Bayerischer Landtag

Generalkonsulin der Volksrepublik China zu Gast bei 1. Landtagsvizepräsidenten Reinhold Bocklet

Bayerisch-chinesischer Gedankenaustausch: Generalkonsulin MAO Jingqiu und 1. Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag

Donnerstag, 16. Juni 2016

Zu einem Antrittsbesuch empfing 1. Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet die neue Generalkonsulin der Volksrepublik China in München, MAO Jingqiu.

In dem Gespräch betonte Bocklet die guten Beziehungen zwischen dem Bayerischen Landtag und den entsprechenden Gremien der Volksrepublik, die in wiederholten Reisen von Ausschüssen nach China und vor allem in dem Besuch des Landtagspräsidiums im Jahre 2012 zum Ausdruck kommen. Im Mai 2013 hatte Bocklet auf Einladung der Chinesischen Gesellschaft für Freundschaft mit dem Ausland und in Zusammenarbeit mit der Hanns-Seidel-Stiftung die Volksrepublik besucht und war mit hochrangigen Gesprächspartnern zusammengetroffen. Frau Mao unterstrich das große Interesse ihres Landes am Freistaat Bayern. Dies komme auch in dem Neubau des chinesischen Generalkonsulats in München zum Ausdruck. Umso bedauerlicher sei es, dass in Bayern deutlich weniger chinesische Investitionen zu verzeichnen seien als etwa in NRW und Hamburg. Die Generalkonsulin verwies in diesem Zusammenhang auf eine restriktivere Handhabung der bayerischen Behörden bei der Visumserteilung. Auch eine mögliche Übernahme der bayerischen Firma Kuka durch einen chinesischen Konzern kam zur Sprache. Vizepräsident Bocklet erwähnte in diesem Zusammenhang die Schwierigkeiten, die deutschen Investoren in der Volksrepublik China begegneten. Beide Seiten waren sich einig, dass erfolgreiche Wirtschaftsbeziehungen vor allem auf dem Grundsatz der Gegenseitigkeit aufbauen müssten.

Für das Jahr 2017 steht neben der Fertigstellung des neuen chinesischen Generalkonsulats in München vor allem das 30jährige Jubiläum der Partnerschaft zwischen der Provinz Shandong und dem Freistaat Bayern auf der Tagesordnung. /red.

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