Bayerischer Landtag

20.03.2013 - Abgeordnete spenden Blut

Am Rande des Plenums wurden Politiker aufgefordert Blut zu spenden.

Bild: Vizepräsident Reinhold Bocklet eröffnete die Blutspendeaktion des Bayerischen Roten Kreuzes. | Foto: Rolf Poss
Vizepräsident Reinhold Bocklet eröffnete die Blutspendeaktion des Bayerischen Roten Kreuzes. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag

"Blutspenden ist gut gelebte Bürgerkultur", erklärte Staatssekretär Bernd Sibler, der gemeinsam mit Vizepräsident Franz Maget mit gutem Beispiel voran ging und Blut spendete. Täglich werden in Bayern rund 2.400 Blutkonserven benötigt. Bisher konnte diese Menge im Freistaat gewährleistet werden. Das liegt daran, dass 250.000 aktive Spender regelmäßig die angebotenen Termine des Blutspendedienstes in den Städten und Gemeinden wahrnehmen. Rund 90 Prozent der Blutspender kommen mehrmals im Jahr, um mit ihrem Blut Leben zu retten. Das meiste Blut wird inzwischen zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Es folgen Erkrankungen des Herzens, Magen- und Darmkrankheiten, Sport- und Verkehrsunfälle. Durch den demographischen Wandel gibt es jedoch immer weniger Blutspender. Die Anzahl der jungen Spender reicht auf Dauer nicht aus, um die entstehende Lücke zu schließen.
Blut spenden hat eine herausragende soziale Bedeutung, betont Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet: „Bei allem wissenschaftlichen und technischen Fortschritt ist Blut nach wie vor einzigartig; es kann ausschließlich im menschlichen Körper erzeugt werden. Blut zu spenden bedeutet deshalb, sich für andere einzusetzen und ihnen zu helfen. Jede Blutspende ist ein Akt der menschlichen Solidarität“, erklärte Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet. / zg

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