Bayerischer Landtag

„Psychische Erkrankungen im Blick“ von Herlinde Koelbl und Leonhard Schilbach – Ein Kunstprojekt, gefördert von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V.

Neue Ausstellung im Kreuzgang | Bildarchiv Bayerischer Landtag

Donnerstag, 10.10.2019

Ab dem Tag der Seelischen Gesundheit, am 10. Oktober 2019, ist im Bayerischen Landtag eine neue Ausstellung zu sehen: Gezeigt wird im Kreuzgang des Maximilianeums bis 15. November 2019 „Psychische Erkrankungen im Blick“ von Herlinde Koelbl und Leonhard Schilbach – Ein Kunstprojekt, gefördert von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V.” 

  

Ein kurzer Augenblick, ein flüchtiger Blickwechsel, ein fremder Blickwinkel – das Blickverhalten eines Menschen ist einzigartig und sehr persönlich. Wir nehmen die Welt über die Augen wahr und sie gelten als Fenster zur Seele. Was lesen wir also im Blick eines Menschen? Dieser Frage widmet sich das Projekt der Fotografin Herlinde Koelbl und des Psychiaters Leonhard Schilbach.

Durch die Linse ihrer Kamera gelingt es Herlinde Koelbl, Distanz und zugleich Nähe und Intimität zum Portraitierten zu schaffen. Es entstehen drei Wahrnehmungsebenen, die des Portraitierten selbst, der Fotografin und des Betrachters. Die Portraitierten sind Patienten einer psychiatrischen Klinik oder Mitarbeiter des dortigen Behandlungsteams. Doch wer ist wer, das wird bewusst offen gelassen. Frei von Suggestion wird das Sehen auf die Probe gestellt und so ein wichtiger Beitrag zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen geleistet.  

Ausstellungsdauer:
Donnerstag, 10.10.2019, bis Freitag, 15.11.2019, im Kreuzgang des Bayerischen Landtags

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 16.00 Uhr und Freitag von 9.00 bis 13.00 Uhr

Größere Besuchergruppen werden gebeten, sich vorher anzumelden; Informationen dazu unter Ihr Besuch im Landtag

Wir möchten darauf hinweisen, dass in wenigen Ausnahmefällen beim Zugang zur Ausstellung aus parlamentarischen Gründen oder wegen eines erhöhten Besucheraufkommens mit Wartezeiten zu rechnen ist.

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