Bayerischer Landtag

21.04.2010 - Landtagsvizepräsident empfängt Generalkonsulin der Schweiz

Die guten und engen Beziehungen des Freistaats Bayerns zur benachbarten Schweiz sollen weiter ausgebaut werden: Ursula Aaroe, Generalkonsulin der Schweiz in Bayern, regte bei ihrem Treffen mit Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet am 20. April im Maximilianeum engere Kontakte bayerischer Landtagsabgeordneter zu schweizerischen Parlamentariern an.

Bild: Gespräch im Maximilianeum: Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet und Ursula Aaroe, Generalkonsulin der Schweiz in Bayern. | Foto: Rolf Poss
Gespräch im Maximilianeum: Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet und Ursula Aaroe, Generalkonsulin der Schweiz in Bayern. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag

Der Deutsche Bundestag sowie der Landtag von Baden-Württemberg unterhielten bereits bilaterale parlamentarische Gremien, berichtete die Generalkonsulin. Sie betonte, dass der Austausch mit Parlamentariern des Bayerischen Landtags für die Schweiz von besonderem Interesse sei. „Es gibt so viele Gemeinsamkeiten und Berührungspunkte – politische, kulturelle und wirtschaftliche“, sagte Ursula Aaroe.

Dialog Bayerns mit der Gesamtschweiz

Auch Vizepräsident Reinhold Bocklet hob das enge, gutnachbarschaftliche Verhältnis hervor. Die Beziehungen beider Länder zeichneten sich durch eine große Grundsympathie aus: „Es ist dennoch wichtig, die Kontakte zu pflegen und weiter auszubauen“, betonte der Vizepräsident. In diesem Zusammenhang erwähnte er die Parlamentarier-Konferenz Bodensee – ein kooperativer Zusammenschluss von Abgeordneten aus den an den Bodensee angrenzenden und mit ihm verbundenen Ländern und Kantone Baden-Württemberg, Schaffhausen, Zürich, Thurgau, St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Fürstentum Liechtenstein, Vorarlberg sowie Bayern. Tatsächlich, so Bocklet, ermögliche die Parlamentarier-Konferenz Bodensee jedoch nicht den Dialog Bayerns mit der Gesamtschweiz. Vor diesem Hintergrund versprach er, sich im Bayerischen Landtag für das von der Generalkonsulin vorgetragene Anliegen einzusetzen.

Weitere Themen des Gesprächs im Maximilianeum waren die derzeitigen Verhandlungen über ein neues Doppelbesteuerungsabkommen, der Prozess gegen drei schweizer Schüler wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung vor einem Münchner Gericht sowie die diesjährigen Feierlichkeiten zum Schweizer Nationalfeiertag am 1. August. Heuer werde sich dabei der Kanton Luzern im Schweizer Haus in München präsentieren, informierte Ursula Aaroe. /kh

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