Bayerischer Landtag

Ausstellungeröffnung: "Wir lebten in einer Oase des Friedens ..." am 28.11.2007

Mittwoch, 21. November 2007

Die Geschichte einer jüdischen Mädchenschule 1926 - 1938 / Eröffnung durch Landtagspräsident Alois Glück am 28. November 2007 um 12.30 Uhr

München – Die Ausstellung ist eine Mahnung, nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit dem Herzen zu begreifen, was die Zerstörung der Freiheit und die Missachtung der Würde für die Menschen zur Zeit des Nationalsozialismus bedeutet hat. Sie fordert dazu auf, auch in der Gegenwart zu erkennen, wo Freiheit und Menschenwürde gefährdet sind, und sich entschieden dagegen zu wehren.

Die Organisatoren Kirsten Jörgensen und Dr. Sybille Krafft haben nicht nur Exponate gesammelt. Sie zeichnen über die lokale Bedeutung hinaus ein Panorama der Zeit. Sie ermöglichen eine intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte, damit aus der zeitlichen Distanz keine innere Distanz zu den Leiden der Opfer wird. Die Ausstellung über die jüdische Mädchenschule in Wolfratshausen ist in Zusammenarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde und der Gruppe „Jüdische Spuren in Wolfratshausen“ entstanden. Die Präsentation findet in Kooperation mit der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur e.V. im Rahmen der 21. Jüdischen Kulturtage München statt, die unter dem Motto „Die Frau im Judentum“ stehen.

Ausstellungseröffnung
am Mittwoch, den 28. November 2007
um 12.30 Uhr
im Foyer Nord des Maximilianeums.

Ablauf:
Eröffnung und Begrüßung: Alois Glück, Landtagspräsident des Bayerischen Landtags

Grußwort: Ilse Ruth Snopkowski, Vorsitzende der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V.

Gemeinsame Einführung: Dr. Sybille Krafft, Historischer Verein Wolfratshausen
Pfarrerin Kirsten Jörgensen, Evangelische Kirchengemeinde Wolfratshausen

Freundliche Grüße
Axel Stehle, Pressesprecher

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