Bayerischer Landtag

19.10. - 09.11.2011 - Ausstellung: "Sichtweisen. Anders."

Der Bayerische Landtag zeigt Werke aus Kinder- und Jugendkunstschulen.

© Bildarchiv Bayerischer Landtag

"In den Jugendkunstschulen können Kinder diese positiven Erfahrungen machen. Hier dürfen sie den Mut haben, ihre Sicht der Dinge in Form und Farbe zu bringen. Hier bietet man ihnen Freiräume, in denen sie ungehindert ihre Kreativität entfalten und ihrer Fantasie freien Lauf lassen können" - mit diesen Worten fasste Landtagspräsidentin Barbara Stamm das Wirken der Jugendkunstschulen zusammen, in denen die Kunstwerke entstanden, die in der Ausstellung „Sichtweisen. Anders.“ gezeigt werden. Bis zum 9. November 2011 werden ausgewählte Arbeiten aus den insgesamt 47 bayerischen Kinder- und Jugendkunstschulen gezeigt.

Zu sehen ist, was in Jugendkunstschulen gelehrt wird, wie sie arbeiten, welche Ziele verfolgt werden. Es soll aber auch das bewusste Sehen der Besucher thematisiert werden. Deshalb sind Gegenstände überlebensgroß ausgestellt, Meisterwerke aus Kindersicht präsentiert oder der unmittelbare Zugriff auf das Kinder-Werk verlangsamt. „Sichtweisen. Anders“ zeigt Fotografie, Malerei, Papierarbeit, Collage, Stoff oder Film. Die Ausstellung soll sichtbar machen, welche Kraft in unseren Kindern und Jugendlichen steckt.

"Gerade in Zeiten zahlloser Bildwelten, alternativer Lebensstile und Möglichkeiten brauchen Kinder und Jugendliche eine gute Ausrüstung für ihren Lebensweg. Neugier, Selbstsicherheit und Ausdrucksfähigkeit müssen gefördert werden. Kinder- und Jugendkunstschulen sind dafür ideale Orte", betonte Barbara Stamm vor den jugendlichen Künstlern.
„Natürlich sind für die Erziehung – auch der künstlerischen – in erster Linie die Eltern verantwortlich. Doch die Gesellschaft muss sie dabei unterstützen. Es darf nicht sein, dass sich der Lebensrhythmus von Zehnjährigen immer mehr dem von Erwachsenen angleicht. Und es darf nicht sein, dass vor lauter Konsum und Computer die Zeit für freies Spiel und schöpferische Gestaltung immer weniger wird.“, sagte Stamm, die den Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen in Bayern ihre Unterstützungzusicherte.

Öffnungszeiten im Maximilianeum:

Die Ausstellung kann vom 20. Oktober bis 9. November 2011, jeweils Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und Freitag von 9 bis 13 Uhr, in der Eingangshalle West des Maximilianeums besichtigt werden. An Sonn- und Feiertagen ist geschlossen. Verkehrsverbindung Linien U4 / U5 Station Max-Weber-Platz oder Tram Linie 19, Haltestelle Maximilianeum.
Der Eintritt ist frei.

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