Bayerischer Landtag

`Mitten in Hohenfried´: Vorbildliche Behinderten-Einrichtung präsentiert sich im Landtag

Montag, 9. Juli 2012

„Mitten in Hohenfried“ ist der Titel einer Ausstellung, die am Mittwoch, 11. Juli 2012, um 12.30 Uhr in der Eingangshalle West des Maximilianeums eröffnet wird.

Dabei stellt sich eine Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung vor, die 1949 gegründet wurde und sich von jeher an den Grundsätzen von Rudolf Steiner orientiert, dem Gründer der Anthroposophie. Die Bewohner – 40 Kinder und Jugendliche sowie 147 Erwachsene - leben derzeit in zehn verschiedenen Häusern auf einem 32 Hektar großen Gelände in Bayerisch Gmain, rund 130 Kilometer von München entfernt. Wenn das Kinder- und Jugenddorf gebaut ist, soll Platz für 50 Kinder und Jugendliche sowie 174 Erwachsene sein. Die Werkstätte wird dann 140 Erwachsenen Arbeit bieten – eine weitere Expansion ist nicht geplant.

„Hohenfried ist ein wunderbarer Ort zum Leben für Menschen mit geistiger Behinderung. Hohenfried bedeutet Heimat“, ist Landtagspräsidentin Barbara Stamm überzeugt. Sie kennt die Einrichtung seit vielen Jahren und schätzt den ganzheitlichen Ansatz. Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern mit unterschiedlichsten Behinderungen können hier so leben, wie es ihnen gefällt, werden gefördert, haben viele Freizeit- und Arbeitsmöglichkeiten. Die Bewohnerinnen und Bewohner machen dabei die wichtige Erfahrung, dass sie gebraucht werden und Talente haben.

Bei der Ausstellungseröffnung stellt Stephan Weber, Vorstand von HOHENFRIED e.V., das Konzept vor.

MedienvertreterInnen sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen. /hw

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