Bayerischer Landtag

Erweiterungsbau Nord am Maximilianeum: Am 26. Mai 2009 fällt die endgültige Entscheidung

Donnerstag, 23. April 2009

München. Am 26. Mai fällt die endgültige Entscheidung über den Erweiterungsbau im Nordhof des Maximilianeums. Darauf hat sich gestern das Landtagspräsidium in einer gemeinsamen Sitzung mit der Baukommission des Landtags unter Vorsitz von Präsidentin Barbara Stamm geeinigt.

Nach der „Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen“ muss mit allen vier Preisträgern aus dem Architektenwettbewerb noch einmal verhandelt werden. In dem Zusammenhang erhalten die Büros Gelegenheit, auf im Wettbewerbsverfahren festgestellte Kritikpunkte zu reagieren. Aus diesen überarbeiteten Entwürfen wählt dann das Präsidium mit der Baukommission den Vorschlag aus, der endgültig zum Zug kommt. In der Preisgerichtssitzung am 24. März waren vier Entwürfe ausgezeichnet worden. Sie stammen vom Berliner Büro Léon Wohlhage Wernik, von Robert Rechenauer aus München, Hirner + Riehl aus München und Herrmann + Bosch aus Stuttgart.

Der Erweiterungsbau im Nordhof des Maximilianeums ist das größte Bauprojekt in dieser Legislaturperiode. Die besondere Herausforderung besteht darin, ein funktionales Bürogebäude in einer städtebaulich herausragenden Umgebung zu verwirklichen. Das Bauvorhaben soll den Abgeordneten wie der Landtagsverwaltung zugute kommen, die unter der akuten Raumnot im Maximilianum und der dadurch bedingten Zersplitterung auf mehrere Außengebäude leiden. Die Raumnot hatte sich noch verschärft, als nach den Landtagswahlen im Herbst 2008 erstmals fünf Fraktionen in das Maximilianeum einzogen. /hw

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