Weiterführende Informationen
Weiterführende Informationen
- Informationen zum Architektenwettbewerb
- 25.03.2009 - Pressemitteilung
- 18.03.2009 - Pressemitteilung
- 26.05.2009 - Pressemitteilung
- 23.02.2010 - Beginn der Bauarbeiten
- 18.02.2011 - Pressemitteilung: Richtfest
- 24.02.2011 - Richtfest
- 24.02.2011 - Pressemitteilung: Richtfest
- 26.10.2011 - Haushaltsausschuss: Besichtigung
- Richtspruch von Gustav Arnold/Staatl. Bauamt 2 (21,91 kb)
- Informationen zum Richtfest Erweiterungsbau Nord (421,08 kb)
- Pressemappe Léon Wohlhage Wernik Architekten GmbH (3616,22 kb)
- Projektbericht und Projektdaten (4721,97 kb)
- Staatl. Bauamt München 2
Virtueller Rundgang
Gehen Sie auf eine virtuelle Tour durch das Maximilianeum, dem Sitz des Bayerischen Landtags. Erkunden Sie die historischen Räumlichkeiten und treten ein in die Herzkammer des Bayerischen Parlaments, den Plenarsaal.
Erweiterungsbau im Nordhof
Bilder vom Maximilianeum
Der Baumeister Friedrich Bürklein
Der Grundstein des Maximilianeums
Säle/Räume
Der Außenbau und seine Bildwerke
Kunstband und Kunstführer "Das Maximilianeum"
Der Kunstband und der Kunstführer "Das Maximilianeum" können über den Verlag Schnell & Steiner bestellt werden.
Buch "Der Bayerische Landtag im Maximilianeum" - Stand Juli 2010
Broschüren
Seiteninhalt
Der Erweiterungsbau Nord
Angespannte RaumsituationSeit der Landtagswahl im Herbst 2008, als mit den Freien Wählern und der FDP zwei weitere Fraktionen in das Maximilianeum einzogen und sieben zusätzliche Abgeordnete aufgrund von Überhang- bzw. Ausgleichsmandaten einen Sitz im Parlament erhielten, hat sich die angespannte Raumsituation im Maximilianeum nochmals deutlich verschärft: Für die auf 187 angewachsenen Zahl der Landtagsabgeordneten, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Beschäftigten der fünf Fraktionsgeschäftsstellen und des Landtagsamts reichte der Platz im Parlamentsgebäude nicht mehr aus.
Bereits in den zurückliegenden Wahlperioden war die überwiegende Zahl der Volksvertreter räumlich in den näheren Umkreis des Maximilianeums ausgewichen. Der Landtag nutzt hierzu zwei eigene sowie zwei angemietete Häuser in der Ismaninger Straße, in der Max-Planck-Straße sowie in der Inneren Wiener Straße. Nach der Landtagswahl im Herbst 2008 wurde der Bezug eines weiteren externen Gebäudes notwendig: Dieses Mal mussten Teile der Landtagsverwaltung aus dem Maximilianeum ausziehen, um Platz zu schaffen für die Fraktionen – „eine Zwischenlösung“ allerdings, denn die Auslagerung wichtiger Service-Einheiten wird täglich mit einem erhöhten Arbeitsaufwand kompensiert: Zusätzliche Wegstrecken zwischen dem Stammhaus und der Außenstelle kosten Zeit und erschweren den Parlamentsbetrieb.
Im Spätherbst 2008 wurden vor diese Hintergrund die Planungen für eine Erweiterung der parlamentarischen Gebäudeflächen im Bereich des in den 60er Jahren entstandenen Nordbaus gestartet. Da mit einem Erweiterungsbau im Nordhof die nahezu symmetrische Gesamtkonzeption des Maximilianeums unterbrochen wird, kommt dem Neubau eine ganz besondere städtebauliche und architektonische Bedeutung zu. So soll der neue Baukörper etwa keinesfalls von der Maximilianstraße aus sichtbar sein oder die Westfassade überragen. Um hier eine behutsame bauliche Lösung zu finden, die sowohl dem historischen Erscheinungsbild des denkmalgeschützten Ensembles als auch den städtebaulichen Anforderungen gerecht wird, wurde im Dezember 2008 ein Architektenwettbewerb ausgelobt.
Architektenwettbewerb
Der Architektenwettbewerb für den Erweiterungsbau im Nordhof des Maximilianeums wurde in der Sitzung des Preisgerichts am 24. März 2009 mit der Verleihung von vier Preisen und dem Ankauf einer Arbeit entschieden. Das Preisgericht, in dem alle Fraktionen des Landtags mit Sachpreisrichtern beteiligt waren, hatte 18 Arbeiten für eine bauliche Erweiterung im Nordhof zu beurteilen. Mit Preisen und einem Ankauf wurden die Arbeiten folgender Architekten ausgezeichnet:
1. Preis: Léon Wohlhage Wernik, Berlin
2. Preis: Robert Rechenauer, München
3. Preis: Hirmer + Riehl, München
4. Preis: Herrmann + Bosch, Stuttgart
Ankauf: Braun + Partner, München.

Am 26. Mai 2009 entschieden das Präsidium und die Baukommission des Bayerischen Landtags in einer gemeinsamen Sitzung, das Berliner Büro Léon Wohlhage Wernik mit den Erweiterungsbau im Nordhof des Maximilianeums zu beauftragen.
Nach Erteilung des Planungsauftrags am 26. Mai 2009, traf die vom Präsidium eingesetzte Baukommission in weiteren Sitzungen bis zur Sommerpause alle notwendigen Entscheidungen für die Haushaltsunterlage. Diese wurde am 8. Oktober 2009 vom Haushaltsausschuss genehmigt.
Ende 2009 wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Als Vorausmaßnahme wurde die Umgestaltung der Zufahrt in den Nordhof in Angriff genommen. Die Durchfahrt unter dem Verbindungsgebäude zwischen dem Altbau und dem Nordbau wurde mit der Heraufsetzung der Gebäudeunterkante erhöht. Mit dieser Maßnahme wird die Durchfahrt in den Nordhof, insbesondere für LKW, erheblich verbessert. Ende Januar 2010 wurde diese Baumaßnahme abgeschlossen.
Im Februar/März 2010 wurde der Saalanbau Nord mit seinen drei Etagen (Konferenzsaal, zehn Büros, Schwimmbad) abgebrochen.
Dies hatte erhebliche räumliche Konsequenzen:
- Die Fraktionssitzungen der CSU werden seit Januar 2010 in den Senatssaal verlegt.
- Für die Abgeordneten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landtagsamts in den zehn aufzugebenden Büros wurden Ersatzräume bereitgestellt, unter anderem im Filmsaal. Die Filmvorführungen für die Besuchergruppen werden in andere Säle des Hauses verlegt.
- Das Schwimmbad wurde bereits am 21. Dezember 2009 geschlossen.
Ende März 2010 wurde mit der Baugrube für das neue achtstöckige Gebäude (zwei Untergeschosse, Erdgeschoss, fünf Obergeschosse) begonnen. Aufgrund der beengten Baufläche zwischen dem bestehenden Nordbau und der Rondellmauer wurden für den Baugrubenverbau rund 200 Betonpfähle notwendig. Hierzu fanden über einen Zeitraum von zwei Monaten hinweg umfangreiche Bohrarbeiten unter Einsatz von lärm- und erschütterungsintensiven Großgeräten statt. Da teilweise direkt am Gebäude bzw. vor den Fenstern gearbeitet wurde, mussten aus Sicherheitsgründen zeitweise die ersten vier Fensterreihen auf der Nordseite und die ersten drei Fensterreihen auf der Westseite des Bestandsgebäudes mit Holzplatten verschalt werden. Die Nutzer dieser Räume mussten vorübergehend in provisorischen Büros oder auch in Außengebäuden untergebracht werden.
Im Frühsommer 2010 wurde mit den Rohbauarbeiten begonnen. In der zweiten Jahreshälfte wurde entsprechend des Baufortschritts etagenweise die Verbindung zwischen dem alten und dem neuen Gebäude hergestellt. Für die davon betroffenen Zimmer wurden rechtzeitig Ersatzräume zur Verfügung gestellt. Das Richtfest zum Erweiterungsbau im Nordhof fand am 24. Februar 2011 statt.
Die Übergänge zwischen Nordbau und Neubau befinden sich jeweils im 1. bis 5. Stock. Der Durchstich wurde im Sommer 2011 durchgeführt.
Der voraussichtliche Bezugstermin des Neubaus ist im Mai 2012 vorgesehen.
Die Kosten für den Neubau betragen 15,4 Millionen Euro. Hinzu kommen noch einmal rund 2,1 Millionen Euro für den Verbindungsbau Altbau-Nord und für Anpassungsmaßnahmen im Bestand.













Hier finden Sie Broschüren über den Bayerischen Landtag.


























































