Bayerischer Landtag

09.06.2011 - Infotag der lokalen TV-Stationen im Landtag: Anbieter zeigten Bandbreite und Leistungsfähigkeit auf

Bild: 16 lokale und regionale Fernsehsender stellten sich beim Infotag im Maximilianeum vor. | Foto: Rolf Poss
16 lokale und regionale Fernsehsender stellten sich beim Infotag im Maximilianeum vor. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag

Die Eingangshalle West war am 9. Juni 2011 in ein großes TV Studio umgewandelt: 16 bayerische lokale und regionale TV-Anbieter präsentierten dort bei einem Infotag den Mitgliedern des Landtags ihre Unternehmen und ihre Programme.

Bild: Landtagspräsidentin Barbara Stamm eröffnete mit Norbert Hufgard, Geschäftsführer der TV touring Fernsehen, den Infotag. | Foto: Rolf Poss
Landtagspräsidentin Barbara Stamm eröffnete mit Norbert Hufgard, Geschäftsführer der TV touring Fernsehen, den Infotag. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag

„Öffentlichkeit und Transparenz sowie informierte, urteilsfähige Bürgerinnen und Bürger sind grundlegend für das Funktionieren einer lebendigen Demokratie“, betonte Landtagspräsidentin Barbara Stamm bei der Eröffnung des Infotages und verwies auf die Stärken der privaten Fernsehsender. Mit ihren Programmen seien diese nah an den Menschen vor Ort und wüssten um die aktuellen Themen und Debatten in der Region. Sie leisteten damit einen wichtigen Beitrag für die Informationsversorgung im Flächenstaat.

Abgeordnete des Bayerischen Landtags sind in ihren Stimm- und Wahlkreisen regelmäßig im Kontakt mit den TV-Sendern vor Ort. Beim Infotag der bayerischen Lokal TV-Stationen hatten sie die Gelegenheit, nun einmal die gesamte Bandbreite und Leistungsfähigkeit der bayerischen Anbieterstruktur kennenzulernen. Diese werden gebündelt bei der TV Bayern GmbH, die sich als Dachgesellschaft um die überregionale und nationale Vermarktung der Sender kümmert. „Mit Beiträgen von durchschnittlich 80 Kamerateams und Videojournalisten täglich zählen die regionalen Fernsehanbieter in Bayern zu den größten und modernsten Nachrichtenproduzenten. Über 800.000 Zuschauer im Freistaat nutzen jeden Tag unser Informationsangebot“, berichtete Johannes Muhr, Geschäftsführer der TV Bayern GmbH.

Während des Info-Tages wurden im „Landtags-Fernsehstudio“ immer wieder Interviews und Talks mit den Abgeordneten zu aktuellen Themen aufgezeichnet und in den Lokalprogrammen gesendet.

Um Medienpolitik ging es an diesem Tag auch in der Plenardebatte. Weil die bisherige staatliche Förderung lokaler und regionaler Fernsehangebote in Bayern 2012 ausläuft, forderten CSU und FDP als Regierungskoalition sowie SPD und FREIE WÄHLER in drei unterschiedlichen Dringlichkeitsanträgen die Staatsregierung auf, ein Konzept vorzulegen, wie die Vielfalt der Medienlandschaft in Bayern auch nach 2012 gesichert werden könne. Da es sich bei den regionalen TV-Stationen um private Unternehmen handelt, lehnte die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen weitere staatliche Subventionen nach 2012 allerdings ab. /kh

Dichtes Gedränge in der Eingangshalle: So viele Fernsehkameras gab es wohl noch nie an einem Tag im Maximilianeum.  | Foto: Rolf Poss
Das Frankenfernsehen sendete live aus dem Maximilianeum. Hier CSU-Fraktionsvorsitzender Georg Schmid im Interview. | Foto: Rolf Poss
Umringt von Journalisten und Medienschaffenden: Landtagspräsidentin Barbara Stamm. | Foto: Rolf Poss
Das Maximilianeum als Fernsehstudio: Landtagspräsidentin Barbara Stamm im Gespräch mit Norbert Hufgard, TV touring Fernsehen. | Foto: Rolf Poss
Fraktionsübergreifener Gedankenaustausch (von links): Natascha Kohnen (SPD), Thomas Hacker (FDP), Dr. Hans Jürgen Fahn (FREIE WÄHLER) und Thomas Mütze (Bündnis 90/ Die Grünen). | Foto: Rolf Poss
Abgeordnete nutzten die starke Medienpräsenz für Interviews und Talks im Fernsehen. Auf dem Bildschirm: Ulrike Müller (FREIE WÄHLER). | Foto: Rolf Poss
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