Bayerischer Landtag

14.10.2010 - Hilfe für leukämiekranke Menschen: Landtagspräsidentin unterstützt Kooperation von BRK und Aktion Knochenmarkspende

Bild: Landtagspräsidentin Barbara Stamm (rechts) und Christa Prinzessin von Thurn und Taxis bei der UnterzBild: Landtagspräsidentin Barbara Stamm (rechts) und Christa Prinzessin von Thurn und Taxis bei der Unterzeichnung der Vereinbarung. Hintergrund v.l. Leonhard Stärk, Manuela Ortmann und Dr. Hans Knabe. | Foto: LTAeichnung der Vereinbarung. Hintergrund v.l. Leonhard Stärk, Manuela Ortmann und Dr. Hans Knabe. | Foto: Rolf Poss
Landtagspräsidentin Barbara Stamm (rechts) und Christa Prinzessin von Thurn und Taxis bei der Unterzeichnung der Vereinbarung. Hintergrund v.l. Leonhard Stärk, Manuela Ortmann und Dr. Hans Knabe. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag

Die 17-jährige Sarah Winter aus Ursprung, in der Nähe von Chemnitz, wäre an Leukämie gestorben, wenn sie nicht rechtzeitig die Stammzellen eines anonymen Spenders bekommen hätte. Damit Sarahs Schicksal kein Einzelfall bleibt, bündeln das Bayerische Rote Kreuz (BRK) und die Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) nun ihre Kräfte: Landtagspräsidentin Barbara Stamm, die Schirmherrin der AKB-Stiftung ist, unterzeichnete am 13. Oktober im Maximilianeum gemeinsam mit BRK-Präsidentin Christa von Thurn und Taxis eine Kooperationsvereinbarung.

Mit der Zusammenarbeit haben sich BRK und AKB das Ziel gesetzt, die Suche nach geeigneten Spendern für Patienten mit Leukämieerkrankungen zu vereinfachen und zu verbessern. BRK-Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk: „Patienten, die auf eine Knochenmarkspende warten, sind auf starke Partner angewiesen, die sie in Akutfällen unterstützen können.“

Die Stiftung Knochenmarkspende ist seit 17 Jahren in Bayern mit dem Aufbau einer bayerischen Spenderdatei beschäftigt. Barbara Stamm: „Dazu ist ein Pool an nicht miteinander verwandten, freiwilligen Blutstammzellenspendern nötig, um möglichst vielen Patienten mit schweren Störungen der Blutbildung durch die Transplantation gesunder Stammzellen die Chance auf Heilung zu ermöglichen“.

Von der Kooperation versprechen sich BRK und AKB viele Synergieeffekte. BRK-Präsidentin Thurn und Taxis: „Das BRK ist häufig Ansprechpartner für Patienten oder deren Angehörige.“ Mit rund 120.000 ehrenamtlichen Helfern verfügt Bayerns größte Hilfsorganisation zudem über einen außerordentlich großen Pool an freiwilligen Helfern. „Jeder Kreisverband des BRK ist zu dem Thema Knochenmarkspende ein kompetenter Ansprechpartner.“

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