Bayerischer Landtag

Landtagspräsident Alois Glück fordert Baupolitik für Familien und Kinder - Verleihung des BDA Preises Bayern 2003

Mittwoch, 28. Januar 2004

Bei derVerleihung des Preises des Bundes der Architekten Bayern 2003 in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften bezeichnete Landtagspräsident Alois Glück den Abbau der bürokratischen Hemmnisse und die Verwaltungsvereinfachung in Bayern als gemeinsames Anliegen von Staat und Architekten. Die Erleichterung der Bauvorhaben sieht er als einen wichtigen Schlüssel, um die Probleme in der Bauwirtschaft zu entschärfen. Vorrangig sind für Glück, die Investitionshemmnisse konsequent abzubauen und zu mehr Deregulierung zu kommen, nach dem Motto „Weniger Staat, mehr private Verantwortung“. Der Landtagspräsident begrüßte die bisher geleisteten ersten Schritte weg von der staatlichen Vorabkontrolle jedes Bauvorhabens in Richtung einfacherer Verfahren, die dem Bürger Zeit und Kosten sparen. Beispielsweise durch die Bauordnungsnovellen 1994 und 1998. „Nur mit verlässlichen und attraktiven Rahmenbedingungen für Bauwillige ist es zu schaffen, dass es mit den Investitionen wieder aufwärts geht“, so Glück. Im Interesse einer klaren Geschäftsgrundlage seien alleBemühungen um eine Abkoppelung der Honorare von den Herstellungskosten zu unterstützen. Damit würde Auftraggebern und Auftragnehmern ausgewogen Rechnung getragen. Der Landtagspräsident hält es für eine gemeinsame Daueraufgabe von Politik und Architekten, für kostengünstiges und ressourcenschonendesBauen bei gleichzeitig hoher Qualität zu sorgen. Die Frage nach der – nach wie vor wichtigen - Umweltverträglichkeitist die genauso wichtige Frage nach der Baupolitik für Familien und Kinder hinzuzufügen: „Wie wirkt sich das Bauprojekt auf Familien und Kinder aus?“ „Dazu bedarf es integrierter Denkansätze und der Suche nach intelligenten Lösungen, die zukunftsorientiert sind und den Bedürfnissen der Gesellschaft entsprechen, fürwahr keine leichte Aufgabe“, räumte der Landtagspräsident ein. Auch die Schwächsten unserer Gesellschaft dürften nicht vergessen werden. Wichtig sei es, Kommunen und Planern Anregungen und Hilfe zu geben, bei der Planung von Straßen, Plätzen und Wegen die Belange behinderter Mitmenschen stärker zu berücksichtigen.<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /???>

Mit freundlichen Grüßen

Kurt Müller

Pressesprecher

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