Bayerischer Landtag

Anhörung Hochschul- und Sozialausschuss: Kinderbetreuung an Hochschulen

Donnerstag, 11. März 2004

Anhörung des Ausschusses für Hochschule, Forschung und Kultur und <?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /???>

des Ausschusses für Sozial-, Gesundheits- und Familienpolitik

Die Ausschüsse führen am

Donnerstag, 18. März 2004

von 9.30 bis 12.00 Uhr im Konferenzsaal

eine Anhörung zum Thema

„Kinderbetreuung an Hochschulen“

durch.

Die Damen und Herren der Medien sind zu dieser Anhörung herzlich eingeladen.

Fragenkatalog

1)An welchen Hochschulen in Bayern gibt es Kinderbetreuungseinrichtungen, für welche Altersgruppen (0-3, 3-6, 6-10 Jahre) und welchem Nutzerkreis (Studierende, wissenschaftliches und nichtwissenschaftliches Personal, externe Nutzer) stehen sie jeweils offen?

2)Träger von Kinderbetreuungseinrichtungen

a.Welche Träger von Kinderbetreuungseinrichtungen gibt es im Umfeld von Hochschulen?

b.Welche Modelle zur Organisation der Kinderbetreuung gibt es an den Hochschulen (insb. Kooperationen zwischen Kommunen und Hochschulen, Kooperationen mit anderen Partnern, Belegungsrechte bei kommunalen oder freigemeinnützigen Einrichtungen, Unterstützung privater Initiativen) und welche Erfahrungen liegen damit vor?

3)Wie hat sich die Nachfragesituation in den letzten Jahren entwickelt, wie lange sind gegebenenfalls Wartezeiten und mit welcher Entwicklung der Nachfrage rechnen Sie mittelfristig? Sind regionale Unterschiede zu beobachten?

4)Neue Organisationsmodelle und rechtliche Hindernisse

a.Sind neue- gegebenenfalls welche – Modelle für Trägerkooperationen nötig?

b.Gibt es weitere rechtliche Hemmnisse, die der Landesgesetzgeber beseitigen könnte?

5)An welchen Hochschulen werden Räume angeboten, in denen eine Betreuung auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten von Tageseinrichtungen oder in den Ferien möglich ist, um den besonderen zeitlichen Bedürfnissen von studierenden Eltern oder Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern Rechnung zu tragen?

6)Welche Möglichkeiten gibt es, studentische Kräfte bei der Kinderbetreuung einzusetzen, etwa im Rahmen pädagogischer Praktika?

7)Gibt es signifikante Unterschiede bei den Anforderungen an eine Kindertagesstätte, die sich aus dem Nutzerkreis ergeben (z.B. längere, flexiblere Öffnungszeiten, Mehrsprachigkeit, internationale, interkulturelle Ausrichtungen)?

Expertenverzeichnis

Prof. Dr. Chris Brückner

Fachbereich Sozialwesen der

FH München

Angela Fauth-Herkner

Julius Forster

Bayerischer Städtetag

Dr. Eleonore Hartl-Grötsch

Abteilung Kindergarten, Hort des Schulreferats der Landeshauptstadt München

Prof. Dr. Anne Hueglin

Frauenbeauftragte der FH München

Lucius Maiwald

Regierung von Mittelfranken

Dieter Maßberg

Studentenwerk München

Prof. Dr. Ulla Mitzdorf

Ludwig-Maximilians-Universität München

Gisela Schambeck

Universitätskindertagesstätte e.V.

Prof. Dr. Gudrun Schiedermeier

Frauenbeauftragte der FH Landshut

Mit freundlichen Grüßen

Kurt Müller

<?xml:namespace prefix = st1 ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:smarttags" /???>Pressesprecher

Seitenanfang