Bayerischer Landtag

Gerda Hasselfeldt mit Verfassungsmedaille in Gold ausgezeichnet

Dienstag, 19. Juli 2011

München. Die Bundestagsabgeordnete Gerda Hasselfeldt, langjährige Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und seit März 2011 Vorsitzende der CSU-Landesgruppe in Berlin, ist mit der Bayerischen Verfassungsmedaille in Gold geehrt worden. Landtagspräsidentin Barbara Stamm überreichte die Auszeichnung heute Vormittag und würdigte Hasselfeld als engagierte und kompetente Politikerin. Diese war 1987 für Franz Josef Strauß in den Bundestag gewählt worden, wurde Bundesbau- und Bundesgesundheitsministerin. Die studierte Volkswirtin ist in Bayern tief verwurzelt: Sie wuchs auf einem Bauernhof mit Metzgerei in Haibach im Landkreis Straubing-Bogen auf und ist mit der Politik groß geworden: Ihr Vater Alois Rainer war Bürgermeister, dann Landtags- und schließlich Bundestagsabgeordneter. Die Kindheit im Bayerischen Wald hat Gerda Hasselfeldt geprägt. Wie wichtig es ist, jungen Leuten Chancen zu eröffnen, erlebte sie hautnah als Leiterin der Abteilung Berufsberatung im Arbeitsamt Deggendorf. Ihr Politikstil ist an der Sache orientiert: Streiten und Ringen für eine gute Lösung statt populistisch geführte Auseinandersetzungen, um Aufmerksamkeit zu heischen. Zielstrebig setzt sie ihre Anliegen um, zum Beispiel in der Frauenförderung. Land-tagspräsidentin Barbara Stamm stellte in der Laudatio Parallelen zwischen sich und Gerda Hasselfeldt fest: Beide wurden von Gegnerinnen einer Quote in der CSU zu Befürworterinnen – aus der Überzeugung heraus, dass sonst nichts vorwärts geht, betonte Stamm. Gerda Hasselfeldt hat sich immer wieder durchgesetzt: Als erste Frau wurde sie im März 2011 zur Vorsitzenden der CSU-Landesgruppe im Bundestag gewählt. /hw

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