Bayerischer Landtag

19.04. -07.05.2013 - Ausstellung „Ohne Regensburg kein Europa – Durchbruch zum Föderalismus“

„Ohne Regensburg kein Europa – Durchbruch zum Föderalismus“ - so lautet der Titel der Ausstellung, die bis zum 7. Mai 2013 im Maximilianeum gezeigt wird. | Foto: Rolf Poss
Das musikalische Programm bestritt das BlechBläserConsort Regensburg mit Werken von Georg Friedrich Händel (1685-1759) und Gregor Aichinger (1564-1628). | Foto: Rolf Poss
Eröffnete die Ausstellung: Landtagspräsidentin Barbara Stamm. | Foto: Rolf Poss
Blick ins Publikum: Zur Ausstellungseröffnung kamen viele Besucher aus Regensburg. | Foto: Rolf Poss
Sprach ein Grußwort: Hans Schaidinger, Oberbürgermeister der Stadt Regensburg. | Foto: Rolf Poss
Exponat aus dem Museum der Stadt Regensburg: Der Schmuckstuhl markierte lange Zeit unter dem Baldachin im Reichstagssaal den Platz des Kaiser. | Foto: Rolf Poss
Bild: Zur Ausstellungseröffnung überreichte Regensburgs Oberbürgermeister Hans Schaidinger Landtagspräsidentin Barbara Stamm einen historischen Stich zum Immerwährenden Reichstag. | Foto: Rolf Poss
Zur Ausstellungseröffnung überreichte Regensburgs Oberbürgermeister Hans Schaidinger Landtagspräsidentin Barbara Stamm einen historischen Stich zum Immerwährenden Reichstag. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag

Ohne Regensburg kein Europa – Durchbruch zum Föderalismus“ – so lautet der Titel einer neuen Ausstellung im Maximilianeum, die Landtagspräsidentin Barbara Stamm am 18. April im Steinernen Saal eröffnete.Die Ausstellung entstand anlässlich des 350-jährigen Jubiläums der ständigen Ständevertretung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, das die Stadt Regensburg in diesem Jahr begeht. Dokumentiert wird die politische Seite des Immerwährenden Reichstags, der von 1663 bis 1806 seinen Sitz in Regensburg hatte. Die Gesandten der souveränen Teilstaaten des Heiligen Römischen Reiches tagten dort und fanden zu einer Politik der Kooperation, die Grundzüge eines föderalen Staatenbundes aufweist.

„Dass eine Ausstellung zu diesem Thema hier im Haus Station macht, ist ausgesprochen passend. Schließlich ist der Landtag eine zentrale Einrichtung unserer föderalen Strukturen und in der Pflicht, diese Ordnung zu bewahren. Das ist dieser Tage leider auch notwendig. Man hat bisweilen den Eindruck, dass die Kritik am Föderalismus zur Mode geworden ist. Aber das föderale Prinzip hat sich in Deutschland bestens bewährt, und daher gilt auch für ein geeintes Europa: Was vor Ort gelöst werden kann, sollte dort gelöst werden. Das hat etwas mit der Übernahme von Verantwortung zu tun, und vor allem mit der Bewahrung von bürgerlicher Freiheit“, erklärte die Landtagspräsidentin. Neben Barbara Stamm sprach auch Regensburgs Oberbürgermeister Hans Schaidinger ein Grußwort. Das musikalische Programm bestritt das BlechBläserConsort Regensburg.

Die Ausstellung ist bis zum 07. Mai 2013 im Maximilianeums zu sehen.

Öffnungszeiten jeweils Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und Freitag von 9 bis 13 Uhr. An den Wochenenden sowie an Feiertagen ist geschlossen. Verkehrsverbindung Linien U4 / U5 Station Max-Weber-Platz oder Tram Linie 19, Haltestelle Maximilianeum.

Der Eintritt ist frei.

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