Bayerischer Landtag

13.07.2009 - Eröffnung des 5. Deutsch-Russischen Jugendparlaments

Das 5. Deutsch-Russische Jugendparlament hat seine Arbeit aufgenommen und tagt unter dem Motto "Mit den Augen der Jugend: Was erwarten wir von der Modernisierungspartnerschaft zwischen Deutschland und Russland?". Landtagspräsidentin Barbara Stamm eröffnete das Jugendparlament am 13. Juli im Plenarsaal des Maximilianeums.

Landtagspräsidentin Barbara Stamm begrüßte die 50 jungen Delegierten. | Foto: Rolf Poss
Offizielle Eröffnung im Plenarsaal | Foto: Rolf Poss
Interessante und gewinnbringende Debatten. | Foto: Rolf Poss

Stamm: "Grundstein für wahe Freundschaften"

„Es erfüllt mich mit großer Freude und Zuversicht, Sie heute hier in München begrüßen zu dürfen“, sagte Barbara Stamm zu den 50 Jugendlichen, die in einem aufwändigen Auswahlverfahren – pro Platz gab es 15 Bewerbungen – als Delegierte des Jugendparlaments bestimmt worden waren. Die Landtagspräsidentin nahm Bezug auf den parallel ebenfalls in München stattfindenden 9. „Petersburger Dialog“, bei dem vom 14. bis 16. Juli hochrangige deutsche und russische Teilnehmer aus allen gesellschaftlichen Bereichen Vorschläge zur Förderung des Bürgerdialogs zwischen Russland und Deutschland erarbeiten werden. Landtagspräsidentin Barbara Stamm wünschte auch den Jugendparlamentariern im Plenarsaal interessante und gewinnbringende Debatten: „Mögen Ihre Begegnungen hier in München den Grundstein für wahre Freundschaften legen“.

Wie beim „Petersburger Dialog“ werden sich die Delegierten des Jugendparlaments in den nächsten Tagen intensiv mit Fragen rund um die deutsch-russischen Beziehungen auseinandersetzen. Dazu haben sie eine Menge spannender Fragen in die bayerische Landeshauptstadt gebracht - etwa: „Wie können deutsch-russische Gemeinschaftsprojekte initiiert werden?“, „Welche Folgen hat die Wirtschaftskrise für die Ausbildungssituation in Deutschland und Russland?“ oder „Wie können die Ergebnisse des Jugendparlaments einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden?“.

Jetzt kommt es auf das Engagement und die Diskussionsfreude der Jugendparlamentarier an, in Plenarsitzungen und vier verschiedenen Ausschüssen darüber zu debattieren und Lösungen zu finden. Ihre Ergebnisse werden sie am 16. Juli in der Abschlusssitzung des „Petersburger Dialogs“ vortragen. Zu der Veranstaltung in der Münchner Residenz werden auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und der russische Präsident Dimitri Medwedjew erwartet. /kh

Weitere Informationen in der Pressemitteilung mehr

Seitenanfang