Bayerischer Landtag

Landtagspräsident Alois Glück und Vizepräsidenten reisen nach Moskau

Freitag, 4. Juni 2004

Bei dem dreitägigen Besuch in der russischen Hauptstadt soll die offizielle Partnerschaft zwischen Bayern und der Region Moskau (15,5 Mio. Einwohner) ausgebaut werden. Neben Gesprächen mit der politischen Führung der Region sind auch Begegnungen mit dem russisch-orthodoxen Erzbischof und deutschen Wirtschaftsvertretern geplant. Der Bayerische Landtag und die Moskauer Duma haben vor knapp einem Jahr eine engere Zusammenarbeit vereinbart. Alois Glück wird begleitet von den Landtags-Vizepräsidenten Barbara Stamm (CSU) und Peter Paul Gantzer (SPD).<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /???>

München - Der Bayerische Landtag vertieft seine Kontakte zur Region Moskau, die eine offizielle Partnerschaft mit dem Freistaat Bayern unterhält. Im Rahmen eines dreitägigen Besuchs (vom 7. bis 9.6.) werden Landtagspräsident Alois Glück und die Landtags-Vizepräsidenten, Barbara Stamm und Peter Paul Gantzer Gespräche mit dem Moskauer Duma-Vorsitzenden, Valerij Aksakov und dem Gouverneur der Region, Boris Gromow, sowie mit russischen Parlamentariern führen. Beide Seiten wollen dabei vor allem über soziale- und kommunale Probleme sowie über einen verstärkten Austausch in den Bereichen Gesetzgebung und Verwaltung reden. Die Moskauer Duma und der Bayerische Landtag hatten im Juli 2003 eine engere Zusammenarbeit vereinbart. Neben den politischen Gesprächen stehen auf dem Programm von Landtagspräsident Glück Begegnungen mit deutschen Wirtschaftsvertretern, die sich seit Jahren in der Region engagieren. Mehr als die Hälfte der deutschen Großinvestitionen in Russland kommen aus Bayern.

Zum Auftakt des Besuchs am Montag (7.6.) wird sich Landtagspräsident Glück im Moskauer Neujungfrauen-Kloster mit dem örtlichen Metropoliten, Erzbischof Juwenalij, zu einem Gedankenaustausch treffen. Juwenalij war lange Jahre für die Außenbeziehungen der russisch-orthodoxen Kirche mitverantwortlich und hat wichtige Kirchenämter inne. Deutschland kennt Erzbischof Juwenalij aus seiner Zeit in einer russisch-orthodoxen Gemeinde in Berlin Tegel, wo er 1962 als Priester tätig war und eine deutschsprachige Kirchenzeitschrift herausgab.

Mit freundlichen Grüßen

Axel Stehle, <?xml:namespace prefix = st1 ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:smarttags" /???>Pressesprecher

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