Bayerischer Landtag

Inklusion wird konkret: Interfraktionelle Arbeitsgruppe begrüßt Profilschulen als ersten Schritt

Dienstag, 28. Juni 2011

Die fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe „Inklusion“, die die Öffnung der bayerischen Schulen für einen gemeinsamen Unterricht behinderter und nicht-behinderter Kinder vorangetrieben hat, begrüßt die heute vom Kultusministerium bekannt gegebene Liste von 37 Regelschulen mit dem Profil „Inklusion“ als wichtigen ersten Schritt.

„Damit kommt der Prozess der Inklusion konkret auf den Weg“, sagte der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Georg Eisenreich (CSU) im Namen von Martin Güll, Margit Wild (beide SPD), Günther Felbinger (FW), Klaus Steiner (CSU), Thomas Gehring (Bündnis 90/Die Grünen) und Renate Will (FDP), die gemeinsam den grundlegenden Gesetzentwurf zur Inklusion in Bayern erarbeitet hatten.

Die Arbeitsgruppe hat sich vorgenommen, die Umsetzung und den Ausbau der Profilschulen auch weiter zu begleiten und entsprechend zu unterstützen. Wichtig ist der Arbeitsgruppe, dass die Rahmenbedingungen für Inklusion weiter verbessert werden und die notwendigen Fortbildungen für die Lehrkräfte angeboten werden sowie die Lehrerbildung angepasst wird. Der Prozess der Inklusion dürfte darüber hinaus nicht bei den Grund- und Hauptschulen ste-hen bleiben: „Wir hoffen, dass sich auch Realschulen und Gymnasien entscheiden, ein Schulprofil Inklusion aufzubauen. Nur so kann sichergestellt werden, dass Kinder mit und ohne Handicap die gleichen Chancen erhalten.“ /hw

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