Bayerischer Landtag

Anhörung des Sozialausschusses zum Thema „Bayerisches Kinderbildungs-, und Betreuungsgesetz (BayKiBiG)“

Freitag, 21. September 2007

Der Ausschuss führt am

Donnerstag, 27. September 2007
von 09.15 bis ca. 14.00 Uhr im Konferenzsaal

eine Anhörung zum Thema

„Bayerisches Kinderbildungs-, und Betreuungsgesetz (BayKiBiG)“

durch.

Die Damen und Herren der Medien sind zu dieser Anhörung herzlich eingeladen.

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Fragenkatalog

Fragenteil der CSU-Fraktion:

1. Welche positiven Entwicklungen und Erfahrungen sind seit der Einführung des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes festzustellen?

2. Welche Erfahrungen wurden insbesondere mit der qualifizierten Bedarfsplanung gemacht? Wurde erstmals durch die Gemeinde eine genaue Analyse des örtlichen Bedarfs an Plätzen in Kindertageseinrichtungen und der Tagespflege durchgeführt? Führte die Bedarfsplanung zu konkreten Ausbauplänen? Wird seitens der Gemeinde akzeptiert, dass nach dem BayKiBiG wie dem SGB VIII auch eine Trägervielfalt vorgeschrieben ist, wenn Eltern dies wünschen?

3. Welche negativen Entwicklungen werden festgestellt, insbesondere, in welchen Bereichen wird das Gesetz nicht richtig angewendet? In welchen Bereichen besteht noch Beratungsbedarf?

4. Können Sie nach Inkrafttreten des BayKiBiG eine Änderung beim Buchungsverhalten der Eltern feststellen? Eltern haben nun schon zum zweiten Mal gebucht, hat sich bereits eine gewisse Routine eingestellt?

5. Wie haben sich die Öffnungszeiten in den Einrichtungen entwickelt?

6. Wie hat sich die Bereitschaft seit Inkrafttreten des BayKiBiG entwickelt, Kinder mit (drohender) Behinderung, unter drei Jahren oder Schulkinder in die Kindergärten aufzunehmen?

7. Wie wird der Bildungs- und Erziehungsplan bewertet und wie wird er in der Praxis umgesetzt? Inwieweit wird der Plan in den Kommunen diskutiert? Hat der Plan den Trägern und dem pädagogischen Personal die Argumentation erleichtert, bessere Rahmenbedingungen für die Umsetzung von den Gemeinden finanziert zu bekommen?

8. Wie wirkt sich die Umstellung des Finanzierungssystems aus? In welchem Umfang haben sich die großen freigemeinnützigen Träger aus der Finanzierung ihrer Einrichtungen zurückgezogen? Inwieweit wird die Bereitschaft der Gemeinden eingeschätzt Defizitverträge (Kooperationsvereinbarung) abzuschließen, führten diese ggf. zu einer höheren kommunalen Förderung?

9. Welche Erfahrungen sind bisher mit der Gastkinderregelung gemacht worden? Inwieweit und mit welchem Inhalt wurden Kooperationen zwischen den Gemeinden beschlossen?

10.Wie kann die Arbeit der Integrationskindergärten (integrative Gruppen und Einzelintegration) unterstützt werden? Was empfehlen Sie, um das Verfahren, unterschieden nach sozialhilferechtlichem Verfahren und Abrechnungsverfahren nach BayKiBiG, zu optimieren? Wie wird die Kooperationsbereitschaft der Bezirke bewertet?

11.Welche Entwicklungstendenzen bei Kindertageseinrichtungen im ländlichen Raum sind bemerkbar? Konnte das Angebot weiter differenziert werden, wurden weitere Maßnahmen der Vernetzung zwischen den Einrichtungen ergriffen? Inwieweit wurden nun auch Spielgruppen in die Förderung einbezogen?

12.Welche Maßnahmen haben die Träger ergriffen, um das pädagogische Personal weitgehend von Verwaltungsarbeiten zu entlasten? Welche Maßnahmen zur Sicherung der Trägerqualität wurden eingeleitet?

13.Inwieweit hat das BayKiBiG zum Ausbau der Tagespflege beigetragen? Welche Erfahrungen haben Sie zur Großtagespflege gewonnen? Inwieweit nehmen pädagogische Kräfte die Möglichkeit wahr, in Kindertageseinrichtungen Randzeitenbetreuung zu übernehmen?

14.Wie wird die Beratung und Information durch die Landratsämter, die Regierungen und das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen bewertet? Welche weitergehenden Beratungsangebote oder auch Fortbildungsangebote zum BayKiBiG und v.a. auch zu welchen Regelungsbereichen des BayKiBiG würden Sie sich wünschen?

15.Wie hat sich die Personalplanung verändert? Wurden Trägerverbünde gebildet, um einen Pool von Springerkräften zu bilden oder Personal trägerübergreifend einsetzen zu können? Inwieweit machen die Träger Gebrauch von den arbeitsrechtlichen Möglichkeiten, die Arbeitszeit zu flexibilisieren (Jahresarbeitszeitmodelle, Modelle nach dem Teilzeitbeschäftigungsgesetz)?

16.Wie beurteilen Sie das Instrument des Anstellungsschlüssels als Hilfsmittel für die Personalplanung? Worin sehen sie die Gründe, weshalb zahlreiche Gemeinden bzw. Träger nicht den empfohlenen Anstellungsschlüssel anstreben, vielmehr eine Vielzahl von Einrichtungen Anstellungsschlüssel am Rande der Förderfähigkeit aufweisen?

17.Welche Weiterentwicklungen der pädagogischen Rahmenbedingungen halten Sie für besonders dringend?

18.Wie beurteilen Sie die Kooperation vor Ort von Kindergarten und Grundschule? Hat sich in diesem Bereich in den letzten zwei Jahren eine Verbesserung ergeben? Können Sie gelungene Beispiele für Kooperation benennen?

19.Welche Erfahrungen, Anregungen haben Sie zu den Vorkursen für Migrantenkinder in Kooperation des Kindergartens mit der Grundschule?

Fragenteil der SPD-Fraktion:

1. Allgemeines

1.1. Wie beurteilen Sie einen Rechtsanspruch für alle Kinder auf Ganztagsbetreuung vom 1. Geburtstag bis zum Schuleintritt?
1.2. Wie wirkt sich die kindbezogene Förderung auf das Betreuungsangebot im ländlichen Raum aus?

2. Bayerischer Erziehungs- und Bildungsplan

2.1 Wie wird der Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) nach zwei Jahren Praxis- Erfahrung beurteilt?

2.2 Ist es möglich den BEP unter den derzeitigen Rahmenbedingungen des BayKiBiG in der Praxis umzusetzen? Wie müssten diese verändert werden, damit eine Umsetzung des BEP besser erfolgen kann? Wie müsste das Erzieher / Kind Verhältnis sein, wie groß sollten die Gruppen sein?
2.2.1 Welche Qualifizierung sollten Erzieher / Leitung vorweisen? Reichen Qualifizierung, Fort- und Weiterbildung aus?

2.3 Wird die Weiterentwicklung des Bildungs- und Erziehungsplans für unter 3-jährige und über 6-jährige für notwendig erachtet? Ist die Weiterentwicklung für über 6-jährige insbesondere unter dem Aspekt der Zusammenarbeit von Kindergarten und Schule erforderlich?

3. Ausbildung / Erzieher

3.1 Wie wirkt sich die kindbezogene Förderung auf die Arbeitsbedingungen der Erzieherinnen und Erzieher, insbesondere auf die Möglichkeiten der Vor- und Nachbereitung, der Umsetzung des Erziehungs- und Bildungsplans, der Gestaltung des pädagogischen Alltags und der Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen aus?

3.2 Welche Ausbildungs-, Fort- und Weiterbildungskonzepte für die Erzieherinnen werden im Hinblick auf die Einführung eines neuen Kindertagesstättengesetzes mit neuem Finanzierungskonzept sowie dem Bildungs- und Erziehungsplan für notwendig gehalten?

3.3 Welche Änderungen in der Ausbildungskonzeption für Erzieherinnen und Erzieher und der Grundschullehrerinnen und -lehrer muss es geben, um eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätten und Grundschule zu gewährleisten?

3.4 Wie hat sich der Verwaltungsaufwand seit Einführung des BayKiBiG in den Kinderbetreuungseinrichtungen entwickelt?

4. Finanzierung

4.1 Wie wirkt sich die kindbezogene Finanzierung auf die Kinderbetreuungseinrichtung und insbesondere die Umsetzung des BEP auf Personalplanung und -ausstattung aus?
4.2 Lassen die Rahmenbedingungen, die sich aus der kindbezogenen Förderung ergeben, eine optimale Umsetzung des BEP zu? Wo liegen die Hauptprobleme?
4.3 Welche pädagogischen Auswirkungen haben die Gewichtungsfaktoren bei der kindbezogenen Förderung auf die Gruppenarbeit in Kindertagesstätten?
4.4 Sind im Hinblick auf die Gewichtungsfaktoren die Finanzierung und die daraus resultierenden Rahmenbedingungen insbesondere in Kinderkrippen, Horten und integrativen Betreuungseinrichtungen ausreichend? Reicht der Faktor 4,5 für behinderte Kinder in ihren Einrichtungen aus, um die Rahmenbedingungen von integrativen Gruppen (15 Kinder zusätzliche Heilpädagogische Kraft) zu halten, bzw. zu verbessern? Bietet die Regelung Anreize mehr integrative Einrichtungen zu schaffen?
4.4.1 Welche Erfahrungen liegen vor beim Genehmigungsverfahren für neu beantragte integrative Kindergärten- gruppen und für Einzelintegration. In welcher Weise beteiligen sich die Bezirke an der Finanzierung?
4.5 Wird das BayKiBiG und die kindbezogene Förderung Kindern gerecht, die mehr Aufmerksamkeit als andere benötigen (Entwicklungsverzögerung, ADHS, Verhaltensauffälligkeit…). Halten Sie die neuen gesetzlichen Regelungen, insbesondere die Gewichtungsfaktoren, diesbezüglich für praxisgerecht und ausreichend?
4.6 Ist die derzeitige Finanzierung ausreichend für die Ausstattung und die Qualifizierung des Personals?
4.7 Glauben Sie, dass durch das neue Gesetz Verfügungszeiten genügend abgesichert sind?
4.8 Gehen Sie davon aus, dass das neue Gesetz Auswirkungen auf die Arbeitsverträge der in Kindertagesstätten Beschäftigten hat? Zeigen Sie die Entwicklung anhand von Beispielen auf.
4.9 Was ist Ihrer Meinung nach an gesetzlichen und anderen Maßnahmen notwendig, damit mehr Männer in Kindertagesstätten arbeiten?
4.10 Ist die Finanzierung der Sprachförderung von Kindern mit Sprachdefiziten nach dem BayKiBiG ausreichend?

5. Gastkinderregelung / Elternrechte

5.1 Gewährleistet das neue Kindertagesstättengesetz das Wunsch- und Wahlrecht der Eltern auf eine freie Wahl der pädagogischen Ausrichtung der Betreuungseinrichtung und des Ortes der Betreuungseinrichtung? Wie schätzen Sie die Gastkinderregelung aus Sicht der Kommune ein?
5.2 Ist die vorgesehene Gastkinderregelung ausreichend und berücksichtigt sie ausreichend die Bedürfnisse von Familien, insbesondere die Vereinbarkeit von Familie und Beruf?
5.3 Vertreten Sie die Auffassung, dass die Rechte der Eltern im neuen Gesetz ausreichend abgesichert sind?
5.4 Welche Probleme ergeben sich aus der Anwendung der Gastkinderregelung für die Gemeinden?

6. Zusammenarbeit Grundschule – Kindergarten

6.1 Hat sich seit Einführung des BayKiBiG die Zusammenarbeit von Grundschule und Kindergarten verbessert? Was wäre zu tun, um weitere Verbesserungen zu erreichen?
6.2 Sind der BEP und der Grundschullehrplan aufeinander abgestimmt?
6.3 Welche Erfahrungen gibt es mit der Kooperation zwischen Kindergarten und Grundschule, bei der Gestaltung des Übergangs?

7. Begleitung / Supervision

Wie wirkt sich die kindbezogene Förderung auf die Möglichkeit der unterstützenden Begleitung bei der Umsetzung des BEP´s, insbesondere bei der Qualitätssicherung und Supervision für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus?

8. Verschiedenes

8.1 Wie bewerten Sie den im Gesetz vorgesehenen Stellenwert der Tagespflege?
8.2 Wie schätzen Sie die Stärkung der Kommunen in Sachen Bedarfsfestlegung ein? Sehen Sie die Gefahr, dass der Bedarf nicht ausreichend gedeckt wird, da hier verschiedene Interessen der Kommunen kollidieren - z. B. die Kommune ist Finanzier und Auftraggeber?
8.3 Wie bewerten Sie die durchgeführten Bedarfsfestlegungen der Kommunen? Erfolgt die Bedarfsplanung hinreichend exakt und bildet sie den tatsächlichen Bedarf vor Ort ab?

Fragenteil Fraktion Bündnis 90/Die Grünen:

1. Offene Fragen zum BayKiBiG

1.1Welches sind Ihrer Ansicht nach die drei dringendsten Veränderungsbedarfe am BayKiBiG?
1.2Wo werden mittelfristig die größten Probleme auftauchen?
1.3Welche Probleme sehen Sie langfristig?
1.4Sind diese Schwierigkeiten „Geburtswehen“, die lediglich mit der Einführung des BayKiBiG zusammenhängen verbunden oder Fehlern im System geschuldet?

2. Grundsätze

2.1Inwieweit kann das BayKiBiG in seiner aktuell gültigen Form die Grundsätze mehr Fördergerechtigkeit für die Träger, mehr pädagogische Qualität für die Kinder, verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die Eltern einlösen?
2.2Wie wirkt sich die kindbezogene Bezuschussung auf die Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsplanes aus? Welche Vor- bzw. Nachteile sehen Sie?

3. Bildungs- und Erziehungsplan (BEP)

3.1Lassen die Rahmenbedingungen eine fundierte Umsetzung des BEP zu?
3.2Wenn nein, wo liegen die Hauptprobleme?
3.3Wie kann die Einhaltung der Bildungs- und Erziehungsziele nach dem BEP gewährleistet werden?

4. Finanzierung

4.1 Wie wirkt sich das Gebot der Kostenneutralität bei der Umsetzung der kindbezogenen Förderung auf die Qualität der Bildungs- und Betreuungseinrichtungen aus?

4.2 Gewichtungsfaktoren
4.2.1 Halten Sie das Finanzierungsmodell über Gewichtungsfaktoren für sinnvoll?
4.2.2 Was sind Stärken, was sind Schwächen?
4.2.3 Welche konkreten Veränderungsbedarfe sehen Sie?
4.2.4 Sind für alle Kinder, die besondere Zuwendung benötigen, Gewichtungsfaktoren in ausreichendem Maße eingeplant?
4.2.5 Kann mit dieser Ausstattung Kinderbildung auf internationalem Niveau gewährleistet werden?

4.3 Basiswert
4.3.1 Ist der Basiswert ausreichend ausgestattet? (auch im Hinblick auf Verfügungszeiten, Krankheits- und Urlaubsvertretungen, Vor- und Nachbereitung pädagogischer Angebote, Umsetzung des BEP, Elternarbeit, Verwaltungsaufgaben)
4.3.2 Kann mit dieser Ausstattung Kinderbildung auf internationalem Niveau gewährleistet werden?

4.4 Buchungsmodell
4.4.1 Ist das Buchungsmodell in der gültigen Fassung praktikabel?
4.4.2 Welches sind die Folgen in den Einrichtungen für pädagogisches Personal und Träger?
4.4.3 Welche Novellierungsbedarfe sehen Sie?

4.5 Situation des Personals
4.5.1 Wie hat sich die Situation des pädagogischen Personals in den Einrichtungen durch das BayKiBiG verändert (in Bezug auf Sicherheit des Anstellungsverhältnisses, zu leistender Arbeitsumfang, Planbarkeit, Gehalt)?
4.5.2 Welche Änderungen im BayKiBiG sind notwendig, um für das Personal sichere Arbeitsbedingungen und das Anbieten von hochqualitativen pädagogischen Angeboten zu ermöglichen?

4.6 Betreuungsschlüssel
4.6.1 Halten Sie den empfohlenen Betreuungsschlüssel von 12,5:1 für ausreichend um international konkurrenzfähige Kinderbildung und -betreuung zu gewährleisten?
4.6.2 Halten Sie den für U3 per Gewichtungsfaktor erhöhten Betreuungsschlüssel für ausreichend um international konkurrenzfähige Kinderbildung und -betreuung zu gewährleisten?
4.6.3 Welche Betreuungsschlüssel wären Ihrer Ansicht nach für
- KiTas
- Krippen
- Horte
- Tagespflege
notwendig um qualitativ hochwertige pädagogische Arbeit anbieten zu können?

4.7 Integration von Kindern mit Behinderung
4.7.1 Können alle Kinder mit Behinderung angemessen gefördert werden?
4.7.2 Ist Integration möglich?
4.7.3 Wie ist die Aufteilung der Leistungen und Kosten zwischen Kommunen und Bezirken verbindlich zu regeln?
4.7.4 Wo sehen Sie Verbesserungsbedarf?

4.8 Sprachförderung
4.8.1 Sind die im BayKiBiG vorgegebenen Rahmenbedingungen ausreichend um Sprachförderung für alle Kinder, die diese benötigen, zu gewährleisten?
4.8.2 Welche Novellierungsbedarfe sehen Sie?

4.9 Landkindergartenregelung
4.9.1 Besteht bezüglich der Landkindergartenregelung Änderungsbedarf?
4.9.2 Welches sind die Probleme in Zusammenhang mit der Landkindergartenregelung?
4.9.3 Wie können diese Ihrer Ansicht nach gelöst werden?

5. Bedarfsplanung

5.1 Wie bewerten Sie die geltende Regelung zur Bedarfsplanung in Bezug auf
5.1.1 Bedarfsdeckung des Angebotes insbesondere im Bereich U3 und Horte, wobei die Öffnungszeit zu berücksichtigen ist?
5.1.2 Die Rolle der Tagespflege und der altersgeöffneten Einrichtungen auch unter Qualitätsgesichtspunkten?
5.1.3 Welche Stellung sollte der Tagespflege zukommen?
5.1.4 Welche Probleme entstehen durch die Altersöffnung bestehender Einrichtungen?

5.2 Gastkinderregelung
5.2.1 Kollidiert die Gastkinderregelung in ihrer jetzigen Ausgestaltung mit dem bundesgesetzlich festgeschriebenen Wunsch- und Wahlrecht der Eltern in Bezug auf pädagogisches Konzept und Betreuungszeit?
5.2.2 Handhaben die Kommunen Bayerns die Ausgestaltung der Gastkinderregelung unterschiedlich?
5.2.3 Wenn ja, wie können diese Probleme Ihrer Ansicht nach gelöst werden?

6. Qualität des Angebotes in Horten
6.1 Welche Problemstellungen gibt es im Zusammenhang mit Öffnungszeiten und Buchungsmodell?
6.2 Sind ausreichend Ressourcen vorhanden, um hochwertige pädagogische Angebote machen zu können?
6.3 Ist der Betreuungsschlüssel ausreichend?
6.4 Was müsste sich aus ihrer Sicht ändern?

7. Betriebskindertagesstätten

7.1 Inwieweit befördert oder behindert das BaykiBiG das Entstehen von betrieblichen Bildungs- und Betreuungsangeboten?
7.2 Was müsste sich aus Ihrer Sicht ändern?

8. Early Excellence Center

Bietet das BayKiBiG Rahmenbedingungen, innerhalb derer der Aufbau von Early Excellence Centern befördert wird? Welche Probleme gibt es?

9. Elternmitbestimmung

9.1 Sind die Elternbeiräte ausreichend gesetzlich verankert?
9.2 Ist Mitsprache und Mitbestimmung der Eltern unter den gesetzlichen Gegebenheiten in zufrieden stellendem Maße möglich?
9.3 Ist Elternarbeit im notwendigen, ausreichenden, zufrieden stellenden oder gutem Maße möglich?

10. Übergang Kita Grundschule
10.1 Bietet das BayKiBiG in der aktuell gültigen Fassung die Rahmenbedingungen um eine enge Zusammenarbeit zwischen KiTa und Grundschule zu gewährleisten?
10.2 Wo sehen Sie Handlungsbedarfe?

11. Informationspolitik

11.1 Wie bewerten Sie die Praxis der Staatsregierung, zentrale Informationen zur Ausgestaltung des BayKiBiG in unregelmäßigen Abständen und unstrukturierter Weise an die Einrichtungen zu schicken?
11.2 Und dies nur an registrierte Einrichtungen?

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Expertenverzeichnis
(Stand: 24.09.2007)

Bayerischer Städtetag
Herr Reiner Prölß (Stadtrat Nürnberg) München

Bayerischer Landkreistag
Herr Dr. Klaus Schulenburg, München

Bayerischer Gemeindetag
Herr Gerhard Dix, Referent, München

AWO-Landesverband Bayern
Herr Joachim Feichtl, Referent, München

Arbeitsgemeinschaft der Elternverbände bayerischer Kindertageseinrichtungen (ABK)
Vorsitzender Herr Horst Fleck, Ottobrunn

Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Bayern e. V., Bezirksverband Oberbayern, München
Herr Knut Lehmann, Vorstand
Herr Andreas Görres

Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e. V., Forum „Kindertagesstätten“
Frau Sigrid Hepting, München

Caritas-Kindergarten Irschenberg
Frau Anita Leikert, Leitung

Bayerisches Rotes Kreuz, Landesverband Bayern
Herr Hans Schrödinger, München

Bayerischer Landesverband Evangelischer, Tageseinrichtungen und Tagespflege für Kinder e. V.
Herr Diakon Ludwig Selzam, Nürnberg

Bayerischer Landesverband kath. Tageseinrichtungen für Kinder e. V., München
Frau Gabriele Stengel, Geschäftsführerin
Herr Professor Dr. Dr. Peter Beer

Freie Universität Bozen, Fakultät für Bildungswissenschaften
Herr Professor Dr. Dr. Wassilios Fthenakis, Brixen, Italien

Zentrum für kindliche Mehrsprachigkeit e. V. – ZKM e. V.,
Frau Anna Maria Grimm, München

Elterninitiative SOKE e. V., Selbstorganisierte Kindertageseinrichtungen
Herr Hannes Lachenmair, Fachberaterin, Nürnberg

Internationale Vereinigung der Waldorfkindergärten e. V.
Herr Norbert Rühle, Regensburg

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, GEW Bayern
Frau Jutta Materna, Sprecherin, München

Elternverein der Horte Bayerns e. V.
Frau Gertraud Moderegger-Rifesser, Vorsitzende, München

Deutscher Familienverband – DFV, Ortsverein München und Umland
Frau Sabine Engel, München

Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Frau Tanja Strack, Referentin für Familienpolitik, München

Deutsches Jugendinstitut e. V., Abteilung Kinder und Jugendbetreuung
Frau Regine Schelle, München

Katholische Erziehergemeinschaft (KEG)
Frau Brigitte Netta, Stellv. Landesvorsitzende
Frau Birgit Stoppelkamp, Sozialpädagogische Referentin, München

Kinderwelt Grasbrunn (Haus für Kinder)
1. Bürgermeister der Gemeinde Grasbrunn, Herr Otto Bußjäger

Gemeinde Gröbenzell
Herr Dieter Rubenbauer, Bürgermeister

Stadt Nürnberg, Referat für Jugend, Familie und Soziales
Herr Stadtrat Reiner Prölß (Sozialreferent Stadt Nürnberg / Vertreter Bayer. Städtetag)

Institut für Soziale und Kulturelle Arbeit (ISKA) pgGmbH
Herr Günter Krauß, Geschäftsführer, Nürnberg

Firma MEKRA Lang GmbH & Co. KG
Frau Elisabeth Döbler-Scholl, Leiterin der PR & Marketing Abteilung, Engersheim

Stadtjungendamt Erlangen
Frau Edeltraud Höllerer , Leiterin des Stadtjugendamtes Erlangen

Herr Stephan Mahlert
Gilching

Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld, Gemeinde Haferlohr
Herr Alfred Ritter, Bürgermeister

Landratsamt Regensburg, Kreisjugendamt
Frau Petra Grimm

Stadt Germering
Herr Bruno Didrichson

Evangelische Kindertagesstätte Geroldsgrün
Frau Ines Strobel

Landeshauptstadt München, Sozialreferat/Stadtjugendamt, Abt. Kindertagesbetreuung
Frau Dr. Susanne Herrmann, Abteilungsleiterin

ver.di Landesbezirk Bayern
Herr Peter Erlbeck, München

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Freundliche Grüße
Josef Hasler, Stv. Pressesprecher

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