Bayerischer Landtag

Bayerischer Club verleiht Jahrespreise 2010 am 19.1.2011

Montag, 17. Januar 2011
Auszeichnung für Abiturientinnen und Abiturienten aus Bayern

München. Der Bayerische Club verleiht die Jahrespreise 2010 an sieben bayerische Abiturientinnen und Abiturienten für herausragende Facharbeiten. Professor Albert Scharf, der Präsident dieses Vereins zur Förderung bayerischer Kultur, nimmt die Auszeichnung am Mittwoch, 19. Januar 2011, um 11 Uhr im Konferenzzimmer des Maximilianeums vor.

Die Siegerarbeit hat ein junger Mann aus dem Bayerischen Wald abgeliefert: Florian Schober vom Johannes-Gutenberg-Gymnasium in Waldkirchen im Landkreis Freyung-Grafenau beschäftigte sich in seiner Biologie-Facharbeit mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Phänologie von Wild- und Nutzpflanzen. Die Themenbreite in diesem Wettbewerb ist groß: Sie reicht von aktuellen Problemstellungen bis hin zu kunsthistorischen Betrachtungen: Apoll und Daphne in Ansbach und in Ovids Metamorphosen zum Beispiel. Die Regensburger Abiturien-tin Christiane Sommer stellte sich die Frage: „Wie schwer ist die Steinerne Brücke? Eine Näherung durch mathematische Modellierung.“

Die Verleihung der Preise findet traditionsgemäß im Maximilianeum statt, das König Maximilian II. für die klügsten jungen Menschen seiner Zeit erbauen ließ. Das geschichtsträchtige Bauwerk und das Anliegen des 1925 gegründeten Bayerischen Clubs passen gut zusammen, ist Landtagspräsidentin Barbara Stamm überzeigt. Sie wird bei der Preisverleihung die Begrüßungsrede halten. Darin betont sie: „Der Club hat es sich zur Aufgabe gemacht, bayerisches Selbstverständnis und bayerische Kultur und Traditionen in unserem Land zu pflegen und zu fördern. Er leistet damit einen wichtigen Dienst für unsere Gesellschaft – ganz im Sinne der Bayerischen Verfassung, die Bayern als Kulturstaat definiert und uns den Auftrag erteilt, die Schüler in der Liebe zur bayerischen Heimat zu erziehen.“ - Die Jahrespreise sollen Abiturien-tinnen und Abiturienten aus den sieben bayerischen Regierungsbezirken anregen, sich mit Themen der bayerischen Kultur auseinanderzusetzen.

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat gemeinsam mit dem Bayerischen Club die Preisträger ausgewählt.

Medienvertreter sind zu der Preisverleihung eingeladen./hw

Eine Übersicht über die Preisträger und ihre Themen:

Landespreisträger – Preis dotiert mit 1 500 Euro

Florian Schober,
Johannes-Gutenberg-Gymnasium, Waldkirchen, Niederbayern
Auswirkungen des Klimawandels auf die Phänologie von Wild- und Nutzpflanzen, Biologie

Preisträger – Preise dotiert mit je 750 Euro

Florian Grodeke,
Ignaz-Taschner-Gymnasium, Dachau, Oberbayern-West
Die Auswirkungen des Klimawandels in Bayern, Geographie

Katharina Wiedorfer,
Maria-Ward-Gymnasium, Altötting, Oberbayern-Ost
Der Amarant – eine wertvolle Körperpflanze, Biologie

Christiane Sommer,
Von-Müller-Gymnasium, Regensburg, Oberpfalz
Wie schwer ist die Steinerne Brücke? Eine Näherung durch mathematische Modellierung, Mathematik

Anja Höger,
Herder-Gymnasium, Forchheim, Oberfranken
Création du jeu „Qui a I ´étoffe du maire?” Französisch

Vera Dufner,
Platen-Gymnasium, Ansbach, Mittelfranken
Apoll und Daphne in Ansbach und in Ovids Metamorphosen - Protinus alter amat, fugit altera nomen amantis, Latein

Daniel Lorz,
Martin-Pollich-Gymnasium, Mellrichstadt, Unterfranken
Kaiserlob von der Antike bis zum Humanismus an den Beispielen Horaz, Archipoeta und Paulus Melissus Schedius, Latein

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