Bayerischer Landtag

09.08.2013 - 335 Kilometer langer Distanz-Staffellauf zum Maximilianeum:

I. Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet empfängt Läufer aus dem Gesundheitslandkreis Rhön-Grabfeld

Bild: Die Staffelläufer am Ziel. I. Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet begrüßte die Sportlergruppe mit Hobbyläufern im Alter zwischen 14 und 62 Jahren. | Foto: Leichtathletik-Leistungszentrum Rhön Grabfeld
Die Staffelläufer am Ziel. I. Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet begrüßte die Sportlergruppe mit Hobbyläufern im Alter zwischen 14 und 62 Jahren. | © Leichtathletik-Leistungszentrum Rhön Grabfeld

Das Maximilianeum, der Sitz des Bayerischen Landtags, war das Ziel von 15 Staffelläufern aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld. Rund 335 Kilometer in drei Tagen legten sie auf ihrem Weg von Neustadt an der Saale nach München zurück. Am Ziel hieß I. Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet die Sportler aus Unterfranken, die die letzten Kilometer im Dauerregen zurücklegen mussten, willkommen.

Im Plenarsaal diskutierten I. Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet (Mitte) und der scheidende Stimmkreisabgeordnete Dr. Bernd Weiß (am Pult links) mit den Sportlern aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld über landes- und gesundheitspolitische Themen. | Foto: Rolf Poss
Im Plenarsaal diskutierten I. Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet (Mitte) und der scheidende Stimmkreisabgeordnete Dr. Bernd Weiß (am Pult links) mit den Sportlern aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld über landes- und gesundheitspolitische Themen. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag
Bild: Im Gespräch (v.l.): Der scheidende Abgeordnete Dr. Bernd Weiß, Trainer Eberhard Helm, 1. Vorsitzender des Leichtathletik-Leistungszentrums Rhön-Grabfeld, Uli Schmitt vom TSV Hollstadt und Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet. | Foto: Rolf Poss
Im Gespräch (v.l.): Der scheidende Abgeordnete Dr. Bernd Weiß, Trainer Eberhard Helm, 1. Vorsitzender des Leichtathletik-Leistungszentrums Rhön-Grabfeld, Uli Schmitt vom TSV Hollstadt und Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag

Gesundheitsprävention als politische Botschaft

Der Staffellauf mit wechselnden Läufern in Richtung Landeshauptstadt sollte die Öffentlichkeit auf die Bedeutung des Sports für die Gesundheit aufmerksam machen und gleichzeitig für den Gesundheitslandkreis Rhön-Grabfeld werben. Aktueller Anlass für den Staffellauf war die Verabschiedung des örtlichen Landtagsabgeordneten, Staatssekretär a. D. Dr. Bernd Weiß (CSU), der zum Ende der Legislaturperiode aus dem Bayerischen Landtag ausscheidet. Dieser lief die erste und die letzte Etappe des Staffellaufs zum Maximilianeum selbst mit.

Bocklet begrüßte den Kollegen und die „Hobbyläufer“ in den Räumen des Landtags. Er würdigte ihren sportlichen Einsatz und sprach von einer gelungenen Werbung für den Sport und für die Gesundheitsvorsorge. Der Gesundheitslandkreis Rhön-Grabfeld zeige damit überregional Präsenz. Der Landtagsvizepräsident dankte dem Kollegen Dr. Bernd Weiß für seine verdienstvolle Arbeit im bayerischen Parlament und nannte ihn einen engagierten Vertreter seiner Heimat in der bayerischen Politik.

„Unser Anliegen ist es, auf die große Bedeutung der Gesundheitsprävention aufmerksam zu machen“, unterstrichen Uli Schmitt vom TSV Hollstadt sowie Trainer Eberhard Helm, 1. Vorsitzender des Leichtathletik-Leistungszentrums Rhön-Grabfeld, die den Gesundheitslauf von Unterfranken in die Landeshauptstadt initiiert und organisiert hatten. Gerade im Laufsport könne man gezielt etwas gegen Diabetes, Bluthochdruck und ein erhöhtes Schlaganfall-Risiko tun, so ihre Botschaft.

Für die Rhöner Läufer war der Distanz-Staffellauf nach München übrigens nicht der erste. Vor zwei Jahren rannten sie bereits von Bad Königsstein zum Bundesgesundheitsministerium nach Berlin. Und auch in die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn waren sie schon einmal gejoggt. „Für einen Bewusstseinswandel muss es Vorbilder geben. Sie sind in Sachen Gesundheitsprävention ein leuchtendes Vorbild“, bescheinigte Reinhold Bocklet den Läufern.

Die Rhöner Sportlergruppe war am 7. August beim Landratsamt in Bad Neustadt gestartet. Von dort war es auf dem sichersten und weitgehend kürzesten Weg in Richtung Maximilianeum gegangen. Auch während der ersten Nacht war der Staffellauf fortgesetzt, in der zweiten Nacht dann in einer Sporthalle in der Nähe von Neuburg an der Donau genächtigt worden.

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