Bayerischer Landtag

Nationaler Wettbewerb der Stenografen im Maximilianeum

Samstag, 10. November 2018

Deutschlands schnellste Schreiber sind beim 30. Bundespokalschreiben in Kurzschrift, Texterfassung sowie Textbearbeitung/Textgestaltung im Maximilianeum zum Wettbewerb auf nationaler Ebene zusammengekommen. Einzelne Landesverbände der Stenografen entsandten dazu ihre jeweils fünf besten Schreiber. An dem diesjährigen Bundespokalschreiben haben neben der Mannschaft des Bayerischen Stenografenverbands die Mannschaften des Norddeutschen, des Ostdeutschen, des Hessischen sowie des Südwestdeutschen Stenografenverbands teilgenommen. Auch vier Stenografen des Bayerischen Landtags waren mit von der Partie.

Die einzelnen Schreiber mussten entweder eine Ansage der Meisterklasse oder der Praktikerklasse 2 übertragen. Bei der Meisterklasse beginnt das Diktat in der ersten Minute mit 250 Silben je Minute. Die Geschwindigkeit wird dann in den folgenden Minuten um jeweils 25 Silben gesteigert, sodass in der 10. Minute die Endgeschwindigkeit von 475 Silben je Minute erreicht wird. In dieser Kategorie war der erfolgreichste Schreiber Dr. Stefan Schubert vom Bayerischen Stenografenverband, der 450 Silben pro Minute erfolgreich übertrug, gefolgt von Wolfgang Groth vom Norddeutschen Stenografenverband, der ebenfalls 450 Silben pro Minute schaffte, aber mehr Fehlerpunkte hatte. In der Praktikerklasse 2 beginnt das Diktat mit 160 Silben und steigert sich pro Minute um 20 Silben, sodass in der 10. Minute die Endgeschwindigkeit von 340 Silben diktiert wird.

Die Mannschaft des Bayerischen Stenografenverbands erreichte mit 2940 Punkten den zweiten Platz und musste sich nur der Mannschaft des Norddeutschen Stenografenverbands geschlagen geben, die 2950 Punkte, also gerade einmal 10 Punkte mehr, erreichte. Die Mitglieder der bayerischen Mannschaft waren:

Dr. Stefan Schubert: 450 Silben
Volker Springwald: 375 Silben
Georg Frühschütz: 375 Silben
Dr. Michael Geiger: 350 Silben
Kerstin Köck: 260 Silben

Auf dem dritten Rang landete der Ostdeutsche Stenografenverband mit 2689 Punkten, den vierten Rang belegte der Hessische Stenografenverband mit 2359 Punkten und mit dem fünften Rang musste sich der Südwestdeutsche Stenografenverband mit 1751 Punkten begnügen, der allerdings  nur drei Schreiber stellte.  /red

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