Bayerischer Landtag

Landtag verdoppelt Beitrag an Bündnis für Toleranz

Das Bündnis für Toleranz tagte 2015 im Maximilianeum. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag

Mittwoch, 15. Juni 2016

München. Das Bayerische Bündnis für Toleranz ist ein Zusammenschluss von Institutionen und gesellschaftlichen Organisationen, die für Toleranz und den Schutz von Demokratie und Menschenwürde eintreten. Die Mitgliedsorganisationen des Bündnisses eint das Bestreben, überall gegen rechtsextremes, antisemitisches und rassistisches Gedankengut einzutreten. Sie beziehen bewusst Stellung gegen dieses Gedankengut und lassen ein solches in den eigenen Reihen nicht zu. Auch der Bayerische Landtag arbeitet als eines der rund 60 Mitglieder im Bündnis aktiv mit. Erst im letzten Jahr hielt das Bündnis für Toleranz seine ordentliche Tagung im Maximilianeum ab.
Der I. Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet vertritt den Landtag im Kreise des Bündnisses. In dieser Eigenschaft hatte er vor kurzem angeregt, den Jahresbeitrag des Landtags auf 20.000 Euro zu verdoppeln. Dies solle deutlich machen, dass sich der Bayerische Landtag gegen Extremismus jeder Art und jeder politischen Couleur einsetzt. Der Geschäftsführer des Bündnisses, Martin Becher, bedankte sich im Namen des Sprechers, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, beim gesamten Parlament. „Wir werden diese freiwillige und deutliche Erhöhung Ihres Beitrags bei der nächsten Sitzung des Bündnisses deutlich zum Ausdruck bringen, um allen unseren Mitgliedern zu zeigen, wie wichtig der Bayerische Landtag unsere Arbeit nimmt“.

Neben dem Landtag sind viele kirchliche Organisationen, Staatsministerien und gesellschaftliche Verbände Mitglieder beim Bündnis für Toleranz. Mit den Mitgliedsbeiträgen werden unter anderem Projekte gegen Rechtsextremismus finanziert und politische Bildungsarbeit im Sinne der Förderung von Demokratie und Toleranz geleistet. / ap

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