Bayerischer Landtag

Landeswettbewerb „Erinnerungszeichen“: Auszeichnung der Sieger im Maximilianeum

Vizepräsident Reinhold Bocklet überreichte die Auszeichnungen. | Bildarchiv Bayerischer Landtag

Dienstag, 3. Juli 2018

43 Schüler und Schülerteams erhielten aus den Händen von dem Ersten Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags Reinhold Bocklet und Ministerialdirigentin Elfriede Ohrnberger Auszeichnungen für ihre besonders gelungenen Beiträge im Landeswettbewerb „Erinnerungszeichen“. „Bayern um 1500 – Zeit für Neues? Lebenswelten – Glaubenswandel – Umbruchszeiten“.

Mehr als 840 Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Schularten und Jahrgangsstufen haben sich zu diesem Thema in ihrer Heimat auf die Spurensuche begeben und Nachforschungen bei historischen Vereinen, Museen oder Archiven durchgeführt: „Die dabei entstandenen Beiträge und die inhaltliche Qualität sind wirklich bemerkenswert“, erklärte Ministerialdirigentin Elfriede Ohrnberger bei der Preisverleihung im Senatssaal des Bayerischen Landtags. „Es freut mich sehr, dass wir euch heute für diese Leistungen auszeichnen können. Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträgerinnen und Preisträger!“, wandte sich Frau Ohrnberger an die Schülerinnen und Schüler.

Vizepräsident Bocklet erklärte in seinem Grußwort: „Wie zu erwarten, hat das Thema Reformation in Bayern bei den meisten Einsendungen die Hauptrolle gespielt. Es wurden nicht nur die Ausbreitung und der obrigkeitliche Umgang mit den Anhängern der neuen Lehre untersucht, sondern auch, welche Auswirkungen diese auf das Alltagsleben der Menschen hatte. So vielfältig die Themen waren, so kreativ und originell war oft die Herangehensweise.“ Der Vizepräsident dankte den Schülerinnen und Schülern und den Lehrerinnen und Lehrern, die die Arbeiten unterstützt und begleiten haben. Beim Wettbewerb wurden insgesamt 24 Landes- und Sonderpreise und 19 Anerkennungspreise vergeben. Die 1. Landessieger der einzelnen Schularten kommen aus Nördlingen, Nürnberg, Lindau, Abensberg, Bamberg, Coburg und München.

Der Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen“ ist eine Veranstaltung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus in Zusammenarbeit mit dem Haus der Bayerischen Geschichte. Der diesjährige Landeswettbewerb steht unter dem Motto: „Bayern um 1500 – Zeit für Neues? Lebenswelten – Glaubenswandel – Umbruchszeiten“. Schülerinnen und Schüler aller Schularten in Bayern waren dazu aufgerufen, die Spuren und Nachwirkungen der gesellschaftlichen Veränderungen um 1500, insbesondere mit der Reformation und Martin Luther, in ihrer Heimatregion zu erforschen. Mehr als 840 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 3 bis 13 aller Schularten haben sich an dem Wettbewerb beteiligt. Weitere Informationen unter: www.erinnerungszeichen-bayern.de

Die Hauptpreisträger im Wettbewerb „Erinnerungszeichen“ 2017/2018:

Förderzentrum
-    Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte Nürnberg: „Allerley Spielerey. Kinderspiele in Nürnberg um 1500“ (1. Landespreis)
-    Schule am Hofgarten Coburg: „Hilfsmittel für Behinderte im Mittelalter“ (Sonderpreis der Bayerischen Einigung)

Grundschule
-    Hans-Schäufelin-Grundschule, Nördlingen: „Ein Schäufelin-Führer für Kinder in Nördlingen“ (1. Landespreis)
-    Grundschule Oberndorf am Lech: „Oberndorf um 1500“ (2. Landespreis)

Mittelschule

-    Freie Schule Lindau: „Dokumentation Luther“ (1. Landespreis)
-    Max-Balles-Mittelschule Arnstein: „Arnstein um 1500“ (2. Landespreis)
-    Centerville-Süd-Mittelschule Augsburg: „Modellstadt und Lernspiel zur Geschichte der freien Reichsstadt Augsburg“ (3. Landespreis)

Realschule
-    Johann-Turmair-Realschule Abensberg: „aventinus.bayern“ (1. Landespreis)
-    Staatliche Realschule Freising II, Freising: „Augen auf - Freising um 1500 - Eine Schnitzeljagd“ (2. Landespreis)
-    Theresia-Gerhardinger-Realschule Amorbach: „Amorbach und Umgebung um 1500. Eine Reise in die Vergangenheit“ (Sonderpreis des DJH, LV Bayern)

Berufliche Schulen
-    Graf-Stauffenberg-Wirtschaftsschule Bamberg: „Zurück in die Zukunft - Luther meets Bamberg“ (1. Landespreis)
-    Evangelische Friedrich-Oberlin-Fachoberschule, München: Die Reformation im Westen Münchens und Umgebung (2. Landespreis)
-    Staatliches Berufliches Schulzentrum Höchstadt an der Donau: Reformation im bayerisch-schwäbischen Haunsheim - Das Vermächtnis von Zacharias Geizkofler (3. Landespreis)

Gymnasium (5.-8. Jahrgangsstufe)
-    Gymnasium Casimirianum Coburg: „Schülerzeitung: Luther aufs Maul geschaut“ (1. Landespreis)
-    Johannes-Turmair-Gymnasium Straubing: „Ulrich Schmidl - von Straubing in die Neue Welt“  (2. Landespreis)
-    Gymnasium Fränkische Schweiz Ebermannstadt und Staatliche Gesamtschule Hollfeld: „Nausea - Ein berühmter Waischenfelder in der Zeit der Reformation“ (3. Landespreis)
-    Schyren-Gymnasium Pfaffenhofen: „Pfaffenhofener Stadtgeschichte gesprüht“ (Sonderpreis des DJH, LV Bayern)

Gymnasium (9.-12. Jahrgangsstufe)
-    Maria-Ward-Gymnasium Nymphenburg, München: „Innovativ, modern, Wegbereiter der Reformation-Bayern und Franken und das deutsche Kirchenlied“ (1. Landespreis)
-    Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg: „Aufruhr in Bamberg! Die Reformation im Bamberger Land“ (2. Landespreis)
-    Kepler-Gymnasium Weiden: „‘Mit der Zeyt‘ - Ottheinrich von Pfalz-Neuburg und seine Verbindung zu meiner Heimatstadt Weiden“ (3. Landespreis)
-    St. Marien-Schulen der Schulstiftung der Erzdiözese Regensburg: „Reformation in Regensburg - ein Film und ein Fest“ (Sonderpreis der Sparkasse)
-    Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium Lauf an der Pegnitz: „Stadtgeschichte trifft Physik - eine interaktive Wanderausstellung“ (Sonderpreis der Bayerischen Einigung)

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