Bayerischer Landtag

15.03.2012 - Heimvorteil im Maximilianeum

Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet begrüßt den Landesverband der Katholischen Landjugendbewegung im Landtag.

Bild: Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet und KLJB-Vorstandsvorsitzender Sebastian Maier im Maximilianeum. | Foto: Rolf Poss
Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet und KLJB-Vorstandsvorsitzender Sebastian Maier im Maximilianeum. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag

Der Landesverband der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) war am 15. März 2012 Gast im Bayerischen Landtag und stellte seine Kampagne "HEIMVORTEIL - Punktsieg für´s Land!" vor. Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet lobte in seiner Begrüßung das Projekt der KLJB. „Heimvorteil“ ist eine hervorragende Kampagne, weil sie das große Potential der jungen Menschen bei uns in Bayern bündelt. Jugendliche wissen sehr genau, wie sie sich die Zukunft vorstellen. Junge Menschen möchten dort bleiben, wo sie aufgewachsen sind. Da ist es dann nur naheliegend, dass sie sich auch beteiligen wollen, wenn es darum geht, die Heimat zu gestalten und zukunftsfest zu machen“, erklärte Bocklet. Die Politik sei in der Pflicht den Menschen dabei zu helfen und auf die unterschiedlichen Bedürfnisse einzugehen. „Wir sind deshalb gut beraten, wenn wir nicht am grünen Tisch ein Konzept für den gesamten ländlichen Raum erarbeiten und das dann den Regionen „überstülpen“. Der ländliche Raum in Bayern, das sind 85 Prozent der Fläche, 60 Prozent der Bevölkerung, das sind acht Millionen Menschen. Ein Konzept für alle kann nicht der richtige Weg sein“, betonte Bocklet.
Sebastian Maier, Vorstandsvorsitzender des KLJB, bedankte sich für die Möglichkeit, die Ideen des Verbandes im Landtag vorzustellen und mit den Abgeordneten ins Gespräch kommen. „Für uns ist Partizipation der jungen Menschen wichtig. Es geht nicht um neue Blumenkübel am Marktplatz oder einen Dorfbrunnen. Es um Sicherheit im Umgang mit politischen Prozessen“, betonte Maier.
Mit der Initiative "HEIMVORTEIL - Punktsieg für´s Land!" sollen Entwicklungspotentiale des ländlichen Raums aufgezeigt und ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden. Dadurch sollen die Menschen vor Ort zu konkreten Maßnahmen veranlasst werden. Gerade junge Menschen sollen Schlüsselqualifikationen erwerben und in ihrem gesellschaftlichen Umfeld umsetzen. Nicht zuletzt sollen die jungen Menschen auch dazu motiviert werden, sich politisch zu engagieren. / zg

Seitenanfang