Bayerischer Landtag

Bessere Vereinbarkeit von Familie und Mandat

Zweites fraktionsübergreifendes Treffen der frauenpolitischen Sprecherinnen

Landtagspräsidentin Ilse Aigner (2.v.l.) im Gespräch mit den frauenpolitischen Sprecherinnen der Fraktionen bzw. deren Vertreterinnen Eva Lettenbauer (Grüne, im Bild links), Diana Stachowitz (SPD, Mitte), Dr. Ute Eiling-Hütig (CSU, 2.v.r.) und Eva Gottstein (Freie Wähler, rechts). | Bildarchiv Bayerischer Landtag

Landtagspräsidentin Ilse Aigner hatte zum Thema „Vereinbarkeit von Familie und Landtagsmandat“ erneut die frauenpolitischen Sprecherinnen der im Landtag vertretenen Fraktionen eingeladen.

Auf Initiative der Präsidentin treffen sich die Damen fraktionsübergreifend, um gemeinsam auszuloten, wie sich mittelfristig mehr Frauen für ein politisches Mandat gewinnen lassen. Für Landtagsabgeordnete gäbe es aktuell bereits zahlreiche Möglichkeiten, Familie und politische Arbeit zu verbinden, sagte Aigner. „Wir müssen das auch immer in Relation zu anderen Berufsgruppen sehen“, betonte die Präsidentin. Sie sprach insbesondere das Kinderhaus „MiniMaxi“ des Landtags an, in dem Kinder von Abgeordneten und Mitarbeitern betreut werden.

Auch dürften Kinder von Abgeordneten grundsätzlich an Sitzungen im Landtag teilnehmen, wenn dies nötig sei, oder im Eltern-Kind-Raum im Maximilianeum spielen. Weitere Themen, die die Landtagspräsidentin vorstellte, war die Möglichkeit von Videokonferenzen für Fraktionssitzungen und auch mögliche Regelungen, die bei Pflege von Angehörigen zum Tragen kommen könnten. Hier wird die Landtagsverwaltung die Vorschläge weiterverfolgen.

In der nächsten Gesprächsrunde der frauenpolitischen Sprecherinnen Anfang Mai geht es dann um die kommunale Ebene. Landtagspräsidentin Aigner hat dazu Bürgermeisterinnen im Haupt- und Ehrenamt aus ganz Bayern zum Ideenaustausch eingeladen.

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