Bayerischer Landtag

Landtagspräsident Alois Glück startet Briefmarken-Sammelaktion/ Post an das Parlament unterstützt Arbeitsplätze in einer Behindertenwerkstätte

Mittwoch, 10. August 2005

München – Der Landtag wird ab sofort zum Briefmarkensammler. Die Briefmarken auf den Kuverts der eingehenden Landtagspost werden erst gesammelt, dann abgeholt und helfen so, Arbeitsplätze in einer Werkstätte für Behinderte zu sichern. „Einfach ausschneiden, in die Sammelbox legen, das ist alles und hilft doch so viel. Ohne großen Aufwand unterstützen wir damit eine sinnvolle Initiative für Menschen mit Behinderung“, beschreibt Landtagspräsident Glück die Aktion.

Die gesammelten Briefmarken aus der Landtagspost gibt das Landtagsamt weiter an die Herzogsägmühler Werkstätten im oberbayerischen Peiting. Dort arbeiten 28 Beschäftigte, die wegen einer Erkrankung oder Behinderung auf besonders gestaltete Arbeitsplätze angewiesen sind. Sie begutachten und sortieren die Briefmarken und verkaufen sie dann an Sammler, auf Briefmarkenbörsen und im Internet.

„Die Anregung dazu kam von einer engagierten Münchner Bürgerin, die Idee ist so gut, dass wir sofort mit dem Sammeln beginnen wollen“, sagt Landtagspräsident Glück. Natürlich landen auch Briefmarken aus der „Präsidentenpost“ in den Sammelboxen der Herzogsägmühler Werkstätten. Wie groß die Landtags-Lieferung ausfallen wird, ist vorerst nur ungefähr abzuschätzen: Im Landtagsamt treffen durchschnittlich pro Tag 150 Briefe und Pakete ein, pro Woche kommen da wohl an die 500 Briefmarken zusammen, so die Schätzung des Landtagsamts.

Weitere Informationen zur Arbeit der Herzogsägmühler Werkstätten, erhalten Sie auf deren Homepage unter http://www.herzogsaegmuehle.de/ oder Telefon 08861-2190.

Mit freundlichen Grüßen
Axel Stehle Pressesprecher

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