Bayerischer Landtag

Ehemalige Landtagsabgeordnete zu Gast in Passau

Im Großen Rathaussaal der Dreiflüssestadt (v.l.): Vorsitzender Adolf Dinglreiter, Oberbürgermeister Jürgen Dupper, Dr. Helmut Ritzer, ehemaliger Landtagsvizepräsident, und Dr. Berndt Jäger, ehemaliger stv. Landtagsdirektor.| © Bildarchiv Bayerischer Landtag

Donnerstag, 18. September 2014

Auch wenn sie als aktive Parlamentarier aus dem Landtag bereits ausgeschieden sind, halten ehemalige bayerische Volksvertreter über ein im Jahre 1970 gegründetes Netzwerk weiterhin Kontakt untereinander. Adolf Dinglreiter, Vorsitzender der Vereinigung ehemaliger Abgeordneter des Bayerischen Landtags e.V., und deren Geschäftsführer Heribert Neuffer organisieren dazu regelmäßige Regionaltreffen für die aus allen Teilen Bayerns stammenden Mitglieder. Nach Nürnberg, Würzburg, Regensburg und Augsburg besuchten die Vereinsmitglieder in diesem Jahr die Dreiflüssestadt Passau.

Während des zweitägigen Aufenthalts standen unter anderem ein Rundgang durch die Passauer Altstadt, ein Besuch des Oberhausmuseums, eine Dreiflüsse-Schifffahrt sowie eine Führung durch den Dom St. Stephan auf dem Programm. Besonders beeindruckt zeigten sich die rund 100 ehemaligen Abgeordneten von dem Orgel-Konzert, das Dr. Berndt Jäger, der ehemalige stellvertretende Landtagsdirektor, im Dom gab.

Beim anschließenden Empfang berichtete Oberbürgermeister Jürgen Dupper, selbst ehemaliges Mitglied des Bayerischen Landtags, von seinen Eindrücken während seiner damaligen Mandatszeit im Maximilianeum. So sei ihm besonders die kollegiale Zusammenarbeit der Abgeordneten in positiver Erinnerung geblieben. In einer kurzen Zusammenschau verschaffte Dupper den Gästen zudem einen Überblick über die geschichtliche, touristische und wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Passau.

Vorsitzender Adolf Dinglreiter zeigte sich überwältigt von der schnellen Wiederaufbauarbeit und vom Zusammenhalt der Passauerinnen und Passauer nach der verheerenden Flutkatastrophe im vergangenen Jahr. Er würdigte die Stadt Passau als einen Glanzpunkt im aufstrebenden Niederbayern. /red.

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