministerpr&auml;sident Wulff sagte: &laquo;Teilweise liegen die Verluste der CSU, zugunsten der FDP, der Freien W&auml;hler und der Nichtw&auml;hler, sicher auch darin begr&uuml;ndet, dass die gro&szlig;e Koalition im Bund &uuml;ber alles einen so gro&szlig;en Schirm aufgespannt hat.&raquo; Wulff forderte, das Gewicht der Parteien innerhalb der Koalition m&uuml;sse gest&auml;rkt werden. &laquo;Wir brauchen in der Union eine gro&szlig;e Bandbreite, auch personell, und ein &uuml;berzeugendes vision&auml;res Bild f&uuml;r die Zukunft.&raquo; Dies gelte insbesondere f&uuml;r die entscheidenden n&auml;chsten Wahlen.<BR><BR>Baden-W&uuml;rttembergs Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Oettinger (CDU) betonte, das Wahlergebnis &auml;ndere nichts an der Tatsache, dass Baden-W&uuml;rttemberg und Bayern viele gemeinsame Themen und Interessen h&auml;tten. Allerdings habe es offensichtlich starke Vorbehalte gegen eine CSU-Alleinregierung gegeben. F&uuml;r die eigene Landesregierung zog er den R&uuml;ckschluss, dass es wichtig sei, &laquo;unsere Ziele und erreichten Erfolge noch deutlicher herauszustellen&raquo;. <BR><BR>Der saarl&auml;ndische Ministerpr&auml;sident Peter M&uuml;ller (CDU) sagte, nach der Wahl m&uuml;sse die Frage gekl&auml;rt werden, wie stark das Ergebnis landespolitisch verursacht wurde und ob es bundespolitische Ursachen gegeben habe. Die Union sei gut beraten, vor dem Hintergrund &laquo;naturgem&auml;&szlig; gegebener Probleme einer gro&szlig;en Koalition&raquo; die Frage zu stellen, was zu tun sei, damit sich die Union im b&uuml;rgerlichen Lager trotz einer gro&szlig;en Koalition &laquo;stabil und nach vorne entwickeln&raquo; k&ouml;nne.<BR><BR>Th&uuml;ringens Ministerpr&auml;sident Dieter Althaus (CDU) sah in der Bayern-Wahl einen Beleg daf&uuml;r, dass gute Regierungsarbeit allein nicht ausreiche. Dass man langfristig geschlossen auftrete, sei ebenso wichtig. Mehrheiten f&uuml;r eine Partei w&uuml;rden auch schwierig, wenn f&uuml;nf oder mehr Partien in das Parlament gew&auml;hlt werden.<BR><BR>Sachsen-Anhalts Ministerpr&auml;sident Wolfgang B&ouml;hmer (CDU) f&uuml;gte hinzu, Bayern sei &laquo;jetzt in der Normalit&auml;t des deutschen Verh&auml;ltniswahlrechts angekommen&raquo;. Schleswig-Holsteins Ministerpr&auml;sident und CDU-Landeschef Peter Harry Carstensen verwies darauf, dass auch die SPD in der ersten Landtagswahl nach der Nominierung Frank-Walter Steinmeiers als Kanzlerkandidat ihr schlechtestes Ergebnis in Bayern eingefahren habe. <BR><BR>Berlins Regierender B&uuml;rgermeister Klaus Wowereit (SPD) bezeichnete das Abschneiden der CSU als &laquo;katastrophales Ergebnis&raquo; f&uuml;r Parteichef Erwin Huber und Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein. Es erweise sich jetzt, &laquo;dass selbst in Bayern die Zeiten vorbei sind, in denen die CSU glaubte, die Macht f&uuml;r sich allein gepachtet zu haben&raquo;. <BR><BR>Sachsens SPD-Vorsitzender Thomas Jurk hob ebenfalls hervor: &laquo;Das Zeitalter absoluter Mehrheiten in Deutschland ist vorbei.&raquo; Jurk ist Vize-Ministerpr&auml;sident in Sachsen, wo die CDU im Herbst 2004 erstmals ihre absolute Mehrheit verlor und deshalb die SPD als Koalitionspartner brauchte. </P>
<P>(Quellen: Wulff auf ddp-Anfrage und in der &laquo;Leipziger Volkszeitung&raquo; (Montagausgabe); M&uuml;ller, Althaus, B&ouml;hmer und Jurk auf ddp-Anfrage; Carstensen in Kiel; Wowereit in Berlin; Oettinger in Stuttgart)</P>
<P>ddp/med/hoe<BR>282153 Sep 08</P>
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Wahlbeteiligung offenbar erneut niedrig]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen - Bei der Landtagswahl in Bayern zeichnet sich erneut eine niedrige Wahlbeteiligung ab. Nach der Ausz&auml;hlung von 50 von insgesamt 91 Stimmkreisen liegt die Beteiligung bei 57,6 Prozent, wie ein Sprecher des Landesamts f&uuml;r Statistik am Sonntagabend auf ddp-Anfrage in M&uuml;nchen sagte. Dies sei ein leichter Zuwachs von 0,8 Prozent gegen&uuml;ber dem historischen Tiefstand im Jahr 2003. <BR><BR>ddp/erd/hoe<BR>282150 Sep 08<BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[&laquo;Zeitenwende&raquo; f&uuml;r die bayerische FDP - Liberale jubeln &uuml;ber R&uuml;ckkehr in den Landtag und hoffen auf Regierungsbeteiligung]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen&nbsp;- Jubel in den altehrw&uuml;rdigen R&auml;umen des M&uuml;nchner Hofbr&auml;ukellers. Hatte die Stimmung auf der FDP-Wahlparty kurz vor Bekanntgabe der ersten Prognose noch zwischen &uuml;berschw&auml;nglicher Euphorie und bangem Realismus geschwankt, so gab es f&uuml;r die rund 250 Parteifreunde und Zuschauer kurz nach 18.00 Uhr kein Halten mehr. Nach 14 Jahren Abwesenheit ziehen die Liberalen wieder in den bayerischen Landtag ein - und feiern dies im nur wenige hundert Meter von dort entfernten Traditionslokal. <BR><BR>&laquo;Es ist ein wundersch&ouml;ner Tag f&uuml;r die FDP, und wir sind bereit, Verantwortung zu tragen&raquo;, ruft FDP-Landeschefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger - unter lauten &laquo;Sabine, Sabine&raquo;-Rufen in den Saal. Seit acht Jahren f&uuml;hrt die ehemalige Bundesjustizministerin die Liberalen im Freistaat. &laquo;Wir geh&ouml;ren zu den Wahlgewinnern, und es gibt mindestens zwei Verlierer: CSU und SPD&raquo;, lautet ihr Fazit des Wahlabends.<BR><BR>Mit dem Wahlergebnis, betont Leutheusser-Schnarrenberger, werde man in den kommenden Tagen &laquo;verantwortungsvoll umgehen&raquo;. Es werde auf jeden Fall einen Neuanfang in Bayern geben, k&uuml;ndigt sie an. Mit dem Wort Koalition gehen die Liberalen an diesem Abend sehr vorsichtig um. Auch FDP-Spitzenkandidat Martin Zeil (FDP) zeigt sich auf der Wahlparty voller &laquo;Dankbarkeit und Demut&raquo; angesichts des Wahlerfolgs. <BR><BR>In der zweiten Reihe wird man da schon deutlicher. Zwar betont auch der M&uuml;nchner FDP-Vorsitzende Rainer Stinner (FDP), man werde warten, wem sich die CSU &laquo;nach einer Zeit der Sortierung&raquo; zuwenden wird. &laquo;Angesichts der Deutlichkeit des Ergebnisses lassen wir uns von niemandem auch nur einen Tropfen Essig in den Wein gie&szlig;en&raquo;, stellt er jedoch klar.<BR><BR>Eine gemeinsame Regierungsbildung der kleinen Parteien unter F&uuml;hrung der SPD schlie&szlig;en wie die Parteif&uuml;hrung auch viele der begeisterten FDP-Anh&auml;nger im Hofbr&auml;ukeller aus. &laquo;Inhaltlich haben wir klar ganz andere Vorstellungen als Franz Maget und seine Partei&raquo;, betont beispielsweise der Chef des M&uuml;nchner FDP-Ortsverbandes Nord, Wolfgang Heubisch. In den kommenden Tagen wolle sich die bayerische FDP in Zur&uuml;ckhaltung &uuml;ben und zugleich f&uuml;r Gespr&auml;che mit der CSU offen bleiben. Ein junger Mann aus dem M&uuml;nchner FDP-Ortsverband bringt das neue liberale Selbstbewusstsein auf den Punkt: Es habe sich gezeigt, dass ein geh&ouml;riger Anteil Gelb zum wei&szlig;-blauen Bayern dazugeh&ouml;re.</P>
<P><BR>ddp/vpk/hoe<BR>282145 Sep 08<BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[CSU-Vorherrschaft am Ende - FDP steht als Partner bereit]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen&nbsp;- Ein politisches Erdbeben hat die &Auml;ra der CSU- Alleinherrschaft in Bayern nach mehr als vier Jahrzehnten beendet. Angesichts zweistelliger Stimmenverluste m&uuml;ssen die Christsozialen k&uuml;nftig laut Hochrechnungen erstmals seit 46 Jahren die Macht im Freistaat teilen. Das Fiasko bei der Landtagswahl am Sonntag st&uuml;rzt die erst vor einem Jahr angetretene CSU-Spitze aus Parteichef Erwin Huber und Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein in eine schwere Krise. <BR><BR>Die CSU sackte nach den Hochrechnungen auf 43 bis 43,5 Prozent ab. Sie verpasste damit die Mehrheit der Mandate und braucht einen Koalitionspartner. Seit 1970 hatte die CSU als eine der erfolgreichsten Parteien Europas immer &uuml;ber 50 Prozent gelegen - dies begr&uuml;ndete ihren Mythos. <BR><BR>Beckstein (64) betonte trotz des Fiaskos f&uuml;r die CSU seinen F&uuml;hrungsanspruch: &laquo;Ich stehe f&uuml;r eine Koalitionsregierung zur Verf&uuml;gung.&raquo; Er werde vor allem mit der FDP, aber auch mit SPD und Freien W&auml;hlern reden. &laquo;Das ist f&uuml;r uns eine schwierige, schmerzliche und v&ouml;llig neue Erfahrung.&raquo; Als klarer Favorit der CSU gelten die Liberalen. FDP-Spitzenkandidat Martin Zeil bot unmittelbar nach der Wahl Gespr&auml;che an.<BR><BR>Gr&ouml;&szlig;ter Stimmengewinner sind die b&uuml;rgerlichen Freien W&auml;hler (FW), die mit einem zweistelligen Ergebnis erstmals in das M&uuml;nchner Maximilianeum einziehen, sowie nach 14 Jahren Abstinenz die FDP. Die Linke verpasste laut Hochrechnungen den Einzug in den Landtag. Im Parlament gibt es damit k&uuml;nftig f&uuml;nf statt der bisher drei Fraktionen von CSU, SPD und Gr&uuml;nen. <BR><BR>Ein Jahr vor der Bundestagswahl schw&auml;cht der massive Einbruch der CSU auch die Union um Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Der Bundes-SPD mit ihrer neuen Spitze um den designierten Vorsitzenden Franz M&uuml;ntefering und Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier verschafft das im Vergleich zu 2003 und zu den Umfragen stagnierende Ergebnis der bayerischen Genossen keinen R&uuml;ckenwind. <BR><BR>Die CDU sah trotz &laquo;bitterer Verluste&raquo; f&uuml;r ihre Schwesterpartei CSU keine negativen Auswirkungen auf die gro&szlig;e Koalition. Generalsekret&auml;r Ronald Pofalla ging davon aus, dass anstehende Fragen &laquo;einvernehmlich entschieden werden&raquo;. Steinmeier sagte in Berlin: &laquo;Wir erwarten, dass die Union die Handlungsf&auml;higkeit der Regierung sicherstellt.&raquo; <BR><BR>Die CSU verlor laut Hochrechnungen in ARD (Infratest dimap) und ZDF (Forschungsgruppe Wahlen) gut 17 Prozentpunkte im Vergleich zum Spitzenergebnis von 2003 (60,7 Prozent). Mit unter 44 Prozent verzeichneten die Christsozialen ihr schw&auml;chstes Ergebnis seit 1954 (38,0 Prozent). Die CSU holte demnach 87 Sitze (2003: 124). Die bisherigen Oppositionsparteien SPD und Gr&uuml;ne sowie die neu ins Parlament gew&auml;hlten Parteien lagen gemeinsam &uuml;ber dem CSU-Ergebnis und eroberten insgesamt mehr Sitze im Landtag (93). <BR><BR>Die seit f&uuml;nf Jahrzehnten oppositionelle SPD kam auf 18,7 bis 18,9 Prozent (2003: 19,6). Die Sozialdemokraten mit Spitzenkandidat Franz Maget lagen damit noch unter dem bisher schlechtesten Nachkriegsergebnis in Bayern vor f&uuml;nf Jahren. Das von Maget angestrebte Vierer-B&uuml;ndnis gegen die CSU galt als unrealistisch. Die Gr&uuml;nen verbesserten sich auf 9,0 bis 9,1 Prozent (2003: 7,7). <BR><BR>Die FDP wuchs um gut f&uuml;nf Punkten auf 7,8 bis 8,1 Prozent (2003: 2,6). Die bisher nur auf kommunaler Ebene relevanten Freien W&auml;hler (FW) kamen laut Hochrechnungen auf 10,2 bis 10,3 Prozent (2003: 4,4). Die in Bremen, Hessen, Niedersachsen und Hamburg erfolgreiche Linkspartei lag unter der F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde (4,4 bis 4,7 Prozent). Die Wahlbeteiligung lag &auml;hnlich niedrig wie 2003 bei 57 Prozent. Die Sitzverteilung laut Hochrechnungen: CSU 87, SPD 38, Gr&uuml;ne 18, Freie W&auml;hler 21, FDP 16.<BR><BR>Noch unter Parteichef und Ministerpr&auml;sident Edmund Stoiber hatte die CSU vor f&uuml;nf Jahren das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte des Freistaats eingefahren, verbunden mit einer Zweidrittel-Mehrheit der Landtagsmandate. Stoiber war vor einem Jahr auf Druck seiner eigenen Partei zur&uuml;ckgetreten. Der Start des F&uuml;hrungsduos Huber/Beckstein war durch die Milliarden-Belastungen bei der BayernLB, das Aus f&uuml;r den Transrapid, die Querelen um das Rauchverbot und den Dauerstreit um die Schulpolitik belastet worden. Beide hatten dennoch &laquo;50 Prozent plus X&raquo; als Wahlziel ausgegeben. Huber (62) sieht die Verantwortung f&uuml;r die Verluste nicht nur bei der aktuellen F&uuml;hrungsspitze. &laquo;Der W&auml;hler hat die gesamte Politik seit 2003 im Blick gehabt&raquo;, sagte er am Abend, ohne seinen Vorg&auml;nger Stoiber namentlich zu nennen. <BR><BR>Dennoch wurde &uuml;ber personelle Konsequenzen aus dem CSU-Debakel spekuliert. Dabei wurde Agrarminister und CSU-Vize Horst Seehofer als m&ouml;glicher Huber-Nachfolger genannt. Er sagte in der ARD: &laquo;Ein einfaches Weiter so wird es nicht geben.&raquo; Die Partei werde z&uuml;gig Konsequenzen ziehen. Huber betonte, er halte an Generalsekret&auml;rin Christine Haderthauer fest. Der Parteichef selbst strebt 2009 ein Bundestagsmandat an, um seine bundespolitische Pr&auml;senz zu verst&auml;rken. <BR><BR>Besonders interessant war die Bayern-Wahl mit Blick auf die Bundesversammlung, die Ende Mai 2009 den Bundespr&auml;sidenten w&auml;hlt. Der R&uuml;ckgang der CSU-Stimmenzahl dort wird nun wohl weitgehend durch den Erfolg der FDP und der eher konservativen Freien W&auml;hler kompensiert. Eine knappe Mehrheit f&uuml;r Amtsinhaber Horst K&ouml;hler in der Bundesversammlung ist angesichts unver&auml;nderter politischer Lager in Bayern in Reichweite. Im Bundesrat schrumpft die klare Mehrheit f&uuml;r Schwarz-Rot, falls die CSU mit der FDP in Bayern koaliert. <BR><BR>Bundespolitisch galt die Bayern-Wahl als Stimmungstest f&uuml;r die gro&szlig;e Koalition aus CDU/CSU und SPD mit Blick auf 2009. Eine neuerliche Schlappe der CSU bei der Bundestagswahl k&ouml;nnte die angestrebte schwarz-gelbe Koalition gef&auml;hrden. 2005 hatte die CSU mit ihrem Bundestagswahl-Ergebnis von 49,2 Prozent der Union einen knappen Vorsprung vor der SPD beschert - ohne die Christsozialen w&auml;re Merkel nicht Kanzlerin geworden. Die neue SPD-F&uuml;hrung um M&uuml;ntefering und Steinmeier strebt 2009 ein rot-gr&uuml;nes B&uuml;ndnis oder eine &laquo;Ampel- Koalition&raquo; unter Einschluss der FDP an. <BR><BR>Die erdrutschartigen Verluste der CSU haben nach einer Analyse der Forschungsgruppe Wahlen ihre Ursache fast ausschlie&szlig;lich in Bayern. Das Ansehen der CDU im Bund hat sich seit 2003 nicht ge&auml;ndert (1,5 auf der +5/-5-Skala). Dagegen erh&auml;lt die CSU in Bayern jetzt nur noch einen Imagewert von 1,6, im Jahr 2003 lag dieser noch bei 2,4. Das Ansehen von Bundeskanzlerin Merkel in Bayern ist mit 1,8 h&ouml;her als das von Beckstein. Die CSU verlor ihre W&auml;hler Analysen zufolge vor allem an die Freien W&auml;hler. 230 000 W&auml;hler seien von der CSU zu den FW gewechselt, hie&szlig; es in der ARD. <BR><BR>dpa ll/dh yyby z2 dh/ll <BR>282132 Sep 08 </P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[CSU unter Schock - Nach Wahldebakel l&auml;uft die Personaldiskussion . . .]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen. Die von Vielen erwarteten R&uuml;cktritte am Wahlabend bleiben aus. Nicht einmal CSU-Generalsekret&auml;rin und Wahlkampforganisatorin Christine Haderthauer will die Verantwortung f&uuml;r das katastrophale Abschneiden ihrer Partei &uuml;bernehmen. &laquo;Das ist ein schwarzer Tag f&uuml;r die CSU&raquo;, r&auml;umt sie ein, aber es sei &laquo;verfr&uuml;ht f&uuml;r Schuldzuweisungen&raquo;, rattert Haderthauer am Sonntagabend im Maximilianeum ihre auswendig gelernt wirkenden Floskeln herunter. &laquo;Personaldebatten stehen jetzt &uuml;berhaupt nicht an&raquo;, beteuert sie wie im Schock, w&auml;hrend rings um sie herum nur verst&auml;ndnislos die K&ouml;pfe gesch&uuml;ttelt werden.<BR><BR>Im Hintergrund haben diese Personaldebatten l&auml;ngst begonnen. K&ouml;pfe m&uuml;ssten rollen, wird hinter vorgehaltener Hand gefordert. &laquo;Jetzt wird' aufg'r&auml;umt in der Partei&raquo;, murmelt einer. Der Vizechef der Arbeitnehmer-Union der CSU (CSA), Konrad Kobler, spricht es am deutlichsten aus: Das jetzige CSU-F&uuml;hrungsduo aus Parteichef Erwin Huber und Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein sei kein &laquo;Dauerzustand&raquo;. Der &laquo;Mann der Zukunft&raquo; sei CSU-Vizechef Horst Seehofer.<BR><BR>Seehofer selbst betont von seiner Heimatstadt Ingolstadt aus, die &laquo;Hauptverantwortlichen&raquo; in der CSU m&uuml;ssten nun ehrlich und offen miteinander &uuml;ber die Gr&uuml;nde dieser politischen &laquo;Katastrophe&raquo; reden - und &uuml;ber &laquo;die notwendigen Konsequenzen&raquo;. Man m&uuml;sse im Konsens versuchen, &laquo;durch geeignete Schritte das Vertrauen der W&auml;hler wieder zur&uuml;ckzugewinnen&raquo;.<BR><BR>Auch der Vorsitzende der Jungen Union (JU) in Bayern, Stefan M&uuml;ller, warnt, es d&uuml;rfe nun kein &laquo;Weiter so&raquo; geben. Er verlangt einen Sonderparteitag noch vor der Bildung der neuen Regierung im Freistaat. Wenn es um Personalentscheidungen gehe, sei es &laquo;die vornehmste Aufgabe&raquo;, einen Parteitag dar&uuml;ber entscheiden zu lassen. Am Montag tagt der CSU-Vorstand. Dann d&uuml;rfte es zur Sache gehen.<BR><BR>Bei der Parteibasis und auch den CSU-Landtagsabgeordneten sitzt der Schock des Ergebnisses tief. &laquo;Brutal&raquo;, &laquo;Wahnsinn&raquo;, &laquo;Unvorstellbar&raquo; raunt es durch den CSU-Fraktionsraum im bayerischen Landtag, als am Sonntag um 18.00 Uhr die erste Hochrechnung auf der Leinwand erscheint. Nach 46 Jahren ist f&uuml;r die CSU das Ende der Alleinherrschaft in Bayern gekommen. &laquo;Da zieht's einem die Schuhe aus&raquo;, sagt der Landeschef des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), Paul Linsmaier, der diesen Zustand in seinem jungen Leben gar nicht kennt. <BR><BR>Auch der Parteif&uuml;hrung ist das Entsetzen &uuml;ber den erdrutschartigen Stimmenverlust anzusehen. Als sich CSU-Chef Erwin Huber und Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein gegen 18.30 Uhr im Fraktionsraum an die Mikrophone stellen, reicht es bei beiden nur f&uuml;r ein gequ&auml;ltes L&auml;cheln. Doch Aufgeben kommt f&uuml;r sie - an diesem Abend jedenfalls noch - nicht in Frage. Beide schlie&szlig;en einen R&uuml;cktritt aus. Er stehe auch f&uuml;r eine Koalitionsregierung zur Verf&uuml;gung, gibt Beckstein bekannt. Dies sage er &laquo;ganz eindeutig&raquo;. <BR><BR>Und CSU-Chef Erwin Huber versichert, die Partei habe weiter Vertrauen in Becksteins Gestaltungskraft. &Uuml;berhaupt sei das schlechte Abschneiden nicht das Ergebnis der letzten paar Monate, sondern der vergangenen f&uuml;nf Jahre - ein klarer Seitenhieb in Richtung des ehemaligen CSU-Chefs und Ministerpr&auml;sidenten Edmund Stoiber, der den Wahlabend lieber daheim in Wolfratshausen verbringen wollte. <BR><BR>Die von Partei-Mitarbeitern vor den ersten Hochrechnungen noch hoffnungsvoll verteilten CSU-Rautenf&auml;hnchen bleiben an diesem Abend eingerollt, die Gesichter der Parteifreunde sind ernst. Als Beckstein und Huber den Fraktionsraum betreten, f&auml;ngt nur ein junger Mann in Trachtenhemd und Lederhosen an zu klatschen. Der Rest h&ouml;rt sich schweigend an, was die beiden zu sagen haben. Zu gro&szlig; ist das Fiasko: Von 60,7 Prozent bei der Landtagswahl 2003 auf jetzt nicht einmal 44 Prozent.<BR><BR>Nicht Huber oder Beckstein als Personen hat der fr&uuml;here bayerische Wirtschaftsstaatssekret&auml;r Hans Spitzner (CSU) als Hauptursachen f&uuml;r das Debakel ausgemacht, sondern das strikte Rauchverbot. &laquo;Das haben wir auf dem Land drau&szlig;en sehr stark bemerkt&raquo;, sagt der Oberpf&auml;lzer, der das Debakel schon lange bef&uuml;rchtet hatte. Die Raucher h&auml;tten sich an der CSU ger&auml;cht.</P>
<P>ddp/ume/ple <BR>282110 Sep 08</P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Wahldebakel f&uuml;r die CSU - Beckstein will aber weiterregieren - SPD hofft auf B&uuml;ndnis ohne die CSU]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen. Die Alleinregierung der CSU in Bayern ist zu Ende. Nach erdrutschartigen Verlusten bei der Landtagswahl ist die Partei erstmals seit 1962 auf einen Koalitionspartner angewiesen. Rechnerisch ist sogar eine Regierung ohne die CSU m&ouml;glich. Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein (CSU) k&uuml;ndigte am Sonntagabend an, er wolle trotz des Verlusts der absoluten Mehrheit im Amt bleiben.<BR><BR>Der SPD-Spitzenkandidat Franz Maget warb dagegen f&uuml;r einen kompletten &laquo;Neuanfang&raquo; im Freistaat. Die FDP lehnte allerdings ein B&uuml;ndnis mit der SPD, den Gr&uuml;nen und den Freien W&auml;hlern ab. Der vierten ARD-Hochrechnung zufolge st&uuml;rzte die CSU von 60,7 auf 43,6 Prozent ab. Die SPD konnte jedoch davon nicht profitieren, sondern verschlechterte sich im Vergleich zur Landtagswahl 2003 von 19,6 auf 18,7 Prozent. Mit 10,4 Prozent gelang den Freien W&auml;hlern erstmals der Sprung in den Landtag. Die Gr&uuml;nen legten von 7,7 auf 9,0 Prozent zu. Die FDP schaffte mit 7,7 Prozent erstmals seit 1994 wieder den Einzug in das Parlament. Der Linken gelang dies dagegen der Hochrechnung zufolge mit 4,4 Prozent nicht. <BR><BR>CSU-Chef Erwin Huber versicherte, seine Partei habe weiter Vertrauen in die Gestaltungskraft von Beckstein. Der CSU-Vorstand werde am Montag sicherlich ihm selbst und dem Ministerpr&auml;sidenten einen Auftrag f&uuml;r Sondierungsgespr&auml;che mit der SPD, der FDP und den Freien W&auml;hlern geben. Dagegen k&ouml;nne er sich eine Zusammenarbeit mit den Gr&uuml;nen nicht vorstellen.<BR><BR>CSU-Vizechef Horst Seehofer betonte mit Blick auf Spekulationen &uuml;ber personelle Ver&auml;nderungen in seiner Partei, er glaube nicht, dass ihm nun der &laquo;rote Teppich ausgerollt&raquo; werde. Er mahnte jedoch, die &laquo;Hauptverantwortlichen&raquo; in der CSU m&uuml;ssten nun ehrlich und offen miteinander &uuml;ber die Gr&uuml;nde dieser politischen &laquo;Katastrophe&raquo; reden - und &uuml;ber &laquo;die notwendigen Konsequenzen&raquo;. Man m&uuml;sse im Konsens versuchen, &laquo;durch geeignete Schritte das Vertrauen der W&auml;hler wieder zur&uuml;ckzugewinnen&raquo;.<BR><BR>Beckstein sagte, er halte es eindeutig f&uuml;r falsch, jetzt personelle Konsequenzen ziehen zu wollen. Die CSU m&uuml;sse zun&auml;chst sorgf&auml;ltig die Situation analysieren. Notwendig sei eine m&ouml;glichst gro&szlig;e Geschlossenheit - auch mit Blick auf die Europawahl und die Bundestagswahl im n&auml;chsten Jahr. Der Vizechef der Arbeitnehmer-Union der CSU (CSA), Konrad Kobler, mahnte, das jetzige CSU-F&uuml;hrungsduo Huber und Beckstein sei kein &laquo;Dauerzustand&raquo;. Dagegen sei Seehofer &laquo;ein Mann der Zukunft&raquo;.<BR><BR>Die bayerische Junge Union verlangte einen Sonderparteitag. Dieser m&uuml;sse noch vor der Bildung der neuen Regierung im Freistaat stattfinden, sagte JU-Chef Stefan M&uuml;ller der Nachrichtenagentur ddp. Er schloss nicht aus, dass auch personelle Ver&auml;nderungen auf der Tagesordnung stehen k&ouml;nnten. SPD-Fraktionschef Maget sagte, er sehe die M&ouml;glichkeit, &laquo;eine Regierung ohne die CSU zu bilden&raquo;. Er betonte: &laquo;Die CSU ist abgew&auml;hlt in Bayern.&raquo; Maget sprach von einem &laquo;historischen Tag&raquo; und einem &laquo;Erdbeben&raquo; in Bayern. Der bayerische FDP-Spitzenkandidat Martin Zeil sieht jedoch nur die M&ouml;glichkeit f&uuml;r eine Zusammenarbeit mit der CSU. Er bekr&auml;ftigte, dass er &laquo;f&uuml;r andere Konstellationen inhaltlich keine ausreichende Grundlage&raquo; sehe. Der Freie-W&auml;hler-Landeschef Hubert Aiwanger schloss sowohl eine Zusammenarbeit mit SPD und Gr&uuml;nen als auch ein B&uuml;ndnis mit der CSU nicht aus. Man werde jetzt &laquo;mit jedem reden&raquo; und schauen, mit wem die vern&uuml;nftigsten Ziele erreicht werden k&ouml;nnten. <BR><BR>Bayerns Gr&uuml;nen-Chef Sepp Daxenberger sprach von einem &laquo;Desaster f&uuml;r die CSU&raquo;. Gr&uuml;nen-Landeschefin Theresa Schopper sagte: &laquo;Der Mythos der CSU ist zerst&ouml;rt.&raquo; Die FDP d&uuml;rfe nun nicht einfach zur CSU ins Bett steigen. Schopper f&uuml;gte hinzu: &laquo;Wir m&uuml;ssen jetzt alles daf&uuml;r tun, um eine Viererkoalition zustande zu bringen&raquo;. <BR><BR>Weitere Quellen: Kobler in einem ddp-Interview; weitere Politiker in ARD, ZDF und im BR) <BR>ddp/jsc/kos<BR>282046 Sep 08</P>

<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Wahlbeteiligung wird immer schlechter]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen Bei der bayerischen Landtagswahl blieben auch in diesem Jahr etwa vier von zehn wahlberechtigten Bayern einfach zu Hause. Die Wahlbeteiligung lag noch etwas unter dem Niveau von 2003 - schon damals war mit 57,1 Prozent ein Rekordtief zu verzeichnen. Sie war deutlich um 12,7 Punkte zur&uuml;ckgegangen. Auch an den meisten nachfolgenden Wahlen in anderen Bundesl&auml;ndern beteiligten sich immer weniger B&uuml;rger.</P>
<P>Der beste Wert waren 66,5 Prozent 2005 in Schleswig-Holstein. Sachsen-Anhalt war 2006 mit 44,4 Prozent das Schlusslicht. Die Wahlserie seit 2003 verzeichnet nur zweimal einen Anstieg der Wahlbeteiligung: 2004 in Brandenburg (plus 2,1) und 2005 in Nordrhein-Westfalen (plus 6,3). Wie 2003 in Bayern brach das Interesse mehrfach zweistellig ein - zuletzt 2006 in Berlin. </P>
<P>Die Motive der Wahlenthaltung sind vielf&auml;ltig. Insbesondere geringes Interesse an Politik, Skandale und gebrochene Wahlversprechen schrecken die B&uuml;rger ab. Zudem glaubt ein Teil der Nichtw&auml;hler bei fehlender Wechselstimmung, dass ein Sieg &laquo;ihrer&raquo; Partei ohnehin sicher ist. </P>
<P>Eingesetzt hat das r&uuml;ckl&auml;ufige Interesse an Landtagswahlen sp&auml;testens in den 1980er Jahren. Damals gingen noch durchschnittlich 77,5 Prozent an die Urnen 2,8 Prozentpunkte weniger als in den 1970ern. Der Trend setzte sich in den 1990er Jahren mit einer durchschnittlichen Beteiligung von 69,1 Prozent fort. Seit der Wiedervereinigung 1990 sank der Schnitt auf 64,9 Prozent. Die Gruppe der Nichtw&auml;hler wurde mehrfach sogar gr&ouml;&szlig;er als die Zahl der W&auml;hler von Union und SPD zusammen, zuletzt 2007 in Bremen. <BR><BR>dpa qx yyzz w4 uk<BR>282033 Sep 08 </P>
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[4. Hochrechnung von ARD und ZDF mit Landtagssitzverteilung ]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen. Die 4. Hochrechnungen von ARD und ZDF zur Landtagswahl vom 28. September 2008 in Bayern: </P>
<P>ERGEBNIS (in Prozent)<BR>CSU SPD FW Gr&uuml;ne FDP Linke andere ARD (20.00) 43,6 18,7 10,4 9,0 7,7 4,4 6,2 ZDF (20.15) 43,0 18,7 10,3 9,2 8,1 4,7 6,0 <BR><BR>Wahl 2003 60,7 19,6 4,0 7,7 2,6 --- </P>
<P>SITZE<BR>CSU SPD FW Gr&uuml;ne FDP ARD 88 38 21 18 15 ZDF 87 38 21 18 16 </P>
<P>2003 124 41 -- 15 -- </P>
<P>ddp/spa/kos<BR> 282028 Sep 08</P>
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Freie W&auml;hler und FDP Gewinner der Landtagswahl]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen (dpa) - Freie W&auml;hler und FDP sind die eigentlichen Gewinner der Landtagswahl in Bayern. Die Freien W&auml;hler legten nach einer Hochrechnung der ARD (20.00 Uhr) von 4 Prozent bei der Wahl 2003 auf 10,4 Prozent zu. Auch die FDP schafft demnach mit 7,7 Prozent klar den Einzug in den Landtag (2003: 2,6 Prozent). Die CSU musste mit 43,6 Prozent massive Verluste einstecken (2003: 60,7). Die SPD kann davon aber nicht profitieren und erreicht mit 18,7 Prozent ein historisch schlechtes Ergebnis (19,6). Die Gr&uuml;nen legten etwas zu auf 9 Prozent (7,7). Die Linke blieb mit 4,4 Prozent unter der F&uuml;nf- Prozent-H&uuml;rde.<BR><BR>dpa dw yyby n1 bk<BR>282022 Sep 08 </P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[CSU-Alleinherrschaft gebrochen - Partei in der Krise - FDP bereit]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen - Ein politisches Erdbeben hat die &Auml;ra der CSU- Alleinherrschaft in Bayern beendet. Nach mehr als 40 Jahren m&uuml;ssen die Christsozialen angesichts verheerender Stimmenverluste k&uuml;nftig die Macht im Freistaat teilen. Zweistellige Einbu&szlig;en bei der Landtagswahl am Sonntag st&uuml;rzen die erst vor einem Jahr angetretene CSU-Spitze aus Parteichef Erwin Huber und Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein in eine schwere Krise. Die CSU sackte laut Hochrechnungen auf 43 bis 43,6 Prozent ab. Sie verpasste klar die Mehrheit der Mandate und braucht erstmals seit 46 Jahren einen Koalitionspartner. Seit 1970 hatte die CSU als eine der erfolgreichsten Parteien Europas immer &uuml;ber 50 Prozent gelegen - dies hatte ihren Mythos begr&uuml;ndet. <BR><BR>Beckstein (64) betonte trotz des Fiaskos f&uuml;r die CSU seinen F&uuml;hrungsanspruch: &laquo;Ich stehe f&uuml;r eine Koalitionsregierung zur Verf&uuml;gung.&raquo; Er werde vor allem mit der FDP, aber auch mit SPD und Freien W&auml;hlern reden. &laquo;Das ist f&uuml;r uns eine schwierige, schmerzliche und v&ouml;llig neue Erfahrung.&raquo; Als klarer Favorit der CSU gelten die Liberalen. FDP-Spitzenkandidat Martin Zeil bot der CSU unmittelbar nach der Wahl Gespr&auml;che an. Die Partei habe Vertrauen in die Gestaltungskraft Becksteins, sagte Huber (62). <BR><BR>Gr&ouml;&szlig;ter Stimmengewinner sind die b&uuml;rgerlichen Freien W&auml;hler (FW), die mit einem zweistelligen Ergebnis erstmals in das M&uuml;nchner Maximilianeum einziehen, und die FDP. Die Liberalen schafften nach 14 Jahren Abstinenz m&uuml;helos den Sprung &uuml;ber die F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde. Die Linke verpasste laut Hochrechnungen den Einzug in den Landtag. Im Parlament gibt es damit k&uuml;nftig f&uuml;nf statt der bisher drei Fraktionen von CSU, SPD und Gr&uuml;nen. <BR><BR>Ein Jahr vor der Bundestagswahl belastet der massive Einbruch der CSU auch die Union um Kanzlerin Angela Merkel (CDU) schwer. Der Bundes-SPD mit ihrer neuen Spitze um den designierten Vorsitzenden Franz M&uuml;ntefering und Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier verschafft das im Vergleich zu 2003 und zu den Umfragen stagnierende Ergebnis der bayerischen Genossen keinen R&uuml;ckenwind. <BR><BR>Die CDU sah trotz &laquo;bitterer Verluste&raquo; f&uuml;r ihre Schwesterpartei CSU keine negativen Auswirkungen auf die gro&szlig;e Koalition. CDU- Generalsekret&auml;r Ronald Pofalla ging davon aus, dass die anstehenden Fragen &laquo;einvernehmlich entschieden werden&raquo;. Steinmeier sagte in Berlin: &laquo;Wir erwarten, dass die Union die Handlungsf&auml;higkeit der Regierung sicherstellt.&raquo; <BR><BR>Die CSU verlor laut Hochrechnungen in ARD und ZDF gut 17 Prozentpunkte im Vergleich zum Spitzenergebnis von 2003 (60,7 Prozent). Mit unter 44 Prozent verzeichneten die Christsozialen ihr schw&auml;chstes Ergebnis seit 1954 (38,0 Prozent). Die CSU holte demnach 87 bis 88 Sitze (2003: 124). Die bisherigen Oppositionsparteien SPD und Gr&uuml;ne sowie die neu ins Parlament gew&auml;hlten Parteien lagen gemeinsam &uuml;ber dem CSU-Ergebnis und eroberten insgesamt mehr Sitze im Landtag (93). Die seit f&uuml;nf Jahrzehnten oppositionelle SPD kam auf 18,7 bis 18,8 Prozent (2003: 19,6). Die Sozialdemokraten mit Spitzenkandidat Franz Maget lagen damit noch unter dem bisher schlechtesten Nachkriegsergebnis in Bayern vor f&uuml;nf Jahren. Das von ihm angestrebte Vierer-B&uuml;ndnis gegen die CSU galt als unrealistisch. <BR><BR>Die Gr&uuml;nen verbesserten sich auf 9,0 bis 9,1 Prozent (2003: 7,7). Mit einem Zuwachs von gut f&uuml;nf Punkten auf 7,7 bis 8,0 Prozent (2003: 2,6) ist die FDP einer der Wahlgewinner. Die bisher nur auf kommunaler Ebene relevanten Freien W&auml;hler (FW) kamen laut Hochrechnungen auf 10,3 bis 10,4 Prozent (2003: 4,4). Die in Bremen, Hessen, Niedersachsen und Hamburg erfolgreiche Linkspartei lag unter der F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde (4,4 bis 4,7 Prozent). Die Wahlbeteiligung lag &auml;hnlich niedrig wie 2003 bei 57 Prozent. Die Sitzverteilung laut Hochrechnungen: CSU 87 bis 88, SPD 38, Gr&uuml;ne 18, Freie W&auml;hler 21, FDP 15 bis 16.<BR><BR>Noch unter Parteichef und Ministerpr&auml;sident Edmund Stoiber hatte die CSU vor f&uuml;nf Jahren das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte des Freistaats eingefahren, verbunden mit einer Zweidrittel-Mehrheit der Landtagsmandate. Stoiber war vor einem Jahr auf Druck seiner eigenen Partei zur&uuml;ckgetreten. Der Start des F&uuml;hrungsduos Huber/Beckstein war durch die Milliarden-Belastungen bei der BayernLB, das Aus f&uuml;r den Transrapid, die Querelen um das Rauchverbot und den Dauerstreit um die Schulpolitik belastet worden. Beide hatten dennoch &laquo;50 Prozent plus X&raquo; als Wahlziel ausgegeben. Huber sieht die Verantwortung f&uuml;r die Verluste nicht nur bei der aktuellen F&uuml;hrungsspitze. &laquo;Der W&auml;hler hat die gesamte Politik seit 2003 im Blick gehabt&raquo;, sagte er, ohne seinen Vorg&auml;nger Stoiber namentlich zu nennen. <BR><BR>In den vergangenen Tagen wurde &uuml;ber personelle Konsequenzen f&uuml;r den Fall eines CSU-Debakels spekuliert. Dabei wurde Agrarminister und CSU-Vize Horst Seehofer als m&ouml;glicher Huber-Nachfolger genannt. Er sagte in der ARD: &laquo;Ein einfaches Weiter so wird es nicht geben.&raquo; Die Partei werde z&uuml;gig Konsequenzen ziehen. Huber betonte, er halte an Generalsekret&auml;rin Christine Haderthauer fest. Der Parteichef selbst strebt 2009 ein Bundestagsmandat an, um seine bundespolitische Pr&auml;senz zu verst&auml;rken.<BR><BR>Besonders interessant war die Bayern-Wahl mit Blick auf die Bundesversammlung, die Ende Mai 2009 den Bundespr&auml;sidenten w&auml;hlt. Der R&uuml;ckgang der CSU-Stimmenzahl dort wird nun wohl weitgehend durch den Erfolg der FDP und der eher konservativen Freien W&auml;hler kompensiert. Eine knappe Mehrheit f&uuml;r Amtsinhaber Horst K&ouml;hler in der Bundesversammlung ist angesichts unver&auml;nderter Lager in Bayern in Reichweite. Im Bundesrat schrumpft die klare Mehrheit f&uuml;r Schwarz- Rot, falls die CSU mit der FDP in Bayern koaliert. <BR><BR>Bundespolitisch galt die Bayern-Wahl als Stimmungstest f&uuml;r die gro&szlig;e Koalition aus CDU/CSU und SPD mit Blick auf 2009. Die massiven CSU-Verluste schw&auml;chen nun auch die Union insgesamt. 2005 hatte die CSU mit ihrem Bundestagswahl-Ergebnis von 49,2 Prozent der Union einen knappen Vorsprung vor der SPD beschert - ohne die Christsozialen w&auml;re Merkel nicht Kanzlerin geworden. Eine neuerliche Schlappe der CSU im kommenden Jahr k&ouml;nnte die angestrebte schwarz- gelbe Koalition gef&auml;hrden. Die neue SPD-F&uuml;hrung um M&uuml;ntefering und Steinmeier strebt 2009 ein rot-gr&uuml;nes B&uuml;ndnis oder eine &laquo;Ampel- Koalition&raquo; unter Einschluss der FDP an.<BR><BR>Die erdrutschartigen Verluste der CSU haben nach einer Analyse der Forschungsgruppe Wahlen ihre Ursache fast ausschlie&szlig;lich in Bayern. Das Ansehen der CDU im Bund hat sich seit 2003 nicht ge&auml;ndert (1,5 auf der +5/-5-Skala). Dagegen erh&auml;lt die CSU in Bayern jetzt nur noch einen Imagewert von 1,6, im Jahr 2003 lag dieser noch bei 2,4. Das Ansehen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Bayern ist mit 1,8 h&ouml;her als das des bayerischen Ministerpr&auml;sidenten Beckstein. <BR><BR>dpa ll/dh yyby z2 dh/<BR>ll 282017 Sep 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[FDP seit 14 Jahren nicht im Landtag: Bayerns FDP erlebt die Wiederauferstehung]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen - Nach 14 Jahren in der politischen W&uuml;ste ist Bayerns FDP zur&uuml;ckgekehrt. Nach drei vergeblichen Anl&auml;ufen haben die wei&szlig;-blauen Liberalen mit rund acht Prozent den Sprung zur&uuml;ck in den Landtag geschafft. Der chronische Patient FDP scheint genesen. Zu verdanken hat die FDP dies keineswegs eigener St&auml;rke, sondern ausschlie&szlig;lich der Schw&auml;che der CSU - so die verbreitete Einsch&auml;tzung in den anderen Parteien. <BR><BR>Im Landtags-Wahlkampf positionierte sich die FDP als eine Art Protestpartei f&uuml;r entt&auml;uschte CSU-Anh&auml;nger - mit dem Wahlslogan: &laquo;Der deutlichste Kontrast zu Schwarz&raquo;. Der Aufschwung kommt f&uuml;r die Liberalen selbst &uuml;berraschend. Spitzenkandidat Martin Zeil war bis vor wenigen Monaten in Bayern v&ouml;llig unbekannt, obwohl er im Bundestag sitzt.<BR><BR>Den fr&uuml;heren CSU-Ministerpr&auml;sidenten Franz Josef Strau&szlig; und Edmund Stoiber war es gelungen, die FDP in Bayern niederzuk&auml;mpfen und klein zu halten - indem die CSU in der Wirtschaftspolitik die Rolle der FDP gleich mit &uuml;bernahm. Strau&szlig; und Stoiber k&auml;mpften f&uuml;r den Mittelstand ebenso wie die Gro&szlig;industrie. Auch &Auml;rzte, Anw&auml;lte und andere Freiberufler, die in anderen Bundesl&auml;ndern zur FDP neigen, waren in Bayern bislang eher mit der CSU verbandelt. <BR><BR>Zeil griff die CSU monatelang an - und kokettierte gleichzeitig mit einer schwarz-gelben Koalition. Wenn die W&auml;hler die FDP in die Verantwortung stellten, werde die FDP &laquo;sich der Verantwortung gewachsen zeigen&raquo;, sagte er wenige Tage vor der Wahl. Und stellte sogar schon Bedingungen f&uuml;r eine Regierungsbeteiligung: Zeil nennt den Stopp des Gesundheitsfonds, die R&uuml;cknahme der Erbschaftsteuerpl&auml;ne und eine &Auml;nderung der bayerischen Bildungspolitik. Auch der FDP-Bundesvorsitzende Guido Westerwelle diente seine Partei als geeigneten Partner an: &laquo;Die F&auml;higkeit zu verhandeln, ist im liberalen Gen gleich drin&raquo;, sagt Westerwelle mit Blick auf m&ouml;gliche wei&szlig;-blaue Koalitionsverhandlungen. <BR><BR>F&uuml;r die FDP hat Bayern gro&szlig;e Bedeutung. Kein anderer Bundespolitiker absolvierte so viele Wahlkampftermine im Freistaat wie Westerwelle; fast schien es, als habe er seinen zweiten Wohnsitz in den Freistaat verlegt. So wie die Union bisher bundesweit von der ungeheuren St&auml;rke der CSU in Bayern profitierte, so sehr schadete den Liberalen ihre bayerische Schw&auml;che. Absoluter Tiefpunkt war bisher die Landtagswahl 1998 mit einem Ergebnis von 1,7 Prozent. <BR><BR>(Berichtigung: Im Leadsatz wurde korrigiert: Nach 14 rpt 14 (nicht: 15) Jahren in der ...) </P>
<P>&nbsp;</P>
<P>dpa ch yyby a3 uk/<BR>bk 282011 Sep 08 </P>
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[4. ARD-Hochrechnung: CSU st&uuml;rzt weit unter 50 Prozent]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>Berlin. Die CSU hat bei der Landtagswahl in Bayern laut vierter ARD-Hochrechnung erdrutschartige Verluste hinnehmen m&uuml;ssen und ist weit unter die selbstgesetzte Marke von 50 Prozent gest&uuml;rzt. Mit nur 43,6 Prozent (2003: 60,7) wird die CSU mit Parteichef Erwin Huber und Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein an der Spitze damit nach 46 Jahren wahrscheinlich die absolute Mehrheit im bayerischen Landtag verlieren.<BR><BR>Die SPD kam nach der Hochrechnung von 19.56 Uhr auf lediglich 18,7 Prozent (2003: 19,6). Mit 10,4 Prozent gelang den Freien W&auml;hlern (2003: 4,0) erstmals der Sprung in den Landtag. Die Gr&uuml;nen erreichten 9,0 Prozent (2003: 7,7). Die FDP schaffte mit 7,7 Prozent (2003: 2,6) erstmals seit 1994 wieder den Sprung in das Landesparlament. Die Linke verpasst der Hochrechnung zufolge mit 4,4 Prozent den Einzug in den Landtag.<BR></P>
<P>ddp/sto/kos<BR>282006 Sep 08</P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Das Wahlfiasko der CSU trifft die Kanzlerin - und den Kandidaten]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>Berlin - Das Wahldesaster der CSU, diese Z&auml;sur in der deutschen Parteienlandschaft, trifft auch die Kanzlerin. Schon in den vergangenen Wochen schauten die Berater von Angela Merkel mit zunehmendem Bangen auf den Wahlkampf des CSU-Spitzenduos und darauf, wie Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein und der Vorsitzende Erwin Huber versuchten, die Negativ-Stimmung im Freistaat zu drehen. CDU- Generalsekret&auml;r Ronald Pofalla, der sich zuvor mit der Kanzlerin zusammengeschaltet hatte, kam gar nicht darum herum, gleich zu Beginn seiner Wahlbetrachtung am Sonntagabend die Niederlage einzur&auml;umen: &laquo;Die Verluste sind bitter.&raquo; <BR><BR>Im Willy-Brandt-Haus in Berlin bem&uuml;hte sich der Koalitionspartner SPD nach Kr&auml;ften, dem bayrischen Ergebnis die sch&ouml;nsten Seiten abzugewinnen. Dass die Vorherrschaft der CSU nach mehr als vier Jahrzehnten nun gebrochen sei, kommentierte SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier in Siegerpose: &laquo;Wir reden nicht &uuml;ber ein Wahlergebnis, sondern &uuml;ber ein Erdbeben, das diese Wahlen in Bayern ausgel&ouml;st hat&raquo;, rief der Au&szlig;enminister ins Mikrofon. <BR><BR>Dass freilich die Sozialdemokraten von den Ersch&uuml;tterungen im Freistaat &uuml;berhaupt nicht profitieren konnten sondern sogar auf ihr schlechtestes Ergebnis seit dem Krieg sackten, war f&uuml;r den amtierenden Ober-Sozialdemokraten an diesem Wahlabend nicht von gro&szlig;em Belang. Und auch auf die Frage, warum es keinen Schub durch seine Kanzlerkandidatur gegeben habe, reagierte Steinmeier mit dem abermaligen Hinweis auf den &laquo;Absturz&raquo; der CSU. <BR><BR>Ein Trost f&uuml;r Merkel an diesem f&uuml;r die gesamte Union bitteren Abend war, dass die Stimmen, die der CSU verloren gingen, letztlich im b&uuml;rgerlichen Lager blieben. Die FDP f&uuml;hlte sich neben den Freien W&auml;hlern in Bayern als der gro&szlig;e Wahlsieger. FDP-Chef Guido Westerwelle interpretierte das Ergebnis als Denkzettel f&uuml;r die gro&szlig;e Koalition.<BR><BR>Dennoch: Das katastrophale Abschneiden der CSU verstand man in Merkels Umgebung als Warnsignal f&uuml;r die Bundestagswahl. Nun haben Meinungsforscher in Bayern zwar ermittelt, dass die Kanzlerin und die Bundesregierung im Ansehen der W&auml;hler viel besser dastanden als die Landesregierung. Die Gr&uuml;nde f&uuml;r die Niederlage werden als CSU- hausgemacht eingestuft. Dennoch f&uuml;rchtet die CDU-Spitze, dass die CSU wegen der zu erwartenden Neuformierung ihrer F&uuml;hrung &uuml;ber Monate mit sich selbst besch&auml;ftigt ist. Die CSU war bei den vergangenen Bundestagswahlen f&uuml;r der Union immer &laquo;Stimmenbringer&raquo; schlechthin. Ohne die knapp &uuml;ber 49 Prozent, die die Christsozialen bei der Bundestagswahl 2005 erreicht hatten, w&auml;re Merkel nicht Kanzlerin. Von einem solchen Ergebnis scheint die derzeitige CSU aber weit entfernt. <BR><BR>Was die kurzfristigen Folgen der Bayern-Wahl f&uuml;r die Arbeit der gro&szlig;en Koalition angeht, gab es in Berlin schon vorher unterschiedliche Auffassungen. Eine Meinung lautete, dass die CSU nun mit sich selbst so viel zu tun haben werde, dass sie zu einer echten Kurskorrektur ihrer Bundespolitik gar nicht kommen werde. Ein hoher CSU-Mann sagte aber bereits am Wahlabend, dass in der Diskussion um die Erbschaftsteuerreform das Klima auf alle F&auml;lle rauer werde. Die CSU sei nun noch weniger bereit, von ihren Forderungen abzugehen. <BR><BR>Der Wahlausgang in Bayern d&uuml;rfte in den kommenden Tagen als weiteres Indiz f&uuml;r eine Zersplitterung der Parteienlandschaft herhalten. Die CSU war bis zu diesem Sonntag so etwas wie die letzte verbliebene gro&szlig;e Volkspartei - eine Partei, die es scheinbar anders als CDU und SPD immer noch schaffte, nahezu alle Bev&ouml;lkerungsschichten anzusprechen. <BR><BR>In M&uuml;nchen wird es nun einen Landtag mit vier Parteien neben der CSU geben - mit der einmaligen Besonderheit, dass mit den Freien W&auml;hlern erstmals eine echte b&uuml;rgerliche Partei neben der Union in einem Landesparlament sitzt. Weiterer Hinweis f&uuml;r eine Aufl&ouml;sung des alten Parteiensystems nun auch in Bayern ist, dass auch die Linke nur knapp an der F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde scheiterte und zudem die &laquo;anderen Parteien&raquo; auch noch fast insgesamt f&uuml;nf Prozent erreichen konnten. <BR><BR>Heimlicher Wahlsieger des Abends ist Bundespr&auml;sident Horst K&ouml;hler. Durch die Stimmenverluste der CSU ist seine Wiederwahl am 23. Mai 2009 in der Bundesversammlung kurioserweise nicht unwahrscheinlicher geworden. Wenigstens ein erfreulicher Nebenaspekt f&uuml;r Merkel. <BR><BR>dpa us yydd a3 bk<BR>281958 Sep 08 </P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Fassungslosigkeit nach CSU-Debakel - Schockstarre folgt ersten Zahlen]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen&nbsp;- Fassungslosigkeit, lange Gesichter und teils tr&auml;nennasse Augen folgen der ersten Prognose, wo die CSU mit ihren G&auml;sten im Landtag eigentlich feiern wollte. Das Debakel der Regierungspartei mit 43 Prozent nach der ersten Prognose trifft die meisten bei der Wahlparty der Christsozialen v&ouml;llig unvorbereitet und sorgt f&uuml;r eine kurze Schockstarre. <BR><BR>Niemand hebt die zuvor im Namen der Landesleitung verteilten Rauten- oder Parteif&auml;hnchen, erst nach fast minutenlanger Stille entf&auml;hrt den ersten ein &laquo;das gibt es doch gar nicht&raquo; oder &laquo;das h&auml;tte ich nicht gedacht&raquo;. Der Landesvorsitzende des Ringes Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), Paul Linsmayer, spricht aus, was viele denken: &laquo;Wenn es bei dem Ergebnis bleibt, dann glaube ich, werden da einige K&ouml;pfe rollen.&raquo; <BR><BR>Wissenschaftsminister Thomas Goppel wagt sich nach gut einer halben Stunde als erstes Regierungsmitglied in die Fests&auml;le und spart nicht mit Kritik an den eigenen Parteifreunden. &laquo;Wir m&uuml;ssen uns ganz klar fragen, ob wir mit den eigenen Mitarbeitern stark genug unterwegs gewesen sind.&raquo; Er lehne es ab, alles Generalsekret&auml;rin Christine Haderthauer zuzuschieben, &laquo;da sind wir alle beteiligt&raquo;. Dass personelle Konsequenzen folgen m&uuml;ssen, scheint f&uuml;r Goppel indes nicht wirklich fraglich. <BR><BR>Wen es trifft dagegen schon: &laquo;Es gibt keinen Plan B, sonst k&ouml;nnte der ja nun einfach angewendet werden.&raquo; Man m&uuml;sse pr&uuml;fen, ob es zu einer Ver&auml;nderung kommt, sagt Goppel vieldeutig auf die Frage, ob sich Erwin Huber als Parteichef noch halten lasse. <BR><BR>Als Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein und Parteichef Huber sich wenig sp&auml;ter an der Seite ihrer Ehefrauen und abgeschirmt von mehreren Personensch&uuml;tzern gegen die Massen von Reportern und Kameras den Weg zur B&uuml;hne der CSU-Wahlparty bahnen, scheinen sie gealtert. Mit tief entt&auml;uschten Gesichtern r&auml;umen Sie die herbe Niederlage ein. &laquo;Dies ist ein schwieriger, ein schwarzer Tag f&uuml;r die CSU&raquo;, sagt Huber. <BR><BR>Die CSU sei angetreten, das Land weiter allein zu regieren. Das aber habe der W&auml;hler nicht gewollt. Ausdr&uuml;cklich dankt Huber Beckstein. &laquo;Wir sind ziemlich kalt erwischt worden&raquo; gesteht dieser wenig sp&auml;ter seine &Uuml;berraschung &uuml;ber das Wahlergebnis. Dennoch stellt Beckstein klar, dass er den Regierungsauftrag annehme und f&uuml;r eine b&uuml;rgerliche Koalition bereit sei. Wer der Partner werden soll, lie&szlig; er offen. Neben der FDP gelten auch die Freien W&auml;hler als denkbar. <BR><BR>W&auml;hrend Huber und Beckstein neben tr&ouml;stenden Worten wie &laquo;Kopf hoch&raquo; auch Schulterklopfen von den G&auml;sten der CSU-Wahlparty erfahren, wirkt Generalsekret&auml;rin Christine Haderthauer eher fremd. &laquo;Aber sicher&raquo; ruft Huber auf die Frage, ob er an seiner Gener&auml;lin festhalte. Und auch Haderthauer selbst erw&auml;hnt wenig sp&auml;ter vor dem Mikrofon ebenfalls nichts von eigener Verantwortung. Wie Huber und Beckstein zuvor betont sie, dass die Gr&uuml;nde f&uuml;r das Wahlergebnis in der gesamten Legislaturperiode von f&uuml;nf Jahren gesucht werden m&uuml;sse. <BR><BR>Damit schieben die neuen Parteioberen ein gut Teil der Verantwortung dem zu, der immerhin vier dieser Jahre verantwortet hat und vielleicht dazu neigen k&ouml;nnte, die Erben als alleinschuldig zu sehen: Dem fr&uuml;heren Partei- und Regierungschef Edmund Stoiber. <BR><BR>dpa jus yyby a3 uk<BR>281951 Sep 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Seehofer: CSU wird z&uuml;gig Konsequenzen aus Wahlergebnis ziehen]]></title>
      <description><![CDATA[
<P> Ingolstadt. CSU-Vize Horst Seehofer hat baldige<BR>Konsequenzen aus den dramatischen Stimmenverlusten seiner Partei in<BR>Bayern angek&uuml;ndigt. Das Ergebnis der Landtagswahlen sei politisch<BR>&laquo;eine Katastrophe&raquo; und eine klare Botschaft der Bev&ouml;lkerung, sagte<BR>Seehofer am Sonntagabend in Ingolstadt. Ein &laquo;Weiter so&raquo; werde es<BR>nicht geben. Die Parteispitze werde nun &laquo;hinter verschlossenen T&uuml;ren&raquo;<BR>die Dinge analysieren und alles daf&uuml;r tun, das Vertrauen der<BR>Bev&ouml;lkerung &laquo;so schnell wie m&ouml;glich&raquo; zur&uuml;ckzuerobern. Es w&auml;re aber<BR>verkehrt, diese Debatte &ouml;ffentlich zu f&uuml;hren.</P>
<P>ddp/med/hoe<BR>281941 Sep 08</P>
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[3. Hochrechnung von ARD und ZDF zur Landtagswahl]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen. Die 3. Hochrechnungen von ARD und ZDF zur<BR>Landtagswahl vom 28. September 2008 in Bayern:</P>
<P>&nbsp;</P>
<P>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; CSU&nbsp;&nbsp;&nbsp; SPD&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; FW&nbsp;&nbsp; Gr&uuml;ne&nbsp; FDP&nbsp; Linke&nbsp; andere<BR>ARD (19.25)&nbsp; 43,8&nbsp;&nbsp; 18,4&nbsp;&nbsp; 10,7&nbsp;&nbsp; 8,9&nbsp;&nbsp; 7,4&nbsp;&nbsp; 4,5&nbsp;&nbsp;&nbsp; 6,3&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <BR>ZDF (19.23)&nbsp; 43,0&nbsp;&nbsp; 18,8&nbsp;&nbsp; 10,3&nbsp;&nbsp; 9,1&nbsp;&nbsp; 8,0&nbsp;&nbsp; 4,8&nbsp;&nbsp;&nbsp; 6,0</P>
<P>Wahl 2003&nbsp;&nbsp;&nbsp; 60,7&nbsp;&nbsp; 19,6&nbsp;&nbsp;&nbsp; 4,0&nbsp;&nbsp; 7,7&nbsp;&nbsp; 2,6&nbsp;&nbsp; ---</P>
<P>&nbsp;</P>
<P>ddp/spa/kos&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<BR>281939 Sep 08</P>
<P><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Christsozialer Supergau - Zeitenwende in Bayern]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen - Es ist der christsoziale Super-GAU. Nach einem halben Jahrhundert Regierungszeit in Bayern hat die CSU - bisher erfolgreichste demokratische Partei Europas - mit einem zweistelligen Absturz auf weit unter 50 Prozent die absolute Mehrheit im bayerischen Landtag verloren. Ein Ergebnis von gut &uuml;ber 40 Prozent, das viele andere Parteien als triumphalen Wahlsieg feiern w&uuml;rden, bedeutet f&uuml;r die CSU ein historisches Fiasko - das Ende eines Mythos. Doch ein Desaster ist die Bayern-Wahl auch f&uuml;r die SPD, die zum zweiten Mal nach 2003 abgeschlagen unter 20 Prozent landet. <BR><BR>Es ist offensichtlich eine Protestwahl gegen beide gro&szlig;e Parteien: Gro&szlig;e Gewinner sind die b&uuml;rgerlichen Konkurrenten der CSU - FDP und Freie W&auml;hler, die quasi aus dem Nichts den Sprung ins M&uuml;nchner Maximilianeum schafften. &Uuml;ber Jahrzehnte war Bayern das einzige demokratische Land Europas, in dem sich die Regierungsverh&auml;ltnisse niemals &auml;nderten. Auf einen Schlag hat sich der Freistaat in ein ganz normales Bundesland verwandelt - die CSU braucht einen Koalitionspartner. <BR><BR>Auf schwere Verluste waren die Christsozialen eingestellt - doch dass es so schlimm kommen w&uuml;rde, hatten Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein und CSU-Chef Erwin Huber in ihren schlimmsten Alptr&auml;umen nicht erwartet. &laquo;Wir sind ziemlich kalt erwischt worden&raquo;, sagte ein tr&uuml;bseliger Beckstein im Bayerischen Fernsehen. Er sagt einen Satz, der bis vor kurzem in Bayern ganz undenkbar schien: &laquo;Ich stehe f&uuml;r eine Koalitionsregierung zur Verf&uuml;gung.&raquo; Das bedeutet aber auch, dass Beckstein zumindest vorerst im Amt bleiben will. <BR><BR>Die Entscheidung der Bayern ist ein klares Votum gegen den bisherigen Alleinvertretungsanspruch der CSU auf alles Bajuwarische. Denn das Ergebnis zeigt auch, dass sich an den politischen Lagern im Freistaat grunds&auml;tzlich nichts ge&auml;ndert hat. Das b&uuml;rgerlich- konservative Lager aus CSU, FDP und Freien W&auml;hlern liegt weiter bei &uuml;ber 60 Prozent. SPD, Gr&uuml;ne und Linke unter 40 Prozent. <BR><BR>Doch die b&uuml;rgerlichen W&auml;hler sind in Scharen von der CSU zu Freien W&auml;hlern und FDP geflohen. Die Freien W&auml;hler zogen aus dem Stand erstmals &uuml;berhaupt in einen Landtag ein. Und der seit 1994 nicht mehr im Landtag vertretenen FDP gl&uuml;ckt m&ouml;glicherweise der direkte Sprung aus dem au&szlig;erparlamentarischen Exil auf die Regierungsbank. <BR><BR>Die CSU sei in einem Schockzustand, hie&szlig; es in der Partei. Die Linie der F&uuml;hrungsspitze wird schnell klar. Sofortige R&uuml;cktritte Hubers, Becksteins oder von Generalsekret&auml;rin Christine Haderthauer gibt es am Sonntagabend nicht. Doch CSU-Vorstandsmitglieder mahnen eine &laquo;schonungslose Aufarbeitung&raquo; an. <BR><BR>Die Junge Union will deswegen einen Sonderparteitag beantragen. &laquo;Ich bin gegen vorschnelle Schl&uuml;sse&raquo;, sagte JU-Chef Stefan M&uuml;ller. &laquo;Aber klar ist auch: Ein Weiter so darf es nicht geben.&raquo; &Uuml;ber eine Koalition und personelle Entscheidungen d&uuml;rfe nicht nur die CSU- Landtagsfraktion entscheiden. Daf&uuml;r m&uuml;sse es einen Sonderparteitag geben. <BR><BR>Der einzige, schwache Trost f&uuml;r die CSU: Ihre W&auml;hler sind nicht zu SPD, Gr&uuml;nen oder Linken &uuml;bergelaufen. &laquo;Wir haben eine stabile b&uuml;rgerliche Mehrheit&raquo;, sagt der niederbayerische CSU-Bezirkschef Manfred Weber. &laquo;Dieses Potenzial k&ouml;nnen wir auch zur&uuml;ckgewinnen.&raquo; <BR><BR>Euphorie dagegen bei der FDP - die m&ouml;glicherweise bald mitregieren wird. &laquo;Noch niemals haben wir mit einem so tollen Ergebnis in Bayern abgeschnitten&raquo;, jubilierte der FDP-Bundesvorsitzende Guido Westerwelle in Berlin. <BR><BR>dpa ch yyby a3 bk<BR>281924 Sep 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Erdrutsch in Bayern - Dramatisches Wahldebakel f&uuml;r CSU - SPD verliert weiter ...]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen. Nach 46 Jahren Alleinherrschaft ist die CSU bei der bayerischen Landtagswahl dramatisch abgest&uuml;rzt und hat ihre absolute Mehrheit verloren. Die Partei von Ministerpr&auml;sident und Spitzenkandidat G&uuml;nther Beckstein musste am Sonntag erdrutschartige Verluste hinnehmen, verfehlte deutlich die 50-Prozent-Marke und erzielte ihr schlechtestes Ergebnis seit 1954. Die SPD konnte vom massiven Einbruch der CSU nicht profitieren und verlor weiter an Boden. Freie W&auml;hler, Gr&uuml;ne und FDP schafften m&uuml;helos den Einzug ins Maximilianeum. Der Linken gelang dies offenbar nicht. <BR><BR>Die CSU st&uuml;rzte laut zweiter ARD-Hochrechnung um rund 17 Punkte auf 43,3 Prozent (2003: 60,7). Die SPD kam danach auf 18,7 Prozent (2003: 19,6). Mit 10,2 Prozent gelang den Freien W&auml;hlern (2003: 4,0) erstmals der Sprung in den Landtag. Die Gr&uuml;nen erreichten 9,1 Prozent (2003: 7,7). Die FDP schaffte mit 7,9 Prozent (2003: 2,6) erstmals seit 1994 wieder den Sprung in das Landesparlament. Die Linke verpasst dies der Hochrechnung zufolge mit 4,6 Prozent. <BR><BR>Beckstein nannte das Ergebnis eine &laquo;b&ouml;se &Uuml;berraschung&raquo;. Er stehe aber auch f&uuml;r eine Koalitionsregierung zur Verf&uuml;gung. Man werde jetzt mit der FDP und auch mit den Freien W&auml;hlern zu reden haben. Zugleich hielt er es f&uuml;r falsch, jetzt personelle Konsequenzen ziehen zu wollen. Die CSU m&uuml;sse zun&auml;chst sorgf&auml;ltig die Situation analysieren. <BR><BR>CSU-Chef Erwin Huber versicherte, seine Partei habe weiter Vertrauen in die Gestaltungskraft von Beckstein. Dies sei zwar ein &laquo;schwieriger Tag&raquo; f&uuml;r die CSU. Es w&auml;re aber &laquo;v&ouml;llig falsch&raquo;, heute schon irgendwelche Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. <BR><BR>Der bayerische SPD-Spitzenkandidat Franz Maget warb f&uuml;r einen &laquo;Neuanfang&raquo; und betonte: &laquo;Die CSU ist abgew&auml;hlt in Bayern.&raquo; Es gebe die M&ouml;glichkeit, jetzt eine Regierung &laquo;jenseits&raquo; der CSU zu bilden. Davon wolle die SPD Gebrauch machen. SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier sprach von einem &laquo;Erdbeben&raquo;. Das Ergebnis werde die Parteienlandschaft &laquo;weit &uuml;ber Bayern hinaus pr&auml;gen&raquo;. <BR><BR>FDP-Chef Guido Westerwelle sah einen &laquo;gro&szlig;en Abend f&uuml;r die FDP&raquo;. Dies sei das beste Wahlergebnis, das Liberale jemals in Bayern eingefahren h&auml;tten. FDP-Landeschefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger bekr&auml;ftigte ihre Bereitschaft zu einer schwarz-gelben Koalition. Sie lehnte ein B&uuml;ndnis mit SPD, Gr&uuml;nen und Freien W&auml;hlern ab und betonte: &laquo;Wir wollen keine Experimente.&raquo; <BR><BR>Der Freie-W&auml;hler-Landeschef Hubert Aiwanger schloss ein B&uuml;ndnis mit der CSU ebenfalls nicht aus. Man werde jetzt &laquo;mit jedem reden&raquo; und schauen, mit wem die vern&uuml;nftigsten Ziele erreicht werden k&ouml;nnten. Gr&uuml;nen-Chefin Claudia Roth forderte einen &laquo;Neubeginn&raquo; im Freistaat. Dies entspreche dem W&auml;hlerauftrag. Gr&uuml;nen-Landeschefin Theresa Schopper verlangte eine Regierung jenseits der CSU. Linke-Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Dietmar Bartsch zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis, auf das seine Partei &laquo;stolz&raquo; sein k&ouml;nne. <BR><BR>9,3 Millionen Bayern waren aufgerufen, f&uuml;r die n&auml;chsten f&uuml;nf Jahre einen neuen Landtag zu w&auml;hlen. Die Wahlbeteiligung war offenbar nur geringf&uuml;gig h&ouml;her als 2003. Damals lag sie bei 57,1 Prozent. Das vorl&auml;ufige Endergebnis wurde gegen Mitternacht erwartet. <BR><BR>ddp/nik/wid <BR>281911 Sep 08<BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3508.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Franz Maget - ewiger Optimist verliert zum zweiten Mal]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen - Der SPD-Spitzenkandidat Franz Maget ist von sprichw&ouml;rtlichem Optimismus. Im bayerischen Landtag verbreitet er unverw&uuml;stlich gute Laune - und sei die Lage f&uuml;r Bayerns leidgepr&uuml;fte SPD auch noch so finster. <BR><BR>Diese Gabe hat er bitter n&ouml;tig. Zum zweiten Mal nach 2003 muss der 54 Jahre M&uuml;nchner eine verheerende SPD- Wahlniederlage erkl&auml;ren. Seine Partei konnte vom CSU-Debakel nicht profitieren und schnitt noch schlechter ab als 2003. <BR><BR>Maget kommt aus einfachen Verh&auml;ltnissen, sein Vater war Schneider. In die SPD trat er Anfang der siebziger Jahre aus Begeisterung &uuml;ber Willy Brandt ein. Seit 1997 ist er Chef der M&uuml;nchner SPD, seit September 2000 Vorsitzender der bayerischen SPD-Landtagsfraktion. <BR><BR>Im pers&ouml;nlichen Gespr&auml;ch mit den W&auml;hlern kommt Maget fast immer gut an. &laquo;Es muss auch Schwarze geben. Nur nicht so viele&raquo;, scherzt der zweifache Familienvater. Mit seinem einstigen Rivalen Edmund Stoiber teilt Maget die Leidenschaft f&uuml;r den Fu&szlig;ball. Er ist Vizepr&auml;sident des TSV 1860 M&uuml;nchen, dessen Anh&auml;nger in den vergangenen Jahren fast ebenso leiden mussten wie die Sozialdemokraten.<BR><BR>Maget ist ein sehr guter Debattenredner - auch nach Einsch&auml;tzung von CSU-Abgeordneten ein besserer als Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein (CSU). Der immer freundliche Maget gilt pers&ouml;nlich als h&ouml;chst integer. Sein Problem in den vergangenen Jahren war eher, dass ihn manche Parteifreunde f&uuml;r zu wenig aggressiv hielten. <BR><BR>dpa ch yyby w4 uk<BR>281909 Sep 08 </P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[CSU h&auml;lt trotz Wahldebakels zun&auml;chst an F&uuml;hrung fest]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen&nbsp;- Die CSU zieht aus ihrem Wahldebakel zun&auml;chst keine personellen Konsequenzen. Bayerns Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein sagte am Sonntagabend, er stehe trotz der b&ouml;sen &Uuml;berraschung am Wahlabend f&uuml;r eine Koalitionsregierung zur Verf&uuml;gung. <BR><BR>Dazu wolle er vor allem mit der FDP Gespr&auml;che aufnehmen. Der CSU-Vorsitzende Erwin Huber sagte, seine Partei habe nach wie vor Vertrauen in die Gestaltungskraft Becksteins. <BR><BR>Huber will an Generalsekret&auml;rin Christine Haderthauer festhalten. Auf die Frage nach ihrer politischen Zukunft sagte er: &laquo;Die Frage stellt sich nicht.&raquo; <BR><BR>Beckstein und Huber sind erst seit etwa einem Jahr im Amt. Beide trafen sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dpa am Sonntagnachmittag in M&uuml;nchen zu Beratungen &uuml;ber die Folgen des Wahldesasters. Danach wollen beide die Frage nach personellen Konsequenzen zumindest bis Montag offen lassen, war am Sonntag aus Parteikreisen zu erfahren. An der Runde nahm auch Haderthauer teil. <BR><BR>dpa ki yyzz n1 bk<BR>281906 Sep 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Vom Sturz bedroht - CSU-Generalsekret&auml;rin Haderthauer]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen&nbsp;- Nach nur einem Jahr im Amt ist CSU-Generalsekret&auml;rin Christine Haderthauer schon wieder vom Sturz bedroht. <BR><BR>Sie k&ouml;nnte das erste Opfer des schlechten Wahlergebnisses der Christsozialen werden. Die 45 Jahre alte Rechtsanw&auml;ltin aus Ingolstadt hat in der CSU-Funktion&auml;rsriege wenig Freunde: Sie ist von gro&szlig;em Selbstbewusstsein, mancher CSU-Mandatstr&auml;ger h&auml;lt es sogar f&uuml;r ziemlich &uuml;berzogen. Im bundesweiten Medienkonzert blieb sie nach allgemeiner Einsch&auml;tzung eher blass. <BR><BR>Ein weiterer Grund ihrer mangelnden Popularit&auml;t auf Funktion&auml;rsebene ist, dass Haderthauer quasi aus dem Nichts in die Parteispitze aufstieg und dabei viele verdiente CSU-ler &uuml;berrundete. Haderthauer selbst f&uuml;hrt Kritik auf Macho-Gehabe zur&uuml;ck: M&auml;nner, die sich derart &auml;u&szlig;erten, h&auml;tten eher &laquo;ein Problem mit sich selbst&raquo;, sagte sie einmal. <BR><BR>Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird sie nicht dauerhaft auf den hinteren B&auml;nken des M&uuml;nchner Maximilianeums Platz nehmen m&uuml;ssen. Denn sie ist bei der Basis beliebt, eloquent, und f&uuml;hlt sich im Rampenlicht wohl. Sie spricht vor allem j&uuml;ngere W&auml;hler, Frauen und Stadtbewohner an - W&auml;hlerschichten, auf die die CSU dringend angewiesen ist. <BR><BR>dpa ch yyby w4 uk <BR>281903 Sep 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[2. ARD-Hochrechnung: CSU st&uuml;rzt weit unter 50 Prozent]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>Berlin. Die CSU hat bei der Landtagswahl in Bayern laut zweiter ARD-Hochrechnung erdrutschartige Verluste hinnehmen m&uuml;ssen und ist weit unter die selbstgesetzte Marke von 50 Prozent gest&uuml;rzt. <BR>Mit nur 43,3 Prozent (2003: 60,7) verliert die CSU mit Parteichef Erwin Huber und Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein an der Spitze damit nach 46 Jahren die absolute Mehrheit im bayerischen Landtag. <BR><BR>Die SPD kommt nach der Hochrechnung von 18.41 Uhr auf 18,7 Prozent (2003: 19,6). Mit 10,2 Prozent gelingt den Freien W&auml;hlern (2003: 4,0) erstmals der Sprung in den Landtag. <BR>Die Gr&uuml;nen erreichen 9,1 Prozent (2003: 7,7). <BR>Die FDP schafft mit 7,9 Prozent (2003: 2,6) erstmals seit 1994 wieder den Sprung in das Landesparlament. <BR>Die Linke verpasst der Hochrechnung zufolge mit 4,6 Prozent knapp den Einzug in den Landtag. <BR><BR>ddp/sto/kos <BR>281852 Sep 08<BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Beckstein will Ministerpr&auml;sident bleiben]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen&nbsp;- Der bayerische Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein will trotz der schweren Verluste der CSU Regierungschef bleiben. <BR>Ziel sei nun, eine b&uuml;rgerliche Koalition zu bilden, sagte er am Sonntagabend in M&uuml;nchen. &laquo;Ich stehe f&uuml;r eine Koalitionsregierung zur Verf&uuml;gung.&raquo; <BR>Zugleich gestand Beckstein die Wahlniederlage der CSU ein. &laquo;Wir haben offensichtlich es nicht geschafft, den Menschen deutlich zu machen, dass wir einen alleinigen Regierungsauftrag zum Wohle Bayerns brauchen.&nbsp; <BR>Die Menschen haben beschlossen, aus deren Sicht, dass wir in eine Koalition hinein m&uuml;ssen.&raquo; <BR><BR>dpa cs yyzz n1 bk<BR>281851 Sep 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[CSU-Chef Huber: Beckstein hat das Vertrauen der CSU]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen&nbsp;- Der bayerische Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein hat trotz der verheerenden Niederlage der CSU bei der Landtagswahl weiterhin das Vertrauen seiner Partei. <BR>Die Partei habe Vertrauen in die Gestaltungskraft Becksteins, sagte CSU-Chef Erwin Huber am Sonntagabend. <BR>Beckstein sagte, er stehe f&uuml;r eine Koalitionsregierung zur Verf&uuml;gung. <BR><BR>dpa ki gg yyby n1 bk <BR>281846 Sep 08 </P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Nach Wahl-Fiasko braucht CSU Koalitionspartner - FDP steht bereit]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen&nbsp;- Politisches Erdbeben in Bayern: Nach zweistelligen Stimmenverlusten muss die seit gut vier Jahrzehnten in Bayern allein regierende CSU laut ersten Hochrechnungen k&uuml;nftig die Macht teilen. Die Partei von Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein sackte bei der Landtagswahl am Sonntag auf etwa 43 Prozent ab. Sie verpasste die Mehrheit der Mandate im Parlament und braucht damit erstmals seit 46 Jahren einen Koalitionspartner. FDP-Spitzenkandidat Martin Zeil bot der CSU unmittelbar nach der Wahl Gespr&auml;che an. Die Christsozialen wollen schnell Gespr&auml;che &uuml;ber ein b&uuml;rgerliches B&uuml;ndnis aufnehmen. &laquo;Die W&auml;hler wollen nicht, dass die CSU alleine regiert&raquo;, sagte CSU- Generalsekret&auml;rin Christine Haderthauer. </P>
<P>Die zweistelligen Verluste st&uuml;rzen die erst vor einem Jahr angetretene CSU-Spitze aus Parteichef Erwin Huber und Beckstein in eine schwere Krise. Beide trafen sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dpa am Nachmittag in M&uuml;nchen zu Beratungen &uuml;ber die Folgen des Wahldesasters. Danach wollten beide ihre schwere Wahlniederlage ohne Umschweife eingestehen, aber die Frage nach personellen Konsequenzen zumindest bis zum Montag offen lassen, war am Sonntag aus Parteikreisen zu erfahren. </P>
<P>Gr&ouml;&szlig;ter Stimmengewinner sind die b&uuml;rgerlichen Freien W&auml;hler (FW), die mit einem wohl zweistelligen Ergebnis erstmals in das M&uuml;nchner Maximilianeum einziehen, und die FDP. Die Liberalen schafften den Prognosen zufolge nach 14 Jahren Abstinenz m&uuml;helos den Sprung &uuml;ber die F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde. Die Linke drohte den Einzug in den Landtag am Abend zu verpassen. Im Parlament gibt es k&uuml;nftig vermutlich f&uuml;nf statt der bisher drei Fraktionen von CSU, SPD und Gr&uuml;nen. </P>
<P>Das von SPD-Spitzenkandidat Franz Maget angestrebte Vierer-B&uuml;ndnis gegen die CSU gilt als unrealistisch. FDP-Spitzenkandidat Zeil sagte: &laquo;Wir haben schon vorher gesagt, wenn uns die CSU zu Gespr&auml;chen einl&auml;dt, werden wir uns nicht entziehen.&raquo; Er sehe f&uuml;r andere Koalitionen keine ausreichenden &Uuml;bereinstimmungen. Die Freien W&auml;hler schlossen eine Koalition mit der CSU ebenfalls nicht aus. Maget betonte: &laquo;Es gibt die M&ouml;glichkeit jenseits der CSU zu einer Regierung.&raquo;</P>
<P>Ein Jahr vor der Bundestagswahl belastet der massive Einbruch der CSU auch die Union um Kanzlerin Angela Merkel (CDU) schwer. Der Bundes-SPD mit ihrer neuen Spitze um den designierten Vorsitzenden Franz M&uuml;ntefering und Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier verschafft das im Vergleich zu 2003 und zu den Umfragen stagnierende Ergebnis der bayerischen Genossen keinen R&uuml;ckenwind. </P>
<P>Die CSU verlor laut Hochrechnungen in ARD und ZDF (18.00 Uhr) rund 18 Prozentpunkte im Vergleich zum Spitzenergebnis von 2003 (60,7 Prozent). Mit 42,8 bis 43 Prozent verzeichneten die Christsozialen ihr schw&auml;chstes Ergebnis seit 1954 (38,0 Prozent). Die CSU holte demnach 86 oder 87 Sitze (2003: 124). Die bisherigen Oppositionsparteien SPD und Gr&uuml;ne sowie die neu ins Parlament gew&auml;hlten Parteien lagen demnach gemeinsam &uuml;ber dem CSU-Ergebnis und eroberten insgesamt mehr Sitze im Landtag (93 bis 94). Die in Bayern seit f&uuml;nf Jahrzehnten oppositionelle SPD kam auf 19 bis 19,1 Prozent (2003: 19,6). Die Sozialdemokraten verzeichneten damit ihr schlechtestes Nachkriegsergebnis in Bayern. </P>
<P>Die Gr&uuml;nen verbesserten sich auf 9,2 bis 9,3 Prozent (2003: 7,7). Mit einem Zuwachs von etwa sechs Punkten auf 8,1 bis 8,4 Prozent (2003: 2,6) ist die FDP der eigentliche Wahlgewinner. Die bisher nur auf kommunaler Ebene relevanten Freien W&auml;hler (FW) kamen laut Hochrechnungen auf 10,2 Prozent (2003: 4,4). Die zuletzt in Bremen, Hessen, Niedersachsen und Hamburg erfolgreiche Linkspartei lag unter der F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde (4,7). </P>
<P>Unter Parteichef und Ministerpr&auml;sident Edmund Stoiber hatte die CSU vor f&uuml;nf Jahren mit gut 60 Prozent ein schwer wiederholbares Ergebnis eingefahren - das zweitbeste in der Geschichte des Freistaats &uuml;berhaupt, verbunden mit einer Zweidrittel-Mehrheit der Landtagsmandate. Stoiber war vor einem Jahr auf Druck seiner eigenen Partei zur&uuml;ckgetreten. </P>
<P>Umfragen hatten den Christsozialen zwar den Sturz unter 50 Prozent prophezeit, jedoch nicht den Verlust der Alleinherrschaft. Die Abstimmung galt als entscheidend f&uuml;r die politische Zukunft Becksteins und Hubers. Beckstein (64) hat angek&uuml;ndigt, bis zum Ende der Legislaturperiode 2013 regieren zu wollen. Huber (62) strebte 2009 ein Bundestagsmandat an, um seine bundespolitische Pr&auml;senz zu verst&auml;rken.</P>
<P>Der Start des neuen F&uuml;hrungsduos Huber/Beckstein war durch die Milliarden-Belastungen bei der BayernLB, das Aus f&uuml;r den Transrapid, die Querelen um das Rauchverbot und den Dauerstreit um die Schulpolitik belastet worden. Beide hatten dennoch &laquo;50 Prozent plus X&raquo; als Wahlziel ausgegeben. Seit 1970 hatte die CSU immer &uuml;ber 50 Prozent gelegen - das machte ihren Mythos als eine der erfolgreichsten Parteien Europas aus. </P>
<P>In den vergangenen Tagen wurde bereits &uuml;ber personelle Konsequenzen f&uuml;r den Fall eines CSU-Debakels spekuliert. Dabei wurde Bundesagrarminister und CSU-Vize Horst Seehofer als m&ouml;glicher Huber- Nachfolger genannt. Auch die Position von Generalsekret&auml;rin Christine Haderthauer wurde in Frage gestellt. </P>
<P>Besonders interessant ist die Bayern-Wahl mit Blick auf die Bundesversammlung, die Ende Mai 2009 den Bundespr&auml;sidenten w&auml;hlt. Der R&uuml;ckgang der CSU-Stimmenzahl dort wird nun wohl weitgehend durch den Erfolg der FDP und der eher konservativen Freien W&auml;hler kompensiert. Eine knappe Mehrheit f&uuml;r Amtsinhaber Horst K&ouml;hler in der Bundesversammlung ist angesichts unver&auml;nderter Lager in Bayern immer noch in Reichweite. Weitere Landtagswahlen finden bis Mai nicht statt. Im Bundesrat, der L&auml;nderkammer, schrumpft die klare Mehrheit f&uuml;r Schwarz-Rot, falls die CSU mit der FDP in Bayern koaliert. </P>
<P>Bundespolitisch galt die Bayern-Wahl als Stimmungstest f&uuml;r die gro&szlig;e Koalition aus CDU/CSU und SPD mit Blick auf 2009. Die massiven CSU-Verluste schw&auml;chen nun auch die Union insgesamt. 2005 hatte die CSU mit ihrem Bundestagswahl-Ergebnis von 49,2 Prozent der Union einen knappen Vorsprung vor der SPD beschert - ohne die Christsozialen w&auml;re Merkel nicht Kanzlerin geworden. Ein neuerliches Schw&auml;cheln der CSU im kommenden Jahr w&uuml;rde die angestrebte schwarz- gelbe Koalition in Frage stellen. Die neue SPD-F&uuml;hrung um M&uuml;ntefering und Steinmeier strebt 2009 ein rot-gr&uuml;nes B&uuml;ndnis oder eine &laquo;Ampel- Koalition&raquo; unter Einschluss der FDP an. <BR><BR>dpa ll/dh yyby z2 dh/ll <BR>281840 Sep 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Maget will Regierung ohne die CSU - Gespr&auml;che mit Gr&uuml;nen]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen&nbsp;- Der bayerische SPD-Spitzenkandidat Franz Maget will eine Regierung ohne die CSU bilden. <BR>&laquo;Es gibt die M&ouml;glichkeit jenseits der CSU zu einer Regierung&raquo;, sagte Maget am Sonntagabend im ZDF. <BR>&laquo;Wir wollen davon Gebrauch machen.&raquo; Er k&uuml;ndigte Gespr&auml;che mit den Gr&uuml;nen an. <BR>Die Menschen in Bayern h&auml;tten einen Neubeginn gewollt. <BR>&laquo;Das war ein Erdbeben in Bayern&raquo;, sagte Maget zum Ergebnis der CSU. <BR>Er r&auml;umte aber ein, dass er sich ein besseres Ergebnis f&uuml;r die SPD erwartet habe. <BR>Dennoch habe die SPD &laquo;das erreicht, was drin war&raquo;. <BR><BR>dpa pw yyby n1 bk<BR>281830 Sep 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[CSU will schnell Koalitionsgespr&auml;che aufnehmen]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen - Die CSU will nach ihrer Niederlage bei der Landtagswahl in Bayern schnell Gespr&auml;che &uuml;ber eine Koalition aufnehmen. <BR>&laquo;Die W&auml;hler wollen nicht, dass die CSU alleine regiert&raquo;, sagte CSU-Generalsekret&auml;rin Christine Haderthauer am Sonntagabend in der ARD. <BR>Die CSU habe den Auftrag bekommen, eine b&uuml;rgerliche Koalition zu bilden. <BR><BR>dpa dw yyby n1 bk <BR>281829 Sep 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3496.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[FDP und Freie W&auml;hler schlie&szlig;en Koalition mit CSU nicht aus]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen&nbsp; Nach den Verlusten der CSU bei der bayerischen Landtagswahl hat die FDP ihre Bereitschaft zu einer schwarz-gelben Koalition bekr&auml;ftigt. <BR>Die FDP-Landeschefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sagte am Sonntagabend in der ARD, zun&auml;chst werde ihre Partei jedoch das Verhalten der CSU abwarten. <BR>Sie lehnte zugleich ein B&uuml;ndnis mit SPD, Gr&uuml;nen und Freien W&auml;hlern ab und betonte: &laquo;Wir wollen keine Experimente.&raquo; <BR>Der Freie-W&auml;hler-Landeschef Hubert Aiwanger schloss ein B&uuml;ndnis mit der CSU nicht aus. <BR>Man werde jetzt &laquo;mit jedem reden&raquo; und schauen, mit wem die vern&uuml;nftigsten Ziele erreicht werden k&ouml;nnten. <BR><BR>ddp/jsc/hoe<BR><BR>281822 Sep 08<BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[CSU-Ergebnis geh&ouml;rt zu gr&ouml;&szlig;ten Unionsverlusten bei Landtagswahlen]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen - Mit zweistelligen Verlusten im Vergleich zur Landtagswahl 2003 hat die CSU einen der gr&ouml;&szlig;ten Stimmverluste der Union in einem Landtag seit dem Krieg eingefahren. </P>
<P>Die CSU hatte vor fast 60 Jahren bereits einmal verheerende Verluste wegstecken m&uuml;ssen. Bei der Landtagswahl 1950 b&uuml;&szlig;te sie mit nur 27,4 Prozent der Stimmen im Vergleich zu 1946 insgesamt 24,9 Prozentpunkte ein. </P>
<P>Die Bayernpartei als sch&auml;rfste Konkurrentin der CSU kam damals auf 17,9 Prozent. Grund: Sie war in die katholisch- konservative W&auml;hlerschaft der CSU eingedrungen und hatte Stimmen abgezogen.</P>
<P>Die gro&szlig;e CSU-Schwester CDU musste ihren bislang gr&ouml;&szlig;ten Verlust bei der Berliner Wahl zum Abgeordnetenhaus 2001 hinnehmen. Sie verlor dort 17 Prozentpunkte im Vergleich zur vorherigen Wahl. In Sachsen verloren die Christdemokraten 2004 insgesamt 15,8 Prozentpunkte. </P>
<P>Zuletzt b&uuml;&szlig;te die CDU 2008 in Hessen zweistellig an W&auml;hlerstimmen ein: Sie verlor 12,0 Prozentpunkte und damit auch die absolute Landtagsmehrheit. <BR><BR>dpa bs/dh yyby w4 bk 281813 Sep 08 </P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3491.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Bayern-SPD: Sind bereit, Mehrheit jenseits der CSU zu konstruieren]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen - Die Bayern-SPD ist bereit, eine Mehrheit jenseits der CSU zu bilden. Das sagte der stellvertretende Landesvorsitzende Thomas Beyer am Sonntag im ZDF. Es gebe nach den Prognosen eine rechnerische Mehrheit von SPD, Gr&uuml;nen, FDP und Freien W&auml;hlern gegen&uuml;ber der CSU.<BR><BR>dpa ki yyzz n1 bk<BR>281809 Sep 08 </P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3490.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Prognosen: CSU in Bayern klar unter 50 Prozent]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen - Die CSU hat bei der Landtagswahl in Bayern am Sonntag eine historische Niederlage einstecken m&uuml;ssen. Nach den Prognosen von ARD und ZDF liegt die bislang alleinregierende Partei klar unter 50 Prozent. Aller Voraussicht nach ist sie k&uuml;nftig auf einen Koalitionspartner angewiesen. Die SPD kann sich nicht verbessern. Der Einzug in den Landtag gelingt auch Freien W&auml;hlern, FDP und Gr&uuml;nen. Die Linke muss zittern, ob sie die F&uuml;nf-Prozent-Marke schafft.</P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3489.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Bayern entscheiden mit Spannung erwartete Wahl - Beteiligung nimmt zu]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen/N&uuml;rnberg - In einer mit gro&szlig;er Spannung erwarteten Wahl haben die 9,3 Millionen Wahlberechtigten in Bayern am Sonntag f&uuml;r die n&auml;chsten f&uuml;nf Jahre einen neuen Landtag gew&auml;hlt. Zugleich wurde in den sieben Regierungsbezirken des Freistaats die Zusammensetzung der Bezirkstage neu bestimmt. Nach einem schleppenden Auftakt und einem verhaltenen Tagesverlauf wurde erst in den letzten zwei Stunden vor Schlie&szlig;ung der 13 000 Wahllokale ein st&auml;rkerer Zustrom registriert. Wahlleiter &auml;u&szlig;erten sich deshalb in dpa-Umfragen zuversichtlich, dass die bisher geringste Beteiligung an einer Bayern-Wahl &uuml;berhaupt von nur 57,1 Prozent vor f&uuml;nf Jahren wenigstens leicht &uuml;berschritten werden konnte. <BR><BR>Nach 16.00 Uhr hatte die Beteiligung meist gut einen Prozentpunkt mehr erreicht als 2003. Allerdings wurde wie vor f&uuml;nf Jahren zun&auml;chst noch in keiner von sechs gr&ouml;&szlig;eren St&auml;dten Bayerns die 50-Prozent- Marke &uuml;berschritten. Allgemein setzte sich nach Einsch&auml;tzung der Wahlleiter der Trend fort, &laquo;erst nach dem Kaffeetrinken&raquo; w&auml;hlen zu gehen. Unterdessen d&uuml;rfte die Beteiligung an der Briefwahl nach &uuml;bereinstimmender Einsch&auml;tzung mit Antragsquoten um die 20 Prozent in etwa gleichgeblieben sein. <BR><BR>Die Bayern waren zu einer der bisher spannendsten Landtagswahlen aufgerufen. Der seit 1966 alleinregierenden CSU drohte nach j&uuml;ngsten Umfragen der Absturz unter die 50-Prozent-Marke. Nicht auszuschlie&szlig;en war auch, dass die Christsozialen k&uuml;nftig einen Koalitionspartner brauchen w&uuml;rden. Bis zuletzt hatte Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein (CSU) jedoch Siegeszuversicht demonstriert und angek&uuml;ndigt, bis 2013 im Amt bleiben zu wollen. Sein SPD-Herausforderer Franz Maget setzte dagegen auf eine Mehrheit f&uuml;r eine SPD-gef&uuml;hrte Regierung.<BR><BR>Bundespolitisch galt die Wahl als wichtiger Stimmungstest f&uuml;r die gro&szlig;e Koalition aus CDU/CSU und SPD mit Blick auf die Bundestagswahl 2009. Gr&ouml;&szlig;ere Stimmenverluste f&uuml;r die CSU lie&szlig;en auch eine Schw&auml;chung der Union insgesamt bef&uuml;rchten. Zudem sollte die Abstimmung Folgen f&uuml;r die Wahl des Bundespr&auml;sidenten im Mai 2009 haben.<BR><BR>Im bayerischen Landtag waren 180 Sitze zu vergeben, darunter 91 Direkt- und 89 Listenmandate. Die CSU, die 2003 mit 60,7 Prozent eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Landtag geholt hatte, lag in letzten Umfragen knapp unter 50, die SPD bei rund 20 Prozent. Allerdings hatte sich bis dahin rund die H&auml;lfte aller Wahlberechtigten noch unentschlossen gezeigt. Entscheidend f&uuml;r die k&uuml;nftigen Machtverh&auml;ltnisse sollte zudem sein, wie viele Parteien die F&uuml;nf- Prozent-H&uuml;rde &uuml;berspringen. <BR><BR>Neben CSU, SPD und Gr&uuml;nen stand die FDP nach 14 Jahren vor dem Wiedereinzug ins Parlament, auch die Freien W&auml;hler hatten erstmals darauf gehofft. Zudem rechneten sich die Linken, die in Umfragen noch bei knapp unter f&uuml;nf Prozent lagen, gute Chancen aus. Insgesamt hatten sich 14 Parteien und W&auml;hlergruppen zur Wahl gestellt, vier davon allerdings nur in einzelnen Regierungsbezirken. Dort wurden zeitgleich auch die sieben bayerischen Bezirkstage gew&auml;hlt. Diese Gremien aus ehrenamtlichen Abgeordneten bestimmen vor allem &uuml;ber Sozial- und Pflegeeinrichtungen sowie &uuml;ber Kultur- und Heimatpflege. </P>
<P>&nbsp;</P>
<P>dpa db yyby z2 uk<BR>281728 Sep 08 </P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtagswahl st&ouml;&szlig;t auf wenig Interesse - Wahlbeteiligung &auml;hnlich niedrig wie 2003]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen. Die bayerische Landtagswahl ist bei den W&auml;hlern auf &auml;hnlich wenig Interesse gesto&szlig;en wie vor f&uuml;nf Jahren. Die Wahl&auml;mter in mehreren gro&szlig;en St&auml;dten meldeten rund zwei Stunden vor Schlie&szlig;ung der Wahllokale eine geringf&uuml;gig h&ouml;here Wahlbeteiligung gegen&uuml;ber den Vergleichswerten von 2003. </P>
<P>Vor f&uuml;nf Jahren hatte die Wahlbeteiligung mit 57,1 den bis dato niedrigsten Stand nach dem Zweiten Weltkrieg erreicht. Nachdem in den vergangenen 46 Jahren die CSU in Bayern &uuml;ber eine absolute Mehrheit verf&uuml;gte, steht die Alleinherrschaft dieses Mal aber in Frage. Ministerpr&auml;sident und CSU-Spitzenkandidat G&uuml;nther Beckstein gab sich dennoch optimistisch. Bei seiner Stimmabgabe in N&uuml;rnberg sagte er am Sonntag, er sei guter Dinge, dass die CSU den &laquo;klaren Regierungsauftrag&raquo; bekomme. Sein Wahlziel bleibe 50 plus X. Gedankenspiele &uuml;ber einen Plan B seien &laquo;nicht n&ouml;tig&raquo;, betonte er. <BR><BR>F&uuml;r den Fall, dass die CSU unter die 50-Prozent-Marke rutschen sollte, sagte CSU-Chef Erwin Huber im niederbayerischen Reisbach, dann w&uuml;rden zwar Diskussionen in der Sache folgen. Er erwarte aber keine personellen Konsequenzen. <BR><BR>Auch der SPD-Spitzenkandidat Franz Maget zeigte sich trotz schlechter Umfragewerte zuversichtlich. Nach der Stimmabgabe in M&uuml;nchen sagte er, er hoffe, dass die SPD das schlechte Ergebnis von 2003, als sie nur 19,6 Prozent der Stimmen bekam, verbessern k&ouml;nne. Er gehe von &laquo;deutlich mehr als 20 Prozent aus&raquo;. <BR><BR>Neben den bisher im Parlament vertretenen Parteien CSU, SPD und Gr&uuml;nen k&ouml;nnen laut Erhebungen auch FDP und Freie W&auml;hler auf einen Einzug in den Landtag hoffen. Chancen, die F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde zu &uuml;berspringen, werden ferner der Linkspartei einger&auml;umt. Insgesamt treten 14 Parteien und W&auml;hlergruppen an, davon zehn in allen Wahlkreisen.<BR><BR>Der Spitzenkandidat der Gr&uuml;nen, Sepp Daxenberger, &auml;u&szlig;erte sich optimistisch, dass deine Partei mehr als zehn Prozent erreicht. Die CSU werde auf jeden Fall unter 50 Prozent bleiben, sagte er. FDP-Spitzenkandidat Martin Zeil sagte, jedes Ergebnis, das den Liberalen den Wiedereinzug in den Landtag erm&ouml;gliche, sei &laquo;sehr gut&raquo;. <BR><BR>Diesmal waren 9,3 Millionen Bayern aufgerufen, f&uuml;r die n&auml;chsten f&uuml;nf Jahre einen neuen Landtag zu w&auml;hlen. Bei der Landtagswahl vor f&uuml;nf Jahren erhielt die CSU 60,7 Prozent der Stimmen und erlangte damit das zweitbeste Ergebnis nach dem Zweiten Weltkrieg. Die SPD bekam 19,6 Prozent, die Gr&uuml;nen 7,7 Prozent und die FDP 2,6 Prozent. Die Freien W&auml;hler verpassten mit 4,0 Prozent den Einzug ins Landesparlament.<BR><BR>Das vorl&auml;ufige Endergebnis wird am Sonntag gegen Mitternacht erwartet. Zugleich wurden in den sieben Regierungsbezirken die Bezirkstage gew&auml;hlt. </P>
<P>(Quellen: Wahl&auml;mter, Daxenberger und Zeil auf ddp-Anfrage; Beckstein, Maget und Huber vor Journalisten) </P>
<P>ddp/von/kos<BR>281639 Sep 08</P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3482.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Beteiligung an der Bayern-Wahl bleibt bis zur Halbzeit r&uuml;ckl&auml;ufig]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen/N&uuml;rnberg - Die mit Spannung erwartete Landtagswahl in Bayern hat bis zur Halbzeit in den Mittagsstunden noch nicht das von den Parteien erhoffte verst&auml;rkte W&auml;hlerinteresse gefunden. In gr&ouml;&szlig;eren bayerischen St&auml;dten erreichte die Beteiligung auch rund vier Stunden vor Schlie&szlig;ung der Wahllokale noch nicht die Vergleichswerte von 2003 und blieb durchschnittlich um gut einen Prozentpunkt zur&uuml;ck. Schon vor f&uuml;nf Jahren war die Wahlbeteiligung im Freistaat weiter zur&uuml;ckgegangen und hatte am Ende nur noch 57,1 Prozent betragen, den bisher niedrigsten Wert &uuml;berhaupt. Bei dem Urnengang am Sonntag stand die seit Jahrzehnten unangefochtene Vormachtstellung der CSU auf dem Spiel. <BR><BR>&laquo;Es zieht etwas an im Vergleich zu in der Fr&uuml;h&raquo;, sagte ein Mitarbeiter der Wahlleitung in Regensburg am fr&uuml;hen Nachmittag. In M&uuml;nchen hie&szlig; es: &laquo;Jetzt geht's ein bischen 'nauf.&raquo; &Uuml;berwiegend wurde in den Wahlbezirken auf den generellen Trend vergangener Jahre gehofft, den Urnengang erst am sp&auml;teren Nachmittag anzutreten. <BR><BR>Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein sagte bei der Stimmabgabe in N&uuml;rnberg, er rechne weiter fest mit einer absoluten CSU-Mehrheit. &laquo;Ich bin optimistisch, dass wir einen klaren Regierungsauftrag erhalten.&raquo; CSU-Chef Erwin Huber sagte beim Urnengang in seinem niederbayerischen Heimatort Reisbach, sollte das Wahlziel 50 plus X nicht erreicht werden, rechne er mit Diskussionen in der Sache, nicht aber mit einer Personaldebatte. Zuversichtlich f&uuml;r ein gutes Abschneiden der SPD &auml;u&szlig;erte sich Spitzenkandidat Franz Maget an der Wahlurne in M&uuml;nchen. <BR><BR>Die CSU lag in j&uuml;ngsten Umfragen knapp unter 50 Prozent, die SPD bei rund 20 Prozent. Allerdings zeigte sich bis zuletzt rund die H&auml;lfte aller Wahlberechtigten unentschlossen. Entscheidend f&uuml;r die k&uuml;nftigen Machtverh&auml;ltnisse sollte zudem sein, wie viele Parteien die F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde &uuml;berspringen. <BR><BR>Bundespolitisch w&uuml;rden gr&ouml;&szlig;ere Stimmenverluste f&uuml;r die Christsozialen auch die Union aus CDU/CSU insgesamt schw&auml;chen. Die Bayern-Wahl galt deshalb auch als Stimmungstest f&uuml;r die Bundestagswahl 2009. In Berlin wurde der Ausgang der Wahl auch deshalb mit Spannung erwartet, weil das Ergebnis eine Vorentscheidung f&uuml;r die Bundespr&auml;sidentenwahl im Mai 2009 sein sollte.<BR><BR>F&uuml;r den neuen bayerischen Landtag waren 180 Sitze zu vergeben, darunter 91 Direkt- und 89 Listenmandate. 14 Parteien und W&auml;hlergruppen stellten sich zur Wahl, vier davon allerdings nur in einzelnen Regierungsbezirken. Dort wurden zeitgleich auch die sieben bayerischen Bezirkstage gew&auml;hlt. Diese Gremien aus ehrenamtlichen Abgeordneten bestimmen vor allem &uuml;ber Sozial- und Pflegeeinrichtungen sowie &uuml;ber Kultur- und Heimatpflege. </P>
<P>&nbsp;</P>
<P>dpa db yyby z2 db<BR>281431 Sep 08 </P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3474.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Wahlbeteiligung in Bayern bis zum Mittag r&uuml;ckl&auml;ufig]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen/N&uuml;rnberg - Bei der mit Spannung erwarteten bayerischen Landtagswahl ist die Beteiligung bis zum Mittag noch hinter der von 2003 zur&uuml;ckgeblieben. Zwar erreichten die Quoten nach einem schleppenden Auftakt am Morgen in gr&ouml;&szlig;eren St&auml;dten bis 12 Uhr durchwegs schon zweistellige Werte. Doch bef&uuml;rchteten Wahlleiter bereits, dass der historische Tiefstand von 57,1 Prozent vor f&uuml;nf Jahren noch unterboten werden k&ouml;nnte. Die in den Wahllokalen registrierten Mittagszahlen lagen meist um die zwei Prozentpunkte zur&uuml;ck. &laquo;Der Trend ist negativ&raquo;, hie&szlig; es &uuml;bereinstimmend. Allerdings war in den vergangenen Jahren verst&auml;rkt zu beobachten, dass die W&auml;hler den Urnengang immer sp&auml;ter antraten.<BR><BR>Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein sagte bei der Stimmabgabe in N&uuml;rnberg, er rechne weiter fest mit einer absoluten CSU-Mehrheit. CSU-Chef Erwin Huber w&auml;hlte in seinem niederbayerischen Heimatort Reisbach. Er sagte, das Wahlziel seiner Partei bleibe &laquo;50 plus X&raquo;. Sollte dies nicht erreicht werden, rechne er mit Diskussionen in der Sache, nicht aber mit einer Personaldebatte. Zuversichtlich f&uuml;r ein gutes Abschneiden der SPD &auml;u&szlig;erte sich Spitzenkandidat Franz Maget an der Wahlurne in M&uuml;nchen. Die SPD sei zwar in den vergangenen Tagen als einer der Wahlverlierer benannt worden. &laquo;Ich denke, es wird ganz anders kommen&raquo;, sagte Maget.<BR><BR>Die CSU muss nach j&uuml;ngsten Umfrageergebnissen um den Verlust ihrer absoluten Mehrheit bangen. Bei der Wahl 2003 hatte die CSU - damals noch unter Edmund Stoiber - mit 60,7 Prozent ihr zweitbestes Ergebnis der Nachkriegsgeschichte. Neben CSU, SPD und Gr&uuml;nen steht die FDP nach 14 Jahren vor dem Wiedereinzug ins Parlament, den Freien W&auml;hlern k&ouml;nnte dies erstmals gelingen. Zudem rechnen sich die Linken, die in Umfragen knapp unter f&uuml;nf Prozent lagen, gute Chancen aus. </P>
<P>&nbsp;</P>
<P>dpa db yyby n1 mi<BR>281249 Sep 08 </P>
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3473.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Bayern-Wahl bringt auch Vorentscheidung &uuml;ber das Pr&auml;sidentenamt]]></title>
      <description><![CDATA[Berlin - Im Schloss Bellevue hat man sich Stillschweigen auferlegt: Zur Bayern-Wahl an diesem Sonntag dringt aus dem Amtssitz des Bundespr&auml;sidenten kein Wort. Horst K&ouml;hler wird den Tag im Kreis der Familie verbringen und dann am Abend - wie das restliche politische Berlin - vor dem Fernseher gespannt auf die Ergebnisse warten.<BR><BR>Denn die Entscheidung in Bayern ist nicht nur eine Schicksalswahl f&uuml;r die bislang alleinregierende CSU. Dem Kalender zufolge ist es auch die letzte Landtagswahl vor der Bundesversammlung am 23. Mai 2009, die das n&auml;chste Staatsoberhaupt w&auml;hlen wird. Die neuen Fraktionen des bayerischen Landtags werden 93 Delegierte in die Versammlung schicken. Sollte die CSU stark verlieren, k&ouml;nnte die schwarz-gelbe Mehrheit weg sein. SPD-Gegenkandidatin Gesine Schwan h&auml;tte dann gute Chancen.<BR><BR>Nach der aktuellsten Berechnung von Wahlrechtsexperten (<A href="http://www.wahlrecht.de/" target=xyx>http://www.wahlrecht.de/</A>) kann die CDU/CSU derzeit mit 517 bis 518 der aktuell 1224 Stimmen in der Bundesversammlung rechnen, die SPD mit 423 bis 425. Die Gr&uuml;nen kommen auf 88 bis 90 Sitze, die FDP auf 96 und die Linke auf 91 bis 92 Stimmen. Auf die Sonstigen - &uuml;berwiegend rechtsextreme Parteien - entfallen 28 Sitze. Union und FDP kommen also vor der Bayern-Wahl zusammen auf 613 bis 614 Delegierte - gerade mal eine bis zwei Stimmen &uuml;ber der absoluten Mehrheit (613). <BR><BR>Also wird am Sonntagabend das gro&szlig;e Rechnen beginnen. Dabei h&auml;ngt es nicht allein davon ab, wie hoch die Verluste der CSU ausfallen. Schaffen FDP und Freie W&auml;hler dieses Mal den Sprung &uuml;ber die F&uuml;nf- Prozent-Marke, kann der 65-j&auml;hrige K&ouml;hler ziemlich sicher mit seiner Wiederwahl rechnen. Gewinnt die SPD in Bayern deutlich hinzu oder kommt die Linke auf Anhieb in den Landtag, h&auml;tte Schwan (ebenfalls 65) wieder etwas bessere Karten. <BR><BR>Sicher ist damit f&uuml;r die Pr&auml;sidentenwahl 2009 allerdings noch nichts. Die Zusammensetzung der Bundesversammlung kann sich noch um einige Mandate ver&auml;ndern - etwa mit Losentscheiden in Hessen oder Niedersachsen, wo die Stimmenaufteilung kein eindeutiges Ergebnis f&uuml;r die eine oder andere Partei ergibt. Auch der dann letzte Stand der Bev&ouml;lkerungszahl in jedem Bundesland hat Einfluss. <BR><BR>Politisch ist die Ausgangslage dagegen klar: Union und FDP haben sich f&uuml;r eine zweite Amtszeit K&ouml;hlers entschieden, dem beliebtesten Staatsoberhaupt seit langem. Die SPD hatte Schwan noch unter dem Parteivorsitz von Kurt Beck zum zweiten Mal als Gegenkandidatin zu K&ouml;hler benannt - damals nicht zur Begeisterung aller in der Parteif&uuml;hrung. Inzwischen stehen die Sozialdemokraten aber geschlossen hinter der Uni-Rektorin, die auch von den Gr&uuml;nen wieder unterst&uuml;tzt wird.<BR><BR>Die Linke wird zun&auml;chst wohl einen eigenen Kandidaten benennen. Wenn es ab dem dritten Wahlgang in der Bundesversammlung um die einfache Mehrheit der Stimmen geht, d&uuml;rften aber auch sie mehrheitlich auf Schwan umschwenken. Nach derzeitigem Stand k&auml;me Rot- Rot-Gr&uuml;n insgesamt auf 602 bis 607 Stimmen. <BR><BR>Bei dieser knappen Ausgangslage werden sich die Parteien in den L&auml;ndern also sehr genau &uuml;berlegen, wen sie in die Bundesversammlung entsenden. Traditionell werden damit verdiente Parteig&auml;nger belohnt, oft aus aus der Wirtschaft, der Sportwelt oder dem Showgesch&auml;ft. Ein imperatives Mandat gibt es auch f&uuml;r sie nicht. So bekannte F&uuml;rstin Gloria von Thurn und Taxis frank und frei, dass sie 2004 als Wahlfrau der CSU f&uuml;r Schwan votierte. Ob sie von ihrer Partei noch mal in den Reichstag geschickt wird, ist ungewiss. <BR><BR>Auf Stimmen aus dem Unionslager setzt Schwan auch dieses Mal. Sie hat am Sonntag allerdings zun&auml;chst anderes im Kopf: In Hessen h&auml;lt sie eine Festrede bei der Verleihung des Kasseler B&uuml;rgerpreises. <BR><BR>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.09.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3469.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Zwei gleich wichtige Stimmen - So wird am Sonntag in Bayern gew&auml;hlt]]></title>
      <description><![CDATA[M&uuml;nchen - F&uuml;r die bayerische Landtagswahl an diesem Sonntag bekommt jeder B&uuml;rger zwei unterschiedlich gro&szlig;e, wei&szlig;e Stimmzettel - und hat zwei Stimmen. Beide Stimmen sind gleich wichtig. Denn anders als bei der Bundestagswahl entscheiden bei der Landtagswahl die Erst- und die Zweitstimme zusammen &uuml;ber die Sitzverteilung im Landtag - nicht nur die Zweitstimme, die im Bund die entscheidende ist. <BR><BR>Mit dem kleinen Stimmzettel kann ein Wahlberechtigter in seinem Heimatstimmkreis &laquo;seinen&raquo; Direktkandidaten w&auml;hlen. Sieger und damit sicher im Landtag ist, wer die meisten Stimmen bekommt - die einfache Mehrheit reicht. Voraussetzung f&uuml;r einen Einzug des Bewerbers in den Landtag ist lediglich - anders als bei der Bundestagswahl -, dass seine Partei landesweit mindestens f&uuml;nf Prozent der Stimmen holt.<BR><BR>Insgesamt werden - da es in Bayern 91 Stimmkreise gibt - 91 Direktmandate vergeben. Die &uuml;brigen 89 der 180 Sitze werden &uuml;ber Listen bestimmt. Auf dem gro&szlig;en Stimmzettel stehen diese Listenvorschl&auml;ge der Parteien. Dabei haben die Parteien aber keine landesweiten Bayern- Listen, sondern selbstst&auml;ndige Listen in den sieben bayerischen Regierungsbezirken (Wahlkreisen): Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz, Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken und Schwaben.<BR><BR>Auch auf diesem Stimmzettel kreuzt man aber nicht den Parteinamen an, sondern kann einen einzelnen Kandidaten ausw&auml;hlen - egal, auf welchem Platz er steht. Damit k&ouml;nnen die W&auml;hler die von den Parteien vorgegebene Reihenfolge auf den Listen geh&ouml;rig durcheinanderwirbeln. Die parallel laufende Bezirkstags-Wahl funktioniert im Prinzip genauso. Die Stimmzettel sind allerdings blau statt wei&szlig;. <BR><BR>dpa tt yyby w4 ll<BR>261216 Sep 08 
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[26.09.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3468.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Landtagspr&auml;sident Gl&uuml;ck ruft B&uuml;rger zum Gang an die Urnen auf]]></title>
      <description><![CDATA[M&uuml;nchen - Landtagspr&auml;sident Alois Gl&uuml;ck (CSU) hat die B&uuml;rger in Bayern zu einer hohen Beteiligung bei der Landtagswahl an diesem Sonntag aufgerufen. &laquo;B&uuml;rger, die sich gleichg&uuml;ltig und distanziert zur&uuml;cklehnen, wenden sich nicht nur innerlich von der Politik ab&raquo;, sagte Gl&uuml;ck am Freitag laut Mitteilung. &laquo;Sie verweigern auch die demokratische Beteiligung.&raquo; Wer Politiker und Parteien kritisiere, sollte als Staatsb&uuml;rger erst recht sein Wahlrecht nutzen und damit bewusst politische Priorit&auml;ten setzen, sagte Gl&uuml;ck. Die eigentliche Gefahr f&uuml;r die Demokratie sei die Gleichg&uuml;ltigkeit der Demokraten.<BR><BR>Gl&uuml;ck wies auf die Bedeutung des Landtags als &laquo;Herzkammer&raquo; der Demokratie hin. Es sei falsch zu glauben, dass die Landespolitik heute kaum noch etwas bewege, weil alles Wichtige in Berlin oder Br&uuml;ssel entschieden w&uuml;rde. Im f&ouml;deralen Deutschland beeinflusse die Landespolitik die Chancen und Perspektiven der Menschen sehr konkret, etwa in der Schulpolitik. <BR><BR>dpa dh yyby cor<BR>260926 Sep 08 
<P>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[26.09.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3459.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtagswahl: Infobrosch&uuml;re f&uuml;r Behinderte vorgestellt]]></title>
      <description><![CDATA[M&uuml;nchen. F&uuml;r Menschen mit geistiger Behinderung und Wahrnehmungsproblemen gibt es jetzt eine Infobrosch&uuml;re &uuml;ber den Ablauf der bayerischen Landtagswahl. Die Behindertenbeauftragte der Staatsregierung, Anita Knochner, beklagte am Freitag in M&uuml;nchen: &laquo;Nicht selten sind Bescheide, Informationen und Ver&ouml;ffentlichungen in einer f&uuml;r diese Personengruppe unverst&auml;ndlichen (Amts-)Sprache verfasst.&raquo; In der Brosch&uuml;re werde mit einfachen Worten erkl&auml;rt, was der Landtag ist, was eine Partei ist, wer w&auml;hlen darf, was eine Wahlbenachrichtigung ist und wie im Wahllokal gew&auml;hlt wird.<BR>
<P>Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein (CSU) sagte bei der Vorstellung von &laquo;Einfach w&auml;hlen gehen!&raquo;: &laquo;Unser Anliegen ist es, Benachteiligungen zu beseitigen, um es allen Menschen zu erm&ouml;glichen, gleichberechtigt am Leben teilzuhaben und ihr Leben selbst zu gestalten.&raquo; Es sei wichtig, dass die Menschen von ihrem Wahlrecht Gebrauch machten. Geistig Behinderte, die nur unter einer Teilbetreuung stehen, haben nach Angaben des B&uuml;ros der Behindertenbeauftragten meist durchaus noch das Wahlrecht.<BR></P>
<P>&nbsp;</P>
<P>Die Brosch&uuml;re erl&auml;utert mit Hilfe von Cartoons, wie die Landtagswahl abl&auml;uft. Auch die M&ouml;glichkeit einer Briefwahl wird angesprochen. Die verschiedenen Formulare und Wahlzettel sind in dem 26-seitigen Heftchen abgebildet. Als m&ouml;gliche Parteien, die gew&auml;hlt werden k&ouml;nnten, sind explizit CSU, SPD, Gr&uuml;ne, FDP, Freie W&auml;hler und die Linke genannt. Es wird aber darauf hingewiesen, dass es auch noch andere Parteien gibt.<BR><BR><BR></P>
<P>Die Brosch&uuml;re kann &uuml;ber das B&uuml;ro der Behindertenbeauftragten unter der Telefonnummer 089/1261-2799 angefordert werden. Au&szlig;erdem ist sie im Internet zu finden unter behindertenbeauftragte.bayern.de und beim Brosch&uuml;ren-Bestellservice der Staatsregierung unter verwaltung.bayern.de. </P>
<P>ddp/ume/iha<BR>051143 Sep 08<BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[05.09.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3352.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Sag beim Abschied leise Servus: Bayerischer Landtag geht auseinander]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>Von Christoph Trost, dpa </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Die gro&szlig;en Gef&uuml;hlsausbr&uuml;che bleiben zwar aus, auch Tr&auml;nen gibt es keine. Dennoch macht sich an diesem Donnerstag im altehrw&uuml;rdigen Maximilianeum so etwas wie Abschiedsstimmung breit. Nach 130 Plenarsitzungen stellt der Bayerische Landtag seine Arbeit f&uuml;r diese Legislaturperiode ein und verabschiedet sich in die Sommerpause. Und f&uuml;r einige Abgeordnete ist es sogar ein Abschied f&uuml;r immer: Mindestens 44 Parlamentarier werden dem n&auml;chsten Landtag nicht wieder angeh&ouml;ren, allen voran der fr&uuml;here Ministerpr&auml;sident und CSU- Vorsitzende Edmund Stoiber und Landtagspr&auml;sident Alois Gl&uuml;ck (CSU). </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Dabei verl&auml;uft die letzte Sitzung nach der 15-st&uuml;ndigen Marathon- Sitzung vom Vortag wie jede andere der 129 Sitzungen zuvor auch: Antr&auml;ge und Dringlichkeitsantr&auml;ge werden kontrovers diskutiert, auch die Redebeitr&auml;ge von CSU und Opposition sind je nach Thema genauso engagiert wie sonst auch. Zudem gibt es nochmals mehrere namentliche Abstimmungen und einen Bericht einer Enquete-Kommission. Gl&uuml;ck leitet dabei auch seine letzte Landtagssitzung unaufgeregt wie immer. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Am Nachmittag ist dann aber endg&uuml;ltig der Moment des Abschieds gekommen. Das Plenum bestellt einen sogenannten Zwischenausschuss mit knapp 50 Abgeordneten aus allen drei Fraktionen, der bis zum Zusammentritt des neuen Parlaments die Rechte des Landtags wahrnimmt. Dann sprechen Gl&uuml;ck, Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein (CSU) und SPD-Fraktionschef Franz Maget f&uuml;r die Opposition Schlussworte. Gl&uuml;ck bekommt von den Abgeordneten aller Fraktionen gro&szlig;en Beifall. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Ob er nicht ein bisschen wehm&uuml;tig sei, ob ihm etwas fehlen werde, war Gl&uuml;ck schon am Morgen gefragt worden. Nein, meint der CSU-Mann, der in seiner Partei stets auch als Vordenker bezeichnet wurde. Ein Lebensabschnitt gehe zu Ende, jetzt wolle er aktiv einen neuen Lebensabschnitt angehen. &laquo;Ich habe kein schwarzes Loch vor mir. Ich bin neugierig auf neue Entwicklungen, deshalb habe ich keine Veranlassung, der Vergangenheit nachzutrauern&raquo;, sagt er dann noch. &laquo;Ausgepr&auml;gte Entzugserscheinungen&raquo; werde er wohl nicht bekommen. &laquo;Ich gehe pers&ouml;nlich mit gro&szlig;er Dankbarkeit und Zufriedenheit&raquo;, betont er. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>&Auml;hnlich &auml;u&szlig;ern sich auch andere ausscheidende Abgeordnete. Der Begriff Wehmut sei fehl am Platze, sagt der langj&auml;hrige Vorsitzende des Haushaltsausschusses, Manfred Ach (CSU). Nach Jahrzehnten in der Politik stelle sich allenfalls die Wehmut nach Freizeit ein. Wolfgang Hoderlein, einst SPD-Landesvorsitzender, meint, er wolle sehen, &laquo;was das Leben jetzt noch bringt&raquo;. Ruth Paulig von den Gr&uuml;nen sagt: &laquo;Es war eine sch&ouml;ne Zeit und eine sch&ouml;ne Arbeit.&raquo; Nach so vielen Jahren sei es jetzt aber auch genug. Der langj&auml;hrige Finanzminister Kurt Faltlhauser (CSU) berichtet dagegen von &laquo;sehr gemischten&raquo; Gef&uuml;hlen. &laquo;Ein endg&uuml;ltiger Abschied aus einem Parlamentssaal ist kein einfaches Abhaken.&raquo; Der Abschied als Minister sei ihm leichter gefallen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Edmund Stoiber wiederum, der zu seiner letzten Landtagssitzung noch einmal ins Parlament gekommen ist, sagt, er f&uuml;hle &laquo;keinen Abschiedsschmerz&raquo;. Er blicke vielmehr &laquo;voller Dankbarkeit&raquo; auf die vergangenen Jahrzehnte in f&uuml;hrenden Stellungen in der Politik zur&uuml;ck. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Tats&auml;chlich verlassen mit Stoiber und Gl&uuml;ck zwei CSU-Gr&ouml;&szlig;en die parlamentarische B&uuml;hne - zwei Politiker, die jahrelang Seite an Seite gek&auml;mpft haben. &laquo;Ich glaube, dass wir ein ideales Gespann waren&raquo;, meint Gl&uuml;ck, der jahrelang CSU-Fraktionschef war. Gefragt nach seiner gr&ouml;&szlig;ten Schw&auml;che hatte er n&auml;mlich zuvor gesagt: &laquo;Dass ich vielleicht manchmal zu lange z&ouml;gere, weil ich zu gr&uuml;ndlich &uuml;berlege.&raquo; Deshalb, f&uuml;gte er vielsagend hinzu, habe er sich mit Stoiber so gut erg&auml;nzt. dpa tt yyby a3 db</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>171705 Jul 08 </P>
<P align=justify><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[17.07.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Enquete-Kommission legt Schlussbericht im Landtag vor]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Die Enquete-Kommission &laquo;Jungsein in Bayern&raquo; des Landtags hat am Donnerstag ihren Schlussbericht im Plenum vorgestellt. Das Gremium spricht sich unter anderem f&uuml;r eine st&auml;rkere F&ouml;rderung des Ehrenamts bei Jugendlichen aus, etwa durch einen Nachlass bei Studienbeitr&auml;gen, und fordert einen weiteren Ausbau der Jugendsozialarbeit. Eine weitere Versch&auml;rfung des Jugendstrafrechts lehnt die Kommission, der f&uuml;nf Experten und sechs Abgeordnete aller Fraktionen angeh&ouml;ren, unterdessen ab. Vorrangig sei, dass das bereits bestehende Recht konsequent angewandt werde, hie&szlig; es. Das Gremium hatte sich in den vergangenen drei Jahren zu 52 Sitzungen getroffen.<BR><BR></P>
<P align=justify>lby 7261<BR>dpa tt yyby ir/uk<BR>171412 Jul 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[17.07.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtag beschlie&szlig;t endg&uuml;ltige Abschaffung des B&uuml;chergeldes]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Eltern in Bayern m&uuml;ssen k&uuml;nftig keinen finanziellen Beitrag mehr f&uuml;r die Schulb&uuml;cher ihrer Kinder leisten: Vier Jahre nach der Einf&uuml;hrung beschloss der Landtag am sp&auml;ten Mittwochabend, das umstrittene B&uuml;chergeld zum kommenden Schuljahr 2008/2009 wieder abzuschaffen. Der Freistaat &uuml;bernimmt zwei Drittel der Gesamtkosten von 49,5 Millionen Euro im Jahr - also etwa 33 Millionen Euro j&auml;hrlich. Die Kommunen sollen die restlichen gut 16 Millionen Euro zahlen. Dies bedeutet eine R&uuml;ckkehr zu der Kostenverteilung, wie sie vor Einf&uuml;hrung des B&uuml;chergeldes galt. Die St&auml;dte und Gemeinden hatten zuletzt vergeblich gefordert, dass der Freistaat k&uuml;nftig drei Viertel der Gesamtkosten &uuml;bernimmt. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Nach jahrelangen heftigen Protesten von Eltern und Opposition war das B&uuml;chergeld bereits zu Beginn dieses Schuljahr ausgesetzt worden. Der CSU-Politiker Georg Eisenreich sprach angesichts der endg&uuml;ltigen Abschaffung nun von einer &laquo;guten Nachricht, auf die wir stolz sein k&ouml;nnen&raquo;. Die bildungspolitische Sprecherin der Gr&uuml;nen, Simone Tolle, hielt der CSU-gef&uuml;hrten Staatsregierung dagegen vor, es handle sich dabei um ein &laquo;Eingest&auml;ndnis des eigenen Versagens&raquo;. Die SPD-Fraktion scheiterte unterdessen im Landtag mit ihrem Vorschlag, die Lernmittelfreiheit in der Bayerischen Verfassung zu verankern.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 1063<BR>dpa tt yyby cro<BR>162310 Jul 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[16.07.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[SPD und Landtagsgr&uuml;ne fordern erneut Huber-R&uuml;cktritt wegen BayernLB-Krise]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Zum Abschluss der parlamentarischen Aufarbeitung der BayernLB-Krise haben SPD und Gr&uuml;ne Finanzminister Erwin Huber (CSU) erneut zum R&uuml;cktritt aufgefordert. Huber habe den Landtag und die &Ouml;ffentlichkeit belogen und die Rechte des Parlaments missachtet, sagten die stellvertretende Vorsitzende des BayernLB- Untersuchungsausschusses, Adelheid Rupp (SPD), und Gr&uuml;nen- Fraktionschef Sepp D&uuml;rr am Mittwoch im Landtag in M&uuml;nchen. Huber sei als Verwaltungsrats-Vize umfassend &uuml;ber die Auswirkungen der internationalen Finanzmarktkrise auf die Landesbank informiert gewesen, habe die Zahlen aber bewusst verschwiegen. &laquo;Es war eine L&uuml;ge&raquo;, sagte Rupp. Ausschuss-Chef Peter Welnhofer (CSU) wies die Anschuldigungen als haltlos und als Wahlkampfman&ouml;ver zur&uuml;ck. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Rupp betonte, Huber k&ouml;nne sich nicht damit herausreden, dass die Zahlen nicht belastbar gewesen seien. SPD-Fraktionschef Franz Maget sagte mit Blick auf die Informationspolitik von BayernLB-Vorstand und -Verwaltungsrat, insbesondere an die Adresse Hubers: &laquo;Und wenn man mit Dritten abspricht, dass man die Unwahrheit sagt, dann bleibt's trotzdem die Unwahrheit.&raquo; D&uuml;rr kritisierte, Huber und Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein (CSU) h&auml;tten im Verwaltungsrat &laquo;den Kopf in den Sand gesteckt&raquo; und ihre Aufsichtspflichten verletzt. Beckstein und Huber h&auml;tten damit der Landesbank geschadet, sagte er. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Welnhofer nannte die Anschuldigungen der Opposition dagegen &laquo;ohne jeden Zweifel widerlegt&raquo;. &laquo;Wer jetzt noch etwas anderes behauptet, setzt parteipolitisches Wunschdenken an die Stelle von erwiesenen Fakten&raquo;, sagte Welnhofer am Mittwochabend in der Debatte &uuml;ber die Untersuchungsausschuss-Schlussberichte von CSU und Opposition. Huber habe das Parlament &uuml;ber die Folgen der Finanzmarktkrise f&uuml;r die Bank &laquo;korrekt unterrichtet&raquo;. &laquo;Sie reden diese Bank schlecht, weil es Ihnen ins politische Konzept passt&raquo;, sagte Welnhofer zur Opposition. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die BayernLB hat ihre Belastungen aus der Finanzkrise bislang auf knapp 4,5 Milliarden Euro beziffert, davon rund 100 Millionen Euro an echten Zahlungsausf&auml;llen. Huber hatte sich im Untersuchungsausschuss wegen seiner Informationspolitik gegen L&uuml;gen-Vorw&uuml;rfe wehren m&uuml;ssen.<BR><BR><BR>lby 7456<BR>dpa tt yyby z2 db<BR>161804 Jul 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[16.07.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Gr&uuml;ne legen Landtag lahm: Stundenlange Debatte &uuml;ber Versammlungsrecht]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>Von Christoph Trost</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Sie sind die kleinste Landtagsfraktion, werden gemeinsam mit der SPD regelm&auml;&szlig;ig von der CSU &uuml;berstimmt - und haben als Oppositionspartei dann doch gewisse Rechte und M&ouml;glichkeiten des Protests: Am Mittwoch haben die Gr&uuml;nen mit einer mehr als siebenst&uuml;ndigen Debatte &uuml;ber die Versch&auml;rfung des Versammlungsrechts auf diese Weise den Landtag lahmgelegt. Von 9.30 Uhr am Morgen bis in den sp&auml;ten Nachmittag hinein musste sich das Parlament auf Druck der Gr&uuml;nen mit der umstrittenen Gesetzesnovelle der CSU-gef&uuml;hrten Staatsregierung besch&auml;ftigen. Alle 15 Gr&uuml;nen-Abgeordneten meldeten sich zu Wort - und das am vorletzten Sitzungstag vor der Sommerpause und in dieser Legislaturperiode. Eine derartige Marathon-Debatte &uuml;ber ein einzelnes Fachthema gab es im Maximilianeum seit Jahren nicht. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Wie die Fronten verlaufen, ist dabei schon von Beginn an klar. SPD und Gr&uuml;ne werfen CSU und Staatsregierung einen Eingriff in zentrale Grundrechte der B&uuml;rger vor. Mit dem Gesetz sollten Versammlungen friedlicher B&uuml;rger be- und verhindert werden. SPD-Fraktionschef Franz Maget spricht von einem &laquo;massiven Eingriff in ein demokratisch gesch&uuml;tztes und garantiertes Grundrecht&raquo;, seine Gr&uuml;nen-Kollegin Margarete Bause von einem &laquo;antidemokratischen Geist&raquo; des Gesetzes. Sie und ihre Fraktionskollegen tragen als Zeichen des Protests w&auml;hrend der Debatte T-Shirts mit dem Aufdruck &laquo;Wir sind so frei&raquo;. Auf der R&uuml;ckseite ist Artikel 113 der Bayerischen Verfassung abgedruckt: &laquo;Alle Bewohner Bayerns haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder besondere Erlaubnis friedlich und unbewaffnet zu versammeln.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Innenminister Joachim Herrmann (CSU) widerspricht den Vorw&uuml;rfen von SPD und Gr&uuml;nen energisch und wirft der Opposition im Gegenzug eine &laquo;vors&auml;tzliche Irref&uuml;hrung der &Ouml;ffentlichkeit&raquo; und &laquo;b&ouml;swillige Verzerrungen&raquo; sowie &laquo;Polit-Theater&raquo; vor. Ziel des Gesetzes sei es nicht, friedliche Kundgebungen zu behindern, sondern &laquo;gewaltt&auml;tigen Chaoten&raquo; wirksam zu begegnen. Wenn sich Extremisten gegenseitig &laquo;die K&ouml;pfe einschlagen&raquo;, habe dies nichts mit Versammlungsfreiheit zu tun. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Irgendwann am Nachmittag reden dann nur noch die Gr&uuml;nen, einer nach dem anderen. Die CSU hat sich als erstes aus der Rednerliste nehmen lassen, und auch die SPD l&auml;sst irgendwann die Gr&uuml;nen machen. Das Gr&uuml;nen-Urgestein Barbara R&uuml;tting berichtet von zahllosen Demonstrationen und Protestaktionen, an denen sie &uuml;ber Jahrzehnte hinweg teilnahm. &laquo;Auch das hat die Demokratie ausgehalten&raquo;, sagt sie. Der Gr&uuml;nen-Politiker Thomas M&uuml;tze sagt Richtung CSU: &laquo;Sie wollen die Demokratie sch&uuml;tzen durch die Einschr&auml;nkung demokratischer Rechte.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Im Fraktionssaal der Gr&uuml;nen ein paar Meter weiter sitzen den Tag &uuml;ber bis zu 30 G&auml;ste und verfolgen die Debatte, unter ihnen B&uuml;rger, die sich mit Petitionen gegen das Gesetz an den Landtag gewandt hatten. Deren Einw&auml;nde habe die CSU &laquo;vom Tisch geb&uuml;gelt&raquo;, sagt Bause. Hintergrund: Die CSU hatte es im Verfassungsausschuss des Landtags abgelehnt, die Petitionen zu behandeln. Einer der Petenten beklagt, die CSU wolle Meinungs&auml;u&szlig;erungen unterbinden. Ein anderer Zuh&ouml;rer spricht gar vom &laquo;Beginn eines Polizeistaats&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Am sp&auml;ten Abend schlie&szlig;lich wird das Gesetz mit CSU-Mehrheit verabschiedet. 100 Abgeordnete stimmen daf&uuml;r, 45 votieren dagegen.<BR><BR></P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 4602 br 7376<BR>dpa tt yyby a3 sk<BR>162057 Jul 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[16.07.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3177.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Landtagspr&auml;sident Gl&uuml;ck w&uuml;rdigt b&uuml;rgerschaftliches Engagement]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>Unterschlei&szlig;heim (ddp-bay). Landtagspr&auml;sident Alois Gl&uuml;ck (CSU) hat das b&uuml;rgerschaftliche Engagement als &laquo;Quelle der inneren Lebendigkeit unseres Landes, der besonderen Lebensqualit&auml;t Bayerns&raquo; gew&uuml;rdigt. Vor rund 1500 geladenen G&auml;sten sagte Gl&uuml;ck am Dienstagabend beim Sommerempfang des Landtags in Schloss Schlei&szlig;heim laut Redemanuskript: &laquo;Die Welt lebt von den Menschen, die mehr tun, als ihre Pflicht.&raquo;</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Neben zahlreichen politischen und gesellschaftlichen W&uuml;rdentr&auml;gern nahmen auch ehrenamtlich T&auml;tige aus den Bereichen Kultur und Sport, Umweltschutz, Jugendarbeit, Bergwacht, Rettungsdiensten und Kirchengemeinden an dem festlichen Empfang teil. Die zum vierten Mal damit verbundene Benefiz-Aktion erbrachte 46 000 Euro f&uuml;r die M&uuml;nchner Stiftung &laquo;Leben pur&raquo;, die sich als bundesweite Plattform f&uuml;r die Belange von Menschen mit schwersten Behinderungen einsetzt. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>(stiftung-leben-pur.de) </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>DDP0523<BR>ddp/ume/fgr <BR>151611 Jul 08</P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[15.07.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Enquete-Kommission: Jugendliche st&auml;rker als bisher unterst&uuml;tzen]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Jugendliche m&uuml;ssen nach Einsch&auml;tzung der Enquete-Kommission &laquo;Jungsein in Bayern&raquo; des Landtags deutlich st&auml;rker als bisher gef&ouml;rdert und unterst&uuml;tzt werden. Die Probleme junger Menschen w&uuml;rden oftmals nicht ausreichend beachtet, sagte der Vorsitzende der Kommission, Josef Zellmeier (CSU), am Dienstag in M&uuml;nchen. Konkret spricht sich die Kommission unter anderem f&uuml;r eine st&auml;rkere F&ouml;rderung des Ehrenamts bei Jugendlichen aus, etwa durch einen Nachlass bei Studienbeitr&auml;gen. Zudem pl&auml;diert das Gremium nach Angaben Zellmeiers f&uuml;r einen weiteren Ausbau der Jugendsozialarbeit. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Eine weitere Versch&auml;rfung des Jugendstrafrechts lehnt die Enquete- Kommission, der f&uuml;nf Experten und sechs Abgeordnete aller Fraktionen angeh&ouml;ren, unterdessen ab. Vorrangig sei, dass das bereits bestehende Recht konsequent angewandt wird, betonte Zellmeier. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der rund 270 Seiten dicke Abschlussbericht der Kommission soll an diesem Donnerstag in der letzten Landtagssitzung dieser Legislaturperiode vorgelegt werden. Das Gremium hatte sich in den vergangenen drei Jahren zu 52 Sitzungen getroffen.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7213<BR>dpa tt yyby pw<BR>151342 Jul 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[15.07.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[CSU und Landtagsopposition streiten &uuml;ber Informationspolitik zu BayernLB]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - CSU und Opposition haben sich im Landtag erneut einen heftigen Schlagabtausch &uuml;ber die Informationspolitik von Finanzminister Erwin Huber (CSU) in Sachen BayernLB geliefert. Redner von SPD und Gr&uuml;nen warfen Huber am Dienstag vor, das Auskunftsrecht des Parlaments weiterhin mit F&uuml;&szlig;en zu treten. Der Minister sei nach wie vor nicht bereit, offen &uuml;ber aktuelle Auswirkungen der internationalen Finanzmarktkrise auf die Landesbank zu berichten. Huber wies dies zur&uuml;ck und hielt der Opposition im Gegenzug vor, das Ansehen der Bank aus Wahlkampfgr&uuml;nden ohne R&uuml;cksicht auf Verluste zu besch&auml;digen. SPD und Gr&uuml;nen gehe es lediglich um ein &laquo;Spektakel&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Anlass f&uuml;r die Diskussion im Landtag war eine Ministerbefragung auf Antrag der SPD-Fraktion zur aktuellen Lage der BayernLB. Huber, der Vize-Verwaltungsratschef der Bank ist, bekr&auml;ftigte dabei, das Ergebnis vor Steuern sei im zweiten Quartal &laquo;deutlich besser&raquo; ausgefallen als im ersten Quartal, zugleich seien die Auswirkungen der Finanzmarktkrise &laquo;deutlich geringer&raquo; gewesen. Konkrete Zahlen werde die Bank aber erst am 13. August vorlegen. Die Ver&ouml;ffentlichung vorl&auml;ufiger, w&ouml;chentlich schwankender Zahlen mache keinen Sinn, betonte Huber. Vorstand und Verwaltungsrat blieben bei dieser Strategie. &laquo;Keine Bank der Welt&raquo; ver&ouml;ffentliche w&ouml;chentlich neue Zahlen.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der SPD-Politiker Werner Schieder warf Huber eine &laquo;wochen- und monatelange Desinformation&raquo; des Parlaments und eine &laquo;Verweigerung der Wahrheit&raquo; vor. Eike Hallitzky (Gr&uuml;ne) sprach von einem &laquo;multiplen Totalversagen der Staatsregierung&raquo; bei der Aufsicht &uuml;ber die BayernLB, SPD-Landtagsfraktionschef Franz Maget beklagte eine &laquo;katastrophale Informationsstrategie&raquo; Hubers. Der Minister nannte dagegen das Verhalten der Opposition verantwortungslos. Der CSU- Politiker Manfred Ach warf SPD und Gr&uuml;nen vor, aus den Turbulenzen um die BayernLB parteipolitisch Kapital schlagen zu wollen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die BayernLB hat ihre Belastungen aus der Finanzkrise bislang auf knapp 4,5 Milliarden Euro beziffert, davon rund 100 Millionen Euro an echten Zahlungsausf&auml;llen. Huber hatte sich zuletzt vor einem Untersuchungsausschuss gegen L&uuml;gen-Vorw&uuml;rfe wehren m&uuml;ssen. Dessen Schlussbericht wird an diesem Mittwoch im Landtagsplenum diskutiert. <BR><BR></P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7296<BR>dpa tt yyby z2 pw<BR>151527 Jul 08&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[15.07.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3167.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Umweltausschuss: &Uuml;berwachungsbeh&ouml;rden beanstanden 13 Prozent aller Lebensmittel]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Gut ein Viertel aller in Bayern untersuchten Spielzeuge enth&auml;lt verbotene chemische Substanzen. Die bayerischen &Uuml;berwachungsbeh&ouml;rden haben im vergangenen Jahr 27 Prozent der 882 analysierten Spielzeuge beanstandet, unter anderem wegen nicht erlaubter Weichmacher. Bei 102 Spielzeugen wurden solche chemischen Stoffe nachgewiesen, wie Gesundheits-Staatssekret&auml;r Marcel Huber am Donnerstag im Landtag berichtete. Diese Substanzen sind seit Januar 2007 verboten. Beanstandet wurden beispielsweise Puppen, B&auml;lle oder Spielzeugautos. Blei, Cadmium oder Chrom entdeckten die Pr&uuml;fer allerdings in keinem der untersuchten Spielzeuge. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Weniger Beanstandungen gab es bei der Lebensmittel&uuml;berwachung. Bei 13 Prozent aller untersuchten Lebensmittel monierten die Kontrolleure Kennzeichnungs- und Hygienem&auml;ngel oder verbotener Inhaltsstoffe. Lediglich 424 der rund 82 000 Lebensmittel-Proben waren aber als gesundheitssch&auml;dlich zu beurteilen, wie Huber sagte. Darunter waren Lebensmittel, die mit Salmonellen verunreinigt waren oder die scharfe Fremdk&ouml;rper wie Splitter enthielten. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Am h&auml;ufigsten beanstandeten die Pr&uuml;fer Fleisch-, Wild- oder Gefl&uuml;gelprodukte, meist wegen Kennzeichnungsm&auml;ngeln oder wegen Verunreinigungen etwa mit Krankheitserregern. Bei rund 157 000 Betriebskontrollen stellten die Beh&ouml;rden in jedem f&uuml;nften Unternehmen M&auml;ngel fest, unter anderem wegen Defiziten bei der Betriebshygiene. Beanstandet wurden etwa M&auml;ngel bei der r&auml;umlichen Ausstattung und Reinigung sowie bei Lager- und Transportsystemen. Die Spezialeinheit Lebensmittelsicherheit deckte bei 33 von 227 untersuchten Betrieben schwere M&auml;ngel auf. In 12 F&auml;llen wurde die Staatsanwaltschaft aktiv. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Es k&ouml;nne zwar nie hundertprozentige Sicherheit geben, sagte Huber. Bayern habe den Druck auf schwarze Schafe aber deutlich erh&ouml;ht. &laquo;Der Verbraucher kann sich darauf verlassen, dass genau hingeschaut wird.&raquo; Insgesamt seien Lebensmittel in Bayern &laquo;sehr sicher&raquo;, betonte Huber. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Besonders unter die Lupe nahmen die Beh&ouml;rden auch ausl&auml;ndische Weine und Bio-Produkte. 65 von 264 Weinen gen&uuml;gten den Anforderungen nicht, vor allem wegen M&auml;ngeln im Geruch, im Geschmack und bei der Kennzeichnung. Sieben Weine waren gepanscht, sechs Weine enthielten Glyzerin, bei neun Weinen wurden die Kunden &uuml;ber die wahre Herkunft get&auml;uscht.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Wo Bio draufsteht, ist in Bayern auch tats&auml;chlich Bio drin: Nur in einem Prozent von mehr als 300 untersuchten Proben Bio-Obst und Bio- Gem&uuml;se fanden die Tester der bayerischen Lebensmittel&uuml;berwachung im vergangenen Jahr unerlaubt hohe R&uuml;ckst&auml;nde von Pflanzenschutzmitteln. Drei Viertel der Proben enthielten nicht einmal Spuren von R&uuml;ckst&auml;nden. Bio-Produkte aus Deutschland waren demnach sogar zu &uuml;ber 90 Prozent r&uuml;ckstandsfrei. 65 Prozent der Bio-Ware aus Italien und 54 Prozent der Produkte aus Spanien wiesen keine R&uuml;ckst&auml;nde auf. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7356<BR>dpa tt yyby z2 ch<BR>101603 Jul 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[10.07.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtagsgr&uuml;ne wollen mit Insektizide-Verbot die Bienen sch&uuml;tzen]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (ddp-bay). Die Gr&uuml;nen im Landtag k&auml;mpfen gegen die Zulassung von Insektiziden, die f&uuml;r Bienen hochgradig gef&auml;hrlich sind. Sie wollen am Donnerstag im Umweltausschuss beantragen, dass die Chemikalie nicht zugelassen wird. Wie Gr&uuml;nen-Umweltexpertin Ruth Paulig sagte, ist das Massensterben der Honigbienen seit Ende April am Oberrhein und im Raum Passau und Starnberg auf den Einsatz des Pestizids Poncho Pro zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>Dieses Pestizid wird den Gr&uuml;nen zufolge derzeit erstmalig zur Beisetzung des Maissaatgutes eingesetzt. Dessen Wirkstoff Clothianidin sei ein Nervengift, das vor allem zur Bek&auml;mpfung des Maiswurzelbohrer-Sch&auml;dlings eingesetzt werde. &laquo;Wir fordern die Staatsregierung auf, dass sie sich beim zust&auml;ndigen Bundesminister daf&uuml;r einsetzt, dass umgehend ein generelles Einsatzverbot von Clothianidin erlassen wird und die Zulassungen der clothianidinhaltigen Pflanzenschutzmittel entzogen werden&raquo;, betonte Paulig.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>Die Gr&uuml;nen fordern die Staatsregierung zudem auf, unverz&uuml;glich die Bl&uuml;tenst&auml;nde des auf staatlichen Fl&auml;chen wachsenden Genmais zu entfernen, damit der Eintrag von Genpollen in den Honig oder in die Umwelt unterbunden werde. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>DDP0456<BR>ddp/anp/kos<BR>091501 Jul 08</P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[09.07.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[CSU-Mehrheit lehnt Abschaffung der Studiengeb&uuml;hren ab]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Trotz zahlreicher Bildungsoffensiven hat die CSU im Landtag die Abschaffung der Studiengeb&uuml;hren in Bayern abgelehnt. SPD und Gr&uuml;ne warfen der Staatsregierung am Donnerstag in M&uuml;nchen vor, jungen Menschen aus &auml;rmeren Familien den Zugang zur h&ouml;heren Bildung zu verbauen und die Familien zu benachteiligen. &laquo;Wir brauchen mehr Chancengleichheit beim Hochschulzugang&raquo;, sagte der SPD- Hochschulexperte Wolfgang Vogel. Die Gr&uuml;nen kritisierten, Bayerns Hochschulen seien trotz Geb&uuml;hren hoffnungslos unterfinanziert. Die CSU habe ihre Pflichten bei der Hochschulfinanzierung nicht erf&uuml;llt. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>&laquo;Studiengeb&uuml;hren k&ouml;nnen niemals sozialvertr&auml;glich sein&raquo;, sagte die Gr&uuml;nen-Abgeordnete Ulrike Gote. Ein Studium koste eine Familie mindestens 700 Euro im Monat. Die stellvertretende SPD- Landesvorsitzende Adelheid Rupp warf der CSU vor: &laquo;Sie spalten die Gesellschaft.&raquo; Wissenschaftsminister Thomas Goppel (CSU) wies die Kritik scharf zur&uuml;ck und betonte, die Studienbeitr&auml;ge dienten der Verbesserung der Lehre. &laquo;Ich h&ouml;re an jeder Hochschule &uuml;berall: Prima, dass es das gibt.&raquo; Die Vorw&uuml;rfe seien &laquo;nicht faktengem&auml;&szlig;&raquo;, da sogar mehr junge Menschen studierten als vor Einf&uuml;hrung der Geb&uuml;hren. &laquo;Die Studierneigung nimmt nicht ab, sie nimmt zu.&raquo; Bei den Studenten m&uuml;sse das Bewusstsein wachsen, &laquo;dass nicht alles umsonst ist&raquo;.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7361<BR>dpa ch yyby ir/uk<BR>031540 Jul 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[03.07.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Online-Durchsuchung in Bayern kommt - Landtags-CSU dr&uuml;ckt Gesetz durch]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa) - Gegen den Widerstand der Landtags-Opposition hat das CSU-regierte Bayern die umstrittene Online-Durchsuchung eingef&uuml;hrt. K&uuml;nftig darf die Polizei des Bundeslandes heimlich in die Computer Verd&auml;chtiger eindringen. Anders als vom Bund geplant sollen bayerische Ermittler auch in Wohnungen eindringen d&uuml;rfen, um dort Spionage-Software zu installieren. Die Online-Durchsuchung sei notwendig, um schwere Straftaten zu verhindern, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Donnerstag im Landtag in M&uuml;nchen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die CSU verabschiedete die &Auml;nderungen von Polizeiaufgaben- und Verfassungsschutzgesetz gegen die Stimmen von SPD und Gr&uuml;nen. Die Opposition warnte vor Verfassungsbruch und &Uuml;berwachungsstaat. Die CSU f&uuml;hre heimliche Wohnungsdurchsuchungen ein. Innenminister Herrmann sprach von einer verfassungsrechtlichen Schutzpflicht des Staates f&uuml;r seine B&uuml;rger und beschuldigte die Opposition, Horrorszenarien an die Wand zu malen. &laquo;Der Vorwurf, dass irgendein braver B&uuml;rger pl&ouml;tzlich von Online-Durchsuchungen betroffen sein k&ouml;nnte, ist absurd.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Bei der Rasterfahndung und beim Kennzeichenscanning musste die CSU-Mehrheit nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts die Vorgaben enger fassen. So wird der bayerischen Polizei die Rasterfahndung k&uuml;nftig nur noch bei Vorliegen einer konkreten Gefahr erlaubt. Beim Kennzeichenscanning ist die Video&uuml;berwachung von Autonummernschildern jetzt nicht mehr fl&auml;chendeckend erlaubt.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>dpa 4668<BR>dpa ch yyby z2 ll<BR>031907 Jul 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[03.07.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Stamm m&ouml;chte Landtagspr&auml;sidentin werden - Widerstand aus Oberbayern]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Die stellvertretende CSU-Chefin Barbara Stamm m&ouml;chte Landtagspr&auml;sidentin werden. Im Falle ihrer Wiederwahl in den Landtag wolle sie f&uuml;r das Amt kandidieren, sagte Stamm der Deutschen Presse-Agentur dpa am Donnerstag. &laquo;Sollte mir das gelingen und die Menschen mir das Vertrauen schenken, dann werde ich antreten.&raquo; Sie beanspruche kein solches Amt, solange noch nicht gew&auml;hlt sei, betonte Stamm. In der CSU Oberbayern regt sich jedoch gro&szlig;er Widerstand, da Stamm ebenso wie Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein aus Franken stammt. Der im Herbst ausscheidende Landtagspr&auml;sident Alois Gl&uuml;ck ist Oberbayer. Viele im gr&ouml;&szlig;ten CSU-Bezirksverband beanspruchen das Amt f&uuml;r den S&uuml;den.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>&laquo;Es ist ganz klar, dass das zweith&ouml;chste Amt im Staat bei den Oberbayern bleiben muss&raquo;, sagt ein f&uuml;hrender oberbayerischer Abgeordneter. Das Argument der Stamm-Gegner l&auml;sst sich auf einen ganz einfachen Nenner bringen: Nicht noch ein Franke. Das Argument der Stamm-Anh&auml;nger: Es ist Zeit f&uuml;r eine Frau. In einem Punkt sind sich alle einig: Es sei viel zu fr&uuml;h f&uuml;r Personaldiskussionen. Diskutiert wird aber trotzdem. Favorit im S&uuml;den ist Wissenschaftsminister Thomas Goppel.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>&laquo;Super-geeignet&raquo;, beschreibt ein Mitglied der F&uuml;hrungsspitze Goppels Qualit&auml;ten. Die Sache hat nur einen Haken: Der Super- Geeignete m&ouml;chte bleiben, was er ist: Minister. &laquo;Ich mache dieses Amt ausgesprochen gern und habe keinen Anlass, mich wegzubewerben&raquo;, sagt Goppel. Doch manche anderen Oberbayern finden, dass die Zeit f&uuml;r eine berufliche Neuorientierung Goppels gekommen w&auml;re - unter anderem, weil dann sein Ministeramt f&uuml;r einen anderen Bewerber frei w&uuml;rde. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Klar ist, dass das Rennen bereits begonnen hat - unter ungew&ouml;hnlichen Bedingungen. Niemand hat den Startschuss gegeben. Stamm ist bereits losgebraust. Und Goppel hinter der Startlinie macht keinerlei Anstalten, seinen Rennwagen zu besteigen - obwohl einige in der Oberbayern-Crew ihn von hinten ins Cockpit schubsen wollen. Klar ist auch, dass Ministerpr&auml;sident Beckstein die W&uuml;nsche seines Wissenschaftsministers nicht einfach ignorieren kann. &laquo;Den Thomas einfach abzuservieren, das geht nicht&raquo;, sagt ein Fraktionsmitglied. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Als m&ouml;glicher Oberbayern-Kandidat im Gespr&auml;ch ist auch der fr&uuml;here Europaminister Reinhold Bocklet. Der gilt jedoch als wenig chancenreich. Ein Unsicherheitsfaktor f&uuml;r Stamm ist, dass der Unterfr&auml;nkin als Listenkandidatin gr&ouml;&szlig;ere Gefahr als Goppel droht, bei der Landtagswahl am 28. September ihren Sitz zu verlieren. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Oberbayern-Bezirkschef Siegfried Schneider steht unter enormem Druck, das Amt des Landtagspr&auml;sidenten f&uuml;r seine Kohorten zu sichern. Schneider geriet bereits im vergangenen Herbst in schwere See, weil er nach Meinung mancher Parteifreunde zu wenig Oberbayern ins Kabinett bugsierte. Der Kultusminister ist in einer schwierigen Lage: Er darf einerseits nicht vorpreschen, andererseits auch Gl&uuml;cks Amt nicht kampflos verlorengeben. Dementsprechend meldet Schneider Anspruch an - diplomatisch, aber deutlich: &laquo;Wir haben in Oberbayern Pers&ouml;nlichkeiten, die dieses Amt ausf&uuml;llen k&ouml;nnen&raquo;, sagt er. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Nach derzeitigem Stand ist eine Kampfabstimmung nicht ausgeschlossen. Wie diese ausgehen w&uuml;rde, ist ungewiss. Stamm gilt als beliebt in der CSU-Fraktion. Doch wenn die Oberbayern zuschlagen, w&uuml;rden sie sich auch durchsetzen, wird in der CSU-Fraktion vielfach prophezeit. Manchen CSU-Abgeordneten passt die Debatte ohnehin nicht. Sie verweisen lieber auf unumst&ouml;&szlig;liche Wahrheiten: &laquo;Wir m&uuml;ssen zun&auml;chst mal die Wahl gewinnen&raquo;, sagt der Agrarexperte Helmut Brunner.<BR><BR></P>
<P align=justify>lby 7199<BR>dpa ch yyby ir/jb<BR>031245 Jul 08 </P>
<P align=justify><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[03.07.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3144.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Verb&auml;nde kritisieren Kultusminister - Nach Regierungserkl&auml;rung Handeln gefordert - Wirtschaft lobt Kurs der Staatsregierung]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen (ddp-bay). Ungeachtet der positiven Darstellung des bayerischen Bildungswesens durch Kultusminister Siegfried Schneider (CSU) in dessen Regierungserkl&auml;rung fordern Fachverb&auml;nde weitere Verbesserungen. Die Landesvorsitzende des Bayerischen Elternverbands, Isabell Zacharias, sagte am Donnerstag: &laquo;Eltern und Kinder leiden unter diesem Bildungssystem.&raquo; Beifall f&uuml;r Schneider kam dagegen von der Wirtschaft.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Zacharias sagte, wer die Zust&auml;nde nicht kenne, k&ouml;nnte Bayern nach Schneiders Erkl&auml;rung &laquo;f&uuml;r das Bildungsparadies schlechthin halten&raquo;. Dies sei nicht der Fall. Beispielsweise seien die Stunden im achtj&auml;hrigen Gymnasium (G8) gek&uuml;rzt worden, der Lernstoff aber nicht. Dies verlagere noch mehr Unterricht nach Hause. &laquo;Das ist Outsourcing der Bildung auf Kosten der Familien&raquo;, kritisierte Zacharias. Zudem gebe es &laquo;viel zu wenige Ganztagsklassen an Hauptschulen&raquo;. Der Bedarf sei sehr viel gr&ouml;&szlig;er, als durch den geplante Ausbau im kommenden Schuljahr gedeckt werde. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Gele Neub&auml;cker, kritisierte, Schneiders Erkl&auml;rung enthalte &laquo;nichts Neues&raquo;. Schneider sehe die Hauptschule &raquo;durch eine rosarote Brille&laquo;, wenn er sie als &raquo;Schule f&uuml;r Handwerk, Technik und soziale Berufe&laquo; bezeichne. In zahlreichen Berufen dieser Gruppen w&uuml;rden Sch&uuml;ler mit mittlerem Bildungsabschluss bevorzugt. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands, Max Schmidt, forderte mehr Lehrer. Eine &raquo;bildungspolitische Kernaufgabe der kommenden Jahre" sei der Abbau der gro&szlig;en Klassen an den Gymnasien und den beruflichen Oberschulen. Dort seien qualifizierte Lehrkr&auml;fte bis wenigstens 2011 Mangelware. Zugleich lobte Schmidt, Bayern sei das st&auml;rkste Bildungsland Deutschlands. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), Bertram Brossardt, lobte den Kurs der Staatsregierung: &laquo;Bayern hat bildungspolitisch einen gro&szlig;en Vorsprung.&raquo; Die Chancen der Sch&uuml;ler auf einen Ausbildungsplatz, insbesondere der Hauptsch&uuml;ler, seien sp&uuml;rbar gestiegen. Dies best&auml;tigen die guten Ausbildungszahlen aus Industrie, Handel und Handwerk. Die angek&uuml;ndigte Einstellung zus&auml;tzlicher Lehrer und der Ausbau der Ganztagsangebote seien &laquo;Schritte in die richtige Richtung&raquo;. Schulpolitik sei Standortpolitik, betonte Brossardt. Die bayerische Wirtschaft brauche umfassend gebildete Schulabg&auml;nger. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Schneider hatte am Vormittag das bayerische Bildungssystem als &laquo;leistungsstark und gerecht&raquo; gelobt. &laquo;Bayern ist besser als jedes andere deutsche Land&raquo;, sagte er in einer Regierungserkl&auml;rung. F&uuml;r die Zukunft seien kleinere Klassen und mehr Lehrer vorgesehen, sowie eine weitere St&auml;rkung der Deutschf&ouml;rderung f&uuml;r Kinder mit Sprachdefiziten und der Ausbau der Ganztagsschulen. Die Durchl&auml;ssigkeit solle unter anderem durch die Einf&uuml;hrung der Beruflichen Oberschule im neuen Schuljahr gest&auml;rkt werden. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Bayern werde am gegliederten Schulsystem festhalten, betonte Schneider. Auch die Hauptschule habe Zukunft. Jedoch seien weitere Anstrengungen n&ouml;tig, damit alle Jugendlichen sie mit einem Abschluss verlassen. Derzeit gingen sieben Prozent der Jugendlichen ohne Abschluss von der Hauptschule. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>(Quellen: Schneider im Landtag; alle anderen in Mitteilungen) </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>DDP0569<BR>ddp/wld/mwa<BR>031706 Jul 08&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[03.07.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Agrarausschuss: Bauern geht es besser - Aber H&ouml;festerben setzt sich fort]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Bayerns Bauern geht es wirtschaftlich besser, doch das H&ouml;festerben setzt sich fort. Dank steigender Preise f&uuml;r Lebensmittel ist der Durchschnittsgewinn der Bauern im abgelaufenen Wirtschaftsjahr um rund 12 Prozent auf rund 37 000 Euro gestiegen, wie Landwirtschaftsminister Josef Miller (CSU) am Mittwoch im Agrarausschuss des Landtags berichtete. Obwohl sich der Trend etwas verlangsamt hat, geben immer noch jedes Jahr gut 2,6 Prozent der bayerischen Landwirte ihre Betriebe auf. Ende 2007 gab es noch rund 118 000 Bauern im Freistaat. Anfang des Jahrzehnts waren es noch 150 000.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Trotzdem ist Bayern nach Millers Darstellung mit j&auml;hrlichen Ums&auml;tzen von 120 Milliarden Euro bei weitem Abstand Agrarland Nummer eins in Deutschland. Jeder siebte Arbeitsplatz in Bayern h&auml;nge mit dem Agrar- und Forstbereich zusammen. Ohne Subventionen w&auml;ren jedoch die Bauern weiter nicht &uuml;berlebensf&auml;hig. Im Schnitt machen staatliche Zusch&uuml;sse von EU, Bund und Freistaat zwei Drittel des Gewinns aus, wie aus Millers Bericht hervorgeht. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Inzwischen machen auch den Bauern die Preissteigerungen zu schaffen - unter anderem wegen h&ouml;herer Ausgaben f&uuml;r Futtermittel. Davon betroffen sind vor allem die Milchbauern. Weiter Zulauf haben die Biobauern. In den vergangenen beiden Jahren nahm die Zahl der &Ouml;ko-H&ouml;fe um mehr als f&uuml;nf Prozent auf 5090 Betriebe zu. Biobauern verdienen au&szlig;erdem besser: Im Schnitt lag ihr Gewinn um 2500 Euro h&ouml;her als bei den konventionell wirtschaftenden Kollegen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Hoffnungen setzt Miller auf das Ausland: 2007 exportierte Bayern Agrarprodukte im Wert von 6,6 Milliarden Euro. Die Exportoffensive sei ein &laquo;voller Erfolg&raquo;, sagte Miller. Nach Millers Einsch&auml;tzung sind die bayerischen Bauern noch nicht ausreichend auf die Herausforderungen der deregulierten globalen Agrarm&auml;rkte vorbereitet. Darum will die Staatsregierung vor allem die Aus- und Fortbildung der Bauern verbessern. Miller klagte zudem &uuml;ber die zunehmende Zubetonierung Bayerns: 2006 wurden laut Bericht jeden Tag 20 Hektar Land in &laquo;Siedlungs- und Verkehrsfl&auml;chen&raquo; umgewandelt. Auf das Jahr umgerechnet waren das 75 Quadratkilometer - eine Fl&auml;che von 270 Bauernh&ouml;fen.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7221<BR>dpa ch yyby dh<BR>021408 Jul 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[02.07.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Umweltausschuss: Biosph&auml;renreservat Rh&ouml;n soll gr&ouml;&szlig;er werden]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Das UNESCO-Biosph&auml;renreservat Rh&ouml;n soll gr&ouml;&szlig;er werden. Der bayerische Teil des Gebiets im Dreil&auml;ndereck mit Hessen und Th&uuml;ringen soll mit k&uuml;nftig 130 500 Hektar k&uuml;nftig fast die doppelte Fl&auml;che haben, wie Umweltstaatssekret&auml;r Marcel Huber (CSU) am Donnerstag im Umweltausschuss des Landtags sagte. Wann dies geschehen wird, sei jedoch noch nicht absehbar. &laquo;Das ist sehr schwierig zu sagen. Wir sind in Gespr&auml;chen&raquo;, sagte Huber nach seinem Bericht. Alle drei Fraktionen unterst&uuml;tzen das Vorhaben. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Hauptproblem ist laut Huber, dass die sogenannte Kernzone des Biosph&auml;renreservats mit derzeit 383 Hektar viel zu klein ist. Um den UNESCO-Anforderungen zu gen&uuml;gen, m&uuml;sste die Kernzone, in der keine wirtschaftliche Bet&auml;tigung m&ouml;glich ist, mit mehr als 3500 Hektar fast zehn Mal so gro&szlig; werden. Nach Einsch&auml;tzung Hubers ist jedoch eine L&ouml;sung in Sicht: Der Freistaat verhandelt mit dem Bund, der in der Rh&ouml;n den Truppen&uuml;bungsplatz Wildflecken betreibt. Fl&auml;chen f&uuml;r eine gr&ouml;&szlig;ere Kernzone k&ouml;nnten auch von den Bayerischen Staatsforsten kommen, sagte Huber. Auch die &ouml;rtlichen Gemeinden sollen einen Teil beisteuern.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Rh&ouml;n ist von der UNESCO seit 1991 als Biosph&auml;renreservat anerkannt. In dem Vulkangebirge haben seltene Tier- und Pflanzenarten wie Wildkatze, Rotmilan, Birkhuhn und Silberdistel ihre Heimat. Die Bev&ouml;lkerung soll in Biosph&auml;renreservaten im Einklang mit der Natur leben. Im Gro&szlig;teil des Gebiets ist die Landwirtschaft weiter m&ouml;glich. Die CSU mahnte eine &Auml;nderung des Begriffs Biosph&auml;renreservat an. &laquo;Der Begriff hat so ein bisschen was von Indianerreservat zu tun, mit Eingrenzen und Ausgrenzen&raquo;, sagte der CSU-Abgeordnete und bayerische Jagdpr&auml;sident J&uuml;rgen Vocke. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Ebenfalls erweitert werden soll das Biosph&auml;renreservat Berchtesgaden, wie das Kabinett bereits Anfang Juni bekanntgegeben hatte.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7129<BR>dpa ch yyby n1 tt<BR>261103 Jun 08 </P>
<P align=justify><BR>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[26.06.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtagsopposition sieht Huber nach BayernLB-Turbulenzen der L&uuml;ge &uuml;berf&uuml;hrt]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa) - Der Untersuchungsausschusses zum Milliardendebakel der BayernLB in den USA endet in massivem Streit. SPD und Gr&uuml;ne erkl&auml;rten Finanzminister Erwin Huber (CSU) am Donnerstag der L&uuml;ge &uuml;berf&uuml;hrt, weil er monatelang die ihm bekannten Zahlen verschwiegen habe. Das Argument Hubers, die Zahlen seien nicht &laquo;belastbar&raquo; gewesen, h&auml;lt die Opposition f&uuml;r fadenscheinig. SPD und Gr&uuml;ne warfen auch Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein (CSU) Versagen vor und warnten vor ungeheuren Risiken f&uuml;r den bayerischen Haushalt. Die Bilanzsumme der Bank betrage mit 400 Milliarden Euro mehr als das Zehnfache des Haushalts. Die CSU wies die Vorw&uuml;rfe der Opposition als &laquo;haltlos&raquo; zur&uuml;ck. Huber selbst warf der Opposition eine &laquo;Schmutzkampagne&raquo; vor. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Nach zehn Sitzungen und 33 Zeugenvernehmungen endete das letzte Treffen des Ausschusses am Donnerstagmittag nach nur 15 Minuten, weil sich beide Seiten nicht auf einen gemeinsamen Abschlussbericht einigen konnten. SPD und Gr&uuml;ne werden nun einen Minderheitenbericht vorlegen. Die stellvertretende Ausschussvorsitzende Adelheid Rupp (SPD) und Gr&uuml;nen-Fraktionschef Sepp D&uuml;rr verlangten, k&uuml;nftig auch die Opposition in den Verwaltungsrat der BayernLB aufzunehmen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Landesbank hat bei Gesch&auml;ften mit Immobilienpapieren in den USA bislang Belastungen von mehr als vier Milliarden Euro gemeldet. Im ersten Quartal dieses Jahres verbuchte die den bayerischen Sparkassen und dem Freistaat geh&ouml;rende Bank wegen der Krise einen Vorsteuerverlust von 770 Millionen Euro. Der Verwaltungsrat, dem mehrere CSU-Politiker angeh&ouml;ren, wusste seit vergangenem Sommer von den drohenden Verlusten, informierte jedoch &Ouml;ffentlichkeit und Landtag nicht.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Grund war unter anderem, dass sich der damalige Landesbank-Chef Werner Schmidt vehement gegen die Ver&ouml;ffentlichung stemmte, bis die Bank in einem unvorhergesehenen Kurswechsel im Februar pl&ouml;tzlich doch mit Zahlen herausr&uuml;ckte. &laquo;Wenn die Landesbank wackelt, wird der Staatshaushalt in seinen Grundfesten ersch&uuml;ttert&raquo;, warnte Gr&uuml;nen- Fraktionschef Sepp D&uuml;rr. &laquo;Die Landesbank schlingert wie ein f&uuml;hrungsloser Tanker durch internationale Gew&auml;sser.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Nach Ansicht der Opposition hat der Informationsanspruch von B&uuml;rgern und Abgeordneten klaren Vorrang vor den Interessen der Bankmanager. &laquo;Huber und Beckstein haben versagt und die &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber das Ausma&szlig; der Krise bewusst get&auml;uscht&raquo;, sagte D&uuml;rr. Die Bayern LB habe keine F&uuml;hrung, keine Kontrolle und kein Gesch&auml;ftsmodell. Das Institut irrlichtere auf dem Weltmarkt herum. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Huber und Ausschuss-Chef Peter Welnhofer (beide CSU) zogen das gegenteilige Fazit: &laquo;Die Schmutzkampagne der Opposition ist kl&auml;glich gescheitert&raquo;, erkl&auml;rte Huber in einer Pressemitteilung. Alle Vorw&uuml;rfe seien klar widerlegt. Welnhofer nannte die Vorw&uuml;rfe gegen den Finanzminister haltlos. &laquo;Was sicheres Wissen gewesen ist, hat er &uuml;bermittelt.&raquo; Die Ver&ouml;ffentlichung nicht belastbarer Zahlen bedeute Schaden f&uuml;r die Bank. Die Finanzmarktkrise sei nicht vorhersehbar gewesen. Wie andere CSU-Politiker zuvor kritisierte Welnhofer stattdessen die Bank. Deren Kommunikationsstrategie sei &laquo;nicht vollumf&auml;nglich gelungen&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Nun steht noch die Schlussdebatte im Landtagsplenum aus. Diese steht nach Angaben Rupps voraussichtlich in den letzten Sitzungstagen vor der Sommerpause zwischen 15. und 17. Juli auf der Tagesordnung.<BR><BR></P>
<P align=justify>dpa 4530<BR>dpa ch yyby z2 li<BR>261613 Jun 08&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[26.06.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Aktuelle Stunde im Landtag: Gr&uuml;ne werfen CSU Vertuschung der Wahrheit &uuml;ber Armut im Lande vor]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Die Opposition wirft der Staatsregierung die Vertuschung der Wahrheit &uuml;ber die Armut in Bayern vor. Die Staatsregierung wolle den seit Jahren &uuml;berf&auml;lligen Landessozialbericht erst nach der Landtagswahl am 28. September vorlegen, sagte Gr&uuml;nen-Sozialexpertin Renate Ackermann am Mittwoch im Landtag. &laquo;Man hat den Eindruck, es steckt politischer Wille dahinter.&raquo; Der Bericht w&uuml;rde Fakten offenbaren, die der Staatsregierung im Wahlkampf ganz schlecht ins Bild passten. So lebten 160 000 Kinder in Bayern in Armut. Sozialministerin Christa Stewens (CSU) wies die Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck und erkl&auml;rte, sie sei &laquo;sehr bem&uuml;ht&raquo;, den Bericht noch vor der Wahl vorzulegen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>SPD-Sozialexperte Jochen Wahnschaffe nannte die Politik der Staatsregierung in den Monaten vor der Landtagswahl &laquo;erstaunlich und emp&ouml;rend&raquo;. Die Staatsregierung verteile Wohltaten mit dem F&uuml;llhorn. Gleichzeitig lasse sie Bed&uuml;rftige &laquo;am ausgestreckten Arm verhungern&raquo;. Die Gr&uuml;nen verwiesen unter anderem darauf, dass die Lebenserwartung in Oberfranken und der Oberpfalz niedriger ist als im &uuml;brigen Freistaat. Der Landtag habe 1996 beschlossen, dass in jeder Wahlperiode ein Sozialbericht vorgelegt werden solle, sagte Ackermann. Schon der erste Bericht sei aber erst nach der Landtagswahl 1998 vorgelegt worden. &laquo;Dieses Trauerspiel scheint sich jetzt zu wiederholen.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Sozialministerin Stewens begr&uuml;ndete die Verz&ouml;gerung mit dem Argument, die Daten m&uuml;ssten aktuell sein. &laquo;Sorgfalt geht vor Schnelligkeit.&raquo; Bayern habe die niedrigste Arbeitslosenquote in Deutschland, betonte sie. Auch nach Stewens' Zahlen jedoch erhalten in Bayern knapp acht Prozent der Kinder im Alter von unter 15 Jahren Sozialhilfe.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7239<BR>dpa ch yyby z2 tt<BR>251425 Jun 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[25.06.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtagsopposition wirft Staatsregierung Wahlgeschenke und &quot;Show&quot; vor]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Die Opposition hat die Ank&uuml;ndigung der CSU- taatsregierung, die Ganztagsangebote in allen Schulen fl&auml;chendeckend auszubauen, als Wahlgeschenke und &laquo;Show&raquo; kritisiert. Der SPD-Bildungspolitiker Hans-Ulrich Pfaffmann nannte die &Auml;u&szlig;erungen &laquo;nur Schall und Rauch und reine Wahlkampftaktik&raquo;. Die SPD glaube den Ank&uuml;ndigungen nicht, da die Staatsregierung nicht die M&ouml;glichkeit genutzt habe, im Nachtragshaushalt die entsprechenden Mittel einzustellen, sagte Pfaffmann am Dienstag laut Mitteilung. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Gr&uuml;nen-Fraktion sprach von &laquo;durchschaubaren Bildungs- Wahlkampfgeschenken&raquo;. &laquo;Wir wundern uns, dass die Staatsregierung unsere Forderungen nach einem fl&auml;chendeckenden Ausbau von Ganztagsschulen an allen Schularten seit Jahren konsequent abgelehnt hat und jetzt in einer Kehrtwende p&uuml;nktlich vor der Wahl genau das fordert&raquo;, sagte die Bildungspolitikerin Simone Tolle. Es handle sich um eine &laquo;weitere sch&ouml;ne Show aus dem Ank&uuml;ndigungsministerium&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der FDP-Spitzenkandidat Martin Zeil erkl&auml;rte, die Staatsregierung gebe sich alle M&uuml;he, den Beweis zu erbringen, &laquo;dass Weihnachten f&uuml;r die bayerischen W&auml;hlerinnen und W&auml;hler schon vor dem 24. Dezember stattfindet. Anders kann die F&uuml;lle an Wahlgeschenken der CSU nicht verstanden werden.&raquo; Es sei bedauerlich ist, &laquo;dass die CSU bis zu den Landtagswahlen viereinhalb Jahre unt&auml;tig war&raquo;.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7360 <BR>dpa tt yyby db<BR>241629 Jun 08 </P>
<P align=justify><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[24.06.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Au&szlig;er Spesen nichts gewesen? - Stoiber verteidigt vor dem Landtag seine Arbeit als Anti-B&uuml;rokratie-Beauftragter in der EU]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>Von ddp-Korrespondentin<BR>Christiane Jacke</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>M&uuml;nchen (ddp-bay). Die S&auml;tze von Edmund Stoiber (CSU) ziehen sich wie gewohnt in die L&auml;nge. Der fr&uuml;here bayerische Ministerpr&auml;sident holt weit aus, als er im Europaausschuss im bayerischen Landtag Rechenschaft &uuml;ber seine Arbeit als Anti-B&uuml;rokratie-Beauftragter der EU ablegt. Die Aufgabe sei &laquo;au&szlig;erordentlich kompliziert&raquo; und &laquo;m&uuml;hsam&raquo;, wiederholt Stoiber immer wieder. Alle seien f&uuml;r den B&uuml;rokratieabbau, nur sobald es um Details gehe, k&auml;men Einw&auml;nde von allen Seiten, sagt er und gestikuliert wild nach links und rechts. Seine &Uuml;berzeugungsarbeit ist bitter n&ouml;tig. Kritiker werfen dem langj&auml;hrigen CSU-Chef vor, sein Kampf gegen die Papiermassen in der EU habe bisher nichts als Spesen verursacht. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>Seit einigen Monaten k&auml;mpft Stoiber mit einer 15-k&ouml;pfigen Expertengruppe gegen unn&ouml;tigen Papierkram in der EU. Das Team hat ein Mandat f&uuml;r drei Jahre und soll der EU-Kommission bei ihrem Ziel helfen, die B&uuml;rokratiekosten f&uuml;r Unternehmen in Europa bis 2012 um ein Viertel zu verringern. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>Kein leichter Job, meint Stoiber. In der EU gebe es ein &uuml;bertriebenes Sicherheitsdenken, kritisiert er. Nicht jedes Mitgliedsland sei der Ansicht, dass B&uuml;rokratie abgebaut werden m&uuml;sse und d&uuml;rfe. Die Zweifler davon zu &uuml;berzeugen, sei &laquo;sehr schwierig&raquo; und verursache immer wieder &laquo;tiefe Auseinandersetzungen&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>Um von den H&uuml;rden seiner Arbeit zu erz&auml;hlen, nimmt sich Stoiber vor dem Ausschuss viel Zeit, bem&uuml;ht immer wieder Beispiele und spricht von &laquo;zu hohen Erwartungen&raquo; an seine Rolle. Die Darstellung der bisherigen Arbeitsergebnisse seiner Expertentruppe f&auml;llt dagegen ungleich k&uuml;rzer aus. Wichtige Entscheider in der EU seien auf seiner Seite, sagt Stoiber und wirft lapidar hinterher: &laquo;Da l&auml;uft was.&raquo; Trotz der Hindernisse habe das Experten-Team schon einiges erreicht, Vorschl&auml;ge f&uuml;r Einsparungen in H&ouml;he von mehreren Milliarden seien erarbeitet. Die Details &uuml;berl&auml;sst er dann dem Unternehmensberater Roland Berger, der mit ihm in dem Expertengremium sitzt und auch vor dem Ausschuss neben ihm Platz genommen hat. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>Bisher habe das Team Vorschl&auml;ge f&uuml;r Einsparungen von acht Milliarden Euro gemacht und mit der EU-Kommission vereinbart, berichtet Berger. Vor allem kleine Unternehmen sollten k&uuml;nftig entlastet werden und zum Beispiel weniger Pflichten bei ihrer Rechnungspr&uuml;fung und bei der Dokumentation ihres Handels in Europa haben. Die Abgeordneten im Raum schauen skeptisch. Vereinbarungen seien das eine, deren Umsetzung das andere, sagt der Ausschussvorsitzende Martin Runge (Gr&uuml;ne). Auch an der Finanzierung von Stoibers Engagement st&ouml;rt er sich - und ist damit nicht allein. Unter anderem wird ein Mitarbeiter f&uuml;r Stoibers Europa-Job aus dem bayerischen Staatshaushalt finanziert. Das hat dem CSU-Politiker bereits mehrfach Kritik eingebracht. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>Die Kosten f&uuml;r die Stelle seien absolut gerechtfertigt, entgegnet Berger. Alle Mitglieder des Expertenteams arbeiteten ehrenamtlich. &laquo;Wir sind extrem zur&uuml;ckhaltend, was Kosten angeht&raquo;, betont er. Auch Stoiber will von der Kritik nichts wissen. Ehrenamtlich sei die Aufgabe eigentlich &laquo;&uuml;berhaupt nicht zu leisten&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>Seiner Arbeit als Entb&uuml;rokratisierer ist im bayerischen Parlament und auch in Br&uuml;ssel trotzdem nicht jeder gewogen. &laquo;Stoiber macht keine eigenen Vorschl&auml;ge&raquo;, schimpft die FDP-Vorsitzende im Europ&auml;ischen Parlament, Silvana Koch-Mehrin. Der CSU-Politiker &laquo;w&auml;rme&raquo; nur auf, was in der EU l&auml;ngst bekannt und beschlossen sei. &laquo;Echter B&uuml;rokratieabbau sieht aber anders aus&raquo;, moniert sie. Nach ihrer Auffassung k&ouml;nnten die &laquo;Mitarbeiterkosten und Spesen&raquo; f&uuml;r den EU-Job besser gespart werden. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>F&uuml;r Stoiber ist es der erste gr&ouml;&szlig;ere Auftritt vor dem bayerischen Landtag seit seinem R&uuml;ckzug im vergangenen Herbst, als er sein Amt als Ministerpr&auml;sident und als CSU-Chef aufgab. Seitdem sitzt er zwar noch auf der Landtagsbank, tritt im politischen Tagesgesch&auml;ft aber kaum noch in Erscheinung. Auch wenn der Anlass f&uuml;r seinen Besuch im Ausschuss nicht ganz unbeschwert ist, gibt er sich nach der Sitzung betont locker und sagt: &laquo;Es ist sch&ouml;n gewesen, mal wieder zu Hause zu sein.&raquo;</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>DDP0496 <BR>ddp/chj/muc<BR>241600 Jun 08<BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[24.06.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Innenausschuss: CSU bringt &Auml;nderungen an geplantem Versammlungsrecht auf den Weg ]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Nach harscher Kritik an der geplanten Versch&auml;rfung des Versammlungsrechts hat die CSU &Auml;nderungen an dem Gesetzentwurf auf den Weg gebracht. Eilversammlungen sollen demnach nun auch telefonisch angemeldet werden d&uuml;rfen, zudem werden die Auflagen f&uuml;r Veranstalter von Kundgebungen gelockert. Das geht aus einem &Auml;nderungsantrag hervor, den die CSU-Fraktion am Mittwoch in den Innenausschuss des Landtags einbrachte. Beispielsweise sollen Personalien von Ordnern nur dann angegeben werden m&uuml;ssen, wenn die zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden Zweifel daran haben, ob die betreffenden Ordner die Friedlichkeit einer Versammlung tats&auml;chlich gew&auml;hrleisten k&ouml;nnen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Am Dienstag hatte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) die Gesetzespl&auml;ne in einer Landtagsdebatte erneut gegen massive Kritik aus den Reihen der Opposition verteidigt. Bef&uuml;rchtungen, alles werde &laquo;verkompliziert&raquo;, nannte er dabei unbegr&uuml;ndet. SPD und Gr&uuml;ne werfen der Staatsregierung dagegen vor, mit ihren Gesetzespl&auml;nen Demonstrationen be- und verhindern und damit die Versammlungsfreiheit einschr&auml;nken zu wollen. Auch mehrere Verfassungsrechtler hatten die Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der Gesetzespl&auml;ne in Zweifel gezogen.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7215<BR>dpa tt yyby db<BR>111348 Jun 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[12.06.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3022.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Agrarausschuss: Miller lehnt weitere Einschnitte in der Agrarverwaltung ab ]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Landwirtschaftsminister Josef Miller (CSU) lehnt zus&auml;tzliche Einschnitte in der Agrarverwaltung im Freistaat entschieden ab. In den vergangenen Jahren sei bereits eine erhebliche Zahl von Stellen in der Landwirtschafts- und Forstverwaltung abgebaut worden, die Zahl der &Auml;mter sei massiv reduziert worden, sagte Miller am Mittwoch im Agrarausschuss des Landtags. Zudem m&uuml;ssten aufgrund der Beschl&uuml;sse der Verwaltungsreform in den kommenden Jahren weitere Stellen gestrichen werden. Es werde aber &laquo;keine dar&uuml;ber hinaus gehenden Einschnitte&raquo; bei der Zahl der &Auml;mter geben, sagte Miller. Auf zus&auml;tzlichen Reformbedarf im Ministerium ging er - trotz kritischer Anmerkungen des Obersten Rechnungshofs (ORH) - nicht direkt ein. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Nach Millers Angaben wurde die Zahl der Stellen in der Landwirtschafts- und Forstverwaltung von 1993 bis 2007 um 2072 auf jetzt 7630 Stellen reduziert. Weitere 1191 Stellen m&uuml;ssten noch abgebaut werden. Die ehemals 174 Landwirtschafts- und Forst&auml;mter seien nach der Ausgliederung des Forstbetriebs zu 47 &Auml;mtern verschmolzen worden. Aus 206 Dienstsitzen seien 82 geworden. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Im Agrarministerium seien zuletzt noch einmal eine Abteilung sowie zwei Referate anderer Abteilungen aufgel&ouml;st worden, erkl&auml;rte Miller. Damit sei die Zahl der Abteilungen seit 1993 von 11 auf 8 und die Zahl der Referate von 74 auf 54 reduziert worden. Die Zahl der Stellen im Ministerium sei um 78 auf aktuell 365 Stellen gesunken. Bis 2019 m&uuml;ssten nun noch weitere 12 Stellen eingespart worden. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Ende M&auml;rz hatte die &laquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&raquo; &uuml;ber eine interne Pr&uuml;fungsmitteilung des ORH berichtet. Demnach halten die Pr&uuml;fer das Agrarministerium in weiten Teilen f&uuml;r unwirtschaftlich oder sogar f&uuml;r &uuml;berfl&uuml;ssig - und empfehlen, die H&auml;lfte aller Abteilungen und bis zu einem Drittel aller Referate zu streichen. Ein ORH-Sprecher best&auml;tigte den Bericht des Blattes damals &laquo;im Wesentlichen&raquo;, verwies aber darauf, dass das Verfahren intern und nicht abgeschlossen sei. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Miller sagte dazu vor dem Agrarausschuss, dass der ORH seine endg&uuml;ltige Position erst vorlege, wenn er die Stellungnahme des Ministeriums gew&uuml;rdigt habe. Er verwies zudem darauf, dass die Aufgaben der Landwirtschafts- und Forstverwaltung zuletzt gr&ouml;&szlig;er geworden seien. N&ouml;tig sei deshalb auch ein &laquo;starkes Ministerium&raquo; als oberste Landesbeh&ouml;rde.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7117<BR>dpa tt yyby cor<BR>111130 Jun 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[12.06.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_3021.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Opposition erneuert R&uuml;cktrittsforderung gegen Huber - Gr&uuml;ne und SPD sehen Vorw&uuml;rfe durch BayernLB-Ausschuss best&auml;tigt ]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>Von Petr Jerabek </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (ddp-bay). Die bayerische Opposition sieht durch den Untersuchungsausschuss des Landtags zu den Belastungen der Bayerischen Landesbank (BayernLB) die Vorw&uuml;rfe gegen Finanzminister Erwin Huber (CSU) best&auml;tigt. Gr&uuml;nen-Fraktionschef Sepp D&uuml;rr und die stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses, Adelheid Rupp (SPD), erneuerten daher am Dienstag ihre R&uuml;cktrittsforderungen an den Minister. Beide sehen durch die nun abgeschlossene Beweisaufnahme belegt, dass Huber die &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber das Ausma&szlig; der Krise get&auml;uscht habe. Ausschusschef Peter Welnhofer (CSU) wies die Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>D&uuml;rr kritisierte, Huber habe seine Auskunftspflicht gegen&uuml;ber dem Landtag missachtet. Er verwies auf zwei Urteile des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs von 2001 und 2006, denen zufolge die Staatsregierung dem Landtag Zahlen nennen m&uuml;sse. Huber habe zwar die Informationsstrategie der Landesbank &auml;ndern wollen, &laquo;aber er konnte sich nicht durchsetzen&raquo;, kritisierte D&uuml;rr. Das zeige, &laquo;was f&uuml;r ein Versager Huber ist&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Rupp betonte: &laquo;Nach der Beweisaufnahme kann man ganz klar sagen: Der Finanzminister hatte Kenntnis &uuml;ber die Zahlen.&raquo; Huber habe aber den Wert der Kommunikationsstrategie des BayernLB-Vorstands &uuml;ber das Informationsrecht des Landtags gestellt. &laquo;Das ist ein Demokratieverst&auml;ndnis, das f&uuml;r mich nicht nachvollziehbar ist&raquo;, sagte die SPD-Politikerin und warf Huber eine &laquo;Missachtung des Parlaments&raquo; vor. Ein Finanzminister, der dem Landtag nicht die &laquo;dringend n&ouml;tigen Informationen&raquo; gebe, d&uuml;rfe der Staatsregierung nicht mehr angeh&ouml;ren. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>D&uuml;rr warf Huber und Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein (CSU) zudem vor, sie h&auml;tten bei ihrem Kontrollauftrag im Verwaltungsrat versagt. Denn sie h&auml;tten der Bank keine Richtlinien f&uuml;r deren Gesch&auml;ftspolitik gegeben. Au&szlig;erdem bezeichnete er es als &laquo;erschreckend, wie sehr Beckstein die Dinge treiben l&auml;sst&raquo;. Die Bilanzsumme der Landesbank liege ungef&auml;hr beim Zehnfachen des bayerischen Haushaltsvolumens. &laquo;Wenn da was schiefgeht, sind wir erheblich betroffen&raquo;, warnte D&uuml;rr und f&uuml;gte hinzu: &laquo;Die Bank macht, was sie will, und Beckstein und Huber sehen tatenlos zu.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Welnhofer dagegen sagte, die &laquo;parteipolitisch motivierten&raquo; Vorw&uuml;rfe der Opposition gegen den Finanzminister h&auml;tten sich im Ausschuss als haltlos erwiesen. Der Versuch von SPD und Gr&uuml;nen, Huber etwas &laquo;ans Bein zu binden&raquo;, sei gescheitert. Der Verwaltungsrat habe sich umfassend informieren lassen, doch die Finanzkrise sei weltweit selbst f&uuml;r alle Fachleute nicht vorhersehbar gewesen. Und Huber habe keine &laquo;ungesicherten Wasserstandsmeldungen&raquo; ver&ouml;ffentlichen k&ouml;nnen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der Untersuchungsausschuss hatte am Montagabend mit Beckstein den letzten Zeugen geh&ouml;rt. Der Ausschuss tritt am 26. Juni zu seiner Abschlusssitzung zusammen, im Juli soll das Thema noch einmal im Plenum des Landtags behandelt werden. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die halbstaatliche BayernLB hatte Anfang April ihre Belastungen durch die internationale Finanzkrise auf 4,3 Milliarden Euro beziffert. Der Untersuchungsausschuss sollte &uuml;berpr&uuml;fen, ob die Staatsregierung f&uuml;r die Misere mitverantwortlich ist und ob Huber, der stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats ist, das Parlament monatelang &uuml;ber das wahre Ausma&szlig; der Auswirkungen der internationalen Finanzkrise auf die BayernLB falsch informiert hat. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>(Quellen: Alle auf ddp-Anfrage) </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>DDP0572 <BR>ddp/pje/pon<BR>101703 Jun 08<BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[10.06.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Ministerbefragung: Herrmann verteidigt Versammlungsrecht gegen Oppositions-Kritik ]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat die geplante Versch&auml;rfung des Versammlungsrechts gegen massive Kritik der Opposition verteidigt. Er stehe zu seinem Gesetzentwurf, sagte Herrmann am Dienstag in einer Landtagsdebatte in M&uuml;nchen. Das Gesetz setze neue Ma&szlig;st&auml;be im Versammlungsrecht in Deutschland. &laquo;Wir wollen den Chaoten auf unseren Stra&szlig;en die Stirn bieten&raquo;, sagte der Minister. So wolle er &laquo;bis an die verfassungsrechtlichen Grenzen&raquo; gehen, um Umtrieben von Neonazis entgegenzuwirken. Andererseits gehe es auch darum, friedliche Demonstrationen zu sch&uuml;tzen. Niemand wolle etwa Gewerkschaftskundgebungen einschr&auml;nken, betonte Herrmann. Bef&uuml;rchtungen, alles werde &laquo;verkompliziert&raquo;, seien unbegr&uuml;ndet. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>SPD und Gr&uuml;ne werfen der Staatsregierung dagegen vor, mit den Gesetzespl&auml;nen Demonstrationen be- und verhindern und damit die Versammlungsfreiheit einschr&auml;nken zu wollen. Die Gr&uuml;nen-Politikerin Christine Stahl sprach im Landtag von einem &laquo;Gesetzentwurf, der zum Himmel schreit&raquo;. Das Gesetz verfehle zudem sein Ziel, rechtsextremistische Umtriebe und Versammlungen einzuschr&auml;nken. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Dem Gesetzentwurf zufolge sollen Kundgebungen k&uuml;nftig mindestens 72 Stunden vorher angemeldet werden m&uuml;ssen. Au&szlig;erdem sollen die Veranstalter den Beh&ouml;rden bei der Anmeldung von Kundgebungen deutlich detailliertere Angaben machen m&uuml;ssen als bisher, etwa zur erwarteten Teilnehmerzahl. Die Polizei soll alle Demonstranten in &Uuml;bersichtsaufnahmen filmen d&uuml;rfen. Bei Verst&ouml;&szlig;en gegen die Vorschriften drohen Strafen. Nach harscher Experten-Kritik hatte die CSU zuletzt angek&uuml;ndigt, den Entwurf in einigen, wenn auch nicht zentralen Punkten, &auml;ndern zu wollen. Der &Auml;nderungsantrag hierzu soll an diesem Mittwoch im Innenausschuss beraten werden.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7419<BR>dpa tt yyby z2 cs<BR>101726 Jun 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[10.06.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Regierungserkl&auml;rung im Landtag: CSU und Opposition streiten &uuml;ber neues Beamten-Dienstrecht ]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - CSU und Opposition haben sich im Landtag eine engagierte Debatte &uuml;ber das neue Beamten-Dienstrecht geliefert. W&auml;hrend Finanzminister Erwin Huber (CSU) in einer Regierungserkl&auml;rung am Dienstag vom &laquo;Grundstein f&uuml;r eine neue Epoche&raquo; sprach, stellten SPD und Gr&uuml;ne die Glaubw&uuml;rdigkeit der Pl&auml;ne infrage und hielten der Staatsregierung jahrelange Vers&auml;umnisse beim &ouml;ffentlichen Dienst vor. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Das Kabinett hatte die Eckpunkte des neuen Dienstrechts bereits Ende April verabschiedet und vorgestellt. Demnach sollen Beamte in Bayern k&uuml;nftig st&auml;rker nach Leistung bezahlt und schneller bef&ouml;rdert werden k&ouml;nnen. Die Laufbahn-Grenzen zwischen einfachem, mittlerem, gehobenem und h&ouml;herem Dienst werden aufgehoben. Zudem soll es neue Bef&ouml;rderungs&auml;mter f&uuml;r Grund-, Haupt- und Realschullehrer geben. Das Pensionsalter f&uuml;r die bayerischen Beamten steigt von 65 auf 67 Jahre. Umgesetzt werden soll die Reform in der kommenden Legislaturperiode. Die j&auml;hrlichen Mehrkosten sollen bei 240 Millionen Euro liegen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Zentrales Ziel der Reform sei, Leistung st&auml;rker zu belohnen und Flexibilit&auml;t gezielt zu f&ouml;rdern, sagte Huber. Motiviertes und hochqualifiziertes Personal sei eine unabdingbare Voraussetzung f&uuml;r einen leistungsf&auml;higen &ouml;ffentlichen Dienst. Der CSU-Politiker Walter Eykmann sprach von einem &laquo;gro&szlig;en Wurf&raquo; und einem &laquo;Meilenstein&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Christa Naa&szlig; (SPD) stellte dagegen die Frage, welches Vertrauen die Pl&auml;ne &laquo;angesichts der Wortbr&uuml;che der Staatsregierung der vergangenen Jahre&raquo; verdienten. Mit Blick etwa auf die Einf&uuml;hrung der 42-Stunden-Woche oder Verschlechterungen bei der Beihilfe sprach sie von einer regelrechten &laquo;K&uuml;rzungs-Orgie&raquo;. Die Staatsregierung habe ihre Hausaufgaben in der Vergangenheit nicht gemacht. Adi Sprinkart (Gr&uuml;ne) sagte, die Opposition glaube nicht alles, was die Regierung in den Eckpunkten verspreche. Er vermutete unter anderem, die Regierung wolle die geltenden Altersteilzeitregelungen abschaffen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der Bayerische Beamtenbund hielt der Staatsregierung vor, ohne einen &laquo;anst&auml;ndigen Finanzierungsplan&raquo; sei die Reform das Papier nicht Wert, auf dem sie stehe. N&ouml;tig seien &laquo;verl&auml;ssliche, mit einem F&auml;lligkeitsdatum versehene Aussagen zu den geplanten Investitionen&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sprach von einer Reform, die diesen Namen nicht verdiene. Die Eckpunkte seien &laquo;kein Grund zum Jubeln&raquo;. Als &laquo;Zumutung&raquo; kritisierte die GEW dabei die geplante Anhebung des Pensionsalters von 65 auf 67 Jahre.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7366<BR>dpa tt yyby z2 cs<BR>101628 Jun 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[10.06.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Untersuchungsausschuss: Beckstein weist Mitschuld an BayernLB-Krise zur&uuml;ck - Huber verteidigt]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein (CSU) sieht keine Mitschuld der Staatsregierung an Milliardenbelastungen der BayernLB. Zudem verteidigte er am Montag vor dem BayernLB- Untersuchungsausschuss des Landtags Finanzminister Erwin Huber (CSU) gegen L&uuml;gen-Vorw&uuml;rfe. Man k&ouml;nne &laquo;nicht im Ernst erwarten&raquo;, dass der Verwaltungsrat der Bank die Auswirkungen der internationalen Finanzmarktkrise besser h&auml;tte vorhersehen sollen als alle Experten, sagte Beckstein in M&uuml;nchen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Das jahrelange Engagement der Landesbank auf dem US- Immobilienmarkt sei &laquo;bank&uuml;blich&raquo; gewesen, bis Sommer 2007 habe niemand vor Risiken gewarnt. Der Verwaltungsrat habe deshalb auch keinerlei Anlass gehabt, diese Gesch&auml;fte zu beschr&auml;nken oder zu unterbinden. &laquo;Hinterher ist man immer schlauer&raquo;, sagte Beckstein. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Beckstein sa&szlig; von 1988 bis Oktober 2007 als Innenstaatssekret&auml;r und Innenminister im Aufsichtsgremium der Landesbank. Die Bank musste ihre Belastungen infolge der Finanzmarktkrise mittlerweile auf knapp 4,5 Milliarden Euro beziffern. Die Landtags-Opposition wirft der Staatsregierung deshalb vor, ihren Aufsichtspflichten in dem Gremium nicht gen&uuml;gend nachgekommen zu sein. Zudem halten SPD und Gr&uuml;ne Huber als Vize-Verwaltungsratschef vor, wochenlang bewusst die Unwahrheit &uuml;ber die wahren Belastungen der Landesbank gesagt zu haben. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Beckstein sagte dazu, er habe keine Zweifel daran, dass Huber &laquo;den Landtag &uuml;ber die gesicherte Faktenlage richtig und vollst&auml;ndig informiert hat&raquo;. Wenn der Finanzminister bestimmte vorl&auml;ufige Zahlen nicht &ouml;ffentlich genannt habe, so habe er damit einer Bitte des Bankvorstands entsprochen, f&uuml;gte Beckstein hinzu. Er r&auml;umte aber ein, aus heutiger Sicht sei es &laquo;nicht sehr gl&uuml;cklich&raquo; gewesen, derart lange mit der Ver&ouml;ffentlichung von Zahlen zu warten. M&ouml;glicherweise w&auml;re es besser gewesen, wenn bereits im Jahr 2007 Quartalsberichte &ouml;ffentlich gemacht worden w&auml;ren, sagte der Ministerpr&auml;sident. Die Landesbank, die die je zur H&auml;lfte dem Freistaat und den Sparkassen geh&ouml;rt, hatte am 13. Februar erstmals &ouml;ffentlich Zahlen genannt. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Mit der Vernehmung Becksteins ist der Untersuchungsausschuss am Ende seiner Zeugenvernehmungen angelangt. Ende Juni sollen die Abschlussberichte der Fraktionen beraten werden. Huber selbst hatte am vergangenen Freitag vor dem Ausschuss ausgesagt und dabei erneut s&auml;mtliche Vorw&uuml;rfe der Opposition als haltlos zur&uuml;ckgewiesen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Auch der Ausschussvorsitzende Peter Welnhofer (CSU) erkl&auml;rte am Montag, die &laquo;parteipolitisch motivierte Vorw&uuml;rfe&raquo; gegen Huber h&auml;tten sich als haltlos erwiesen. Zudem k&ouml;nne von einem Versagen der Staatsregierung keine Rede sein. Gr&uuml;nen-Landtagsfraktionschef Sepp D&uuml;rr sagte dagegen: &laquo;Es dr&auml;ngt sich der Eindruck auf, die Landesbank macht was sie will.&raquo; Huber und Beckstein s&auml;hen dabei tatenlos zu. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Unterdessen wies die &ouml;sterreichische Erste Bank Spekulationen zur&uuml;ck, wonach sie ein Interesse an einer &Uuml;bernahme der BayernLB habe. Daran habe man &laquo;&uuml;berhaupt kein Interesse&raquo;, sagte ein Sprecher. Statt f&uuml;r die BayernLB interessiere sich die Erste Bank f&uuml;r eine Kooperation mit den bayrischen Sparkassen, um ihre Produkte auch dort vermarkten zu k&ouml;nnen. Bei der BayernLB und beim bayerischen Sparkassenverband wollten sich Sprecher zu den Spekulationen nicht &auml;u&szlig;ern. &laquo;Marktger&uuml;chte kommentieren wir nicht&raquo;, hie&szlig; es lediglich.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7408<BR>dpa tt/dh/cs yyby z2 jus<BR>091916 Jun 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[09.06.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_2979.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtagsgr&uuml;ne rechtfertigen Beschluss zu religi&ouml;sen Symbolen ]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Mit ihrer Forderung nach Klassenzimmern ohne jegliches Religionssymbol haben die bayerischen Gr&uuml;nen eine heftige Debatte ausgel&ouml;st. Nach Ansicht von Kultusminister Siegfried Schneider (CSU) d&uuml;rfen die Kruzifixe in den Schulen nicht infrage gestellt werden. Die Landtags-Gr&uuml;nen dagegen verteidigten am Montag den umstrittenen Parteitagsbeschluss vom Wochenende, wonach alle religi&ouml;sen Symbole aus den Schulen verbannt werden sollen. Dies sei ein Gebot der Toleranz, denn keine Religion d&uuml;rfe hochwertiger sein als die andere, betonte Gr&uuml;nen-Fraktionschefin Margarete Bause M&uuml;nchen.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>&laquo;Kreuze bleiben in Bayerns Schulen und sind wichtige Symbole f&uuml;r ein Leben nach christlichen Werten&raquo;, sagte Schneider laut Mitteilung am Montag in M&uuml;nchen. Der CSU-Politiker erinnerte zugleich an ein Urteil des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs, der 2007 eine entsprechende Regelung des Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes f&uuml;r rechtm&auml;&szlig;ig erkl&auml;rt hatte. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die bayerischen Gr&uuml;nen hatten beim Parteitag in Augsburg daf&uuml;r gestimmt, alle religi&ouml;sen Symbole einschlie&szlig;lich Kreuz und Kopftuch sowie auch Nonnentracht in Schulen zu verbieten. Damit &uuml;berstimmten die 260 Delegierten den Landesvorstand, der im Interesse der Gleichbehandlung alle religi&ouml;sen Symbole zulassen wollte. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Auch der Parteitagsbeschluss stehe auf der Grundlage der Verfassung, weil damit die Gleichbehandlung der Religionen eingehalten werde, sagte Bause. &laquo;Wenn ein Kopftuch nicht zul&auml;ssig ist, ist auch Nonnentracht nicht zul&auml;ssig.&raquo; Die Gr&uuml;nen h&auml;tten klar ihre tolerante Haltung unter Beweis gestellt. Der Beschluss sei kein R&uuml;ckschritt auf dem Weg der Gr&uuml;nen zu mehr Akzeptanz in der Bev&ouml;lkerung. Vielmehr handele es sich um die Kl&auml;rung einer Position in Zusammenhang mit Integration und Weltoffenheit. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverb&auml;nde schloss sich am Montag der Kritik an dem Kruzifix-Votum an und nannte religi&ouml;se Symbole in der Schule unverzichtbar. Zuvor hatten bereits Innenminister Joachim Herrmann (CSU) und SPD-Landtagsfraktionschef Franz Maget massive Kritik an dem Beschluss der Gr&uuml;nen ge&auml;u&szlig;ert.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7234<BR>dpa db/dh yyby jb<BR>091453 Jun 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[09.06.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_2978.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Huber weist L&uuml;gen-Vorw&uuml;rfe der Landtagsopposition in BayernLB-Krise zur&uuml;ck ]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Bayerns Finanzminister Erwin Huber (CSU) hat sein langes Schweigen zu den Milliardenbelastungen der Landesbank aus der internationalen Finanzmarktkrise verteidigt und L&uuml;gen-Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ckgewiesen. Er habe &uuml;ber die Auswirkungen der Krise auf die BayernLB im Landtag &laquo;zeitnah und korrekt&raquo; berichtet, sagte Huber am Freitag vor dem BayernLB-Untersuchungsausschuss in M&uuml;nchen. &laquo;Der Vorwurf der Informationsverweigerung, der Vertuschung oder der Verschleierung geht ins Leere.&raquo; So habe er zwar seit 2007 Zahlen zu den Belastungen der Bank gekannt, diese seien aber nur vorl&auml;ufig und nicht belastbar gewesen. Auch wenn er &ouml;ffentlich deshalb keine konkreten Zahlen genannt habe, habe er die Situation &laquo;dem Grunde nach richtig dargestellt und keine Risiken geleugnet&raquo;, betonte Huber. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der Minister verwies darauf, dass er bereits im Januar auch im Landtag von &laquo;erheblichen Verlusten&raquo; gesprochen und erkl&auml;rt habe, die Belastungen der Bank k&ouml;nnten h&ouml;her ausfallen als damals bekannt. Bis zur Einsetzung des Ausschusses habe er dann insgesamt acht Mal zum &laquo;jeweils fr&uuml;hest m&ouml;glichen Zeitpunkt&raquo; &uuml;ber die Risikolage informiert. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Opposition wirft Huber vor, dem Landtag und der &Ouml;ffentlichkeit wochenlang die Unwahrheit &uuml;ber die wahren Belastungen der Bank gesagt zu haben. Diese hatte ihre Wertminderungen aus der Finanzmarktkrise am 13. Februar auf insgesamt 1,9 Milliarden Euro beziffert. Mittlerweile belaufen sich die Belastungen auf knapp 4,5 Milliarden Euro. Noch am 12. Februar, einen Tag vor der &uuml;berraschenden Bekanntgabe von Zahlen, hatte Huber im Landtags-Haushaltsausschuss gesagt, es l&auml;gen noch &laquo;keine festgestellten, belastbaren Zahlen&raquo; vor. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Huber r&auml;umte ein, er sei als Vize-Verwaltungsratschef seit Sommer 2007 regelm&auml;&szlig;ig und seit 16. Oktober w&ouml;chentlich &uuml;ber die jeweils aktuelle Risikolage der BayernLB informiert worden. Dabei habe es sich aber nach Angaben der Bank um &laquo;vorl&auml;ufige, dar&uuml;ber hinaus unvollst&auml;ndige und sich laufend ver&auml;ndernde Momentaufnahmen&raquo; gehandelt. &laquo;Diese Zahlen waren also nicht hinreichend belastbar, &auml;u&szlig;erst volatil und auch nicht mit den Pr&uuml;fern der Bank abgestimmt.&raquo; Es habe deshalb &laquo;eindeutige Warnungen&raquo; des Bankvorstands gegeben, die Zahlen zu ver&ouml;ffentlichen, sagte Huber. Erst am 12. Februar habe die BayernLB entschieden, diese Informationsstrategie aufzugeben, und habe daraufhin am 13. Februar erstmals Zahlen ver&ouml;ffentlicht. Er habe von dieser Kehrtwende erst am Nachmittag des 12. Februar erfahren. &laquo;Meine &Uuml;berraschung war gro&szlig;, sehr gro&szlig; sogar&raquo;, betonte Huber. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der Finanzminister gestand ein, r&uuml;ckblickend sei es &laquo;nicht richtig&raquo; gewesen, bis Februar dieses Jahres mit der Bekanntgabe von Zahlen zu warten. Im Nachhinein betrachtet habe sich diese Informationsstrategie als &laquo;nicht tragf&auml;hig&raquo; erwiesen. Vertreter von SPD und Gr&uuml;nen hielten Huber vor, sich dem Vorstands-Veto gegen eine Ver&ouml;ffentlichung von Zahlen v&ouml;llig unterworfen zu haben. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Vorw&uuml;rfe, der Verwaltungsrat habe die Bank nicht ausreichend kontrolliert und sei deshalb mitverantwortlich f&uuml;r die Belastungen, wies Huber aber zur&uuml;ck. Er betonte, dass Banken im In- und Ausland gleicherma&szlig;en von der Finanzmarktkrise getroffen worden seien. Dies habe niemand vorhergesehen, und diese Krise sei auch heute noch nicht &uuml;berwunden. Dennoch seien die Zahlungsausf&auml;lle und Wertberichtigungen f&uuml;r die BayernLB &laquo;schmerzlich&raquo;. &laquo;Da gibt es nichts zu besch&ouml;nigen.&raquo; Eine &laquo;Existenzkrise&raquo; der BayernLB sehe er aber nicht, betonte Huber. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Zuvor hatte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) Huber gegen L&uuml;gen-Vorw&uuml;rfe in Schutz genommen. Er verwies ebenfalls darauf, dass die Bank zwar regelm&auml;&szlig;ig Zahlen vorgelegt habe, dass es sich dabei aber um keine verfestigten Zahlen, sondern um &laquo;Wasserstandsmeldungen&raquo; gehandelt habe. Diese h&auml;tten sich laufend, oft innerhalb weniger Tage, ver&auml;ndert, argumentierte Herrmann, der wie Huber Mitglied des Aufsichtsgremiums der Landesbank ist. Er warf dem Bankvorstand vor, dieser habe zu lange den Eindruck vermittelt, die BayernLB werde nicht so stark von der Finanzmarktkrise getroffen wie andere Banken. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>CSU-Landtagsfraktionschef Georg Schmid betonte vor dem Ausschuss, f&uuml;r das operative Gesch&auml;ft wie Investitionen im US-Immobilienmarkt sei der Bankvorstand zust&auml;ndig gewesen. Dies sei nicht Sache des Verwaltungsrats gewesen, zumal die Landesbank seit Jahren in diesem Gesch&auml;ftsbereich t&auml;tig gewesen sei. Schmid sa&szlig; als Staatssekret&auml;r bis Herbst vergangenen Jahres im Verwaltungsrat der Landesbank.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7471 <BR>dpa tt yyby z2 db<BR>061932 Jun 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[06.06.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[BayernLB informierte sp&auml;t &uuml;ber &Auml;nderung von Kommunikationsstrategie ]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Die BayernLB hat die Kehrtwende in ihrer Informationspolitik zu den Belastungen aus der internationalen Finanzmarktkrise bis zur letzten Minute geheim gehalten, auch vor dem Finanzministerium. In mehreren Gespr&auml;chen zwischen Landesbank und Ministerium am 12. Februar h&auml;tten Vertreter der BayernLB keinerlei Hinweise auf eine kurz bevorstehende Ver&ouml;ffentlichung von Zahlen gegeben, sagten mehrere Ministeriumsvertreter am Donnerstag vor dem BayernLB-Untersuchungsausschuss des Landtags. Auch Finanzminister Erwin Huber (CSU) habe erst am Nachmittag - nach einer Sitzung des Haushaltsausschusses - von der geplanten Ver&ouml;ffentlichung erfahren. </P>
<P>&nbsp;</P>
<P>&laquo;Der Minister war genau so fassungslos wie wir&raquo;, sagte die als Zeugin geladene Ministeriumssprecherin Judith Steiner. Huber hatte am 12. Februar im Haushaltsausschuss gesagt, es l&auml;gen noch &laquo;keine festgestellten, belastbaren Zahlen&raquo; zu den Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf die BayernLB vor. Schon tags darauf machte die Bank aber erstmals Belastungen von 1,9 Milliarden Euro &ouml;ffentlich. Die Opposition wirft Huber vor, im Ausschuss gelogen zu haben. </P>
<P>&nbsp;</P>
<P>Steiner sagte, sie habe um 15.59 Uhr ein Fax des Bankvorstands erhalten, in dem dieser ank&uuml;ndigte, die Zahlen offenzulegen. Daraufhin habe sie Huber informiert. In einem Telefonat mit dem Sprecher der Bank, Peter Kulmburg, am Vormittag habe es &laquo;keinerlei Anzeichen f&uuml;r einen Sinneswandel&raquo; der Bank gegeben, sagte Steiner. </P>
<P>&nbsp;</P>
<P>Die BayernLB hatte nach Aussagen mehrerer Vorstandsmitglieder vor dem Untersuchungsausschuss in einer Vorstandssitzung am 12. Februar beschlossen, nach zunehmenden Spekulationen in den Medien nun doch Zahlen zu ver&ouml;ffentlichen. Die Sitzung begann bereits vormittags. </P>
<P>&nbsp;</P>
<P>BayernLB-Sprecher Dominik Lamminger, der am Donnerstag kurzfristig vernommen wurde, sagte, er habe am 12. Februar die Sitzung des Haushaltsausschusses besucht und erst danach von den Zahlen erfahren. Ob er zuvor von dem Auftritt Hubers dort wusste, vermochte er nicht mehr zu sagen. Ministeriumssprecherin Steiner hatte gesagt, im Vorfeld mit Lamminger &uuml;ber den Auftritt Hubers gesprochen zu haben. </P>
<P>&nbsp;</P>
<P>Der ebenfalls kurzfristig als Zeuge geladene Leiter des BayernLB- Vorstandsstabes, Benedikt Haas, sagte, er sei am Mittag des 12. Februar dar&uuml;ber informiert worden, dass Huber im Ausschuss aussagen wolle. Da er aber erst um 15 Uhr von der neuen Informationspolitik der Bank erfahren habe, habe er keine Veranlassung gesehen, den Vorstand &uuml;ber den Auftritt Hubers zu informieren. Auch nach Bekanntwerden der neuen Kommunikationsstrategie habe er mit dem Vorstand nicht dar&uuml;ber gesprochen. Damit best&auml;tigte er die Angaben des neuen Vorstandsvorsitzenden der BayernLB, Michael Kemmer. Dieser hatte bei seiner Vernehmung vor dem Untersuchungsausschuss gesagt, er habe nicht gewusst, dass Huber im Haushaltsausschuss aussagen wolle. </P>
<P>&nbsp;</P>
<P>Nach Angaben mehrerer Ministeriumsmitarbeiter hatte Huber sich erst kurzfristig dazu entschlossen, vor dem Ausschuss auszusagen. Ausl&ouml;ser seien Medienberichte gewesen, die von Belastungen der BayernLB in H&ouml;he von bis zu 2,5 Milliarden Euro sprachen. </P>
<P>&nbsp;</P>
<P>Die Vize-Vorsitzende des Untersuchungsausschusses, Adelheid Rupp (SPD), sagte mit Blick auf die l&uuml;ckenhaften Aussagen der Bank- Vertreter, deren &laquo;Ged&auml;chtnisl&uuml;cken&raquo; seien &laquo;schon enorm&raquo;. Sie riet, vielleicht sollten diese &laquo;ihre Krawattenknoten lockern, damit die Sauerstoffzufuhr f&uuml;rs Gehirn wieder funktioniert&raquo;.</P>
<P>&nbsp;</P>
<P>lby 7464 <BR>dpa bs/tt yyby z2 db<BR>051648 Jun 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[05.06.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Ministerbefragung: Regierung stellt Ziel eines kostenfreien Kindergartenjahres hintenan ]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen (dpa/lby) - F&uuml;r die CSU-Staatsregierung hat die versprochene Einf&uuml;hrung eines kostenfreien Kindergartenjahres nicht oberste Priorit&auml;t. An erster Stelle stehe der Ausbau der Betreuungspl&auml;tze f&uuml;r Kinder unter drei Jahren, sagte Familienministerin Christa Stewens (CSU) am Donnerstag im Landtag in einer Ministerbefragung auf Antrag der SPD. An zweiter Stelle stehe die Verbesserung der Personalsituation und Betreuungsqualit&auml;t in den Kinderg&auml;rten. Erst dann folge das mittelfristig geplante beitragsfreie Kindergartenjahr. Zum Zeithorizont der Einf&uuml;hrung werde sie &laquo;bis zum Sommer&raquo; ein abgestimmtes Konzept vorlegen, sagte Stewens. &laquo;Hier muss man sorgf&auml;ltig Schritt f&uuml;r Schritt eins nach dem anderen machen.&raquo;</P>
<P>&nbsp;</P>
<P>Zur Finanzierung all der Ziele m&uuml;sse ein &laquo;schl&uuml;ssiges Gesamtkonzept&raquo; ausgearbeitet werden, sagte die Ministerin weiter. Dar&uuml;ber wolle sie zun&auml;chst mit den kommunalen Spitzenverb&auml;nden diskutieren. &laquo;Wenn wir eine neue Finanzierung aufstellen wollen, brauchen wir auch die Kommunen mit an Bord.&raquo; Die Kommunen haben eine Kostenbeteiligung an einem kostenfreien Kindergartenjahr bereits abgelehnt.</P>
<P>&nbsp;</P>
<P>Die Opposition aus SPD und Gr&uuml;nen warf der Staatsregierung vor, keine konkreten &Auml;u&szlig;erungen zur Finanzierung und zum Zeitpunkt der Einf&uuml;hrung zu machen. Die Ausgaben f&uuml;r ein beitragsfreies Kindergartenjahr h&auml;tten bereits in den Nachtragshaushalt eingestellt werden k&ouml;nnen, wenn die CSU-Ank&uuml;ndigung ernst gemeint sei, sagte SPD-Fraktionsvize Johanna Werner-Muggendorfer. </P>
<P>&nbsp;</P>
<P>Der CSU-Vorstand hatte Ende Mai - vier Monate vor der Landtagswahl - in einem Grundsatzpapier zur Familienpolitik erstmals ein kostenfreies Kindergartenjahr in Aussicht gestellt. Bislang hatte die CSU diese langj&auml;hrige Forderung der Opposition wegen der bef&uuml;rchteten hohen Kosten von bis zu 100 Millionen Euro abgelehnt. </P>
<P>&nbsp;</P>
<P>Offen ist nach den Worten von Stewens, ob das erste oder das dritte Kindergartenjahr beitragsfrei gestellt werden soll. Dar&uuml;ber diskutiere eine Arbeitsgruppe. Sie verwies darauf, dass 99 Prozent der Kinder, vor allem auch aus Migrantenfamilien, das dritte Kindergartenjahr in Anspruch n&auml;hmen.</P>
<P>&nbsp;</P>
<P>lby 7108<BR>dpa dh yyby jb<BR>051024 Jun 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[05.06.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[SPD und Gr&uuml;ne im Landtag fordern Abschaffung von Studiengeb&uuml;hren in Bayern]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Nach der Abschaffung der Studiengeb&uuml;hren in Hessen verlangen die Oppositionsparteien SPD und Gr&uuml;ne diesen Schritt auch f&uuml;r Bayern. Die Staatsregierung solle dem Beispiel Hessens folgen, sagte der SPD-Hochschulpolitiker Wolfgang Vogel am Mittwoch laut Mitteilung in M&uuml;nchen. &laquo;Die Chancengerechtigkeit beim Hochschulzugang muss wieder im Mittelpunkt der bayerischen Hochschulpolitik stehen.&raquo; Mit der Einf&uuml;hrung der Studienbeitr&auml;ge sei die &laquo;drastische Abh&auml;ngigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft&raquo; weiter versch&auml;rft worden, kritisierte der SPD-Politiker. </P>
<P>&nbsp;</P>
<P>Die hochschulpolitische Sprecherin der Gr&uuml;nen, Ulrike Gote, warnte die Staatsregierung davor, &laquo;weiter an den unsozialen Studiengeb&uuml;hren festzuhalten und damit die herrschende Bildungsungerechtigkeit zu untermauern&raquo;. Mit Studiengeb&uuml;hren werde es niemals gelingen, ausreichend viele junge Menschen zum Studieren zu bewegen. Nach wie vor studierten vor allem Kinder finanziell bessergestellter Eltern. Zudem forderte Gote die Abschaffung des Verwaltungskostenbeitrags. </P>
<P>&nbsp;</P>
<P>Wissenschaftsminister Thomas Goppel (CSU) wies die Vorschl&auml;ge zur&uuml;ck. Die sozialvertr&auml;gliche Ausgestaltung von Studienbeitr&auml;gen gehe in Bayern erheblich weiter als andernorts, sagte Goppel laut Mitteilung. Er verwies unter anderem auf Befreiungsm&ouml;glichkeiten etwa f&uuml;r Studenten aus kinderreichen Familien oder Studenten mit Kindern. Zudem betonte Goppel, die Studienbeitr&auml;ge st&uuml;nden allein den Hochschulen als &laquo;echte Zusatzeinnahmen&raquo; zur Verf&uuml;gung. </P>
<P>&nbsp;</P>
<P>Der hessische Landtag hatte am Dienstag gegen den Willen der gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden CDU-Landesregierung beschlossen, die dort vor eineinhalb Jahren eingef&uuml;hrten Studiengeb&uuml;hren wieder abzuschaffen.</P>
<P>&nbsp;</P>
<P>lby 7486<BR>dpa tt yyby z2 db<BR>041730 Jun 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[04.06.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_2964.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Innenausschuss: CSU will Regeln f&uuml;r automatische Kennzeichenerfassung nachbessern]]></title>
      <description><![CDATA[
<P>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts will die CSU die bayerischen Regelungen zur automatischen Nummernschild-&Uuml;berwachung nachbessern. Unter anderem soll k&uuml;nftig festgeschrieben werden, dass die automatische Kennzeichenerfassung nicht fl&auml;chendeckend eingesetzt werden darf. Das geht aus dem entsprechenden CSU-Antrag hervor, der am Mittwoch im Innenausschuss des Landtags beraten wurde. Zudem soll klar festgeschrieben werden, in welchen F&auml;llen die automatisch erfassten Kennzeichen mit den Datens&auml;tzen der Polizei abgeglichen werden d&uuml;rfen - etwa bei der Suche nach Straft&auml;tern. F&uuml;r die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten soll die Methode nicht mehr erlaubt sein. </P>
<P>&nbsp;</P>
<P>Ein Vertreter des Innenministeriums hatte vor dem Ausschuss erkl&auml;rt, es gebe gewissen gesetzlichen Nachbesserungsbedarf. Die SPD meinte, was die CSU nun &auml;ndern wolle, h&auml;tten die Sozialdemokraten in den vergangenen Jahren immer wieder eingefordert. </P>
<P>&nbsp;</P>
<P>Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hatte Anfang M&auml;rz das Kennzeichen-Scanning in Hessen und Schleswig-Holstein f&uuml;r nichtig erkl&auml;rt und dabei klare gesetzliche Grenzen f&uuml;r automatisierte Massenkontrollen von Autokennzeichen per Videokamera angemahnt.</P>
<P>&nbsp;</P>
<P>lby 7261<BR>dpa tt yyby n1 db<BR>041358 Jun 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[04.06.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Ungereimtheiten im Untersuchungsausschuss BayernLB]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Nach neuen Zweifeln an den Aussagen von Finanzminister Erwin Huber (CSU) will der Untersuchungsausschuss zur Milliardenkrise bei der Landesbank acht neue Zeugen h&ouml;ren. Dabei geht es um den Oppositionsvorwurf, Finanzminister und CSU-Chef Erwin Huber habe im Haushaltsausschuss am 12. Februar die Unwahrheit gesagt. Huber sagte damals vor den Abgeordneten, Berichte &uuml;ber Milliardenbelastungen seien &laquo;reine Spekulation&raquo;. Fast gleichzeitig machte die BayernLB am selben Nachmittag die Milliardenbelastungen &ouml;ffentlich - und Huber stand blamiert da. Nach Angaben des Finanzministeriums-Beamten Tobias Haumer gab es an dem betreffenden Tag vorher jedoch drei Mal Kontakt zwischen Landesbank und Ministerium.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Das wirft nach Ansicht der Opposition die Frage auf, ob Huber doch schon Bescheid wusste und das Parlament belog. Um die Ungereimtheiten zu kl&auml;ren, beschloss der Ausschuss sofort nach Haumers Aussage, sieben Ministerialbeamte und den bisherigen Pressesprecher der Landesbank als zus&auml;tzliche Zeugen zu vernehmen. Geh&ouml;rt werden sollen mehrere enge Mitarbeiter hubers, darunter die Pressesprecherin Judith Steiner.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Bisher habe es immer gehei&szlig;en, dass es an dem betreffenden Tag keinen Kontakt zwischen Ministerium und Landesbank gab, sagte die stellvertretende Ausschussvorsitzende Adelheid Rupp (SPD). &laquo;Ich halte es f&uuml;r &auml;u&szlig;erst unwahrscheinlich, dass in solchen Gespr&auml;chen nicht &uuml;ber Zahlen geredet wurde.&raquo; Es sei letztlich belanglos, ob man das als L&uuml;ge oder Unwahrheit bezeichne. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der Ministerialbeamte Haumer, der die neuen Zeugenladungen mit seiner Aussage ausl&ouml;ste, sagte, er sei nicht &uuml;ber die Ver&ouml;ffentlichung der Milliardenbelastungen an diesem Tag informiert gewesen. &laquo;Der Kenntnisstand nach der Sitzung war ein anderer als vor der Sitzung&raquo;, sagte er. Landesbank- Chef Michael Kemmer hatte in der vergangenen Woche im Zeugenstand betont, ihm l&auml;gen keine Anhaltspunkte vor, dass Huber den Landtag nicht entsprechend seinem Kenntnis- und Wissensstand informiert habe. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Hubers Amtsvorg&auml;nger Kurt Faltlhauser (CSU) sagte, der Verwaltungsrat habe &laquo;eine gewisse Schutzpflicht&raquo; f&uuml;r die Bank und ihre Mitarbeiter. Er habe im August von drohenden Belastungen von rund 400 Millionen Euro erfahren. &laquo;Diese Zahlen der &Ouml;ffentlichkeit mitzuteilen, w&auml;re unverantwortlich gewesen.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Faltlhauser verteidigte die Entscheidung der Bank, in strukturierte US-Wertpapiere zu investieren. Die BayernLB sei eine Universalbank, die angesichts der Konkurrenz im Finanzsektor weltweit agieren m&uuml;sse. Das Gesch&auml;ft mit den US-Papieren habe erhebliche Betr&auml;ge von einer Milliarde Euro erbracht. Alle Wirtschaftspr&uuml;fer und Aufsichtsbeh&ouml;rden h&auml;tten den Papieren H&ouml;chstbewertungen gegeben. &laquo;Das als Zocken zu bezeichnen ist schlichter Unsinn.&raquo; Der einzige &laquo;fast unverzeihliche strategische Fehler&raquo; sei gewesen, nicht die Oppositionsfraktionschefs Franz Maget (SPD) und Sepp D&uuml;rr (Gr&uuml;ne) fr&uuml;h in den Verwaltungsrat zu berufen, spottete Faltlhauser. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der bayerische St&auml;dtetagsvorsitzende Hans Schaidinger (CSU) sprang dem bedr&auml;ngten Huber zur Seite. Er k&ouml;nne nicht erkennen, dass Mitglieder der Staatsregierung ihre Informationspflicht gegen&uuml;ber dem Landtag verletzt h&auml;tten, sagte Schaidinger. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7495 br 7447 <BR>dpa ch yyby z2 db<BR>031848 Jun 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[03.06.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtagsgr&uuml;ne erkl&auml;ren Landtag zu gentechnikfreien Zone]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Die Landtags-Gr&uuml;nen haben das Maximilianeum zur gentechnikfreien Zone erkl&auml;rt. Um sicherzugehen, dass keine gentechnisch ver&auml;nderten Pflanzen in der Umgebung angebaut werden, hat Gr&uuml;nen-Umweltexpertin Ruth Paulig im Landtagsgarten &Ouml;ko- Zuckermais der Sorte &laquo;Bantam&raquo; ausges&auml;t. Wegen der gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsabst&auml;nde nat&uuml;rlicher zu genver&auml;nderten Pflanzen sei damit kein Gen-Anbau rund um den Landtag mehr m&ouml;glich, sagte Paulig am Dienstag. &laquo;Das hat eine hohe Signal- und Symbolkraft.&raquo; Mit der Aktion wollen die Gr&uuml;nen den Schwenk der CSU in Sachen Agrar-Gentechnik aufs Korn nehmen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>Die CSU lehnte bislang gentechnikfreie Zonen in Bayern strikt ab. Europaminister Markus S&ouml;der (CSU) macht sich inzwischen wegen der Widerstands vieler Bauern gegen die Gentechnik jedoch f&uuml;r eine Ausstiegsm&ouml;glichkeit Bayerns stark. Paulig und ihr Gr&uuml;nen-Kollege Adi Sprinkart warfen der CSU vor, das F&auml;hnlein nach dem Winde zu h&auml;ngen. Seit Anfang 2007 hat die CSU im Landtag f&uuml;nf Gr&uuml;nen-Antr&auml;ge abgeschmettert, den Gen-Anbau in Bayern einzuschr&auml;nken - zuletzt am 24. April. &laquo;Die CSU h&auml;tte ja zustimmen k&ouml;nnen&raquo;, sagte Paulig. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>Unklar ist bislang, ob die Landtagsverwaltung die Anpflanzung der nat&uuml;rlichen Zuckermaispflanzen zwischen den Landtags-Rosen akzeptiert. Falls die Pflanzen nicht wieder entfernt werden, soll der Maximilianeums-Mais nach der Ernte im Herbst verspeist werden. &laquo;Der Landtag ist jetzt eine Feinkostfl&auml;che&raquo;, scherzte Paulig.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>lby 7128<BR>dpa ch yyby jb<BR>031138 Jun 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[03.06.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_2927.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Ex-BayernLB-Chef verteidigt Informationspolitik und Erwin Huber]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Der fr&uuml;here BayernLB-Chef Werner Schmidt hat das lange Schweigen der Landesbank zu ihren Belastungen aus der internationalen Finanzmarktkrise verteidigt. Zugleich nahm er in seiner Vernehmung vor dem BayernLB-Untersuchungsausschuss Finanzminister Erwin Huber (CSU) gegen L&uuml;gen-Vorw&uuml;rfe in Schutz. Indessen sind die Belastungen f&uuml;r die Bank im Laufe des zweiten Quartals weiter gewachsen und liegen jetzt bereits bei knapp 4,5 Milliarden Euro</P>
<P align=justify>.</P>
<P align=justify>Es sei richtig gewesen, nicht &laquo;ohne Not&raquo; Zahlen zu ver&ouml;ffentlichen, die noch nicht endg&uuml;ltig festgestellt gewesen seien, sagte Schmidt in der Sitzung am Freitag. Deshalb sei es korrekt gewesen, dass die Bank und auch Huber als Verwaltungsrats-Vize zun&auml;chst lediglich von 100 Millionen Euro Verlusten gesprochen h&auml;tten. Erst nach zunehmenden Spekulationen in den Medien habe man von dieser Linie abweichen m&uuml;ssen und dann am 13. Februar erstmals Zahlen zu den Belastungen der Landesbank insgesamt ver&ouml;ffentlicht. Andernfalls h&auml;tten der Bank Schwierigkeiten bei der eigenen Refinanzierung gedroht. &laquo;Solche Ger&uuml;chte kosten Geld&raquo;, betonte er. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Schmidt hatte im Fr&uuml;hjahr wegen der Querelen um die Offenlegung der Belastungen der Bank seinen Hut genommen. Vor dem Ausschuss verwahrte er sich allerdings gegen Mutma&szlig;ungen, er sei auf Dr&auml;ngen des Verwaltungsrats zur&uuml;ckgetreten. Vielmehr habe er mit diesem Schritt der Bank nutzen wollen, &laquo;nach innen und nach au&szlig;en&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Von der Kehrtwende der Bank in der Informationspolitik war nach Angaben Schmidts auch Huber erst am 12. Februar informiert worden - und zwar nach einer Aussage des Ministers im Haushaltsausschuss des Landtags. Huber war wegen seiner pers&ouml;nlichen Informationspolitik in Sachen BayernLB massiv unter Druck geraten. Die Oppositionsparteien SPD und Gr&uuml;ne werfen ihm vor, dem Landtag und der &Ouml;ffentlichkeit monatelang - auch in der Ausschusssitzung am 12. Februar - die Unwahrheit &uuml;ber die Milliarden-Risiken der Bank gesagt zu haben. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Schmidt sagte dazu, zwar sei auch Huber w&ouml;chentlich &uuml;ber die Finanzlage der Bank und die Auswirkungen der Finanzmarktkrise informiert worden. Dabei habe es sich aber um keine &laquo;gesicherten Zahlen&raquo; gehandelt. Zudem h&auml;tten sich diese Zahlen &laquo;laufend ver&auml;ndert&raquo;. Noch in einer Verwaltungsratssitzung am 22. Januar sei &laquo;rein intern und informell&raquo; lediglich eine &laquo;vorl&auml;ufige Konzernbilanz&raquo; vorgelegt worden. Selbst eine Ver&ouml;ffentlichung der Belastungen Ende Januar h&auml;tte noch zu &laquo;Verwirrung&raquo; gef&uuml;hrt, argumentierte Schmidt. Am Donnerstag hatten auch Schmidts Nachfolger als BayernLB-Chef, Michael Kemmer, und Verwaltungsrats-Chef Siegfried Naser Huber vor dem Untersuchungsausschuss gegen den Vorwurf der L&uuml;ge in Schutz genommen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Schmidt verteidigte auch den Verwaltungsrat der BayernLB gegen Kritik, dieser sei seinen Kontrollpflichten nicht ausreichend gerecht geworden. Zwar wolle er &laquo;die Qualit&auml;t der Verwaltungsratsmitglieder&raquo; nicht beurteilen. Er verwies aber darauf, dass sich das Gremium einmal monatlich treffe. Eine vergleichbare &laquo;Akribie&raquo; gebe anderswo, auch bei anderen Landesbanken, wohl nicht. Schmidt verteidigte zudem das Engagement der Bank auch auf dem US-Immobilienmarkt. Alle international t&auml;tigen Banken seien auf diesem Markt aktiv gewesen. Der von seinem Amt abberufene einstige Risiko-Vorstand Gerhard Gribkowsky betonte, das Ausma&szlig;, den Umfang und die Geschwindigkeit, in der die Krise um sich griff, habe niemand vorhersehen k&ouml;nnen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die BayernLB, die je zur H&auml;lfte dem Freistaat Bayern und den Sparkassen geh&ouml;rt, hatte ihre Belastungen aus der Finanzmarktkrise noch Anfang April auf insgesamt 4,3 Milliarden Euro beziffert. Huber hatte Berichte &uuml;ber Milliardenbelastungen f&uuml;r die BayernLB Anfang des Jahres wiederholt als reine Spekulation bezeichnet. Erst sp&auml;ter r&auml;umte er dann ein, dass er bereits seit Monaten &uuml;ber die jeweils aktuelle Einsch&auml;tzung der Risikolage informiert gewesen sei. Dies seien aber stets vorl&auml;ufige und keine belastbaren Zahlen gewesen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Belastungen der BayernLB sind indessen im Laufe des zweiten Quartals weiter gewachsen. Nach der urspr&uuml;nglich genannten Summe von 4,3 Milliarden Euro Ende sei der Wertberichtigungsbedarf der riskanten Anlagen im Laufe des zweiten Quartals um rund 150 Millionen auf knapp 4,5 Milliarden Euro gestiegen, sagte ein Sprecher der Landesbank am Freitagabend unter Berufung auf Aussagen des stellvertretenden Vorstandschefs der BayernLB, Rudolf Hanisch, vor dem Landtags-Untersuchungsausschuss. Der Sprecher betonte aber, dies sei &laquo;keine signifikante Verschlechterung wie im ersten Quartal 2008, sondern das Portfolio hat sich in Seitenbewegung stabilisiert&raquo;.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>pl 612 lby 7465<BR>dpa tt/mf yyby z2 pw<BR>301927 Mai 08<BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[30.05.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[BayernLB-Untersuchungsausschuss: Kemmer und Naser verteidigen Huber gegen Vorwurf der L&uuml;ge]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - BayernLB-Chef Michael Kemmer und Sparkassenpr&auml;sident Siegfried Naser haben Bayerns Finanzminister Erwin Huber (CSU) gegen den Vorwurf der L&uuml;ge verteidigt. Ihm l&auml;gen keine Anhaltspunkte vor, dass Huber den Landtag nicht entsprechend seinem Kenntnis- und Wissensstand informiert habe, sagte Kemmer am Donnerstag vor dem BayernLB-Untersuchungsausschuss in M&uuml;nchen. Zwar sei Huber als Verwaltungsrats-Vize seit August 2007 w&ouml;chentlich &uuml;ber die finanziellen Auswirkungen der internationalen Finanzmarktkrise auf die BayernLB informiert worden. Dabei habe es sich aber um &laquo;Momentaufnahmen&raquo;, um &laquo;ein w&ouml;chentliches Blitzlicht&raquo;, gehandelt. Die Zahlen seien &laquo;in dieser Form letztlich nicht ausreichend belastbar&raquo; und nicht zur Weitergabe und Ver&ouml;ffentlichung geeignet gewesen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Naser, der Vorsitzender des BayernLB-Verwaltungsrats ist, sagte, Vorstand und Verwaltungsrat seien sich stets einig gewesen, vorl&auml;ufige Zahlen zu den Belastungen der Bank nicht zu nennen. Grund daf&uuml;r sei unter anderem gewesen, dass es seit August 2007 &laquo;eine st&auml;ndige Ver&auml;nderung dieser Zahlen&raquo; gegeben habe, betonte er. Im Nachhinein betrachtet sei es allerdings wohl ein Fehler gewesen, Ende 2007 &uuml;ber Wochen hinweg lediglich Ausf&auml;lle von 100 Millionen Euro einzugestehen und nicht wie andere Banken fr&uuml;hzeitig die gesamten Belastungen &ouml;ffentlich zu machen. &laquo;Im Nachhinein w&auml;re eine offene Kommunikationsstrategie die richtigere gewesen&raquo;, sagte er. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Opposition wirft Huber vor, dem Landtag und der &Ouml;ffentlichkeit monatelang die Unwahrheit &uuml;ber die Milliarden-Risiken der Bank gesagt zu haben. Zudem habe auch Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein (CSU) seit vergangenem Sommer von den Belastungen der Bank gewusst. Huber und Beckstein sind f&uuml;r die n&auml;chsten Sitzungen als Zeugen geladen. An diesem Freitag wird Ex-BayernLB-Chef Werner Schmidt vernommen. Dieser hatte im Fr&uuml;hjahr wegen Querelen um die Offenlegung der Belastungen der Bank seinen Hut genommen, Kemmer wurde sein Nachfolger. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die BayernLB, die je zur H&auml;lfte dem Freistaat Bayern und den Sparkassen geh&ouml;rt, hatte ihre Belastungen aus der Finanzmarktkrise Anfang April auf insgesamt 4,3 Milliarden Euro beziffert. Huber hatte Berichte &uuml;ber Milliardenbelastungen f&uuml;r die BayernLB Anfang des Jahres wiederholt als reine Spekulation bezeichnet. Erst sp&auml;ter r&auml;umte er dann ein, dass er bereits seit Monaten &uuml;ber die jeweils aktuelle Einsch&auml;tzung der Risikolage informiert gewesen sei. Dies seien aber stets vorl&auml;ufige und keine belastbaren Zahlen gewesen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Kemmer verteidigte die Informationsstrategie der Bank, Zahlen zu ihren Belastungen zun&auml;chst nicht zu ver&ouml;ffentlichen. &laquo;Diese Festlegung erfolgte mit dem Ziel, unn&ouml;tige Spekulationen der M&auml;rkte auf Basis h&ouml;chst vorl&auml;ufiger und sich laufend ver&auml;ndernder Zahlen zu vermeiden.&raquo; Huber sei erst am 12. Februar - nach seiner Aussage im Haushaltsausschuss des Landtags - von der Kehrtwende des Vorstands informiert worden, nach zunehmenden Spekulationen auch in den Medien nun doch Zahlen zu den Belastungen &ouml;ffentlich zu machen. Am 13. Februar hatte die Bank daraufhin erste Zahlen ver&ouml;ffentlicht. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Der BayernLB-Chef verteidigte zudem das Engagement der Bank auch auf dem US-Immobilienmarkt. &laquo;Nat&uuml;rlich gab es Hinweise auf die &Uuml;berhitzung des US-H&auml;usermarktes, aber Ausma&szlig; und Tragweite der daraus resultierenden globalen Finanzkrise konnten von niemandem vorhergesagt oder prognostiziert werden&raquo;, erkl&auml;rte er. Niemand - auch nicht der BayernLB-Verwaltungsrat - habe vor dieser Krise warnen k&ouml;nnen. Er habe deshalb keinerlei Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass die Mitglieder des Gremiums ihren Pflichten nicht gerecht geworden w&auml;ren, sagte er und verwies darauf, dass &laquo;fast die gesamte Bankenbranche&raquo; von der Finanzmarktkrise betroffen sei. Naser betonte: &laquo;Das war keine Zockerei und kein blindes Vertrauen auf Rating-Agenturen.&raquo; </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Kemmer sagte, generell sei die Erf&uuml;llung des &ouml;ffentlichen Auftrags der BayernLB nicht allein dadurch m&ouml;glich, dass sich die Bank ausschlie&szlig;lich auf Gesch&auml;fte im Freistaat beschr&auml;nke. Die Landesbank sei auch eine Gesch&auml;ftsbank, die im zunehmend harten Wettbewerb mit inl&auml;ndischen und ausl&auml;ndischen Instituten bestehen m&uuml;sse.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 4796<BR>dpa tt yyby z2 goe/ll<BR>292114 Mai 08</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[29.05.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Verfassungsausschuss: CSU-Fraktion denkt &uuml;ber Nachbesserungen am Versammlungsrecht nach ]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Nach harscher Kritik an der geplanten Versch&auml;rfung des Versammlungsrechts lenkt die CSU ein und will den Gesetzentwurf nachbessern. Es sei denkbar, dass seine Fraktion noch einen &Auml;nderungsantrag ins laufende Gesetzgebungsverfahren einbringe, sagte der Vize-Vorsitzende des Verfassungsausschusses, Peter Welnhofer (CSU), am Donnerstag in einer Ausschusssitzung im Landtag. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) begr&uuml;&szlig;te das und erkl&auml;rte, er habe bereits &laquo;Pr&auml;zisierungen&raquo; angeregt. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Welnhofer betonte, es gehe nur um Randaspekte. Am &laquo;Kernbereich&raquo; des geplanten Gesetzes halte man unver&auml;ndert fest. Was genau in der Planung ist, sagten weder Welnhofer noch Herrmann. Die Opposition kritisierte den Gesetzentwurf erneut scharf und forderte die R&uuml;cknahme. Die Gr&uuml;nen-Politikerin Christine Stahl warf der CSU-gef&uuml;hrten Staatsregierung vor: &laquo;Sie wollen Versammlungen behindern und verhindern.&raquo; Franz Schindler (SPD) kritisierte, das geplante Gesetz schrecke Menschen von der Teilnahme an Versammlungen und somit davor ab, &laquo;von einem Grundrecht Gebrauch zu machen&raquo;. Der CSU-Politiker Thomas Obermeier warf der Opposition im Gegenzug vor, bewusst mit den &Auml;ngsten der B&uuml;rger zu spielen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Laut Staatsregierung sollen Kundgebungen k&uuml;nftig mindestens 72 Stunden vorher angemeldet werden m&uuml;ssen. Au&szlig;erdem sollen die Veranstalter den Beh&ouml;rden unter anderem melden, wie viele Teilnehmer sie erwarten. Die Polizei soll alle Teilnehmer in &Uuml;bersichtsaufnahmen filmen d&uuml;rfen. Bei Verst&ouml;&szlig;en gegen die Vorschriften drohen Strafen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Mehrere Rechtsprofessoren hatten den Gesetzentwurf in einer Expertenanh&ouml;rung im Landtag Anfang Mai deutlich kritisiert und unter anderem &uuml;berm&auml;&szlig;ige Einschr&auml;nkungen der Versammlungsfreiheit moniert. Sie meldeten Zweifel an, ob das geplante Gesetz &uuml;berhaupt mit dem Grundgesetz und der bayerischen Verfassung vereinbar ist.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7320<BR>dpa tt yyby db/uk<BR>291352 Mai 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.05.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Kemmer und Naser sagen in BayernLB-Untersuchungsausschuss aus]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Der Untersuchungsausschuss des Landtags zu den Milliarden- belastungen bei der BayernLB setzt an diesem Donnerstag seine Zeugenvernehmungen fort. Geladen sind der neue Vorstandschef der Landesbank, Michael Kemmer, und Sparkassenpr&auml;sident Siegfried Naser, der gleichzeitig Vorsitzender des BayernLB-Verwaltungsrats ist. Kemmer war im Fr&uuml;hjahr zum Nachfolger des fr&uuml;heren BayernLB- Chefs Werner Schmidt ernannt worden, der wegen Querelen um die Offenlegung der Belastungen der Bank zur&uuml;ckgetreten war. Schmidt soll am Freitag neben weiteren aktuellen und fr&uuml;heren Vorstandsmitgliedern vernommen werden. Finanzminister Erwin Huber und Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein (beide CSU) sind f&uuml;r 6. Juni als Zeugen geladen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>Die Opposition will Huber, der Vize-Verwaltungsratschef der BayernLB ist, mit Hilfe des Ausschusses der L&uuml;ge &uuml;berf&uuml;hren. SPD und Gr&uuml;ne werfen ihm vor, dem Landtag und der &Ouml;ffentlichkeit monatelang die Unwahrheit &uuml;ber die Milliarden-Risiken der Bank gesagt zu haben. R&uuml;cktrittsforderungen der Opposition wies Huber wiederholt zur&uuml;ck. SPD und Gr&uuml;ne werfen dar&uuml;ber hinaus auch Beckstein vor, seit vergangenen Sommer von den Belastungen der Bank gewusst zu haben.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>
<P align=justify>lby 7300<BR>dpa tt yyby n1 db<BR>281514 Mai 08 </P>
<P align=justify><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.05.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Aktuelle Stunde im Landtag: Staatsregierung unternimmt zu wenig f&uuml;r den Artenschutz]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen (dpa/lby) - Die Landtags-Opposition hat der CSU-gef&uuml;hrten Staatsregierung unzureichende Anstrengungen f&uuml;r den Artenschutz im Freistaat vorgeworfen. Es sehe &laquo;nicht gut aus mit der Artenvielfalt&raquo;, sagte die umweltpolitische Sprecherin der Gr&uuml;nen, Ruth Paulig, am Mittwoch in einer Aktuellen Stunde im Landtag. Mehr als die H&auml;lfte der heimischen Tier- und Pflanzenarten stehe auf der Roten Liste. Der SPD-Politiker Herbert M&uuml;ller betonte, man m&uuml;sse mit der Natur leben, nicht gegen die Natur. Agrarminister Josef Miller (CSU) wies die Vorw&uuml;rfe der Opposition als haltlos zur&uuml;ck. Bayern habe f&uuml;r den Artenschutz bereits viel unternommen und werde dies auch weiter tun.<BR><BR>lby 7328<BR>dpa tt yyby db<BR>281535 Mai 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.05.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Kommunalausschuss: Beh&ouml;rden und Experten uneins &uuml;ber heimliche Online-Durchsuchungen]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Die obersten bayerischen Sicherheitsbeh&ouml;rden, Juristen und Informatiker haben den Gesetzentwurf der Staatsregierung zu heimlichen Online-Durchsuchungen extrem unterschiedlich bewertet. Verfassungsschutz-Pr&auml;sident Wolfgang Weber und der Chef des Landeskriminalamtes, Peter Dathe, nannten die Pl&auml;ne am Dienstag in einer Expertenanh&ouml;rung im Landtags-Innenausschuss unerl&auml;sslich f&uuml;r die Terrorabwehr. Der Dresdner Informatik-Professor Andreas Pfitzmann argumentierte dagegen, Online-Durchsuchungen seien &laquo;nicht reif genug&raquo; f&uuml;r den Einsatz in der Praxis. Zudem werde man technisch versierte Terroristen damit ohnehin nicht fassen. Juristen bewerteten die Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der Gesetzpl&auml;ne teilweise gegens&auml;tzlich. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>Weber sagte, das Internet sei ein zentrales Kommunikationssystem f&uuml;r Terroristen geworden. Die Beh&ouml;rden m&uuml;ssten deshalb mit den technischen Entwicklungen Schritt halten, im &laquo;extremen Einzelfall&raquo; m&uuml;sse ihnen das Mittel von Online-Durchsuchungen von Computern zur Verf&uuml;gung stehen. Dathe warnte davor, die Beh&ouml;rden bewusst &laquo;blind&raquo; zu halten. Beide verwiesen unter anderem auf eine weiterhin bestehende Gefahr eines islamistischen Terroranschlags auch in Bayern. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>Pfitzmann erkl&auml;rte, kein Terrorist werde &laquo;so dumm&raquo; sein, dass er seinen Rechner dauerhaft ins Netz h&auml;nge. Wem der Schutz seiner pers&ouml;nlichen Daten wichtig sei, der habe seinen Computer immer bei sich. Deshalb werde man mit Online-Durchsuchungen nur den &laquo;Dummen und Naiven&raquo; auf die Schliche kommen. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>Pfitzmann f&uuml;gte hinzu, beim Aufspielen von Sp&auml;hprogrammen auf einen Rechner &uuml;ber das Internet k&ouml;nnten auf diesem Rechner durchaus Sch&auml;den entstehen - obwohl die Chefs der Sicherheitsbeh&ouml;rden &laquo;in gutem Glauben&raquo; das Gegenteil verspr&auml;chen. Dieses &laquo;Unwissen&raquo; mache ihn &laquo;fassungslos&raquo;. Deshalb m&uuml;sse - wenn &uuml;berhaupt - vor Computer- &Uuml;berwachungen auch das Eindringen in Wohnungen erlaubt werden, um Sp&auml;hprogramme direkt und nicht &uuml;ber das Internet aufspielen zu k&ouml;nnen. Der bayerische Gesetzentwurf sieht dies im Gegensatz zu den Pl&auml;nen der gro&szlig;en Koalition in Berlin vor. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>Genau diesen Aspekt h&auml;lt die Berliner Jura-Professorin Rosemarie Will allerdings f&uuml;r verfassungswidrig. Sie argumentierte, um das Eindringen in Wohnungen zu erlauben, m&uuml;sste Artikel 13 Grundgesetz ge&auml;ndert werden - &auml;hnlich wie bei der Einf&uuml;hrung des Gro&szlig;en Lauschangriffs. Solange dies nicht geschehe, sei der bayerische Gesetzentwurf verfassungswidrig, sagte Will. Entsprechend argumentierte auch der Berliner Rechtsanwalt Fredrik Roggan. Er sah auch an anderen Stellen &laquo;erheblichen Nachbesserungsbedarf&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>Die Jura-Professoren Markus M&ouml;stl (Bayreuth) und Dirk Heckmann (Passau) sagten dagegen, die bayerischen Gesetzespl&auml;ne seien mit dem Grundgesetz vereinbar. Heckmann lobte, dass es sich bei dem Vorhaben um ein transparentes und umfassendes Konzept handle. Er sprach als Fazit von einem &laquo;rechtsstaatlich begr&uuml;&szlig;enswerten Gesetz&raquo;. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>lby 7331<BR>dpa tt yyby jb<BR>271526 Mai 08 </P>
<P align=justify><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[27.05.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtags-SPD fordert R&uuml;cknahme der 42-Stunden-Woche f&uuml;r Beamte]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify></P>
<P align=justify>M&uuml;nchen - Die SPD fordert die R&uuml;cknahme der 42-Stunden- Woche f&uuml;r Beamte. Die Arbeitszeitverl&auml;ngerung f&uuml;r die Beamten sei eine Fehlentscheidung der CSU gewesen, kritisierte am Dienstag die SPD-Abgeordnete und Vizechefin des Landtagsausschusses f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst, Christa Naa&szlig;. Im Landtag ist eine Petition von 2274 Beamten gegen die 42-Stunden-Woche eingegangen, die von der SPD unterst&uuml;tzt wird. Die l&auml;ngere Arbeitszeit sei ein &laquo;massives Arbeitsplatzvernichtungsprogramm&raquo;, sagte Naa&szlig;. Der Freistaat habe dadurch 5000 Stellen eingespart. </P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>Au&szlig;erdem werde weniger neues Personal eingestellt. Das verhindere Verj&uuml;ngung und Nachwuchsf&ouml;rderung im &ouml;ffentlichen Dienst, kritisierte Naa&szlig;. Die Steuerfahndung in Bayern sei mittlerweile um fast ein Viertel unterbesetzt, bei den Betriebspr&uuml;fern liege Bayern an drittletzter Stelle unter den L&auml;ndern. &laquo;Dem bayerischen Fiskus gehen dadurch j&auml;hrlich eine Milliarde Euro an Steuereinnahmen verloren&raquo;, kritisierte Naa&szlig;. Die 42-Stunden Woche war vom fr&uuml;heren Ministerpr&auml;sidenten Edmund Stoiber (CSU) nach der letzten Landtagswahl 2003 eingef&uuml;hrt worden. Im Wahlkampf hatte Stoiber damals zun&auml;chst noch versprochen, es werde keine Arbeitszeitverl&auml;ngerung geben.</P>
<P align=justify>&nbsp;</P>

<P align=justify>lby 7192 <BR>dpa ch yyby jb<BR>271256 Mai 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[27.05.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtagsgr&uuml;ne fordern Pestizid-Verbot zum Schutz von Bienen]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen - Angesichts eines Bienensterbens in Baden-W&uuml;rttemberg fordern die Gr&uuml;nen im bayerischen Landtag den sofortigen Einsatzstopp f&uuml;r das Pestizid &laquo;Poncho Pro&raquo;. Agrarminister Josef Miller (CSU) m&uuml;sse &laquo;umgehend auf die Nichtverwendung dieses Pestizids dr&auml;ngen, solange auch nur der geringste Verdacht besteht&raquo;, dass der Stoff f&uuml;r das Massensterben verantwortlich sei, sagte die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion, Ruth Paulig, am Donnerstag in M&uuml;nchen. Das Pestizid werde derzeit erstmalig zur Beizung des Maissaatgutes genutzt. Es enthalte das Nervengift Clothianidin, das vor allem zur Bek&auml;mpfung des Maiswurzelbohrer-Sch&auml;dlings eingesetzt werde.<BR><BR>Nach einem massenhaften Bienensterben in Italien und in S&uuml;dbaden vor einigen Wochen sei bei verendeten Bienen der Wirkstoff Clothianidin nachgewiesen worden, betonte Paulig. Besonders brisant sei es, dass die bayerische Staatsregierung die Landwirte sogar dazu aufgefordert habe, das Pestizid zu verwenden, ohne dass dessen Wirkungen auf Bienen untersucht worden sei. Der Maiswurzelbohrer w&auml;re unkompliziert zu bek&auml;mpfen, betonte Paulig. Man m&uuml;sse nur eine Fruchtfolge einhalten und in Befallsgebieten zwei Jahre lang auf Mais verzichten.<BR><BR>Miller forderte eine &laquo;klare Analyse des Bienensterbens&raquo;. Sollten sich die Verdachtsmomente best&auml;tigen, werde er &laquo;die notwendigen Ma&szlig;nahmen beim Bund einfordern&raquo;. F&uuml;r Bayern bestehe keine unmittelbare Gefahr, da die Maissaat abgeschlossen und &laquo;Poncho Pro&raquo; nur in einem sehr begrenzten Gebiet zum Einsatz gekommen sei. <BR><BR>DDP0636<BR>ddp/wld/uge<BR>151813 Mai 08<BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[15.05.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landesbank-Untersuchungsausschuss: Schlechte Noten der Experten f&uuml;r BayernLB]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen - Im Landesbank-Untersuchungsausschuss des Landtags haben Finanzexperten der unter Milliardenbelastungen leidenden BayernLB ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Der W&uuml;rzburger Professor Ekkehard Wenger kritisierte, die BayernLB h&auml;tte wegen fehlender Marktkenntnisse nie in den riskanten US-Immobilienmarkt einsteigen d&uuml;rfen. Der M&uuml;nchner Professor Bernd Rudolph hielt der Bank schlechte Kommunikation vor. Rudolph attestierte der gesamten Finanzbranche einschlie&szlig;lich der BayernLB, die Gefahren des Gesch&auml;fts mit strukturierten Wertpapieren untersch&auml;tzt zu haben. Zwei Wirtschaftspr&uuml;fer bescheinigten jedoch dem Verwaltungsrat korrektes Handeln.<BR><BR>In der Landesbank-Krise sind Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein und CSU-Chef Erwin Huber unter gro&szlig;en Druck geraten, weil der Verwaltungsrat der Bank bereits im vergangenen Sommer &uuml;ber hohe drohende Belastungen informiert war, die Bank jedoch erst im Februar dieses Jahres die Milliardenrisiken einr&auml;umte und bezifferte. SPD und Gr&uuml;ne wollen in dem Untersuchungsausschuss kl&auml;ren, ob die CSU-Politiker im Verwaltungsrat die Milliardenbelastungen bewusst verschwiegen und die &Ouml;ffentlichkeit t&auml;uschten. F&uuml;r das erste Quartal hat die Landesbank 770 Millionen Euro Vorsteuerverlust gemeldet. Der W&uuml;rzburger Finanzmarktexperte Wenger sagte zu den Gesch&auml;ften der Landesbank mit strukturierten Wertpapieren in den USA: &laquo;Ich w&uuml;rde f&uuml;r mich nicht im Traum darauf kommen, dort eine Mark zu zeichnen.&raquo; <BR><BR>Der US-Immobilienmarkt sei viel schwankungsanf&auml;lliger als der deutsche. Die BayernLB habe dort keinen Wettbewerbsvorteil. Man k&ouml;nne sich fragen, &laquo;wo da das Interesse des bayerischen Staates und der Sparkassen liegt&raquo;. Die dortigen Gesch&auml;fte h&auml;tten einige Zeit scheinbar vielversprechend ausgesehen. &laquo;In Marktphasen, in denen es aufw&auml;rts geht, kann jeder Schimpanse hohe Renditen erzielen&raquo;, sagte Wenger.<BR><BR>Wengers Kollege Rudolph bescheinigte der Bankbranche insgesamt mangelndes Risikobewusstsein. &laquo;Das Risiko, dass die M&auml;rkte abschmieren, ist schlichtweg nicht gesehen worden.&raquo; Die Ver&ouml;ffentlichung der schlechten Zahlen w&auml;re nach Rudolphs Einsch&auml;tzung eher Sache des Vorstands als des Verwaltungsrats gewesen: &laquo;In der Verantwortung liegt die Kommunikationspolitik zun&auml;chst mal beim Vorstandsvorsitzenden.&raquo; Nach Einsch&auml;tzung des Wirtschaftspr&uuml;fers Burkhard Eckes w&auml;re eine fr&uuml;here Information der &Ouml;ffentlichkeit nicht angebracht gewesen: &laquo;Das waren keine belastbaren Zahlen, die man an die &Ouml;ffentlichkeit geben kann.&raquo; <BR><BR>Eine problematische Entwicklung am Hypothekenmarkt habe sich seit 2000 abgezeichnet, sagte Rudolph, Vorstand des Instituts f&uuml;r Kapitalmarktforschung der Fakult&auml;t f&uuml;r Betriebswirtschaft an der M&uuml;nchner Ludwig-Maximilians-Universit&auml;t. Im Jahr 2006 sei die Krise ausgebrochen. Der Verwaltungsrat der BayernLB habe sich am 24. Juli 2007 erstmals ausf&uuml;hrlich mit der Krise am US-Kreditmarkt befasst. Rudolph betonte jedoch, dass die BayernLB und andere deutsche Banken im globalen Finanzgesch&auml;ft nicht alleine standen. &laquo;Es ist ein Marktversagen nicht vorhergesehen worden. In diesem Markt haben sich weltweit alle Spieler getummelt.&raquo; <BR><BR>Die ebenfalls als Sachverst&auml;ndige geladene Wirtschaftspr&uuml;ferin Corinne Linner erkl&auml;rte, eine Einzelkontrolle der Risikopapiere durch den Verwaltungsrat w&auml;re gar nicht m&ouml;glich gewesen: &laquo;Da h&auml;tte man 10 000, 15 000 Papiere pr&uuml;fen m&uuml;ssen.&raquo;<BR><BR>lby 7475 <BR>dpa ch yyby z2 do<BR>091654 Mai 08<BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[09.05.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Anh&ouml;rung im Landtag: Verfassungsrechtler kritisieren neues Versammlungsrecht ]]></title>
      <description><![CDATA[<DIV align=justify>M&uuml;nchen&nbsp; - Die geplante Versch&auml;rfung des Versammlungsrechts in Bayern st&ouml;&szlig;t bei Verfassungsexperten auf deutliche Kritik. Mehrere Rechtsprofessoren monierten am Donnerstag bei einer Landtagsanh&ouml;rung in M&uuml;nchen &uuml;berm&auml;&szlig;ige Einschr&auml;nkungen der Versammlungsfreiheit. Sie meldeten Zweifel an, ob das geplante Gesetz &uuml;berhaupt mit dem Grundgesetz und der bayerischen Verfassung vereinbar ist. Positive Reaktionen kamen dagegen von der Polizei und dem oberfr&auml;nkischen Landkreis Wunsiedel, wo h&auml;ufig Neonazis aufmarschieren. Die Staatsregierung will vor allem Neonazis am Demonstrieren hindern, gleichzeitig aber die H&uuml;rden auch f&uuml;r verfassungstreue B&uuml;rger stark erh&ouml;hen. SPD und Gr&uuml;ne forderten den Stopp der Pl&auml;ne.<BR><BR>Die sch&auml;rfste Kritik kam vom SPD-Verfassungsexperten Klaus Hahnzog. &laquo;Der Gesetzentwurf ist obrigkeitsstaatlich&raquo;, sagte er. Nach seiner Ansicht sollen den Veranstaltern so viele Auflagen f&uuml;r eine Kundgebung gemacht werden, dass das Ergebnis eine Einschr&auml;nkung der Versammlungsfreiheit w&auml;re - obwohl die bayerische Verfassung ausdr&uuml;cklich Versammlungen unter freiem Himmel ohne Auflagen erlaubt. <BR><BR>Laut Staatsregierung sollen Kundgebungen k&uuml;nftig mindestens 72 Stunden vorher angemeldet werden m&uuml;ssen. Au&szlig;erdem sollen die Veranstalter den Beh&ouml;rden unter anderem melden, wie viele Teilnehmer sie erwarten, wann die Versammlung beginnt und endet, au&szlig;erdem die Namen und Adressen der Leiter und der Ordner. Die Polizei soll alle Teilnehmer in &Uuml;bersichtsaufnahmen filmen und fotografieren d&uuml;rfen. Bei Versto&szlig; gegen die Vorschriften drohen Strafen. &laquo;Der Staat muss die Versammlungsfreiheit gew&auml;hrleisten und darf nicht abschreckend wirken&raquo;, sagte der Passauer Verfassungsrechtler Dirk Heckmann. &laquo;Ich habe Zweifel, ob das Bundesverfassungsgericht das akzeptiert.&raquo; <BR><BR>Der W&uuml;rzburger Verfassungsrechtler Helmuth Schultze-Fielitz nannte das Gesetz die st&auml;rkste Einschr&auml;nkung der Versammlungsfreiheit seit den f&uuml;nfziger Jahren. &laquo;Die deutsche Rechtstradition baut darauf, dass der Staat es durch Verbote schon richten wird.&raquo; Eigentlich ziele das Grundgesetz darauf, den demokratischen Kr&auml;ften zu vertrauen. Der Gesetzentwurf der Staatsregierung bewege sich zur&uuml;ck. &laquo;Er ist paternalistisch und ausgesprochen verwaltungsfreundlich.&raquo; <BR><BR>Der M&uuml;nchner Polizeipr&auml;sident Wilhelm Schmidbauer hingegen lobte die CSU-Pl&auml;ne. Einschr&auml;nkungen rechtsextremer Kundgebungen seien aus Polizeisicht ein &laquo;Ausdruck wehrhafter Demokratie und dringend notwendig&raquo;. Auch der Leiter f&uuml;r &ouml;ffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Wunsiedel begr&uuml;&szlig;te den Entwurf, da er klare Regelungen enthalte.<BR><BR>SPD und Gr&uuml;ne forderten anschlie&szlig;end die R&uuml;cknahme des Gesetzentwurfs und warfen der Staatsregierung Beschneidung der Grundrechte vor. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) betonte, die Demonstrationsfreiheit werde &laquo;hundertprozentig gew&auml;hrleistet&raquo; und nicht eingeschr&auml;nkt. Warum sich ausgerechnet die Gr&uuml;nen gegen die geplanten Beschr&auml;nkungen f&uuml;r Neonazi-Aufm&auml;rsche stark machten, k&ouml;nnten sie &laquo;niemandem erkl&auml;ren&raquo;. Der von den Gr&uuml;nen vorgelegte Gegenentwurf sei ein &laquo;Freibrief f&uuml;r alle links- und rechtsradikalen Chaoten&raquo;.<BR><BR>lby 7490 <BR>dpa ch yyby z2 sd<BR>081653 Mai 08 </DIV>
<P align=justify>&nbsp;</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[08.05.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_2810.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Wirtschaftsausschuss: Auf Bayerns Bahnh&ouml;fen noch Jahrzehnte H&uuml;rdenlauf f&uuml;r Reisende]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen - Auf Bayerns Bahnh&ouml;fen droht Reisenden noch auf Jahrzehnte ein m&uuml;hsamer H&uuml;rdenlauf. Wegen fehlenden Geldes ist ein barrierefreier Ausbau mit Aufz&uuml;gen und Rampen auf Hunderten von Stationen im Freistaat nicht in Sicht, wie aus einem am Donnerstag im Wirtschaftsausschuss des Landtags vorgelegten Bericht der Staatsregierung hervorgeht. Von gut 1000 Bahnh&ouml;fen in Bayern sind derzeit rund 800 nicht barrierefrei. Um alle Stationen umzubauen, w&auml;re eine Milliarde Euro notwendig. Die Bahn hat aber laut Bericht daf&uuml;r kein Geld. <BR><BR>&laquo;Wir haben einen sehr gro&szlig;en Nachholbedarf&raquo;, sagte Hans-Peter Berendsen, der Bahn-Fachmann des Wirtschaftsministeriums. Das betrifft vor allem den Einbau von Aufz&uuml;gen und Rampen in den Bahnh&ouml;fen sowie die Standardisierung der Bahnsteigh&ouml;he. Bisher haben Behinderte, &auml;ltere Menschen, Reisende mit schwerem Gep&auml;ck und M&uuml;tter oder V&auml;ter mit Kinderwagen gro&szlig;e Probleme auf den Treppen der Bahnsteigunterf&uuml;hrungen sowie beim Ein- und Aussteigen. <BR><BR>Weitgehend barrierefrei sind laut Staatsregierung in Bayern derzeit eigentlich nur die Stationen und Bahnh&ouml;fe der S-Bahn-Netze M&uuml;nchens und N&uuml;rnbergs. Bis 2012 sollen zus&auml;tzlich die Bahnh&ouml;fe in Aschaffenburg, Augsburg, Ingolstadt, M&uuml;nchen-Pasing, M&uuml;nchen Ostbahnhof, Passau und W&uuml;rzburg umgebaut werden. &laquo;Wir hoffen, dass wir langfristig kontinuierlich weiter machen k&ouml;nnen&raquo;, sagte Berendsen. Eine Sprecherin der Bahn erg&auml;nzte, bis 2012 sollten insgesamt 100 Bahnh&ouml;fe umgebaut werden, so dass dann noch 700 Bahnh&ouml;fe nicht barrierefrei w&auml;ren. <BR><BR>CSU, SPD und Gr&uuml;ne waren sich einig, dass eigentlich ein schnellerer Ausbau sinnvoll w&auml;re. &laquo;Der Bericht sagt im Wesentlichen aus, wir haben Nachholbedarf, aber kein Geld&raquo;, monierte der CSU-Bahnexperte Eberhard Rotter. SPD-Vizefraktionschef Thomas Beyer kritisierte allgemein schlechten Service der Bahn. Viele Bahnh&ouml;fe seien schmutzig, und nicht einmal auf dem Bahnhof in N&uuml;rnberg werde Behinderten in der Nacht noch beim Umsteigen geholfen. <BR><BR>Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums sagte, zust&auml;ndig f&uuml;r die Finanzierung sei der Bund. Der Freistaat erg&auml;nze die Berliner Gelder freiwillig mit eigenen Zusch&uuml;ssen.<BR><BR>lby 7555<BR>dpa ch yyby sd<BR>081850 Mai 08 <BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[08.05.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtags-SPD plant Verfassungsbeschwerde zu geplanter Online-Durchsuchung]]></title>
      <description><![CDATA[
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen - Die SPD-Landtagsfraktion erw&auml;gt eine Verfassungsbeschwerde gegen Bayerns geplanten Sonderweg zur heimlichen Aussp&auml;hung von Computern. Das Eindringen in Wohnungen zur Installation von &Uuml;berwachungssoftware sei mit dem Grundgesetz nicht vereinbar, sagte der rechtspolitische Fraktionssprecher, Franz Schindler, am Mittwoch in M&uuml;nchen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte einen Sonderweg bei der Umsetzung des Regierungskompromisses zur sogenannten Online-Durchsuchung angek&uuml;ndigt. Union und SPD hatten sich auf Bundesebene geeinigt, das Betreten von Wohnungen zur Manipulation von Rechnern weiterhin zu verbieten. Die SPD-Bundestagsfraktion hatte sich bis zuletzt gegen diese Ermittlungsform gewehrt. <BR><BR>Schindler bezeichnete es als &laquo;verfassungspolitische Kaltschn&auml;uzigkeit&raquo;, dass sich die bayerische Regierung trotz der verfassungsrechtlichen Probleme nicht an den Kompromiss halte. &laquo;Wieder einmal will die Staatsregierung die Grenzen des verfassungsrechtlich Erlaubten bewusst &uuml;berschreiten&raquo;, kritisierte der SPD-Politiker. Falls es bei diesem Schritt bleibe, m&uuml;sse das Bundesverfassungsgericht in der Sache entscheiden. <BR><BR>Schindler sprach sich in diesem Zusammenhang grunds&auml;tzlich gegen Online-Durchsuchungen aus. Der Nutzen dieser Art von Ermittlung sei fraglich. Er pl&auml;dierte statt dessen daf&uuml;r, in den Sicherheitsbeh&ouml;rden mehr qualifizierte Mitarbeiter zur Datenauswertung einzustellen. Durch zahlreiche andere &Uuml;berwachungsm&ouml;glichkeiten st&uuml;nden bereits viele Informationen zur Verf&uuml;gung, die bearbeitet werden m&uuml;ssten. <BR><BR>DDP0329 <BR>ddp/chj/ple<BR>071231 Mai 08</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[07.05.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Kommunalausschuss: Polizei darf Fotos von Rechtsextremen nutzen]]></title>
      <description><![CDATA[
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen - Die bayerische Polizei darf bei der Jagd nach Verd&auml;chtigen auch von Rechtsextremen ver&ouml;ffentlichte Fotos nutzen. Fotos seien ein &laquo;bew&auml;hrtes und allgemein anerkanntes Mittel der Strafverfolgung&raquo;, sagte ein Vertreter des Innenministeriums am Mittwoch im Landtag. Welche Beweismittel anerkannt w&uuml;rden oder nicht, sei &laquo;grunds&auml;tzlich Sache der Strafgerichte&raquo;. Anlass war ein Fall in N&uuml;rnberg im April 2007. Dabei hatte die Polizei eine linke Demonstrantin mit Hilfe eines Fotos identifiziert, das Neonazis im Internet ver&ouml;ffentlicht hatten. Laut Innenministerium handelte es sich um einen Einzelfall. <BR><BR>Die SPD sprach sich gegen die Verwendung von Fotos und Daten durch die Polizei aus, die rechtsextreme Organisationen zur Verf&uuml;gung stellen. &laquo;Juristisch ist das vielleicht vertretbar, moralisch nicht&raquo;, sagte der SPD-Innenexperte Stefan Schuster. Ver&ouml;ffentlicht worden seien die Bilder auf den sogenannten Anti-Antifa-Seiten. &laquo;Das ist der milit&auml;rische Arm der NPD&raquo;, sagte Schuster. Die NPD nutze dies, um ihr Ansehen aufzuwerten. &laquo;Die werden sagen, wir arbeiten mit der Polizei zusammen.&raquo;<BR><BR>Der Ministerialbeamte Hubertus Andr&auml; sagte, die Verwendung der Bilder habe nichts mit politischen Sympathien zu tun. &laquo;Wir haben &uuml;berhaupt keine Erkenntnisse, dass Beamte die genannten Internet- Seiten unterst&uuml;tzen.&raquo; Die CSU stellte sich hinter die Linie des Ministeriums: &laquo;Die Polizei muss alle &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Quellen nutzen&raquo;, sagte der Eichst&auml;tter Abgeordnete Thomas Obermeier.<BR><BR>lby 7170<BR>dpa ch yyby z2 pw<BR>071212 Mai 08 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[07.05.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Wildfleisch-Ausschuss endet im Streit]]></title>
      <description><![CDATA[
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen - Nach fast zwei Jahren hat der Landtag den Untersuchungsausschuss Wildfleisch offiziell beendet. In der Abschlussdebatte prallten am Dienstag - wie in den vorangegangenen 35 Sitzungen und 120 Zeugenvernehmungen - die Meinungen aufeinander. Es gebe keine Anhaltspunkte f&uuml;r politische Einflussnahme oder Kungeleien zwischen Beh&ouml;rden und Unternehmern, sagte der Ausschuss-Vorsitzende Thomas Kreuzer am Dienstag. Es habe nicht einmal ein &laquo;Skand&auml;lchen&raquo; gegeben. Die Opposition warf den bayerischen Beh&ouml;rden Versagen bei der Kontrolle der Fleischh&auml;ndler vor. <BR><BR>&laquo;Es hat keinerlei Anhaltspunkte daf&uuml;r gegeben, dass politische Entscheidungstr&auml;ger Einfluss auf die Beh&ouml;rden vor Ort genommen h&auml;tten&raquo;, sagte Kreuzer. &laquo;Und der Ausschuss hat nicht den geringsten Anhaltspunkt gefunden, dass es in irgendeinem Fall Kungeleien zwischen den Beh&ouml;rden vor Ort und den Unternehmern gegeben hat.&raquo; Der Ausschuss-Vize Herbert M&uuml;ller (SPD) dagegen warf der CSU vor, kein allzu gro&szlig;es Interesse an der Aufkl&auml;rung der Wahrheit gezeigt zu haben. &laquo;Ich h&auml;tte mir mehr Engagement gew&uuml;nscht&raquo;, sagte M&uuml;ller. Die EU-Kommission habe in einem Bericht zahlreiche M&auml;ngel der Lebensmittelkontrolle in Bayern kritisiert. &laquo;Das ist ein schlimmes Zeugnis.&raquo;<BR><BR>Der Gr&uuml;ne Adi Sprinkart bescheinigte den bayerischen Beh&ouml;rden &laquo;grenzenlose Nachgiebigkeit und Naivit&auml;t&raquo; im Umgang mit schwarzen Schafen in der Fleischbranche. &laquo;Die Kontrolle muss eine andere werden. Wir brauchen eine tiefere Qualit&auml;t.&raquo; Der Ausschuss sollte kl&auml;ren, warum mehrere Fleischh&auml;ndler in Bayern zum Teil &uuml;ber Jahre unbemerkt Schlachtmaterial als Lebensmittel verkauften und ungenie&szlig;bare Ware in den K&uuml;hlh&auml;usern lagerten.<BR><BR>lby 7469 <BR>dpa ch yyby z2 db<BR>061808 Mai 08 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[06.05.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Gedenkstunde im Bayerischen Landtag: 75. Jahrestag der Verabschiedung des Erm&auml;chtigungsgesetzes]]></title>
      <description><![CDATA[M&uuml;nchen - Bei einer Gedenkstunde im Landtag hat die SPD an die Zerst&ouml;rung der Demokratie in Bayern durch die Nazis im Fr&uuml;hjahr 1933 erinnert. Am 75. Jahrestag der Verabschiedung des Erm&auml;chtigungsgesetzes im Landtag mahnte der ehemalige SPD-Vorsitzende Hans-Jochen Vogel, die Erinnerung diene nicht dazu, Betroffenheitsrituale zu pflegen. Die Erinnerung solle Nachgeborenen vor Augen f&uuml;hren, wo es endet, wenn die Menschenw&uuml;rde mit F&uuml;&szlig;en getreten und einem &laquo;so genannten F&uuml;hrer in gottesl&auml;sterlicher Weise Allwissenheit und Allmacht zugebilligt werden&raquo;.<BR><BR>Die Verabschiedung des &laquo;Gesetzes zur Behebung der Not des bayerischen Volkes und Staates&raquo; am 29. April 1933 folgte dem Muster des Berliner Reichstags. Damit konnte auch die Staatsregierung in Bayern Gesetze ohne parlamentarische Kontrolle erlassen und dabei nach Belieben gegen die Verfassung versto&szlig;en.<BR><BR>Die NSDAP war zwar st&auml;rkste Fraktion, ben&ouml;tigte jedoch die Unterst&uuml;tzung der b&uuml;rgerlichen Parteien, die s&auml;mtlich zustimmten. Lediglich die 16 SPD-Abgeordneten votierten dagegen. &laquo;F&uuml;r den bayerischen Parlamentarismus ist der 29. April ein Tag der Schande&raquo;, sagte SPD-Fraktionschef Franz Maget vor mehr als 200 G&auml;sten. F&uuml;r das Erm&auml;chtigungsgesetz stimmten auch konservative Politiker, die nach dem Krieg in der CSU Karriere machten, wie der sp&auml;tere Kultusminister Alois Hundhammer. Dennoch wurde auch Hundhammer wenig sp&auml;ter von den Nazis verfolgt und als H&auml;ftling ins KZ Dachau gebracht. Anfang 1934 wurde der Landtag schlie&szlig;lich ganz aufgel&ouml;st.<BR><BR>Mehrere Abgeordnete, die die NS-Zeit &uuml;berlebten, wurden nach 1945 erneut in den neu gegr&uuml;ndeten Landtag gew&auml;hlt, darunter Hundhammer und der SPD-Abgeordnete Wilhelm Hoegner, in den 50er Jahren erster und bislang letzter SPD-Ministerpr&auml;sident Bayerns. &laquo;Die wichtigste Lehre sehe ich in der Erkenntnis, dass eine Demokratie auf Dauer nur Bestand haben kann, wenn sie von den Menschen getragen wird&raquo;, sagte Vogel.<BR><BR>
<P>&nbsp;</P>
<P>Landtagspr&auml;sident Alois Gl&uuml;ck zum 75. Jahrestag des bayerischen Erm&auml;chtigungsgesetzes&nbsp;&nbsp; <A href="/cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/16_2581.rss">mehr</A>...</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[29.04.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_2714.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Bayerischer Landtag schreibt B&uuml;rgerkulturpreis 2008 aus]]></title>
      <description><![CDATA[<P style="MARGIN-RIGHT: -28.45pt; TEXT-ALIGN: justify" align=justify></P>
<P align=justify>Um die ehrenamtliche Mitwirkung und Beteiligung an der Entwicklung von Staat und Gesellschaft zu f&ouml;rdern, vergibt der Bayerische Landtag j&auml;hrlich zum Tag des Ehrenamts am 5. Dezember einen Preis f&uuml;r B&uuml;rgerschaftliches Engagement (B&uuml;rgerkulturpreis). F&uuml;r das Jahr 2008 wird die Ausschreibung unter die Leitthematik „Initiativen zur interkulturellen Zusammenarbeit und zur Integration von Zuwanderern in unsere Gesellschaft“ gestellt. </P>
<P align=justify><BR>Mit dem diesj&auml;hrigen Preis sollen Initiativen ausgezeichnet werden, die sich f&uuml;r ein lebendiges und interkulturelles Miteinander einsetzen. Dabei ist an beispielhafte Projekte gedacht, die die Integration von Zuwanderern in die Gesellschaft f&ouml;rdern und ein aktives Miteinander von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund schaffen.<BR><BR>Verb&auml;nde, Vereine, Vereinigungen, juristische Personen, Selbsthilfeeinrichtungen und nat&uuml;rliche Personen k&ouml;nnen sich selbst bewerben oder von Dritten vorgeschlagen werden. Das Preisgeld ist zweckgebunden f&uuml;r die F&ouml;rderung der pr&auml;mierten Projekte oder deren Fortentwicklung einzusetzen.<BR><BR>Projekte zum Schwerpunktthema sollen ihre Existenzf&auml;higkeit bereits mindestens ein Jahr dauerhaft nachgewiesen haben. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2008 beim Bayerischen Landtag, Maximilianeum, 81627 M&uuml;nchen, Stichwort: B&uuml;rgerkulturpreis.<BR><BR>Entsprechende Formulare und weitere Informationen k&ouml;nnen beim Bayerischen Landtag angefordert werden unter Telefon: 089/4126-2731, Fax: 089/4126-1731, E-Mail: <A href="mailto:renate.mayer@bayern.landtag.de">renate.mayer@bayern.landtag.de</A> oder unter <A href="http://www.bayern.landtag.de/">http://www.bayern.landtag.de/</A>.<BR><BR>Die Preistr&auml;ger werden von einem Beirat unter Vorsitz des Landtagspr&auml;sidenten ausgew&auml;hlt, der sich aus je einem Vertreter/einer Vertreterin der Fraktionen des Bayerischen Landtags, je einem Vertreter/einer Vertreterin des Bayerischen Gemeindetags und des Bayerischen St&auml;dtetags und dem Vorsitzenden/der Vorsitzenden der Bayerischen Landtagspresse zusammensetzt.</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[28.04.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Vorsorgeuntersuchungen f&uuml;r Kinder in Bayern k&uuml;nftig Pflicht]]></title>
      <description><![CDATA[
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen - Im Kampf gegen die Misshandlung und Vernachl&auml;ssigung von Kindern werden Vorsorgeuntersuchungen in Bayern zur Pflicht. Eine entsprechende Gesetzes&auml;nderung beschloss der Landtag am Donnerstag mit CSU-Mehrheit in M&uuml;nchen. Demnach m&uuml;ssen Eltern bei der Anmeldung ihrer Kinder in einer Kindertageseinrichtung nun Nachweise &uuml;ber die regelm&auml;&szlig;igen Untersuchungen (U1-U9) vorlegen. Zudem sollen Eltern kein Landeserziehungsgeld mehr erhalten, wenn sie keinen Nachweis &uuml;ber die entsprechenden Arztbesuche vorlegen k&ouml;nnen. Vor der Einschulung m&uuml;ssen Kinder an einer Schuleingangsuntersuchung teilnehmen. Hebammen und &Auml;rzte werden zudem verpflichtet, bei Anhaltspunkten f&uuml;r Kindesmisshandlungen die Beh&ouml;rden einzuschalten. <BR><BR>Sozial-Staatssekret&auml;rin Melanie Huml (CSU) betonte, mit den neuen Regelungen w&uuml;rden gesetzliche L&uuml;cken geschlossen. Die Gesetzes&auml;nderung tritt laut Landtagsbeschluss am 16. Mai in Kraft. Die Gr&uuml;nen stimmten im Parlament gegen den Gesetzentwurf, die SPD enthielt sich. Vertreter beider Fraktionen kritisierten, der Entwurf verfehle das eigentliche Ziel. Die SPD-Politikerin Kathrin Sonnenholzner bem&auml;ngelte unter anderem &laquo;Regelungsl&uuml;cken&raquo; bei Kindern, die nicht in Kindertageseinrichtungen geschickt werden. Renate Ackermann (Gr&uuml;ne) warf der CSU-gef&uuml;hrten Staatsregierung vor, den B&uuml;rgen Sand in die Augen zu streuen. Diejenigen Eltern, die etwas zu verbergen h&auml;tten, k&auml;men weiter unbehelligt davon. Sie betonte zudem, entscheidend seien eine gute Familienbegleitung und -beratung.<BR><BR>lby 0436 lby 0436<BR>dpa tt yyby z2<BR>241319 Apr 08 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[24.04.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_2587.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Freiwillige Helfer in Bayern werden bessergestellt]]></title>
      <description><![CDATA[
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen - Die rund 115 000 ehrenamtlichen Mitarbeiter von Hilfsorganisationen in Bayern werden bessergestellt. Der Landtag verabschiedete am Donnerstag einstimmig eine Gesetzes&auml;nderung, mit der den Freiwilligen ein Rechtsanspruch auf Freistellung und Ersatz f&uuml;r Verdienstausf&auml;lle zugesprochen wird. Damit werden die Helfer des Roten Kreuzes, der Malteser, des Arbeiter-Samariter-Bunds und anderer Hilfsorganisationen den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks (THW) gleichgestellt. Die Gesetzes&auml;nderung tritt zum 1. Juni dieses Jahres in Kraft. <BR><BR>Zudem brachte die Staatsregierung ein neues Rettungsdienstgesetz auf den parlamentarischen Weg. Unter anderem soll damit die M&ouml;glichkeit geschaffen werden, dass Kliniken gegen Ersatz der Kosten in die not&auml;rztliche Versorgung miteinbezogen werden. &laquo;Wir wollen einen modernen und leistungsf&auml;higen Rettungsdienst, der unseren B&uuml;rgern bestm&ouml;gliche Versorgung bietet&raquo;, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bei der Einbringung des Gesetzentwurfs im Landtag.<BR><BR>lby 7213<BR>dpa tt yyby ch<BR>241220 Apr 08 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[24.04.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Landtag gibt gr&uuml;nes Licht f&uuml;r staatliche Musikhochschule N&uuml;rnberg]]></title>
      <description><![CDATA[
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen/N&uuml;rnberg/Augsburg - Der bayerische Landtag hat am Donnerstag gr&uuml;nes Licht f&uuml;r die Verstaatlichung der Musikhochschule N&uuml;rnberg-Augsburg gegeben. Der einstimmig verabschiedete Gesetzentwurf sieht die &Uuml;berf&uuml;hrung der Hochschule r&uuml;ckwirkend zum 1. Januar 2008 in staatliche Tr&auml;gerschaft vor. Dabei soll die bisherige, von Fachleuten als unpraktikabel eingesch&auml;tzte Verbundl&ouml;sung aufgel&ouml;st und der Standort N&uuml;rnberg zu einer eigenst&auml;ndigen und vollwertigen Musikhochschule ausgebaut werden. <BR><BR>Die in Augsburg bestehenden Angebote sollen nach dem Gesetz in ein eigenst&auml;ndiges Zentrum f&uuml;r Musik und Musikp&auml;dagogik an der Universit&auml;t Augsburg &uuml;berf&uuml;hrt werden. Dieses solle aus einem Leopold-Mozart-Institut f&uuml;r Streicher, Gitarre, Tasteninstrumente und Gesang, einem Institut f&uuml;r Bl&auml;ser und Blaschorleitung sowie einem Institut f&uuml;r Musiktherapie, Musikp&auml;dagogik und Musikwissenschaft bestehen.<BR><BR>Eine im Oktober 2007 erzielte &Uuml;bereinkunft der Staatsregierung mit der Stadt N&uuml;rnberg sieht vor, dass N&uuml;rnberg die notwendigen Geb&auml;ude samt Erstausstattung zur Verf&uuml;gung stellt. F&uuml;r die bis 2011 dauernden Umbauten veranschlagt N&uuml;rnberg mehr als 18 Millionen Euro. Die Unterhalts- und Personalkosten trage dagegen k&uuml;nftig das Land. Die Stadt N&uuml;rnberg spart damit pro Jahr bis zu 1,5 Millionen Euro. Bisher hatte der mittelfr&auml;nkisch-schw&auml;bische Zweckverband Hochschule f&uuml;r Musik N&uuml;rnberg-Augsburg die Verantwortung f&uuml;r die Bildungseinrichtung.<BR><BR>lby 7179 <BR>dpa kt yybyf sm<BR>241155 Apr 08</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[24.04.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_2585.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Integrationspreis &quot;JobErfolg 2008&quot; - Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2008]]></title>
      <description><![CDATA[
<P align=left>Zum vierten Mal wird im Rahmen des Welttags f&uuml;r Menschen mit Behinderung am 3. Dezember 2008 der Integrationspreis „JobErfolg – Menschen mit Behinderung am Arbeitsplatz" verliehen. <BR><BR>Ausgezeichnet werden private und &ouml;ffentliche Arbeitgeber, die besondere Anstrengungen unternommen haben, um Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben zu integrieren. Damit wird einerseits die Leistungsf&auml;higkeit von Menschen mit Behinderung hervorgehoben, andererseits werden Arbeitgeber ermutigt, Menschen mit Behinderung in das Erwerbsleben aufzunehmen. Der Preis wird ausgelobt von der Behindertenbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung, dem Bayerischen Staatsministerium f&uuml;r Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen und dem Pr&auml;sidenten des Bayerischen Landtags. Die Ausschreibungsunterlagen finden Sie unter <A href="www.behindertenbeauftragte.bayern.de" target=_blank>www.behindertenbeauftragte.bayern.de</A></P>
<P>Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2008.</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[18.04.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_2716.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Schonfrist f&uuml;r Bierzelte bei Rauchverbot in den Landtag eingebracht]]></title>
      <description><![CDATA[
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen - Die Staatsregierung hat die geplante Schonfrist f&uuml;r Bierzelte bei der Umsetzung des Rauchverbots auf den parlamentarischen Weg gebracht. &laquo;Wir brauchen diese &Uuml;bergangsfrist aus Sicherheitsgr&uuml;nden&raquo;, sagte Gesundheitsminister Otmar Bernhard (CSU) bei der Einbringung der Gesetzes&auml;nderung am Donnerstag im Landtag. Dem Gesetzentwurf zufolge soll das Rauchen in Bier- und Festzelten bis Ende dieses Jahres weiter erlaubt bleiben. Die SPD hielt der CSU vor, sie wolle lediglich &laquo;Tumulte&raquo; w&auml;hrend des Landtagswahlsonntags, der mitten ins Oktoberfest f&auml;llt, verhindern.<BR><BR>lby 7128<BR>dpa tt yyby n1 ch<BR>241042 Apr 08 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[24.04.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_2584.rss]]></guid>
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    <item>
      <title><![CDATA[Ministerbefragung im Landtag: Staatsregierung weist Vorw&uuml;rfe in Siemens-Aff&auml;re zur&uuml;ck]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen - In der Schmiergeldaff&auml;re bei Siemens hat die Staatsregierung den Verdacht der Einflussnahme auf die Ermittlungen vehement zur&uuml;ckgewiesen. &laquo;Es ist keiner unserer Staatsanw&auml;lte in irgendeiner Weise zu einem Tun, Handeln, oder Unterlassen gedr&auml;ngt worden&raquo;, sagte Justizministerin Beate Merk (CSU) am Donnerstag im Landtag in M&uuml;nchen. Zugleich berichtete sie von einem Anruf des fr&uuml;heren Siemens-Chefs Heinrich von Pierer in ihrem B&uuml;ro. Sie habe das Gespr&auml;ch angenommen, von Pierer aber - vor Zeugen - klar gesagt, dass sie zu den laufenden Ermittlungen nichts sage, betonte Merk. <BR><BR>Die Justizministerin erkl&auml;rte, die Staatsregierung sei &laquo;in keiner Weise&raquo; in die Ermittlungen mit eingebunden worden. Zugleich warf sie der Opposition haltlose Unterstellungen gegen die Staatsanwaltschaften vor. Die Angriffe seien &laquo;schlichtweg unversch&auml;mt&raquo;, betonte sie. Der Gr&uuml;nen-Politiker Martin Runge kritisierte dagegen, die Ermittler h&auml;tten die Betroffenen bei Siemens &laquo;mit Samthandschuhen angefasst&raquo;.<BR><BR>lby 7172<BR>dpa tt yyby z2<BR>241135 Apr 08 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[24.04.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Bayerischer Ekelfleisch-Untersuchungsausschuss endet im Streit]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen - Der Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags zu den Ekelfleisch-Skandalen der vergangenen Jahre endet im Streit: CSU und Opposition bewerteten in ihrer Abschlussbilanz am Mittwoch die Vorf&auml;lle im Freistaat v&ouml;llig unterschiedlich. Die CSU sprach von bedauerlichen, einzelnen &laquo;Kriminalf&auml;llen&raquo; und vereinzelten Schlampereien der Beh&ouml;rden bei Betriebskontrollen. Einen politischen Skandal gebe es aber nicht, sagte der Ausschussvorsitzende Thomas Kreuzer (CSU) am Mittwoch in M&uuml;nchen. SPD und Gr&uuml;nen sprachen dagegen von &laquo;mafi&ouml;sen Strukturen&raquo; in der Fleischbranche und beklagten eine &laquo;Kultur des Wegschauens&raquo; bei den Beh&ouml;rden. Beide Fraktionen verlangten effektivere Kontrollen. <BR><BR>Der Untersuchungsausschuss beendet an diesem Donnerstag nach fast zwei Jahren und 35 Sitzungen seine Arbeit. Einen gemeinsamen Abschlussbericht wird es erwartungsgem&auml;&szlig; nicht geben. <BR><BR>Kreuzer berichtete, in einer Firma sei aufgetautes Fleisch als Frischfleisch deklariert und verkauft worden. In einem anderen Fall sei nicht lebensmitteltaugliches Fleisch als solches verkauft worden. Gr&ouml;&szlig;ere Fehler bei den Kontrollbeh&ouml;rden habe es aber ebenso wenig gegeben wie &laquo;Kungeleien&raquo; oder F&auml;lle von politischer Einflussnahme. Der Opposition warf er vor, einen Skandal &laquo;hochgezogen&raquo; zu haben. <BR><BR>Der SPD-Politiker Herbert M&uuml;ller hielt Regierung und Beh&ouml;rden dagegen vor, diesen sei bekannt gewesen, &laquo;was l&auml;uft&raquo;. Die CSU versuche, ihre Verwaltung reinzuwaschen. Es gebe nach einem drastischen Personalabbau viel zu wenige Kontrolleure und damit &laquo;rechtsfreie R&auml;ume&raquo;. Der Gr&uuml;nen-Abgeordnete Adi Sprinkart sprach deshalb von einer &laquo;Einladung zum Betrug&raquo;. Beide Parteien verlangten, dass die Kontrolleure h&auml;ufiger wechseln und unangek&uuml;ndigt kommen. <BR><BR>Kreuzer sagte dazu, mehr Personal bedeute nicht die L&ouml;sung aller Probleme. &laquo;Eine l&uuml;ckenlose Kontrolle und Vermeidung jedes solchen Falles gibt es nicht.&raquo; Mit einer &Auml;nderung des Verbraucherschutzgesetzes hatte der Landtag im Dezember die Grundlage f&uuml;r eine neue Spezialeinheit von Lebensmittelkontrolleuren bereitet.<BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[23.04.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtags-SPD macht Front gegen Genmais-Anbau - Vorw&uuml;rfe an CSU]]></title>
      <description><![CDATA[M&uuml;nchen - Die Landtags-SPD macht weiter Front gegen den Anbau von Genmais der Sorte MON810 in Bayern. Die Staatsregierung sei nicht bereit, den Anbau zu stoppen, und mache sich damit zu einem &laquo;willf&auml;hrigen Handlanger&raquo; gro&szlig;er Saatgutkonzerne, sagte der SPD-Umweltpolitiker Ludwig W&ouml;rner am Montag in M&uuml;nchen. Damit setzten die CSU und die Regierung den Freistaat bewusst &laquo;einem massiven und dauerhaften Schaden&raquo; aus. Gef&auml;hrdet seien die konventionelle und biologische Landwirtschaft, Futtermittelhersteller, Imker, die Lebensmittelwirtschaft und &laquo;alle Menschen als Verbraucher&raquo;. W&ouml;rner rief deshalb dazu auf, "die Finger von diesem Drecks-Zeug zu lassen".<BR><BR>Der Jurist Christoph Palme vom Institut f&uuml;r Naturschutz und Naturschutzrecht in T&uuml;bingen argumentierte, ein Anbauverbot f&uuml;r Genmais sei trotz EU-Zulassung juristisch m&ouml;glich. Er verwies zudem auf eine ausstehende Klage gegen den Genmais-Anbau in Deutschland.<BR><BR>Das bayerische Landwirtschaftministerium hatte zuletzt angek&uuml;ndigt, die Landessortenversuche zu dem umstrittenen Mais aufzugeben. Auf den wissenschaftlichen Versuchsanbau auf insgesamt 1,6 Hektar will der Freistaat aber nicht verzichten. Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) hatte im Dezember vergangenen Jahres den Verkauf der Genmaissorte MON810, der ein Gift gegen den Sch&auml;dling Maisz&uuml;nsler enth&auml;lt, wieder erlaubt. Mehrere EU- L&auml;nder stoppten den Anbau aber trotz EU-Zulassung. In Deutschland darf MON810 nur unter versch&auml;rfter Beobachtung angebaut werden.<BR><BR>Die SPD-Landtagsfraktion war im Landtag zuletzt mit einem Dringlichkeitsantrag, der einen sofortigen Stopp des Anbaus von MON810 in Bayern zum Ziel hatte, an der CSU-Mehrheit gescheitert.<BR>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[21.04.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_2550.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[BayernLB-Untersuchungsausschuss beschlie&szlig;t Zeugenliste]]></title>
      <description><![CDATA[
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen (dpa/lby) - Neben Finanzminister Erwin Huber und Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein m&uuml;ssen auch Ex-Finanzminister Kurt Faltlhauser (alle CSU) und Sparkassenpr&auml;sident Siegfried Naser im BayernLB-Untersuchungsausschuss aussagen. Das beschloss das Gremium am Donnerstag in M&uuml;nchen. Die ersten der insgesamt 22 Zeugen, zun&auml;chst Sachverst&auml;ndige, sollten am 9. Mai aussagen, sagte die stellvertretende Ausschuss-Vorsitzende Adelheid Rupp (SPD) nach der nicht&ouml;ffentlichen Sitzung. Huber und Beckstein sollen Anfang Juni geh&ouml;rt werden, Mitte Juli soll der Abschlussbericht vorliegen. <BR><BR>Ebenfalls als Zeugen geladen werden Innenminister Joachim Herrmann (CSU), CSU-Landtagsfraktionschef Georg Schmid, der zur&uuml;ckgetretene BayernLB-Chef Werner Schmidt und dessen Nachfolger Michael Kemmer. Die CSU benannte zudem den Pr&auml;sidenten des Bayerischen St&auml;dtetages und Regensburger Oberb&uuml;rgermeister Hans Schaidinger als Zeugen. <BR><BR>SPD und Gr&uuml;ne wollen Huber, der Vize-Verwaltungsratschef der BayernLB ist, mit Hilfe des Ausschusses der L&uuml;ge &uuml;berf&uuml;hren. Sie werfen ihm vor, monatelang die Unwahrheit &uuml;ber die Milliarden- Belastungen der Bank gesagt zu haben, und fordern seit Wochen seinen R&uuml;cktritt. Der Minister wies die Forderungen wiederholt zur&uuml;ck. <BR><BR>Die Landeshauptstadt M&uuml;nchen stellt unterdessen harte Bedingungen f&uuml;r die &Uuml;bernahme einer Milliardenb&uuml;rgschaft zugunsten der kriselnden Landesbank durch die bayerischen Sparkassen. B&uuml;rgermeister Hep Monatzeder (Gr&uuml;ne) verlangte am Donnerstag von der BayernLB die Abgabe von Sicherheiten - etwa in Form von Landesbank-T&ouml;chtern. <BR><BR>Nach dem Willen der Staatsregierung sollen Freistaat und bayerische Sparkassen mit je 2,4 Milliarden Euro f&uuml;r die Landesbank b&uuml;rgen, um die Verluste und Risiken aus der globalen Kreditkrise aufzufangen. Die Landeshauptstadt hat als Miteigent&uuml;merin der gr&ouml;&szlig;ten Sparkasse Bayerns Mitsprache bei der Gew&auml;hrung der B&uuml;rgschaft. <BR><BR>Gr&uuml;nen-Landtagsfraktionschef Sepp D&uuml;rr warnte, kleinere und mittlere Sparkassen k&ouml;nnten in ihrer Existenz bedroht sein, sollte die B&uuml;rgschaft jemals f&auml;llig werden. &laquo;Wir wollen die Dinge auf die F&uuml;&szlig;e stellen. Aber das geht nur, wenn es echte Konsequenzen gibt und man nicht immer mehr Geld hinterherwirft&raquo;, sagte D&uuml;rr. Huber und Beckstein d&uuml;rfe kein Blankoscheck f&uuml;r weitere riskante Vabanquespiele erteilt werden. F&uuml;r die Landesbank m&uuml;sse ein Spekulationsverbot gelten, wie dies bei den Sparkassen bereits der Fall ist.<BR><BR>lby 7497<BR>dpa tt/ch yyby z2 db<BR>171644 Apr 08 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[17.04.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_2456.rss]]></guid>
      <link><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de/<?php echo $sRSSLink; ?>]]></link>
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      <title><![CDATA[Umweltausschuss: Bericht zu Mobilfunk-Personendosimeter]]></title>
      <description><![CDATA[
<P style="TEXT-ALIGN: justify">Der Freistaat f&uuml;hrt derzeit eine epidemiologische Untersuchung zu m&ouml;glichen Gesundheitssch&auml;den von Mobilfunk durch. Ziel der Studie ist, den m&ouml;glichen Zusammenhang zwischen der Exposition gegen&uuml;ber elektromagnetischen Feldern in einem Zeitraum von 24 Stunden und der Gesundheit sowie des Wohlbefindens bei Kindern und Jugendlichen zu &uuml;berpr&uuml;fen. Dabei werden alle potenziellen St&ouml;rfaktoren wie Mikrowellen, Abstrahlungen schnurloser Telefone oder Handys und anderes ber&uuml;cksichtigt. Beteiligt an der Untersuchung sind 3000 bayerische Kinder und Jugendliche. Der Abschlussbericht soll im Sommer vorliegen<BR><BR>Das bei der Studie verwendete Mobilfunk-Personendosimeter stellte jetzt Heinrich Eder vom Bayerischen Landesamt f&uuml;r Umwelt (LfU) im Umweltausschuss des Landtags vor. Eder hat das Dosimeter mitentwickelt. Urspr&uuml;nglich wurde das Ger&auml;t dazu geschaffen, lediglich die Auswirkungen von Mobilfunk auf Menschen zu messen. Jetzt wurde der Einsatzbereich des Dosimeters verbreitert. Das Dosimeter hat die Gr&ouml;&szlig;e eines Handys und wird am Oberarm getragen. Damit man beim Tragen nicht allzusehr beeintr&auml;chtigt wird, ist das Ger&auml;t schockfest und wasserdicht.<BR><BR>Um so genannte elektrosensible Personen nicht zu sch&auml;digen, hat das 70 Gramm schwere Dosimeter laut Eder so gut wie keine Eigenabstrahlung. Besonders hob Eder die hohe Abtastrate von 20 kHz hervor, so dass beispielsweise auch die extrem kurzen Bereitschafts-Impulse des Schnurlostelefons erfasst werden k&ouml;nnen.<BR><BR>Eder kl&auml;rte die Abgeordneten auf Nachfrage von Christa G&ouml;tz (CSU) dar&uuml;ber auf, wie man die Strahlenbelastung beim Telefonieren mit dem Handy m&ouml;glichst gering halten kann: Der Experte empfahl das Mobiltelefonieren mit einem Head-Set, die Belastung sei dann um ein Vielfaches geringer, als wenn man das Handy direkt am Ohr hat. <BR>Ludwig W&ouml;rner (SPD) sagte, das Personendosimeter sei keine Beruhigungspille. Ebenso wie Ruth Paulig (Gr&uuml;ne) wies er darauf hin, dass das Ger&auml;t nur die tats&auml;chliche Belastung zeige. Paulig forderte die Hersteller auf, die Strahlenbelastung jedes Ger&auml;tes auf der Verpackung anzugeben. <BR><BR>(Friedrich H. Hettler)</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[17.04.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtag verabschiedet Nachtragshaushalt 2008 - Ausgaben in H&ouml;he von 39 Milliarden Euro - Opposition kritisiert erneut BayernLB-Debakel]]></title>
      <description><![CDATA[
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">Von Diana Wild<BR><BR>M&uuml;nchen (ddp-bay). Der Bayerische Landtag hat am Mittwoch in M&uuml;nchen einen Nachtragshaushalt mit einem Ausgabenvolumen von rund 39 Milliarden Euro verabschiedet. Die Investitionsquote des Freistaates betr&auml;gt 13,4 Prozent. Die Investitionen steigen gegen&uuml;ber dem Stammhaushalt um &uuml;ber 800 Millionen Euro auf deutlich &uuml;ber f&uuml;nf Milliarden Euro an. Finanzminister Erwin Huber (CSU) bezeichnete den Nachtragshaushalt als &laquo;beispielhaft in ganz Deutschland&laquo;. Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein (CSU) sprach von einem &raquo;Aush&auml;ngeschild f&uuml;r den Freistaat&laquo;. <BR><BR>Neben den Ausgaben sollen im Jahr 2008 R&uuml;cklagen in H&ouml;he von 400 Millionen Euro gebildet und Schulden in H&ouml;he von 200 Millionen Euro abgebaut werden. Unter anderem schafft der Freistaat im Jahr 2008 zus&auml;tzlich 2245 Lehrerstellen. Bis 2011 sollen rund 3000 zus&auml;tzliche Stellen an den Hochschulen entstehen sowie 38 000 zus&auml;tzliche Studienpl&auml;tze. F&uuml;r die Kinderbetreuung will Bayern ab 2008 insgesamt 100 Millionen Euro ausgeben. <BR><BR>Beckstein betonte, Bayern betreibe bundesweit vorbildliche Finanzpolitik. Bei einem ausgeglichenen Haushalt baue man zugleich Schulden ab und investiere. &raquo;Von den gezielten Impulsen f&uuml;r Wirtschaft, L&auml;ndlichen Raum, Bildung und sozialen Zusammenhalt wird ganz Bayern profitieren.&laquo; Besonders in die Bildung investiere Bayern &raquo;gezielt&laquo;.<BR><BR>Huber betonte: &laquo;Mit einer Investitionsquote von 13,4 Prozent belegen wir mit weitem Abstand den Spitzenplatz unter den westlichen Fl&auml;chenl&auml;ndern.&raquo; Bildung und Wissenschaft seien Markenzeichen bayerischer Politik. Die f&uuml;r das gestoppte Transrapid-Projekt vorgesehenen 490 Millionen Euro wolle die Regierung f&uuml;r &raquo;andere Leuchtturmprojekte in ganz Bayern&laquo; einsetzen. Bis zum Sommer wolle man ein Verteilungskonzept erarbeiten. Die Mittel sollen im Doppelhaushalt 2009/2010 veranschlagt werden. <BR><BR>SPD-Finanzexperte Werner Schieder r&auml;umte ein, der Nachtragshaushalt enthalte &raquo;eine Reihe von guten Ans&auml;tzen&laquo;. Seit 2006 verzeichne der Freistaat Haushalts-&Uuml;bersch&uuml;sse. Jedoch verspreche die Regierung in &raquo;Panik vor der Landtagswahl&laquo; derzeit jedem alles. Zudem kritisierte Schieder, der Finanzminister &raquo;verpf&auml;nde&laquo; das Geld des Projekts 2020 f&uuml;r &raquo;finanzielle Desaster&laquo; um die halbstaatliche Bayerische Landesbank (BayernLB). <BR><BR>Der haushaltspolitische Sprecher der Gr&uuml;nen, Thomas M&uuml;tze, sagte, die Krise der BayernLB &uuml;berschatte den Nachtragshaushalt. M&uuml;tze warnte vor den Risiken, die dem Freistaat durch die B&uuml;rgschaft entstehen k&ouml;nnten. &laquo;Wir lehnen diesen Wahlnachtragshaushalt ab&raquo;, stellte er klar und verweigerte es, &laquo;einen Blankoscheck f&uuml;r die Zukunft der Landesbank auszustellen&raquo;. <BR><BR>Der Vorsitzende des Haushalts- und Finanzausschusses, Manfred Ach (CSU), wies die Vorw&uuml;rfe der Opposition als &raquo;plumpes, durchsichtiges Man&ouml;ver&laquo; zur&uuml;ck. Die Garantiererkl&auml;rung f&uuml;r die BayernLB sei eine Vorsorgema&szlig;nahme. Weder Freistaat, noch Sparkassen als Miteigent&uuml;mer, noch Steuerzahler m&uuml;ssten &raquo;derzeit auch nur einen Euro aufwenden", um die BayernLB zu st&uuml;tzen. Bayern habe mit 1821 Euro die geringste Pro-Kopf-Verschuldung in Deutschland. <BR><BR>DDP0667<BR>ddp/wld/muc<BR>161741 Apr 08</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[16.04.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtag gibt gr&uuml;nes Licht f&uuml;r Sanierung der Erlanger Orangerie]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">Erlangen/M&uuml;nchen (dpa/lby) - Der bayerische Landtag hat gr&uuml;nes Licht f&uuml;r die Sanierung der Erlanger Orangerie gegeben. Nach Angaben von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat der Haushaltsausschuss am Donnerstag die Kosten f&uuml;r das Bauvorhaben in H&ouml;he von 6,5 Millionen Euro genehmigt. Zuvor hatte bereits die Universit&auml;t Erlangen-N&uuml;rnberg mit einer Spendenaktion 500 000 Euro f&uuml;r die Renovierung des maroden Bauwerks im Erlanger Schlossgarten gesammelt. Der Anteil des Freistaats Bayern reduziere sich damit auf sechs Millionen Euro.<BR><BR>Die Erlanger Orangerie ist ein bogenf&ouml;rmiger Fl&uuml;gelbau aus dem 18. Jahrhundert. Neben dem barocken Gartensaal, der von der Universit&auml;t als Veranstaltungsraum genutzt wird, sind dort die Institute f&uuml;r Kunstgeschichte und Kirchenmusik untergebracht. Im Laufe der Jahrhunderte hat die Standfestigkeit des Geb&auml;udes erheblich gelitten; Feuchtigkeit und Salz h&auml;tten zudem der Fassade zugesetzt. Im Rahmen der Sanierung sollen zudem nachtr&auml;glich eingef&uuml;gte W&auml;nde herausgerissen und Heizungs- und Elektroinstallationen erneuert werden. Nach der Renovierung soll die Orangerie h&auml;ufiger f&uuml;r &ouml;ffentliche Veranstaltung genutzt werden.<BR><BR>lby 7331<BR>dpa fm yybyf kt<BR>101447 Apr 08 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[10.04.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landwirtschaftsausschuss: Bayern stellt Landessortenversuche zum umstrittenem Genmais ein]]></title>
      <description><![CDATA[
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen (dpa/lby) - Bayern gibt die Landessortenversuche zu den umstrittenen gentechnisch ver&auml;nderten Maissorten auf. Auf den seit dem Jahr 2000 laufenden wissenschaftlichen Versuchsanbau auf insgesamt 1,6 Hektar werde der Freistaat aber nicht verzichten, k&uuml;ndigte Landwirtschaftsminister Josef Miller (CSU) am Mittwoch an. Eine v&ouml;llige Aufgabe dieser &laquo;Sicherheitsforschung&raquo; k&ouml;nnte zu Fehleinsch&auml;tzungen f&uuml;hren, warnte er. <BR><BR>Den Verzicht auf die Landessortenversuche begr&uuml;ndete Miller damit, die bisher gewonnenen Erkenntnisse zeigten, dass Genmais keine Vorteile gegen&uuml;ber konventionellen Sorten habe. Mit diesen Versuchen an vier Standorten in Bayern wurden bisher bereits zugelassene Sorten auf ihre Eignung f&uuml;r die bayerische Landwirtschaft gepr&uuml;ft. <BR><BR>Zugleich verteidigte Miller das Festhalten am staatlichen Genmais- Erprobungsanbau. Nur durch diesen Versuchsanbau sei gew&auml;hrleistet, dass man sich nicht auf Ergebnisse Dritter verlassen m&uuml;sse, die m&ouml;glicherweise wirtschaftliche Interessen verfolgten. <BR><BR>Der CSU-Agrarexperte Helmut Brunner sagte, weder Bauern noch Verbraucher wollten gentechnisch ver&auml;nderten Mais auf Bayerns Feldern haben. Die Gr&uuml;nen warfen der CSU Augenwischerei vor. Seit langem sei offenkundig, dass der staatliche Anbau von Genmais v&ouml;llig am Bedarf der bayerischen Bauern vorbei gehe, erkl&auml;rte die umweltpolitische Sprecherin der Landtags-Gr&uuml;nen, Ruth Paulig. Sie kritisierte besonders Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU), der bis heute nichts unternommen habe, den umstrittenen Genmais MON810 des US- Agrarkonzerns Monsanto zu verbieten. &laquo;Die CSU kommt bei der Auseinandersetzung mit dem Problem Gentechnik nicht &uuml;ber Scheinman&ouml;ver hinaus&raquo;, sagte Paulig laut Mitteilung. <BR><BR>Seehofer hatte im Dezember vergangenen Jahres den Verkauf der Genmaissorte MON810 wieder erlaubt. Mehrere EU-L&auml;nder haben den Anbau trotz EU-Zulassung indes gestoppt. In Deutschland darf MON810, der ein Gift gegen den Sch&auml;dling Maisz&uuml;nsler enth&auml;lt, nur unter versch&auml;rfter Beobachtung angebaut werden. Miller hatte am Dienstag im Landtag bekr&auml;ftigt, dass er den Anbau der MON810-Maissorten nicht empfehle, weil die Sorten keinen nennenswerten Vorteil f&uuml;r Landwirte und Verbraucher b&ouml;ten. Zudem warnte Miller vor Haftungsf&auml;llen nach dem neuen Gentechnikgesetz.<BR><BR>lby 7253<BR>dpa dh yyby z2 sd<BR>091345 Apr 08</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[09.04.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Bayern-Landtag grunds&auml;tzlich f&uuml;r BayernLB-&quot;Risikoschirm&quot;]]></title>
      <description><![CDATA[<P class=MLD>M&uuml;nchen (dpa) - Angesichts der Milliardenbelastungen bei der BayernLB hat der Haushaltsausschuss des Landtags einem &laquo;Risikoschirm&raquo; des Freistaats f&uuml;r die Bank grunds&auml;tzlich zugestimmt. Die CSU votierte bei der Abstimmung am Mittwoch daf&uuml;r, SPD und Gr&uuml;ne stimmten dagegen. Mit dem Beschluss wird die Staatsregierung formal erm&auml;chtigt, verschiedene M&ouml;glichkeiten einer Garantie zu pr&uuml;fen. Die endg&uuml;ltige Entscheidung liegt am Ende wieder beim Parlament. <BR><BR>Die BayernLB hatte ihre bisherigen Belastungen aus der Finanzmarktkrise vergangene Woche auf 4,3 Milliarden Euro beziffert. Nach der Planung sollen Freistaat und Sparkassen als Anteilseigner der BayernLB je die H&auml;lfte der geplanten Abschirmung gegen das Risiko - jeweils 2,4 Milliarden Euro - &uuml;bernehmen. Der Sparkassenverband will dazu am 24. April eine Entscheidung treffen. <BR><BR>Huber betonte, bei der geplanten Garantie handele es sich um keine Kleinigkeit. Die Frage nach dem konkreten Risiko k&ouml;nne man heute auch &laquo;leider nicht beantworten&raquo;. &laquo;Ich kann nicht ausschlie&szlig;en, dass es eine Haushaltsbelastung geben k&ouml;nnte&raquo;, r&auml;umte der Finanzminister ein. Der einzelne Steuerzahler werde aber nicht zus&auml;tzlich belastet. <BR><BR>Huber signalisierte erneut Bereitschaft f&uuml;r &laquo;weitreichende Ver&auml;nderungen&raquo; in der Struktur der BayernLB. Zun&auml;chst m&uuml;ssten aber das Ende und das Ausma&szlig; der Finanzmarktkrise abgewartet werden. <BR><BR>Unterdessen nahm der Untersuchungsausschuss des Landtags zu den Turbulenzen um die BayernLB seine Arbeit auf. Die Beweisaufnahme soll bis Anfang Juni abgeschlossen werden, die letzte Sitzung ist f&uuml;r sp&auml;testens Mitte Juli geplant, wie der Ausschussvorsitzende Peter Welnhofer (CSU) nach der ersten, nicht&ouml;ffentlichen Sitzung in M&uuml;nchen sagte. Die Liste der Zeugen soll kommende Woche beschlossen werden. <BR><BR>Die Opposition will Huber - Vize-Verwaltungsratschef der BayernLB - mit Hilfe des Ausschusses der L&uuml;ge &uuml;berf&uuml;hren. SPD und Gr&uuml;ne werfen ihm vor, dem Landtag und der &Ouml;ffentlichkeit monatelang die Unwahrheit &uuml;ber die Milliarden-Risiken der Bank gesagt zu haben, und fordern seinen R&uuml;cktritt. Huber wies die Forderungen wiederholt zur&uuml;ck.<BR><BR>dpa 4244<BR>dpa tt yyby z2 li<BR>091247 Apr 08</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[09.04.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Huber erneut im Kreuzfeuer - Landtag befragt Minister zum Landesbank-Debakel - Staatsregierung will B&uuml;rgschaft f&uuml;r BayernLB]]></title>
      <description><![CDATA[
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">Von Diana Wild<BR><BR>M&uuml;nchen (ddp-bay). Finanzminister Erwin Huber (CSU) steht wegen der Milliarden-Belastungen der Landesbank weiter heftig in der Kritik. Am Dienstag musste er sich im Landtag auf Antrag der SPD-Fraktion einer Ministerbefragung stellen. Dabei wies er ein weiteres Mal jede Schuld an den Belastungen bei der Bayerischen Landesbank (BayernLB) zur&uuml;ck und pl&auml;dierte f&uuml;r eine staatliche B&uuml;rgschaft. Die Opposition warnte vor Risiken f&uuml;r den Freistaat. <BR><BR>&laquo;Wir sollten diesen Weg beschreiten&raquo;, sagte Huber mit Blick auf die B&uuml;rgschaft. Es gehe darum, jetzt durch ein &raquo;entschlossenes, vern&uuml;nftiges, vertretbares Handeln&laquo; weiteren Schaden von der Bank abzuwenden. Die Staatsregierung wolle am Mittwoch einen entsprechenden Antrag in den Haushaltsausschuss einbringen, k&uuml;ndigte Huber an. Er erwarte &laquo;keinen Blankoscheck vonseiten des Parlaments&raquo;. Es gehe jetzt darum, durch eine Abschirmung neue M&ouml;glichkeiten zu er&ouml;ffnen.<BR><BR>Der Minister r&auml;umte zugleich ein, es sei heute &laquo;schwer abzusehen&raquo;, ob durch eine B&uuml;rgschaft noch Belastungen auf den Freistaat zukommen: &laquo;Dieses Risiko einzusch&auml;tzen ist heute unm&ouml;glich.&raquo; Er warf der Opposition vor: &laquo;Sie gehen vom absoluten worst case aus.&raquo; Der neue SPD-Haushalts- und Finanzsprecher Werner Schieder &auml;u&szlig;erte die Bef&uuml;rchtung, die 4,3 Milliarden Euro Belastungen k&ouml;nnten &laquo;noch nicht das Ende der Fahnenstange&raquo; sein. <BR><BR>Der Minister versicherte hinsichtlich einer B&uuml;rgschaft: &laquo;Es braucht kein einzelner Steuerzahler in Bayern zu bef&uuml;rchten, dass er deswegen einen Euro mehr an Steuern zu bezahlen hat&raquo;. Eine gegenteilige Behauptung der Opposition sei &raquo;heute nicht belegt&laquo;. &raquo;Unterlassen sie doch so ein Schreckgespenst&laquo;, appellierte er an die Opposition. Dies schade auch den Sparkassen als Miteigent&uuml;mern der Bank.<BR><BR>Der Gr&uuml;nen-Finanzexperte Thomas M&uuml;tze kritisierte, dass Sparkassen und Freistaat nun f&uuml;r den Schaden bei der BayernLB &laquo;bluten&raquo; m&uuml;ssten. Er fragte den Minister, ob die Ausgliederung eine &laquo;Gew&auml;hrtr&auml;gerhaftung durch die Hintert&uuml;r&raquo; sei. Huber hielt dagegen, der Freistaat trete nicht als Gebietsk&ouml;rperschaft f&uuml;r die Bank ein, sondern aus seiner Eigent&uuml;merposition heraus. Er betonte, die BayernLB sei &raquo;besser aufgestellt&laquo; als andere Banken in Deutschland. Drei Rating-Agenturen h&auml;tten das Rating der Bank best&auml;tigt, nachdem die M&ouml;glichkeit einer Abschirmung ins Spiel gebracht worden sei. <BR><BR>Huber verwies wieder darauf, dass Experten die Risiken f&uuml;r Belastungen bei der Bank nicht vorausgesagt h&auml;tten. Auch der Verwaltungsrat habe dies nicht kommen sehen. Grund sei die internationale Finanzkrise gewesen. <BR><BR>Die Landtags-Opposition lehnt eine B&uuml;rgerschaft f&uuml;r die BayernLB bislang ab. Auch bei den Sparkassen gibt es Vorbehalte dagegen. Den Sparkassen und dem Freistaat geh&ouml;rt die Landesbank jeweils zur H&auml;lfte. Nach den Pl&auml;nen der BayernLB sollen die beiden Gesellschafter f&uuml;r Wertpapiere der Landesbank, bei denen Ausf&auml;lle drohen, f&uuml;r jeweils 2,4 Milliarden Euro haften. <BR><BR>Am Mittwoch nimmt der Untersuchungsausschuss zur Landesbank-Krise seine Arbeit auf. Er soll kl&auml;ren, ob der Huber das Parlament in den vergangenen Monaten &uuml;ber die Lage bei der BayernLB angelogen hat. <BR><BR>DDP0549<BR>ddp/wld/fgr<BR>081557 Apr 08</P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[08.04.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtag setzt Untersuchungsausschuss zu BayernLB ein]]></title>
      <description><![CDATA[
<P class=MLD style="TEXT-ALIGN: justify">M&uuml;nchen. Der Bayerische Landtag hat am Donnerstag einen Untersuchungsausschuss zu den Belastungen der Bayerischen Landesbank (BayernLB) eingesetzt. Den Vorsitz hat der CSU-Abgeordnete Peter Welnhofer, seine Stellvertreterin ist Adelheid Rupp von der SPD. Nach dem Willen der Opposition soll ein Abschlussbericht noch vor der Sommerpause des Plenums vorliegen. <BR><BR>Der Fragenkatalog der Opposition konzentriert sich auf die Punkte, was Finanzminister Erwin Huber (CSU) wann &uuml;ber die Belastungen gewusst und ob er das Parlament angelogen hat. Zudem soll gekl&auml;rt werden, wer die Informationsstrategie festlegte und ob die Regierung ihrer Kontrollaufgabe nachkam. <BR><BR>Die BayernLB hatte ihre Belastungen aus der internationalen Finanzkrise am Vormittag mit 4,3 Milliarden Euro beziffert. Bislang hatte sie lediglich von 1,9 Milliarden Euro gesprochen. <BR><BR>DDP0430<BR>ddp/wld/mwa<BR>031459 Apr 08<BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[03.04.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Streit im Landtag &uuml;ber Belastungen der BayernLB]]></title>
      <description><![CDATA[<P align=justify>M&uuml;nchen. Im M&uuml;nchner Landtag ist es zu einem heftigen Schlagabtausch &uuml;ber die Belastungen der Bayerischen Landesbank (BayernLB) durch die internationale Finanzkrise gekommen. SPD und Gr&uuml;ne verlangten am Donnerstag angesichts der neuen Zahlen den R&uuml;cktritt von Finanzminister Erwin Huber. Der CSU-Chef warf dagegen der Opposition den Versuch vor, die Schwierigkeiten der Bank &laquo;parteipolitisch auszuschlachten&raquo;. <BR><BR>Die BayernLB hatte zuvor mitgeteilt, dass ihre Belastungen bei 4,3 Milliarden Euro liegen. Bislang hatte sie lediglich von 1,9 Milliarden Euro gesprochen. <BR><BR>Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein (CSU) st&auml;rkte Huber in einem ddp-Interview den R&uuml;cken. Er betonte, den Finanzminister treffe keine Schuld. Es gebe niemanden, der ernsthaft annehme, dass die Probleme der BayernLB erst in den vergangenen sechs Monaten entstanden seien. Zudem wisse jeder, &laquo;dass es sich um eine weltweite Finanzkrise handelt&raquo;.<BR><BR>Huber sagte im Landtag, die neuen Zahlen seien zwar &laquo;schmerzlich&raquo;. Diese Entwicklung sei aber f&uuml;r die Staatsregierung nicht vorhersehbar gewesen. Das Verhalten der Opposition sei &laquo;billig&raquo;, &laquo;falsch&raquo; und &laquo;scheinheilig&raquo;. Es schade zudem der BayernLB. <BR><BR>Der SPD-Abgeordnete Werner Schieder warf dem Finanzminister ein &laquo;Totalversagen&raquo; vor. Er f&uuml;gte hinzu: &laquo;Es gibt nur eine denkbare m&ouml;gliche Konsequenz und die lautet: Herr Huber, nehmen Sie Ihren Hut!&raquo; Die neuen Zahlen &uuml;bertr&auml;fen alle Bef&uuml;rchtungen. Schieder sprach von einem &laquo;schwarzen&raquo; Tag f&uuml;r die B&uuml;rger - &laquo;denn sie m&uuml;ssen es am Ende bezahlen&raquo;. Die Glaubw&uuml;rdigkeit von Huber sei ersch&uuml;ttert: &laquo;Wer einmal l&uuml;gt, dem glaubt man nicht.&raquo; <BR><BR>Der CSU-Abgeordnete Engelbert Kupka wies die Attacken zur&uuml;ck. Dagegen verlangte Gr&uuml;nen-Fraktionschef Sepp D&uuml;rr, Huber m&uuml;sse endlich zur&uuml;cktreten. Der Minister habe &laquo;M&auml;rchen&raquo; erz&auml;hlt und versuche nun, die &laquo;brutale Wahrheit&raquo; sch&ouml;nzuf&auml;rben. So habe Huber gesagt, die &laquo;tats&auml;chlichen Zahlungsausf&auml;lle&raquo; der BayernLB l&auml;gen derzeit nur bei 100 Millionen Euro. Richtig sei aber, dass Bayern um mindestens 4,3 Milliarden Euro &laquo;&auml;rmer&raquo; geworden sei. <BR><BR>DDP0416 <BR>ddp/jsc/pon<BR>031433 Apr 08<BR></P><FONT face="Times New Roman" size=3></FONT>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[03.04.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_2251.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Bundestagspr&auml;sident Prof. Dr. Norbert Lammert warnt vor Vertrauensverlust der B&uuml;rger in die Politik]]></title>
      <description><![CDATA[M&uuml;nchen - Bundestagspr&auml;sident Norbert Lammert (CDU) hat vor einem wachsenden Vertrauensverlust der B&uuml;rger in die Politik gewarnt. Als Indiz daf&uuml;r wertete er in einer Rede vor dem Bayerischen Landtag am Donnerstag in M&uuml;nchen unter anderem die sinkende Wahlbeteiligung bei vielen Urneng&auml;ngen. Die Partei der Nichtw&auml;hler sei inzwischen die Gruppierung in Deutschland mit den h&ouml;chsten Zuw&auml;chsen, sagte Lammert. Zudem verwies er auf die schwindende Kraft gr&ouml;&szlig;erer Parteien, W&auml;hler zu binden. Die Politik m&uuml;sse bescheidener in den Ank&uuml;ndigungen, mutiger in den Zielen und anspruchsvoller in den Entscheidungen sein, verlangte der Bundestagspr&auml;sident. Parlamente, Regierungen und Parteien sollten lernf&auml;hig, aber nicht wankelm&uuml;tig sein.<BR><BR>Glaubw&uuml;rdigkeit sei das Entscheidende in der Politik. Sei sie erst einmal verloren, k&ouml;nne sie nicht durch Popularit&auml;t ausgeglichen oder wiedergewonnen werden, sagte Lammert. Dem Vorwurf, die deutschen Parlamente n&auml;hmen ihre Gesetzgebungskompetenz nicht gen&uuml;gend wahr, trat Lammert entschieden entgegen: &laquo;Deutsche Parlamente machen nicht zu wenig, sondern manchmal sogar zu viel Gesetzgebung.&raquo; Als Beispiel nannte er den Nichtraucherschutz, bei dem es in vielen L&auml;ndern, vor allem in Bayern, noch immer Unstimmigkeiten gebe. So seien zu oft Nachbesserungen an den entsprechenden Gesetzen n&ouml;tig. <BR><BR>Ablehnend &auml;u&szlig;erte sich Lammert erneut &uuml;ber die zahlreichen Polit-Talkshows im Fernsehen: &laquo;Mein Respekt gilt denen, die der Verlockung solcher Einladungen widerstehen.&raquo; Die Runden dienten nicht zur Verbesserung des Politikverst&auml;ndnisses, sondern der Unterhaltung. Gerade der Politikverdrossenheit j&uuml;ngerer Menschen k&ouml;nne man durch direkte Gespr&auml;che und Treffen viel besser entgegentreten als durch die Fernsehdebatten.<BR><BR>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[03.04.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtagsgr&uuml;ne warnen vor Genmais-Anbau: US-Konzern Monsanto in der Kritik]]></title>
      <description><![CDATA[
<P class=MLD align=justify>M&uuml;nchen - Im Tauziehen um den Anbau von Genmais in Bayern haben die Landtags-Gr&uuml;nen ihre Kritik versch&auml;rft. Dabei r&uuml;cken sie den US-amerikanischen Agrarkonzern Monsanto in den Mittelpunkt. &laquo;Es ist f&uuml;r uns klar, dass sich Monsanto die Zulassung erschlichen hat&raquo;, sagte Gr&uuml;nen-Umweltexperte Adi Sprinkart am Donnerstag in M&uuml;nchen. Nach Angaben der Gr&uuml;nen soll der US-Konzern externe Umweltgutachten &uuml;bernommen und teilweise als eigene Erhebungen ausgegeben haben.<BR><BR>Die Gutachten bildeten die Grundlage, um eine Genehmigung f&uuml;r Aussaat und Verkauf von genmanipuliertem Saatgut der Sorte MON810 zu erhalten. Nach Angaben der Gr&uuml;nen seien die von Monsanto herangezogenen Gutachten in weiten Teilen nicht aussagekr&auml;ftig. &laquo;In vielen F&auml;llen l&auml;sst sich der Bezug zu den Folgen des Genmais-Anbaus nicht herstellen&raquo;, sagte Umweltexpertin Ruth Paulig (Gr&uuml;ne). Auch ein Gutachten des Bundesamtes f&uuml;r Naturschutz (BfN) stufe den von Monsanto vorgelegten Plan zur Umweltbeobachtung als unzureichend ein. <BR><BR>Die Gr&uuml;nen fordern Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) auf, den Genmais MON810 wegen des Verhaltens des US- Agrarkonzerns zu verbieten. &laquo;Das w&auml;re ein guter Grund f&uuml;r Herrn Seehofer zu sagen: So geht es nicht!&raquo;, sagte Paulig. <BR><BR>lby 7243 <BR>dpa ho/mm yyby g&uuml;/jus<BR>271301 Mrz 08 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[27.03.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_2226.rss]]></guid>
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      <title><![CDATA[Landesopposition sieht im Aus f&uuml;r Transrapid Riesenschlappe f&uuml;r CSU]]></title>
      <description><![CDATA[
<P align=justify>M&uuml;nchen - Im Aus f&uuml;r den M&uuml;nchner Transrapid sehen die bayerischen Oppositionsparteien eine Riesenschlappe f&uuml;r die regierende CSU. Den Christsozialen wurde am Donnerstag von den anderen Parteien vorgeworfen, mit ihrem jahrelangen Festhalten an der umstrittenen Magnetschwebebahn Millionen an Steuergeldern f&uuml;r Planungskosten verschleudert zu haben. Die CSU sieht dagegen den Schwarzen Peter beim Transrapid-Industriekonsortium.<BR><BR>Die SPD-Landtagsfraktion sprach von der &laquo;gr&ouml;&szlig;ten denkbaren Schlappe&raquo; f&uuml;r CSU und Staatsregierung. Die CSU habe gegen alle wirtschaftliche Vernunft und gegen den B&uuml;rgerwillen versucht, ihr politisches Prestigeprojekt durchzusetzen, kritisierte der SPD- Fraktionsvorsitzende Franz Maget. Die Gr&uuml;nen-Landesvorsitzende Theresa Schopper sagte: &laquo;F&uuml;r die CSU und vor allem f&uuml;r ihren Chef Erwin Huber ist das nach der Schlappe bei der Kommunalwahl und dem Desaster bei der Landesbank eine weitere peinliche Niederlage.&raquo; Der M&uuml;nchner Oberb&uuml;rgermeister Christian Ude (SPD) sagte dem Bayerischen Rundfunk (BR), er sehe im Scheitern des Projekts &laquo;eine vernichtende Niederlage&raquo; f&uuml;r die CSU.<BR><BR>Der fr&uuml;here bayerische Ministerpr&auml;sident und CSU-Ehrenvorsitzende Edmund Stoiber, der sich stark f&uuml;r den Transrapid eingesetzt hatte, &auml;u&szlig;erte indirekt Kritik an der Industrie. &laquo;Nahezu eine Verdoppelung der Kosten in sechs Monaten ist doch sehr ungew&ouml;hnlich&raquo;, sagte Stoiber laut einer in M&uuml;nchen ver&ouml;ffentlichten Mitteilung. &Auml;hnlich &auml;u&szlig;erte sich Bayerns Landtagspr&auml;sident Alois Gl&uuml;ck (CSU): &laquo;Die gro&szlig;e Diskrepanz zwischen bisher genannten Zahlen der Firmen und den neuen Zahlen ist mehr als eine peinliche Blamage der Firmen.&raquo; Damit werde das Vertrauen von Politik und B&uuml;rgern in die Verl&auml;sslichkeit der Wirtschaft und ihrer Gutachter belastet.<BR><BR>Der M&uuml;nchner CSU-Bezirksvorsitzende und bayerische Umweltminister Otmar Bernhard warf den beteiligten Industrieunternehmen &laquo;ein unseri&ouml;ses Versteckspiel&raquo; bei den Kosten vor. Die Politik sei hingehalten worden, indem der Eindruck erweckt worden sei, dass der Kostendeckel durch Einsparungen gehalten werden k&ouml;nne. Diese Darstellung der CSU wies der Haushaltsexperte der SPD- Bundestagsfraktion, Carsten Schneider, zur&uuml;ck. &laquo;Auch Stoiber h&auml;tte wissen m&uuml;ssen, dass das Geld nicht reichen wird. Aber er wollte es wohl nicht wissen&raquo;, sagte Schneider zu &laquo;Spiegel online&raquo;.<BR><BR>Die Gr&uuml;nen in Bayern sehen sich in ihren Vorhersagen best&auml;tigt. &laquo;Dass der Transrapid wesentlich teurer wird als die offizielle Zahl von 1,85 Milliarden Euro, war schon lange offensichtlich&raquo;, betonte Landesvorsitzende Schopper. &laquo;Nur die CSU wollte das nicht wahrhaben und hielt unverdrossen an dem schwebenden Unsinn Transrapid fest.&raquo; Weiter sagte Schopper: &laquo;Huber wollte den Transrapid als Prestige- Projekt buchst&auml;blich &uuml;ber die K&ouml;pfe der Menschen hinweg durchziehen. Dass er damit auf die Nase gefallen ist, macht deutlich: Politik nach CSU-Gutsherrenart ist nicht mehr gefragt im Land.&raquo; <BR><BR>F&uuml;r die bayerische FDP erkl&auml;rte deren Generalsekret&auml;r Martin Zeil: &laquo;Die Entscheidung beweist, dass die finanzielle Planung der Staatsregierung f&uuml;r den Transrapid auf Sand gebaut war und CSU-Chef Huber die &Ouml;ffentlichkeit, wie bereits bei der Krise um die Bayerische Landesbank, hinters Licht gef&uuml;hrt hat.&raquo; <BR><BR>Bayerns &Ouml;DP forderte eine pr&auml;zise Auflistung, wie viel an Steuergeldern bereits f&uuml;r die Transrapid-Planung ausgegeben wurde. &laquo;Sturk&ouml;pfig wurde gegen alle Vernunft Jahr f&uuml;r Jahr geplant und gezahlt&raquo;, sagte &Ouml;DP-Landesvorsitzender Bernhard Suttner.<BR><BR>Der Fahrgastverband Pro Bahn begr&uuml;&szlig;te das Scheitern des Projekts. Jetzt seien hoffentlich gen&uuml;gend Kapazit&auml;ten vorhanden, um das M&uuml;nchner S-Bahn-Netz bedarfsgerecht auszubauen, sagte Pro-Bahn- Sprecher Andreas Barth laut Mitteilung.<BR><BR>Die Industrie- und Handelskammer (IHK) f&uuml;r M&uuml;nchen und Oberbayern (IHK) bedauerte das Aus f&uuml;r den Transrapid. Der Wirtschaftsstandort werde dadurch erhebliche Nachteile erleiden. Nun sei v&ouml;llig unklar, wie eine bessere Verkehrsanbindung des M&uuml;nchner Flughafens im Erdinger Moos erreicht werden k&ouml;nne.<BR><BR>lby 7302<BR>dpa jb yyby z2 pw<BR>271409 Mrz 08 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[27.03.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Landtags-SPD: CSU kopiert in der Bildungspolitik alte SPD-Forderungen]]></title>
      <description><![CDATA[
<P align=justify>M&uuml;nchen - Die Landtags-SPD hat der CSU-Staatsregierung vorgeworfen, mit der angek&uuml;ndigten Bildungsoffensive fr&uuml;here sozialdemokratische Forderungen zu kopieren und damit vor der Landtagswahl punkten zu wollen. &laquo;In der Bildungsoffensive werden alte SPD-Forderungen aufgegriffen und als neue Reform verkauft&raquo;, sagte der bildungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Hans-Ulrich Pfaffmann, am Dienstag in M&uuml;nchen. So setze sich die SPD bereits seit Jahren f&uuml;r zus&auml;tzliche Bildungsausgaben, kleinere Klassen, mehr Lehrer und einen raschen Ausbau von Ganztagsangeboten ein. Bislang habe die CSU aber beispielsweise alle parlamentarischen Initiativen f&uuml;r h&ouml;here Bildungsinvestitionen konsequent abgelehnt, kritisierte Pfaffmann.<BR><BR> Die SPD-Forderung nach einem Ausbau der Ganztagsschulen sei von der CSU jahrelang als &laquo;sozialistisches Teufelszeug&raquo; verurteilt worden, sagte der Bildungspolitiker. Nun habe Kultusminister Siegfried Schneider (CSU) angek&uuml;ndigt, Ganztagesangebote schneller ausbauen zu wollen. Bislang bieten laut Pfaffmann lediglich 12 der 306 Gymnasien und 40 von 2300 Grundschulen in Bayern Ganztagesklassen an. Ziel m&uuml;sse sein, in vier Jahren einem Drittel der Sch&uuml;ler Ganztagespl&auml;tze anbieten zu k&ouml;nnen. Die SPD-Landtagsfraktion habe einen Gesetzentwurf eingereicht, der einen Rechtsanspruch auf einen Ganztagesplatz beinhaltet.<BR><BR>Pfaffmann kritisierte zudem, die alte SPD-Forderung nach einer Beschr&auml;nkung der Klassengr&ouml;&szlig;e auf 25 Sch&uuml;ler sei bislang von der CSU konsequent abgelehnt worden. Die H&auml;lfte aller Realschulklassen habe heute mehr als 30 Kinder. Erst jetzt verspreche die CSU in ihrer Bildungsoffensive eine st&auml;rkere Absenkung der Klassenst&auml;rken. <BR><BR>&laquo;Die Probleme waren seit Jahren bekannt, es liegen gen&uuml;gend Verbesserungsvorschl&auml;ge vor. Aber diese wurden regelm&auml;&szlig;ig abgelehnt, und au&szlig;er Ank&uuml;ndigungen und Versprechungen ist nichts passiert&raquo;, sagte Pfaffmann. Die Staatsregierung sei selbst f&uuml;r einen Gro&szlig;teil der Probleme in der Bildungspolitik verantwortlich. &laquo;Die CSU hat die Misere durch massive Einsparungen und die &uuml;berst&uuml;rzte Einf&uuml;hrung des G8 selbst herbeigef&uuml;hrt&raquo;, sagte der SPD-Politiker.<BR><BR>lby 7238<BR>dpa ho yyby pw<BR>251457 Mrz 08 <BR><BR></P>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[25.03.2008]]></pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Nichtraucherschutz: Hinweise zum Vollzug des Gesundheitsschutzgesetzes in Bier- und Festzelten]]></title>
      <description><![CDATA[<SPAN class=t_text>Neun Wochen nach dem Inkrafttreten hat die Landtags-CSU eine Lockerung des bundesweit strengsten Rauchverbots beschlossen: Die Mehrheitsfraktion des Bayerischen Landtags stimmte am 12.03. 2008 bei zehn Gegenstimmen und zwei Enthaltungen daf&uuml;r, Festzelte und Festhallen f&uuml;r ein Jahr vom Rauchverbot auszunehmen. Der entsprechende Gesetzentwurf ist zwischenzeitlich erarbeitet, wird in K&uuml;rze im Ministerrat beraten und dem Landtag zur weiteren Behandlung und Beschlussfassung zugeleitet. <BR><BR>Wegen der angek&uuml;ndigten Gesetzes&auml;nderung wird laut Bayerisches Staatsministerium f&uuml;r Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz ab sofort auf <A href="http://www.stmugv.bayern.de/gesundheit/giba/rauchen/vollzugshinweise.htm" target=_blank>Vollzugsma&szlig;nahmen in Festzelten und Festhallen </A>verzichtet. Auch r&uuml;ckwirkend muss nicht mit Strafen gerechnet werden, weil das noch zu beschlie&szlig;ende Gesetz r&uuml;ckwirkend zum 01.01.2008 gelten soll. Ab dem 01.01.2009 soll das Rauchen dann auch in Festzelten und Festhallen als Ordnungswidrigkeit behandelt&nbsp;werden. <U><A href="http://www.stmugv.bayern.de/gesundheit/giba/rauchen/index.htm" target=_blank>mehr</A></U>...<BR><BR>
<P>Hintergrund:<BR>Am 12.12.2007 hatte der Bayerische Landtag das Gesundheitsschutzgesetz (GSG) verabschiedet, das am 01.01.2008 in Kraft getreten ist. Auf Grund von Problemen beim Vollzug des Rauchverbots in Festzeiten hat die Mehrheitsfraktion am 12.03.2008 beschlossen, dass das Rauchverbot in vor&uuml;bergehend, d.h. f&uuml;r einen Zeitraum von h&ouml;chstens 21 aufeinander folgenden Tagen, aufgestellten Bier-, Wein und Festzeiten sowie entsprechend vor&uuml;bergehend als Festhallen genutzten ortsfesten Hallen erst nach Ablauf einer &Uuml;bergangsfrist zum 01.01.2009 in Kraft treten soll.</P></SPAN>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[14.03.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[CSU stimmt Untersuchungsausschuss im Landtag zu Landesbank zu]]></title>
      <description><![CDATA[M&uuml;nchen - Der Untersuchungsausschuss im bayerischen Landtag zu den Milliardenbelastungen bei der Landesbank BayernLB kann Anfang April starten. Die CSU-Mehrheit stimmte am Donnerstag im Rechtsausschuss des Parlaments dem Fragenkatalog von SPD und Gr&uuml;nen zu. Die beiden Oppositionsparteien wollen vor allem wissen, ob und was Finanzminister Erwin Huber und Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Beckstein (beide CSU) &uuml;ber die drohenden Verluste wussten. Die SPD- Abgeordnete Adelheid Rupp warf Huber &laquo;deutliche Vers&auml;umnisse&raquo; bei der Information des Landtags vor. <BR><BR>Offiziell eingesetzt werden soll der Untersuchungsausschuss am 3. April. Vorsitzender wird der CSU-Abgeordnete Engelbert Kupka, der in fr&uuml;heren Jahren den Hohlmeier-Untersuchungsausschuss geleitet hatte.<BR><BR>Die BayernLB beziffert ihre Belastungen durch die US-Kreditkrise bisher auf 1,9 Milliarden Euro. Nach Einsch&auml;tzung der CSU wird der Untersuchungsausschuss zu dem Ergebnis f&uuml;hren, dass Huber, Beckstein und andere CSU-Politiker sich nichts vorzuwerfen haben. Die Opposition sieht das anders: Der Vorstand der Landesbank habe agiert &laquo;wie ein Spieler in einer Spielbank&raquo;. Die CSU-Politiker im Verwaltungsrat taten nach Einsch&auml;tzung von SPD und Gr&uuml;nen zu wenig, um die BayernLB bei ihren Wertpapiergesch&auml;ften zu bremsen.<BR><BR>dpa 4311 <BR>dpa ch yyby n1 sk<BR>131301 Mrz 08 <BR><BR>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[13.03.2008]]></pubDate>
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      <title><![CDATA[Ausschuss &Ouml;ffentlicher Dienst: Bericht &uuml;ber Besch&auml;ftigung Schwerbehinderter im Freistaat - Erstmals Soll knapp erf&uuml;llt]]></title>
      <description><![CDATA[
<P align=justify><SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: Arial">Zum ersten Mal ist in Bayern bei der Besch&auml;ftigung von Schwerbehinderten im &ouml;ffentlichen Dienst die Pflichtquote von f&uuml;nf Prozent mit 0,4 Prozent leicht &uuml;berschritten worden. Deshalb muss der Freistaat auch erstmals keine Ausgleichsabgabe an das Integrationsamt bei der Regierung von Oberbayern entrichten. <BR><BR>Das geht aus einem Bericht hervor, der jetzt den Mitgliedern des Ausschusses f&uuml;r Fragen des &ouml;ffentlichen Dienstes vorgestellt wurde. Demnach haben im Jahr 2006 171 967 Menschen mit einer schweren Behinderung ihre Arbeit in staatlichen &Auml;mtern und Beh&ouml;rden Bayerns verrichtet. <BR><BR>Die meisten von ihnen arbeiten in der Staatskanzlei, wo ihr Anteil an der Gesamtbesch&auml;ftigtenzahl 13,20 Prozent betr&auml;gt, gefolgt vom Sozialministerium mit 13,17 Prozent. Die Schlusslichter bilden - wie bereits im Vorjahr - die Gesch&auml;ftsbereiche des Kultusministeriums (3,83 Prozent) und des Wissenschaftsministeriums (4,40 Prozent), die beide als einzige die Pflichtquote nicht erf&uuml;llen. Dass dies beim Kultusministerium der Fall ist, liegt &nbsp;laut Ministerialdirigent Wilhelm H&uuml;llmantel unter anderem auch daran, dass der Anteil k&ouml;rperlich Beeintr&auml;chtigter innerhalb der Lehrerschaft wegen des anstrengenden Unterrichts relativ gering ist. <BR><BR>Dem Wissenschaftsministerium wiederum geh&ouml;ren viele vergleichsweise junge Menschen an und in diesen Altersgruppen - unter 45 Jahren - seien schwerwiegende Behinderungen seltener als bei &auml;lteren. In den anderen neun Ressorts, zu denen neben den Ministerien auch der Oberste Rechnungshof z&auml;hlt, liegt der Anteil der Schwerbehinderten an der gesamten Belegschaft zwischen 5,01 und 8,13 Prozent. Die Gesamtquote konnte seit 1997 kontinuierlich um 1,25 Prozent angehoben werden.<BR><BR></P></SPAN>]]></description>
      <author></author>
      <pubDate><![CDATA[11.03.2008]]></pubDate>
      <guid><![CDATA[http://www.bayern.landtag.de//cps/rde/xchg/landtag/x/-/rss/17_2102.rss]]></guid>
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    </item>


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