Bayerischer Landtag

10.06. - 24.06.2010 - Ausstellung "DenkMal im Wald"

„DenkMal im Wald! Kultur in der Natur“ ist der Titel der Schau, die vom 10. bis 24. Juni 2010 in der Eingangshalle-West des Maximilianeums zu sehen ist. Mit der Doppeldeutigkeit des Titels wird bewusst auf Nachdenken und Innehalten angespielt. Besucher der Ausstellung sollen sich des Reichtums an Geschichte bewusst werden, der in den heimatlichen Wäldern schlummert. Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet eröffnete am 9. Juni die Ausstellung.

Eindrücke von der Vernissage

Teilnehmer der Ausstellungseröffnung mit Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet (Mitte). | Foto: Rolf Poss
Teilnehmer der Ausstellungseröffnung mit Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet (Mitte). | © Bildarchiv Bayerischer Landtag
Bild: Reinhold Bocklet, Vizepräsident des Bayerischen Landtags, eröffnete die Ausstellung in der Eingangshalle West. | Foto: Rolf Poss
Reinhold Bocklet, Vizepräsident des Bayerischen Landtags, eröffnete die Ausstellung in der Eingangshalle West. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag

Vizepräsident Reinhold Bocklet:
„Kulturelles Erbe ist Ausdruck der Identität unseres Landes“

Rund 129.000 Denkmäler sowie weitere 55.000 Bodendenkmäler gibt es in Bayern. „Das sind Bestände, auf die wir mit Recht stolz sein dürfen, denn sie zeugen von einem reichen Kulturschatz unseres Landes“, erklärte Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet bei der Vernissage der Ausstellung. Denkmäler seien Symbole der Erinnerung – Orte, an denen Vergangenheit ein Gesicht bekomme. Ob prächtige Schlösser, schlichte Werkstätten oder unscheinbare Grabhügel – sie alle geben Zeugnis von vergangenen Zeiten und helfen uns, Geschichte, das heißt unsere Herkunft besser zu verstehen, sagte Bocklet. Das kulturelle Erbe sei Ausdruck der Identität unseres Landes: „Es ist wichtig für uns und auch für nachfolgende Generationen, dass wir uns der Bedeutung und der Schutzwürdigkeit dieses großartigen Kulturerbes bewusst sind“, betonte der Landtagsvizepräsident. Die im Maximilianeum gezeigte Dokumentation leiste dazu einen wichtigen Beitrag.

Im Mittelpunkt der facettenreichen Ausstellung steht der Wald, der im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende Spuren und Zeugnisse aus unterschiedlichen Epochen hinterlassen hat. „Es gibt vieles im Wald zu entdecken“, betonte Prof. Dr. Markus Vogt von der Ludwig-Maximilians-Universität in seinem Grußwort. Ob vorgeschichtliche Grabhügel, Grenzsteine, Wegspuren, keltische Viereckschanzen, Burgruinen oder Kohlenmeier – wer die Kultur im Wald entdecken will, brauche dafür hohe Aufmerksamkeit und müsse Spuren lesen können. „Die heute eröffnete Ausstellung kann die detektivischen Sinne schulen“, sagte Prof. Vogt.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie in der Pressemitteilung des Bayerischen Landtags mehr

Nach dem Start im Landtag wird die Ausstellung in allen bayerischen Regierungsbezirken zu sehen sein. /kh

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