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Vorbemerkung

Bayerischer Landtag: Beschwerden an die Kammer der Abgeordneten in den Jahren von 1818 bis 1918.

Das Projekt, den Aktenbestand des Beschwerdeausschusses zu erschließen, geht auf eine Initiative von Herrn Dr. Peter Jakob Kock, stellvertretendem Chefredakteur der Bayerischen Staatszeitung und verantwortlicher Redakteur der Parlamentszeitung "Maximilianeum" zurück. Er machte mich auf diesen in der deutschen Parlamentsgeschichte wohl einmaligen Bestand aufmerksam, wofür ich ihm sehr zu Dank verpflichtet bin.
Ziel war es, die wertvolle historische Quelle, welche dieser umfangreiche Aktenbestand darstellt, nicht nur der wissenschaftlichen Forschung, sondern jedem interessierten Bürger zugänglich zu machen. Vorbilder für eine Bestandserschließung in der beabsichtigten Weise gab es nicht, so dass ein geeignetes Konzept selbst entwickelt werden musste. Leitende Überlegung dabei war, dass der Benutzer nicht nur die wichtigsten Informationen bezüglich Beschwerdeführer und -gegenstand erhalten sollte, sondern auch über die Behandlung der Eingaben im Parlament. Und durch Verweis auf die Stelle, an der die betreffende Beschwerde in den gedruckten "Landtagsverhandlungen" zu finden ist, sollte der Benutzer in die Lage versetzt werden, sich weitere Aufschlüsse über den Vorgang zu verschaffen, so dass eine Einsichtnahme in die Akten selbst dann sehr gezielt erfolgen kann.

Die zügige Realisation dieses Projekts gelang nur dank vielfältiger Unterstützung. Bei der Erfassung der Akten und der Eingabe in die EDV-Datei haben vor allem Martin Knoll M.A. und Martin Bauer M.A. mitgewirkt. Unentbehrlich war mir auch die Hilfestellung von Experten der Datenverarbeitung. Die Ausarbeitung des Erfassungsprogramms übernahm Ernst Schiller vom Rechenzentrum der Universität Regensburg. In die endgültige Form gebracht und für das Internet eingerichtet wurde die Datei von Herrn Eduard Fritz, Sachgebietsleiter für Planung und Entwicklung zentraler DV-Verfahren beim Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, und seinen Mitarbeitern Christian Fröhlich und Manfred Krüger. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank.


Mein besonderer Dank gilt dem Präsidenten Bayerischen Landtags, Johann Böhm, und Landtagsdirektor Hanns Nöth, die das Projekt mit großem Wohlwollen gefördert haben, sowie dem Landtagspressesprecher Ministerialrat Kurt Müller und seinem Stellvertreter Josef Hasler; sie haben mich auf jede erdenkliche Weise unterstützt. Danken möchte ich weiterhin Ministerialdirigent Dr. Werner Wohland, dem es zu verdanken ist, dass die Daten über Internet abrufbar sind, und der Leiterin des Landtagsarchivs, Ministerialrätin Dr. Monika Schlichting, und ihren Mitarbeitern, die mir stets freundliche Hilfe gewährten.

Prof. Dr. Dirk Götschmann
Universität Würzburg