Bayerischer Landtag

Bayerischer Landtag steigt auf Ökostrom um

Freitag, 17. Dezember 2010

München. Der Bayerische Landtag steigt auf Ökostrom um. Damit wird zum 1. Januar 2012 eine Initiative des Präsidiums in die Tat umgesetzt. Derzeit deckt der Bayerische Landtag seinen Strombedarf von circa drei Millionen Kilowattstunden pro Jahr aus dem üblichen nationalen Strommix. Mit der Umstellung auf reinen Ökostrom will der Bayerische Landtag seinen Beitrag zur Reduzierung des CO ²- Ausstoßes leisten. Die Stromlieferung für das Maximilianeum und die fünf Außenstellen musste europaweit ausgeschrieben werden. Drei Firmen, die alle den Strom aus Wasserkraft beziehen, gaben ein Angebot ab; das wirtschaftlichste kam von der Firma Lichtblick AG aus Hamburg, die den Zuschlag erhalten soll. Neben dem Angebotspreis spielte auch eine wichtige Rolle, wie hoch die CO ²- Reduzierung bei der angebotenen Stromart tatsächlich ist. Mit dem Angebot der Firma Lichtblick AG gelingt dem Bayerischen Landtag eine CO ²-Einsparung von 47 Prozent gegenüber dem Referenzwert des durchschnittlichen nationalen Strommixes. Das entspricht knapp tausend Tonnen CO² pro Jahr!


Für den Ökostrom ist ein geringer Mehrpreis im Vergleich zum bisherigen herkömmlichen Strom zu zahlen. Gegenüber den derzeitigen Konditionen verteuert sich der Strompreis für die Lieferung von reinem Ökostrom um 10 994 Euro brutto pro Jahr. /hw

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