Bayerischer Landtag

Landtagspräsidentin Stamm beim Bayerischen Musikschultag: Der Freistaat Bayern baut sein Engagement bei Musikschulen aus!

Freitag, 14. Oktober 2011

Der Dritte Bayerische Musikplan ist ein Schritt in die richtige Richtung, um die Musikschulen noch mehr als bisher zu unterstützen. Zehn Prozent Zuschuss vom Staat seien zu wenig, sagte Landtagspräsidentin Barbara Stamm am Freitag beim Bayerischen Musikschultag im oberpfälzischen Cham. In ihrer Festrede bezeichnete sie Österreich mit einem Anteil von 30 Prozent als Vorbild. Im Dritten Bayerischen Musikplan werden nun bis zu 25 Prozent Staatsanteil an den Ausgaben für das Lehrpersonal im Freistaat als Ziel formuliert. „Ich begreife das als Auftrag, denn unsere Musik-schulen leisten bei ständig steigender Nachfrage Hervorragendes“, betonte Stamm, die musikalische Bildung als Investition in die Zukunft der jungen Menschen sieht. In den vergangenen drei Jahrzehnten habe sich die Zahl der Musikschulen in Bayern verdreifacht, die Zahl der Schülerinnen und Schüler mehr als vervierfacht. Rund 5 000 haupt- und nebenberufliche Lehrkräfte vermittelten in über 60 000 Wochenstunden an 200 Standorten über 135 000 Kindern und Jugendlichen Freude am Musizieren, berichtete Stamm. Trotzdem sei die flächendeckende Versorgung noch nicht zu 100 Prozent erreicht, bedauerte Stamm. /hw

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