Bayerischer Landtag

01.05.2013 - Delegation aus Georgien zu Besuch im Bayerischen Landtag

Landtagspräsidentin Barbara Stamm empfängt den Ministerpräsidenten der Autonomen Republik Adscharien im Maximilianeum.

Claus Hipp, Honorarkonsul Georgiens, Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Archil Khabadze, Bild: Claus Hipp, Honorarkonsul Georgiens, Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Archil Khabadze, Ministerpräsident der autonomen Republik Adscharien und sein Landwirtschaftsminister Zaur Phutkaradze. (v.l.) | Foto: Hannelore Roedel
Claus Hipp, Honorarkonsul Georgiens, Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Archil Khabadze, Ministerpräsident der autonomen Republik Adscharien und sein Landwirtschaftsminister Zaur Phutkaradze. (v.l.) | © Bildarchiv Bayerischer Landtag

- Von Ursula Imkamp-Aigner -

Unter Leitung des Vorsitzenden der Regierung Adschariens, Herrn Archil Khabadze, trafen sich die Mitglieder der Delegation mit Landtagspräsidentin Barbara Stamm zu einem Meinungsaustausch im Maximilianeum. Ein wichtiges politisches Ziel der Republik Adschariens ist der Aufbau der Agrarwirtschaft in Verbindung mit einem gut funktionierenden, ökologisch verträglichen Tourismuskonzept. Hilfe zur Selbsthilfe erhofft man sich dabei aus der Partnerschaft mit dem Landkreis Regen, die im Rahmen des Städtenetzwerkes Kaukasus entstanden ist und mit großem Engagement und gegenseitigen Besuchen gepflegt wird. Herbert Unnasch, Geschäftsleiter der Volkshochschule Regen, der die Delegation begleitete, betonte die Bedeutung von Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch und der Entwicklung eines Strategiekonzeptes für das große Potential in Adscharien. Dank der hervorragenden natürlichen Bedingungen wie Klima, Boden und Topographie ist das Potential der Republik im Südkaukasus groß.
Landtagspräsidentin Barbara Stamm begrüßte die regionale Zusammenarbeit und erinnerte auch an die Bedeutung der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Sie empfahl den Gästen, auch die vielen Netzwerke, die nach Aussage von Prof. Dr. Claus Hipp, Honorarkonsul von Georgien in Bayern, zwischen Georgien und Bayern bestehen, zu kontaktieren und für ihre Region zu nutzen. Nicht alles könne man übernehmen. Wichtig sei, die eigenen Stärken zu erkennen und darauf aufzubauen. Die Delegation hält sich vom 29. April bis zum 3. Mai in Bayern auf und hat sich u.a. auch mit Landwirtschaftsminister Helmut Brunner getroffen.

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