Bayerischer Landtag

Unterausschuss Hochschule für Politik München (HfP) berät mit Experten über das Reformkonzept für die HfP

Mittwoch, 4. Juli 2012

Der neu eingesetzte Unterausschuss Hochschule für Politik wird in seiner Sitzung am Donnerstag, 5. Juli 2012 (13 Uhr, Konferenzsaal, Maximilianeum) die Analyse des Reformbedarfs bei der Hochschule für Politik München (HfP) weiter vertiefen. Neben den ständigen Gästen des Ausschusses von der HfP und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) werden weitere regionale Experten als Teilnehmer eingeladen: Prof. Dr. Edgar Grande, Direktor des Geschwister-Scholl-Instituts für Politikwissenschaft (GSI), LMU, Prof. Dr. Wilhelm Hofmann, TUM School of Education, Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für Politische Bildung Tutzing, Prof. Dr. Werner Weidenfeld, Direktor des Centrums für angewandte Politikforschung (CAP), LMU München und Prof. Dr. Merith Niehuss, Präsidentin der Universität der Bundeswehr München.

Damit verfolgt der Unterausschuss den Plan zielstrebig weiter, auf den man sich bei der vergangenen Sitzung des Unterausschusses am 22. Mai 2012 geeinigt hatte. Ziel ist ein praktikables Konzept für die künftige Arbeit der HfP, das insbesondere die Interessen der Studierenden berücksichtigen soll. Deswegen werden auch Studierendenvertreter der HfP in die Arbeit des Unterausschusses eingebunden. Bei der Sitzung am 22. Mai 2012 hatte Prof. Dr. Rupert Stettner, Leiter der HfP, dazu aufgerufen, die aktuelle Situation dazu zu nutzen, um der HfP ein tragfähiges Fundament zu geben und den Zustand eines 60-jährigen Provisoriums zu beenden. „Wir haben die Chance einer Anpassung an die Gegenwart. Das ist notwendig, allerdings lege ich Wert darauf, die einzigartigen Traditionen der HfP zu erhalten“, hatte Stettner damals vor dem Unterausschuss erklärt. Prof. Dr. Hans-Bernd Brosius, Dekan der sozialwissenschaftlichen Fakultät der LMU und damit zuständig für die HfP, plädierte ebenfalls für eine Umstrukturierung. Das sei sowohl für das GSI wichtig als auch für die HfP. Bei der personellen und organisatorischen Verbindung zwischen GSI und HfP gebe es dringenden Handlungsbedarf.

Am 12. Juli 2012 wird es auf Anregung von Ausschussvorsitzendem Oliver Jörg eine Vollversammlung von Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der HfP geben. Die Sitzung des Unterausschusses wird um 14 Uhr im Hörsaal 2 der HfP stattfinden. Die Mitglieder des Unterausschusses wollen sich vor Ort ein Bild der Stimmungslage machen. Auf Initiative der stellvertretenden Ausschussvorsitzenden Isabell Zacharias wurden zudem die Studierendenvertreter der HfP gebeten, unter ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen eine Umfrage durchzuführen. Auf diese Weise soll unter anderem herausgefunden werden, aus welchen Gründen sich die Studierenden für die HfP entscheiden und mit welchen Berufswünschen sie an die HfP gingen.

Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. /zg

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