Bayerischer Landtag

Bayerisches Doppeljubiläum 2018

Feuerwerk: Abschluss des Volksfestes in Aschaffenburg

Bayern begeht heuer gleich zwei große Jubiläen: 100 Jahre Freistaat und 200 Jahre Verfassungsstaat.

Es ist ein historischer Zufall, dass sich in diesem Jahr gleich zwei wegweisende Ereignisse der geschichtlichen Entwicklung Bayerns zum 100. bzw. zum 200. Mal jähren: Im Jahr 1818 gab König Max I. Joseph seinem Staat und seinem Volk eine neue Verfassung, die auch eine parlamentarische Volksvertretung schuf. Diese Verfassung bildete die staatsrechtliche Grundlage des Königreichs Bayern für genau 100 Jahre. Denn im Herbst 1918 wurde diese Ordnung durch die Revolution gestürzt, die Monarchie wurde abgeschafft und der Aufbruch in ein neues demokratisches Zeitalter eingeläutet.

Dieses Doppeljubiläum wird das ganze Jahr 2018 mit einer Fülle von Veranstaltungen gefeiert, sowohl seitens des Landtags und der Staatsregierung als auch von vielen Kommunen, und nicht zuletzt von engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Einen Überblick über den Veranstaltungsreigen von Festen, Ausstellungen, Vorträgen, Mitmachaktivitäten und vieles mehr finden sie auf den Internetseiten www.wir-feiern.bayern

Der Bayerische Landtag engagierte sich unter anderem bei folgenden Veranstaltungen und Projekten:

Landtagspräsidentin Barbara Stamm nahm an dem Festakt "100 Jahre Freistaat - unsere Heimat Bayern" am 8. September 2018 in der Münchner Residenz teil.

Zum Jahrestag der Ausrufung des Freistaats Bayern vom 7. auf den 8. November 1918 werden Landtag und Staatsregierung im Bayerischen Nationaltheater unter Mitwirkung des Bayerischen Staatsorchesters mit einem gemeinsamen Staatsakt den 100. Geburtstag des Freistaates Bayern feiern.

Und auch im nächsten Jahr wird es ein Doppeljubiläum zu feiern geben: Im Februar 1819, also dann vor 200 Jahren, tagte erstmals der Bayerische Landtag (Ständeversammlung). 100 Jahre später, 1919 wurde vom ersten demokratisch gewählten Landtag eine neue Verfassung erarbeitet und beschlossen. Da der Landtag damals vor den revolutionären Unruhen in München in das sichere Bamberg auswich, wird diese Verfassung von 1919 auch "Bamberger Verfassung" genannt. Sie löste die Verfassung von 1818 ab.

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