Bayerischer Landtag

Landwirtschaftsausschuss trifft neuseeländischen Sonderbotschafter für Agrarhandel

Die Abgeordneten Anton Kreitmair, Gudrun Brendel-Fischer und Jürgen Ströbel zusammen mit Sonderbotschafter Mike Petersen (2.v.r.). | © Bildarchiv Bayerischer Landtag

Montag, 04.06.2018

Der neuseeländische Sonderbeauftragte für den Agrarhandel (SATE), Mike Petersen, war heute zu Gast im Bayerischen Landtag. Mitglieder des Landwirtschaftsausschusses empfingen den von der neuseeländischen Regierung im Jahr 2013 berufenen Sonderbeauftragten zu einem Gespräch und diskutierten unter anderem über die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven der Landwirtschaft in Bayern und Neuseeland. Besonders interessiert war Petersen an der aktuellen Glyphosat-Debatte im Freistaat. In dem knapp 270.000 Quadratkilometer großen Inselstaat im Südpazifik spiele der Einsatz von Glyphosat im Ackerbau eine wichtige Rolle und stünde nicht zur Diskussion, so Petersen. Probleme gäbe es hauptsächlich bei der abnehmenden Wasserqualität in Neuseelands Binnengewässer. So herrsche an immer mehr Badeseen und Flüssen Badeverbot. Der Grund: Verunreinigtes Wasser durch die wachsenden Kuh-Herden. Die Regierung Neuseelands hat sich nun selbst ein Ziel gesteckt: Bis 2040 sollen 90 Prozent der großen Flüsse und Seen wieder „beschwimmbar“ sein, die komplette Klimaneutralität soll bis zum Jahr 2050 erreicht werden. /sch

Seitenanfang