Bayerischer Landtag

23.05.2012 - Landtagspräsidentin Barbara Stamm nimmt "Flamme der Hoffnung" entgegen

Bild: Landtagspräsidentin Barbara Stamm nimmt von Pfarrer Engelbert Petsch die Flamme der Hoffnung entgegen. Anwesend waren auch Vizepräsident Reinhold Bocklet und die Mitglieder der Kinderkommission. | Foto: Rolf Poss
Landtagspräsidentin Barbara Stamm nimmt von Pfarrer Engelbert Petsch die Flamme der Hoffnung entgegen. Anwesend waren auch Vizepräsident Reinhold Bocklet und die Mitglieder der Kinderkommission. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag

Am 19. Mai hatte ein 11-jähriger Junge in der Pfarrei St. Ludwig in Berlin die „Flamme der Hoffnung“ entzündet – eine Aktion des Projektes Omnibus. Landtagspräsidentin Barbara Stamm nahm sie in Anwesenheit der Mitglieder der Kinderkommission als Zeichen der Solidarität im Maximilianeum entgegen. Das Projekt Omnibus in München betreut seit 26 Jahren schwer kranke Kinder und deren Eltern. Pfarrer Engelbert Petsch, Geschäftsführer der Stiftung Omnibus, bedankte sich für die Unterstützung und die Gelegenheit auf die Nöte und Sorgen von betroffenen Familien aufmerksam zu machen „Paare mit schwerkranken Kindern stehen oft vor Zerreißproben. Die Geschwister stehen im Schatten, dazu kommen zermürbenden Auseinandersetzungen mit Behörden und Krankenkassen“, sagte Petsch. Man könne nicht alle Probleme lösen, aber Hoffnung vermitteln, positives Denken unterstützen. „Hoffnung hilft nicht zuletzt beim Heilungsprozess, das ist erwiesen“, schloss Petsch seine Ansprache. Landtagspräsidentin Babara Stamm wies darauf hin, dass die Flamme der Hoffnung nicht nur ein Signal der Solidarität sei, sondern auch eine Mahnung: „Es ist eine Ermahnung, Menschen, die unsere Hilfe benötigen, nicht alleine zu lassen. Wir dürfen Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, nicht vergessen. Es kann in unserem Land nicht immer nur um ökonomische Fragen gehen. Wir müssen den Mensch und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen. Das Menschliche kommt gerade bei jenen, die eine schwierige Lebenssituation haben, oft zu kurz“, erklärte Stamm. Die Aktion „Flamme der Hoffnung“ endet am 20. Oktober 2012 mit einem Benefizkonzert in der Klosterkirche St. Anna in München. / zg

Seitenanfang