Bayerischer Landtag

Rebhuhn-Zoigl

Freitag, 20. Februar 2004

Landtagsvizepräsident Peter Paul Gantzer eröffnet im Maximilianeum die Präsentation des Projekts „Naturschutz geht durch den Magen“. Ziel ist es, den in vergangenen Jahrzehnten im Oberpfälzer Wald für das Rebhuhn verloren gegangenen Lebensraum wieder zurück zu gewinnen. Die Wildlandgesellschaft fördert den Anbau von traditionellem Getreide und alter Kartoffelsorten ohne Dünger und Pflanzenschutzmitteln. Gantzer lobte die Wildlandgesellschaft, als Tochter des Landesjagdverbandes, die sich um die Lebensbedingungen frei lebender Wildtiere und wild wachsender Pflanzen kümmern. Dies zeige, dass Jagd- und Naturschutz eng zusammen gehören.
Abschließend hieß es: “Ozapft ist“. Mit 5 Hieben zapfte der Vizepräsident ein Fass „Rebhuhn-Zoigl“ an (v.l. Peter Paul Gantzer, der Eslarner Kommunbraumeister Georg Zier, der Präsident des Bayerischen Jagd-Verbandes Jürgen Vocke und Staatssekretärin Emilia Müller). Beim Ausschenken gab es dazu eine präsidiale Mahnung von Gantzer. Die Abgeordneten mögen beim Zoigl-Genuss doch bitte nicht vergessen, dass alle Fraktionen anschließend noch zu ihren Sitzungen zusammen kamen.

Mit freundlichen Grüßen

Kurt Müller

Pressesprecher

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