Bayerischer Landtag

05.11.2012 - Erster Europadialog „Jugend im Parlament“ im Maximilianeum

Bild: Landtagspräsidentin Barbara Stamm dankte im Abschlussplenum für die Denkanstöße, die von den Jugendlichen zur Europapolitik kamen. | Foto: LTA
Landtagspräsidentin Barbara Stamm dankte im Abschlussplenum für die Denkanstöße, die von den Jugendlichen zur Europapolitik kamen. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag

Vier mit der bayerischen Europa-Urkunde ausgezeichnete Schulen haben am 5. November 2012 beim ersten Europadialog „Jugend im Parlament“ mitgemacht. „Europa ist Ihre Zukunft!“, rief Landtagspräsidentin und Schirmherrin Barbara Stamm den Schülerinnen und Schülern aus Babenhausen, Neuendettelsau, München und Waldkirchen im Plenarsaal zu. Barbara Stamm dankte den Jugendlichen für ihre beim Dialog erarbeiteten europapolitischen Denkanstöße.

Während des ganztägigen Europadialogs erarbeiteten die Jugendlichen in fünf Arbeitsgruppen mit je einem Abgeordneten aus dem Europaausschuss eine gemeinsame Position, die dann abschließend im Plenum vorgestellt wurde. Paten der Arbeitsgruppen waren die Landtagsabgeordneten Markus Blume (CSU), Kathrin Sonnenholzner (SPD), Prof. Dr. Michael Piazolo (FREIE WÄHLER), Claudia Stamm (Bündnis 90/Die Grünen) und Julika Sandt (FDP). Sie diskutierten mit den Jugendlichen über Klima- und Gesundheitsschutz, politische Partizipation, Migration und Integration sowie Bildung und Beruf in Europa. „Europapolitik geht die jungen Menschen ganz konkret an. Europapolitik ist Politik zum Anfassen“, zeigte sich Europaministerin Emilia Müller überzeugt. Beim Dialog im Maximilianeum wurde dies erneut deutlich. Das Konzept dazu hatte das Centrum für Angewandte Politikforschung CAP der Ludwig-Maximilians-Universität entwickelt.

Die zum ersten Europadialog entsandten Jugendlichen kamen von Schulen, die mit der Europa-Urkunde ausgezeichnet wurden. Diese ausgezeichneten Schulen machen sich um die Verbreitung bzw. Umsetzung des Europagedankens verdient oder führen konkrete europäische Projekte durch. Teilgenommen hatten die Anton-Fugger-Realschule Babenhausen (Schwaben), das Laurentius-Gymnasium Neuendettelsau (Mittelfranken), das Dante-Gymnasium München (Oberbayern) und das Staatliche Berufliche Schulzentrum Waldkirchen (Niederbayern)./kh

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