Bayerischer Landtag

„Rote Karte gegen Zockerei“ - Landtagspräsidentin nahm 277 000 Unterschriften entgegen

Freitag, 11. Februar 2011

München. Unter dem Motto „Rote Karte gegen Zockerei“ haben heute Vertreter des Fachverbandes Lotto-Toto – Lotterien in Bayern e. V. 277.000 Unterschriften an Landtagspräsidentin Barbara Stamm übergeben. Die Politikerin gehört zusammen mit Renate Schmidt (SPD) und Rudolf Seiters (CDU) dem Ethik-Beirat des Deutschen Lotto- und Totoblocks (DLTB) an, der sich für einen effektiven und nachhaltigen Spielerschutz einsetzt. „Ich bin hundertprozentig an Ihrer Seite, denn ich arbeite schon lange an diesem Thema“, sagte Stamm. Die Landtagspräsidentin tritt entschieden dafür ein, dass es endlich strenge Regelungen und Auflagen für Spielhallen und Automatenspiele gibt. Gerade in diesem Angebot, das ständig zunimmt, sieht Barbara Stamm ein gefährliches Suchtpotential. „Die Zahlen sind alarmierend. Hier besteht dringender Handlungsbedarf“, ist Stamm überzeugt. Ein großes Anliegen ist ihr auch, dass in dem neuen Glücksspielvertrag das staatliche Monopol für Lotterien erhalten bleibt. Die bisherige Regelung muss überarbeitet werden, nachdem der Europäische Gerichtshof ein insgesamt stimmiges Gesamtsystem gefordert hat. - „Glücksspiel gehört nicht in falsche Hände“, hatte der Verband Lotto-Toto – Lotterien in Bayern e. V. seine Unterschriftenaktion über-schrieben. Präsident Hubert Schmid, Syndikus Ernst Weidenbusch und Gabriele Grasser, die Chefin der Annahmestellen in Bayern, packten die Unterschriftenlisten in drei Umzugskisten und brachten sie ins Maximilianeum, um Landtagspräsidentin Stamm als Unterstützerin zu gewinnen. /hw

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