Bayerischer Landtag

Schüler sind in ihrer Region stark verwurzelt

Freitag, 30. Juni 2006

Bayerns Kultusstaatssekretär Karl Freller und Landtagsvizepräsidentin Barbara Stamm zeichnen Sieger-Schulen bei Geschichtswettbewerb aus

MÜNCHEN. Höchst erfolgreich haben die Schülerinnen und Schüler von rund einem Dutzend bayerischer Schulen Spuren und Erinnerungszeichen des historischen Handwerks in ihrer Heimat gefunden und haben damit die ersten Plätze bei dem bayernweit ausgeschriebenen Geschichtswettbewerbs errungen. Am kommenden Mittwoch, 5. Juli, um 10 Uhr zeichnen Bayerns Kultusstaatssekretär Karl Freller und Landtagsvizepräsidentin Barbara Stamm diese Schulen, die sich im Schuljahr 2005/2006 an dem Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen – Schüler erforschen Geschichte und Kultur ihrer Heimat“ von einer Jury als Sieger ausgewählt worden sind, im Senatssaal des Bayerischen Landtags aus.

„Die hohe Qualität der Arbeiten belegt, dass die Schülerinnen und Schüler, die sich an dem Geschichtswettbewerb beteiligt haben, sehr stark in ihrer Region verwurzelt und an ihrer Entwicklung interessiert sind“, so Kultusstaatssekretär Karl Freller.

Im Einzelnen haben folgenden Schulen erste Plätze belegt:

- die Elisabeth-Weber-Schule zur Erziehungshilfe in Würzburg mit Arbeiten zu Metallbau und Druckgewerbe
- die Grundschule Arnstein, die die Herstellung des Brots vom Backtrog zur Backstraße nachzeichnete.
- die Grundschule Jägerwirt mit einer Arbeit zum Schreinerwesen in der Vergangenheit.
- die Volksschule Schönberg mit einem Beitrag zum Beruf des Gerbers
- die Eichendorffschule in Hof mit einem „Blick in die Geschichte der Stadt Hof“
- die St. Wolfgang Hauptschule Regensburg mit einer Arbeit zum Thema „Altes Handwerk und Hightech im Einklang der Turmuhrenbauer“
- die Max-Fellermeier-Volksschule Neuötting zum Wandel im Berufsbild des Bäckers
- die Anton-Heilingbrunner Realschule Wasserburg zum „alten Handwerk in Wasserburg“
- die Graf-Stauffenberg-Realschule in Bamberg mit einem Beitrag zur „Trompete – vom Anfang bis heute“
- die Staatliche Realschule Miltenberg zum „Eisenhammer im Haseltal“
- das Gymnasium Miesbach mit Arbeiten zur „Lüftelmalerei“ sowie zum „Spengler – vom mittelalterlichen Spezialhandwerker zum Hightech-Allrounder“
- das Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium Kulmbach mit einer Untersuchung der mittelalterlichen Steinbildkunst am markgräflichen Burggut Kulmbach
- die Staatliche FOS/BOS Erlangen mit einem Beitrag zum „Instrumentenbau in Bubenreuth“
- und die Städtische Wirtschaftsschule Schwabach mit einer Arbeit zur „Geschichte des Bieres in Schwabach“

Redaktionsmitglieder und Fotografen sind zu der Verleihung der Preise durch Landtagsvizepräsidentin Stamm und Kultusstaatssekretär Karl Freller an die Schulvertretungen am 5. Juli um 10 Uhr im Senatssaal des Bayerischen Landtags in München eingeladen.

Bei Bedarf können Fotos von der Veranstaltung übermittelt werden. Vorherige Anmeldung über die Pressestelle des Kultusministeriums ist dazu aber notwendig.

Dr. Ludwig Unger Axel Stehle
Pressesprecher des Bayerischen Pressesprecher des
Staatsministeriums für Bayerischen Landtags
Unterricht und Kultus Tel. 089/4126-2337
Tel. 089/21862105; Mobil 0172/8455823
Mobil 0173/8632709

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