Bayerischer Landtag

Schülerwettbewerb zur Landtags- und Bezirkswahl 2008 in Bayern: Landtagspräsident Alois Glück und Kultusstaatssekretär Bernd Sibler würdigen politisches Engagement der Teilnehmer

Mittwoch, 24. September 2008

Vorstellung der drei besten Multimedia-Arbeiten
München – „Die Politik braucht zunehmend auch die modernen Medien, um Inhalte zu transportieren und die Bürger zu erreichen“, sagte Landtagspräsident Alois Glück bei der heutigen Abschluss-Präsentation des „Schülerwettbewerbs zur Landtags- und Bezirkswahl 2008“ im Maximilianeum. Die Verbindung von Politik und Multimedia stand bei diesem Wettbewerb im Mittelpunkt: Jugendliche ab der fünften Jahrgangsstufe waren aufgerufen, im Klassenverband oder in Gruppen politische Themen multimedial aufzubereiten.

Als besonders kreativ erwiesen sich bei dem Wettbewerb Teams des Gnadenthal-Gymnasiums in Ingolstadt, des Leonhard-Wagner-Gymnasiums in Schwabmünchen und der Sabel-Realschule in Nürnberg. Diese belegten mit ihren Projekten „Wirken des Landtags in der Region Ingolstadt“, „Next Generation“ und „Wahlbeteiligung“ die vorderen Plätze.

Als Gäste des Bayerischen Landtags durften sie zusammen mit ihren Klassenkameraden heute einen Blick hinter die Kulissen des Parlaments werfen und dabei ihre Multimedia-Arbeiten im Maximilianeum vorstellen. Unterstützt wurden die Schüler aus Oberbayern, Schwaben und Mittelfranken von den Abgeordneten Ulrike Scharf-Gerlspeck (CSU), Linus Förster (SPD) und Thomas Mütze (Bündnis 90/Grüne), die während der Präsentation jeweils für ein Projekt als „Pate“ fungierten.

Der Bayerische Landtag, das Kultusministerium und der Verband der bayerischen Bezirke hatten in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit den Wettbewerb ausgelobt: „Es ist für uns eine zentrale Aufgabe, junge Menschen wieder stärker für die aktive Mitarbeit an der Gestaltung unserer Demokratie zu gewinnen. Dieses Multimedia-Projekt stellte im Vorfeld der Landtags- und Bezirkswahlen für Jugendliche eine gute Möglichkeit dar, sich konkret mit politischen Themen auseinanderzusetzen“, so Glück.

Die „nachhaltige Wirkung“ des Wettbewerbs hob Staatssekretär Bernd Sibler hervor: „Das Multimedia-Projekt hat neben Erst- und Jungwählern vor allem auch Jugendliche angesprochen, die noch kein Wahlrecht haben.“ Es sei wichtig, so Sibler, deren politisches Interesse möglichst frühzeitig zu wecken. „Zufrieden mit der erzielten Breitenwirkung“ zeigte sich ebenso Werner Karg, stellvertretender Leiter der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, dessen Einrichtung den Wettbewerb organisiert und die sechs Finalisten ausgewählt hatte.

Eine Jury, bestehend aus Vertretern der Landeszentrale, der Landtagsfraktionen, der bayerischen Bezirke und der Medien hatte aus dieser Vorauswahl die drei Gewinnerteams ermittelt (siehe Überblick in der Anlage).

Die Arbeiten der Finalisten und Wettbewerbsgewinner sind auch im Internet veröffentlicht und können dort eingesehen bzw. heruntergeladen werden unter:
http://www.politische-bildung-bayern.de/

Freundliche Grüße
Katja Helmö, Pressestelle

Überblick:
Die Gewinner des Schülerwettbewerbs zur Landtags- und Bezirkswahl:

- Gnadenthal-Gymnasium, Ingolstadt: Schüler der 11. Klasse
„Das Wirken des Landtags in der Region Ingolstadt am Beispiel von Wissenschaft und Industrie“

- Leonhard-Wagner-Gymnasium, Schwabmünchen: Schüler der 10. Klasse
„Next Generation“

- Sabel Realschule, Nürnberg, Schüler der 9. Klasse
„Projekt Wahlbeteiligung“

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