Bayerischer Landtag

Mutig und kreativ im Einsatz für die Rechte anderer Frauen

Ellen-Amann-Preis des KDFB im Bayerischen Landtag verliehen

Landtagspräsidentin Ilse Aigner (5.v.l.) und die KDFB-Landesvorsitzende Emilia Müller (2.v.l.) mit den Preisträgerinnen: Jana Weidhaase (3.v.l.), Sabine Demel (4.v.l.), Jutta Speidel (3.v.r.), Claudia Burmeister (2.v.r.) und Ele Schöfthaler (rechts), begleitet von der Ellen-Ammann-Darstellerin Gertrud Ströbele (links). Bild: KDFB, Bardehle

Neue Wege gehen – Grenzen überschreiten – Hindernisse überwinden: Das ist der Dreiklang, dem der Ellen-Ammann-Preis des Katholischen Deutschen Frauenbunds, der im Bayerischen Landtag verliehen wurde, zugrunde liegt. Ellen Ammann war eine der ersten Frauen im Bayerischen Landtag. "Die Preisträgerinnen setzen das Lebenswerk Ammanns fort, übersetzen deren Idee von „sozialer Arbeit“ in die Gegenwart", betonte Schirmherrin und Landtagspräsidentin Ilse Aigner. 

Der 1. Preis ging an Schauspielerin Jutta Speidel für ihre Initiative Horizonte e.V. , ein Schutzhaus für Obdachlose Frauen. „Damals wie heute sind Gewalterfahrungen einer der Hauptgründe, warum Frauen mit ihren Kindern ihr Zuhause fluchtartig verlassen und auf der Straße stehen“, erklärte Speidel. Sie trägt nun mit Stolz die Ellen-Ammann-Kamee, ein für den Preis geschaffenes Schmuckstück und die besondere Auszeichnung für die Hauptpreisträgerin.

Der vom KDFB ausgelobte Ellen-Ammann-Preis wird in diesem Jahr zum vierten Mal verliehen. Er geht an Frauen, die wie Frauenbundgründerin Ellen Ammann Grenzen überschreiten und sich mit großem Mut, viel Kreativität und mit extrem hohem Einsatz für die Rechte von Frauen engagieren. Sie machen die Solidarität für und mit anderen Frauen zu ihrem Lebensinhalt. „Jede der Preisträgerinnen zeigt, dass es ihr um die Sache geht, auch wenn sie sich gegen Autoritäten und widrige Umstände durchsetzen muss“, so die KDFB-Landesvorsitzende Müller.

 

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