Bayerischer Landtag

Schlussworte im Plenum

Ilse Aigner sprach für die Staatsregierung. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag
Barbara Stamm wünschte Zeit zur Besinnung und Erholung. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag
Inge Aures sprach für die Oppositionsfraktionen. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag

13. Dezember 2017
– Von Zoran Gojic –

Landtagspräsidentin Barbara Stamm hat in ihren Schlussworten am Ende der letzten Plenarsitzung in diesem Jahr den Abgeordneten ausreichend Zeit gewünscht, um zur Ruhe zu kommen.

„Ich weiß, dass Sie sich nach diesen langen und kräftezehrenden Tagen nun möglichst bald in die verdiente Weihnachtspause verabschieden wollen. Und das, was wir uns wohl am meisten wünschen, ist Ruhe und Zeit zu haben für uns und für die Menschen, die uns am Herzen liegen. Ein chinesisches Sprichwort lautet: Nur in einem ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne. In diesem Sinne: Nutzen Sie die kommenden Wochen, um zur Ruhe zu kommen gemeinsam mit Ihren Lieben. Ich wünsche Ihnen nun noch eine besinnliche Adventszeit und anschließend schöne und friedliche Weihnachtsfeiertage.“

Vizepräsidentin Inge Aures erinnerte im Namen der Opposition in ihrer Ansprache an die vielen Terroropfer in In- und Ausland, derer man 2017 auch im Landtag regelmäßig habe gedenken müssen. Das müsse allen ein Auftrag sein. „Der Frieden fängt im Kleinen an. Es ist deswegen wichtig, sich gegenseitig Respekt zu zollen und andere politische Meinungen zu akzeptieren, solange sie sich auf dem Boden der Verfassung bewegen. Demokratie ist nicht leicht und manchmal auch schmerzhaft“, sagte Aures und dankte abschließend den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landtagsamtes.  Insbesondere den Stenografen, denen es immer wieder gelinge, aus den Redebeiträgen in verschiedensten Dialekten in Hochdeutsch zu übersetzen.

Die stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner dankte ebenfalls im Namen der Staatsregierung den Angestellten des Landtagsamtes, die einen reibungslosen Ablauf des Parlamentsbetriebes garantieren. Politisch sei 2017 von einem langen Wahlkampf geprägt gewesen. „Auch hier im Hohen Haus wurde viel und leidenschaftlich gestritten.“ Man müsse dennoch immer fair miteinander umgehen, auch das sei Kennzeichen einer guten Demokratie. „Bei aller politischer Rivalität geht es allen hier im Landtag um die Sache – nämlich darum, Bayern weiter vorwärts zu bringen." Auch nach heftigen Debatten könne man sich deswegen in die Augen sehen. Auf diesen demokratischen Geist könne man stolz sein. „2018 werden wir uns in Landtagswahlen dem Wählerwillen stellen und keiner von uns muss den Wettstreit fürchten. Politik ist immer eine Frage von Stil, auch im Wahlkampf.“

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