Bayerischer Landtag

Chinesische Delegation aus Liaoning zu Gast im Landtag

Vizepräsidentin Ulrike Gote, Liu Guoqiang, Vizepräsident Reinhold Bocklet und Martin Stümpfig, stellvertretender Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag

Dienstag, 25. März 2014
– Von Anton Preis –

Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Bayern und China standen im Mittelpunkt des Besuchs einer vierköpfigen chinesischen Delegation aus der Provinz Liaoning im Bayerischen Landtag. Der I. Vizepräsident des Landtags, Reinhold Bocklet, empfing die Gäste zusammen mit Vizepräsidentin Ulrike Gote und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses, Martin Stümpfig.

Unter der Führung von Liu Guoqiang, Vizepräsident seines Provinzkomitees in der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes, informierte sich die Gruppe in den Gesprächen vor allem über industrie- und bildungspolitische Themen. Vizepräsident Bocklet hob die freundschaftlichen Beziehungen Bayerns zu China hervor: „Wir sind in Bayern stolz darauf, einen Beitrag zu leisten, damit China vorankommt.“ Zugleich stellte er den Gästen Aufgaben und Stellung des Bayerischen Landtags vor. Liu Guoqiang unterstrich seinerseits die engen Verbindungen, die in seiner Heimatprovinz zu bayerischen Unternehmen, dabei insbesondere zu BMW, bestehen. Vor allem der Strukturwandel sei eine wichtige politische Herausforderung. Zum Abschluss der Gespräche lud er den Bayerischen Landtag zu einem Gegenbesuch in China ein.

Die Provinz Liaoning gilt mit ihren rund 43 Millionen Einwohnern als neue Boomregion in Nordostchina. Bis in die 1980er Jahre war sie mit ihren Kohle- und Stahlstandorten Zentrum der Schwerindustrie. Seit die chinesische Regierung vor rund zehn Jahren ein Programm zur Wiederbelebung der Nordostregionen aufgelegt hat, erlebt die Provinz einen erfolgreichen Strukturwandel.

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