Bayerischer Landtag

Landtagspräsidentin Barbara Stamm zum Tod von Karl Hillermeier

Sonntag, 30. Oktober 2011
„Er hat Bayern so entscheidend wie nur wenige andere mitgeprägt“

„Karl Hillermeier hat als Landtagsabgeordneter und als Staatsminister in den unterschiedlichen Ressorts Bayern so entscheidend wie nur wenige andere mitgeprägt“, würdigt Landtagspräsidentin Barbara Stamm die Leistungen des Politikers, der heute im Alter von 88 Jahren gestorben ist. „Ich zähle zu den glücklichen Menschen, die seine Freundschaft und Loyalität erfahren durften. Das findet man nicht oft in der Politik“, erinnert sich die Landtagspräsidentin an das politische Urgestein Hillermeier. Barbara Stamm durfte knapp zwei Jahre im Bayerischen Sozialministerium mit Karl Hillermeier zusammenarbeiten. „Ich glaube, dass sein Herz im Grunde für das Soziale schlug, denn das kam seinem Wesen am nächsten“, ist Landtagspräsidentin Barbara Stamm überzeugt. Erbitterte Auseinandersetzungen hätten nie dem Stil des früheren bayerischen Innenministers und stellvertretenden Regierungschefs entsprochen, und doch seien sie ihm nicht erspart geblieben. Ein Beispiel sei die Auseinandersetzung um die atomare Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf. Karl Hillermeier habe immer auf drei politischen Ebenen gearbeitet: Als Landtagsabgeordneter seit 1962, als er für den Stimmkreis Neustadt ins Parlament gewählt wurde, als Mitglied der Bayerischen Staatsregierung und als Kommunalpolitiker im Kreistag von Uffenheim. „Der große Einsatz für seine Heimat Mittelfranken hat mich immer beeindruckt“, betont Barbara Stamm: „Karl Hillermeier hat sich um unser Land verdient gemacht.“ /hw

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